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Martin Kližan

slowakischer Tennisspieler
Martin Kližan Tennisspieler
Martin Kližan
Martin Kližan 2016 bei den US Open
Spitzname: Kližko
Nation: SlowakeiSlowakei Slowakei
Geburtstag: 11. Juli 1989
Größe: 191 cm
Gewicht: 80 kg
1. Profisaison: 2007
Spielhand: Links, beidhändige Rückhand
Trainer: Martin Hromec
Preisgeld: 5.320.464 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 149:147
Karrieretitel: 6
Höchste Platzierung: 24 (27. April 2015)
Aktuelle Platzierung: 80
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 38:58
Karrieretitel: 4
Höchste Platzierung: 73 (4. Mai 2015)
Aktuelle Platzierung: 296
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
5. August 2019
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Martin Kližan (* 11. Juli 1989 in Bratislava) ist ein slowakischer Tennisspieler.

Leben und KarriereBearbeiten

Martin Kližan konnte 2005 die U16 Europameisterschaften im Einzel und Doppel (gemeinsam mit Andrej Martin) gewinnen. Ein Jahr später triumphierte er als Junior bei den French Open 2006. Dieser Sieg sicherte ihm eine Wildcard für die Qualifikation im Jahr 2007 für die French Open. Dort konnte er überraschend als Nummer 729 der Welt den Israeli Noam Okun (damalige Nummer 180 des ATP-Rankings) in der ersten Qualirunde besiegen und schied in der zweiten Runde gegen Juan Pablo Brzezicki knapp in drei Sätzen aus. Danach spielte Kližan verschiedene Challenger- und Future-Turniere. Zählbare Erfolge ließen aber auf sich warten, sein erster Turniersieg auf Profiebene gelang ihm bei einem Future-Turnier in der Slowakei im August 2009. Im nächsten halben Jahr konnte er noch Future-Turniere in Italien und Marokko gewinnen. Im April 2010 gewann er beim ATP-Turnier in Casablanca erstmals gegen einen aktuellen Top-100-Spieler (Oleksandr Dolhopolow) und schied in der zweiten Runde knapp in drei Sätzen gegen Stanislas Wawrinka aus. Kližan gewann im Jahr 2012 vier Challenger-Turniere. Bei den US Open siegte er überraschend in der zweiten Runde gegen den an fünf gesetzten Jo-Wilfried Tsonga[1]; Kližan hatte vorher noch keine Partie gegen einen Spieler aus den Top 40 gewonnen. Er erreichte schließlich das Achtelfinale, wo er als letzter ungesetzter Spieler gegen Marin Čilić verlor.[2] Das gute Abschneiden in Flushing Meadows sicherte ihm einen Sprung in die Top 50. Kližan gewann im September 2012 seinen ersten ATP-Titel mit dem Sieg bei den St. Petersburg Open.[3] Den zweiten ATP-Titel gewann er im Mai 2014 in München. Beide Male besiegte er im Endspiel Fabio Fognini. Im April 2015 gewann er mit dem Grand Prix Hassan II sein drittes Turnier. Sein Finalgegner war diesmal Daniel Gimeno Traver.

Seit 2007 spielt Martin Kližan für die slowakische Davis-Cup-Mannschaft.

ErfolgeBearbeiten

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500 (3)
ATP World Tour 250 (7)
ATP Challenger Tour (11)
Titel nach Belag
Hartplatz (2)
Sand (8)
Rasen (0)

EinzelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

ATP World TourBearbeiten
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 23. September 2012 Russland  St. Petersburg Hartplatz (i) Italien  Fabio Fognini 6:2, 6:3
2. 4. Mai 2014 Deutschland  München Sand Italien  Fabio Fognini 2:6, 6:1, 6:2
3. 12. April 2015 Marokko  Casablanca Sand Spanien  Daniel Gimeno Traver 6:2, 6:2
4. 14. Februar 2016 Niederlande  Rotterdam Hartplatz (i) Frankreich  Gaël Monfils 6:71, 6:3, 6:1
5. 17. Juli 2016 Deutschland  Hamburg Sand Uruguay  Pablo Cuevas 6:1, 6:4
6. 4. August 2018 Osterreich  Kitzbühel Sand Usbekistan  Denis Istomin 6:2, 6:2
ATP Challenger TourBearbeiten
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 15. November 2010 Slowakei  Bratislava Hartplatz (i) Osterreich  Stefan Koubek 7:64, 6:2
2. 11. September 2011 Italien  Genua Sand Argentinien  Leonardo Mayer 6:3, 6:1
3. 17. März 2012 Marokko  Rabat Sand Italien  Filippo Volandri 6:2, 6:3
4. 24. März 2012 Marokko  Marrakesch Sand Rumänien  Adrian Ungur 3:6, 6:3, 6:0
5. 20. Mai 2012 Frankreich  Bordeaux Sand Russland  Teimuras Gabaschwili 7:5, 6:3
6. 12. August 2012 San Marino  San Marino Sand Italien  Simone Bolelli 6:3, 6:1
7. 4. März 2018 Vereinigte Staaten  Indian Wells Hartplatz Barbados  Darian King 6:3, 6:3

FinalteilnahmenBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 23. September 2018 Russland  St. Petersburg Hartplatz (i) Osterreich  Dominic Thiem 3:6, 1:6

DoppelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

ATP World TourBearbeiten
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 27. Juli 2013 Kroatien  Umag (1) Sand Spanien  David Marrero Vereinigte Staaten  Nicholas Monroe
Deutschland  Simon Stadler
6:1, 5:7, [10:7]
2. 24. Mai 2014 Frankreich  Nizza Sand Osterreich  Philipp Oswald Indien  Rohan Bopanna
Pakistan  Aisam-ul-Haq Qureshi
6:2, 6:0
3. 22. Februar 2015 Brasilien  Rio de Janeiro Sand Osterreich  Philipp Oswald Spanien  Pablo Andújar
Osterreich  Oliver Marach
7:63, 6:4
4. 24. Juli 2016 Kroatien  Umag (2) Sand Spanien  David Marrero Kroatien  Nikola Mektić
Kroatien  Antonio Šančić
6:4, 6:2
ATP Challenger TourBearbeiten
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 17. April 2011 Italien  Rom (1) Sand Italien  Alessandro Motti Italien  Thomas Fabbiano
Italien  Walter Trusendi
7:63, 6:4
2. 24. März 2012 Marokko  Marrakesch Sand Spanien  Daniel Muñoz de La Nava Spanien  Íñigo Cervantes Huegun
Argentinien  Federico Delbonis
6:3, 1:6, [12:10]
3. 20. Mai 2012 Frankreich  Bordeaux Sand Slowakei  Igor Zelenay Frankreich  Olivier Charroin
Vereinigtes Konigreich  Jonathan Marray
7:65, 4:6, [10:4]
4. 30. September 2017 Italien  Rom (2) Sand Slowakei  Jozef Kovalík Belgien  Sander Gillé
Belgien  Joran Vliegen
6:3, 7:65

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Felix Mattis: US Open - Sensation: Tsonga scheitert an Underdog. In: yahoo.com. 31. August 2012, archiviert vom Original am 25. August 2016; abgerufen am 17. Juli 2016.
  2. Cilic beats Klizan and advances into the US Open 2012 quarterfinals. In: www.stevegtennis.com. Abgerufen am 17. Juli 2016.
  3. ATP St. Petersburg - Slovak Martin Klizan wins first career title. In: www.tennisworldusa.org. Abgerufen am 17. Juli 2016.