Spanische Fußballnationalmannschaft der Frauen

weibliche Fußballnationalmannschaft

Die spanische Fußballnationalmannschaft der Frauen (spanisch: Selección de fútbol de España Femenina) repräsentiert seit 1980 Spanien im internationalen Frauenfußball. Die Nationalmannschaft ist dem spanischen Fußballverband Real Federación Española de Fútbol (RFEF) unterstellt. Zusammen mit seinen Jugendmannschaften ist Spanien der amtierende Weltmeister in allen drei Frauenkategorien (U-17, U-20 und Senioren).

Spanien
España
Logo der spanischen Nationalmannschaft
Spitzname(n) La Selección
La Furia Roja
Verband Real Federación
Española de Fútbol
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Adidas
Cheftrainer Montserrat Tomé
Kapitänin Alexia Putellas
Rekordspielerin Alexia Putellas (115)
Rekordtorschützin Jennifer Hermoso (55)
Heimstadion Wechselnde Stadien
FIFA-Code ESP
FIFA-Rang 1. (2085,96 Punkte)
(Stand: 15. März 2024)[1]
Heim
Auswärts
Bilanz
279 Spiele
142 Siege
58 Unentschieden
79 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
SpanienSpanien Spanien 0:1 Portugal Portugal
(La Guardia, Spanien; 5. Februar 1983)
Höchster Sieg
SpanienSpanien Spanien 17:0 Slowenien Slowenien
(Palamós, Spanien; 20. März 1994)
Höchste Niederlage
SpanienSpanien Spanien 0:8 Schweden SchwedenSchweden
(Gandia, Spanien; 2. Juni 1996)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 3 (Erste: 2015)
Beste Ergebnisse Weltmeister 2023
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 4 (Erste: 1997)
Beste Ergebnisse Halbfinale 1997
(Stand: 9. April 2024)

Die Auswahl hat sich dreimal für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft qualifiziert (2015, 2019, 2023) und 2023 den Titel erstmals gewonnen. Spanien ist somit neben Deutschland eine von nur zwei Nationen, die sowohl mit den Frauen als auch den Männer Weltmeister wurde. Auf kontinentaler Ebene hat sich Spanien viermal für die UEFA Europameisterschaft qualifiziert (1997, 2013, 2017, 2022) und schaffte bei der ersten Teilnahme im Jahr 1997 mit dem Erreichen des Halbfinales das bisher beste Turnierergebnis.

Nach dem WM-Erfolg stieg die spanische Auswahl im Dezember 2023 erstmals auf Platz 1 in der FIFA-Weltrangliste und führt diese seitdem an.[2]

Rekordnationalspielerin ist Alexia Putellas, die gleichzeitig als Mannschaftskapitänin agiert. Beste Torschützin ist Jennifer Hermoso.

Die Nationalmannschaft wird seit September 2023 von Montserrat Tomé trainiert.

Geschichte Bearbeiten

Die erste, nicht vom spanischen Fußballverband anerkannte und somit inoffizielle, Fußballnationalmannschaft der Frauen wurde im Jahr 1971 ins Leben gerufen und bestritt ihr erstes Spiel am 21. Februar im Estadio La Condomina in Murcia gegen Portugal. Die Begegnung endete mit einem 3:3-Unentschieden. Star der Mannschaft war zu dieser Zeit Conchi Sánchez, eine Pionierin des spanischen Fußballs die von 1973 bis 1995 in Italien als Profi aktiv war und in der Saison 1996/97 ihre Karriere beim Arsenal Women FC beendete. Diese nicht offiziell anerkannte Mannschaft sollte in der Folge mehrere Freundschaftsspiele gegen Italien, zu jener Zeit eine der stärksten Mannschaften des Kontinents, bestreiten, das erste davon sollte am 15. Juli 1971 im Stadio Communale in Turin stattfinden und endete mit einer 8:1-Niederlage. Danach fanden unter dem Namen Trofeo Adriático noch vier weitere Begegnungen zwischen den beiden Teams statt, zwei davon in Italien (Padua und Udine) und zwei in Spanien (Córdoba und Badajoz). Die spanische Frauennationalmannschaft musste jedoch zu jener Zeit mit dem Widerstand der politischen Institutionen der Franco-Diktatur sowie des spanischen Verbandes kämpfen und hatte nie offiziellen Charakter.[3]

