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Alsdorf

Mittelstadt in der Städteregion Aachen (Nordrhein-Westfalen)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Alsdorf
Alsdorf
Deutschlandkarte, Position der Stadt Alsdorf hervorgehoben

Koordinaten: 50° 53′ N, 6° 10′ O

Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Städteregion Aachen
Höhe: 163 m ü. NHN
Fläche: 31,68 km2
Einwohner: 47.018 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 1484 Einwohner je km2
Postleitzahl: 52477
Vorwahl: 02404
Kfz-Kennzeichen: AC, MON
Gemeindeschlüssel: 05 3 34 004
Stadtgliederung: 17 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hubertusstraße 17
52477 Alsdorf
Website: www.alsdorf.de
Bürgermeister: Alfred Sonders (SPD)
Lage der Stadt Alsdorf in der Städteregion Aachen
BelgienNiederlandeKreis DürenKreis EuskirchenKreis HeinsbergAachenAlsdorfBaesweilerEschweilerHerzogenrathMonschauRoetgenSimmerathStolberg (Rheinland)WürselenKarte
Über dieses Bild

Alsdorf ([ˈalsdɔɐ̯f], Audio-Datei / Hörbeispiel Aussprache?/i) ist eine mittlere regionsangehörige Stadt und ein Mittelzentrum in der nordrhein-westfälischen Städteregion Aachen. Bis Ende des 20. Jahrhunderts war Alsdorf eine ausgesprochene Bergbaustadt, konnte seine Struktur aber inzwischen auf Dienstleistungsunternehmen ändern und verfügt über eine große Stadthalle, ein Kinozentrum, ein Bergbaumuseum und einen Tierpark.

GeografieBearbeiten

Alsdorf liegt in der Nähe des Dreiländerecks Deutschland/Belgien/Niederlande im äußersten Westen der Bundesrepublik Deutschland. Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn und im Norden beginnend Baesweiler, Aldenhoven, Eschweiler, Würselen und Herzogenrath. Alsdorf gehört zum Nordkreis Aachen.

GewässerBearbeiten

StadtgliederungBearbeiten

Alsdorf besteht aus folgenden 17 Ortsteilen[2]:

GeschichteBearbeiten

Erstmals wurde eine Person in Alsdorf im Jahre 1051 in einer Urkunde unter dem Namen Epponi von „Aldendorf“ erwähnt. Danach wurde er im Kloster Rolduc zu Kerkrade 1104 beschrieben als Eppo van Schleidebach und von Scleydo (Schleiden). Die erste geschichtliche Erwähnung fand der Ortsname Alsdorf im Jahre 1191 in einer kirchlichen Urkunde unter dem Namen „alstorp“.

Bis 1789 gehörte Alsdorf zum Herzogtum Limburg der Österreichischen Niederlande. Die heutigen östlichen Stadtteile Hoengen, Schaufenberg und Warden gehörten zum Oberamt Jülich und Ofden zum jülicher Amt Wilhelmstein. Diese Teilung setzte sich bei den Franzosen fort: 1813 gehörte die Mairie Alsdorf zum Kanton Rolduc im Département Meuse inferieure (Untere Maas), während die drei Mairien Hoengen, Bardenberg (mit Duffesheide und Reifeld) und Broich (mit Ofden und Hof Kellersberg) zum Kanton Eschweiler und die Mairie Setterich (mit Bettendorf und Schaufenberg) zum Kanton Linnich – beide Département de la Roer (Rur) gehörten.

Im Jahr 1816 wurden im Zuge der preußischen Reformen Kreise und Regierungsbezirke gebildet, und das heutige Alsdorfer Gebiet lag zum ersten Mal vollständig in einer Verwaltungseinheit: dem Regierungsbezirk Aachen. Aber die heutigen Stadtteile waren auf verschiedene Bürgermeistereien und Kreise verteilt. Bettendorf und Schaufenberg gehörten zur Bürgermeisterei Setterich, dann zu Siersdorf, dann wieder zu Setterich im Kreis Jülich. Die übrigen gehörten zu verschiedenen Gemeinden im damaligen Landkreis Aachen: Alsdorf, Bardenberg, Broichweiden und Hoengen. Von 1927 bis in die 1950er Jahre gehört Alsdorf zum Arbeitsamtbezirk Eschweiler. 1950 erhält Alsdorf die Stadtrechte.[3]

In Alsdorf befand sich die Grube Anna des Eschweiler Bergwerks-Vereins. Am 21. Oktober 1930 ereignete sich das schwere Grubenunglück von Alsdorf mit 271 Toten. Das Alsdorfer Bergmannskreuz in der Eifel erinnert an die Toten. Die Kohleförderung wurde Ende 1983 eingestellt.

Contergan-Skandal: Nach der Prozesseröffnung in Aachen fanden die Verhandlungen von 1968 bis 1970 im Casino „Anna“ des EBV in Alsdorf-Mitte statt.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Januar 1972 wurden auf Grund von § 4 des Aachen-Gesetzes Alsdorf, Bettendorf und Hoengen zur neuen Stadt Alsdorf zusammengeschlossen sowie weitere kleinere Gebietsänderungen vorgenommen.[4] Hoengen schlug im Vorfeld den alternativen Namen „Broichtal“ für die neue Stadt vor. Ferner kam Hoengen vom Bereich des Amtsgerichtes Eschweiler an das Amtsgericht Aachen.

PolitikBearbeiten

Kommunalwahl 2014[5]
Wahlbeteiligung: 48,3 % (2009: 50,5 %)
 %
60
50
40
30
20
10
0
52,0 %
24,3 %
7,2 %
1,9 %
1,8 %
2,9 %
3,8 %
0,7 %
3,9 %
1,5 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+10,6 %p
-5,1 %p
-1,0 %p
-4,4 %p
-4,0 %p
-1,6 %p
-0,5 %p
+0,7 %p
+3,9 %p
+1,5 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
i Alsdorfer Bürgerunion

StadtratBearbeiten

         
Insgesamt 38 Sitze
Partei Sitze +/−
SPD 20 + 4
CDU 9 − 21
ABU 1 + 12
GRÜNE 3 ± 0
FDP 1 − 1
FWA 1 − 1
REP 1 − 1
LINKE 1 − 1
AfD 1 + 1

Stand: Kommunalwahl vom 25. Mai 2014

1 Differenz zur Kommunalwahl 2009; Differenz zur Zahl der Sitze vor der Wahl 2014: + 3
2 Differenz zur Kommunalwahl 2009; Differenz zur Zahl der Sitze vor der Wahl 2014: − 4

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Die Stadt Alsdorf pflegt Städtepartnerschaften mit:[6]

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Die Stadt Alsdorf führt ein Stadtwappen, eine Stadtflagge und ein Dienstsiegel.

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Gold (Gelb) ein blauer Balken belegt mit einem goldenen (gelben) schrägliegenden Seeblatt; oben gekreuzt ein blauer Schlägel und ein blauer Hammer und ein steigender blauer Löwe; im Schildfuß der gleiche steigende blaue Löwe. “

Das Wappen geht auf ein Siegel des Goswin von Ailstorp aus dem Jahre 1439 zurück. Es wurde 1936 vom Düsseldorfer Heraldiker Wolfgang Pagenstecher entworfen, welcher Goswin fälschlicherweise für einen Alsdorfer hielt und am 14. August 1936 vom Oberpräsidenten in Koblenz genehmigt. Die Farben sind frei erfunden; die frühere Gemeinde glaubte, es seien die Limburgschen. Das Seerosenblatt erinnert an die ehemalige Wasserburg bei Alsdorf; Hammer und Schlägel stehen für den früheren Bergbau und der Löwe soll der Limburger sein, zu dem die Gegend bis 1866 gehörte.[7]

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Beschreibung des Banners: „Geteilt in Blau und Gelb im Verhältnis 1:1.“ Die Hauptsatzung gibt keine Beschreibung des Banners. Tatsächlich werden Banner ohne Wappen gezeigt.

Beschreibung der Flagge: „Die Flagge zeigt die Farben Blau und Gelb im Verhältnis 1 : 1 quergestreift, in der Mitte der Wappenschild der Stadt.“ Die Hauptsatzung gibt folgende völlig unzureichende Flaggenbeschreibung:„Die Stadtfarben sind blau-gold geteilt.“ Die Flagge wird auch ohne Wappen gezeigt.[8][9]

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Im Dezember 2011 rief die Stadt Alsdorf einen Ideenwettbewerb ins Leben um ein Logo für Alsdorf zu finden.[10] Ein Jahr später wurde das neue Stadtlogo präsentiert. Von den 178 eingereichten Vorschlägen konnte der Dortmunder Grafik-Designer Olaf Warburg die Jury überzeugen. Das Logo zeigt den Schriftzug Alsdorf. Voller Energie. Die Form des A ist dabei an das Fördergerüst im Annapark angelegt dessen Rad allerdings vom Turm gelöst links oben im Logo erscheint. Gleichzeitig stellt das Rad eine Sonne mit 17 Strahlen, für die 17 Stadtteile Alsdorfs, dar.[11]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Siehe auch

InnenstadtBearbeiten

 
Burg Alsdorf

BlumenrathBearbeiten

  • Gut Blumenrath
  • Hubertuskreuz
  • Siedlung Blumenrath (Werkssiedlung)

KellersbergBearbeiten

MariadorfBearbeiten

  • ehemaliger Bahnhof Mariagrube
  • Kirche St. Mariae Empfängnis
  • Europahauptschule J.H. Pestalozzi (vormals Realschule Marienschule)
  • Kreuzschule Querstraße
  • Glück-Auf-Park mit Bergmannsdenkmal
  • Ehrenmal
  • Krähendenkmal Marienstraße
  • Seilscheibe Eschweilerstraße
  • Bärbelchen am Dreieck
  • Altes Rathaus
  • Bushof

SportBearbeiten

SportstättenBearbeiten

In Alsdorf befinden sich acht Sportplätze an sieben Standorten. Drei dieser Sportplätze verfügen zudem über eine Laufbahn und weitere Leichtathletikanlagen. An vier Außenanlagen gibt es insgesamt 17 Tennisplätze, welche durch die ansässigen Tennisvereine genutzt werden. Außerdem gibt es im Sport Forum Alsdorf sieben Hallen-Tennisplätze. Dieses bietet auch sechs Badmintonplätze. Neben einem öffentlichen Hallenbad mit Sauna, gibt es in Alsdorf ein Lehrschwimmbecken (12 m × 6 m) in der GGS Alsdorf-Blumenrath. Des Weiteren gibt es 17 Sporthallen für den Schul-, Vereins- und Freizeitsport in Alsdorf.[12]

VereineBearbeiten

In Alsdorf gibt es über 50 Sportvereine in den verschiedensten Sportarten. Unter anderem Badminton, Billard, Bogenschießen, Boule, Boxen, Darts, Fußball, Handball, Judo, Ka-Si-Do, Kegeln, Laufen, Walking, Nordic-Walking, Leichtathletik, Motorsport, Reiten, Schwimmen, Squash, Taekwondo, Tanzen, Tennis, Tischtennis, Turnen, Volleyball.[2] Überregional bekannte Vereine sind im Fußball Alemannia Mariadorf und der frühere Verein Viktoria Alsdorf. Im Billard konnte sich der BC Alsdorf einen Namen machen und im Tischtennis war der TTG Hoengen lange Zeit erfolgreich.[13]

VeranstaltungenBearbeiten

Zu den größten Sportveranstaltungen in Alsdorf gehört der Internationale Broichbachtal-Lauf, welcher seit 1987 jährlich an Ostermontag stattfindet. Organisiert wird diese Veranstaltung vom Lauftreff Alsdorf-Ost, welcher 1980 als Freizeitabteilung innerhalb der Siedlergemeinschaft Alsdorf-Ost gegründet wurde.[14] Diese Laufveranstaltung hat jährlich um die 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Seit 2015 findet jährlich im Frühjahr der Dachser Duathlon in Alsdorf statt. Im Jahr 2016 wurde im Rahmen dessen auch die deutsche Meisterschaft auf der Kurzdistanz ausgetragen.[15] Nachdem 2017 abermals die deutsche Meisterschaft auf der Kurzdistanz stattgefunden hatte, wurde 2018 die deutsche Meisterschaft auf der Mitteldistanz durchgeführt. Zudem ist der Wettbewerb seit 2018 Teil der Powerman World Series. Am 19. April 2020 werden im Rahmen des Dachser Duathlon neben den deutschen Meisterschaften auch erstmals die Europameisterschaften auf der Mitteldistanz stattfinden.[16]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Lange Zeit war Steinkohlebergbau der Kern der Alsdorfer Wirtschaft. Die letzte Zeche wurde in den 1990er Jahren geschlossen. Daneben entstanden Firmen, die entweder die Nähe zur RWTH Aachen nutzten, oder den günstigen Standort nahe den Grenzen zu Belgien und den Niederlanden als Vorteil sahen.

Größter Arbeitgeber am Ort war 41 Jahre lang die Cinram GmbH mit etwa 1200 Mitarbeitern im Ortsteil Schaufenberg. Im Spritzgussverfahren wurde hier täglich bis zu 2 Millionen DVDs, Blu-rays und CDs hergestellt, verpackt und an namhafte Kunden hauptsächlich in Europa ausgeliefert. Das 1975 von Warner Music gegründete Presswerk wurde im Jahre 2003 von der kanadischen Aktiengesellschaft Cinram International übernommen. Es belieferte unter anderem namhafte Plattenfirmen und Medienkonzerne wie Warner Music, 20th Century Fox und Universal Pictures. 2017 Stellte Cinram Alsdorf die Produktion komplett ein.[17]

VerkehrBearbeiten

 
euregiobahn an der Bahnstation in Alsdorf-Annapark

Es besteht eine direkte Anbindung an die Bundesautobahnen 44 (AS „Alsdorf“) und A 4/E 40 (AS „Eschweiler-West“).

Alsdorf gehört zum Stammgebiet „Herzogenrath/Alsdorf/Würselen“ im Aachener Verkehrsverbund und ist per Bus mit allen Nachbarorten verbunden. Haupthaltestellen sind Alsdorf-Annapark und Mariadorf Dreieck. Seit dem 11. Dezember 2005 ist Alsdorf wieder über die Eisenbahn zu erreichen: Über die Euregiobahn-Haltepunkte Alsdorf-Annapark und Alsdorf-Busch, sowie seit Dezember 2011 auch Alsdorf-Poststraße, Alsdorf-Mariadorf und Alsdorf-Kellersberg, ist Alsdorf über die Bahnstrecke Stolberg–Herzogenrath mit Merkstein, Herzogenrath und Aachen verbunden. Die nächsten DB-Bahnhöfe sind Eschweiler Hbf an der Bahnstrecke Köln–Aachen und Herzogenrath an der Bahnstrecke Aachen–Mönchengladbach.

Linie Verlauf Takt
RB 20 Euregiobahn:
Stolberg (Rheinl) Hbf – Eschweiler-St. Jöris – Alsdorf-Poststraße – Alsdorf-Mariadorf – Alsdorf-Kellersberg – Alsdorf-Annapark – Alsdorf-Busch – Herzogenrath August-Schmidt-Platz – Herzogenrath-Alt-Merkstein – Herzogenrath – Kohlscheid – Aachen West – Aachen Schanz – Aachen Hbf – Aachen-Rothe Erde – Eilendorf – Stolberg (Rheinl) Hbf hier Flügelung; Zugteil 1:Eschweiler-West – Eschweiler Talbahnhof/Raiffeisenplatz – Eschweiler-Nothberg – Eschweiler-Weisweiler – Langerwehe – Düren Zugteil 2:Stolberg (Rheinl) Hbf (Gleis 27) – Stolberg-Schneidmühle – Stolberg Mühlener Bahnhof – Stolberg-Rathaus – Stolberg-Altstadt
Stand: Fahrplanwechsel Juni 2016
60 min (Stolberg Hbf – Alsdorf-Annapark)
30 min
60 min (Langerwehe – Düren)

Neben der engen Einbindung in das regionale Radwegenetz in NRW führt die Wasserburgen-Route durch die Stadt. Sie verbindet über 524 km mehr als 130 Burgen am Rand der Eifel und in der Kölner Bucht.

BildungBearbeiten

In Alsdorf sind sämtliche Schularten vertreten. Es gibt ein Gymnasium, zwei Realschulen, eine Gesamtschule, eine Hauptschule, eine Schule für Lernbehinderte, acht Grundschulen sowie eine Berufsbildende Schule. In Kooperation mit den Städten Baesweiler, Herzogenrath und Würselen betreibt Alsdorf eine Volkshochschule. Die Europa-Hauptschule im Stadtteil Blumenrath, früher GHS-Johann-Heinrich-Pestalozzi, beteiligt sich am Comenius-Programm der Europäischen Union. In diesen Projekt, das von Schülern der Schulen bearbeitet wird, wird eine Partnerschaft mit der Europa-Hauptschule im österreichischen Leoben und einer Schule aus dem schwedischen Karlskoga aufgebaut. Die Schule in Blumenrath hat 400 bis 500 Schüler.

Es gibt 19 Kindergärten bzw. Kindertagesstätten, bei über der Hälfte ist die Kirche der Träger.

Medizinische VersorgungBearbeiten

Alsdorf verfügt über eine Psychiatrische Tagesklinik. Die nächsten Krankenhäuser sind das Rhein-Maas Klinikum in Würselen und das St.-Antonius-Hospital Eschweiler.

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Matthias Joseph Johnen (* 21. September 1817 in Alsdorf; † 2. März 1906 in Eschweiler) war Pfarrer in Eschweiler-Röhe, Dechant des Dekanates Eschweiler, Ritter des roter Adlerordens IV. Klasse, des Kronenordens III. Klasse und Ehrendomherr am Kölner Dom.
  • Wilhelm Roelen (* 8. Juli 1889 in Mariadorf; † 22. Mai 1958 in Mülheim an der Ruhr auf Schloss Styrum) (deutscher Bergbaufachmann und Unternehmer)
  • Hans Beckers (* 17. Februar 1892 in Alsdorf; † 1971 in Düsseldorf) (deutscher Matrose und Pazifist)
  • Wienand Ungermann (* 27. August 1895 in Alsdorf; † 24. Juni 1969 in Übach-Palenberg) (Landrat des Landkreises Aachen)
  • Peter Heinrich Keulers (* 15. März 1896 in Alsdorf; † 30. August 1963 in Hiltrup) (Journalist und Schriftsteller)
  • Hubert Leclaire (* 30. Mai 1906 in Mariadorf; † unbekannt) deutscher Polizist, SS-Sturmscharführer, Mitarbeiter der Politischen Abteilung des KZ Buchenwald
  • Herbert Zimmermann (* 29. November 1917 in Alsdorf; † 16. Dezember 1966 in Hamburg) (Reporter der legendären Radioreportage des Endspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in Bern)
  • Hubert Dellwing (* 25. September 1918, in Schaufenberg † 6. Juni 1980 in Alsdorf) (SPD-Landtagsabgeordneter)
  • Ludwig Schaffrath (* 13. Juli 1924 in Alsdorf; † 6. Februar 2011 in Würselen) (Bildhauer und Maler, Ehrenbürger der Stadt Alsdorf)
  • Hans Vorpeil (* 26. Februar 1937 in Alsdorf; † 7. April 2019) (SPD-Landtagsabgeordneter, Ehrenbürger der Stadt Alsdorf)
  • Matthias Juchem (Opernsänger)
  • Hans Berger (* 28. Februar 1938 in Alsdorf) (Bergmann, Honorarprofessor an der Fachhochschule Georg Agricola, Vorsitzender der IG Bergbau und Energie 1991–1997, SPD-Bundestagsabgeordneter 1990–1998, Präsident Internationaler Berg- und Chemiearbeiteverband 1995–1999)
  • Helmut Brandt (* 24. Oktober 1950 in Bardenberg) (CDU-Bundestagsabgeordneter)
  • Gerd Breuer (* 13. Januar 1959 in Alsdorf) (Jazzmusiker und Musikproduzent)
  • Hans-Peter Lehnhoff (* 12. Juli 1963 in Alsdorf) (ehem. Fußballprofi, unter anderem 1. FC Köln, Bayer 04 Leverkusen)
  • Jürgen Beckers (* 29. Oktober 1964 in Alsdorf) (Kabarettist und Lehrer)
  • Ralf Souquet (* 29. November 1968 in Hoengen) (Billard-Weltmeister & Goldmedaillengewinner World Games)
  • Torsten Frings (* 22. November 1976 in Würselen) (Fußball-Nationalspieler)
  • Kai Havertz (* 11. Juni 1999 in Aachen) (Fußball-Nationalspieler)

Persönlichkeiten, die mit der Stadt Alsdorf in Verbindung stehen

  • Gustav Dannich (* 11. August 1881 in Nieder Hermsdorf; † 1. Mai 1923 in Berlin) Gewerkschaftsfunktionär und Mitglied des Rheinischen Provinziallandtages für die SPD
  • Kurt Koblitz (* 27. September 1916 in Waldenberg; † 13. Oktober 1979 in Alsdorf) (SPD-Bundestagsabgeordneter)
  • Hans Ferner (* 23. Dezember 1928 in Malbergweich; † 3. Oktober 1982 in Alsdorf) (SPD-Landtagsabgeordneter)

LiteraturBearbeiten

  • Albert Kraemer, neu bearb. von Friedrich Schmitz: Alsdorf. Geschichte einer Stadt. Alsdorf 1971.

EinzelnachweiseBearbeiten

  • Urkundenbuch von Niederrhein Lacomblet Band I nr.186
  • Annales Rodensis Klooster Rode zu Kerkrade. Jahr 1104
  1. Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2018 – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 21. September 2018. (Hilfe dazu)
  2. https://www.unserac.de/themen/unsere-region/alsdorf.html
  3. Geschichte der Stadt. Stadt Alsdorf, abgerufen am 19. Dezember 2015: „Alsdorf wurde 1950 zur Stadt erhoben …“
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 305.
  5. Stadt Alsdorf, Gesamtergebnis der Ratswahl 2014. Abgerufen am 19. Januar 2016.
  6. Partnerstädte. Website der Stadt Alsdorf, abgerufen am 4. Februar 2014.
  7. Das Wappen von Alsdorf. (PDF; 107 kB) Abgerufen am 10. Februar 2014.
  8. Flagge der Stadt Alsdorf. Abgerufen am 10. Februar 2014.
  9. Hauptsatzung der Stadt Alsdorf, § 2. (PDF; 122 kB) Abgerufen am 28. November 2015.
  10. Neues Logo für die Stadt Alsdorf wird gesucht
  11. Neues Stadtlogo: „Voller Energie“ für ein besseres Image
  12. Sportstättenenwicklungsplan der Stadt Alsdorf 2015-2020
  13. Vereinsverzeichnis der Stadt Alsdorf
  14. LT Alsdorf-Ost
  15. Ausschreibung 7. DACHSER Duathlon
  16. Duathlon Europameisterschaft in Alsdorf
  17. Aachener Nachrichten: Alsdorf: Letzte Schicht bei Cinram nach 41 Jahren. Abgerufen am 19. Januar 2019.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Alsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien