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David Ferrer Tennisspieler
David Ferrer
Ferrer 2016 bei den US Open
Spitzname: Ferru
Nation: SpanienSpanien Spanien
Geburtstag: 2. April 1982
Größe: 175 cm
Gewicht: 73 kg
1. Profisaison: 2000
Rücktritt: 2019
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Francisco Fogues
Preisgeld: 31.306.836 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 726:371
Karrieretitel: 27
Höchste Platzierung: 3 (8. Juli 2013)
Aktuelle Platzierung: 110
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 77:113
Karrieretitel: 2
Höchste Platzierung: 42 (24. Oktober 2005)
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
8. Oktober 2018
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

David Ferrer Ern (* 2. April 1982 in Xàbia) ist ein ehemaliger spanischer Tennisspieler. Der 1,75 m große und 73 kg schwere Rechtshänder begann seine Profikarriere im Jahr 2000 und gewann seither auf der ATP World Tour 26 Einzel- und zwei Doppeltitel. Ferrer wurde bekannt als Sandplatzspezialist, es gelangen ihm aber auch auf anderen Belägen gute Resultate. Er gehörte jeweils zur spanischen Davis-Cup-Mannschaft, die 2008, 2009 und 2011 den Titel gewann. Sechsmal stand er im Halbfinale und einmal im Finale eines Grand-Slam-Turniers sowie einmal im Finale des Tennis Masters Cups. Im Juli 2013 erreichte er erstmals Platz drei der Weltrangliste.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Ferrer zog im Alter von 13 Jahren mit seiner Familie von Xàbia nach Gandia und zwei Jahre später nach Barcelona, um dort mit Unterstützung der katalanischen Tennisföderation trainieren zu können. Später verbrachte er neun Monate in der Tennisakademie von Juan Carlos Ferrero, ehe er wieder nach Xàbia zurückkehrte.

Am 28. November 2015 heiratete er seine bisherige Freundin Marta.[1]

KarriereBearbeiten

Erste JahreBearbeiten

Im Jahr 2000 wurde David Ferrer Profi und gewann gleich seine ersten Future-Turniere. Im Jahr darauf sicherte er sich trotz einer durchwachsenen Saisonleistung seinen ersten Challenger-Titel. In der Saison 2002 feierte er dann erste Erfolge auf der ATP Tour: in Bukarest konnte er nach einem Sieg über José Acasuso den ersten ATP-Titelgewinn feiern und in Umag ein weiteres Finale erreichen, in dem er sich aber seinem Landsmann Carlos Moyá geschlagen geben musste. Damit stand Ferrer erstmals in den Top 100.

2003–2005Bearbeiten

In der Saison 2003 erreichte er im Doppel in Acapulco und im Einzel in Sopot jeweils das Endspiel – beide Male konnte er sich nicht durchsetzen. In Rom überraschte er die Tenniswelt mit einem Sieg über Titelverteidiger und Top-10-Spieler Andre Agassi. 2004 erreichte er in Hamburg erstmals das Viertelfinale eines Masters-Turniers. Ohne weiteren großen Erfolg beendete er die Saison unter den Top 50. 2005 konnte Ferrer sich dann deutlich steigern: er erreichte zweimal das Halbfinale bei einem Masters-Turnier (Miami und Rom) und stand in Roland Garros erstmals im Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers (Niederlage gegen den späteren Champion Rafael Nadal). Sein einziges Saisonfinale im Einzel verlor Ferrer in seiner Heimatstadt Valencia, wo er sich dem Russen Igor Andrejew geschlagen geben musste. An der Seite von Santiago Ventura gewann er hingegen zwei Titel im Doppel (Viña del Mar und Acapulco) – bis heute seine beiden einzigen. Seine Leistungen spiegelten sich auch im Ranking wider, Ferrer beendete die Saison auf Position 14 und damit erstmals in den Top 20.

 
Ferrer 2007 bei den Australian Open

2006Bearbeiten

Zu Beginn der Saison zählte Ferrer für die Dauer von fünf Wochen erstmals zu den Top 10, nachdem er bei den Australian Open zum ersten Mal in seiner Karriere das Achtelfinale erreicht hatte. Die Sandplatzsaison verlief mit zwei Viertelfinalteilnahmen in Monte Carlo und Hamburg relativ erfolgreich, obwohl er mit der Drittrundenniederlage gegen Landsmann Rubén Ramírez Hidalgo in Roland Garros nicht an sein Vorjahresergebnis herankam. Im Juli sicherte sich Ferrer nach vier Jahren seinen zweiten ATP-Titel. In Stuttgart rang er José Acasuso in einer Fünfsatzpartie über fünf Stunden nieder. Mit soliden Leistungen – z. B. Einzug ins Achtelfinale von Wimbledon – hielt er seine Weltranglistenposition und beendete die Saison erneut auf Position 14.

2007Bearbeiten

Die Saison eröffnete Ferrer in Auckland mit seinem dritten Titelgewinn, im Finale besiegte er Tommy Robredo. Bei den Australian Open erreichte er wie im Vorjahr das Achtelfinale, wo er sich dem Amerikaner Mardy Fish geschlagen geben musste. Bei den Masters-Turnieren in Indian Wells, Monte Carlo und Hamburg erreichte er jeweils das Viertelfinale. Allerdings haperte es bei den Grand-Slam-Turnieren im Sommer: in Roland Garros wurde er von Fernando Verdasco in der dritten, in Wimbledon von Paul-Henri Mathieu in der zweiten Runde besiegt. Im Juli holte sich Ferrer in Båstad dann seinen zweiten Saisontitel mit einem Finalsieg über Nicolás Almagro. Die nordamerikanische Hartplatzsaison begann vielversprechend, beim Cincinnati Masters erreichte er das Viertelfinale. Noch besser war sein Abschneiden bei den US Open: nach einem Sieg über David Nalbandian besiegte er im Viertelfinale seinen Landsmann Nadal, die Nummer 2 der Welt; in seinem ersten Halbfinale bei einem Grand-Slam-Turnier musste er sich allerdings Novak Đoković geschlagen geben.

 
Ferrer bei den Pacific Life Open 2008

In Tokio gewann er mit einem Sieg über Richard Gasquet seinen dritten Saisontitel, beim Paris Masters erreichte er zum ersten Mal das Viertelfinale. Durch seine guten Resultate rückte er im Ranking auf Position 8 vor, damit qualifizierte er sich erstmals für den Tennis Masters Cup. Dort war Ferrer die große Überraschung: mit Siegen über Gasquet, Nadal und Đoković blieb er in der Gruppenphase als einziger Spieler ungeschlagen. Im Halbfinale besiegte er auch noch Andy Roddick, wie zuvor schon alle Gruppengegner, ohne Satzverlust. Im Endspiel fand er allerdings seinen Meister in Titelverteidiger Roger Federer. Am Jahresende stand Ferrer in der Weltrangliste auf Position 5.

2008Bearbeiten

Das neue Jahr begann mit einem ersten Viertelfinaleinzug in Melbourne, wo er dem späteren Champion Novak Đoković unterlag. Die Sandplatzsaison brachte dann den ersten Saisontitel, beim Finalsieg über Almagro triumphierte er erstmals in seiner Heimatstadt Valencia. Das Viertelfinale von Monte Carlo verlor er gegen Rafael Nadal, dem er eine Woche später in Barcelona in seinem zweiten Saisonfinale erneut unterlag. Bei den French Open erreichte er wie 2005 das Viertelfinale, musste aber Lokalmatador Gaël Monfils den Vortritt lassen. Die Rasensaison begann für Ferrer in ’s-Hertogenbosch, wo er sich mit einem Sieg über Marc Gicquel den zweiten Saisontitel und seinen ersten Titel auf Gras sicherte. In Wimbledon musste er sich bereits in der dritten Runde dem Kroaten Mario Ančić geschlagen geben. Bei den US Open setzte es in der dritten Runde eine überraschende Niederlage gegen die Nr. 126 der Welt, Kei Nishikori. Auch bei den weiteren Turnieren war Ferrer nur mäßig erfolgreich, er beendete das Jahr auf Position 12.

 
Ferrer bei den French Open 2009

2009Bearbeiten

Die Saison 2009 lief für Ferrer sehr durchwachsen. Bei den Grand-Slam-Turnieren kam er nie über die dritte Runde hinaus, in Flushing Meadows scheiterte er sogar in Runde zwei. Erstmals seit der Saison 2005 gewann er kein ATP-Turnier. Bei den Turnieren in Dubai und Barcelona zog er jeweils ins Endspiel ein, musste sich aber Đoković bzw. Nadal geschlagen geben. Unbestrittene Erfolge dieser Saison waren seine Auftritte im Davis Cup. Im Finale gegen Tschechien gewann er seine Partien allesamt und trug so entscheidend zur erfolgreichen Titelverteidigung der spanischen Mannschaft bei.

2010Bearbeiten

Nach einer langen Durststrecke gewann Ferrer zu Beginn der Saison 2010 wieder ein Turnier, das ATP-500-Turnier in Acapulco, wo er im Finale die ehemalige Nummer 1, Juan Carlos Ferrero, schlagen konnte. Im weiteren Verlauf der Sandplatzsaison blieb er erfolgreich und erreichte im Mai in Rom zum ersten Mal das Finale bei einem Masters-Turnier. Hier unterlag er aber Titelverteidiger Rafael Nadal mit 5:7 und 2:6. In Roland Garros, wo er als Geheimtipp gehandelt wurde, schied er überraschend früh (dritte Runde) und glatt in drei Sätzen gegen den Österreicher Jürgen Melzer aus. Nach seiner Achtelfinalniederlage in fünf Sätzen gegen Robin Söderling in Wimbledon verlief auch die nordamerikanische Hartplatzsaison kaum besser – bei den US Open scheiterte er ebenfalls im Achtelfinale. Im Herbst erreichte er in Kuala Lumpur das Halbfinale, beim ATP-500-Turnier in Peking kam Ferrer sogar ins Finale, wo er an Đoković scheiterte. Mit den gesammelten Punkte rückte er jedoch nach zwei Jahren wieder in die Top 10 vor. Er bestätigte seine gute Form bei dem von ihm mitorganisierten Heimatturnier in Valencia, bei dem er das Finale erreichte, wo er den Lucky Loser Marcel Granollers in zwei Sätzen besiegte – zugleich war dies sein erster Titelgewinn in der Halle. Nach dem BNP Paribas Masters 2010, wo er im Achtelfinale ausschied, stand er in der Weltrangliste unter den besten acht Spielern und war damit für die ATP World Tour Finals 2010 qualifiziert. Dort konnte Ferrer aber nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen: er verlor alle Gruppen-Spiele und gewann nicht einen Satz. Dennoch beendete er, zum zweiten Mal nach 2007, das Jahr in den Top 10.

2011Bearbeiten

 
Ferrer in Wimbledon 2011

Ferrer startete in die Saison 2011 mit einem Titelgewinn beim Turnier in Auckland, einem Vorbereitungsturnier für die Australian Open, wo er im Finale David Nalbandian mit 6:3, 6:2 besiegte. Seine gute Form konnte er auch in Melbourne unter Beweis stellen: er zog mit einem Sieg über den Weltranglistenersten Nadal in die Vorschlussrunde – sein zweites Grand-Slam-Halbfinale nach den US Open 2007 – ein, musste sich dort aber Andy Murray geschlagen geben. Im Februar verteidigte er seinen Titel in Acapulco mit einem Finalsieg über Nicolás Almagro. Beim darauffolgenden Masters-Turnier in Indian Wells setzte es eine Auftaktniederlage, in Miami erreichte er das Viertelfinale. Die europäische Sandplatzsaison eröffnete Ferrer erfolgreich in Monte Carlo, wo er nach 2010 in Rom sein zweites Finale bei einem Masters-Turnier erreichte. Aber wie im Vorjahr musste er sich nach einem äußerst umkämpftem Match seinem Landsmann Nadal geschlagen geben. Bereits eine Woche später in Barcelona trafen die beiden im Finale wieder aufeinander, auch diesmal verlor Ferrer in zwei Sätzen. Bei den French Open zog er, nachdem er zuvor Jarkko Nieminen, Julien Benneteau und Serhij Stachowskyj jeweils in drei Sätzen besiegt hatte, ins Achtelfinale ein, wo er nach über vier Stunden mit 4:6, 6:2, 5:7, 6:1, 6:8 gegen Gaël Monfils ausschied. In Wimbledon schied er gegen Jo-Wilfried Tsonga ebenfalls im Achtelfinale aus. Im Juli erreichte er in Båstad ein weiteres Finale, das er gegen Lokalmatador Robin Söderling in zwei Sätzen verlor. Wegen einer Handgelenksverletzung musste er den Großteil der nordamerikanischen Hartplatzsaison auslassen, er konnte erst in Cincinnati wieder eingreifen. Bei den US Open scheiterte er wie bei den Majors zuvor im Achtelfinale, als er Andy Roddick in vier Sätzen unterlag. In Asien war Ferrer wieder erfolgreicher, in Tokio drang er ins Halbfinale vor, in Shanghai erreichte er zum dritten Mal in seiner Karriere das Finale eines Masters-Turniers, musste sich aber erneut Andy Murray geschlagen geben. Sein Punktekonto war jedoch ausreichend, um sich zum dritten Mal für die ATP World Tour Finals zu qualifizieren. In Valencia scheiterte er als Titelverteidiger im Halbfinale an Juan Mónaco und in Paris im Viertelfinale überraschend an John Isner. Bei den Tour Finals in London qualifizierte er sich mit Siegen über Murray und den Weltranglistenersten Novak Đoković, den er erstmals auf Hartplatz besiegen konnte, für das Halbfinale. Damit überstand er bei der Jahresabschlussveranstaltung seit 2007 erstmals die Gruppenphase, ehe er sich dem späteren Sieger Federer geschlagen geben musste. Krönender Saisonabschluss war der Sieg beim Davis-Cup-Finale: Ferrer konnte die argentinische Nummer 1, Juan Martín del Potro, in fünf Sätzen niederringen und so entscheidend zum 3:1-Erfolg beitragen. Damit gehörte er bereits zum dritten Mal nach 2008 und 2009 der siegreichen spanischen Mannschaft an. Ferrer beendete die Saison wie 2007 auf Position fünf und damit zum dritten Mal in den Top 10.