Die Anerkennung des Frauenfußballs von Seiten der Real Federación Española de Fútbol erfolgte erst am 21. Oktober 1980 und drei Jahre später, am 5. Februar 1983, sollte das erste offizielle Spiel der spanischen Nationalmannschaft stattfinden. Der Gegner der Spanierinnen war erneut Portugal und die Begegnung endete mit einer 0:1-Niederlage. Der spanische Frauenfußball sollte noch lange ein Schattendasein führen, der erste Sieg bei einem Länderspiel gelang am 12. Mai 1984 in Zürich gegen die Schweiz und die erste Teilnahme an einer EM-Endrunde sollte bis 1997 auf sich warten lassen. Spanien hatte die Qualifikation zwar nur auf dem dritten Platz beendet und dabei lediglich ein Spiel gegen Rumänien gewonnen sowie zwei Unentschieden erreicht, konnte sich jedoch im abschließenden Play-off überraschend mit 3:2 nach Hin- und Rückspiel gegen England durchsetzen. Auch die EM-Endrunde 1997 sollte positiv für die Ibererinnen verlaufen. In der Vorrunde erreichte die Mannschaft nach einem 1:0-Sieg gegen Russland und einem 1:1-Unentschieden gegen Frankreich sowie einer knappen 0:1-Niederlage gegen den Mitfavoriten und Gastgeber Schweden den zweiten Platz und qualifizierte sich damit für das Halbfinale. Dort scheiterte das Team mit 2:1 an Italien.

Auf diesen Höhepunkt sollte jedoch erneut eine lange Durststrecke folgen. Zwar machten die Spanierinnen im Nachwuchs zusehends auf sich aufmerksam und konnten bei der U-19 EM 2004 ihren ersten Titelgewinn feiern, doch im Erwachsenenbereich dauerte es 16 Jahre, bis die Ibererinnen schließlich bei der EM 2013 wieder die Endrunde erreichten. Dort überstand die Mannschaft die Vorrunde und scheiterte erst im Viertelfinale am späteren Vizeeuropameister Norwegen. In der Folge begann sich das spanische Nationalteam, parallel zur steigenden Beliebtheit des Frauenfußballs im Land sowie des Aufstiegs des heimischen Klubfußballs, in der europäischen Spitze zu etablieren. Bei der Qualifikation zur WM 2015 überzeugte das Team mit neun Siegen und nur einem Unentschieden und erhoffte sich somit ein gutes Ergebnis bei ihrer ersten Teilnahme an einer WM-Endrunde. Unstimmigkeiten zwischen dem langjährigen Trainer Ignacio Quereda und seinen Spielerinnen im Vorfeld des Turniers trübten jedoch die Stimmung und bei der Weltmeisterschaft enttäuschte Spanien mit dem letzten Platz in ihrer Vorrundengruppe. Gegen Costa Rica gelang lediglich ein Unentschieden auf das Niederlagen gegen Brasilien und Südkorea folgten. Im Anschluss an das Turnier veröffentlichte die Mannschaft geschlossen einen Brief, in dem die Vorbereitung auf die Endrunde scharf kritisiert und die Ablösung des Trainers verlangt wurde.[4] Der seit 1988 amtierende Quereda trat daraufhin zurück und der spanische Verband ernannte U-19-Nationaltrainer Jorge Vilda zu seinem Nachfolger.[5]

 
Spaniens Gruppenspiel gegen Deutschland bei der WM 2019 in Frankreich

Unter dem neuen Trainer konnte die Mannschaft den Aufwärtstrend fortsetzen und qualifizierte sich sowohl für die EM-Endrunde 2017, wo man im Viertelfinale überraschend nach Verlängerung im Elfmeterschießen an Österreich scheiterte, als auch für die WM 2019, wo die Spanierinnen im Achtelfinale, nach hartem Kampf, mit 1:2 gegen den späteren Weltmeister USA verloren. Darüber hinaus erreichte Spanien beim Algarve-Cup 2017 und Zypern-Cup 2018 die ersten Turniersiege, den prestigeträchtigen SheBelieves Cup 2020 beendete die Mannschaft nach Siegen gegen Japan und England sowie einer 0:1-Niederlage gegen die USA auf Platz zwei.

Bei der Europameisterschaft 2022 belegten die Spanierinnen nach einer Niederlage gegen Deutschland sowie Siegen gegen Finnland und Dänemark den zweiten Platz in der Vorrundengruppe und trafen daraufhin im Viertelfinale auf Gastgeber England. Gegen den späteren Europameister verlor die Mannschaft mit 1:2 nach Verlängerung und schied aus dem Turnier aus. Erneut war Spanien in der ersten K.-o.-Runde gescheitert. Im Anschluss an das Turnier überwarfen sich mehrere Spielerinnen mit Trainer Jorge Vilda und dem spanischen Verband. Trotz anhaltender Kritik reagierte der Verband nicht, woraufhin 15 Spielerinnen darum baten, nicht mehr einberufen zu werden. Vilda wurde in den Medien Respektlosigkeit, Übergriffigkeit und Sturheit vorgeworfen. Er habe Spielerinnen stark kontrolliert und etwa verboten, ihre Zimmertüren abzuschließen.[6] Der spanische Verband bestritt diese Vorwürfe[7] und auch die 15 Spielerinnen erwähnten sie in ihrem offiziellen Communiqué nicht, vielmehr kritisierten sie die fehlende Professionalität des Verbandes. Auch bestritten die 15 Spielerinnen in ihrer Erklärung die Absetzung von Jorge Vilda gefordert zu haben.[8] Im Vorfeld der Endrunde der WM 2023 erklärten sich acht der 15 Spielerinnen dazu bereit wieder für die Nationalmannschaft aufzulaufen, während die restlichen Sieben an ihrem Verzicht einberufen zu werden festhielten. Trainer Vilda berief letztlich nur drei Fußballerinnen aus der Liste in den Endrundenkader Spaniens, Aitana Bonmatí, Ona Batlle und Mariona Caldentey.[9][10] Jennifer Hermoso, Irene Paredes und Alexia Putellas, die ebenfalls die Forderungen der Spielerinnen unterstützt hatten, jedoch zu keinem Zeitpunkt darum gebeten hatten nicht einberufen zu werden, gehörten ebenfalls zum Aufgebot.

 
WM-Halbfinale 2023 gegen die schwedische Nationalelf

Spanien startete zunächst mit zwei deutlichen Siegen gegen Costa Rica und Sambia in die Gruppenphase der WM-Endrunde 2023, musste jedoch im letzten Spiel gegen Japan eine klare 0:4-Niederlage hinnehmen. Im Achtelfinale trafen die Ibererinnen im Anschluss auf die Schweiz, gegen die ein 5:1 Triumph gelang. Dies war zugleich der erste Sieg der spanischen Nationalmannschaft in der K.-o.-Phase einer Endrunde. Zuvor war man bei allen Teilnahmen an EM- oder WM-Turnieren spätestens in der ersten Finalrunde ausgeschieden. Im Viertelfinale trafen die Spanierinnen auf die Niederlande, dem Finalisten der WM 2019. In einem spannenden Spiel gewannen die Ibererinnen durch ein Tor von Salma Paralluelo in der Verlängerung mit 2:1 und zogen damit zum ersten Mal seit der EM 1997 wieder in ein Halbfinale ein. In der Runde der letzten Vier entwickelte sich erneut ein enges Spiel gegen die Schwedinnen, nachdem Paralluelos Führungstreffer in der 81. Minute wenig später durch Rebecka Blomqvist egalisiert worden war, war es ein Weitschuss von Olga Carmona in der 89. Minute der den 2:1-Sieg Spaniens besiegelte. Im Endspiel traf die Mannschaft auf den regierenden Europameister England, bereits in der 29. Minute gelang durch die linke Außenverteidigerin Carmona der Führungstreffer, den Vorsprung gaben die Ibererinnen bis zum Ende nicht mehr aus der Hand und gewannen somit zum ersten Mal die Frauenweltmeisterschaft. Darüber hinaus wurde Aitana Bonmatí zur besten Spielerin des Turniers, Salma Paralluelo zur besten jungen Spielerin und Olga Carmona zur Spielerin des Spiels beim WM-Finale ernannt.[11][12] Überschattet wurde der Triumph der Spanierinnen allerdings von der Affäre um den Kuss von Verbandspräsident Luis Rubiales an Jennifer Hermoso bei der Siegerehrung des Turniers. Dieser war laut den Aussagen der Spielerin nicht einvernehmlich was zu Protesten gegen und Rücktrittsforderungen an Rubiales führte.[13] Am 5. September 2023 gab der spanische Fußballverband die Entlassung von Vilda bekannt.[14] Am 31. Oktober 2023 verhängte die FIFA eine dreijährige Sperre gegen Rubiales.[15]

Indes konnte die Nationalmannschaft ihren sportlichen Aufstieg fortsetzen, in der erstmals ausgetragenen UEFA Nations League konnte sich Spanien in der Gruppe A4 durchsetzen und qualifizierte sich somit für die Endrunde des Wettbewerbs, in der sich die zwei besten Mannschaften neben Gastgeber Frankreich für die Olympischen Spiele qualifizieren können. Insbesondere dank zweier Siege gegen Schweden in der Gruppenphase der Nations League, stieg Spanien am 15. Dezember 2023 zum ersten Mal in der Geschichte auf Platz eins in der FIFA-Weltrangliste auf.[16] In der Finalrunde der Nations League setzte sich Spanien im Halbfinale mit 3:0 gegen die Niederlande durch und qualifizierte sich damit nicht nur für das Endspiel gegen Frankreich, sondern auch zum ersten Mal in der Geschichte für den Frauenfußballwettbewerb der Olympischen Spiele. Im Finale der Nations League konnte Spanien dank Toren von Aitana Bonmatí und Mariona Caldenteny einen 2:0-Sieg gegen die Französinnen feiern und entschied damit die erste Austragung des Turniers für sich.

Erfolge Bearbeiten

Turnierbilanz Bearbeiten

Weltmeisterschaft Bearbeiten

  • 1991: nicht qualifiziert
  • 1995: nicht qualifiziert
  • 1999: nicht qualifiziert
  • 2003: nicht qualifiziert
  • 2007: nicht qualifiziert
 
Siegerehrung der WM 2023

Europameisterschaft Bearbeiten

  • 1984: nicht teilgenommen
  • 1987: nicht qualifiziert
  • 1989: nicht qualifiziert
  • 1991: nicht qualifiziert
  • 1993: nicht qualifiziert
  • 1995: nicht qualifiziert
  • 1997: Halbfinale

Olympische Spiele Bearbeiten

Die Qualifikation erfolgte bis 2020 über die WM-Endrunde, ab 2024 über die UEFA Women’s Nations League.

  • 1996: nicht qualifiziert
  • 2000: nicht qualifiziert
  • 2004: nicht qualifiziert
  • 2008: nicht qualifiziert
  • 2012: nicht qualifiziert
  • 2016: nicht qualifiziert
  • 2020: nicht qualifiziert
  • 2024: qualifiziert

Nations League Bearbeiten

Aktueller Kader Bearbeiten

 
Nationalmannschaft 2018

Kader für die EM-Qualifikationsspiele gegen Dänemark im Mai und Juni 2024.[17]

Nr. Name Verein Geburtsdatum Länderspiele1 Länderspieltore1 Debüt
Tor
Cata Coll Spanien  Athletic Bilbao 23. April 2001 010 00 2023
Elene Lete Spanien  Real Sociedad 7. Mai 2002 001 00 2023
Misa Rodríguez Spanien  Real Madrid 22. Juli 1999 021 00 2021
Abwehr
Laia Aleixandri England  Manchester City 25. August 2000 025 02 2019
Ona Batlle Spanien  FC Barcelona 10. Juni 1999 046 01 2019
Olga Carmona Spanien  Real Madrid 12. Juni 2000 040 03 2021
Laia Codina England  FC Arsenal 22. Januar 2000 012 02 2022
Jana Fernández Spanien  FC Barcelona 18. Februar 2002 002 00 2023
Oihane Hernández Spanien  Real Madrid 4. Mai 2000 019 01 2022
María Méndez Spanien  UD Levante 10. April 2001 006 02 2022
Irene Paredes Spanien  FC Barcelona 4. Juli 1991 104 11 2011
Mittelfeld
Teresa Abelleira Spanien  Real Madrid 9. Januar 2000 030 02 2020
Aitana Bonmatí Spanien  FC Barcelona 18. Januar 1998 062 23 2017
Jennifer Hermoso Mexiko  UANL Tigres 9. Mai 1990 113 55 2011
Vicky López Spanien  FC Barcelona 26. Juli 2006 003 00 2024
Maite Oroz Spanien  Real Madrid 25. März 1998 014 04 2021
Alexia Putellas Spanien  FC Barcelona 4. Februar 1994 115 30 2012
Angriff
Mariona Caldentey Spanien  FC Barcelona 19. März 1996 070 25 2017
Athenea del Castillo Spanien  Real Madrid 24. Oktober 2000 041 12 2020
Inma Gabarro Spanien  FC Sevilla 5. November 2002 004 02 2016
Lucía García England  Manchester United 14. Juli 1998 044 10 2018
Eva Navarro Spanien  Atlético Madrid 27. Januar 2001 020 04 2021
Salma Paralluelo Spanien  FC Barcelona 13. November 2003 023 12 2022
Alba Redondo Spanien  UD Levante 27. August 1996 036 14 2018
1 
Stand nach dem Spiel gegen Tschechien am 9. April 2024

Trainer Bearbeiten

Stand: 9. April 2024

Name Spiele S U N Erstes Spiel Letztes Spiel Erfolge
Spanien  Teodoro Nieto 19 4 5 10 5. Feb. 1983 14. Mai 1988
Spanien  Ignacio Quereda 142 54 37 51 29. Okt. 1988 17. Juni 2015
Spanien  Jorge Vilda 108 751 162 17 18. Sep. 2015 20. Aug. 2023 Algarve-Cup 2017, Zypern-Cup 2018, Weltmeisterschaft 2023
Spanien  Montserrat Tomé 10 9 0 1 22. Sep. 2023 UEFA Women’s Nations League 2023/24
1 
Zudem zwei Siege in inoff. Spielen
2 
Ein Spiel im Elfmeterschießen verloren

Rekordspielerinnen Bearbeiten

Spielerinnen in Fettdruck sind noch aktiv (Stand: 9. April 2024).

Einsätze
Rang Name Einsätze Zeitraum
01. Alexia Putellas 115 2013–0000
02. Jennifer Hermoso 113 2011–0000
03. Irene Paredes 104 2011–0000
04. Marta Torrejón 90 2007–2019
05. Marta Corredera 85 2013–2021
06. Arantza del Puerto 71 1990–2005
07. Mariona Caldentey 70 2017–0000
08. Silvia Meseguer 67 2008–2019
09. Virginia Torrecilla 66 2013–2020
10. Vicky Losada 65 2010–2020
Tore
Rang Name Tore Spiele Tore pro Spiel Zeitraum
01. Jennifer Hermoso 55 113 0,49 2011–0000
02. Verónica Boquete 38 56 0,68 2005–2017
03. Sonia Bermúdez 34 61 0,56 2005–2017
04. Adriana Martín 33 37 0,89 2005–2015
05. Mar Prieto 30 62 0,48 1989–2000
06. Alexia Putellas 30 115 0,26 2013–0000
07. Esther González 29 46 0,63 2016–0000
08. Mariona Caldentey 25 70 0,36 2017–0000
09. Aitana Bonmatí 23 62 0,37 2017–0000
10. Mari Paz Vilas 15 26 0,58 2008–2018

Spiele gegen Nationalmannschaften aus dem deutschsprachigen Raum Bearbeiten

Alle Ergebnisse aus spanischer Sicht.

Deutschland Bearbeiten

Datum Ort Ergebnis Anlass
24. April 1997 Lübeck 0:6 Testspiel
24. November 2011 Motril 2:2 EM-Qualifikation 2013
31. März 2012 Mannheim 0:5 EM-Qualifikation 2013
13. November 2018 Erfurt 0:0 Freundschaftsspiel
12. Juni 2019 Valenciennes 0:1 WM-Gruppenspiel
17. Februar 2022 Middlesbrough 1:1 Arnold Clark Cup
12. Juli 2022 London 0:2 EM-Gruppenspiel

Schweiz Bearbeiten

Datum Ort Ergebnis Anlass
30. März 1983 Aranjuez 0:0 Testspiel
12. Mai 1984 Zürich 1:0 Testspiel
25. Mai 1985 Cuenca 0:2 EM-Qualifikation 1987
10. Mai 1986 Solothurn 3:0 EM-Qualifikation 1987
4. November 1989 Benicàssim 0:0 EM-Qualifikation 1991
2. Mai 1990 Binningen 1:2 EM-Qualifikation 1991
23. Oktober 2011 Madrid 3:2 EM-Qualifikation 2013
16. Juni 2012 Aarau 3:4 EM-Qualifikation 2013
22. Januar 2017 Oliva 8:1 inoff. Spiel
6. März 2019 Albufeira 2:0 Algarve-Cup 2019 Spiel um Platz 7
5. August 2023 Auckland 5:1 WM-Achtelfinale 2023
26. September 2023 Córdoba 5:0 UEFA Women’s Nations League 2023/24
31. Oktober 2023 Zürich 7:1 UEFA Women’s Nations League 2023/24

Österreich Bearbeiten

Datum Ort Ergebnis Anlass
24. Oktober 2009 Córdoba 2:0 (2:0) WM-Qualifikation 2011
29. Oktober 2009 Amstetten 1:0 (0:0) WM-Qualifikation 2011
15. Februar 2012 Santiago de Compostela 4:1 (0:1) Testspiel
10. Februar 2015 San Pedro del Pinatar 2:2 (1:1) Testspiel
30. Juli 2017 Tilburg (NLD) 0:0 n. V., 3:5 i. E. Europameisterschaft 2017
28. November 2017 Palma 4:0 (3:0) WM-Qualifikation 2019
28. Februar 2018 Larnaka (CYP) 2:0 Zypern-Cup
10. April 2018 Maria Enzersdorf 1:0 WM-Qualifikation 2019

Siehe auch Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Commons: Spanische Fußballnationalmannschaft der Frauen – Sammlung von Bildern und Videos

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Frauen-Weltrangliste. In: fifa.com. FIFA, 15. März 2024, abgerufen am 15. März 2024 (Mannschaften ohne Platz und Punkte sind provisorisch, da nicht mehr als fünf Spiele absolviert wurden oder die Mannschaften seit mehr als 48 Monaten inaktiv sind.).
  2. FIFA-Weltrangliste: Spanien erstmals vorne - DFB-Elf Sechster. Abgerufen am 25. Februar 2024 (österreichisches Deutsch).
  3. La Selección 'clandestina'. In: As. 7. August 2020, abgerufen am 12. September 2020 (spanisch).
  4. Spaniens Fußballerinnen starten Revolte gegen Trainer. In: Spiegel.de. 20. Juni 2015, abgerufen am 12. September 2020.
  5. Jorge Vilda, nuevo seleccionador de las chicas (a Quereda no le echaron: se fue). In: El Confidencial. 30. Juli 2015, abgerufen am 12. September 2020 (spanisch).
  6. 15 Spanierinnen treten per E-Mail aus Fußballnationalteam aus. In: Spiegel Online, 23. September 2022, abgerufen am 23. September 2022.
  7. Rubén Uría: Del Amo: "Es mentira que Vilda entra en las habitaciones de las jugadoras". In: goal.com. 10. Oktober 2022, abgerufen am 3. September 2023 (spanisch).
  8. Abraham Romero: Comunicado de las 15 jugadoras de la selección junto a Alexia Putellas: "Nunca hemos pedido el cese de Vilda". In: elmundo.es. El Mundo, 23. September 2022, abgerufen am 3. September 2023 (spanisch).
  9. Sandra Riquelme, Mayca Jiménez: Ocho de 'Las 15' se ofrecieron para volver, pero solo van tres: ¿Qué ha pasado? In: relevo.com. 12. Juni 2023, abgerufen am 3. September 2023 (spanisch).
  10. Die Schattenseite des spanischen WM-Märchens, n-tv.de, 20. August 2023, abgerufen am 20. August 2023.
  11. Goldener Ball für Bonmati – Goldener Handschuh an Earps. In: srf.ch. SRF, 20. August 2023, abgerufen am 3. September 2023.
  12. Visa Player of the Match: Olga Carmona. In: fifa.com. FIFA, 21. August 2023, abgerufen am 3. September 2023 (englisch).
  13. Nicht einvernehmlich: Im Kuss-Skandal widerspricht Jenni Hermoso dem Fußball-Präsidenten. In: euronews.com. Euronews, 25. August 2023, abgerufen am 3. September 2023.
  14. Spanischer Fußballverband entlässt Frauen-Nationaltrainer Vilda. In: Spiegel Online. 5. September 2023.
  15. Spanischer Fußball: Ex-Verbandschef Luis Rubiales von Fifa für drei Jahre suspendiert. In: Der Spiegel. 30. Oktober 2023, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 31. Oktober 2023]).
  16. fifa.com: Weltmeister Spanien an der Spitze der FIFA-Weltrangliste
  17. Lista para el doble compromiso de clasificación ante Dinamarca. In: rfef.es. 22. Mai 2024, abgerufen am 22. Mai 2024 (spanisch).