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Frank Dancevic Tennisspieler
Frank Dancevic
Dancevic 2014 in Wimbledon
Nation: KanadaKanada Kanada
Geburtstag: 26. September 1984
Größe: 185 cm
Gewicht: 79 kg
1. Profisaison: 2003
Spielhand: Rechts, einhändige Rückhand
Trainer: Dejan Cvetković
Preisgeld: 1.880.854 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 69:111
Höchste Platzierung: 65 (10. September 2007)
Aktuelle Platzierung: 422
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 12:26
Höchste Platzierung: 175 (28. Januar 2008)
Aktuelle Platzierung: 657
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
22. Oktober 2018
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Frank Russell Dancevic (* 26. September 1984 in Niagara Falls, Ontario) ist ein kanadischer Tennisspieler.

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

Frank Dancevic besiegte bei seinem ATP-Debüt 2002 überraschend in Washington Nikolai Dawydenko. Ein Jahr später erhielt er eine Wildcard für das Kanada Masters und unterlag diesmal Dawydenko mit 6:7, 6:4, 3:6. 2004 stand Dancevic in der zweiten Runde beim Rasenturnier in Queens und kam 2005 in Memphis und San José jeweils in die zweite Runde. Anfang 2006 gewann er ein Challenger Turnier auf Hawaii und stand kurz darauf bei einem weiteren Challenger im Finale. Seine besten Leistungen zeigte er im Sommer auf Rasen. Beim Turnier im Londoner Queen’s Club unterlag er dem Weltranglisten-Fünften Andy Roddick in Runde zwei knapp mit 6:2, 4:6, 3:6. In Newport verlor er in Runde zwei gegen Jürgen Melzer mit 4:6, 6:3, 4:6. Er siegte im Spätsommer beim Challenger-Turnier in Granby und schaffte dadurch erstmals den Sprung in die Top 100 der Weltrangliste. Daraufhin kam er bei vier ATP-Turnieren in Folge jeweils in die zweite Runde. In Bangkok verlor er mit 6:2, 6:7, 4:6 nach hartem Kampf gegen den Weltranglisten-17. Jarkko Nieminen, gegen den er auch in Toronto ausschied. In Tokio war er gegen Tim Henman chancenlos und in Stockholm war in Runde zwei Kristof Vliegen nach drei Sätzen Endstation. Er beendete das Jahr somit als Nummer 87 der Weltrangliste.

Anfang 2007 stand er bei den Australian Open in der zweiten Runde, wo er gegen Lokalmatador Lleyton Hewitt mit 4:6, 4:6, 6:3, 4:6 unterlegen war. In Indian Wells verlor er in Runde zwei gegen den Weltranglistenfünften Fernando González mit 6:7, 6:1, 5:7. Als Nummer 109 der Weltrangliste zog er in Indianapolis Ende Juli in das Finale ein. Nach Siegen über den gesetzten Benjamin Becker und Juan Martín del Potro traf er im ersten Halbfinale seiner Karriere auf den topgesetzten Andy Roddick. Bei 43 Grad Celsius besiegte er den Weltranglisten-Vierten und schlug dabei 15 Asse. Im Finale unterlag er zwar Dmitri Tursunow, schaffte aber erneut den Sprung in die Top 100.

 
Dancevic 2009 bei der Davis-Cup-Begegnung gegen Ecuador

Bei den Canadian Open in Montreal stand er vor heimischem Publikum unter den letzten Acht und lieferte dem Weltranglisten-Zweiten Rafael Nadal einen harten Kampf. Er unterlag dem Spanier mit 6:4, 2:6, 3:6 und kletterte auf Platz 65. Bei den US Open verlor Dancevic gegen Marat Safin 5:7, 6:7 und 6:7, im Doppel konnte er in Tokio das Endspiel erreichen.

2008 unterlag er bei den Australian Open dem gesetzten Jarkko Nieminen in fünf Sätzen. Nach einer bis dahin enttäuschenden Saison sorgte der Kanadier in Wimbledon für eine Überraschung. Er bezwang, mit einer Wildcard startend, in der ersten Runde den an sieben gesetzten ehemaligen Finalisten David Nalbandian in drei Sätzen. Eine Runde später wurde sein Höhenflug gestoppt, als er gegen Bobby Reynolds verlor. Kurz darauf erreichte Dancevic nach einem Sieg über den an vier gesetzten Igor Kunizyn das Halbfinale beim Rasenturnier in Newport, wo er 6:7, 6:4, 3:6 gegen Prakash Amritraj verlor. In Indianapolis scheiterte der Vorjahresfinalist in Runde eins an Bobby Reynolds in drei Sätzen und fiel dadurch im Ranking weit zurück. In Toronto erhielt Dancevic eine Wildcard und überraschte in der Auftaktrunde mit einem Sieg über Mario Ančić. Anschließend schied er gegen Titelverteidiger Novak Đoković mit 4:6, 4:6 aus.

Anfang 2009 qualifizierte sich Dancevic sowohl in Sydney als auch bei den Australian Open für die Hauptrunde, wo er nach einem Sieg über Xavier Malisse in Quali-Runde drei gegen James Blake im Hauptfeld verlor. In Miami gewann er überraschend gegen Philipp Kohlschreiber, bevor er sich dem Weltranglisten-Dritten Novak Đoković geschlagen geben musste.

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ErfolgeBearbeiten

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (10)

EinzelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 13. Juli 2003 Kanada  Granby (1) Hartplatz Vereinigte Staaten  Eric Taino 7:610, 6:1
2. 27. Juli 2003 Vereinigte Staaten  Lexington Hartplatz Tschechien  Petr Kralert 7:5, 6:4
3. 29. Januar 2006 Vereinigte Staaten  Waikoloa Hartplatz Chinesisch Taipeh  Lu Yen-hsun 6:715, 6:2, 6:2
4. 30. Juli 2006 Kanada  Granby (2) Hartplatz Deutschland  Tobias Clemens 6:72, 7:66, 6:3
5. 8. Juni 2008 Vereinigtes Konigreich  Surbiton Rasen Sudafrika  Kevin Anderson 4:6, 6:3, 7:64
6. 18. März 2012 Vereinigte Staaten  Dallas Hartplatz Russland  Igor Andrejew 7:64, 6:3
7. 21. Juli 2013 Kanada  Granby (3) Hartplatz Slowakei  Lukáš Lacko 6:4, 6:74, 6:3
8. 14. Juni 2014 Slowakei  Košice Sand Slowakei  Norbert Gombos 6:2, 3:6, 6:2

FinalteilnahmenBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 29. Juli 2007 Vereinigte Staaten  Indianapolis Hartplatz Russland  Dmitri Tursunow 4:6, 5:7
2. 21. Juni 2009 Vereinigtes Konigreich  Eastbourne Rasen Russland  Dmitri Tursunow 3:6, 6:75

DoppelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 18. Juli 2004 Kanada  Granby Hartplatz Vereinigte Staaten  Brian Baker Israel  Harel Levy
Italien  Davide Sanguinetti
6:2, 7:65
2. 27. Juli 2013 Vereinigte Staaten  Lexington Hartplatz Kanada  Peter Polansky Vereinigte Staaten  Bradley Klahn
Neuseeland  Michael Venus
7:5, 6:3

FinalteilnahmenBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 1. Oktober 2007 Japan  Tokio Hartplatz Australien  Stephen Huss Australien  Jordan Kerr
Schweden  Robert Lindstedt
4:6, 4:6

WeblinksBearbeiten

  Commons: Frank Dancevic – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien