2006
Proteste in Paris gegen Karikaturen mit dem Gesicht Mohammeds
Proteste in Paris gegen Karikaturen mit dem Gesicht Mohammeds
Außerordentliche Sitzung des Gouverneursrats der IAEO
Sitzung des Gouverneursrats der IAEO zum umstrittenen Atomprogramm des Iran
Zerstörtes Gebäude im Südlibanon
Im Libanonkrieg zerstörtes Gebäude
2006 in anderen Kalendern
Ab urbe condita 2759
Armenischer Kalender 1454–1455
Äthiopischer Kalender 1998–1999
Badi-Kalender 162–163
Bengalischer Kalender 1412–1413
Berber-Kalender 2956
Buddhistischer Kalender 2550
Burmesischer Kalender 1368
Byzantinischer Kalender 7514–7515
Chinesischer Kalender
 – Ära 4702–4703 oder
4642–4643
 – 60-Jahre-Zyklus

Holz-Hahn (乙酉, 22)–
Feuer-Hund (丙戌, 23)

Französischer
Revolutionskalender
CC X IVCC X V
214–215
Hebräischer Kalender 5766–5767
Hindu-Kalender
 – Vikram Sambat 2062–2063
 – Shaka Samvat 1928–1929
Iranischer Kalender 1384–1385
Islamischer Kalender 1426–1427
Japanischer Kalender
 – Nengō (Ära): Heisei 18
 – Kōki 2666
Koptischer Kalender 1722–1723
Koreanischer Kalender
 – Dangun-Ära 4339
 – Juche-Ära 95
Minguo-Kalender 95
Olympiade der Neuzeit XX VIII
Seleukidischer Kalender 2317–2318
Thai-Solar-Kalender 2549

Inhaltsverzeichnis

JahreswidmungenBearbeiten

PersonenBearbeiten

  • 2006 ist in Österreich Mozartjahr (anlässlich des 250. Geburtstages des Komponisten). Allein Ende Januar finden (auch in Deutschland) hunderte Veranstaltungen statt. Auch der 150. Geburtstag von Sigmund Freud wird mit Kongressen etc. begangen, ebenso der 100. Geburtstag des Logikers Kurt Gödel.
  • 2006 ist in Norwegen Ibsenjahr. (anlässlich des 100. Todestages des Dramatikers)
  • 2006 ist in den Niederlanden das Rembrandtjahr. Der Geburtstag von Rembrandt van Rijn (1606–1669) jährt sich zum 400. Mal.
  • 2006 begeht man in Deutschland den 150. Todestag des Dichters Heinrich Heine (1797–1856), den 150. Todestag des Komponisten Robert Schumann (1810–1856), sowie den 50. Todestag des Dichters Bertolt Brecht (1898–1956).
  • 2006 ist in den Staaten Serbien und Kroatien das Tesla-Jahr. (ausgerufen durch die UNESCO)
  • 2006 wäre Hans Asperger (1906–1980), nach welchem das Asperger-Syndrom benannt wurde, 100 Jahre alt geworden. Darum wurde dieses Jahr mit Unterstützung des australischen Asperger-Spezialisten Tony Attwood zum „Internationalen Asperger-Jahr“ ernannt.

InitiativenBearbeiten

ArtenschutzBearbeiten

Siehe auch: Natur des Jahres

EreignisseBearbeiten

Politik und WeltgeschehenBearbeiten

Siehe auch: Liste der Resolutionen des UN-Sicherheitsrates (2006)

JanuarBearbeiten

Hauptartikel: Januar 2006
 
Evo Morales wird am
22. Januar Präsident Boliviens

FebruarBearbeiten

Hauptartikel: Februar 2006
  • 1. Februar: Im Westjordanland beginnen israelische Sicherheitskräfte gegen den gewaltsamen Widerstand jüdischer Siedler mit der Zerstörung des Außenpostens Amona.
  • 5. Februar: Moslemische Demonstranten gegen die umstrittenen Mohammed-Karikaturen setzen das dänische Konsulat im Libanon in Brand. Infolge führen Proteste in anderen islamischen Ländern zu weiteren Gewalttaten und Bedrohung von EU-Institutionen.
  • 18. Februar: Das Assoziierungsabkommen Albaniens mit der EU unterzeichnet.
  • 26. Februar: Die Weltbevölkerung erreicht laut der US-Zensus-Behörde die Marke von 6,5 Milliarden Menschen.