2012Bearbeiten

 
David Ferrer bei den US Open 2012

Ferrer startete in Auckland erfolgreich in die Saison, er verteidigte seinen Titel aus dem Vorjahr mit einem Finalsieg über Olivier Rochus. Bei den Australian Open erreichte er das Viertelfinale, verlor dort aber gegen den Weltranglistenersten Đoković. Danach konnte er in Südamerika auf Sand zwei weitere Turniersiege feiern: in Buenos Aires besiegte er im Finale Almagro, in Acapulco Fernando Verdasco. Auch die Sandplatzsaison in Europa war mit Ausnahme einer Auftaktniederlage in Monte Carlo zufriedenstellend: in Barcelona erreichte er das Finale, in Rom das Halbfinale; beide Male verlor er gegen Nadal. 2012 konnte er erstmals ins Halbfinale der French Open vorstoßen, er war dort aber erneut seinem Landsmann Nadal in drei Sätzen klar unterlegen. Die Rasensaison begann in ’s-Hertogenbosch mit einem Finalsieg über Philipp Petzschner. Auch in Båstad holte er nach 2007 zum zweiten Mal den Titel, indem er im Finale zum wiederholten Male Almagro besiegen konnte. In Wimbledon erreichte er erstmals das Viertelfinale, wo er gegen Andy Murray ausschied. Bei den Olympischen Spielen in London trat Ferrer wie schon 2008 sowohl im Einzel als auch im Doppel an. Während er im Einzel überraschend im Achtelfinale dem Japaner Kei Nishikori unterlag, konnte er mit Feliciano López bis ins Halbfinale vorrücken. Dort unterlagen sie den Franzosen Michaël Llodra und Jo-Wilfried Tsonga in einem langen Match knapp mit 3:6, 6:4, [16:18]. Auch im Spiel um Bronze verloren Ferrer und López gegen ein französisches Doppel, Julien Benneteau und Richard Gasquet bezwangen die Spanier mit 7:64 und 6:2. Bis zu den Spielen hatten Ferrer und López zusammen kein einziges Doppelmatch auf ATP-Ebene gewinnen können. Die Vorbereitung auf die US Open verlief durchwachsen. Nach den Olympischen Spielen ließ Ferrer das Masters-Turnier in Toronto aus, in Cincinnati schied er bereits in seinem Auftaktspiel gegen Stanislas Wawrinka aus. Bei den US Open konnte Ferrer im Viertelfinale Janko Tipsarević schlagen, ehe er dem Weltranglistenzweiten Novak Đoković im Halbfinale in vier Sätzen unterlag. Im Herbst feierte der Spanier zwei weitere Turniersiege: bei seinem Heimatturnier in Valencia holte er sich mit einem Finalsieg über Alexander Dolgopolow zum dritten Mal den Titel und ist damit Rekordsieger des Turniers. Schon eine Woche darauf feierte Ferrer seinen größten Karrieresieg: in Paris-Bercy gewann er im Finale gegen Jerzy Janowicz und war nun erstmals bei einem Turnier der Masters-Kategorie siegreich. Bei den ATP World Tour Finals in London verpasste er nur knapp die Qualifikation für das Halbfinale.

2013Bearbeiten

Wie schon die beiden Jahre zuvor gewann Ferrer seinen ersten Saisontitel in Auckland, wo er zum insgesamt vierten Mal siegte. Nach der Niederlage im Australian-Open-Halbfinale gegen den topgesetzten Novak Đoković rückte Ferrer in der Weltrangliste wieder auf den vierten Rang, den er bereits 2008 innehatte. Nach seinem Titelgewinn in Buenos Aires verlor er dann zwei Endspiele, in Acapulco sehr deutlich mit 0:6 und 2:6 gegen Rafael Nadal, in Miami sehr knapp gegen Andy Murray. Beim ATP Oeiras unterlag er im Finale Stanislas Wawrinka. Bei den Madrid Masters und den Rom Masters scheiterte Ferrer jeweils im Viertelfinale gegen Nadal. So auch im Finale der French Open (klar in drei Sätzen), wo er zum ersten Mal in seiner Karriere − und sogar ohne Satzverlust − das Finale eines Grand-Slam-Turniers erreichte, wennauch er im Finale Nadal nichts entgegenzusetzen hatte. In Wimbledon zog er wie im Vorjahr ins Viertelfinale ein, das er klar in drei Sätzen gegen Juan Martín del Potro verlor. Nach dem Turnier wurde David Ferrer erstmals in seiner Karriere auf Rang drei der Weltrangliste geführt, seiner bislang besten Platzierung. Bei den US Open erreichte er auch im vierten Grand-Slam-Turnier der Tour 2013 das Viertelfinale, das er gegen Richard Gasquet in fünf Sätzen verlor. Bei den folgenden Turnieren in Asien spielte Ferrer lediglich beim Masters in Shanghai. Er scheiterte im Achtelfinale gegen Florian Mayer mit 4:6, 3:6. Bei den If Stockholm Open scheiterte Ferrer erst im Finale an Grigor Dimitrow mit 6:2, 3:6 und 4:6, nachdem er Ernests Gulbis im Halbfinale 3:6, 6:4 und 6:1 besiegt hatte. In Valencia erreichte er erneut das Finale, verlor aber auch dieses gegen Michail Juschny mit 3:6, 5:7. Wie schon im Vorjahr zog er beim Masters in Paris nach Siegen unter anderem über Rafael Nadal und Tomáš Berdych erneut ins Endspiel ein, wo er sich mit 5:7 und 5:7 Novak Đoković geschlagen geben musste. Bei den abschließenden World Tour Finals verlor er sämtliche Gruppenspiele. Er beendete die Saison auf Rang drei der Weltrangliste.

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LeistungsbilanzBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Einzel (24)
Anzahl von Turniersiegen und Finalteilnahmen bei unterschiedlichen Turnieren und Platzbelägen
Siege Finalteilahmen
Turnierkategorien* Platzbeläge Turnierkategorien* Platzbeläge
Grand Slam (0) Hartplatz (12) Grand Slam (1) Hartplatz (22)
ATP World Tour Finals (0) Rasen (2) ATP World Tour Finals (1) Rasen (2)
ATP World Tour Masters 1000 (1) Sand (13) ATP World Tour Masters 1000 (7) Sand (28)
ATP World Tour 500 (10) ATP World Tour 500 (19)
ATP World Tour 250 (16) ATP World Tour 250 (24)
Detaillierte Darstellung der Turniersiege
Nr. Datum Turnier Platzbelag Finalgegner Ergebnis
01. 15. September 2002 Rumänien  Bukarest Sand Argentinien  José Acasuso 6:3, 6:2
02. 23. Juli 2006 Deutschland  Stuttgart Sand Argentinien  José Acasuso 6:4, 3:6, 6:73, 7:5, 6:4
03. 11. Januar 2007 Neuseeland  Auckland Hartplatz Spanien  Tommy Robredo 6:4, 6:2
04. 15. Juli 2007 Schweden  Båstad Sand Spanien  Nicolás Almagro 6:1, 6:2
05. 07. Oktober 2007 Japan  Tokio Hartplatz Frankreich  Richard Gasquet 6:1, 6:2
06. 20. April 2008 Spanien  Valencia Sand Spanien  Nicolás Almagro 4:6, 6:2, 7:62
07. 21. Juni 2008 Niederlande  ’s-Hertogenbosch Rasen Frankreich  Marc Gicquel 6:4, 6:2
08. 28. Februar 2010 Mexiko  Acapulco Sand Spanien  Juan Carlos Ferrero 6:3, 3:6, 6:1
09. 07. November 2010 Spanien  Valencia Hartplatz (i) Spanien  Marcel Granollers 7:5, 6:3
10. 15. Januar 2011 Neuseeland  Auckland Hartplatz Argentinien  David Nalbandian 6:3, 6:2
11. 26. Februar 2011 Mexiko  Acapulco Sand Spanien  Nicolás Almagro 7:64, 6:72, 6:2
12. 14. Januar 2012 Neuseeland  Auckland Hartplatz Belgien  Olivier Rochus 6:3, 6:4
13. 26. Februar 2012 Argentinien  Buenos Aires Sand Spanien  Nicolás Almagro 4:6, 6:3, 6:2
14. 03. März 2012 Mexiko  Acapulco Sand Spanien  Fernando Verdasco 6:1, 6:2
15. 23. Juni 2012 Niederlande  ’s-Hertogenbosch Rasen Deutschland  Philipp Petzschner 6:3, 6:4
16. 15. Juli 2012 Schweden  Båstad Sand Spanien  Nicolás Almagro 6:2, 6:2
17. 28. Oktober 2012 Spanien  Valencia Hartplatz (i) Ukraine  Alexander Dolgopolow 6:1, 3:6, 6:4
18. 04. November 2012 Frankreich  Paris Hartplatz (i) Polen  Jerzy Janowicz 6:4, 6:3
19. 12. Januar 2013 Neuseeland  Auckland Hartplatz Deutschland  Philipp Kohlschreiber 7:65, 6:1
20. 24. Februar 2013 Argentinien  Buenos Aires Sand Schweiz  Stanislas Wawrinka 6:4, 3:6, 6:1
21. 16. Februar 2014 Argentinien  Buenos Aires Sand Italien  Fabio Fognini 6:4, 6:3
22. 10. Januar 2015 Katar  Doha Hartplatz Tschechien  Tomáš Berdych 6:4, 7:5
23. 22. Februar 2015 Brasilien  Rio de Janeiro Sand Italien  Fabio Fognini 6:2, 6:3
24. 1. März 2015 Mexiko  Acapulco Hartplatz Japan  Kei Nishikori 6:3, 7:5
25. 4. Oktober 2015 Malaysia  Kuala Lumpur Hartplatz (i) Spanien  Feliciano López 7:5, 7:5
26. 25. Oktober 2015 Osterreich  Wien Hartplatz (i) Vereinigte Staaten  Steve Johnson 4:6, 6:4, 7:5
27. 23. Juli 2017 Schweden  Båstad Sand Ukraine  Alexander Dolgopolow 6:4, 6:4
Detaillierte Darstellung der verlorenen Endspiele
Nr Datum Turnier Platzbelag Finalgegner Ergebnis
01. 21. Juli 2002 Kroatien  Umag Sand Spanien  Carlos Moyá 2:6, 3:6
02. 03. August 2003 Polen  Sopot Sand Argentinien  Guillermo Coria 5:7, 1:6
03. 10. April 2005 Spanien  Valencia Sand Russland  Igor Andrejew 3:6, 7:5, 3:6
04. 18. November 2007 China Volksrepublik  Shanghai Hartplatz (i) Schweiz  Roger Federer 2:6, 3:6, 2:6
05. 04. Mai 2008 Spanien  Barcelona Sand Spanien  Rafael Nadal 1:6, 6:4, 1:6
06. 28. Februar 2009 Vereinigte Arabische Emirate  Dubai Hartplatz Serbien  Novak Đoković 5:7, 3:6
07. 26. April 2009 Spanien  Barcelona Sand Spanien  Rafael Nadal 2:6, 5:7
08. 21. Februar 2010 Argentinien  Buenos Aires Sand Spanien  Juan Carlos Ferrero 7:5, 4:6, 3:6
09. 02. Mai 2010 Italien  Rom Sand Spanien  Rafael Nadal 5:7, 2:6
10. 10. Oktober 2010 China Volksrepublik  Peking Hartplatz Serbien  Novak Đoković 2:6, 4:6
11. 17. April 2011 Monaco  Monte Carlo Sand Spanien  Rafael Nadal 4:6, 5:7
12. 24. April 2011 Spanien  Barcelona Sand Spanien  Rafael Nadal 2:6, 4:6
13. 17. Juli 2011 Schweden  Båstad Sand Schweden  Robin Söderling 2:6, 2:6
14. 16. Oktober 2011 China Volksrepublik  Shanghai Hartplatz Vereinigtes Konigreich  Andy Murray 5:7, 4:6
15. 29. April 2012 Spanien  Barcelona Sand Spanien  Rafael Nadal 6:71, 5:7
16. 02. März 2013 Mexiko  Acapulco Sand Spanien  Rafael Nadal 0:6, 2:6
17. 31. März 2013 Vereinigte Staaten  Miami Hartplatz Vereinigtes Konigreich  Andy Murray 6:2, 4:6, 6:71
18. 05. Mai 2013 Portugal  Oeiras Sand Schweiz  Stanislas Wawrinka 1:6, 4:6
19. 09. Juni 2013 Frankreich  French Open Sand Spanien  Rafael Nadal 3:6, 2:6, 3:6
20. 20. Oktober 2013 Schweden  Stockholm Hartplatz (i) Bulgarien  Grigor Dimitrow 6:2, 3:6, 4:6
21. 27. Oktober 2013 Spanien  Valencia Hartplatz (i) Russland  Michail Juschny 3:6, 5:7
22. 03. November 2013 Frankreich  Paris Hartplatz (i) Serbien  Novak Đoković 5:7, 5:7
23. 20. Juli 2014 Deutschland  Hamburg Sand Argentinien  Leonardo Mayer 7:63, 1:6, 6:74
24. 17. August 2014 Vereinigte Staaten  Cincinnati Hartplatz Schweiz  Roger Federer 3:6, 6:1, 2:6
25. 19. Oktober 2014 Osterreich  Wien Hartplatz (i) Vereinigtes Konigreich  Andy Murray 7:5, 2:6, 5:7

(*) Bezeichnungen der Turnierkategorien bis 2008:
ATP World Tour Finals = Tennis Masters Cup
ATP World Tour Masters 1000 = ATP Masters Series (2004–2008), Tennis Masters Series (2000–2003)
ATP World Tour 500 = International Series Gold
ATP World Tour 250 = International Series

Doppel (2)
Anzahl von Turniersiegen und Finalteilnahmen bei unterschiedlichen Turnieren und Platzbelägen
Siege Finalteilnahmen
Turnierkategorien* Platzbeläge Turnierkategorien* Platzbeläge
ATP World Tour 500 (1) Sand (2) ATP World Tour 500 (2) Sand (3)
ATP World Tour 250 (1) ATP World Tour 250 (1)
Detaillierte Darstellung der Turniersiege
Nr. Datum Turnier Platzbelag Partner Finalgegner Ergebnis
01. 06. Februar 2005 Chile  Viña del Mar Sand Spanien  Santiago Ventura Argentinien  Gastón Etlis
Argentinien  Martín Rodríguez
6:3, 6:4
02. 27. Februar 2005 Mexiko  Acapulco Sand Spanien  Santiago Ventura Tschechien  Jiří Vaněk
Tschechien  Tomáš Zíb
4:6, 6:1, 6:4
Detaillierte Darstellung der verlorenen Endspiele
Nr. Datum Turnier Platzbelag Partner Finalgegner Ergebnis
01. 02. März 2003 Mexiko  Acapulco Sand Spanien  Fernando Vicente Bahamas  Mark Knowles
Kanada  Daniel Nestor
3:6, 3:6

(*) Bezeichnungen der Turnierkategorien bis 2008:
ATP World Tour Masters 1000 = ATP Masters Series (2004–2008), Tennis Masters Series (2000–2003)
ATP World Tour 500 = International Series Gold
ATP World Tour 250 = International Series

Leistungsbilanz bei den wichtigsten TurnierenBearbeiten

Turnier1

2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001 2000

Gesamt
Australian Open

1R 3R VF AF VF HF VF HF 2R 3R VF AF AF 1R 2R 1R

HF
French Open

1R 2R AF VF VF F HF AF 3R 3R VF 3R 3R VF 2R 2R

F
Wimbledon

1R 3R 2R 2R VF VF AF AF 3R 3R 2R AF 1R 2R 2R

VF
US Open

1R 1R 3R 3R 3R VF HF AF AF 2R 3R HF 3R 3R 1R 1R

HF
ATP Finals2

  RR RR RR RR HF RR F

F
Indian Wells Masters

3R 3R 2R 3R 2R 2R AF 3R VF 2R 3R 1R 1R

VF
Miami Masters

3R 2R 3R VF AF F VF VF AF AF 2R AF HF HF 1R 1R

F
Monte Carlo Masters

VF HF 2R F HF AF VF VF VF VF 1R

F
Madrid Masters3

AF AF VF HF VF VF VF HF 2R 2R 2R 2R VF 1R 2R

HF
Rom Masters

1R 2R AF HF VF VF HF F 1R 2R 1R 1R HF AF 2R

F
Hamburg Masters4 nicht ausgetragen AF VF VF 1R VF 1R

VF
Kanada Masters

  AF VF 2R 1R 2R AF 2R 1R 2R 2R

VF
Cincinnati Masters

  HF 1R F AF 2R AF AF AF 2R VF VF 2R 1R

F
Shanghai Masters

  1R 2R VF AF F AF 2R nicht ausgetragen F
Paris Masters

  1R 2R HF VF F S VF AF 2R VF 2R VF 1R

1
Olympische Spiele

n. a.

2R nicht ausgetragen

AF nicht ausgetragen

1R nicht ausgetragen

nicht ausgetragen

0
Davis Cup5

  PO K1 F S VF S S VF PO

3
Turnierteilnahmen6

14 22 22 19 25 24 22 20 23 24 23 25 25 28 31 27 7 0 0

382
Erreichte Finals

0 1 0 5 4 9 8 6 5 2 3 4 1 1 0 1 2 0 0

53
Gewonnene Einzel-Titel

0 1 0 5 1 2 7 2 2 0 2 3 1 0 0 0 1 0 0

27
Hartplatz-Siege/-Niederlagen

6:8 11:10 19:12 36:10 28:15 35:16 33:8 32:12 26:16 21:13 16:15 37:14 17:13 16:11 3:10 6:10 0:1 0:0 0:0

342:195
Sand-Siege/-Niederlagen

2:6 10:8 15:7 19:5 25:8 21:6 32:5 24:6 31:7 20:8 21:7 22:7 18:8 25:15 22:15 13:16 10:4 0:0 0:0

331:138
Rasen-Siege/-Niederlagen

1:2 2:3 2:3 0:1 1:1 4:2 11:2 3:1 3:1 4:2 7:1 1:1 3:1 0:1 1:3 1:1 0:0 0:0 0:0

44:26
Teppich-Siege/-Niederlagen7

0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 1:1 3:4 2:2 3:3 0:0 0:1 0:0 0:0

7:8
Gesamt-Siege/-Niederlagen8

9:16 24:21 36:22 55:16 54:24 60:24 76:15 59:19 60:24 45:23 44:23 61:23 41:26 43:29 29:31 20:27 10:6 0:0 0:0

726:369
Weltranglistenpunkte

305 1290 1785 4305 4045 5800 6505 4925 3735 1870 1695 2750 1475 1620 790 515 643 169 60

N/A
Jahresendposition

37 21 7 10 3 5 5 7 17 12 5 14 15 48 71 59 219 407

N/A

Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1R, 2R, 3R = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; RR = Round Robin (Gruppenphase)

1 Turnierresultat in Klammern bedeutet, dass der Spieler das Turnier noch nicht beendet hat; es zeigt seinen aktuellen Turnierstatus an. Nachdem der Spieler das Turnier beendet hat, wird die Klammer entfernt.
2 vor 2009 Tennis Masters Cup.
3 Das Masters-Turnier von Madrid wurde vor 2002 in Stuttgart, Essen und Stockholm ausgetragen. Im Jahr 2009 erfolgte ein Belagwechsel von Hartplatz zu Sand.
4 Das Turnier von Hamburg ist seit 2009 nicht mehr Teil der Masters-Serie.
5 PO = Playoff (Auf- und Abstiegsrunde in der Davis-Cup-Weltgruppe), K1, K2, K3, K4 = Teilnahme in der Kontinentalgruppe I, II, III, IV im Davis Cup.
6 Im Gegensatz zum ATP Ranking werden hier (sowie bei der Anzahl Finalteilnahmen und gewonnener Titel) nur Turniere der ATP World Tour sowie die vier Grand-Slam-Turniere und die ATP World Tour Finals gezählt, d. h. keine Challenger- oder Future-Turniere oder Mannschaftswettbewerbe (Davis Cup oder World Team Cup). Letztere zählen jedoch in die Sieg/Niederlagen-Statistiken.
7 Seit der Saison 2009 werden keine ATP-Turniere mehr auf Teppich ausgetragen.
8 Stand: 6. August 2018

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Doppelte Hochzeit – David Ferrer und Marc Lopez sind jetzt unter der Haube. In: tennisnet.com. 1. Dezember 2015, archiviert vom Original am 22. Februar 2016; abgerufen am 18. Januar 2017.