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Tennis Brisbane International
Logo des Turniers „Brisbane International“
ATP World Tour
Austragungsort Brisbane
AustralienAustralien Australien
Erste Austragung 1987
Kategorie World Tour 250
Turnierart Freiplatzturnier
Spieloberfläche Hartplatz
Auslosung 28E/16Q/16D
Preisgeld 527.880 US$
Center Court 5.500 Zuschauer
Website Offizielle Website
Stand: 22. Dezember 2018

Das ATP-Turnier von Brisbane (offiziell: Brisbane International; von 1987 bis 1992 Queensland Open) ist ein australisches Herren-Tennisturnier. Es wurde erstmals 1987 in Brisbane im Bundesstaat Queensland auf Hartplätzen in der Halle ausgerichtet und 1992 wieder eingestellt. Seit 2009 wird es als Nachfolger des Turniers von Adelaide erneut ausgetragen. Der Wettbewerb wird derzeit mit einem 32er-Feld im Einzel und einem 16er-Feld im Doppel auf Hartplätzen im Freien gespielt und zählt zur ATP World Tour 250. Brisbane ist neben Doha und Chennai eines von drei Turnieren, mit denen die Tennissaison eröffnet wird; die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Damenwettbewerb Anfang Januar zwei Wochen vor den Australian Open ausgetragen. Da auf demselben Belag wie in Melbourne gespielt wird, gilt das Turnier als gute Vorbereitung für das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres.

Ausgetragen wird das Turnier seit der Umsiedlung aus Adelaide im Queensland Tennis Centre, der Center Court befindet sich in einem nach dem Queenslander Tennisspieler Patrick Rafter benannten Stadion. Im Einzel ist Andy Murray mit zwei Erfolgen der einzige mehrfache Titelgewinner, im Doppel sind Todd Woodbridge, Marc Gicquel, Daniel Nestor und John Peers mit ebenfalls jeweils zwei Titeln Rekordsieger.

Center Court in der Pat-Rafter-Arena
Pat-Rafter-Arena von außen

Inhaltsverzeichnis

SiegerlisteBearbeiten

EinzelBearbeiten

Jahr Sieger Finalgegner Ergebnis
2019 Japan  Kei Nishikori Russland  Daniil Medwedew 6:4, 3:6, 6:2
2018 Australien  Nick Kyrgios Vereinigte Staaten  Ryan Harrison 6:4, 6:2
2017 Bulgarien  Grigor Dimitrow Japan  Kei Nishikori 6:2, 2:6, 6:3
2016 Kanada  Milos Raonic Schweiz  Roger Federer 6:4, 6:4
2015 Schweiz  Roger Federer Kanada  Milos Raonic 6:4, 6:72, 6:4
2014 Australien  Lleyton Hewitt Schweiz  Roger Federer 6:1, 4:6, 6:3
2013 Vereinigtes Konigreich  Andy Murray (2) Bulgarien  Grigor Dimitrow 7:60, 6:4
2012 Vereinigtes Konigreich  Andy Murray (1) Ukraine  Alexander Dolgopolow 6:1, 6:3
2011 Schweden  Robin Söderling Vereinigte Staaten  Andy Roddick 6:3, 7:5
2010 Vereinigte Staaten  Andy Roddick Tschechien  Radek Štěpánek 7:62, 7:67
2009 Tschechien  Radek Štěpánek Spanien  Fernando Verdasco 3:6, 6:3, 6:4
1993–2008: nicht ausgetragen
1992 Frankreich  Guillaume Raoux Danemark  Kenneth Carlsen 6:4, 7:610
1991 Italien  Gianluca Pozzi Vereinigte Staaten  Aaron Krickstein 6:3, 7:64
1990 Vereinigte Staaten  Brad Gilbert Vereinigte Staaten  Aaron Krickstein 6:3, 6:1
1989 Schweden  Nicklas Kroon Australien  Mark Woodforde 4:6, 6:2, 6:4
1988 Vereinigte Staaten  Tim Mayotte Vereinigte Staaten  Marty Davis 6:4, 6:4
1987 Neuseeland  Kelly Evernden Deutschland  Eric Jelen 3:6, 6:1, 6:1

DoppelBearbeiten

Jahr Sieger Finalgegner Finalergebnis
2019 Neuseeland  Marcus Daniell
Niederlande  Wesley Koolhof
Vereinigte Staaten  Rajeev Ram
Vereinigtes Konigreich  Joe Salisbury
6:4, 7:66
2018 Finnland  Henri Kontinen (2)
Australien  John Peers (3)
Argentinien  Leonardo Mayer
Argentinien  Horacio Zeballos
3:6, 6:3, [10:2]
2017 Australien  Thanasi Kokkinakis
Australien  Jordan Thompson
Luxemburg  Gilles Müller
Vereinigte Staaten  Sam Querrey
7:67, 6:4
2016 Finnland  Henri Kontinen (1)
Australien  John Peers (2)
Australien  James Duckworth
Australien  Chris Guccione
7:64, 6:1
2015 Vereinigtes Konigreich  Jamie Murray
Australien  John Peers (1)
Ukraine  Alexander Dolgopolow
Japan  Kei Nishikori
6:3, 7:64
2014 Polen  Mariusz Fyrstenberg
Kanada  Daniel Nestor (2)
Kolumbien  Juan Sebastián Cabal
Kolumbien  Robert Farah
6:74, 6:4, [10:7]
2013 Brasilien  Marcelo Melo
Spanien  Tommy Robredo
Vereinigte Staaten  Eric Butorac
Australien  Paul Hanley
4:6, 6:1, [10:5]
2012 Weissrussland  Max Mirny
Kanada  Daniel Nestor (1)
Osterreich  Jürgen Melzer
Deutschland  Philipp Petzschner
6:1, 6:2
2011 Tschechien  Lukáš Dlouhý
Australien  Paul Hanley
Schweden  Robert Lindstedt
Rumänien  Horia Tecău
6:4, Aufgabe
2010 Frankreich  Jérémy Chardy
Frankreich  Marc Gicquel
(2)
Tschechien  Lukáš Dlouhý
Indien  Leander Paes
6:3, 7:65
2009 Frankreich  Marc Gicquel (1)
Frankreich  Jo-Wilfried Tsonga
Spanien  Fernando Verdasco
Deutschland  Mischa Zverev
6:4, 6:3
1993–2008: nicht ausgetragen
1992 Vereinigte Staaten  Steve DeVries
Australien  David Macpherson
Vereinigte Staaten  Patrick McEnroe
Vereinigte Staaten  Jonathan Stark
6:4, 6:4
1991 Australien  Mark Woodforde
Australien  Todd Woodbridge
(2)
Australien  John Fitzgerald
Kanada  Glenn Michibata
7:6, 6:3
1990 Australien  Jason Stoltenberg
Australien  Todd Woodbridge
(1)
Vereinigte Staaten  Brian Garrow
Australien  Mark Woodforde
2:6, 6:4, 6:4
1989 Australien  Darren Cahill
Australien  Mark Kratzmann
Australien  Broderick Dyke
Australien  Simon Youl
6:4, 5:7, 6:0
1988 Deutschland  Eric Jelen
Deutschland  Carl-Uwe Steeb
Kanada  Grant Connell
Kanada  Glenn Michibata
6:4, 6:1
1987 Neuseeland  Kelly Evernden
Vereinigte Staaten  Matt Anger
Australien  Broderick Dyke
Australien  Wally Masur
7:6, 6:2

WeblinksBearbeiten