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Tennis Negev Israel Open
ATP World Tour
Austragungsort Tel Aviv
IsraelIsrael Israel
Erste Austragung 1979
Kategorie World Tour 250
Turnierart Freiplatzturnier
Spieloberfläche Hartplatz
Auslosung 32E/16Q/16D
Preisgeld 1.000.000 US$
Center Court 6.000 Zuschauer
Stand: 3. Juli 2014
Der Veranstaltungsort des Turniers, das Canada Stadium im Israel Tennis Center

Das ATP-Turnier von Tel Aviv (offiziell Negev Israel Open, zuvor Tel Aviv Open, in den Jahren 1990–1991 Riklis Classic) war ein Herrentennisturnier im Rahmen der ATP World Tour, das von 1979 bis 1996 in Tel Aviv, Israel ausgetragen wurde. Gespielt wurde im Freien auf Hartplätzen, Veranstaltungsort war das Canada Stadium im Israel Tennis Center (hebr.: המרכז לטניס בישראל) in Ramat haScharon, einem Vorort von Tel Aviv. Das Turnier lief bis zu seiner Einstellung im Jahr 1996 im Rahmen der ATP World Series, der Vorgängerserie der ATP World Tour 250. 2014 sollte das Turnier als Nachfolger des Turniers von St. Petersburg wieder ausgetragen werden, wurde aber auf Grund der unsicheren politischen Lage in Israel am 4. August abgesagt.[1] In den Jahren 1998–1999 fand das Turnier im Rahmen der ATP Challenger Tour statt.

Rekordsieger im Einzel mit drei Titeln ist Brad Gilbert, im Doppel konnte nur Ilie Năstase mehr als einmal gewinnen. Amos Mansdorf erreichte insgesamt fünfmal das Einzelfinale und gewann 1987 zum ersten und letzten Mal, damit ist er der einzige israelische Einzelsieger. In Tel Aviv gewann Tennislegende Jimmy Connors seinen letzten Titel und das Turnier hält mit Aaron Krickstein noch immer den Rekord für den jüngsten Turniersieger (Krickstein war bei seinem Sieg 1983 16 Jahre und zwei Monate alt).

Inhaltsverzeichnis

SiegerlisteBearbeiten

EinzelBearbeiten

Jahr Sieger Finalgegner Finalergebnis
1996 Spanien  Javier Sánchez Sudafrika  Marcos Ondruska 6:4, 7:5
1995 Slowakei  Ján Krošlák Spanien  Javier Sánchez 6:3, 6:4
1994 Sudafrika  Wayne Ferreira Israel  Amos Mansdorf 7:6, 6:3
1993 Italien  Stefano Pescosolido Israel  Amos Mansdorf 7:6, 7:5
1992 Vereinigte Staaten  Jeff Tarango Frankreich  Stéphane Simian 4:6, 6:3, 6:4
1991 Mexiko  Leonardo Lavalle Sudafrika 1961  Christo van Rensburg 6:2, 3:6, 6:3
1990 Sowjetunion  Andrei Tschesnokow Israel  Amos Mansdorf 6:4, 6:3
1989 Vereinigte Staaten  Jimmy Connors Israel  Gilad Bloom 2:6, 6:2, 6:1
1988 Vereinigte Staaten  Brad Gilbert (3) Vereinigte Staaten  Aaron Krickstein 4:6, 7:6, 6:2
1987 Israel  Amos Mansdorf Vereinigte Staaten  Brad Gilbert 3:6, 6:3, 6:4
1986 Vereinigte Staaten  Brad Gilbert (2) Vereinigte Staaten  Aaron Krickstein 7:5, 6:2
1985 Vereinigte Staaten  Brad Gilbert (1) Israel  Amos Mansdorf 6:3, 6:2
1984 Vereinigte Staaten  Aaron Krickstein (2) Israel  Shahar Perkiss 6:4, 6:1
1983 Vereinigte Staaten  Aaron Krickstein (1) Deutschland  Christoph Zipf 7:6, 6:3
1982 nicht ausgetragen
1981 Vereinigte Staaten  Mel Purcell Schweden  Per Hjertquist 6:1, 6:1
1980 Vereinigte Staaten  Harold Solomon Israel  Shlomo Glickstein 6:2, 6:3
1979 Niederlande  Tom Okker Schweden  Per Hjertquist 6:4, 6:3

DoppelBearbeiten

Jahr Sieger Finalgegner Finalergebnis
1996 Sudafrika  Marcos Ondruska
Sudafrika  Grant Stafford
Israel  Noam Behr
Israel  Eyal Erlich
6:3, 6:2
1995 Vereinigte Staaten  Jim Grabb
Vereinigte Staaten  Jared Palmer
Vereinigte Staaten  Kent Kinnear
Vereinigte Staaten  David Wheaton
6:4, 7:5
1994 Sudafrika  Lan Bale
Sudafrika  John-Laffnie de Jager
Schweden  Jan Apell
Schweden  Jonas Björkman
6:7, 6:2, 7:6
1993 Spanien  Sergio Casal
Spanien  Emilio Sánchez
Vereinigte Staaten  Mike Bauer
Tschechien  David Rikl
6:4, 6:4
1992 Vereinigte Staaten  Mike Bauer
Portugal  João Cunha e Silva
Niederlande  Mark Koevermans
Schweden  Tobias Svantesson
6:3, 6:4
1991 Tschechoslowakei  David Rikl
Niederlande  Michiel Schapers
Argentinien  Javier Frana
Mexiko  Leonardo Lavalle
6:2, 6:7, 6:3
1990 Nigeria  Nduka Odizor
Sudafrika 1961  Christo van Rensburg
Schweden  Ronnie Båthman
Schweden  Rikard Bergh
6:3, 6:4
1989 Vereinigtes Konigreich  Jeremy Bates
Deutschland  Patrick Baur
Schweden  Rikard Bergh
Schweden  Per Henricsson
6:1, 4:6, 6:1
1988 Bahamas  Roger Smith
Kenia  Paul Wekesa
Deutschland  Patrick Baur
Deutschland  Alexander Mronz
6:3, 6:3
1987 Israel  Gilad Bloom
Israel  Shahar Perkiss
Deutschland  Wolfgang Popp
Niederlande  Huub van Boeckel
6:2, 6:4
1986 Vereinigte Staaten  John Letts
Schweden  Peter Lundgren
Sudafrika 1961  Christo Steyn
Sudafrika 1961  Danie Visser
6:3, 3:6, 6:3
1985 Vereinigte Staaten  Brad Gilbert
Rumänien 1965  Ilie Năstase
(2)
Sudafrika 1961  Michael Robertson
Rumänien 1965  Florin Segărceanu
6:3, 6:2
1984 Australien  Peter Doohan
Sudafrika 1961  Brian Levine
Vereinigtes Konigreich  Colin Dowdeswell
Schweiz  Jakob Hlasek
6:3, 6:4
1983 Vereinigtes Konigreich  Colin Dowdeswell
Ungarn  Zoltán Kuhárszky
Deutschland  Peter Elter
Osterreich  Peter Feigl
6:3, 7:5
1982 nicht ausgetragen
1981 Vereinigte Staaten  Steve Meister
Vereinigte Staaten  Van Winitsky
Vereinigtes Konigreich  John Feaver
Vereinigte Staaten  Steve Krulevitz
3:6, 6:3, 6:3
1980 Schweden  Per Hjertquist
Israel  Steve Krulevitz
Vereinigte Staaten  Eric Fromm
Vereinigte Staaten  Cary Leeds
7:6, 6:3
1979 Rumänien 1965  Ilie Năstase (1)
Niederlande  Tom Okker
Vereinigte Staaten  Mike Cahill
Australien  Colin Dibley
7:5, 6:4

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gaza conflict prompts ATP to cancel Tel Aviv tournament. In: Reuters. 14. August 2014, abgerufen am 7. Dezember 2017 (englisch).