Österreichische Fußballnationalmannschaft der Frauen

Frauenfußballnationalmannschaft

Die Österreichische Fußballnationalmannschaft der Frauen besteht seit 1990 und ist das Nationalteam der Frauen des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB).

Österreich
Republik Österreich
Logo des ÖFB
Verband Österreichischer Fußball-Bund
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Puma
Cheftrainer Irene Fuhrmann
Co-Trainer Markus Hackl; Christoph Witamwas
Kapitän Carina Wenninger
Rekordspielerin Sarah Puntigam (127)
Rekordtorschützin Nina Burger (53)
Heimstadion Wiener Neustadt Arena[1]
FIFA-Code AUT
FIFA-Rang 19. (1793,68 Punkte)
(Stand: 14. Oktober 2022)[2]
Heim
Auswärts
Bilanz
212 Spiele
93 Siege
35 Unentschieden
84 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Schweiz Schweiz 5:1 Österreich OsterreichÖsterreich
(Richterswil, Schweiz; 25. August 1990)
Höchste Siege
OsterreichÖsterreich Österreich 11:0 Armenien Armenien
(Waidhofen an der Ybbs, Österreich; 10. Mai 2003)
Armenien Armenien 0:11 Österreich OsterreichÖsterreich
(Waidhofen an der Ybbs, Österreich; 13. Mai 2003)
Höchste Niederlagen
Tschechien Tschechien 5:0 Österreich OsterreichÖsterreich
(Wien, Österreich; 25. April 1999)
Schottland Schottland 5:0 Österreich OsterreichÖsterreich
(Livingston, Schottland; 5. Mai 2002)
OsterreichÖsterreich Österreich 1:6 Schweden SchwedenSchweden
(Paola, Malta; 19. Februar 2021)
(Stand: 6. Oktober 2022)

GeschichteBearbeiten

Zwischen 1970 und 1990 hatte sich der Frauenfußballsport im Osten Österreichs rasant entwickelt und eine Vielzahl an Vereinen hervorgebracht. In Westösterreich hingegen war das Interesse noch gering. Dementsprechend waren in der höchsten Klasse der Frauen-Bundesliga ausschließlich Vereine aus Wien und Umgebung, Oberösterreich und Steiermark zu finden.

Gerhard Traxler, Vorsitzender der Frauen-Bundesliga, kritisierte im Sommer 1989, der Damenfußball stagniere, weil seitens des ÖFB nichts unternommen werde. In der Folge machte der Wiener Fußball-Verband innerhalb des ÖFB seinen Einfluss geltend und drängte auf eine verstärkte Förderung des Damenfußballs. Inoffiziell trat im Frühling 1990 ein kombiniertes Team aus Spielerinnen der zwei bestplatzierten Klubs der Bundesliga zu einem Spiel gegen die Tschechoslowakei an. Diese Privatinitiative zwang den ÖFB, zu handeln und eine offizielle Nationalmannschaft zusammenzustellen.[3]

Das erste Freundschaftsspiel bestritt die Nationalmannschaft am 25. August 1990 in Richterswil gegen die Schweiz, dieses verlor sie 5:1. Erst das siebte Freundschaftsspiel, zu dem man antrat, konnte die Mannschaft 1993 gewinnen (gegen Ungarn).[4] In den folgenden Jahren bestritt die Nationalmannschaft hauptsächlich Freundschaftsspiele sowie Qualifikationsspiele für Meisterschaften, bei denen man nie in die Endrunde gelangte. In der Qualifikation zur WM 2011 traf die Mannschaft auf Spanien, England, die Türkei und Malta. Dabei belegte Österreich den 3. Platz.

Erstmals erreichte man in der Qualifikation für die EM 2013 als Gruppen-Zweiter die Play-offs um ein EM-Ticket, wo man jedoch scheiterte: Gegen Russland unterlag man 0:2 im Hinspiel und konnte den Rückstand mit einem 1:1 im Rückspiel nicht mehr aufholen. Im März 2016 erreichten die Österreicherinnen nach dem Gewinn des Zypern-Cup 2016 Platz 25 in der FIFA-Weltrangliste.[5] Nach der EM 2017 erreichten sie im September 2017 mit Platz 20 ihre beste Platzierung. Mittlerweile stehen sie auf dem 21. Platz.

Das Österreichische Fußballnationalmannschaft der Frauen konnte sich im September 2016 erstmals für die im folgenden Jahr stattfindende Endrunde einer Europameisterschaft qualifizieren. Das Team traf bei der EM 2017 in Gruppe C auf Schweiz, Frankreich und Island, wo es als Gruppensieger hervorging. Im Viertelfinale kam es zum Elfmeterschießen gegen Spanien, wo es 5:3 gewann und ins Halbfinale einzog. Dieses konnte Dänemark mit 3:0 im Elfmeterschießen für sich entscheiden. Bei der Wahl zu Österreichs Sportlern des Jahres 2017 wurde das Team zur Mannschaft des Jahres gewählt. Der ORF übertrug alle Spiele der österreichischen Nationalmannschaft im Bewerb live auf ORF eins. Um eine Übertragung des Gruppenspiels am 26. Juli auf dem Sender (statt auf ORF Sport Plus) zu ermöglichen, wurde das ursprünglich zeitgleich angesetzte Qualifikationsspiel von FC Salzburg zur UEFA Champions League der Männer kurzfristig auf 18:45 Uhr vorverlegt.[6]

Am 27. Juli 2020 wurde Irene Fuhrmann die erste Teamchefin der Frauen. Sie übernahm das Amt von Dominik Thalhammer, der zum LASK wechselte.[7]

Bei der EM 2022 qualifizierte man sich erneut für die Endrunde. In Gruppe A wurde die Mannschaft Gruppenzweiter hinter England, im Viertelfinale verlor sie 0:2 gegen Deutschland.

TurnierbilanzBearbeiten

WeltmeisterschaftBearbeiten

  • 1991: keine Teilnahme
  • 1995: keine Teilnahme
  • 1999: keine Teilnahme
  • 2003: nicht qualifiziert
  • 2007: nicht qualifiziert
  • 2011: nicht qualifiziert
  • 2015: nicht qualifiziert
  • 2019: nicht qualifiziert
  • 2023: nicht qualifiziert (in der ersten Play-Off-Runde an Schottland gescheitert)

EuropameisterschaftBearbeiten

  • 1984: keine Teilnahme
  • 1987: keine Teilnahme
  • 1989: keine Teilnahme
  • 1991: keine Teilnahme
  • 1993: keine Teilnahme
  • 1995: keine Teilnahme
  • 1997: nicht qualifiziert
  • 2001: nicht qualifiziert
  • 2005: nicht qualifiziert
  • 2009: nicht qualifiziert
  • 2013: nicht qualifiziert
  • 2017: Halbfinale
  • 2022: Viertelfinale

Olympische SpieleBearbeiten

  • 1996: keine Teilnahme
  • 2000: keine Teilnahme
  • 2004: keine Teilnahme
  • 2008: nicht qualifiziert
  • 2012: nicht qualifiziert
  • 2016: nicht qualifiziert
  • 2020: nicht qualifiziert
  • 2024: nicht qualifiziert

Algarve-CupBearbeiten

Die Nationalmannschaft nahm dreimal am Algarve-Cup teil und spielte dabei jeweils in Gruppe C, in der zunächst die schwächeren Mannschaften gegeneinander antreten.

Zypern-CupBearbeiten

Die Nationalmannschaft nahm 2016 erstmals teil und gewann das Turnier durch ein 2:1 im Finale gegen Polen. 2017 wurde der achte Platz belegt. Dabei traf die Mannschaft erstmals auf eine ozeanische Mannschaft (Neuseeland) und gewann mit 3:0. 2018 nahm Österreich erneut teil und belegte durch einen Sieg im Elfmeterschießen gegen Wales den siebten Platz. Dabei kam Nina Burger als erste österreichische Spielerin zu ihrem 100. Länderspiel.[8] 2019 wurde der vierte Platz belegt. Dabei verloren die Österreicherinnen kein Spiel. Nach Siegen gegen Afrikameister Nigeria (4:1) und die Slowakei (1:0) sowie einem torlosen Remis gegen Belgien wurde Österreich Gruppensieger, traf aber als schlechtester Gruppensieger im Spiel um Platz 3 wieder auf Belgien. Da dieses erneut torlos endete, kam es zum Elfmeterschießen, in dem je fünf Schützinnen beider Mannschaften trafen und nicht trafen und es am Ende 3:2 für Belgien stand.[9]

Rekordspielerinnen und -torschützinnenBearbeiten

Stand: 6. Oktober 2022

Das erste Tor in den Länderspielen der österreichischen Frauen erzielte am 25. August 1990 Christa Zötsch (1. DFC Leoben) in der 63. Spielminute beim Stand von 0:3 bei der 1:5 (0:2)-Niederlage von Österreich in der Schweiz, in Richterswil.[10]

Gertrud Stallinger (Union Kleinmünchen Linz) erzielte am 30. Juli 1998 beim 5:0 (1:0)-Sieg von Österreich gegen Israel) beim Turnier in Trencin (SK) vier Tore in einem Länderspiel. Auch beim 11:0-Sieg von Österreich gegen Armenien am 13. Mai 2003 in Waidhofen an der Ybbs war Österreichs Rekordtorschützin Gertrud Stallinger viermal erfolgreich. Auf jeweils drei Tore in einem Spiel brachten es Manuela Binder, Michaela Schaffranek und Elke Scheubmayr.

Ein besonderes Kunststück gelang Ramona Cito, die am 27. Mai 1995 im freundschaftlichen Länderspiel gegen Slowenien beim Stand von 8:1 in der 79. Spielminute eingetauscht wurde und bereits vier Minuten später für den Endstand von 9:1 für Österreich sorgte. Dennoch sollte es der einzige Länderspieleinsatz von Ramona Cito bleiben.

Die schnellsten Länderspieltore erzielten jedoch zwei andere Spielerinnen: Beim 11:0-Sieg von Österreich gegen Armenien am 13. Mai 2003 war Marlies Hanschitz ebenso bereits nach 3 Minuten erfolgreich, wie Manuela Binder beim vorher genannten 9:1-Sieg gegen Slowenien. Das schnellste Verlusttor fügte übrigens die Waliserin Jones, die beim 1:1-Unentschieden am 24. Oktober 1999 bereits in der 2. Spielminute einen Elfmeter gegen Österreich versenkte.

In einem Testspiel 2020 gegen die Schweiz feierte Sarah Puntigam ihr 100. Länderspiel im ÖFB-Dress, womit sie nach Nina Burger die zweite Frauen-Nationalteamspielerin ist, die die 100er Länderspiel-Marke geknackt hat.[11] Am 17. September 2021 wurde sie mit ihrem 110. Länderspiel österreichische Rekordnationalspielerin.[12]

Rekordspielerinnen
Spiele Spielerin Zeitraum Tore
127 Sarah Puntigam 2009–2022 18
123 Carina Wenninger 2007–2022 07
109 Nina Burger 2005–2019 53
103 Sarah Zadrazil 2010–2022 14
099 Laura Feiersinger 2010–2022 18
093 Nadine Prohaska 2008–2019 07
092 Verena Hanshaw 2011–2022 10
089 Virginia Kirchberger 2010–2021 02
086 Nicole Billa 2013–2022 47
085 Manuela Zinsberger 2013–2022 00
083 Viktoria Schnaderbeck 2007–2022 02
074 Lisa Makas 2010–2022 19
064 Katharina Schiechtl 2014–2022 09
062 Barbara Dunst 2015–2022 10
Rekordschützinnen
Tore Spielerin Zeitraum Spiele
53 Nina Burger 2005–2019 109
47 Nicole Billa 2013–2022 086
30 Gertrud Stallinger 1990–2005 056
19 Lisa Makas 2010–2022 074
18 Sarah Puntigam 2009–2022 127
18 Laura Feiersinger 2009–2022 099
14 Sarah Zadrazil 2010–2022 103
13 Elke Scheubmayr 1991–2001 037
11 Nina Aigner 1998–2010 040
10 Barbara Dunst 2015–2022 062
10 Verena Hanshaw 2011–2022 092
10 Sonja Spieler 1993–2010 062
09 Marion Gröbner 2003–2013 041
09 Katharina Schiechtl 2014–2022 064

Teamchefs und AssistentenBearbeiten

Stand: 6. Oktober 2022

Erster Teamchef des österreichischen Nationalteams der Frauen war Peter Leitl, der insgesamt 27 mal für die Nominierungen verantwortlich war. Langjähriger Teamchef war unter anderem Dominik Thalhammer[13], der das Amt des im April 2011 verstorbenen Ernst Weber übernommen hatte, der in 60 Länderspielen hauptverantwortlich für das österreichische Frauen-Nationalteam war. Seit Sommer 2020 ist mit Irene Fuhrmann die erste Frau Trainerin der österreichischen Frauenfußballnationalmannschaft.

Name Anzahl
der
Länder-
spiele
gesamt
Davon
als
Teamchef
Davon
als
Assistent
Erstes
Länder-
spiel
Letztes
Länder-
spiel
Anmerkung
Peter Leitl 27 27 25.08.1990 05.10.1997
Eveline Leitner 28 28 09.10.1991 05.10.1997
Paul Gludovatz 4 4 09.10.1991 14.05.2000
Gerhard Seidl 2 2 17.11.1991 29.04.1992
Mario Franzoi 36 36 19.05.1996 23.09.2006
Adi Köstenberger 1 1 18.08.1996 18.08.1996
Olga Hutter 36 6 30 28.06.1998 23.09.2006
Ernst Weber 60 60 28.06.1998 25.08.2010
Dominik Thalhammer 91 91 27.04.2011 10.03.2020 Sieg beim Zypern-Cup 2016
Erste Qualifikation für eine EM-Endrunde (2017)
Irene Fuhrmann[14] 28 28 22.09.2020 im Amt

KaderBearbeiten

 
ÖFB-Frauenfußball-Freundschaftsspiel Österreich gegen Dänemark im Juli 2017, 1. Reihe hockend v.l. Billa, Zadrazil, Feiersinger, Aschauer und Burger; 2. Reihe stehend v.l. Wenninger, Kirchberger, Makas, Schiechtl, Zinsberger und Puntigam
 
Das Team während des Emp­fangs beim Bundes­präsidenten vor der Abreise zur EM 2017
 
Ein Teil des Teams mit weiteren Gewinnerinnen bei der Gala für die österreichischen Sportler des Jahres 2017

Siehe auch Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2022/Österreich#Kader

Die Liste enthält die Spielerinnen, die für die Freundschaftsspiele gegen Italien und die Slowakei im November.[15] Verletzungsbedingt wurde Celina Degen durch Lara Felix sowie Katharina Schiechtl durch Livia Brunmair ersetzt.[16][17][18]

Nr.[19] Name Verein Geburtsdatum Länderspiele Länderspieltore Letzter Einsatz
Tor
Vanessa Gritzner (A) SK Sturm Graz 14. November 1997 000 00
Andrea Gurtner (A) Spanien  UD Granadilla Tenerife 1. Februar 2001 000 00
0 Kristin Krammer (A) Deutschland  1. FC Köln 24. Mai 2002 001 00 23.02.2021
21 Isabella Kresche Italien  US Sassuolo Calcio 28. November 1998 002 00 22.06.2022
Jasmin Pal Deutschland  1. FC Köln (A) 24. August 1996 002 00 30.11.2021
01 Manuela Zinsberger England  Arsenal Women FC 19. Oktober 1995 086 00 06.10.2022
Abwehr
0 Anna Bereuter (A) SCR Altach/FFC Vorderland 27. November 2001 000 00
04 Celina Degen (V) Deutschland  1. FC Köln 16. Mai 2001 006 01 06.09.2022
11 Marina Georgieva Frankreich  Paris Saint-Germain 13. April 1997 020 00 06.10.2022
19 Verena Hanshaw Deutschland  Eintracht Frankfurt 20. Jänner 1994 092 10 06.10.2022
0 Sabrina Horvat (A) SCR Altach/FFC Vorderland 3. Juli 1997 001 00 04.03.2019
13 Virginia Kirchberger Deutschland  Eintracht Frankfurt 25. Mai 1993 089 02 06.09.2022
0 Julia Magerl (A) SK Sturm Graz 2. Mai 2003 002 01 23.02.2022
Sophie Maierhofer (A) SK Sturm Graz 9. August 1996 022 01 08.11.2018
0 Patricia Pfanner (A) First Vienna FC 1894 22. Dezember 2003 000 00
06 Katharina Schiechtl (V) Deutschland  SV Werder Bremen 27. Februar 1993 064 09 06.10.2022
0 Yvonne Weilharter (A) FK Austria Wien 8. Dezember 2000 006 00 23.02.2021
07 Carina Wenninger Italien  AS Rom 6. Februar 1991 123 07 06.10.2022 (C) 
12 Laura Wienroither England  Arsenal Women FC 13. Jänner 1999 029 01 06.10.2022
Mittelfeld
Livia Brunmair First Vienna FC 1894 14. März 2003 000 00
08 Barbara Dunst Deutschland  Eintracht Frankfurt 25. September 1997 062 10 06.10.2022
10 Laura Feiersinger Deutschland  Eintracht Frankfurt 5. April 1993 099 18 06.10.2022
Lara Felix Deutschland  1. FC Nürnberg 1. April 2003 001 00 14.06.2021
18 Julia Hickelsberger-Füller Deutschland  TSG 1899 Hoffenheim 1. August 1999 024 05 06.10.2022
0 Jennifer Klein SKN St. Pölten 11. Jänner 1999 015 01 19.02.2021
20 Katharina Naschenweng Deutschland  TSG 1899 Hoffenheim 16. Dezember 1997 036 05 06.10.2022
05 Maria Plattner (A) Deutschland  1. FFC Turbine Potsdam 6. Mai 2001 010 04 06.10.2022
17 Sarah Puntigam Deutschland  1. FC Köln 13. Oktober 1992 127 18 06.10.2022
03 Annabel Schasching SK Sturm Graz 26. Juli 2002 003 01 22.06.2022
Lena Triendl (A) Deutschland  SV Werder Bremen 10. März 2000 000 00
0 Claudia Wenger SKN St. Pölten 6. Mai 2001 000 00
09 Sarah Zadrazil Deutschland  FC Bayern München 19. Februar 1993 103 14 06.10.2022
Angriff
15 Nicole Billa Deutschland  TSG 1899 Hoffenheim 5. März 1996 086 47 06.10.2022
Melanie Brunnthaler (A) SKN St. Pölten 28. September 2000 000 00
Eileen Campbell (A) SKN St. Pölten 17. September 2000 000 00
22 Stefanie Enzinger (A) SKN St. Pölten 25. November 1990 030 06 26.06.2022
14 Lisa Kolb Deutschland  SC Freiburg 4. Mai 2001 011 01 06.10.2022
Annelie Leitner (A) Spanien  EdF Logroño 15. Juni 1996 001 00 14.06.2021
0 Viktoria Pinther (A) Schweiz  FC Zürich Frauen 16. Oktober 1998 028 01 01.12.2020
02 Katja Wienerroither Schweiz  Grasshoppers Club Zürich 3. Jänner 2002 012 02 06.10.2022

Stand: 6. Oktober 2022 (nach dem Spiel gegen Schottland)

Spiele gegen Nationalmannschaften deutschsprachiger LänderBearbeiten

Alle Ergebnisse aus österreichischer Sicht.

DeutschlandBearbeiten

Das erste Spiel gegen die deutsche Auswahl fand am 22. Oktober 2016 in Regensburg statt.

Datum Ort Ergebnis Anlass Tore
22. Oktober 2016 Regensburg 2:4 (0:2) F 0:1, 0:2 Mittag (8., 40.), 1:2 Feiersinger (48.), 2:2 Burger (54.), 2:3 Faißt (75.), 2:4 Petermann (81./Elfmeter)
6. Oktober 2018 Essen 1:3 (1:1) F 0:1 Popp (8.), 1:1 Billa (34.), 1:2 Dallmann (56.), 1:3 Schüller (84.)
21. Juli 2022 Brentford 0:2 (0:1) EM-Viertelfinale 0:1 Magull (25.), 0:2 Popp (90.)

SchweizBearbeiten

Am 12. Juli 1978 fand in Linz ein Spiel gegen die Schweiz statt, das 2:6 für die Schweiz endete, das jedoch vom ÖFB nicht als offizielles Länderspiel geführt wird. Der SFV zählt es dagegen in seiner Länderspielstatistik.[20]

Datum Ort Ergebnis Anlass Tore
25. August 1990 Richterswil 1:5 (0:2) F 0:1 Kölin (12.), 0:2 Sauter (28.), 0:3 Sauter (54.), 1:3 Zötsch (63.), 1:4 Sauter (65.), 5:1 Sauter (70.)
8. November 1992 Lustenau 1:3 (1:2) F 0:1 Werren (8.), 1:1 Rafael (9.), 1:2 Käser (31.), 1:3 Poncioni (63.)
15. Oktober 1995 Herisau 0:3 (2:0) EM-Q 0:1 Spinner (11.), 0:2 Kälin (32.), 0:3 Spinner (70.)
19. Mai 1996 Koblach 4:3 (1:2) EM-Q 0:1 Hänni (5.), 1:1 Scheubmayr (10.), 1:2 Marscheret (35.), 2:2 Stallinger (59.), 3:2 Scheubmayr (79.), 4:2 Stallinger (86.), 4:3 Seidl (88., Eigentor)
24. Mai 2001 Gossau 1:4 (0:1) F 0:1 Di Fonzo (18.), 0:2 Wenger (58.), 2:1 Scheubmayr (64.), 1:3 Wenger (82.), 1:4 Meyer (85.)
14. September 2002 Gleisdorf 1:1 (0:0) F 1:0 Stallinger (77)., 1:1 Gaillard (89.)
22. August 2012 Altach 1:2 (0:1) F 0:1 Martina Moser (32.), 0:2 Lara Dickenmann (56.), 1:2 Sarah Puntigam
18. Juli 2017 Deventer 1:0 (1:0) EM-Gruppenspiel 1:0 Nina Burger (15.)
6. März 2020 Marbella (ESP) 1:1 (1:0) F 1:0 Eseosa Aigbogun (Eigentor, 8.), 1:1 Naomi Mégroz (87.)
10. März 2020 Marbella (ESP) 1:2 (1:1) F 0:1, 1:2 Ana Maria Crnogorčević (8., 90.), 1:1 Sarah Puntigam (42.)
22. Februar 2022 Marbella (ESP) 3:0 (0:0) F 1:0 Lisa Kolb (64.), 2:0 Laura Feiersinger (68.), 3:0 Nicole Billa (74.)

AuszeichnungenBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Österreichische Fußballnationalmannschaft der Frauen – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wiener Neustadt fixe Heimstätte für Frauen-Team. In: ORF.at. 9. Juni 2022, abgerufen am 11. Juni 2022.
  2. Frauen-Weltrangliste. In: fifa.com. FIFA, 14. Oktober 2022, abgerufen am 17. Oktober 2022 (Mannschaften ohne Platz und Punkte sind provisorisch, da nicht mehr als fünf Spiele absolviert wurden oder die Mannschaften seit mehr als 48 Monaten inaktiv sind.).
  3. Matthias Marschik: Frauenfussball und Maskulinität Geschichte - Gegenwart - Perspektiven. Münster 2003, ISBN 978-3-8258-6787-4, S. 227.
  4. Das Frauen-Nationalteam: Gesamtstatistik. In: oefb.at. Abgerufen am 25. August 2022.
  5. Österreich in der FIFA-Weltrangliste
  6. Salzburger Nachrichten: Terminkollision: Red Bull Salzburg lässt ÖFB-Damen den Vortritt. 20. Juli 2017, abgerufen am 25. August 2022.
  7. Österreichische Fußball-Frauen bekommen erstmals Teamchefin. In: aachener-zeitung.de. dpa, 27. Juli 2020, abgerufen am 27. Juli 2020.
  8. ÖFB-Frauen erzittern sich Rang 7 beim Zypern-Cup
  9. Austria vs. Belgium 0 - 0
  10. Das wurde aus Christine Zötsch: Die Pionierin, der Schuss, das Tor. Abgerufen am 12. November 2022 (österreichisches Deutsch).
  11. Österreichs Remis und Puntigams Meilenstein. Abgerufen am 5. Mai 2020.
  12. oefb.at: „8:1 - Frauen-Nationalteam legt Traumstart hin!“
  13. ÖFB MediaInfo 076/2011 (Memento vom 9. Januar 2016 im Internet Archive)
  14. Historisch: Irene Fuhrmann ist erste Teamchefin der ÖFB-Frauen. In: derstandard.de. Der Standard, 27. Juli 2020, abgerufen am 27. Juli 2020.
  15. oefb.at: ÖFB-Frauen testen gegen Italien und Slowakei
  16. oefb.at: Lara Felix ersetzt verletzte Celina Degen
  17. Neuer ÖFB-Prozess startet mit Härtetest. In: ORF.at. 11. November 2022, abgerufen am 11. November 2022.
  18. Vor Italien-Duell: "Ergebnis steht nicht allein im Vordergrund". In: 90minuten.at. 10. November 2022, abgerufen am 11. November 2022.
  19. Nummern beim Spiel gegen Schottland
  20. Statistik und Resultate – A-Team Frauen (Memento vom 27. März 2015 im Internet Archive). In: football.ch.