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Bundesstraße 57

Bundesstraße in Deutschland
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Die Bundesstraße 57 (Abkürzung: B 57) ist eine Bundesstraße in Deutschland. Sie verläuft in drei Abschnitten von Kleve bis Rheinberg, innerhalb Krefelds und von Mönchengladbach durch Aachen bis zur belgischen Grenze bei Köpfchen.

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Bundesstraße 57 in Deutschland
Bundesstraße 57
Karte
Verlauf der B 57
Basisdaten
Betreiber: DeutschlandDeutschland Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Kleve
(51° 47′ N, 6° 9′ O)
Straßenende: Aachen
(50° 43′ N, 6° 5′ O)

Bundesland:

Ausbauzustand: zweistreifig[1]
B 57 Rurbrücke Linnich I.jpg
Bundesstraße 57 bei Linnich (Rurbrücke)

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

 
B57, CHIO-Brücke und Tivoli (Aachen)
 
Endpunkt der B57 am Grenzübergang Aachen-Köpfchen

Der Ursprung der Bundesstraße geht auf die französische Herrschaft in der napoleonischen Zeit zurück. 1795 wurde mit dem Bau der geradlinigen Route d'Aix la Chapelle á Crefeld abschnittweise begonnen und 1812 beendet. Sie stellte die direkte Verbindung zwischen der Departementhauptstadt Aachen und Krefeld dar.[2]

Im Jahre 1839 wurde die heutige B 57 durch die preußische Verwaltung als Aachen-Krefelder Landstraße angelegt. Diese Landstraße wurde 1932 zwischen Aachen und Moers zur Fernverkehrsstraße 57 (FVS 57), 1934 in Reichsstraße 57 umbenannt, erhoben. Diese Reichsstraße wurde 1937 nördlich über Xanten bis nach Kleve und 1940 nach der deutschen Besetzung Belgiens südlich über Eupen, Malmedy, Luxemburg und Metz bis nach Héming verlängert.

Ursprünglich verlief die Strecke von Kleve über Krefeld und Mönchengladbach nach Aachen. Der Streckenabschnitt von Rheinberg bis Krefeld wurde jedoch durch die A 57 ersetzt, während der Abschnitt Krefeld–Mönchengladbach heute auf demselben Gebiet ein Teil der A 44 ist.

1937/1938 erfolgte um Erkelenz der Bau einer Umgehungsstraße (die heutige Krefelder Straße zwischen der Kreuzung Aachener Straße / Antwerpener Straße / Goswinstraße und dem Ziegelweiher) um den Stadtkern zu entlasten. Aufgrund des Wachstums der Stadt lag die Umgehungsstraße jedoch bereits wenige Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wieder im Stadtkern so dass 1975 eine neue (zweite) Umgehungsstraße um Erkelenz erbaut wurde welche fortan als B 57 geführt wird.

Bis zum Bau des Kurt-Koblitz-Ring im Jahr 1990, durchquerte die Bundesstraße entlang der Grube Anna das Stadtzentrum von Alsdorf.[3]

Am 19. September 1995 wurde die Umgehungsstraße als B 57n um den Mönchengladbacher Stadtteil Rheindahlen eingeweiht.

Im Herbst 2011 wurde der erste Abschnitt der Umgehung B 57n für Baesweiler geöffnet, was insbesondere für den verbesserten Anschluss der stetig wachsenden Gewerbegebiete in Baesweiler und Übach-Palenberg-Holthausen nötig war; der Abschluss der Arbeiten fand im Februar 2014 mit der Freigabe des südlichen Teilstückes des Umfahrung statt.[4]

Bis zum Bau einer Umgehung (21. Dezember 2008) durchschnitt die Straße das Freilichtmuseum LVR-Archäologischer Park Xanten.[5]

Im nördlichen Stadtgebiet von Aachen führt sie als Krefelder Straße dem früheren Sandkaulsteinweg an dem Sportpark Soers mit dem Tivoli und dem Reitstadion vorbei.

Die B 57 endet heute als Eupener Straße an der Grenze zu Belgien am Übergang Aachen-Köpfchen.

Überquerte GewässerBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Bundesstraße 57 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Im Stadtgebiet Krefeld, Alsdorf und Aachen vierstreifig
  2. Hans Vogt: Eine Wanderung durch das Jülicher Land. Krefeld 1990, S. 40 f.
  3. Geschichte Alsdorfs in Daten
  4. B57n: Neue Ortsumgehung von Baesweiler offiziell für Verkehr freigegeben. Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen, 25. Februar 2014, abgerufen am 25. Februar 2014.
  5. Der Schlüssel zu allem