Norwegische Fußballnationalmannschaft der Frauen

Repräsentation des Königreichs Norwegen im internationalen Frauenfußball

Die norwegische Fußballnationalmannschaft der Frauen repräsentiert das Königreich Norwegen im internationalen Frauenfußball. Sie ist eine Auswahl des norwegischen Fußballverbands.

Königreich Norwegen
Kongeriket Norge
Fed norvege.svg
Spitzname(n) Gresshoppene
Verband Norges Fotballforbund
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Nike
Cheftrainer Hege Riise
Co-Trainer Monica Knudsen, Ingvild Stensland und Jon Knudsen
Kapitän Maren Mjelde
Rekordspielerin Hege Riise (188)
Rekordtorschützin Isabell Herlovsen (67)
Heimstadion Wechselnde Stadien
FIFA-Code NOR
FIFA-Rang 12. (1910,78 Punkte)
(Stand: 14. Oktober 2022)[1]
Heim
Auswärts
Bilanz
554[2] Spiele
323 Siege
81[3] Unentschieden
150 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
SchwedenSchweden Schweden 2:1 Norwegen Norwegen
(Kolding, Dänemark; 7. Juli 1978)
Höchster Sieg
Norwegen Norwegen 17:0 Slowakei Slowakei
(Ulefoss, Norwegen; 19. September 1995)
Höchste Niederlage
EnglandEngland England 8:0 Norwegen Norwegen
(Brighton, England ; 11. Juli 2022)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 8 (Erste: 1991)
Beste Ergebnisse Weltmeister, 1995
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 11 (Erste: 1984)
Beste Ergebnisse Europameister 1987, 1993
Olympische Spiele
Bronze 1996
Gold 2000
(Stand: 11. November 2022)

Die norwegische Frauenfußballnationalmannschaft gehört zu den erfolgreichsten Frauen-Fußballnationalmannschaften der Welt. Sie ist die erste Mannschaft, die Europa- und Weltmeister sowie Olympiasieger werden konnte. Sie erreichte bei sechs von acht Fußball-Weltmeisterschaften mindestens das Viertelfinale und wurde 1995 Weltmeister. Im europäischen Vergleich konnte sie ab 1987 bei jeder Fußball-Europameisterschaft bis auf 1997 und 2017 mindestens das Halbfinale erreichen, 1987 und 1993 Europameister sowie viermal Zweiter.

Nach der olympischen Goldmedaille 2000 konnte die Mannschaft aber keine Titel mehr gewinnen. Die Spiele in Athen 2004 wurden verpasst und bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking war im Viertelfinale Endstation. Beim Algarve-Cup 2009 wurden alle Gruppenspiele verloren, so dass sie in der FIFA-Weltrangliste Ende März 2009 auf den neunten Platz abrutschte. Im Juni fiel Norwegen sogar auf Platz 10 ab. Das war die bis dahin schlechteste Platzierung. Bei der Europameisterschaft in Finnland wurde in der Gruppenphase nur der 3. Platz hinter Deutschland und Frankreich erreicht, so dass man als Außenseiter in das Viertelfinalspiel gegen Schweden ging. Hier konnte sich die Mannschaft aber steigern und gewann überraschend mit 3:1. Das Halbfinale gegen Deutschland wurde dann trotz guter Leistung, insbesondere in der 1. Halbzeit, mit 1:3 verloren. Danach stieg Norwegen wieder auf Platz 7 der FIFA-Weltrangliste.

Auch bei der Weltmeisterschaft 2011 konnte Norwegen nicht überzeugen. Zwar konnten sie in einem inoffiziellen Testspiel vor der WM den Weltranglistenersten USA mit 3:1 schlagen, bei der WM reichte es aber nur zu einem 1:0-Sieg gegen den WM-Neuling Äquatorialguinea. Durch das Ausscheiden in der Vorrunde wurde auch die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2012 verpasst.

Das schwache Abschneiden bei der WM und die Niederlage im ersten EM-Qualifikationsspiel gegen Island, führten dazu, dass Norwegen am 23. September 2011 mit Platz 12 die bis dahin schlechteste Platzierung in der FIFA-Weltrangliste einnahm.[4] Im März 2012 fiel die Mannschaft noch einen weiteren Platz in der Rangliste, nachdem auch beim Algarve-Cup 2012 keine Leistungssteigerung erfolgte und nur Rang 7 belegt wurde. Für die EM 2013 konnte sich Norwegen erst am letzten Spieltag der Qualifikation direkt qualifizieren. Trotz letztlich erfolgreicher Qualifikation wurde Trainerin Eli Landsem entlassen und mit Even Pellerud, der Trainer unter dem Norwegen 1995 Weltmeister wurde, erneut verpflichtet. Unter Pellerud konnte die Mannschaft aber zunächst keine Leistungssteigerung zeigen. So wurden vier Vorbereitungsspiele auf die EM verloren, unter anderem erstmals gegen die Schweiz. Bei der EM konnte in der Vorrunde aber Titelverteidiger Deutschland erstmals nach 20 Jahren wieder in einem EM-Spiel besiegt und das Finale gegen Deutschland erreicht werden. Dort verloren die Norwegerinnen mit 0:1, wobei sie zwei Strafstöße nicht verwandeln konnten. Durch das Erreichen des EM-Finales konnte sich die Mannschaft aber im August in der FIFA-Weltrangliste auf Platz 10 und durch Siege in den folgenden WM-Qualifikationsspielen im Dezember auf Platz 8 verbessern, fiel danach aber wieder auf Platz 12 im Dezember 2014 zurück.

Bei der EM-Endrunde 2017 schieden die Norwegerinnen in der Vorrunde aus und blieben dabei erstmals ohne Punktgewinn und Torerfolg. Sie fielen daraufhin in der FIFA-Weltrangliste auf Platz 14 zurück, ihre bis dato schlechteste Platzierung.

GeschichteBearbeiten

Die Norwegerinnen bestritten ihr erstes Länderspiel bei der fünften Austragung der nordischen Fußballmeisterschaft der Frauen, verloren aber alle drei Spiele gegen die skandinavischen Nachbarn, die schon seit 1973 bzw. 1974 Länderspiele austragen. Auch 1979 reichte es zu keinem Sieg. Erst bei der inoffiziellen Europameisterschaft 1979 gelang gegen Nordirland der erste Sieg. Da das zweite Spiel gegen Italien aber verloren wurde, schieden die Norwegerinnen nach der Vorrunde aus.[5] Bei den beiden folgenden nordischen Meisterschaften gelangen immerhin drei Remis in sechs Spielen. 1981 nahm BUL Oslo am „Women’s World Invitation Tournament“ in der Republik China (Taiwan) teil und belegte den vierten Platz.[6] Einige der Spiele, die teilweise gegen andere Vereinsmannschaften ausgetragen wurden, werden von der FIFA als offizielle Länderspiele Norwegens gezählt, werden aber vom NFF nicht berücksichtigt. Für die erste Fußball-Europameisterschaft konnte sich Norwegen nicht qualifizieren, konnte aber bei der zweiten Austragung 1987 den Titel gewinnen. 1988 gewannen die Norwegerinnen das „Women’s FIFA Invitational Tournament“[7] in China und hatten sich damit unter den Spitzenmannschaften im Frauenfußball etabliert.

TurnierbilanzBearbeiten

WeltmeisterschaftBearbeiten

Norwegen gehört zu den drei europäischen Mannschaften, die an allen WM-Turnieren teilnahmen. 1995 wurden sie als erste europäische Mannschaft im Nachbarland Schweden Weltmeister, nachdem sie vier Jahre zuvor im Finale an der USA gescheitert waren. Danach wurde noch zweimal das Halbfinale erreicht. 2011 schied Norwegen erstmals in der Vorrunde einer WM aus, nachdem gegen Brasilien und Australien verloren wurde. Nur gegen WM-Neuling Äquatorialguinea gelang ein Sieg, mehr als ein Tor konnte dabei aber auch nicht erzielt werden. Durch dieses frühe Ausscheiden verschlechterte sich Norwegen wieder auf Rang 10 der FIFA-Weltrangliste.

Jahr Ergebnis Trainer Meiste Spiele Meiste Tore
1991 Zweiter Platz Even Pellerud 09 Spielerinnen mit 6 Spielen Linda Medalen (6)
1995 Weltmeister Even Pellerud 09 Spielerinnen mit 6 Spielen Ann Kristin Aarønes (6), Torschützenkönigin
1999 Vierter Platz Per-Mathias Høgmo 07 Spielerinnen mit 6 Spielen Ann Kristin Aarønes (4)
2003 Viertelfinale Åge Steen 11 Spielerinnen mit 6 Spielen Dagny Mellgren (3)
2007 Vierter Platz Bjarne Berntsen 07 Spielerinnen mit 6 Spielen Ragnhild Gulbrandsen (6)
2011 Vorrunde Eli Landsem 08 Spielerinnen mit 3 Spielen Emilie Bosshard Haavi und Elise Thorsnes (je 1)
2015 Achtelfinale Even Pellerud 08 Spielerinnen mit 4 Spielen Ada Hegerberg (3)
2019 Viertelfinale Martin Sjögren 11 Spielerinnen mit 5 Spielen Isabell Herlovsen (2)
2023 qualifiziert
Alle Bente Nordby und Hege Riise (je 22) Ann Kristin Aarønes (10)
 
Norwegen im Spiel gegen Deutschland bei der EM 2009

EuropameisterschaftBearbeiten

Olympische SpieleBearbeiten

  • 2012: nicht qualifiziert
  • 2016: nicht qualifiziert
  • 2020: nicht qualifiziert

Nordische MeisterschaftBearbeiten

Algarve-CupBearbeiten

Die Nationalmannschaft nahm bis 2015 an allen Austragungen des Algarve-Cups teil, an dem bis 2015 alljährlich nahezu alle der besten Frauen-Nationalmannschaften teilnehmen. Sie gewann die erste Austragung sowie vier weitere und ist damit nach den USA die zweiterfolgreichste Mannschaft bei diesem Turnier. Der 10. Platz 2014 nach vier Niederlagen, wobei Norwegen als einzige Mannschaft kein Spiel gewinnen konnte, war bis 2017 aber die schlechteste Platzierung. 2017 reichte es dann nur zum Spiel um Platz 11. 2019 gelang nach 21 Jahren ohne Titel der fünfte Erfolg. 2020 wurde mit dem 100. Spiel der dritte Platz erreicht.

  • 2017: 11. Platz
  • 2018: 7./8. Platz (Platzierungsspiel wurde wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgebrochen)
  • 2019: 1. Platz
  • 2020: 3. Platz
  • 2021: nicht ausgetragen
  • 2022: 3. Platz

Aktueller KaderBearbeiten

Die Tabelle enthält die Spielerinnen, die für die Freundschaftsspiele gegen Frankreich und England im November 2022 nominiert wurden.[8]

Nr.[K 1] Spielerin[K 2] Geburts-
datum
Debüt Verein[K 3] Länder-
spiele[K 4]
Länder-
spieltore[K 4]
Letzter
Einsatz
Tor
23 Aurora Watten Mikalsen 21.03.1996 2022 Norwegen  SK Brann Kvinner 005 00 11.11.2022
01 Guro Pettersen 22.08.1991 2022 Norwegen  Vålerenga Oslo 006 00 15.07.2022
12 Sunniva Skoglund 22.05.2002 2022 Norwegen  Stabæk Fotball 001 00 07.10.2022
Abwehr
05 Guro Bergsvand 03.03.1994 2021 Norwegen  SK Brann Kvinner 018 04 11.11.2022
0 Tuva Hansen 04.08.1997 2016 Norwegen  SK Brann Kvinner 023 01 11.10.2022
16 Mathilde Hauge Harviken 29.12.2001 2022 Norwegen  Rosenborg Trondheim 004 00 11.11.2022
15 Sara Iren Lindbak Hørte 24.11.2000 2022 Norwegen  Rosenborg Trondheim 003 01 11.11.2022
20 Marit Bratberg Lund 07.11.1997 2022 Norwegen  SK Brann Kvinner 002 00 11.11.2022
02 Anja Sønstevold 21.06.1992 2014 Italien  Inter Mailand 026 01 11.11.2022
03 Maria Thorisdottir* 05.06.1993 2015 England  Manchester United 063 03 11.07.2022
Mittelfeld
10 Thea Bjelde 05.06.2000 2022 Norwegen  Vålerenga Oslo 002 00 11.11.2022
Emilie Bragstad 16.12.2001 2021 Deutschland  FC Bayern München 001 00 16.09.2021
14 Amalie Vevle Eikeland* 26.08.1995 2016 England  FC Reading 039 03 11.11.2022
07 Ingrid Syrstad Engen* 29.04.1998 2018 Spanien  FC Barcelona 056[K 5] 06 11.11.2022
25 Emilie Haavi* 16.06.1992 2010 Italien  AS Rom 093[K 5] 16 11.11.2022
18 Frida Maanum* 16.07.1999 2017 England  Arsenal Women FC 059[K 5] 08 11.11.2022
09 Lisa Fjeldstad Naalsund 11.06.1995 2021 Norwegen  SK Brann Kvinner 008 00 11.11.2022
11 Guro Reiten* 26.07.1994 2014 England  Chelsea FC Women 074[K 5] 17 11.11.2022
08 Vilde Bøe Risa* 13.07.1995 2016 England  Manchester United 054 02 11.10.2022
19 Elisabeth Terland 28.06.2001 2021 England  Brighton & Hove Albion 021 06 11.10.2022
Angriff
17 Julie Blakstad 27.08.2001 2020 England  Manchester City 023 03 11.11.2022
13 Celin Bizet Ildhusøy 24.10.2001 2021 England  Tottenham Hotspur 011 05 07.10.2022
22 Sophie Roman Haug 04.06.1999 2022 Italien  AS Rom 007 05 11.11.2022
21 Anna Langås Jøsendal 29.04.2001 2022 Norwegen  Rosenborg Trondheim 006 00 11.11.2022
24 Karina Sævik* 24.03.1996 2019 Norwegen  Vålerenga Oslo 034 04 11.11.2022
Landslagstrenere
Hege Riise 18.07.1969 2022 NFF
Anmerkungen:
  1. Nummern beim Spiel gegen Frankreich
  2. Mit "*" markierte Spielerinnen standen auch im WM-Kader
  3. Stand: November 2022
  4. a b Stand: 11. November 2022
  5. a b c d Das in der 45. Minute am 7. März 2018 abgebrochene Spiel gegen Südkorea, in dem sie zum Einsatz kam, wird vom norwegischen Verband nicht mehr berücksichtigt.

