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Rafael Nadal

spanischer Tennisspieler
Rafael Nadal Tennisspieler
Rafael Nadal
Rafael Nadal 2015
Spitzname: Rafa,
Stier aus Manacor
Nation: SpanienSpanien Spanien
Geburtstag: 3. Juni 1986
Größe: 185 cm
Gewicht: 85 kg
1. Profisaison: 2001
Spielhand: Links, beidhändige Rückhand
Trainer: Carlos Moyá
Toni Nadal
Preisgeld: 91.323.627 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 873:184
Karrieretitel: 75
Höchste Platzierung: 1 (18. August 2008)
Aktuelle Platzierung: 1
Wochen als Nr. 1: 153
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 131:72
Karrieretitel: 11
Höchste Platzierung: 26 (8. August 2005)
Aktuelle Platzierung: 550
Grand-Slam-Bilanz
Olympische Spiele
Letzte Aktualisierung der Infobox:
6. November 2017
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Rafael Nadal Parera [rafaˈel naˈðal paˈɾeɾa] (* 3. Juni 1986 in Manacor, Mallorca) ist ein spanischer Tennisspieler. Seit dem 21. August 2017 führt er die Weltrangliste im Einzel an. Bereits zwischen August 2008 und Juli 2014 stand er insgesamt 141 Wochen lang an der Spitze der Weltrangliste. Zudem beendete er drei Saisons (2008, 2010 und 2013) auf dieser Position.

Nadal gewann bisher 16 Grand-Slam-Titel im Einzel und liegt damit auf Platz 2 der Rekordliste hinter Roger Federer. Er ist der einzige Spieler der Tennisgeschichte, der ein Grand-Slam-Turnier – die French Open – zehnmal im Einzel gewinnen konnte. Dreimal war Nadal bei den US Open siegreich, dazu kommen zwei Erfolge in Wimbledon und ein Titelgewinn bei den Australian Open. Damit ist er einer von nur acht Spielern, die jedes der vier Grand-Slam-Turniere wenigstens einmal gewonnen haben. Zudem gewann Nadal bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking die Goldmedaille im Einzel und bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro zusammen mit Marc López die Goldmedaille im Doppel. Viermal (2004, 2008, 2009 und 2011) gewann Nadal den Davis Cup mit der spanischen Mannschaft. Anfang 2011 wurde er für seine Leistungen zum Weltsportler des Jahres 2010 gewählt.

Nadal, der zunächst als Sandplatzspezialist bekannt war, hält den Rekord der längsten Siegesserie auf Sand. Zwischen April 2005 und Mai 2007 gewann er auf Sand 81 Spiele in Folge, ehe er im Endspiel des Hamburger Masters-Turniers gegen Roger Federer verlor. Er gewann auch zehnmal das Masters-Turnier in Monte Carlo. Von vielen wird der erfolgreichste Sandplatzspieler der letzten Jahre sogar als der beste Spieler auf Sand in der Geschichte des Tennissports angesehen.[1][2]

Inhaltsverzeichnis

PersönlichesBearbeiten

Rafael wurde als Sohn von Sebastián Nadal und Ana Maria Parera in Manacor auf der Insel Mallorca geboren. Sein Großvater väterlicherseits war der gleichnamige Musiker und Dirigent Rafael Nadal (1929–2015).[3] Nach spanischer Tradition ist sein vollständiger Name Rafael Nadal Parera, wobei sein erster Nachname Nadal in dem dort gesprochenen Katalanisch Weihnachten bedeutet.[4] Er hat eine jüngere Schwester namens María Isabel (Maribel).[5] Vater Sebastián besitzt ein Unternehmen für Glas und Fenster in Manacor, wo die Großfamilie Nadal einschließlich Rafael bis heute wohnt.[6][7] Seit 2005 ist er mit Maria Francisca Perello liiert; beide sind bestrebt, ihr Privatleben möglichst von der Öffentlichkeit fernzuhalten.[5] Nach der 10. Klasse ging Nadal mit 16 Jahren von der Schule ab. Zugunsten seiner Sportlerkarriere verzichtete er auf eine weitere schulische Ausbildung.[8]

Kindheit und JugendBearbeiten

Schon früh in seiner Kindheit interessierte sich Rafael für Sport, nicht zuletzt deswegen, weil drei seiner Onkel Profisportler waren. Seine Onkel Rafael Nadal und Miguel Ángel Nadal waren beide professionelle Fußballspieler, wobei Rafael in der mallorquinischen Fußballliga spielte und Miguel Ángel für RCD Mallorca und den FC Barcelona aktiv war. Mit Barça gewann er während dieser Zeit fünf spanische Meisterschaften sowie einmal den Europapokal der Landesmeister und bestritt mehrere Dutzend Spiele für die spanische Nationalmannschaft.[9] Sein Onkel Toni Nadal war ein auf der Heimatinsel bekannter Tennisspieler, der aber als Profi auf dem spanischen Festland nur mäßigen Erfolg hatte und sich dann dem Training der Jugend verschrieben hat.[10] So kam es, dass er als kleiner Junge beide Sportarten betrieb, wobei Fußball seine große Leidenschaft war. Mit sieben Jahren begann er beim örtlichen Fußballverein Manacor als linker Stürmer, mit seiner Mannschaft holte er als Elfjähriger die Balearenmeisterschaft.[11] Seine Begeisterung für Fußball hat sich bis heute erhalten, er ist immer noch leidenschaftlicher Real-Madrid-Fan.[9]

Im Alter von vier Jahren begann er mit dem Tennisspielen in einer kleinen Gruppe, die von seinem Onkel Toni trainiert wurde.[12][13] Dieser erkannte und förderte früh sein Talent. Obwohl Tennis für den kleinen Rafael eher langweilig war und er lieber Fußball spielte,[13] stellten sich früh Erfolge ein. Er nahm bereits im Alter von sieben Jahren an Turnieren teil. Mit acht Jahren gewann er die Balearenmeisterschaft der Unter-Zwölfjährigen und mit dreizehn die U14-Meisterschaft, obwohl er sich damals bei einem Sturz in der ersten Turnierrunde den kleinen Finger der linken Hand gebrochen hatte. Diese Siege zählen für ihn bis heute zu den wichtigsten auf seinem Weg zum Tennisprofi.[14][15]

Sein Onkel Toni war und ist als sein langjähriger Trainer maßgeblich an seinem Erfolg beteiligt. Die Familienmitglieder waren zwar früher besorgt, dass Toni den Jungen zu hart fordern würde, aber die ruhige und entspannte Art seines Vaters sorgte immer für einen gewissen Ausgleich zu Tonis Erfolgsstreben.[14][16] Das intensive und strenge Training sowie die mentale Ausbildung durch Toni Nadal, gepaart mit Rafaels Talent, haben ihn aber erst zu einem der größten Tennisspieler der Welt werden lassen.[10][17]

TenniskarriereBearbeiten

Beginn der Profikarriere (2001–2004)Bearbeiten

Mit 14 erhielt Rafael Nadal durch Zufall erstmals die Gelegenheit, in einem Vorbereitungsspiel gegen einen großen Namen im Tennis anzutreten. Als Boris Becker, der als Gegner von Pat Cash vorgesehen war, kurzfristig ausfiel, bekam Nadal seine Chance; er schlug unerwartet den Wimbledonsieger von 1987.[18][6] Nadal suchte früh den Weg auf die Profitour und war 2001 mit 15 Jahren erstmals als Profispieler gemeldet. Er absolvierte in Spanien seine ersten beiden Turniere, die für ihn aber schon in den ersten beiden Runden beendet waren.[19]

2002 gelang ihm der erste Sieg auf der ATP Tour. In seiner Heimat besiegte er in der ersten Runde Ramón Delgado. Im selben Jahr gewann er sechs Titel bei kleineren spanischen Turnieren der Future-Serie.[20] Im Juni erreichte er bei seinem einzigen Start auf der Junioren-Tour das Halbfinale von Wimbledon. Zum Jahresende 2002 hatte sich Nadal in der Weltrangliste um 611 Plätze auf Rang 200 verbessert.

Zum Saisonbeginn 2003 schaffte er einige Finalteilnahmen auf der ATP Challenger Tour, bevor er sich im April erstmals für ein Turnier der Masters Series qualifizieren konnte. In Monte Carlo feierte er Siege über Karol Kučera und Albert Costa, ehe er in der dritten Runde gegen den späteren Finalisten Guillermo Coria ausschied. Mit diesen Ranglistenpunkten konnte er nun regelmäßig an Turnieren der ATP Tour teilnehmen. Eine Verletzung verhinderte seinen ersten Start bei den French Open. Bei seinem ersten Auftritt in Wimbledon erreichte er dort mit 17 Jahren als jüngster Spieler seit Boris Becker die dritte Runde, in der er Paradorn Srichaphan unterlag. Sein bestes Abschneiden auf der Tour folgte dann mit dem Halbfinaleinzug beim Turnier in Umag, wo er seinem Landsmann Carlos Moyá unterlag. Bereits in dieser Saison zeigte sich seine besondere Stärke auf Sand – elf seiner 14 Siege erzielte er auf diesem Belag. Am Jahresende stand Nadal auf Platz 49 der Weltrangliste.

Zum Jahresbeginn 2004 erreichte er in Auckland sein erstes ATP-Turnier-Finale, das er gegen Dominik Hrbatý verlor. Bei seinem Australian-Open-Debüt zog Nadal in die dritte Runde ein, in der er Lleyton Hewitt unterlag. Beim Miami Masters konnte er zum ersten Mal den Weltranglistenersten Roger Federer besiegen und ins Achtelfinale vorstoßen. Beim Turnier von Estoril erreichte er das Viertelfinale, zu dem er wegen einer Stressfraktur im Mittelfußknochen jedoch nicht antreten konnte. Die Verletzung zwang ihn zu einer dreimonatigen Pause. Im August gewann Nadal dann erstmals ein ATP-Turnier, sein Finalgegner in Sopot war José Acasuso. Bei den US Open erreichte er an der Seite von Tommy Robredo zum ersten Mal das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers im Doppel.

