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Tennis St. Petersburg Open
Logo des Turniers „St. Petersburg Open“
ATP World Tour
Austragungsort Sankt Petersburg
RusslandRussland Russland
Erste Austragung 1995
Kategorie World Tour 250
Turnierart Hallenturnier
Spieloberfläche Hartplatz
Auslosung 28E/16Q/16D
Preisgeld 1.084.450 US$
Center Court 12.000 Zuschauer
Website Offizielle Website
Stand: 14. September 2018
Der Veranstaltungsort des Turniers, das SKK Peterburgski
Center Court, 2010

Das ATP Turnier in St. Petersburg (offiziell St. Petersburg Open) sind ein Tennisturnier, das in der russischen Stadt Sankt Petersburg ausgetragen wird. Das Turnier, das zur ATP World Tour 250 gehört, ersetzte das Turnier in Saragossa im Veranstaltungskalender der ATP Tour. Während der Saison 2014 wurde bekannt, dass das Turnier von einem ATP-Turnier in Tel Aviv abgelöst werden soll, das aber wegen Sicherheitsbedenken nicht abgehalten wurde; deswegen gibt es das Turnier in St. Petersburg seit der Saison 2015 wieder als Teil der ATP Tour.

Veranstaltungsort war bis 2015 das SKK Peterburgski. Seitdem wird das Turnier in der KSK Sibur Arena ausgetragen; gespielt wird in der Halle auf Hartplatz. Sowohl der Termin des Turniers als auch der Bodenbelag wechselten. Zunächst wurde im Frühjahr (meist Anfang März) gespielt, zuletzt im Herbst (Oktober oder November), zu Beginn auf Teppich; ab 2008 spielte man wie schon zwischen 2000 und 2003 auf Hartplätzen.

Rekordsieger im Einzel mit je zwei Siegen sind Thomas Johansson, Marat Safin und Andy Murray. Im Doppel ist Nenad Zimonjić mit drei Turniersiegen der erfolgreichste Spieler.

Inhaltsverzeichnis

Erfolge deutschsprachiger SpielerBearbeiten

DeutschlandBearbeiten

Die beste Leistung eines Deutschen gelang Alexander Zverev mit seinem Sieg 2016 im Finale gegen Stan Wawrinka. Das Finale erreichten außerdem David Prinosil (1999), Rainer Schüttler (2001) und Nicolas Kiefer (2005). Auch als Erfolg zu werten ist der Einzug ins Halbfinale von Michael Stich (1997) und Lars Burgsmüller (1996). Im Doppel verlor das deutsche Duo Michael Kohlmann und Rainer Schüttler 2003 im Finale. Auch sehr weit kam Nicolas Kiefer 2002 mit Andrei Pavel, als sie ins Halbfinale einzogen.

ÖsterreichBearbeiten

Die beste Leistung eines österreichischen Spielers im Einzelbewerb stellt der Sieg von Dominic Thiem im Jahr 2018 dar. Einen Einzug in das Viertelfinale schaffte Stefan Koubek im Jahr 2001. Das österreichische Duo Jürgen Melzer und Julian Knowle gewann das Turnier im Jahr 2005 und erreichte im Jahr darauf das Finale. Für Knowle war es nach 2003 (mit Nenad Zimonjić) bereits der zweite Triumph in St. Petersburg. Zudem erreichte Jürgen Melzer (mit Todd Perry) 2007 das Finale.

SchweizBearbeiten

Marc Rosset erreichte 1998 das Finale und gewann das Turnier im Jahr darauf. Im Doppel erreichte Jakob Hlasek 1995 das Finale.

SiegerlisteBearbeiten

EinzelBearbeiten

Jahr Sieger Finalist Ergebnis
2018 Osterreich  Dominic Thiem Slowakei  Martin Kližan 6:3, 6:1
2017 Bosnien und Herzegowina  Damir Džumhur Italien  Fabio Fognini 3:6, 6:4, 6:2
2016 Deutschland  Alexander Zverev Schweiz  Stan Wawrinka 6:2, 3:6, 7:5
2015 Kanada  Milos Raonic Portugal  João Sousa 6:3, 3:6, 6:3
2014 nicht ausgetragen
2013 Lettland  Ernests Gulbis Spanien  Guillermo García-López 3:6, 6:4, 6:0
2012 Slowakei  Martin Kližan Italien  Fabio Fognini 6:2, 6:3
2011 Kroatien  Marin Čilić Serbien  Janko Tipsarević 6:3, 3:6, 6:2
2010 Kasachstan  Michail Kukuschkin Russland  Michail Juschny 6:3, 7:62
2009 Ukraine  Serhij Stachowskyj Argentinien  Horacio Zeballos 2:6, 7:68, 7:67
2008 Vereinigtes Konigreich  Andy Murray (2) Kasachstan  Andrei Golubew 6:1, 6:1
2007 Vereinigtes Konigreich  Andy Murray (1) Spanien  Fernando Verdasco 6:2, 6:3
2006 Kroatien  Mario Ančić Schweden  Thomas Johansson 7:5, 7:62
2005 Schweden  Thomas Johansson (2) Deutschland  Nicolas Kiefer 6:4, 6:2
2004 Russland  Michail Juschny Slowakei  Karol Beck 6:2, 6:2
2003 Brasilien  Gustavo Kuerten Armenien  Sargis Sargsian 6:4, 6:3
2002 Frankreich  Sébastien Grosjean Russland  Michail Juschny 7:5, 6:4
2001 Russland  Marat Safin (2) Deutschland  Rainer Schüttler 3:6, 6:3, 6:3
2000 Russland  Marat Safin (1) Slowakei  Dominik Hrbatý 2:6, 6:4, 6:4
1999 Schweiz  Marc Rosset Deutschland  David Prinosil 6:3, 6:4
1998 Niederlande  Richard Krajicek Schweiz  Marc Rosset 6:4, 7:65
1997 Schweden  Thomas Johansson (1) Italien  Renzo Furlan 6:3, 6:4
1996 Schweden  Magnus Gustafsson Russland  Jewgeni Kafelnikow 6:2, 7:64
1995 Russland  Jewgeni Kafelnikow Frankreich  Guillaume Raoux 6:2, 6:2

DoppelBearbeiten

Jahr Sieger Finalisten Ergebnis
2018 Italien  Matteo Berrettini
Italien  Fabio Fognini
Tschechien  Roman Jebavý
Niederlande  Matwé Middelkoop
7:66, 7:64
2017 Tschechien  Roman Jebavý
Niederlande  Matwé Middelkoop
Chile  Julio Peralta
Argentinien  Horacio Zeballos
6:4, 6:4
2016 Vereinigtes Konigreich  Dominic Inglot
Finnland  Henri Kontinen
(2)
Deutschland  Andre Begemann
Indien  Leander Paes
4:6, 6:3, [12:10]
2015 Philippinen  Treat Huey
Finnland  Henri Kontinen
(1)
Osterreich  Julian Knowle
Osterreich  Alexander Peya
7:5, 6:3
2014 nicht ausgetragen
2013 Spanien  David Marrero
Spanien  Fernando Verdasco
Vereinigtes Konigreich  Dominic Inglot
Usbekistan  Denis Istomin
7:66, 6:3
2012 Vereinigte Staaten  Rajeev Ram
Serbien  Nenad Zimonjić (3)
Slowakei  Lukáš Lacko
Slowakei  Igor Zelenay
6:2, 4:6, [10:6]
2011 Vereinigtes Konigreich  Colin Fleming (2)
Vereinigtes Konigreich  Ross Hutchins
Russland  Michail Jelgin
Russland  Alexander Kudrjawzew
6:3, 6:75, [10:8]
2010 Italien  Daniele Bracciali
Italien  Potito Starace
Indien  Rohan Bopanna
Pakistan  Aisam-ul-Haq Qureshi
7:66, 7:65
2009 Vereinigtes Konigreich  Colin Fleming (1)
Vereinigtes Konigreich  Ken Skupski
Frankreich  Jérémy Chardy
Frankreich  Richard Gasquet
2:6, 7:5, [10:4]
2008 Vereinigte Staaten  Travis Parrott
Slowakei  Filip Polášek
Weissrussland  Max Mirny
Indien  Rohan Bopanna
3:6, 7:64, [10:8]
2007 Kanada  Daniel Nestor (2)
Serbien  Nenad Zimonjić (2)
Osterreich  Jürgen Melzer
Australien  Todd Perry
6:1, 7:63
2006 Schweden  Simon Aspelin
Australien  Todd Perry
Osterreich  Julian Knowle
Osterreich  Jürgen Melzer
6:1, 7:63
2005 Osterreich  Julian Knowle (2)
Osterreich  Jürgen Melzer
Schweden  Jonas Björkman
Weissrussland  Max Mirny
4:6, 7:5, 7:5
2004 Frankreich  Arnaud Clément
Frankreich  Michaël Llodra
Slowakei  Dominik Hrbatý
Tschechien  Jaroslav Levinský
6:3, 6:2
2003 Osterreich  Julian Knowle (1)
Serbien und Montenegro  Nenad Zimonjić (1)
Deutschland  Michael Kohlmann
Deutschland  Rainer Schüttler
7:61, 6:3
2002 Sudafrika  David Adams
Vereinigte Staaten  Jared Palmer
Georgien 1990  Irakli Labadze
Russland  Marat Safin
7:68, 6:3
2001 Russland  Denis Golowanow
Russland  Jewgeni Kafelnikow (2)
Georgien 1990  Irakli Labadze
Russland  Marat Safin
7:5, 6:4
2000 Kanada  Daniel Nestor (1)
Simbabwe  Kevin Ullyett
Japan  Thomas Shimada
Sudafrika  Myles Wakefield
7:65, 7:5
1999 Vereinigte Staaten  Jeff Tarango
Tschechien  Daniel Vacek
Niederlande  Menno Oosting
Rumänien  Andrei Pavel
3:6, 6:3, 7:5
1998 Schweden  Nicklas Kulti
Schweden  Mikael Tillström
Sudafrika  Marius Barnard
Sudafrika  Brent Haygarth
3:6, 6:3, 7:6
1997 Russland  Andrei Olchowski (2)
Neuseeland  Brett Steven
Deutschland  David Prinosil
Tschechien  Daniel Vacek
6:4, 6:3
1996 Russland  Jewgeni Kafelnikow (1)
Russland  Andrei Olchowski (1)
Schweden  Nicklas Kulti
Schweden  Peter Nyborg
6:3, 6:4
1995 Tschechien  Martin Damm
Schweden  Anders Järryd
Schweiz  Jakob Hlasek
Russland  Jewgeni Kafelnikow
6:4, 6:2

WeblinksBearbeiten