MärzBearbeiten

Hauptartikel: März 2006

AprilBearbeiten

Hauptartikel: April 2006

MaiBearbeiten

Hauptartikel: Mai 2006
 
Flagge des neuen Staates Montenegro

JuniBearbeiten

Hauptartikel: Juni 2006

JuliBearbeiten

Hauptartikel: Juli 2006
 
Logo des G8 Gipfel

AugustBearbeiten

Hauptartikel: August 2006
  • Der Bürgerkrieg in Sri Lanka flammt wieder auf. Nach Schätzungen des Roten Kreuzes fliehen annähernd 20.000 bis 30.000 Menschen aus der überwiegend von Moslems bewohnten Stadt Mutur im Bürgerkriegsgebiet.
  • 2. August: Die israelische Armee dringt tiefer in den Libanon ein: Kämpfe auch in der Region Baalbek.
  • 2. August: Der kubanische Präsident Fidel Castro gibt aufgrund wachsender gesundheitlicher Probleme seine Amtspflichten vorläufig an seinen Bruder Raúl ab.
  • 3. August: Die Stadt New York ruft erstmals in ihrer Geschichte den Hitzenotstand aus.
  • 10. August: Am Londoner Flughafen Heathrow werden 21 Terroristen festgenommen, welche mehrere Flugzeuge im Flug sprengen wollten.
  • 12. August: Die UNO verabschiedet einstimmig die Resolution 1701 zum Libanon.
  • 29. August: In mehreren Ferienorten am Mittelmeer in der Türkei erfolgen Bombenanschläge durch eine separatistische Kurdenorganisation.

SeptemberBearbeiten

Hauptartikel: September 2006
 
2006: Bei ihrer Flucht Festgenommene auf dem Nangpa La

OktoberBearbeiten

Hauptartikel: Oktober 2006
 
Bevölkerungsuhr der Vereinigten Staaten

NovemberBearbeiten

Hauptartikel: November 2006
 
Logo der Tierschutzpartei

DezemberBearbeiten

Hauptartikel: Dezember 2006
  • 31. Dezember: Nach einer Bilanz der Hilfsorganisation Reporter ohne Grenzen ist das Jahr 2006 insgesamt eines der gefährlichsten Jahre für Journalisten seit Beginn der statistischen Erhebung: In 21 Ländern wurden 81 Medienvertreter in Ausübung ihres Berufes getötet. Außerdem wurden 56 Reporter Opfer von Entführungen, in erster Linie im Irak und im Gazastreifen. Darüber hinaus kamen 32 Mitarbeiter von Medienvertretern (Fahrer, Übersetzer und Techniker) bei ihrer unterstützenden Arbeit ums Leben. Dabei war der Irak erwartungsgemäß zum vierten Mal hintereinander das gefährlichste Land für Journalisten mit 64 Opfern, gefolgt von Mexiko mit neun und den Philippinen mit sechs Toten.[3]

Wissenschaft und TechnikBearbeiten

 
Sonde „New Horizons“
 
2006: Start von Sojus TMA-8

WirtschaftBearbeiten

KulturBearbeiten

siehe auch: Filmjahr 2006 und Literaturjahr 2006

 
Leipziger Buchmesse 2006
 
Gemälde Adele Bloch-Bauer I
  • 19. Juni: Der Kauf des von Gustav Klimt gemalten Porträts Adele Bloch-Bauer I durch den US-amerikanischen Unternehmer Ronald Lauder für 135 Millionen US-Dollar (106,7 Mio. Euro) wird in der Presse publik. Es ist zu diesem Zeitpunkt das teuerste verkaufte Bild.
 
Exponat im Musée du quai Branly


KatastrophenBearbeiten

Natur und UmweltBearbeiten

 
März: THW-Kräfte kämpfen sich durch Schneemassen
 
Ausbruch des Tungurahua 2006
  • 16. August: Der Vulkan Tungurahua in Ecuador bricht aus.
  • 2. Oktober: Ein T5/F2 Tornado verwüstet um etwa 2:00 Uhr morgens die Gemeinde Quirla in Thüringen.
  • 1. November: Der Sturm Britta wütet in Europa.
  • November: Der wärmste Herbst seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Deutschland. Insgesamt war das Jahr eins der wärmsten seit Beginn dieser Aufzeichnungen.

ReligionBearbeiten

GesellschaftBearbeiten

 
Wappen des CV

SportBearbeiten

siehe auch: Sportjahr 2006

 
Eröffnungszeremonie für die Olympischen Winterspiele in Turin
 
Feiernde deutsche Fans bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006

KatastrophenBearbeiten

  • 3. Februar: Beim Untergang der ägyptischen Fähre „Al-Salam Boccaccio 98“ im Roten Meer ertrinken etwa 1.000 Menschen.
  • 17. Februar: Bei einem Erdrutsch auf der Philippinen-Insel Leyte wird das gesamte Dorf Guinsaugon mit 1.800 Einwohnern verschüttet.
  • 8. April: Schiffsuntergang auf dem Volta-Stausee in Ghana. Etwa 120 Tote und 30 Überlebende.
  • 10. April: Großfeuer während einer Handelsmesse in Meerut (Indien) mit mindestens 100 Toten.
  • 3. Mai: Ein Airbus A320–211 der Armavia Fluglinie stürzt 6 km vor dem russischen Sotschi Flughafen ins Schwarze Meer. Alle 105 Passagiere und acht Crewmitglieder kommen dabei ums Leben. Zum Zeitpunkt des Absturzes herrschte heftiger Regen und schlechte Sicht. Das Flugzeug war von der armenischen Hauptstadt Jerewan aus gestartet.
  • 9. Juli Ein Airbus A310 der russischen Fluggesellschaft S7 Airlines schießt von Moskau kommend bei der Landung in Irkutsk über die Landebahn hinaus und rast ungebremst in eine Barriere aus Beton. Im Flugzeug befinden sich 195 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder, 131 Menschen kommen ums Leben, 55 werden schwer verletzt.
  • 22. August: Beim Absturz einer russischen Passagiermaschine in der Ukraine sterben alle 170 Menschen an Bord, unter ihnen zwei Deutsche.
  • 29. September: Über dem brasilianischen Amazonas kollidieren zwei Flugzeuge. Während die Embraer Legacy 600 mit sieben Insassen beschädigt notlanden kann, stürzt die Boeing 737 (Gol-Transportes-Aéreos-Flug 1907) ab; alle 154 Menschen an Bord sterben.
  • 29. Oktober: Bei einem Flugzeugabsturz in Nigeria sterben über 100 Menschen.
  • 26. Dezember: In Lagos (Nigeria) sterben mehrere hundert Menschen bei der Explosion einer Erdöl-Pipeline, die von Dieben angezapft worden war.
  • 30. Dezember: Vor der indonesischen Insel Java sterben beim Untergang einer Fähre mit bis zu 850 Menschen an Bord vermutlich hunderte der Fahrgäste. Ein schwerer Sturm ließ die „Senopati“ kentern.

GestorbenBearbeiten

Dies ist eine Liste der bedeutendsten Persönlichkeiten, die 2006 verstorben sind. Eine ausführlichere Liste steht im Nekrolog 2006.

JanuarBearbeiten

 
Manfred Bofinger (1941–2006)
 
Günther Landgraf (1928–2006)
 
Ibrahim Rugova (1944–2006)
 
Johannes Rau (1931–2006)

FebruarBearbeiten

 
Betty Friedan (1921–2006)
 
Andreas Katsulas (1946–2006)
 
Hermann Lein (1920–2006)
 
Andrei Pawlowitsch Petrow (1930–2006)
 
Ray Barretto (1929–2006)
 
Richard Bright (1937–2006)

MärzBearbeiten

 
Slobodan Milošević (1941–2006)
 
Stanisław Lem (1921–2006)

AprilBearbeiten

 
Alexander Buel Trowbridge (1929–2006)
 
Paul Spiegel (1937–2006)

MaiBearbeiten

 
Kazimierz Górski (1921–2006)
 
Alan Kotok (1941–2006)
 
Boštjan Hladnik (1929–2006)

JuniBearbeiten

 
Drafi Deutscher (1946–2006)
 
Robert Gernhardt (1937–2006)

JuliBearbeiten

 
Rudi Carrell (Bronzebüste) (1934–2006)

AugustBearbeiten

 
Holger Börner (1931–2006)
 
James van Allen (1914–2006)
 
Rainer Barzel (1924–2006)

SeptemberBearbeiten

 
Annemarie Wendl (1914–2006)
 
Steve Irwin (1962–2006)

OktoberBearbeiten

 
Klaus Renft (1942–2006)
 
Red Auerbach (1917–2006)

NovemberBearbeiten

 
Bülent Ecevit (1925–2006)
 
Markus Wolf (1923–2006)
 
Jack Palance (1919–2006)

DezemberBearbeiten

 
Claude Jade (1948–2006)
 
Peter Dienel (1923–2006)
 
Augusto Pinochet (1915–2006)
 
Gerald Ford (1913–2006)

Datum unbekanntBearbeiten

NobelpreiseBearbeiten

 
Roger D. Kornberg

MusikBearbeiten

Siehe auch: Nummer-eins-Hits 2006 in Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Japan, Kanada, Kroatien, Mexiko, Neuseeland, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, der Schweiz, Slowakei, Spanien, Tschechien, Ungarn, den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich.

Siehe auch: Kategorie:Musik 2006

WeblinksBearbeiten

  Commons: 2006 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wikinews: 2006 – in den Nachrichten

EinzelnachweiseBearbeiten