Im Dezember gehörte Nadal der spanischen Mannschaft an, die im Davis-Cup-Finale die USA mit 3:2 bezwang. Bei seinem Sieg über Andy Roddick war er mit 18 Jahren und sechs Monaten der zweitjüngste Spieler (nach Boris Becker 1985), der ein Einzelmatch in einem Davis-Cup-Finale gewinnen konnte.

Erste French-Open-Titel und Rekordserie auf Sand (2005–2007)Bearbeiten

 
Nadal 2006 beim Cincinnati Masters
 
2007 im Finale der French Open

Das Jahr 2005 brachte Nadal mit elf Turniersiegen den endgültigen Durchbruch, so viele sind ihm in einer Saison seitdem nicht mehr gelungen. Den größten Erfolg feierte er bei den French Open: er war der erste Spieler seit Mats Wilander im Jahr 1982, der gleich bei seinem Debüt in Paris gewinnen konnte. Im Halbfinale besiegte er an seinem neunzehnten Geburtstag Federer mit 6:3, 4:6, 6:4 und 6:3. Mit seinem Finalsieg über Mariano Puerta war Nadal mit 19 Jahren und 2 Tagen zudem der jüngste Sieger eines Grand-Slam-Turniers seit Pete Sampras (US Open 1990). In Wimbledon musste er dagegen eine frühe Niederlage einstecken, als Nummer vier der Setzliste unterlag er in Runde zwei Gilles Müller. In Montreal gewann er dann mit einem Dreisatzsieg über Andre Agassi seinen ersten Titel auf Hartplatz. Bei den US Open musste er sich (gegen James Blake) erneut in der dritten Runde geschlagen geben. Acht seiner elf Titel gewann Nadal auf seinem Lieblingsbelag, seine Jahresbilanz auf Sand wies 50 Siege bei zwei Niederlagen auf; bis zum Jahresende blieb er 36 Matches in Folge ungeschlagen. Nadal war damit der erfolgreichste Sandplatzspieler seit Thomas Muster – der Österreicher hatte es 1995 auf 65 Siege bei nur zwei Niederlagen gebracht. Nadal beendete das Jahr als erster Teenager seit Boris Becker im Jahr 1986 auf Position 2 der Weltrangliste.

2006 gewann er fünf Turniere, vier davon gegen Federer: Dubai, Monte Carlo, Rom und die French Open. Seinen fünften Titel des Jahres gewann er in Barcelona gegen Tommy Robredo. Mit dem Finale in Rom blieb er auf Sand 53 Partien in Folge unbesiegt – damit stellte er den Rekord von Guillermo Vilas aus dem Jahr 1973 ein. Mit dem Titelgewinn bei den French Open hatte Nadal auf Sand 60 Siege in Folge errungen. Anschließend zeigte er sich auch auf Rasen stark verbessert. Als erster Spanier seit dem Titelgewinn seines Landsmannes Manuel Santana im Jahr 1966 erreichte er in Wimbledon das Endspiel. Das erneute Duell mit Federer gewann diesmal der Schweizer. Für Nadal war es die erste Finalniederlage nach 14 Siegen in Serie. Zum Abschluss des Jahres erreichte er noch das Halbfinale beim Tennis Masters Cup und beendete das Jahr wiederum auf Platz 2.

2007 erreichte er das Viertelfinale der Australian Open, unterlag jedoch Fernando González in drei Sätzen. Beim Masters-Turnier in Indian Wells konnte Nadal dann den ersten Turniersieg seit den French Open im Jahr zuvor feiern. Beim Masters-Turnier in Miami unterlag er im Viertelfinale Novak Đoković, den er im Finale von Indian Wells noch hatte bezwingen können. In Monte Carlo und Rom konnte er seine Titel aus dem Vorjahr verteidigen, sodass er nunmehr seit 78 Partien auf Sand unbesiegt war. Im Halbfinale von Rom stellte er den bisherigen Rekord John McEnroes von 75 Siegen in Serie auf einem Belag ein. Auch beim Turnier in Hamburg erreichte Nadal das Finale, verlor dort jedoch nach 81 Erfolgen auf Sand gegen Roger Federer. In Paris gelang ihm mit einem erneuten Sieg über Federer der Hattrick bei den French Open. Auch in Wimbledon kam es zu einer Neuauflage des Vorjahresfinales, die wiederum Federer gewann. Nach einer Niederlage im Achtelfinale der US Open gegen David Ferrer erreichte Nadal noch das Finale beim Paris Masters gegen David Nalbandian und das Halbfinale des Tennis Masters Cups gegen Roger Federer.

Olympiasieg und Weltranglistenerster (2008–2010)Bearbeiten

 
Nadal bei den Pacific Life Open, 2008
 
Rafael Nadal in Ohio, 2008

2008 gelang ihm der Halbfinaleinzug bei den Australian Open und in Indian Wells sowie der Finaleinzug in Miami. Mit einem Sieg über Federer sicherte sich Nadal in Monte Carlo seinen vierten Titel in Folge. Mit Tommy Robredo gewann er auch im Doppel, seinen insgesamt vierten Doppeltitel. Nadal war dann mit seinem Sieg in Hamburg erst der dritte Tennisspieler, der alle drei Masters-Turniere auf Sand in einem Jahr gewinnen konnte. Bei den French Open gelang ihm ohne Satzverlust der vierte Triumph in Folge, womit er Björn Borgs Open-Era-Rekord egalisierte. In einem nur 107 Minuten dauernden Finale, dem kürzesten seit 1980, besiegte er Federer klar mit 6:1, 6:3 und 6:0.

Auch in Wimbledon kam es erneut zu einem Finale zwischen ihm und Federer. In einer der dramatischsten Begegnungen der Tennisgeschichte gewann der Spanier mit 6:4, 6:4, 6:7, 6:7 und 9:7. Es war das längste Herren-Einzelfinale in der über 130-jährigen Turniergeschichte. John McEnroe und Björn Borg, die 1980 das bis dahin bedeutendste Wimbledonfinale bestritten hatten und das Match live verfolgten, sprachen später vom besten Spiel, das sie jemals gesehen hätten.[21]

Beim Turnier von Cincinnati verlor Nadal zwar sein Halbfinale, da Federer aber bereits im Achtelfinale ausgeschieden war, konnte Nadal ihn am 18. August 2008 von der Spitze der Weltrangliste verdrängen. Federer war 237 Wochen ununterbrochen die Nummer eins gewesen. Am 17. August 2008 sicherte sich Nadal bei den Olympischen Spielen in Peking mit einem Sieg über den Chilenen Fernando González die Goldmedaille. Bei den US Open erreichte er dann zum ersten Mal das Halbfinale, unterlag jedoch Andy Murray. Das letzte Masters-Turnier des Jahres in Paris musste er wegen einer Knieverletzung im Viertelfinale abbrechen und alle weiteren Turniere absagen.

Am 1. Februar 2009 gelang Nadal bei den Australian Open gegen Roger Federer der erste Grand-Slam-Turniersieg auf Hartplatz. Es war sein sechster Grand-Slam-Titel und der 13. Sieg im 19. Duell gegen Federer sowie der erste Einzeltitel eines Spaniers bei den Australian Open.[22] Im weiteren Saisonverlauf siegte er auch in Barcelona, sein fünfter Erfolg in Serie dort. Dagegen schied er im Achtelfinale der French Open überraschend gegen den Schweden Robin Söderling aus. Es war seine erste Niederlage in Roland Garros überhaupt. Verletzungsbedingt trat Nadal in Wimbledon nicht an; so musste er Federer nach dessen Triumph dort wieder die Führung im ATP-Ranking überlassen – Nadal hatte bis zum 5. Juli 2009 46 Wochen lang Position 1 eingenommen. Er ging beim Rogers Cup wieder an den Start und wurde dort im Viertelfinale von Juan Martín del Potro gestoppt. Gegen ebendiesen Gegner verlor er auch das Halbfinale der US Open und beendete die Saison damit zum vierten Mal auf Platz 2.

