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David Macpherson (Tennisspieler)

australischer Tennisspieler
David Macpherson Tennisspieler
Nation: AustralienAustralien Australien
Geburtstag: 3. Juli 1967
Größe: 175 cm
Gewicht: 64 kg
1. Profisaison: 1985
Rücktritt: 2002
Spielhand: Rechts
Preisgeld: 1.729.899 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 0:13
Höchste Platzierung: 293 (5. März 1990)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 388:396
Karrieretitel: 16
Höchste Platzierung: 11 (2. November 1992)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

David Macpherson (* 3. Juli 1967 in Launceston, Tasmanien) ist ein ehemaliger australischer Tennisspieler und Tennistrainer.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Macpherson wurde in Tony Roches Tennisakademie ausgebildet und war fünfmaliger nationaler australischer Tennismeister im Doppel in den verschiedenen Altersklassen. Er erreichte 1983 das Doppelfinale des Juniorenturniers der US Open und gewann 1985 den Junioren-Doppeltitel der Australian Open. Im selben Jahr wurde er Tennisprofi. Er spezialisierte sich auf das Herrendoppel und gewann 1988 seinen ersten Doppeltitel auf der ATP Challenger Tour. Im darauf folgenden Jahr gewann er drei weitere Challenger-Doppelturniere. Seinen ersten Titel auf der ATP World Tour errang er 1990 in Toronto an der Seite von Patrick Galbraith. 1992 nahm er nach einem höchst erfolgreichen Jahr mit seinem Doppelpartner Steve DeVries an den ATP World Tour Finals teil.

Neben seinen 16 Doppeltiteln – mit neun unterschiedlichen Partnern – stand er weitere 13 Mal in einem Finale, darunter beim Masters-Turnier von Stockholm. Seine höchste Notierung in der Tennis-Weltrangliste erreichte er 1990 mit Position 293 im Einzel sowie 1992 mit Position 11 im Doppel.

Nur einmal konnte er sich für ein Grand Slam-Turnier qualifizieren, 1987 scheiterte er in der zweiten Runde der Australian Open. In der Doppelkonkurrenz erreichte er 1998 an der Seite von David Wheaton das Halbfinale der Australian Open, sie unterlagen jedoch Todd Woodbridge und Mark Woodforde.

Nach dem Ende seiner Profikarriere wurde Macpherson Tennistrainer. Er trainiert seit August 2005 das Brüderpaar Mike und Bob Bryan, eines der erfolgreichsten Doppelteams aller Zeiten. Für das Finale des Davis Cup 2014 gegen Frankreich engagierte die Schweizer Davis-Cup-Mannschaft Macpherson kurzfristig als Doppeltrainer.[1]

TurniersiegeBearbeiten

Legende
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP Masters Series (1)
ATP Championship Series
ATP International Series Gold (3)
ATP World Series
ATP International Series (12)

DoppelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Endergebnis
1. 1990 Kanada  Toronto Indoor Teppich Vereinigte Staaten  Patrick Galbraith Vereinigtes Konigreich  Neil Broad
Vereinigte Staaten  Kevin Curren
2:6, 6:4, 6:3
2. 1992 Italien  Mailand Teppich Vereinigtes Konigreich  Neil Broad Spanien  Sergio Casal
Spanien  Emilio Sánchez Vicario
5:7, 7:5, 6:4
3. 1992 Vereinigte Staaten  Indian Wells Hartplatz Vereinigte Staaten  Steve DeVries Vereinigte Staaten  Kent Kinnear
Vereinigte Staaten  Sven Salumaa
4:6, 6:3, 6:3
4. 1992 Vereinigte Staaten  Atlanta Sand Vereinigte Staaten  Steve DeVries Vereinigte Staaten  Mark Keil
Vereinigte Staaten  Dave Randall
6:3, 6:3
5. 1992 Vereinigte Staaten  Charlotte Sand Vereinigte Staaten  Steve DeVries Vereinigte Staaten  Bret Garnett
Vereinigte Staaten  Jared Palmer
6:4, 7:6
6. 1992 Vereinigtes Konigreich  Manchester Rasen Vereinigte Staaten  Patrick Galbraith Vereinigtes Konigreich  Jeremy Bates
Australien  Laurie Warder
4:6, 6:3, 6:2
7. 1992 Australien  Brisbane Hartplatz Vereinigte Staaten  Steve DeVries Vereinigte Staaten  Patrick McEnroe
Vereinigte Staaten  Jonathan Stark
6:4, 6:4
8. 1993 Frankreich  Nizza Sand Australien  Laurie Warder Vereinigte Staaten  Shelby Cannon
Vereinigte Staaten  Scott Melville
3:4, Aufgabe
9. 1995 Vereinigte Staaten  Scottsdale Hartplatz Vereinigte Staaten  Trevor Kronemann Argentinien  Luis Lobo
Spanien  Javier Sánchez
4:6, 6:3, 6:4
10. 1995 Spanien  Barcelona Sand Vereinigte Staaten  Trevor Kronemann Kroatien  Goran Ivanišević
Italien  Andrea Gaudenzi
6:2, 6:4
11. 1995 Deutschland  München Sand Vereinigte Staaten  Trevor Kronemann Argentinien  Luis Lobo
Spanien  Javier Sánchez
6:3, 6:4
12. 1996 Vereinigte Staaten  San José Hartplatz Vereinigte Staaten  Trevor Kronemann Vereinigte Staaten  Richey Reneberg
Vereinigte Staaten  Jonathan Stark
6:4, 3:6, 6:3
13. 1998 Osterreich  St. Pölten Sand Vereinigte Staaten  Jim Grabb Sudafrika  David Adams
Simbabwe  Wayne Black
6:4, 6:4
14. 2001 Australien  Adelaide Hartplatz Sudafrika  Grant Stafford Australien  Wayne Arthurs
Australien  Todd Woodbridge
6:7, 6:4, 6:4
15. 2001 Japan  Tokio Hartplatz Vereinigte Staaten  Rick Leach Australien  Paul Hanley
Australien  Nathan Healey
1:6, 7:6, 7:6
16. 2003 Vereinigte Staaten  Newport Rasen Australien  Jordan Kerr Osterreich  Julian Knowle
Osterreich  Jürgen Melzer
7:6, 6:3

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Das ist unsere Geheimwaffe, Blick.ch vom 19. November 2014