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Lukáš Lacko Tennisspieler
Lukáš Lacko
Lukáš Lacko 2019 in Paris
Nation: SlowakeiSlowakei Slowakei
Geburtstag: 3. November 1987
Größe: 185 cm
Gewicht: 85 kg
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Filip Havaj
Preisgeld: 2.925.867 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 88:134
Höchste Platzierung: 44 (14. Januar 2013)
Aktuelle Platzierung: 100
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 6:31
Höchste Platzierung: 170 (5. Juli 2010)
Aktuelle Platzierung: 1037
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
21. Mai 2018
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Lukáš Lacko (* 3. November 1987 in Piešťany) ist ein slowakischer Tennisspieler.

Inhaltsverzeichnis

Leben und KarriereBearbeiten

Bereits als Junior war Lukáš Lacko erfolgreich und konnte zahlreiche Turniere rund um den Globus gewinnen. Seine größten Erfolge bei Junioren-Grand-Slams waren das Erreichen des Halbfinals bei den French Open 2005 sowie zwei Viertelfinalteilnahmen bei den Australian Open 2005 sowie den French Open 2004.

Seit 2004 spielte Lacko auch schon im Erwachsenenbereich, meist auf Future-Turnieren. 2005 stellten sich dort die ersten Erfolge ein und er erreichte sechs Finals, von denen er zwei gewinnen konnte.

2006 konnte er zwei weitere Future-Turniere gewinnen und stieg in der Tennisweltrangliste auf einen Platz in den Top 300. Von nun an spielte er vermehrt Turniere der ATP Challenger Tour, und konnte dort im August 2006 in Binghamton erstmals ein Finale erreichen. Zudem wurde er in diesem Jahr erstmals in das slowakische Davis-Cup-Team berufen, konnte jedoch trotz zweier Einzelsiege die Niederlagen gegen Chile und Belgien nicht verhindern. Er spielte seitdem bei neun Davis Cup-Partien mit, und hat eine ausgeglichene Bilanz.

Zu Beginn des Jahres 2007 konnte sich Lacko bei den Australian Open erstmals für ein Grand-Slam-Turnier qualifizieren, unterlag jedoch in der ersten Runde dem Australier Robert Smeets. Bei den restlichen Grand-Slam-Turnieren des Jahres konnte er sich nicht qualifizieren, dafür aber beim ATP-Turnier von Stuttgart, wo er in der ersten Runde gegen David Ferrer ausschied. Auf der Challenger-Tour konnte Lacko zwei Finals in Rijeka und Istanbul erreichen, bevor er dann im Oktober 2007 in Kolding seinen ersten Titel gewann. Er beendete das Jahr auf Rang 139 der Weltrangliste.

Das Jahr 2008 begann verheißungsvoll mit der abermaligen Qualifikation für die Australian Open, doch wie im Vorjahr kam schon in der ersten Runde gegen Denis Istomin das Aus. Der Rest des Jahres verlief jedoch weniger erfolgreich: Er konnte sich für kein weiteres ATP-Turnier qualifizieren und erreichte bei 21 Challenger-Turnierteilnahmen nur dreimal das Viertelfinale.

Dadurch fiel er in der Weltrangliste aus den Top 300 hinaus und musste ab 2009 wieder Future-Turniere spielen. Nach vier Future-Titeln sowie einer erfolgreichen Qualifikation für das ATP-Turnier von Zagreb hatte er jedoch wieder genug Weltranglistenpunkte gesammelt, um bei Challenger-Turnieren starten zu dürfen. Im Mai 2009 gewann Lacko in Fargʻona seinen zweiten Challenger-Titel. Einen Monat später schied er in der letzten Qualifikationsrunde für das ATP-Turnier von Halle gegen den Israeli Harel Levy aus, rückte jedoch als Lucky Loser ins Hauptfeld nach. Dort musste er gleich noch einmal gegen Levy antreten, konnte ihn im zweiten Anlauf besiegen und somit seinen ersten Einzelsieg auf ATP-Ebene feiern. Im Anschluss spielte Lacko erfolgreich die Qualifikation für Wimbledon, schied jedoch in der ersten Hauptrunde gegen den späteren Viertelfinalisten Ivo Karlović aus. Im Oktober 2009 gewann er in Seoul seinen dritten Challenger-Titel und konnte daraufhin erstmals ein Jahr unter den Top 100 abschließen.

Im Januar 2010 war Lacko für die Australian Open direkt qualifiziert und konnte gegen den Argentinier Leonardo Mayer erstmals ein Grand-Slam-Match gewinnen. In der zweiten Runde war er jedoch gegen den Weltranglistenzweiten Rafael Nadal chancenlos. Lacko spielte von nun an fast nur noch ATP-Turniere und konnte dabei in Chennai, Zagreb, Memphis, Halle jeweils das Viertelfinale erreichen. Bei den French Open gewann er in einem fast fünfstündigen Match gegen den US-Amerikaner Michael Yani, schied dann aber gegen Michail Juschny aus. In Wimbledon konnte er mit Marcos Baghdatis erstmals einen Spieler aus den Top 50 besiegen, verlor daraufhin jedoch erneut in der zweiten Runde in einem Fünfsatzmatch gegen den Franzosen Jérémy Chardy. Im Doppel erreichte er an der Seite von Serhij Stachowskyj das Achtelfinale. Dabei besiegten sie in der zweiten Runde die an Position 3 gesetzte Paarung Lukáš Dlouhý und Leander Paes. Bei der folgenden amerikanischen Hartplatzsaison konnten Lacko und Stachowskyj in Atlanta und New Haven jeweils die dritte Runde erreichen. Sie besiegten dabei unter anderem die Top-30-Spieler Lleyton Hewitt und Thomaz Bellucci. Bei seinem US-Open-Debüt war er jedoch in der ersten Runde gegen Andy Murray chancenlos. Zum Jahresabschluss konnte Lacko in St. Ulrich in Gröden noch einmal ein Challenger-Finale erreichen, welches er gegen Michał Przysiężny verlor.

Zu Beginn des Jahres 2011 konnte Lukáš Lacko in der zweiten Runde des ATP-Turniers in Doha gegen den Weltranglistenersten Rafael Nadal den zweiten Satz mit 6:0 gewinnen, er verlor das Match jedoch letztendlich noch in drei Sätzen. Bei den Australian Open traf er mit Roger Federer erneut auf einen Favoriten, gegen den er chancenlos blieb. Lacko gewann 2011 zwei Challenger-Turniere, im September in Izmir und im November zu Hause in Bratislava.

Bei den Australian Open 2012 konnte sich Lacko zunächst für das Hauptfeld qualifizieren. In der ersten Runde besiegte er trotz eines 0:2-Rückstandes den favorisierten Ivan Ljubičić noch in fünf Sätzen. Es folgte ein weiterer Sieg gegen Donald Young, ehe er gegen den späteren Finalisten Rafael Nadal in der dritten Runde unterlag. Im Februar 2012 erreichte er in Zagreb sein erstes ATP-Finale, das er jedoch gegen Michail Juschny verlor.

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ErfolgeBearbeiten

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (16)

EinzelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 21. Oktober 2007 Danemark  Kolding Hartplatz (i) Luxemburg  Gilles Müller 7:63, 6:4
2. 23. Mai 2009 Usbekistan  Fargʻona Hartplatz Australien  Samuel Groth 4:6, 7:5, 7:64
3. 1. November 2009 Korea Sud  Seoul Hartplatz Tschechien  Dušan Lojda 6:4, 6:2
4. 25. September 2011 Turkei  Izmir (1) Hartplatz Turkei  Marsel İlhan 6:4, 6:3
5. 20. November 2011 Slowakei  Bratislava (1) Hartplatz (i) Litauen  Ričardas Berankis 7:67, 6:2
6. 18. November 2012 Finnland  Helsinki Hartplatz (i) Finnland  Jarkko Nieminen 6:3, 6:4
7. 10. November 2013 Slowakei  Bratislava (2) Hartplatz (i) Tschechien  Lukáš Rosol 6:4, 4:6, 6:4
8. 11. Oktober 2014 Usbekistan  Taschkent Hartplatz Ukraine  Serhij Stachowskyj 6:2, 6:3
9. 27. September 2015 Turkei  Izmir (2) Hartplatz Rumänien  Marius Copil 6:3, 7:65
10. 12. November 2017 Slowakei  Bratislava (3) Hartplatz (i) Rumänien  Marius Copil 6:4, 7:64
11. 19. November 2017 Italien  Brescia Teppich (i) Litauen  Laurynas Grigelis 6:1, 6:2
12. 6. Mai 2018 Vereinigtes Konigreich  Glasgow Hartplatz (i) Italien  Luca Vanni 4:6, 7:63, 6:4

FinalteilnahmenBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 5. Februar 2012 Kroatien  Zagreb Hartplatz (i) Russland  Michail Juschny 2:6, 3:6
2. 30. Juni 2018 Vereinigtes Konigreich  Eastbourne Rasen Deutschland  Mischa Zverev 4:6, 4:6

DoppelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 30. April 2006 Indien  Dharwad Hartplatz Slowakei  Kamil Čapkovič Thailand  Sanchai Ratiwatana
Thailand  Sonchat Ratiwatana
6:3, 7:5
2. 13. September 2009 Frankreich  Saint-Rémy-de-Provence Hartplatz Tschechien  Jiří Krkoška Belgien  Ruben Bemelmans
Belgien  Niels Desein
6:1, 3:6, [10:3]
3. 20. November 2011 Slowakei  Bratislava Hartplatz (i) Tschechien  Jan Hájek Tschechien  Lukáš Rosol
Tschechien  David Škoch
7:5, 7:5
4. 10. Oktober 2014 Usbekistan  Taschkent Hartplatz Kroatien  Ante Pavić Deutschland  Frank Moser
Deutschland  Alexander Satschko
6:3, 3:6, [13:11]

FinalteilnahmenBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 23. September 2012 Russland  St. Petersburg Hartplatz (i) Slowakei  Igor Zelenay Vereinigte Staaten  Rajeev Ram
Serbien  Nenad Zimonjić
2:6, 6:4, [6:10]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Lukáš Lacko – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien