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Mariadorf ist ein Stadtteil von Alsdorf in der Städteregion Aachen.

Mariadorf
Stadt Alsdorf
Koordinaten: 50° 51′ 48″ N, 6° 11′ 30″ O
Höhe: ca. 175 m
Postleitzahl: 52477
Vorwahl: 02404

GeographieBearbeiten

Mariadorf grenzt an die Alsdorfer Stadtteile Begau, Blumenrath, Broicher Siedlung, Kellersberg, Ost, Schaufenberg, Warden und Hoengen.

GeschichteBearbeiten

Mariadorf wurde nach der Steinkohlenzeche Mariagrube benannt und war ein Gemeindeteil von Hoengen, welches am 1. Januar 1972 nach Alsdorf eingemeindet wurde.[1]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Gedenkschild am Dreieck
 
Ehemaliger Bf. Mariadorf (jetzt Mevlana Moschee) mit Bahnübergang Blumenrather Straße

VerkehrBearbeiten

Mariadorf ist über die Ausfahrt Alsdorf an der A 44 zu erreichen.

Der Ort hatte früher einen eigenen Bahnhof mit einem Empfangsgebäude am Bahnübergang der Blumenrather Straße. Das befindet sich heute in Privatbesitz und wurde zu einer Moschee (Mevlana Moschee) umfunktioniert.

Seit Dezember 2011 ist der Stadtteil über die Euregiobahn-Haltestelle „Alsdorf-Mariadorf“ erreichbar.

Linie Linienbezeichnung Linienverlauf
RB 20 Euregiobahn Stolberg (Rheinl) HbfEschweiler-St.Jöris – Poststraße – Alsdorf-Mariadorf – Annapark – Herzogenrath – Aachen – Stolberg (Rheinl) Hbf (Flügelung) – Stolberg-Altstadt
Eschweiler Talbahnhof – Langerwehe – Düren

Der Ort wird von den Buslinien 11, 28, AL1, AL4, AL6 (ASEAG), sowie 220 (BVR) angefahren. Diese kreuzen sich an der zentralen Rendezvous-Haltestelle „Mariadorf, Dreieck“.

Linie Verlauf
11 Schmithof – Walheim – Lichtenbusch – Waldfriedhof – Burtscheid – Marienhospital – Aachen Hbf – Misereor – Elisenbrunnen – Aachen Bushof – Ludwig Forum – Talbot – Haaren – Broichweiden – Montanstraße – Mariadorf – Hoengen
28 Alsdorf-Annapark – Schaufenberg – Mariadorf – Hoengen – Warden – Kambach – Kinzweiler – Hehlrath – Eschweiler Bushof – Rathaus – Herz-Jesu-Kirche – Weisweiler – Hücheln (– Langerwehe Bf – Langerwehe Schulzentrum)
29 Alsdorf KuBiZ - Alsdorf-Annapark – Schaufenberg – Blumenrath / Hoengen – Mariadorf
220 Aachen Bushof – Ludwig Forum – Talbot – Begau – Mariadorf – Hoengen – Bettendorf – Siersdorf – Schleiden – Aldenhoven – Brückenkopfpark – Jülich Bf/ZOB – (Forschungszentrum Bf RTB ←) Forschungszentrum Jülich
AL4 Mariadorf – Blumenrath – Hoengen – Mariadorf
AL6 Mariadorf – Begau – Warden – Mariadorf

SportBearbeiten

In Mariadorf ist der ehemalige Tischtennisbundesligist TTG RS Hoengen (Tischtennis; 1. Bundesliga 1998–2002, TT-Inter-Cup Gewinner 1999, ETTU-Europapokal- Sieger 2000) beheimatet. Der Fußballverein Alemannia Mariadorf spielte zwölf Jahre in der höchsten mittelrheinischen Amateurliga.

KulturBearbeiten

Zum kulturellen Leben des Ortes tragen insbesondere gemeinnützige Vereine wie beispielsweise die Mandolinen-Konzert-Gesellschaft Alsdorf-Mariadorf bei.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 305.