Hauptmenü öffnen
Borna Ćorić Tennisspieler
Borna Ćorić
Borna Ćorić 2016 bei den French Open
Nation: KroatienKroatien Kroatien
Geburtstag: 14. November 1996
Größe: 188 cm
Gewicht: 85 kg
1. Profisaison: 2013
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Riccardo Piatti
Kristijan Schneider
Preisgeld: 6.371.345 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 132:114
Karrieretitel: 2
Höchste Platzierung: 12 (11. März 2019)
Aktuelle Platzierung: 15
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 4:12
Höchste Platzierung: 413 (7. November 2016)
Letzte Aktualisierung der Infobox:
13. Mai 2019
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Borna Ćorić (* 14. November 1996 in Zagreb) ist ein kroatischer Tennisspieler.

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

2013: Erfolge als JuniorBearbeiten

Ćorić trat erstmals im Juli 2013 auf der ATP World Tour in Erscheinung, als er für das Turnier in Umag eine Wildcard erhielt. Dabei wurde ihm in der ersten Runde Horacio Zeballos zugelost, dem er in drei Sätzen unterlag. Zuvor gewann er im April im britischen Bournemouth sein erstes Turnier auf der ITF Future Tour mit einem Finalsieg über Daniel Cox. Bei den Australian Open und den French Open erreichte er bei den Junioren jeweils das Halbfinale, in Wimbledon stand er im Viertelfinale. Im September feierte er dann seinen größten Sieg auf Junioren-Ebene, als er bei den US Open das Finale erreichte und dieses gegen Thanasi Kokkinakis gewann.[1] Mit dem Sieg sicherte sich Ćorić Platz 1 der Juniorenrangliste, am Jahresende stand er auf Platz 2.[2] In der Off-Season trainierte er zusammen mit dem damaligen Weltranglistenersten Rafael Nadal auf der spanischen Insel Mallorca, um sich auf die Saison 2014 vorzubereiten.[3]

Seit 2014: Einzug in die Top 100 der WeltranglisteBearbeiten

Diese begann er im Februar in Zagreb, wo er in der ersten Runde dem Qualifikanten Michael Berrer unterlag. Nach einigen mehr oder weniger erfolgreichen Future- und Challenger-Turnieren bezog er für das Turnier in Nizza eine weitere Wildcard, verlor jedoch seine Auftaktpartie gegen Leonardo Mayer. In Umag erreichte er nach Zweisatzsiegen über Édouard Roger-Vasselin und Horacio Zeballos[4] erstmals das Viertelfinale, in dem er dem topgesetzten Fabio Fognini knapp in drei Sätzen unterlag. Dennoch stieß er daraufhin in der Weltrangliste in die Top 200 vor. Für eine große Überraschung sorgte er 2014 bei den US Open, als er sich für das Hauptfeld qualifizierte und in der ersten Runde Lukáš Rosol klar in drei Sätzen besiegte. Danach scheiterte er in vier Sätzen an Víctor Estrella, rückte aber in der Weltrangliste auf Position 176 vor.

Im September 2014 erreichte er im türkischen Izmir sein erstes Challenger-Finale, das er in drei Sätzen gegen Malek Jaziri für sich entschied. Bei den Swiss Indoors in Basel erhielt Ćorić eine Wildcard für ein ATP-Turnier, die er auf beeindruckende Art und Weise nutzte. In der ersten Runde besiegte er in zwei Sätzen den gesetzten Letten Ernests Gulbis, im Achtelfinale Andrei Golubew, ehe er im Viertelfinale auf den ehemaligen Weltranglistenersten Rafael Nadal traf, den er ebenfalls in zwei Sätzen besiegte.[5] Nach seinem bislang größten Sieg scheiterte Ćorić im Halbfinale in drei Sätzen an David Goffin, zog aber in der Weltrangliste erstmals in die Top 100 ein; das Jahr beendete er auf Platz 91.

  Teile dieses Artikels scheinen seit 2014 nicht mehr aktuell zu sein
Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

Davis CupBearbeiten

Seit 2013 spielt Ćorić für die kroatische Davis-Cup-Mannschaft. Sein Debüt gab er im September bei der Play-Off-Begegnung gegen Großbritannien, als er das erste Einzel gegen Andy Murray in drei Sätzen mit 3:6, 0:6 und 3:6 verlor.[6] Bei der Viertelfinalbegegnung 2014 gegen Polen gewann er das zweite Einzel gegen Jerzy Janowicz in fünf Sätzen; dennoch verlor Kroatien die Partie mit 1:3. 2018 gewann er mit Kroatien den Davis Cup.

AuszeichnungenBearbeiten

Anlässlich der ATP World Tour Finals 2014 wurde Ćorić von der ATP mit dem ATP Star of Tomorrow Award als jüngster Spieler ausgezeichnet, der am Ende der Saison 2014 in den Top 100 der Weltrangliste platziert war. Er trat damit die Nachfolge von Jiří Veselý an, der diese Auszeichnung (Vorgänger-Award: Newcomer des Jahres) 2013 zum ersten Mal entgegennehmen konnte. Seine Nachfolge trat 2015 Alexander Zverev an.[7]

ErfolgeBearbeiten

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500 (1)
ATP World Tour 250 (1)
ATP Challenger Tour (2)
Titel nach Belag
Hartplatz (0)
Sand (1)
Rasen (1)

EinzelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

ATP World TourBearbeiten
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 16. April 2017 Marokko  Marrakesch Sand Deutschland  Philipp Kohlschreiber 5:7, 7:63, 7:5
2. 24. Juni 2018 Deutschland  Halle Rasen Schweiz  Roger Federer 7:66, 3:6, 6:2
ATP Challenger TourBearbeiten
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 21. September 2014 Turkei  Izmir Hartplatz Tunesien  Malek Jaziri 6:1, 6:77, 6:4
2. 13. September 2015 Kolumbien  Barranquilla Sand Brasilien  Rogério Dutra da Silva 6:4, 6:1

FinalteilnahmenBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 10. Januar 2016 Indien  Chennai Hartplatz Schweiz  Stan Wawrinka 3:6, 5:7
2. 10. April 2016 Marokko  Marrakesch Sand Argentinien  Federico Delbonis 2:6, 4:6
3. 14. Oktober 2018 China Volksrepublik  Shanghai Hartplatz Serbien  Novak Đoković 3:6, 4:6

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Coric and Konjuh secure US Open titles. In: www.itftennis.com. Abgerufen am 16. Juli 2016 (englisch).
  2. 2013 Year End Boys Combined Rollover Ranking, ITFTennis.com
  3. Tennis - Junior world no. 1 Borna Coric training with Rafael Nadal in Majorca. In: www.tennisworldusa.org. Abgerufen am 16. Juli 2016.
  4. 17-Year-Old Borna Coric Reaches Umag Quarterfinals - Tennis Now. In: www.tennisnow.com. Abgerufen am 16. Juli 2016.
  5. Tennis: Borna Coric schafft die Sensation und gewinnt in Basel gegen Rafael Nadal. Abgerufen am 16. Juli 2016.
  6. Joe Mewis: Andy Murray wins Davis Cup opener to give Great Britain early advantage over Croatia. 13. September 2013, abgerufen am 16. Juli 2016.
  7. 2014 ATP World Tour Awards Presented by Moët & Chandon | ATP World Tour | Tennis. Abgerufen am 16. Juli 2016 (englisch).