Bei den Australian Open 2010 musste er als Titelverteidiger in seinem Viertelfinalmatch gegen den späteren Finalisten Andy Murray im dritten Satz wegen einer Knieverletzung aufgeben. Im April gelang ihm in Monte Carlo der sechste Erfolg in Serie. Auch in Rom gelang ihm die Titelverteidigung und in Madrid der 18. Titel bei einem Turnier der Masters Series. Damit übernahm Nadal in dieser Statistik den Spitzenplatz vor Andre Agassi, der es auf 17 Masters-Erfolge gebracht hat. Die French Open gewann er – wiederum ohne Satzverlust – bereits zum fünften Mal. Er besiegte im Finale Robin Söderling und übernahm, nachdem er zwischendurch für einige Wochen auf Platz 4 zurückgefallen war, erneut die Führung in der Weltrangliste.[23] Am 4. Juli sicherte sich Nadal seinen zweiten Wimbledon-Titel; im Finale besiegte er Tomáš Berdych in drei Sätzen. Bei den US Open erreichte er dann erstmals das Finale, in dem er Novak Đoković in vier Sätzen bezwang. Im gesamten Turnierverlauf gab Nadal nur fünf Aufschlagspiele ab und wurde mit 24 Jahren der siebte Spieler und der jüngste aller Zeiten, der alle vier Grand-Slam-Titel gewonnen hat.[24]

Wieder Sieger der French Open und Ablösung als Weltranglistenerster (2011)Bearbeiten

 
Nadal bei den French Open, 2011

Das Jahr begann für Nadal mit dem ATP-Turnier in Doha, wo er das Halbfinale gegen Nikolai Dawydenko verlor. Im Viertelfinale der Australian Open musste er sich seinem Freund David Ferrer geschlagen geben. Er zog sich im ersten Satz eine Oberschenkelzerrung zu und verlor das Match in drei Sätzen. Bei seinem Comeback konnte Nadal in Indian Wells und Miami jeweils das Finale erreichen, beide Endspiele endeten aber mit Niederlagen gegen Đoković. Seinen ersten Turniersieg des Jahres errang Nadal in Monte Carlo, wo er Ferrer diesmal im Finale besiegte; es war sein siebter Erfolg dort in Serie. Eine Woche später konnte er sich erneut gegen Ferrer durchsetzen und seinen sechsten Titel beim ATP-Turnier von Barcelona gewinnen. Anfang Juni gewann Nadal ebenfalls zum sechsten Mal das Finale der French Open. Er besiegte wieder einmal Federer (in 3:40 Stunden mit 7:5, 7:6, 5:7 und 6:1) und zog mit dem schwedischen Rekordsieger Björn Borg gleich, der in Paris sechsmal triumphierte.[25]

In Wimbledon verlor Nadal zum fünften Mal in diesem Jahr ein Finale gegen Đoković. Der Serbe hatte bereits durch das Erreichen des Endspiels Nadal als Weltranglistenersten abgelöst. Bei den Vorbereitungsturnieren auf die US Open bot Nadal eher mäßige Leistungen und schied in Montreal und Cincinnati jeweils früh aus. Bei den US Open steigerte er sich dann von Runde zu Runde. Schließlich kam es zur Neuauflage des Vorjahresfinales gegen Đoković, allerdings mit dem besseren Ende für den Serben, der auch das sechste Aufeinandertreffen der Saison für sich entscheiden konnte. Im September zog er dagegen nach souveränen Siegen gegen die Franzosen Tsonga und Gasquet mit Spanien ins Davis-Cup-Finale ein. Im Oktober musste Nadal weitere Niederlagen hinnehmen, als er gegen Andy Murray in Tokio und später gegen Florian Mayer in zwei Sätzen beim Masters in Schanghai verlor. Auch beim Saisonfinale erreichte er nicht seine alte Form und schied nach Niederlagen gegen Federer und Tsonga frühzeitig aus. Im Davis-Cup-Finale Anfang Dezember gegen die Mannschaft Argentiniens verhalf er dem spanischen Team mit seinen Erfolgen gegen Juan Mónaco und Juan Martín del Potro zum Sieg und schloss so das Jahr 2011 noch mit einem Erfolg ab.

Achter Titelgewinn in Folge in Monte Carlo und siebter Titel in Paris (2012)Bearbeiten

 
Nadal in Doha, 2012

Bei seinem Saisonauftakt in Doha zog Nadal ins Halbfinale gegen Gaël Monfils ein, verlor dieses aber glatt in zwei Sätzen. Bei den Australian Open traf er im Finale erneut auf Đoković, der sich in fünf Sätzen mit 7:5, 4:6, 2:6, 7:6, 5:7 durchsetzte. Mit einer Spielzeit von fünf Stunden und 53 Minuten war es nicht nur die längste Partie der Turniergeschichte, sondern auch das längste Finale bei einem Grand-Slam-Turnier.[26] Nadal verlor damit zum dritten Mal in Folge ein solches Finale und stellte einen weiteren, wenn auch negativen Rekord auf.

Bei den anschließenden Masters-Turnieren in Indian Wells und Miami erreichte er jeweils das Halbfinale. In Indian Wells verlor er gegen Federer, konnte sich aber in der Doppelkonkurrenz mit seinem Landsmann Marc López den Titel sichern. Dies war nach 2010 sein zweiter Titel in Indian Wells und sein achter Doppelerfolg insgesamt. In Miami musste er das Halbfinalmatch gegen Andy Murray wegen einer Knieverletzung absagen. Danach stand er beim Masters von Monte Carlo erstmals wieder auf dem Platz und konnte gleich wieder ins Finale einziehen, wo er abermals dem Weltranglistenersten Đoković gegenüberstand. Nach zuletzt sieben verlorenen Endspielen behielt Nadal diesmal mit 6:3 und 6:1 die Oberhand und gewann in Monte Carlo seinen achten Titel in Folge – als erster Spieler der Open Era bei ein und demselben Turnier. Auch schon zum siebten Mal gewann er kurz darauf das ATP-Turnier von Barcelona, wo er im Endspiel David Ferrer nach 2008, 2009 und 2011 bereits zum vierten Mal besiegte.

Nach dem Aus im Achtelfinale des Master-Turniers in Madrid verlor er Platz 2 der Weltrangliste an Federer, der das Turnier gewann (Nadal war letztmals im Mai 2010 auf dem dritten Platz geführt worden). Beim anschließenden Turnier in Rom konnte er wie schon in Monte Carlo Đoković in zwei Sätzen schlagen. Mit seinem insgesamt sechsten Erfolg in der italienischen Hauptstadt sowie dem 21. Turniersieg bei einem Masters-Wettbewerb rückte er wieder auf Platz 2 der Weltrangliste vor.

Bei den French Open zog er ohne Satzverlust ins Finale ein, wo er zum vierten Mal in Folge bei einem Grand-Slam-Finale auf Đoković traf. Beim wegen Regenunterbrechungen über zwei Tage ausgetragenen Match setzte er sich in vier Sätzen durch. Er wurde mit seinem siebten Erfolg in Paris – zugleich sein 50. Einzeltitel – zum alleinigen Rekordsieger der French Open.

Am 28. Juni 2012 scheiterte er in Wimbledon zum ersten Mal seit 2005 bei einem Grand-Slam-Turnier in Runde zwei. Er unterlag dem in der Weltrangliste 98 Plätze hinter ihm platzierten Tschechen Lukáš Rosol in fünf Sätzen (7:6, 4:6, 4:6, 6:2, 4:6). Damit endete auch seine seit den French Open 2011 andauernde Serie von fünf Grand-Slam-Finalteilnahmen in Folge.

Im Juni benannte das Nationale Olympische Komitee Spaniens (Comité Olímpico Español) Nadal als Träger der spanische Flagge bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in London.[27] Am 19. Juli erklärte Nadal allerdings aufgrund einer Knieverletzung, die er sich bei seiner Zweitrundenniederlage in Wimbledon zugezogen hatte, seinen Verzicht auf Olympia.[28] Auch die anschließenden Masters-Turniere in Nordamerika und die US Open musste er auslassen. Im September gab er auf seiner Website bekannt, dass er wegen seiner Kniebeschwerden mindestens zwei weitere Monate lang an keinem Wettkampf teilnehmen könne.[29] Er verpasste damit die China Open, die Masters-Turniere in Schanghai und Paris sowie das Davis-Cup-Halbfinale gegen die USA.

Ende November stieg Nadal wieder ins Training ein und sagte seine Teilnahme für das Turnier in Abu Dhabi zu. Ein Magen-Darm-Virus zwang ihn am 25. Dezember jedoch zur Absage und nur drei Tage später sagte er auch die Australian Open ab.[30]

Rückkehr an die Weltspitze nach sieben Monaten Verletzungspause (2013)Bearbeiten

Am 5. Februar 2013 kehrte Nadal nach 222 Tagen Verletzungspause auf den Tennisplatz zurück. Beim Sandplatzturnier in Viña del Mar nahm er sowohl am Einzel- als auch am Doppelturnier – im Doppel trat er mit dem Argentinier Juan Mónaco an – teil und kam jeweils ins Finale. Bei den Brasil Open in São Paulo gewann Nadal am 17. Februar das Endspiel gegen den Argentinier David Nalbandian. Es war acht Monate nach den French Open 2012 sein erster Titelgewinn nach der Verletzungspause und sein erster im Jahr 2013.

Im März gewann er das Endspiel in Acapulco gegen seinen Landsmann David Ferrer mit 6:0 und 6:2, ohne im gesamten Turnierverlauf einen Satz abzugeben. Auch beim anschließenden Masters-Turnier in Indian Wells erreichte Nadal das Finale. Zuvor hatte er im Viertelfinale Roger Federer und im Halbfinale Tomáš Berdych besiegt. Mit 4:6, 6:3 und 6:4 bezwang er im Endspiel auch Juan Martín del Potro und gewann damit seinen dritten Titel in Indian Wells. In der Weltrangliste zog er damit wieder an David Ferrer vorbei auf Platz 4.

In Monte Carlo erreichte Nadal das neunte Finale in Folge im Fürstentum, unterlag jedoch nach acht Turniersiegen in Serie Novak Đoković mit 2:6 und 6:7. Wie auch in den fünf vorangegangenen Turnieren erreichte Nadal in Barcelona das Finale. Er besiegte im Endspiel Nicolás Almagro mit 6:4 und 6:3 und feierte seinen achten Turniersieg in Barcelona und schon den vierten seit seinem Comeback im Februar. Bereits zwei Wochen später gewann er mit einem 6:2 und 6:4 im Finale der Mutua Open in Madrid gegen Stanislas Wawrinka seinen insgesamt 23. Titel bei einem ATP-Masters-1000-Turnier. Den 24. Titel feierte er sogleich beim darauffolgenden Masters in Rom. Im Finale besiegte er Federer deutlich mit 6:1 und 6:3; es war sein 20. Sieg im 30. Duell gegen Federer.

Am 9. Juni 2013 gewann Nadal zum achten Mal die French Open, indem er Ferrer in drei Sätzen mit 6:2, 6:3 und 6:2 besiegte. Er stellte damit einen neuen Rekord in der „Open Era“ auf: mit seinem achten Grand-Slam-Titel bei den French Open erreichte er die meisten Titel bei einem Grand-Slam-Turnier.

In Wimbledon schied Nadal in der ersten Runde aus, er unterlag dem in der Weltrangliste 130 Plätze hinter ihm geführten Belgier Steve Darcis in drei engen Sätzen mit 6:7, 6:7 und 4:6. Es war die erste Erstrundenniederlage bei einem Grand-Slam-Turnier in seiner Karriere. Im Anschluss gelang es Nadal als erstem Spieler seit Andy Roddick in der Saison 2003, die beiden Masters-Hartplatzturniere in Montreal und Cincinnati innerhalb einer Woche zu gewinnen. Damit baute er seine Hartplatz-Bilanz in der laufenden Saison auf 15:0 aus und stieg in der Weltrangliste auf Position zwei. Bei den US Open erreichte er mit nur einem Satzverlust das Endspiel. Dort bezwang er Novak Đoković mit 6:2, 3:6, 6:4 und 6:1 und gewann damit nach 2010 den zweiten US-Open-Titel seiner Karriere und den zweiten Grand Slam in dieser Saison.

Im Oktober 2013 zog Nadal nach der verletzungsbedingten Aufgabe von Berdych im Halbfinale beim Turnier in Peking ins Endspiel ein. Durch diesen Sieg sicherte er sich, erstmals wieder seit Juli 2011, die Weltranglistenführung.[31] Im Finale unterlag er Đoković in zwei Sätzen.

Finaleinzug bei den Australian Open und neunter Titel in Paris (2014)Bearbeiten

Nadal startete gut in die neue Saison. Gleich bei seinem ersten Turnierstart in Doha erreichte er das Finale, das er gegen Gaël Monfils in drei Sätzen gewann. Bei den Australian Open zog er ebenfalls ins Endspiel ein, in dem er auf Wawrinka traf, den er in sämtlichen zwölf Aufeinandertreffen zuvor hatte besiegen können. Leicht angeschlagen verlor er aber diesmal mit 3:6, 2:6, 6:3 und 3:6.

Nach Siegen in Rio und Madrid ging er bei den French Open abermals als Topfavorit ins Turnier. Nadal, der die letzten vier Duelle gegen Novak Đoković verloren hatte, traf im Finale der French Open wiederum auf den Serben, behielt jedoch dieses Mal mit 3:6, 7:5, 6:2 und 6:4 die Oberhand. Mit dem Sieg sicherte er sich seinen neunten Titel in Roland Garros und den 14. Grand-Slam-Titel seiner Karriere. Damit zog er in dieser Statistik mit Pete Sampras gleich. Außerdem verteidigte er die Weltranglistenführung gegen Đoković und baute seine Bilanz bei den French Open auf 66:1 Siege aus.

Zum anschließenden Start der Rasensaison nahm Nadal am Turnier in Halle teil. Als Nummer 1 der Setzliste hatte er zunächst ein Freilos und schied dann im Achtelfinale mit 4:6 und 1:6 gegen Dustin Brown aus. Eine Woche später erreichte er in Wimbledon, als Nummer 2 gesetzt, mit drei Viersatzsiegen über Martin Kližan, Lukáš Rosol und Michail Kukuschkin das Achtelfinale, in dem er überraschend dem 19 Jahre alten Nick Kyrgios mit 6:7, 7:5, 6:7 und 3:6 unterlag.

Aufgrund einer Handgelenksverletzung musste er die folgenden ATP-Masters-1000-Turniere in Toronto und Cincinnati sowie die US Open, die er im Vorjahr alle gewonnen hatte, absagen.[32] Er setzte in Peking die Saison fort, wo er im Viertelfinale Martin Kližan in drei Sätzen unterlag. Beim folgenden Masters in Schanghai verlor er, geschwächt durch eine Blinddarmentzündung, bereits seine Auftaktpartie gegen Feliciano López. Im Anschluss sagte er die Teilnahme an den World Tour Finals wegen einer bevorstehenden Entfernung des Blinddarms ab.[33] Er trat noch bei den Swiss Indoors in Basel an, wo er nicht über das Viertelfinale hinauskam. Am 3. November unterzog er sich in Barcelona der angekündigten Operation.[34]

Rückschläge und Verletzungen (2015–2016)Bearbeiten

Zu Beginn des Jahres 2015 scheiterte Nadal bei den Australian Open im Viertelfinale an Tomáš Berdych. In Buenos Aires gelang ihm Anfang der März der erste Saisontitel, doch es sollte das letzte Erfolgserlebnis für längere Zeit sein. Nadal blieb bis zu den French Open ohne weiteren Titel, zum ersten Mal seit elf Jahren verpasste er einen Titelgewinn bei einem der drei Masters-Turniere auf Sand. Bei den French Open kam es im Viertelfinale, wie schon in den drei Vorjahren, wieder zum Duell mit Đoković. Nadal musste sich mit 5:7, 3:6 und 1:6 deutlich geschlagen geben und verlor erstmals nach 39 Siegen wieder in Paris. Zu Beginn der Rasensaison gewann Nadal seinen zweiten Saisontitel in Stuttgart. Es war sein erster Erfolg auf diesem Belag seit fünf Jahren. Doch an diesen Erfolg konnte er auf dem Rasen von Wimbledon nicht anknüpfen; er scheiterte bereits in der zweiten Runde an Dustin Brown. Nachdem er in Hamburg seinen dritten Saisontitel gewonnen hatte, musste sich Nadal auch bei den US Open früh geschlagen geben. Nach einer deutlichen Zweisatzführung verlor er sein Drittrundenmatch gegen Fabio Fognini. Damit endete auch Nadals Rekordserie mit mindestens einem Titelgewinn bei Grand-Slam-Turnieren pro Saison. In den letzten zehn Jahren hatte er immer mindestens eines der vier wichtigsten Turniere gewonnen. Zum Saisonende gelang ihm bei den ATP World Tour Finals noch der Halbfinaleinzug, doch er musste sich erneut Đoković geschlagen geben. Er beendete die Saison 2015 schließlich auf Platz 5 der Weltrangliste, seiner schlechtesten Platzierung seit elf Jahren am Saisonende.

Anfang 2016 scheiterte er bei den Australian Open schon in der ersten Runde an Fernando Verdasco. Im April holte er sich in Monte Carlo seinen neunten Titel. Im Finale bezwang er Gaël Monfils mit 7:5, 5:7 und 6:0. Im direkt folgenden Turnier in Barcelona gewann er seinen 69. Karrieretitel. Bei den French Open musste er sein Drittrundenmatch gegen Marcel Granollers aufgrund von Handgelenkschmerzen absagen. Diese hinderten ihn auch daran, in Wimbledon anzutreten. Erst zu den Olympischen Spielen kehrte er zurück, er musste sich dort im Halbfinale Juan Martín del Potro geschlagen geben. Im Spiel um Bronze unterlag er Kei Nishikori, wohingegen er im Doppel mit Marc López die Goldmedaille gewinnen konnte. Bei den US Open schied Nadal im Achtelfinale gegen Lucas Pouille aus. Kurz darauf beendete er die Saison 2016 aufgrund von gesundheitlichen Problemen vorzeitig und verzichtete damit, obwohl qualifiziert, auf eine Teilnahme an den ATP World Tour Finals.[35]

„La Décima“ – zehnter Titel in Paris und Rückkehr an die Spitze der Weltrangliste (2017)Bearbeiten

2017 gelang Nadal bei den Australian Open der erste Grand-Slam-Finaleinzug seit Juni 2014. Im Finale traf er auf Roger Federer, der sich für die Niederlage im Australian-Open-Finale von 2009 revanchierte und die Partie in fünf Sätzen mit 6:4, 3:6, 6:1, 3:6 und 6:3 gewann.[36] Durch den Finaleinzug verbesserte sich Nadal in der Weltrangliste auf Platz 6. Nach der Finalniederlage im März in Acapulco gegen Sam Querrey scheiterte Nadal weitere zweimal an Federer. In Indian Wells im Achtelfinale sowie in der Finalpartie des Miami Masters. In der Sandplatzsaison sicherte sich Nadal nacheinander die Titel in Monte-Carlo, Barcelona und Madrid. In Rom unterlag er im Viertelfinale Dominic Thiem, den er zuvor noch in den Endspielen von Barcelona und Madrid besiegt hatte. Bei den French Open zog Nadal ohne Satzverlust, unter anderem gegen Dominic Thiem im Halbfinale, ins Finale ein, das er in drei Sätzen gegen Stan Wawrinka gewann. Er ist damit der erste Spieler, der eines der Grand-Slam-Turniere zehnmal gewinnen konnte. Auch bei den Turnieren in Barcelona und Monte Carlo gewann er jeweils seinen zehnten Titel (spanisch: „La Décima“). In Wimbledon erreichte Nadal das Achtelfinale, wo er sich in fünf Sätzen dem Luxemburger Gilles Müller nach 4:48 Stunden (6:3, 6:4, 3:6, 4:6, 15:13) geschlagen geben musste.

Zum 21. August 2017 kehrte Nadal erstmals nach rund drei Jahren Unterbrechung an die Spitze der Weltrangliste zurück. Hierbei profitierte er von den verletzungsbedingten Absagen Andy Murrays, dem bisherigen Weltranglistenführenden, und Roger Federers in Cincinnati.[37] In der Vorbereitung auf die US Open gelangen Nadal keine größeren Erfolge. In New York selbst erreichte er dann aber das Endspiel, in dem er Kevin Anderson klar mit 6:3, 6:3 und 6:4 besiegte und damit seinen dritten Erfolg beim letzten Grand-Slam-Turnier der Saison feierte. Im weiteren Saisonverlauf gelang es Nadal seine starke Hard-Court-Form zu konservieren und an der Seite seines langjährigen Dauerrivalen Roger Federer den erstmals in Prag ausgetragenen Laver Cup zu gewinnen. Darüber hinaus konnte Nadal seinen persönlichen Herbst-Fluch beenden, indem er das ATP-World-Tour-500-Turnier in Peking im Finale gegen Nick Kyrgios für sich entschied. Auch beim Masters-Turnier in Shanghai gelang ihm der Einzug ins Endspiel. Nach 16 Siegen in Folge musste er sich dort aber deutlich Roger Federer geschlagen geben.

DopingvorwürfeBearbeiten

Im März 2016 warf die ehemalige französische Sportministerin Roselyn Bachelot Nadal Doping vor.[38] Nadal, der die Vorwürfe bestritt, reichte gegen Bachelot in Frankreich Klage ein.[39] Im November 2017 wurde Bachelot wegen Diffamierung schuldig gesprochen, Nadal erhielt 10.000 Euro Schadensersatz.[40]

Spielweise und BesonderheitenBearbeiten

Nadals bevorzugter Belag ist der Sandplatz, auf dem er die meisten Erfolge errungen hat.[41] Aus diesem Grund wird er auch oft als Sandkönig (engl. king of clay) bezeichnet.[42][43] Nadal gilt wie Roger Federer als besonders nervenstark und besitzt ein außergewöhnlich ausgeprägtes Antizipationsvermögen.[44] Damit zwingt er seine Gegner zu einem offensiven und risikoreichen Spiel.

charakteristischer beidhändiger Rückhandschlag

Seine Spielweise ist durch ein kraftvolles und aggressives Grundlinientennis geprägt. Seine Vor- und Rückhandschläge spielt er dabei mit einem äußerst starken Topspin,[44] den er unter anderem mit Hilfe eines extremen Vorhandgriffs (Westerngriff)[45][46] und einer starken Beschleunigung des Schlägerkopfes erreicht. Untersuchungen haben gezeigt, dass der Ball bei Nadals Vorhandschlägen mit 3000 bis 4000 Umdrehungen pro Minute rotiert und Spieler wie Sampras, Agassi und Federer nur etwa 2000 Umdrehungen pro Minute erreichen.[7] Bemerkenswert ist auch seine außergewöhnliche Athletik, insbesondere seine enorme Schnelligkeit und Beweglichkeit, die es ihm erlaubt, auch schwierige Bälle auf der Rückhandseite zu umlaufen und seinen variableren Vorhandschlag einzusetzen.[47] Seine beidhändige Rückhand gilt als eine der härtesten im Profitennis, wobei Nadal zugutekommt, dass seine Spielhand, obwohl er Rechtshänder ist, die linke ist. Verantwortlich dafür ist sein Onkel und langjähriger Trainer Toni Nadal, der früh der Ansicht war, dass seine beidhändige Rückhand davon profitieren und ihm die Möglichkeit eröffnen würde, beidseitig einen extrem starken Schlag zu entwickeln.[6][7]

Sein Aufschlag zählte zu Beginn zu seinen Schwächen, was vermutlich auch der genannten Tatsache der linken Spielhand als Rechtshänder geschuldet war.[7][48] Über die Jahre hat er intensiv an der Verbesserung seiner Technik gearbeitet, wodurch sich sein Aufschlag von einem reinen Mittel zur Eröffnung des Ballwechsels hin zu einem der besten Aufschläge mit hohem Prozentsatz an Punktgewinnen mit dem ersten Aufschlag gewandelt hat. Nadal setzt dabei nicht nur auf Geschwindigkeit, sondern auf das geschickte Platzieren des Balles. Seine Strategie besteht darin, möglichst extreme Winkel zu spielen und seine Gegner so unter Druck zu setzen.[49] Schon oft wurde Nadal für seine ritualisierte Bewegungsabfolge kritisiert, die speziell vor dem Aufschlag relativ viel Zeit in Anspruch nimmt. Manche Gegner fühlen sich dadurch in ihrem Spielrhythmus gestört. So kritisierte ihn sein ewiger Rivale Federer öffentlich für Überschreitungen der zugelassenen Zeit zwischen den Punkten (20 s bei Grand-Slam-Turnieren bzw. 25 s auf der ATP Tour). Seine Kritik richtete sich dabei auch gegen die Schiedsrichter, die das Nichteinhalten nicht ahnden würden.[50]

Eines von Nadals ungewöhnlichen Ritualen auf dem Tennisplatz ist die Verwendung von zwei Wasserflaschen, aus welchen er in jeder Pause trinkt und die er stets mit dem Etikett in die gleiche Richtung wieder ausrichtet. Er selbst beschreibt seine vielen Rituale vor und während eines Matches als förderlich für seine Konzentration und für die Fokussierung auf das Spiel bzw. die einzelnen Spielzüge.[51]

Auszeichnungen und WürdigungenBearbeiten

Rekord-Grand-Slam-Sieger im Herreneinzel
Rang Tennisspieler Titel
1. Schweiz  Roger Federer 19
2. Spanien  Rafael Nadal 16
3. Vereinigte Staaten  Pete Sampras 14
4. Serbien  Novak Đoković 12
Australien  Roy Emerson
6. Schweden  Björn Borg 11
Australien  Rod Laver
8. Vereinigte Staaten  Bill Tilden 10
Stand: 16. Juli 2017
Rekord-Weltranglistenerste im Herreneinzel
Rang Tennisspieler Wochen
1. Schweiz  Roger Federer 302
2. Vereinigte Staaten  Pete Sampras 286
3. Tschechoslowakei  Ivan Lendl 270
4. Vereinigte Staaten  Jimmy Connors 268
5. Serbien  Novak Đoković 223
6. Vereinigte Staaten  John McEnroe 170
7. Spanien  Rafael Nadal 152
8. Schweden  Björn Borg 109
9. Vereinigte Staaten  Andre Agassi 101
Stand: 30. Oktober 2017

Im Juni 2008 wurde ein Asteroid nach Nadal benannt. Der 2003 vom mallorquinischen Planetarium entdeckte Asteroid trägt seitdem den Namen 128036 Rafaelnadal.[54]

Sonstige BetätigungsfelderBearbeiten

2008 und 2011 wurde er jeweils für zwei Jahre ins ATP Player Council[55] gewählt, wo er neben dem Präsidenten Roger Federer die Funktion des Vizepräsidenten innehatte.[56] Zu Beginn des Jahres 2011 gehörte er zu den Hauptakteuren einer Gruppe von Spielern, die sich für eine geringere Anzahl Turniere und höhere Preisgelder einsetzten. Er sorgte zudem für Aufsehen, als er dabei das Verhalten Federers als Vorsitzender der Spielergewerkschaft (ATP Player Council) kritisierte und ihm vorwarf, nicht hinter den anderen Spielern zu stehen.[57] Im März 2012 trat er dann – vermutlich aufgrund von Differenzen mit Federer – von diesem Posten zurück.[58]

Im Frühjahr 2010 hatte Rafael Nadal einen Gastauftritt in dem Musikvideo Gypsy als Liebespartner der kolumbianischen Sängerin Shakira.[59]

Anfang 2013 gründete er zusammen mit seinem langjährigen Manager Carlos Costa seine eigene Sportvermarktungsfirma, mit der er Athleten aus verschiedenen Sportarten wie Tennis, Golf und Fußball künftig repräsentieren und zudem Veranstaltungen organisieren will.[60]

LeistungsbilanzBearbeiten

FinalteilnahmenBearbeiten

Einzel
Anzahl von Turniersiegen und Finalteilnahmen bei unterschiedlichen Turnieren und Platzbelägen
Siege Finalteilnahmen
Turnierkategorien* Platzbeläge Turnierkategorien* Platzbeläge
Grand Slam (16) Hartplatz (18) Grand Slam (23) Hartplatz (43)
ATP World Tour Finals (0) Sand (53) ATP World Tour Finals (2) Sand (61)
ATP World Tour Masters 1000 (30) Rasen (4) ATP World Tour Masters 1000 (46) Rasen (7)
Olympische Spiele (1) Olympische Spiele (1)
ATP World Tour 500 (19) ATP World Tour 500 (25)
ATP World Tour 250 (9) ATP World Tour 250 (14)
Detaillierte Darstellung der Turniersiege
Nr. Datum Turnier Platzbelag Finalgegner Ergebnis
01. 15. August 2004 Sopot Sand Argentinien  José Acasuso 6:3, 6:4
02. 20. Februar 2005 Costa do Sauípe Sand Spanien  Alberto Martín 6:0, 6:72, 6:1
03. 27. Februar 2005 Acapulco Sand Spanien  Albert Montañés 6:1, 6:0
04. 17. April 2005 Monte Carlo Masters Sand Argentinien  Guillermo Coria 6:3, 6:1, 0:6, 7:5
05. 24. April 2005 Barcelona Sand Spanien  Juan Carlos Ferrero 6:1, 7:64, 6:3
06. 8. Mai 2005 Rom Masters Sand Argentinien  Guillermo Coria 6:4, 3:6, 6:3, 4:6, 7:66
07. 5. Juni 2005 French Open Sand Argentinien  Mariano Puerta 6:76, 6:3, 6:1, 7:5
08. 10. Juli 2005 Båstad Sand Tschechien  Tomáš Berdych 2:6, 6:2, 6:4
09. 24. Juli 2005 Stuttgart Sand Argentinien  Gastón Gaudio 6:3, 6:3, 6:4
10. 14. August 2005 Kanada Masters Hartplatz Vereinigte Staaten  Andre Agassi 6:3, 4:6, 6:2
11. 18. September 2005 Peking Hartplatz Argentinien  Guillermo Coria 5:7, 6:1, 6:2
12. 23. Oktober 2005 Madrid Masters Hartplatz (i) Kroatien  Ivan Ljubičić 3:6, 2:6, 6:3, 6:4, 7:63
13. 4. März 2006 Dubai Hartplatz Schweiz  Roger Federer 2:6, 6:4, 6:4
14. 23. April 2006 Monte Carlo Masters Sand Schweiz  Roger Federer 6:2, 6:72, 6:3, 7:65
15. 30. April 2006 Barcelona Sand Spanien  Tommy Robredo 6:4, 6:4, 6:0
16. 14. Mai 2006 Rom Masters Sand Schweiz  Roger Federer 6:70, 7:65, 6:4, 2:6, 7:65
17. 11. Juni 2006 French Open Sand Schweiz  Roger Federer 1:6, 6:1, 6:4, 7:64
18. 18. März 2007 Indian Wells Masters Hartplatz Serbien  Novak Đoković 6:2, 7:5
19. 22. April 2007 Monte Carlo Masters Sand Schweiz  Roger Federer 6:4, 6:4
20. 29. April 2007 Barcelona Sand Argentinien  Guillermo Cañas 6:3, 6:4
21. 13. Mai 2007 Rom Masters Sand Chile  Fernando González 6:2, 6:2
22. 10. Juni 2007 French Open Sand Schweiz  Roger Federer 6:3, 4:6, 6:3, 6:4
23. 22. Juli 2007 Stuttgart Sand Schweiz  Stanislas Wawrinka 6:4, 7:5
24. 27. April 2008 Monte Carlo Masters Sand Schweiz  Roger Federer 7:5, 7:5
25. 4. Mai 2008 Barcelona Sand Spanien  David Ferrer 6:1, 4:6, 6:1
26. 18. Mai 2008 Hamburg Masters Sand Schweiz  Roger Federer 7:5, 6:73, 6:3
27. 8. Juni 2008 French Open Sand Schweiz  Roger Federer 6:1, 6:3, 6:0
28. 15. Juni 2008 Queen’s Club Rasen Serbien  Novak Đoković 7:66, 7:5
29. 6. Juli 2008 Wimbledon Rasen Schweiz  Roger Federer 6:4, 6:4, 6:75, 6:78, 9:7
30. 27. Juli 2008 Kanada Masters Hartplatz Deutschland  Nicolas Kiefer 6:3, 6:2
31. 17. August 2008 Olympische Spiele, Peking Hartplatz Chile  Fernando González 6:3, 7:62, 6:3
32. 1. Februar 2009 Australian Open Hartplatz Schweiz  Roger Federer 7:5, 3:6, 7:63, 3:6, 6:2
33. 22. März 2009 Indian Wells Masters Hartplatz Vereinigtes Konigreich  Andy Murray 6:1, 6:2
34. 19. April 2009 Monte Carlo Masters Sand Serbien  Novak Đoković 6:3, 2:6, 6:1
35. 26. April 2009 Barcelona Sand Spanien  David Ferrer 6:2, 7:5
36. 3. Mai 2009 Rom Masters Sand Serbien  Novak Đoković 7:62, 6:2
37. 18. April 2010 Monte Carlo Masters Sand Spanien  Fernando Verdasco 6:0, 6:1
38. 2. Mai 2010 Rom Masters Sand Spanien  David Ferrer 7:5, 6:2
39. 16. Mai 2010 Madrid Masters Sand Schweiz  Roger Federer 6:4, 7:65
40. 6. Juni 2010 French Open Sand Schweden  Robin Söderling 6:4, 6:2, 6:4
41. 4. Juli 2010 Wimbledon Rasen Tschechien  Tomáš Berdych 6:3, 7:5, 6:4
42. 13. September 2010 US Open Hartplatz Serbien  Novak Đoković 6:4, 5:7, 6:4, 6:2
43. 10. Oktober 2010 Tokio Hartplatz Frankreich  Gaël Monfils 6:1, 7:5
44. 17. April 2011 Monte Carlo Masters Sand Spanien  David Ferrer 6:4, 7:5
45. 24. April 2011 Barcelona Sand Spanien  David Ferrer 6:2, 6:4
46. 5. Juni 2011 French Open Sand Schweiz  Roger Federer 7:5, 7:63, 5:7, 6:1
47. 22. April 2012 Monte Carlo Masters Sand Serbien  Novak Đoković 6:3, 6:1
48. 29. April 2012 Barcelona Sand Spanien  David Ferrer 7:61, 7:5
49. 21. Mai 2012 Rom Masters Sand Serbien  Novak Đoković 7:5, 6:3
50. 11. Juni 2012 French Open Sand Serbien  Novak Đoković 6:4, 6:3, 2:6, 7:5
51. 17. Februar 2013 São Paulo Sand (i) Argentinien  David Nalbandian 6:2, 6:3
52. 2. März 2013 Acapulco Sand Spanien  David Ferrer 6:0, 6:2
53. 18. März 2013 Indian Wells Masters Hartplatz Argentinien  Juan Martín del Potro 4:6, 6:3, 6:4
54. 28. April 2013 Barcelona Sand Spanien  Nicolás Almagro 6:4, 6:3
55. 12. Mai 2013 Madrid Masters Sand Schweiz  Stanislas Wawrinka 6:2, 6:4
56. 19. Mai 2013 Rom Masters Sand Schweiz  Roger Federer 6:1, 6:3
57. 9. Juni 2013 French Open Sand Spanien  David Ferrer 6:3, 6:2, 6:3
58. 11. August 2013 Kanada Masters Hartplatz Kanada  Milos Raonic 6:2, 6:2
59. 18. August 2013 Cincinnati Masters Hartplatz Vereinigte Staaten  John Isner 7:68, 7:63
60. 9. September 2013 US Open Hartplatz Serbien  Novak Đoković 6:2, 3:6, 6:4, 6:1
61. 4. Januar 2014 Doha Hartplatz Frankreich  Gaël Monfils 6:1, 6:75, 6:2
62. 23. Februar 2014 Rio de Janeiro Sand Ukraine  Alexander Dolgopolow 6:3, 7:63
63. 11. Mai 2014 Madrid Masters Sand Japan  Kei Nishikori 2:6, 6:4, 3:0, aufg.
64. 8. Juni 2014 French Open Sand Serbien  Novak Đoković 3:6, 7:5, 6:2, 6:4
65. 1. März 2015 Buenos Aires Sand Argentinien  Juan Mónaco 6:4, 6:1
66. 14. Juni 2015 Stuttgart Rasen Serbien  Viktor Troicki 7:63, 6:3
67. 2. August 2015 Hamburg Sand Italien  Fabio Fognini 7:5, 7:5
68. 17. April 2016 Monte Carlo Masters Sand Frankreich  Gaël Monfils 7:5, 5:7, 6:0
69. 24. April 2016 Barcelona Sand Japan  Kei Nishikori 6:4, 7:5
70. 23. April 2017 Monte Carlo Masters Sand Spanien  Albert Ramos 6:1, 6:3
71. 30. April 2017 Barcelona Sand Osterreich  Dominic Thiem 6:4, 6:1
72. 14. Mai 2017 Madrid Masters Sand Osterreich  Dominic Thiem 7:68, 6:4
73. 11. Juni 2017 French Open Sand Schweiz  Stan Wawrinka 6:2, 6:3, 6:1
74. 10. September 2017 US Open Hartplatz Sudafrika  Kevin Anderson 6:3, 6:3, 6:4
75. 8. Oktober 2017 Peking Hartplatz Australien  Nick Kyrgios 6:2, 6:1
Detaillierte Darstellung der verlorenen Finals
Nr. Datum Turnier Platzbelag Finalgegner Ergebnis
01. 18. Januar 2004 Auckland Hartplatz Slowakei  Dominik Hrbatý 6:4, 2:6, 5:7
02. 3. April 2005 Miami Masters Hartplatz Schweiz  Roger Federer 6:2, 7:62, 6:75, 3:6, 1:6
03. 9. Juli 2006 Wimbledon Rasen Schweiz  Roger Federer 0:6, 6:75, 7:62, 3:6
04. 20. Mai 2007 Hamburg Masters Sand Schweiz  Roger Federer 6:2, 2:6, 0:6
05. 8. Juli 2007 Wimbledon Rasen Schweiz  Roger Federer 6:77, 6:4, 6:73, 6:2, 2:6
06. 4. November 2007 Paris Masters Hartplatz (i) Argentinien  David Nalbandian 4:6, 0:6
07. 6. Januar 2008 Chennai Hartplatz Russland  Michail Juschny 0:6, 1:6
08. 6. April 2008 Miami Masters Hartplatz Russland  Nikolai Dawydenko 4:6, 2:6
09. 15. Februar 2009 Rotterdam Hartplatz (i) Vereinigtes Konigreich  Andy Murray 3:6, 6:4, 0:6
10. 10. Mai 2009 Madrid Masters Sand Schweiz  Roger Federer 4:6, 4:6
11. 18. Oktober 2009 Shanghai Masters Hartplatz Russland  Nikolai Dawydenko 6:73, 3:6
12. 9. Januar 2010 Doha Hartplatz Russland  Nikolai Dawydenko 6:0, 6:78, 4:6
13. 28. November 2010 ATP World Tour Finals Hartplatz (i) Schweiz  Roger Federer 3:6, 6:3, 1:6
14. 20. März 2011 Indian Wells Masters Hartplatz Serbien  Novak Đoković 6:4, 3:6, 2:6
15. 3. April 2011 Miami Masters Hartplatz Serbien  Novak Đoković 6:4, 3:6, 6:74
16. 8. Mai 2011 Madrid Masters Sand Serbien  Novak Đoković 5:7, 4:6
17. 15. Mai 2011 Rom Masters Sand Serbien  Novak Đoković 4:6, 4:6
18. 3. Juli 2011 Wimbledon Rasen Serbien  Novak Đoković 4:6, 1:6, 6:1, 3:6
19. 12. September 2011 US Open Hartplatz Serbien  Novak Đoković 2:6, 4:6, 7:63, 1:6
20. 9. Oktober 2011 Tokio Hartplatz Vereinigtes Konigreich  Andy Murray 6:3, 2:6, 0:6
21. 29. Januar 2012 Australian Open Hartplatz Serbien  Novak Đoković 7:5, 4:6, 2:6, 7:65, 5:7
22. 10. Februar 2013 Viña del Mar Sand Argentinien  Horacio Zeballos 7:62, 6:76, 4:6
23. 21. April 2013 Monte Carlo Masters Sand Serbien  Novak Đoković 2:6, 6:71
24. 6. Oktober 2013 Peking Hartplatz Serbien  Novak Đoković 3:6, 4:6
25. 11. November 2013 ATP World Tour Finals Hartplatz (i) Serbien  Novak Đoković 3:6, 4:6
26. 26. Januar 2014 Australian Open Hartplatz Schweiz  Stanislas Wawrinka 3:6, 2:6, 6:3, 3:6
27. 30. März 2014 Miami Masters Hartplatz Serbien  Novak Đoković 3:6, 3:6
28. 18. Mai 2014 Rom Masters Sand Serbien  Novak Đoković 6:4, 3:6, 3:6
29. 10. Mai 2015 Madrid Masters Sand Vereinigtes Konigreich  Andy Murray 3:6, 2:6
30. 11. Oktober 2015 Peking Hartplatz Serbien  Novak Đoković 2:6, 2:6
31. 1. November 2015 Basel Hartplatz (i) Schweiz  Roger Federer 3:6, 7:5, 3:6
32. 9. Januar 2016 Doha Hartplatz Serbien  Novak Đoković 1:6, 2:6
33. 29. Januar 2017 Australian Open Hartplatz Schweiz  Roger Federer 4:6, 6:3, 1:6, 6:3, 3:6
34. 4. März 2017 Acapulco Hartplatz Vereinigte Staaten  Sam Querrey 3:6, 6:73
35. 2. April 2017 Miami Masters Hartplatz Schweiz  Roger Federer 3:6, 4:6
36. 15. Oktober 2017 Shanghai Masters Hartplatz Schweiz  Roger Federer 4:6, 3:6

(*) Bezeichnungen der Turnierkategorien bis 2008:
ATP World Tour Masters 1000 = ATP Masters Series
ATP World Tour 500 = International Series Gold
ATP World Tour 250 = International Series

Doppel
Anzahl von Turniersiegen und Finalteilnahmen bei unterschiedlichen Turnieren und Platzbelägen
Siege Finalteilnahmen
Turnierkategorien* Platzbeläge Turnierkategorien* Platzbeläge
ATP World Tour Masters 1000 (3) Hartplatz (9) ATP World Tour Masters 1000 (3) Hartplatz (10)
Olympische Spiele (1) Olympische Spiele (1)
ATP World Tour 500 (1) Sand (2) ATP World Tour 500 (3) Sand (5)
ATP World Tour 250 (6) ATP World Tour 250 (8)
Detaillierte Darstellung der Turniersiege
Nr. Datum Turnier Platzbelag Partner Finalgegner Ergebnis
01. 27. Juli 2003 Umag Sand Spanien  Álex López Morón Australien  Todd Perry
Japan  Thomas Shimada
6:1, 6:3
02. 11. Januar 2004 Chennai Hartplatz Spanien  Tommy Robredo Israel  Jonathan Erlich
Israel  Andy Ram
7:63, 4:6, 6:3
03. 9. Januar 2005 Doha Hartplatz Spanien  Albert Costa Rumänien  Andrei Pavel
Russland  Michail Juschny
6:3, 4:6, 6:3
04. 27. April 2008 Monte Carlo Masters Sand Spanien  Tommy Robredo Indien  Mahesh Bhupathi
Bahamas  Mark Knowles
6:3, 6:3
05. 9. Januar 2009 Doha Hartplatz Spanien  Marc López Kanada  Daniel Nestor
Serbien  Nenad Zimonjić
4:6, 6:4, [10:8]
06. 20. März 2010 Indian Wells Masters Hartplatz Spanien  Marc López Kanada  Daniel Nestor
Serbien  Nenad Zimonjić
7:68, 6:3
07. 7. Januar 2011 Doha Hartplatz Spanien  Marc López Italien  Daniele Bracciali
Italien  Andreas Seppi
6:3, 7:64
08. 18. März 2012 Indian Wells Masters Hartplatz Spanien  Marc López Vereinigte Staaten  John Isner
Vereinigte Staaten  Sam Querrey
6:2, 7:63
09. 9. Januar 2015 Doha Hartplatz Argentinien  Juan Mónaco Osterreich  Julian Knowle
Osterreich  Philipp Oswald
6:3, 6:4
10. 12. August 2016 Rio de Janeiro Hartplatz Spanien  Marc López Rumänien  Florin Mergea
Rumänien  Horia Tecău
6:2, 3:6, 6:4
11. 9. Oktober 2016 Peking Hartplatz Spanien  Pablo Carreño Busta Vereinigte Staaten  Jack Sock
Australien  Bernard Tomic
6:76, 6:2, [10:8]
Detaillierte Darstellung der verlorenen Finals
Nr. Datum Turnier Platzbelag Partner Finalgegner Ergebnis
01. 24. April 2005 Barcelona Sand Spanien  Feliciano López Indien  Leander Paes
Serbien und Montenegro  Nenad Zimonjić
3:6, 3:6
02. 8. Januar 2007 Chennai Hartplatz Spanien  Bartolomé Salvá-Vidal Belgien  Xavier Malisse
Belgien  Dick Norman
6:74, 6:74
03. 30. April 2007 Barcelona Sand Spanien  Bartolomé Salvá-Vidal Rumänien  Andrei Pavel
Deutschland  Alexander Waske
3:6, 6:71
04. 10. Februar 2013 Viña del Mar Sand Argentinien  Juan Mónaco Italien  Paolo Lorenzi
Italien  Potito Starace
2:6, 4:6

(*) Bezeichnungen der Turnierkategorien bis 2008:
ATP World Tour Masters 1000 = ATP Masters Series
ATP World Tour 500 = International Series Gold
ATP World Tour 250 = International Series

Leistungsbilanz bei den wichtigsten TurnierenBearbeiten

Turnier1 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Gesamt
Australian Open 3R AF VF HF S VF VF F F VF 1R F 1
French Open S S S S AF S S S S S VF 3R S 10
Wimbledon 3R 2R F F S S F 2R 1R AF 2R AF 2
US Open 2R 2R 3R VF AF HF HF S F S 3R AF S 3
ATP World Tour Finals2 HF HF RR F RR F HF RR 0
Indian Wells Masters 3R HF S HF S HF F HF S 3R VF HF AF 3
Miami Masters AF F 2R VF F VF HF F HF F 3R 2R F 0
Monte Carlo Masters AF S S S S S S S S F VF HF S S 10
Madrid Masters3 n.a. 1R 2R S VF VF HF F S F AF S S F HF S 5
Rom Masters S S S 2R S S F S S F VF VF VF 7
Hamburg Masters AF F S nicht Teil der Serie 1
Kanada Masters 1R S AF HF S VF HF 2R S VF AF 3
Cincinnati Masters 1R 1R VF 2R HF HF VF VF S AF AF VF 1
Stuttgart Masters nicht ausgetragen 0
Shanghai Masters nicht ausgetragen F AF AF HF 2R HF 2R F 0
Paris Masters F VF HF HF VF VF 0
Olympische Spiele nicht ausgetragen nicht ausgetragen S nicht ausgetragen nicht ausgetragen KF n.A. 1
Davis Cup4 S PO PO S S S PO K1 4
Turnierteilnahmen 0 1 11 18 21 16 20 19 17 17 17 11 17 15 23 16 18 257
Erreichte Finals 0 0 0 2 12 6 9 10 8 9 10 5 14 7 6 3 10 111
Gewonnene Titel 0 0 0 1 11 5 6 8 5 7 3 4 10 4 3 2 6 75
Hartplatz-Siege/-Niederlagen 0:0 0:0 1:2 14:10 28:6 25:10 31:12 46:10 42:12 40:9 33:11 17:3 36:4 20:6 30:12 18:10 40:9 421:126
Sand-Siege/-Niederlagen 0:0 1:1 11:6 14:3 50:2 26:0 31:1 24:1 24:2 22:0 28:2 23:1 39:2 25:3 26:6 21:4 24:1 389:35
Rasen-Siege/-Niederlagen 0:0 0:0 2:1 0:0 1:2 8:2 8:2 12:0 0:0 9:1 8:2 2:2 0:1 3:2 5:2 0:0 3:1 61:18
Teppich-Siege/-Niederlagen 0:0 0:0 0:2 2:4 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 2:6
Gesamt-Siege/-Niederlagen 0:0 1:1 14:11 30:17 79:10 59:12 70:15 82:11 66:14 71:10 69:15 42:6 75:7 48:11 61:20 39:14 67:11 873:185
Position am Jahresende 811 200 49 51 2 2 2 1 2 1 2 4 1 3 5 9 1 N/A

Anmerkung: Die Statistik berücksichtigt nur Ergebnisse im Einzel. Eine Ausnahme bildet der Davis Cup, wo eine erreichte Runde auch dann angegeben wird, wenn der Spieler nur im Doppel eingesetzt worden ist.
Stand: 20. November 2017.
Legende: S = Turniersieg; F = unterlegener Finalist; HF, VF, AF = ausgeschieden im Halb-, Viertel-, Achtelfinale; 3R, 2R, 1R = ausgeschieden in der 3., 2., 1. Runde; RR (Round Robin) = ausgeschieden in der Gruppenphase; B = Bronzemedaille; KF (Kleines Finale) = unterlegen im Spiel um Platz drei; PO (Playoff) = Auf- und Abstiegsrunde für die Weltgruppe im Davis Cup; K1, K2, K3, K4 = Teilnahme in der Kontinentalgruppe I, II, III, IV im Davis Cup.

1 Turnierresultat in Klammern bedeutet, dass der Spieler das Turnier noch nicht beendet hat, und zeigt seinen aktuellen Turnierstatus an.
2 Vor 2009 Tennis Masters Cup.
3 Im Jahr 2009 erfolgte ein Spielbelagswechsel von Hartplatz zu Sand und eine Verlegung von der Halle zum Freiplatz. Zudem wird das Turnier seitdem vor den French Open statt wie zuvor im Oktober ausgetragen.
4 Erreichte Runden werden nur bei Teilnahme in der Weltgruppe angegeben. Angegeben ist dabei die letzte erreichte Runde des Davis-Cup-Teams, sofern der Spieler im jeweiligen Jahr in irgendeiner Runde einen Einsatz im Team hatte. Als Mannschaftswettbewerb wird der Davis Cup unter Turnierteilnahmen, Erreichte Finals und Gewonnene Titel nicht berücksichtigt.

LiteraturBearbeiten

  • Rafael Nadal und John Carlin: Rafa – Mein Weg an die Spitze. Edel Verlag, Hamburg 2012, ISBN 978-3-8419-0123-1.
  • Tom Oldfield: Rafael Nadal: The Biography. Blake Publishing, 2010, ISBN 1-84454-949-6.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Martin Baldridge: French Open Men's Champion 2012: What Makes Rafael Nadal the "King of Clay"? bleacherreport.com, abgerufen am 17. Januar 2013
  2. Tennisnet.com: Wie Phönix aus der Asche – Die zehn besten Sandplatzspieler aller Zeiten, abgerufen am 3. Mai 2011
  3. Dirigent Rafael Nadal mit 86 Jahren auf Mallorca gestorben. Mitteilung auf der Homepage von Radio Aleman, 7. September 2015, abgerufen am 7. September 2015.
  4. Wiktionary.org: Nadal – Wiktionary. Abgerufen am 2. Mai 2012.
  5. a b Nadal und Carlin, S. 229–234.
  6. a b c Tom Oldfield: Rafael Nadal: The Biography. Blake Publishing, 2010, ISBN 1-84454-949-6, S. 1–7.
  7. a b c d CYNTHIA GORNEY: Ripped. (Or Torn Up?). The New York Times Magazine, 17. Juni 2009, abgerufen am 4. Mai 2012.
  8. Rafael Nadal. In: Internationales Sportarchiv 38/2011 vom 20. September 2011, ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 24/2012 (abgerufen via Munzinger Online).
  9. a b Nadal und Carlin, S. 46.
  10. a b Nadal und Carlin, S. 58–60.
  11. Nadal und Carlin, S. 48–50
  12. atpworldtour.com: „Rafael Nadal“, Spielerprofil auf ATPworldtour.com, abgerufen am 2. Mai 2012.
  13. a b Nadal und Carlin, S. 38.
  14. a b Nadal und Carlin, S. 51–52.
  15. Nadal und Carlin, S. 70.
  16. Nadal und Carlin, S. 63–64.
  17. Nadal und Carlin, S. 42.
  18. Pat Chash: Rafael Nadal’s feat of clay. The Sunday Times, 25. Mai 2008 (Zugriff nicht ohne Anmeldung, Wiedergabe des Artikels hier), jeweils abgerufen am 5. Mai 2012.
  19. atpworldtour.com: Spiel-Aktivität Rafael Nadal 2001, abgerufen am 17. April 2011.
  20. atpworldtour.com: Spiel-Aktivität Rafael Nadal 2002, abgerufen am 17. April 2011.
  21. Nadal und Carlin, S. 173.
  22. Thomas Klemm: Nadal siegt auch in Melbourne. 1. Februar 2009, abgerufen am 17. April 2011.
  23. Bazonline.ch: Federer verliert Titel und ATP-Führung an Nadal, abgerufen am 6. Juni 2010.
  24. Mike Dickson: US OPEN 2010: Rafael Nadal becomes only seventh player to win all four Grand Slams with thrilling victory over Novak Djokovic. Daily Mail Online, 14. September 2010, abgerufen am 5. Mai 2012.
  25. Abendblatt.de: French Open: Sandplatzkönig Nadal siegt zum sechsten Mal in Paris, abgerufen am 5. Juni 2011.
  26. Tagesspiegel.de: Djokovic gewinnt längstes Grand-Slam-Finale, abgerufen am 28. April 2012.
  27. Sport1.de: Nadal spanischer Fahnenträger, abgerufen am 21. Juni 2012.
  28. „Nadal misses Olympics with knee problem“.
  29. „Nadal fällt zwei weitere Monate aus (Englisch)“ (PDF; 110 kB).
  30. „Nadal sagt seine Teilnahme in Abu Dhabi und bei den Australian Open ab“.
  31. Nadal wieder die Nummer 1 der Weltrangliste, kleinezeitung.at, abgerufen am 5. Oktober 2013.
  32. US Open: Keine Titelverteidigung – Rafael Nadal sagt für New York ab bei tennisnet.com, 18. August 2014 (abgerufen am 28. August 2014).
  33. Nadal verzichtet auf ATP-Finale, sport1.de, abgerufen am 15. Oktober 2014.
  34. dpa: Nadal beendet seine Saison - Blinddarm-Operation statt Tennis-WM. Frankfurter Allgemeine, 24. Oktober 2014
  35. Nadal fehlt in Basel und bricht Saison ab. Tages-Anzeiger, 20. Oktober 2016
  36. Petra Philippsen: Sieg gegen Nadal bei den Australian Open - Roger Federer dreht die Zeit zurück. Tagesspiegel, 29. Januar 2017
  37. Björn Walter: Rafael Nadal über die Rückkehr an die Weltranglistenspitze − "Ein großartiges Gefühl". In: spox.com. 15. August 2017, abgerufen am 15. August 2017.
  38. Nadal weist Doping-Anschuldigungen zurück, Spiegel Online vom 11. März 2016. Abgerufen am 18. Mai 2017.
  39. Rafael Nadal sues former French sport minister Roselyne Bachelot over doping claims, telegraph.co.uk. Abgerufen am 18. Mai 2017.
  40. 10.000 Euro Schadenersatz von Ex-Ministerin, spox.com. Abgerufen am 16. November 2017.
  41. ITF-Profil Rafael Nadal, „Favourite Surface“. In: itftennis.com. Abgerufen am 6. April 2017 (englisch).
  42. GEOFF MACDONALD: Analysis: Nadal Shows Why He Is the King of Clay. Tennis Blog of The New York Times, 1. Juni 2011, abgerufen am 3. Mai 2012.
  43. Diepresse.com: Nadal bleibt Sandplatzkönig von Monte Carlo, abgerufen am 23. April 2012.
  44. a b Tijana T. Ivancevic, Bojan Jovanovic, Sasa Jovanovic, Milka Djukic: Paradigm Shift for Future Tennis: The Art of Tennis Physiology, Biomechanics and Psychology (Cognitive Systems Monographs). Springer, Berlin, Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-17094-2, S. 5–8 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  45. yocto-tennis-club.com: Tennis Strokes Forehand: Rafael Nadal Forehand, abgerufen am 3. Mai 2012.
  46. Richard Schönborn: Praxis und Fitness: Kurzer Schwung fürs Tempo-Tennis. In: tennis-schwarzwald.de. Archiviert vom Original am 8. Dezember 2013, abgerufen am 6. April 2017.
  47. tagesanzeiger.ch: Nadals Vorhand in ihre Einzelteile zerlegt. 22. November 2011, abgerufen am 3. Mai 2012.
  48. Nadal und Carlin, S. 206.
  49. Evolution of Rafael Nadal's serve. In: optimumtennis.net. Abgerufen am 6. April 2017 (englisch).
  50. Ahmed Rizvi: Nadal and Federer rivalry is heating up. The National, 12. März 2012, abgerufen am 3. Mai 2012.
  51. The Telegraph: Rafael Nadal: my pre-game rituals sharpen my senses before I go into battle. Edited extracts from: Rafa, My Story. by Rafael Nadal with John Carlin, abgerufen am 3. Mai 2012.
  52. NZZ: Nadal wird Ehrenbürger von Madrid. Abgerufen am 25. September 2013.
  53. Nadal erhält Ehrendoktor-Titel, tennisnet.com.
  54. atpworldtour.com: Asteroid Named After Rafael Nadal, abgerufen am 28. April 2012.
  55. Amy D. Gibson: The Association of Tennis Professionals: From Player Association to Governing Body. In: Journal of Applied Business and Economics. (PDF), abgerufen am 4. Mai 2012.
  56. atpworldtour.com: Federer, Nadal Re-elected To ATP Player Council, abgerufen am 4. Mai 2012.
  57. RP-online.de: Streit um zu viele Spiele im Tennis – alle gegen Federer, abgerufen am 28. April 2012.
  58. Simon Briggs: Rafael Nadal resigns as ATP players' body vice-president after lack of movement on changes to ranking system. The Telegraph, 26. März 2012, abgerufen am 4. Mai 2012.
  59. Popeater.com: Shakira and Rafael Nadal Reveal Chemistry in 'Gypsy' Video, abgerufen am 28. April 2012.
  60. sport1.de: Rafael Nadal gründet Vermarktungsfirma, abgerufen am 11. Februar 2013.
  Dieser Artikel wurde am 17. Mai 2012 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.