Darüber hinaus kamen 2020, 2021 und 2022 zum Einsatz oder wurden berufen:

Spielerin[K 1] Geburtsdatum Verein Länder-
spiele[K 2]
Länderspiel-
tore[K 2]
Letzter
Einsatz
Tor
Oda Maria Hove Bogstad* 24.04.1996 Norwegen  SK Brann Kvinner 000 00 [K 3]
Cecilie Fiskerstrand* 20.03.1996 Norwegen  Lillestrøm SK Kvinner 044[K 4] 00 12.04.2022
Selma Panengstuen 05.03.2003 Norwegen  Kolbotn IL 000 00
Ida Norstrøm 11.06.1997 Norwegen  Arna-Bjørnar 000 00
Rugile Maria Rulyte 07.07.2002 Norwegen  Rosenborg Trondheim 001 00 30.11./01.12.2021
Abwehr
Malin Brenn 13.03.1999 Italien  FC Como 000 00
Ina Gausdal 21.03.1991 Norwegen  Lillestrøm SK Kvinner 008[K 4] 02 01.03.2019
Synne Skinnes Hansen* 12.08.1995 Norwegen  Rosenborg Trondheim 027 00 29.06.2022
Stine Hovland* 31.01.1991 Norwegen  Arna-Bjørnar 007 00 02.06.2019
Cecilie Redisch Kvamme* 11.09.1995 Norwegen  SK Brann Kvinner 005 00 13.04.2021
Kristine Bjørdal Leine 06.08.1996 Norwegen  Rosenborg Trondheim 012[K 4] 00 07.10.2022
Kristine Minde* 08.08.1992 Norwegen  Rosenborg Trondheim 108 09 22.09.2020
Maren Mjelde* (C)  06.11.1989 England  Chelsea FC Women 160 20 11.10.2022
Malin Skulstad Sunde 15.07.2000 Norwegen  Vålerenga Oslo 000 00
Ingrid Moe Wold* 29.01.1990 England  Everton Ladies FC 078[K 4] 03 15.06.2021[9]
Maria Olsvik 23.09.1994 Norwegen  Rosenborg Trondheim 000 00
Stine Pettersen Reinås 15.07.1994 Norwegen  Stabæk Fotball 008 01 02.03.2018[K 3]
Emilie Marie Aanes Woldvik 08.01.1999 Norwegen  Lillestrøm SK Kvinner 003 00 10.06.2021
Marthine Østenstad 18.03.2001 Norwegen  IL Sandviken 000 00
Mittelfeld
Cesilie Andreassen 13.10. 1996 Norwegen  Rosenborg Trondheim 000 00
Noor Hoelsbrekken Eckhoff 06.12.1999 Schweden  Eskilstuna United 000 00
Emma Stølen Godø 31.05.2000 Norwegen  Lillestrøm SK Kvinner 000 00
Vilde Hasund 27.06.1997 Schweden  Hammarby IF 004 01 07.04.2022
Emilie Marie Joramo 13.01.2001 Norwegen  Rosenborg Trondheim 002 00 06.09.2022
Heidi Elisabeth Ellingsen 28.07.1998 Schweden  Linköpings FC 005 00 21.09.2021
Nora Eide Lie 22.04.1997 Norwegen  IL Sandviken 000 00
Emilie Nautnes* 13.01.1999 Norwegen  Rosenborg Trondheim 006 01 02.06.2019
Rikke Bogetveit Nygård 22.05.2000 Norwegen  IL Sandviken 002 00 04.03.2020
Therese Sessy Åsland* 26.08.1995 Norwegen  IL Sandviken 006 01 02.06.2019
Olaug Tvedten 20.07.2000 Norwegen  Vålerenga Oslo 000 00
Angriff
Caroline Graham Hansen* 18.02.1995 Spanien  FC Barcelona 093 43 12.04.2022 (C) 
Ada Hegerberg 10.07.1995 Frankreich  Olympique Lyon 074 42 02.09.2022
Johanne Fridlund 24.07.1996 Italien  Lazio Rom 000 00
Synne Sofie Kinden Jensen 15.02.1996 Spanien  Real Sociedad 025 04 15.06.2021
Elise Thorsnes* 14.08.1988 Norwegen  Vålerenga Oslo 130 21 23.02.2022
Lisa-Marie Utland* 19.09.1992 Norwegen  Rosenborg Trondheim 065[K 4] 26 30.11./01.12.2021
Anmerkungen:
  1. Mit "*" markierte Spielerinnen standen auch im WM-Kader
  2. a b 15. Juli 2022
  3. a b Nominiert für den Algarve-Cup 2020
  4. a b c d e Das in der 45. Minute am 7. März 2018 abgebrochene Spiel gegen Südkorea, in dem sie zum Einsatz kam, wird vom norwegischen Verband nicht mehr berücksichtigt.

Bisherige TrainerBearbeiten

Zeitraum Name Anzahl Siege Remis Niederlagen Torverhältnis Quote
1978–1982 Per Pettersen 024 06 07 11 031:033 1.04
1983–1989 Erling Hokstad 012 06 04 02 020:015 1.83
1987–1989 Erling Hokstad/Dag Steinar Vestlund 029 19 03 07 067:029 2.07
1989–1996 Even Pellerud 104 75 12 17 300:102 2.28
1997–2000 Per-Mathias Høgmo 064 44 11 09 151:050 2.23
2000–2004 Åge Steen 059 35 11 13 140:066 1.97
2005–2009 Bjarne Berntsen 076 36 11 29 119:099 1.57
2009–2012 Eli Landsem 049 22 06 15 102:046 1.47
2013–2015 Even Pellerud 046 22 09[10] 15 090:047 1.63
2015–2016 Roger Finjord 014 10 01 03 044:007 2.21
2016 Leif Gunnar Smerud (interim) 002 00 02 00 001:001 1.00
2017–2022 Martin Sjögren 069 42 04 23 165:083 1.88
2022– Hege Riise 005 03 00 02 010:006 1.80

Stand: 11. November 2022

RekordspielerinnenBearbeiten

Meiste SpieleBearbeiten

Gunn Nyborg spielte vom ersten Spiel der Norwegerinnen in allen Spielen bis zu ihrem 110. Spiel und war weltweit die erste Spielerin, von der bekannt ist, dass sie 100 Länderspiele bestritt.

Spiele Name Zeitraum Rekordspielerin
188 Hege Riise 1990–2004 seit 8. September 2001
184 Solveig Gulbrandsen 1998–2015
172 Bente Nordby 1991–2007
162 Trine Rønning 1999–2016
160 Maren Mjelde seit 2007
152 Linda Medalen 1987–1999 23. Oktober 1999 bis 8. September 2001
151 Heidi Støre 1980–1997 18. März 1994 bis 23. Oktober 1999
144 Ingvild Stensland 2003–2016
138 Ingrid Hjelmseth 2003–2019
134 Unni Lehn 1996–2007
133 Isabell Herlovsen 2005–2019
130 Elise Thorsnes seit 2006
120 Brit Sandaune 1995–2003
111 Ann Kristin Aarønes 1990–1999
110 Gunn Nyborg 1978–1992 bis 1. März 1988 mit weniger werdenden anderen Spielerinnen, dann allein bis zum 18. März 1994
108 Kristine Minde seit 2011
107 Ane Stangeland Horpestad 1999–2008
105 Gro Espeseth 1991–2000

Stand: 11. November 2022

Quelle: fotball.no: Norge Kvinner Senior A - Toppscorer, gule og røde kort[11]

Meiste ToreBearbeiten

Isabell Herlovsen löste am 8. Oktober mit ihrem 67. Länderspieltor die langjährige Rekordtorschützin Marianne Pettersen ab.

Tore Name Zeitraum
67 Isabell Herlovsen 2005–2019
66 Marianne Pettersen 1994–2003
64 Linda Medalen 1987–1999
60 Ann Kristin Aarønes 1990–1999
58 Hege Riise 1990–2004
55 Solveig Gulbrandsen 1998–2015
49 Dagny Mellgren 1999–2005
44 Caroline Graham Hansen seit 2011
42 Ada Hegerberg 2011–2017, 2022
30 Ragnhild Gulbrandsen 1997–2007
26 Lisa-Marie Utland seit 2015
24 Unni Lehn 1996–2007
23 Birthe Hegstad 1987–1995
22 Trine Rønning 1999–2016
22 Heidi Støre 1980–1997
21 Elise Thorsnes seit 2006
20 Maren Mjelde seit 2007
20 Gunn Nyborg 1978–1992

Spiele gegen Nationalmannschaften deutschsprachiger LänderBearbeiten

Alle Ergebnisse aus norwegischer Sicht.

DeutschlandBearbeiten

Norwegen ist der Gegner, gegen den die deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen die meisten Länderspiele bestritten hat. Bis zur Europameisterschaft 2009 war die Bilanz ausgeglichen, dann verlor Norwegen zunächst das 1. Gruppenspiel mit 0:4, wobei drei Tore erst in der Nachspielzeit fielen und dann auch das Halbfinale mit 1:3, in dem die Norwegerinnen bereits nach 10 Minuten mit 1:0 in Führung gehen konnten, in der 59. und 61. Minute dann aber 2 Gegentreffer hinnehmen mussten und als sie in der Schlussminute auf den Ausgleich drängten noch das 1:3 kassierten. Im letzten Gruppenspiel bei der EM 2013 konnte Norwegen erstmals wieder gegen Deutschland gewinnen, wodurch die deutsche Mannschaft nach 20 Jahren wieder ein Spiel bei einer EM-Endrunde verlor. Im Finale, das Deutschland dann wie die drei vorherigen EM-Finalspiele gewann, trafen beide erneut aufeinander. Der deutschen Mannschaft gelangen nach dem verlorenen Gruppenspiel gegen Norwegen 10 Spiele ohne Gegentor. Am 10. März 2014 beendete Norwegen diese Serie durch ein Elfmetertor in der 2. Spielminute des letzten Gruppenspiels beim Algarve-Cup 2014, verlor das Spiel aber anschließend mit 1:3.

Datum Ort Ergebnis Anlass
2. Mai 1984 Helmstedt 4:1
7. September 1985 Lüneburg 3:2 EM-Qualifikation
19. Mai 1986 Oslo 0:0 EM-Qualifikation
2. Juli 1989 Osnabrück 1:4 EM-Finale
14. Juli 1991 Aalborg 1:3 n. V. EM-Finale
25. September 1993 Rhade 1:3
2. August 1994 Oakford 3:6 Turnier in den USA
18. Juni 1995 Stockholm 2:0 WM-Finale
2. Mai 1996 Jena 3:1 EM-Qualifikation
6. Juni 1996 Trondheim 0:0 EM-Qualifikation
23. Juli 1996 Washington, D. C. 3:2 Qlympia-Vorrunde
28. Mai 1997 Kopenhagen 3:0 Turnier in Dänemark
3. Juli 1997 Moss 0:0 EM-Vorrunde
6. November 1997 Bayreuth 0:1 WM-Qualifikation
17. Juni 1998 Ulefoss 3:2 WM-Qualifikation
19. Juli 2000 Göttingen 4:1 DFB-Jubiläumsturnier
24. September 2000 Sydney 1:0 Olympia-Halbfinale
4. Juli 2001 Ulm 0:1 EM-Halbfinale
27. Juni 2002 Guangzhou 1:3 Turnier in China
14. September 2002 Grimstad 1:3
26. Januar 2003 Wuhan 2:2 Turnier in China
21. Juli 2004 Hoffenheim 1:0
11. März 2005 Silves 0:4 Algarve-Cup
6. Juni 2005 Warrington 0:1 EM-Vorrunde
19. Juni 2005 Blackburn 1:3 EM-Finale
13. März 2006 Faro 0:1 Algarve-Cup
7. März 2007 Faro 2:1 Algarve-Cup
30. August 2007 Mainz 2:2
26. September 2007 Tianjin 0:3 WM-Halbfinale
12. März 2008 Vila Real de Santo António 2:0 Algarve-Cup (Spiel um Platz 3)
23. Juli 2008 Sandefjord 2:0
24. August 2009 Tampere 0:4 EM-Vorrunde
7. September 2009 Helsinki 1:3 EM-Halbfinale
16. Juni 2011 Mainz 0:3
11. März 2013 Lagos 0:2 Algarve-Cup 2013
17. Juli 2013 Kalmar 1:0 EM-Vorrunde
28. Juli 2013 Solna 0:1 EM-Finale
10. März 2014 Albufeira 1:3 Algarve-Cup 2014
11. Juni 2015 Ottawa 1:1 WM-Vorrunde
29. November 2016 Chemnitz 1:1
7. März 2020 Lagos 0:4 Algarve-Cup 2020
13. April 2021 Wiesbaden 2:4

SchweizBearbeiten

Datum Ort Ergebnis Anlass
3. Mai 1981 Moss 3:0
1. Oktober 1984 Delémont 2:0
5. August 1986 Daenikon 8:0
1. September 1991 Suhr 10:0 EM-Qualifikation
1. Mai 1992 Geithus 6:0 EM-Qualifikation
11. September 1999 Bergen 4:0 EM-Qualifikation
24. Juni 2000 Interlaken 1:0 EM-Qualifikation
6. April 2013 Nyon 1:3
9. März 2015 Albufeira 2:2 Algarve-Cup 2015
9. März 2016 Rotterdam 1:2 Olympia-Qualifikation
25. Juli 2023 Hamilton -:- WM-Gruppenspiel

ÖsterreichBearbeiten

Datum Ort Ergebnis Anlass
21. Juni 2007 Lilleström 3:0 EM-Qualifikation
21. Juni 2008 Amstetten 4:0 EM-Qualifikation
11. März 2009 Loulé 2:0 Algarve-Cup
10. April 2016 Steyr 1:0 EM-Qualifikation
2. Juni 2016 Oslo 2:2 EM-Qualifikation
15. Juli 2022 Brighton and Hove 0:1 EM-Gruppenspiel

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Frauen-Weltrangliste. In: fifa.com. FIFA, 14. Oktober 2022, abgerufen am 17. Oktober 2022 (Mannschaften ohne Platz und Punkte sind provisorisch, da nicht mehr als fünf Spiele absolviert wurden oder die Mannschaften seit mehr als 48 Monaten inaktiv sind.).
  2. Zudem ein nach 45 Minuten wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgebrochenes Spiel
  3. Davon sieben Spiele im Elfmeterschießen gewonnen und zwei verloren
  4. FIFA.com: DVR Korea zurück in den Top 10
  5. Inofficial European Women Championship 1979
  6. Women’s World Invitation Tournament 1981
  7. Women’s FIFA Invitational Tournament 1988
  8. fotball.no: Her er troppen til kampene mot Frankrike og England
  9. Karriere beendet
  10. Davon zwei Spiele im Elfmeterschießen gewonnen
  11. Norge Kvinner Senior A - Toppscorer, gule og røde kort (norwegisch) fotball.no. Abgerufen am 12. November 2022.

WeblinksBearbeiten

Commons: Norwegische Fußballnationalmannschaft der Frauen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien