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MotoGP

Rennklasse der Motorrad-Weltmeisterschaft
MotoGP
Aktuelle Saison Motorrad-Weltmeisterschaft 2018
Moto Gp logo.svg
Fahrzeugtyp Motorrad-Prototypen
Land oder Region Weltmeisterschaft
Aktueller Name MotoGP
Erste Saison 2002
Reifen Michelin
Offizielle Website www.motogp.com

Die MotoGP-Klasse ist die höchste Rennklasse innerhalb der FIM-Motorrad-Weltmeisterschaft des Straßenrennsports. Sie wird auch als Königsklasse des Motorradrennsports bezeichnet.

Die MotoGP löste zur Saison 2002 die seit 1949 bestehende 500-cm³-Klasse als höchste Kategorie innerhalb der Motorrad-WM ab. Pro Saison werden weltweit etwa 19 Rennen als Grands Prix ausgetragen. Bis auf wenige Ausnahmen finden dabei neben den MotoGP-Rennen auch Läufe der Moto2- und Moto3-Klassen statt.

Inhaltsverzeichnis

ReglementBearbeiten

 
MotoGP-Rennen auf dem Sachsenring
 
MotoGP-Rennen im Motorland Aragon

Technische RegelungenBearbeiten

(Siehe: Provisorische Regularien der FIM 2016) [1]

  • Im Gegensatz zu den seriennahen Superbike-Rennserien sind in der MotoGP-Klasse ausschließlich Prototypen mit Viertaktmotoren ohne Aufladung zugelassen.
  • Seit Beginn der Saison 2012 gilt ein maximaler Hubraum von 1000 cm³ und die maximale Zylinderzahl ist auf vier beschränkt, die Bohrung auf 81 mm. Das Mindestgewicht für die 1000er lag zunächst bei 153 kg, wurde ab der Saison 2013 auf 160 kg erhöht um dann in der Saison 2015 auf 158 kg und ab 2016 auf 157 kg abgesenkt zu werden.[2] Die maximale Tankkapazität für MotoGP-Motorräder beträgt seit Beginn der Saison 2016 22 Liter. Vorher wurde sie schrittweise von 26 Liter, die 2004 noch erlaubt waren, jährlich herabgesetzt, was die Leistung und damit auch die Geschwindigkeiten der Motorräder beschränken sollte.
  • Während in der Moto3- und Moto2-Klasse ausschließlich Bremsscheiben aus Stahl erlaubt sind, gibt es in der MotoGP-Klasse keine Restriktionen über Materialien für Bremsscheiben. Deshalb werden bei trockenen Bedingungen Scheiben aus Kohlenstofffaserverbund benutzt, die einen höheren Reibungskoeffizienten haben als Stahlscheiben. Bei Regenrennen hingegen werden auch in der MotoGP Stahlbremsscheiben verwendet, da Kohlenstoffscheiben nicht die notwendige Betriebstemperatur erreichen.
  • Die maximale Anzahl an Trockenreifen pro Rennwochenende und Fahrer ist nach dem neuen Reglement seit 2016 auf 22 festgeschrieben. Es dürfen maximal 10 verschiedene Vorder- und 12 verschiedene Hinterreifen benutzt werden. Für diese gibt es drei verschiedene Gummimischungen vom Einheitshersteller Michelin. Jeder Fahrer muss sich spätestens zwei Stunden nach dem ersten Training für eine bestimmte Spezifikation Trockenreifen festlegen, die er dann das gesamte Rennwochenende benutzen möchte. Für die Anzahl an Regenreifen existiert eine Beschränkung von sieben Paaren pro Rennwochenende.
  • Ab 2016 müssen in der MotoGP-Klasse Felgen mit einem Durchmesser von 17 Zoll verwendet werden. Zuvor wurden Felgen mit 16,5 Zoll Durchmesser eingesetzt.
  • Seit 2006 können Rennen bei nassen Streckenverhältnissen oder zu erwartendem Regen zu Regenrennen (Wet Race) deklariert werden, was einen Abbruch und folgenden Neustart bei einsetzendem Regen ausschließt. Bei einem solchen Regenrennen signalisiert die Rennleitung durch Zeigen einer weißen Flagge die Erlaubnis, die Motorräder in der Boxengasse zu wechseln. Es steht in der Folge jedem Fahrer frei, seine Box aufzusuchen und auf seine andere Maschine umzusteigen, auf der immer die jeweils andere Reifensorte, also Regen- oder Trockenreifen, montiert sein muss. Diese Regelung wurde getroffen, da in der Vergangenheit die Rennen aus Gründen der Sicherheit bei einsetzendem Regen regelmäßig abgebrochen und mit teils großer Verspätung auf Regenreifen neu gestartet wurden, weil bei einsetzendem Regen ein schlichter Reifenwechsel wie in der Formel 1 bei Motorrädern nicht genügt, sondern auch Bremsen und Fahrwerk angepasst werden müssen.
  • Von 2012 bis 2013 gab es zusätzlich zu den Teams, die reine Prototypen verwenden, auch sogenannte Claiming Rule Teams, die modifizierte Superbike-Motoren in Prototypen-Chassis verwendeten. Zulässig waren dafür 24 Liter statt 21 Liter Tankinhalt und 12 statt 6 Motoren pro Saison.
  • Ab 2014 wurde die Claiming Rule durch die Open-Regel ersetzt. Unter den Open-Bedingungen starten Teams, wenn sie das Einheitssteuergerät (ECU) von Magneti Marelli nutzen. Außerdem sank die zulässige Spritmenge für die Werksteams von 21 Liter auf 20 Liter Tankinhalt pro Rennen sowie die Anzahl der Motoren von 6 auf 5 pro Saison. Zusätzlich dürfen die Fahrer, die unter den Open-Regeln starten, weichere Hinterreifen als die Werksteams einsetzen. Im Gegensatz zu den Werksteams ist auch die Motorenentwicklung nicht eingefroren. Die Benzinmengen (24 Liter) und die Anzahl der Motoren (12 pro Saison) bleiben für die Open-Teams, wie im Vorjahr, unverändert. Da das eigentliche Werksteam von Ducati sich ebenfalls entschieden hat unter den Open-Regeln zu starten, sahen sich die Regelhüter dazu gezwungen die Open-Regel anzupassen. Es können nun alle Teams die Vorteile des Open-Formats nutzen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das betreffende Team im Vorjahr keinen Sieg bei trockenen Bedingungen eingefahren hat. Da das auf das Ducati-Team zutrifft, kommen sie zu Beginn dieser Saison in den Genuss aller Vorzüge der Open-Regel. Eine Einschränkung gibt es dennoch. Sollte es einem „Open-Team“ gelingen in der Saison 2014 zusammengerechnet einen Sieg, zwei zweite Plätze oder drei Podestplätze im Trockenen einzufahren, wird das Spritlimit auf 22 Liter gesenkt. Sollten gar drei Saisonsiege eingefahren werden, verlieren sie das Recht auf die weicheren Hinterreifen.[3]

Frühere RegelungenBearbeiten

Zwischen 2007 und 2011 war der Hubraum auf 800 cm³ beschränkt, nachdem seit 2002 eine Obergrenze von 990 cm³ Gültigkeit hatte. Die Zylinderzahl unterlag damals keiner Beschränkung, jedoch waren nur Zylinder und Kolben erlaubt, deren Durchmesser um nicht mehr als 5 % variierte.

TechnikBearbeiten

Zur Saison 2007 wurde der Hubraum auf 800 cm³ beschränkt, um die Leistung der Maschinen und damit die Geschwindigkeiten zu reduzieren. Die FIM versprach sich davon eine Erhöhung der Sicherheit für die Piloten. In der Praxis zeigte sich jedoch schnell, dass die erreichten Geschwindigkeiten auf den Geraden kaum von denen der 990-cm³-Maschinen abwichen, durch die leichteren und kompakteren Motorräder aber höhere Kurvengeschwindigkeiten möglich waren. Im Durchschnitt waren die Motorräder im Vergleich zur Saison 2006 in den Kurven um 5–20 km/h schneller. Da Stürze meistens in den Kurven, beim Anbremsen oder Herausbeschleunigen aus selbigen geschehen, hat die Reduzierung des Hubraums letztlich nicht die gewünschte Wirkung erzielt.

Durch die Umstellung auf 800 cm³-Motoren hatten sich zu Saisonbeginn 2007 die Leistungsverhältnisse verschoben. Honda und Yamaha hatten während der vorangegangenen Jahre die WM jeweils unter sich ausgemacht. Durch die Reglementsänderung waren alle Teams zur Neukonstruktion der Motorräder gezwungen, was Ducati zunächst am besten gelang. Im Vergleich mit den anderen Herstellern hatte die Ducati Desmosedici GP7 einen Leistungsüberschuss von etwa 5 %. Auf Kursen mit langen Geraden dominierte die Ducati deutlich. Von japanischer Seite wurden Betrugsvorwürfe laut, die jedoch schnell entkräftet werden konnten. Der Vorteil der Ducati war zum einen in der Ventilsteuerung (Desmodromik) begründet, die extreme Nockenprofile zulässt, eine hohe Spitzenleistung ohne Verluste im unteren und mittleren Drehzahlbereich ermöglichen und im Teillastbereich Verbrauchsvorteile bringen. Auf der anderen Seite gehört die Verkleidung der Ducati zu den aerodynamisch effizientesten im Starterfeld. Auch das in seiner Form einzigartige Fahrwerk zusammen mit der elektronischen Traktionsregelung funktionierte gut.

Um die motorischen Nachteile auszugleichen, verwenden Suzuki und Kawasaki ab 2007 sowie Honda und Yamaha ab 2008 eine pneumatische Ventilfederung für die Ein- /Auslassventile, wie sie in der Formel 1 schon längere Zeit technischer Standard ist. Diese ermöglicht Drehzahlen, die der Desmodromik ebenbürtig sind und sollten das Problem mangelnder Spitzenleistung lösen.

Am 11. Dezember 2009 wurde entschieden, dass die MotoGP-Klasse ab 2010 wieder auf 1000-cm³-Motoren umstellen wird. Der maximale Hubraum wurde auf 1000 cm³ begrenzt und die Anzahl der Zylinder wurde auf höchstens vier festgelegt.[4]

Die MotoGP-Viertakt-Motorräder der Saison 2014 leisteten rund 270 PS. Am 1. Juni 2018 erreichte der Ducati-Werksfahrer Andrea Dovizioso auf dem Mugello Circuit eine Höchstgeschwindigkeit von 356,4 km/h und setzte damit einen neuen Rekordwert für MotoGP-Motorräder.[5]

PunktesystemBearbeiten

Weltmeister wird derjenige Fahrer beziehungsweise der Konstrukteur, welcher bis zum Saisonende die meisten Punkte in der Weltmeisterschaft angesammelt hat. Bei der Punkteverteilung werden die Platzierungen im Gesamtergebnis des jeweiligen Rennens berücksichtigt. Die fünfzehn erstplatzierten Fahrer jedes Rennens erhalten Punkte nach folgendem Schema:

Punkteverteilung
Platz 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
Punkte 25 20 16 13 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

Zur Fahrerwertung zählen alle erzielten Resultate eines Piloten. Für die Konstrukteurswertung zählt jeweils das beste Resultat eines Fahrers der jeweiligen Marke, in die Teamwertung fließen alle erzielten Punkte der Piloten eines Teams ein.

WeltmeisterBearbeiten

Jahr Fahrerweltmeister Konstrukteursweltmeister Teamweltmeister
2002 Italien  Valentino Rossi (Honda) Japan  Honda Repsol Honda Team
2003 Italien  Valentino Rossi (Honda) Japan  Honda Repsol Honda Team
2004 Italien  Valentino Rossi (Yamaha) Japan  Honda Gauloises Fortuna Yamaha
2005 Italien  Valentino Rossi (Yamaha) Japan  Yamaha Gauloises Yamaha Team
2006 Vereinigte Staaten  Nicky Hayden (Honda) Japan  Honda Repsol Honda Team
2007 Australien  Casey Stoner (Ducati) Italien  Ducati Ducati Marlboro Team
2008 Italien  Valentino Rossi (Yamaha) Japan  Yamaha Fiat Yamaha Team
2009 Italien  Valentino Rossi (Yamaha) Japan  Yamaha Fiat Yamaha Team
2010 Spanien  Jorge Lorenzo (Yamaha) Japan  Yamaha Fiat Yamaha Team
2011 Australien  Casey Stoner (Honda) Japan  Honda Repsol Honda Team
2012 Spanien  Jorge Lorenzo (Yamaha) Japan  Honda Repsol Honda Team
2013 Spanien  Marc Márquez (Honda) Japan  Honda Repsol Honda Team
2014 Spanien  Marc Márquez (Honda) Japan  Honda Repsol Honda Team
2015 Spanien  Jorge Lorenzo (Yamaha) Japan  Yamaha Movistar Yamaha MotoGP
2016 Spanien  Marc Márquez (Honda) Japan  Honda Movistar Yamaha MotoGP
2017 Spanien  Marc Márquez (Honda) Japan  Honda Repsol Honda Team

Rookie of the YearBearbeiten

Als Rookie of the Year wird derjenige Fahrer ausgezeichnet, der als Neueinsteiger am Jahresende die meisten Punkte gesammelt hat.

Jahr Anzahl Rookies Sieger Maschine Team
2002 3 Japan  Daijiro Kato Japan  Honda Fortuna Honda Gresini
2003 7 Vereinigte Staaten  Nicky Hayden Japan  Honda Repsol Honda
2004 4 Spanien  Rubén Xaus Italien  Ducati D’Antin MotoGP
2005 3 Spanien  Toni Elías Japan  Yamaha Fortuna Yamaha Team
2006 4 Spanien  Dani Pedrosa Japan  Honda Repsol Honda Team
2007 1 Frankreich  Sylvain Guintoli Japan  Yamaha Dunlop Yamaha Tech 3
2008 4 Spanien  Jorge Lorenzo Japan  Yamaha Fiat Yamaha Team
2009 3 Finnland  Mika Kallio Italien  Ducati Pramac Racing
2010 6 Vereinigte Staaten  Ben Spies Japan  Yamaha Monster Yamaha Tech 3
2011 2 Vereinigtes Konigreich  Cal Crutchlow Japan  Yamaha Monster Yamaha Tech 3
2012 6 Deutschland  Stefan Bradl Japan  Honda LCR Honda MotoGP
2013 6 Spanien  Marc Márquez Japan  Honda Repsol Honda Team
2014 4 Spanien  Pol Espargaró Japan  Yamaha Monster Yamaha Tech 3
2015 4 Spanien  Maverick Viñales Japan  Suzuki Team Suzuki Ecstar
2016 1 Spanien  Esteve Rabat Japan  Honda Estrella Galicia 0,0 Marc VDS
2017 4 Frankreich  Johann Zarco Japan  Yamaha Monster Yamaha Tech 3

BMW M AwardBearbeiten

Seit 1999 ist BMW Partner der Dorna Sports S.L. und stellt die Sicherheitsfahrzeuge in der Motorrad-Weltmeisterschaft.[6]
Ab der Saison 2003 vergibt BMW den sogenannten BMW M Award.[7] Dieser Preis soll den besten Qualifier auszeichnen. Die Punktevergabe erfolgt wie im Rennen. Also 25 Punkte für die Pole-Position, 20 Punkte für den zweiten Platz usw. Als Preis vergibt BMW seit 2005 ein M-Modell-Fahrzeug.

Platz Fahrer Siege Jahre Preis(e)
1 Spanien  Marc Márquez 5 2013–2017 BMW M6 Coupé, BMW M4 Coupé, BMW M6 Cabrio, BMW M2 Coupé, BMW M4 CS
2 Italien  Valentino Rossi 3 2003, 2004, 2009 BMW Z4 Roadster, BMW 645Ci, BMW M3 Limousine
Australien  Casey Stoner 3 2007, 2008, 2011 BMW M3 Coupé, BMW M3 Cabrio, BMW 1er M Coupé
4 Spanien  Jorge Lorenzo 2 2010, 2012 BMW M3 Coupé, BMW M3 Coupé Competition Edition
5 Spanien  Sete Gibernau 1 2005 BMW M5
Vereinigte Staaten  Nicky Hayden 1 2006 BMW Z4 M Coupé

RekordeBearbeiten

Rekorde nach FahrernBearbeiten

Fahrer, die in der Saison 2017 bei einem Team unter Vertrag stehen, sind grün hinterlegt.

Weltmeister-TitelBearbeiten

Stand: Saisonende 2017
Platz Fahrer Titel Jahre
1 Italien  Valentino Rossi 6 2002–2005, 2008, 2009
2 Spanien  Marc Márquez 4 2013, 2014, 2016, 2017
3 Spanien  Jorge Lorenzo 3 2010, 2012, 2015
4 Australien  Casey Stoner 2 2007, 2011
5 Vereinigte Staaten  Nicky Hayden 1 2006

Grand-Prix-SiegeBearbeiten

Stand: Saisonende 2017
Platz Fahrer Siege
1 Italien  Valentino Rossi 76
2 Spanien  Jorge Lorenzo 44
3 Australien  Casey Stoner 38
4 Spanien  Marc Márquez 35
5 Spanien  Dani Pedrosa 31
6 Italien  Andrea Dovizioso 8
Spanien  Sete Gibernau 8
8 Italien  Loris Capirossi 7
9 Italien  Max Biaggi 5
Italien  Marco Melandri 5

Pole-PositionsBearbeiten

Stand: Saisonende 2017
Platz Fahrer Poles
1 Italien  Valentino Rossi 50
2 Spanien  Marc Márquez 45
3 Spanien  Jorge Lorenzo 39
Australien  Casey Stoner 39
5 Spanien  Dani Pedrosa 31
6 Spanien  Sete Gibernau 12
7 Italien  Loris Capirossi 8
Italien  Max Biaggi 8
9 Italien  Andrea Dovizioso 5
Vereinigte Staaten  Nicky Hayden 5
Spanien  Maverick Viñales 5

Schnellste RennrundenBearbeiten

Stand: Saisonende 2017
Platz Fahrer SR
1 Italien  Valentino Rossi 60
2 Spanien  Dani Pedrosa 43
3 Spanien  Marc Márquez 37
4 Australien  Casey Stoner 29
5 Spanien  Jorge Lorenzo 28
6 Italien  Loris Capirossi 9
7 Vereinigte Staaten  Nicky Hayden 7
Spanien  Maverick Viñales 7
9 Brasilien  Alex Barros 6
Italien  Max Biaggi 6

WM-PunkteBearbeiten

Stand: Saisonende 2017
Platz Fahrer Punkte
1 Italien  Valentino Rossi 4.399
2 Spanien  Dani Pedrosa 2.853
3 Spanien  Jorge Lorenzo 2.737
4 Italien  Andrea Dovizioso 1.907
5 Australien  Casey Stoner 1.815
6 Vereinigte Staaten  Nicky Hayden 1.698
7 Spanien  Marc Márquez 1.534
8 Italien  Loris Capirossi 1.270
9 Vereinigte Staaten  Colin Edwards 1.242
10 Italien  Marco Melandri 1.017

PodestplätzeBearbeiten

Stand: Saisonende 2017
Platz Fahrer Podien
1 Italien  Valentino Rossi 168
2 Spanien  Dani Pedrosa 112
3 Spanien  Jorge Lorenzo 110
4 Australien  Casey Stoner 69
5 Spanien  Marc Márquez 63
6 Italien  Andrea Dovizioso 42
7 Italien  Max Biaggi 30
8 Vereinigte Staaten  Nicky Hayden 28
9 Italien  Loris Capirossi 26
10 Spanien  Sete Gibernau 24

Grand-Prix-StartsBearbeiten

Gezählt werden alle Rennen, an denen der betreffende Fahrer tatsächlich teilgenommen hat. Ist er zum Beispiel in der Einführungsrunde (also vor dem eigentlichen Start des Rennens) ausgefallen, wird dies nicht als GP-Teilnahme gewertet. Als gestartet gilt jedoch, wer mindestens den ersten Startversuch des Grand-Prix-Rennens aufgenommen hat.

Stand: Saisonende 2017
Platz Fahrer GP
1 Italien  Valentino Rossi 273
2 Vereinigte Staaten  Nicky Hayden 218
3 Spanien  Dani Pedrosa 199
4 Vereinigte Staaten  Colin Edwards 196
5 Italien  Andrea Dovizioso 178
6 Spanien  Jorge Lorenzo 174
7 Italien  Loris Capirossi 158
8 Frankreich  Randy De Puniet 140
Spanien  Álvaro Bautista 140
10 Spanien  Héctor Barberá 139

Siege in einer SaisonBearbeiten

Stand: Saisonende 2017
Platz Fahrer Siege Jahr/e (Saisonrennen)
1 Spanien  Marc Márquez 13 2014 (18)
2 Italien  Valentino Rossi 11 2002 (16), 2005 (17)
4 Australien  Casey Stoner 10 2007 (18), 2011 (17)
6 Italien  Valentino Rossi 9 2003 (16), 2004 (16), 2008 (18)
Spanien  Jorge Lorenzo 9 2010 (18)
10 Spanien  Jorge Lorenzo 8 2013 (18)

Pole-Positions in einer SaisonBearbeiten

Stand: Saisonende 2017
Platz Fahrer Poles Jahr/e (Saisonrennen)
1 Spanien  Marc Márquez 13 2014 (18)
2 Australien  Casey Stoner 12 2011 (17)
3 Italien  Valentino Rossi 9 2003 (16)
Australien  Casey Stoner 9 2008 (18)
Spanien  Marc Márquez 9 2013 (18)
6 Spanien  Marc Márquez 8 2015 (18), 2017 (18)
7 Italien  Valentino Rossi 7 2002 (16), 2009 (17)
Spanien  Jorge Lorenzo 7 2010 (18), 2012 (18)
Spanien  Marc Márquez 7 2016 (18)
10 Spanien  Sete Gibernau 5 2004 (16), 2005 (17)
Italien  Valentino Rossi 5 2005 (17), 2006 (17)
Spanien  Dani Pedrosa 5 2007 (18)
Australien  Casey Stoner 5 2007 (18)

Schnellste Rennrunden in einer SaisonBearbeiten

Stand: Saisonende 2017
Platz Fahrer SR Jahr/e (Saisonrennen)
1 Italien  Valentino Rossi 12 2003 (16)
Spanien  Marc Márquez 12 2014 (18)
3 Spanien  Marc Márquez 11 2013 (18)
4 Italien  Valentino Rossi 9 2002 (16)
Australien  Casey Stoner 9 2008 (18)
Spanien  Dani Pedrosa 9 2012 (18)
7 Spanien  Dani Pedrosa 8 2010 (18)
8 Australien  Casey Stoner 7 2011 (17)
Spanien  Marc Márquez 7 2015 (18)
10 Italien  Valentino Rossi 6 2005 (17), 2009 (17)
Australien  Casey Stoner 6 2007 (18)

Weitere RekordeBearbeiten

Stand: Saisonende 2017
Rekord Details Fahrer
WELTMEISTERSCHAFTEN
Schnellste WM-Entscheidung nach 12 von 17 Rennen (70,6 %) Italien  Valentino Rossi (2005)
Größter Punkte-Vorsprung des Weltmeisters 147 Punkte Italien  Valentino Rossi auf
Italien  Marco Melandri (2005)
Kleinster Punkte-Vorsprung des Weltmeisters 4 Punkte Spanien  Marc Márquez auf
Spanien  Jorge Lorenzo (2013)
Der jüngste Weltmeister mit 20 Jahren und 266 Tagen Spanien  Marc Márquez (2013)
Der älteste Weltmeister mit 30 Jahren und 259 Tagen Italien  Valentino Rossi (2009)
Die meisten Weltmeistertitel in Folge 4 Italien  Valentino Rossi (20022005)
SIEGE
Die beste Sieg-Quote 38,89 % (35 Siege in 90 Rennen) Spanien  Marc Márquez
Die meisten Siege in Folge (absolut) 10 Spanien  Marc Márquez (2014)
Die meisten Siege in Folge (in einer Saison) 10 Spanien  Marc Márquez (2014)
Die meisten Siege von der Pole-Position 31 Italien  Valentino Rossi
Die meisten Hattricks 20 Italien  Valentino Rossi
Die meisten Siege beim gleichen GP (absolut) 8 bei der Dutch TT Italien  Valentino Rossi
Die meisten Siege beim gleichen GP (in Folge) 7 beim GP Italien Italien  Valentino Rossi (20022008)
Der jüngste Grand-Prix-Sieger mit 20 Jahren und 63 Tagen, GP von Texas 2013 Spanien  Marc Márquez
Der älteste Grand-Prix-Sieger mit 38 Jahren und 129 Tagen, Dutch TT 2017 Italien  Valentino Rossi
Fahrer, die bei ihrer ersten Grand-Prix-Teilnahme gewannen Italien  Valentino Rossi (2002)[A 1]
Die meisten Grand-Prix-Starts bis zum ersten Sieg 97 Vereinigtes Konigreich  Cal Crutchlow
STARTPLÄTZE
Die beste Pole-Quote 50 % (45 Poles in 90 Rennen) Spanien  Marc Márquez
Die meisten Poles in Folge (absolut) 7 Australien  Casey Stoner (2008) und
Spanien  Marc Márquez (2013/2014)
Die meisten Poles in Folge (in einer Saison) 7 Australien  Casey Stoner (2008)
Die meisten Poles in einer Saison 13 (in 18 Rennen) Spanien  Marc Márquez (2014)
Die meisten Startplätze in der ersten Reihe 124 Italien  Valentino Rossi[A 2]
Jüngster Fahrer auf der Pole-Position mit 20 Jahren und 62 Tagen, GP von Texas 2013 Spanien  Marc Márquez
Ältester Fahrer auf der Pole-Position mit 37 Jahren und 243 Tagen, GP von Japan 2016 Italien  Valentino Rossi
Fahrer, die in ihrem ersten Rennen auf der Pole-Position standen Italien  Valentino Rossi (2002)[A 1]
Spanien  Jorge Lorenzo (2008)
SCHNELLSTE RENNRUNDEN
Die beste Quote an Schnellsten Rennrunden 41,11 % (37 Schnellste Runde in 90 Rennen) Spanien  Marc Márquez
Die meisten schnellsten Rennrunden in einer Saison 12 bei 16 Starts (75 %) Italien  Valentino Rossi (2003)
Der jüngste Fahrer, der die schnellste Rennrunde fuhr mit 20 Jahren und 49 Tagen, GP Katar 2013 Spanien  Marc Márquez
Der älteste Fahrer, der die schnellste Rennrunde fuhr mit 37 Jahren und 81 Tagen, GP Frankreich 2016 Italien  Valentino Rossi
Fahrer, die in ihrem ersten Rennen die schnellste Rennrunde fuhren Italien  Valentino Rossi (2002)[A 1]
Spanien  Marc Márquez (2013)
Frankreich  Johann Zarco (2017)
PODESTPLÄTZE
Die beste Podest-Quote 70 % (63 Podestplätze in 90 Rennen) Spanien  Marc Márquez
Die meisten Podestplatzierungen in Folge 23 Italien  Valentino Rossi (20022004)
Die meisten Podestplatzierungen in einer Saison 16 in 16 Rennen (100 %) Italien  Valentino Rossi (2003)
Die meisten Podestplatzierungen ohne Sieg 12 Vereinigte Staaten  Colin Edwards
Die meisten zweiten Plätze 54 Italien  Valentino Rossi
Die meisten dritten Plätze 41 Spanien  Dani Pedrosa
Jüngster Fahrer auf dem Podium mit 20 Jahren und 42 Tagen, GP von Katar 2013 Spanien  Marc Márquez
Ältester Fahrer auf dem Podium mit 38 Jahren und 129 Tagen, Dutch TT 2017 Italien  Valentino Rossi
PUNKTERÄNGE
Die meisten Punkteplatzierungen (absolut) 249 Italien  Valentino Rossi
Die meisten Punkteplatzierungen in Folge 34 Vereinigte Staaten  Colin Edwards (20042006)
Die meisten vierten Plätze 28 Italien  Andrea Dovizioso
Die meisten fünften Plätze 26 Italien  Andrea Dovizioso
Die meisten sechsten Plätze 15 Spanien  Álvaro Bautista
Italien  Loris Capirossi
Die meisten siebten Plätze 22 Vereinigte Staaten  Colin Edwards
Die meisten achten Plätze 20 Vereinigte Staaten  Nicky Hayden
Die meisten neunten Plätze 16 Spanien  Héctor Barberá
Italien  Loris Capirossi
Vereinigte Staaten  Nicky Hayden
Die meisten zehnten Plätze 13 Spanien  Álvaro Bautista
Die meisten elften Plätze 16 Spanien  Aleix Espargaro
Die meisten zwölften Plätze 18 Frankreich  Randy De Puniet
Die meisten dreizehnten Plätze 16 Vereinigte Staaten  Colin Edwards
Die meisten vierzehnten Plätze 10 Spanien  Héctor Barberá
Die meisten fünfzehnten Plätze 8 Vereinigte Staaten  John Hopkins
Der jüngste Fahrer, der in die Punkteränge fuhr mit 18 Jahren und 325 Tagen, GP von Japan 2002 Vereinigte Staaten  John Hopkins
Der älteste Fahrer, der in die Punkteränge fuhr mit 44 Jahren und 299 Tagen, GP Japan 2011 Japan  Shin’ichi Itō
Die meisten GP-Teilnahmen, ohne WM-Punkte zu erzielen 18 Tschechien  Lukáš Pešek
ZIELANKÜNFTE
Die meisten Zielankünfte in Folge 37 Vereinigte Staaten  John Hopkins (20062008)
Die meisten Zielankünfte in einer Saison 18 in 18 Rennen Vereinigte Staaten  John Hopkins (2007)
Australien  Casey Stoner (2007)
Australien  Chris Vermeulen (2007)
Frankreich  Sylvain Guintoli (2008)
Japan  Shin’ya Nakano (2008)
Italien  Valentino Rossi (2008, 2015)
Spanien  Jorge Lorenzo (2010)
Italien  Andrea Dovizioso (2012)
Japan  Hiroshi Aoyama (2014)
Vereinigtes Konigreich  Bradley Smith (2015)
AUSFÄLLE
Die meisten Ausfälle in einem Rennen 10 von 21 Startern (47,6 %), GP von Großbritannien 2005
Die wenigsten Ausfälle in einem Rennen
(Alle Starter im Ziel)
2005: GP der Türkei
2007: GP von Malaysia
2008: GP von Indianapolis; GP von Valencia
2009: GP von Valencia
2010: Dutch TT
2011: GP von Deutschland
2012: GP von Portugal
2014: GP von Japan
Die meisten Ausfälle in Folge 4 Vereinigtes Konigreich  Jeremy McWilliams (2003)
Australien  Troy Bayliss (2004)
Italien  Marco Melandri (2004)
Tschechien  Lukáš Pešek (2013)
Italien  Andrea Iannone (20152016)
Die meisten Ausfälle in einer Saison 11 in 18 Rennen Tschechien  Lukáš Pešek (2013)
GP-TEILNAHMEN
Der jüngste GP-Teilnehmer mit 18 Jahren und 325 Tagen, GP von Japan 2002 Vereinigte Staaten  John Hopkins
Der älteste GP-Teilnehmer mit 44 Jahren und 299 Tagen, GP Japan 2011 Japan  Shin’ichi Itō
Die höchste GP-Teilnehmerzahl 26 Rennteilnehmer
2003: GP des Pazifiks
2013: GP von Valencia
2015: GP von Italien; GP von San Marino; GP von Japan; GP von Valencia
Die größte Zeitspanne zwischen erstem und letztem Grand Prix 15 Jahre und 219 Tage, GP Japan 2002 bis GP Valencia 2017 Italien  Valentino Rossi
Die längste Pause zwischen zwei Grand-Prix-Einsätzen 6 Jahre und 358 Tage, GP von Valencia 2008 und GP von Australien 2015 Australien  Anthony West
Die meisten Saisonteilnahmen 16 Italien  Valentino Rossi (20022017)
Die meisten GP-Teilnahmen ohne Sieg 196 Vereinigte Staaten  Colin Edwards
GESCHWINDIGKEIT
Die höchste jemals gefahrene Geschwindigkeit 354,9 km/h in Mugello [8] Italien  Andrea Iannone (2016)
Die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit in einem GP 182,4 km/h in Spielberg Italien  Andrea Iannone (2016)
Die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit in einer Runde 183,8 km/h in Spielberg Italien  Andrea Iannone (2016)
SONSTIGES
Die meisten gewonnenen Positionen in einem Rennen 22 in Valencia Italien  Valentino Rossi (2015)

Anmerkungen

  1. a b c Der GP von Japan 2002 war das erste Rennen der neuen MotoGP-Kategorie, Rossi hatte zuvor aber bereits zwei Saisons in der 500 cm³-Klasse bestritten.
  2. Seit der Saison 2004 stehen pro Reihe maximal drei statt vier Fahrer.

Rekorde nach KonstrukteurenBearbeiten

In der Saison 2017 aktive Konstrukteure sind grün hinterlegt.

Konstrukteurs-WeltmeistertitelBearbeiten

Stand: Saisonende 2017
Platz Konstrukteur Titel Jahre
1 Japan  Honda 10 2002–2004, 2006, 2011–2014, 2016, 2017
2 Japan  Yamaha 5 2005, 2008–2010, 2015
3 Italien  Ducati 1 2007

Grand-Prix-SiegeBearbeiten

Siehe auch: Liste aller Grand-Prix-Sieger der MotoGP

Stand: Saisonende 2017
Platz Konstrukteur Siege
1 Japan  Honda 131
2 Japan  Yamaha 106
3 Italien  Ducati 39
4 Japan  Suzuki 2

Pole-PositionsBearbeiten

Stand: Saisonende 2017
Platz Konstrukteur Poles
1 Japan  Honda 142
2 Japan  Yamaha 92
3 Italien  Ducati 36
4 Japan  Suzuki 7
5 Vereinigte Staaten  Proton KR 1
Schweiz  Forward Racing 1

Schnellste RennrundenBearbeiten

Stand: Saisonende 2017
Platz Konstrukteur SR
1 Japan  Honda 151
2 Japan  Yamaha 81
3 Italien  Ducati 40
4 Japan  Suzuki 4
5 Italien  Aprilia 1
Vereinigte Staaten  Team Roberts 1

WM-PunkteBearbeiten

Stand: Saisonende 2017
Platz Konstrukteur Punkte
1 Japan  Honda 5.816
2 Japan  Yamaha 5.447
3 Italien  Ducati 3.682
4 Japan  Suzuki 1.700
5 Japan  Kawasaki 693
6 Italien  Aprilia 354
7 Italien  ART 218
8 Schweiz  Forward Racing 173
9 Vereinigte Staaten  Proton KR 150
10 Vereinigte Staaten  Team Roberts 148

PodestplätzeBearbeiten

Stand: Saisonende 2017
Platz Konstrukteur Podien
1 Japan  Honda 389
2 Japan  Yamaha 299
3 Italien  Ducati 119
4 Japan  Suzuki 19
5 Japan  Kawasaki 5
6 Vereinigte Staaten  Team Roberts 2
7 Schweiz  Forward Racing 1

Grand-Prix-StartsBearbeiten

Gezählt werden alle Rennen, an denen der betreffende Konstrukteur tatsächlich teilgenommen hat. Ist er zum Beispiel in der Einführungsrunde (also vor dem eigentlichen Start des Rennens) ausgefallen, wird dies nicht als GP-Teilnahme gewertet. Als gestartet gilt jedoch, wer mindestens den ersten Startversuch des Grand-Prix-Rennens aufgenommen hat.

Stand: Saisonende 2017
Platz Konstrukteur GP
1 Japan  Honda 278
Japan  Yamaha 278
3 Italien  Ducati 262
4 Japan  Suzuki 224
5 Japan  Kawasaki 123
6 Italien  Aprilia 102
7 Italien  ART 69
8 Vereinigte Staaten  Proton KR 59
9 Vereinigtes Konigreich  WCM 39
10 Vereinigtes Konigreich  FTR 36
Vereinigtes Konigreich  PBM 36

Rekorde nach NationenBearbeiten

WeltmeistertitelBearbeiten

Stand: Saisonende 2017
Platz Nation Titel Jahre
1 Spanien  Spanien 7 2010, 2012–2017
2 Italien  Italien 6 2002–2005, 2008, 2009
3 Australien  Australien 2 2007, 2011
4 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 1 2006

Grand-Prix-SiegeBearbeiten

Siehe auch: Liste aller Grand-Prix-Sieger der MotoGP

Stand: Saisonende 2017
Platz Nation Siege
1 Spanien  Spanien 123
2 Italien  Italien 102
3 Australien  Australien 41
4 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 4
5 Brasilien  Brasilien 3
Japan  Japan 3
7 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien 2

Pole-PositionsBearbeiten

Stand: Saisonende 2017
Platz Nation Poles
1 Spanien  Spanien 137
2 Italien  Italien 75
3 Australien  Australien 42
4 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 11
5 Japan  Japan 4
Vereinigtes Konigreich  Großbritannien 4
7 Frankreich  Frankreich 3
8 Brasilien  Brasilien 2
9 Deutschland  Deutschland 1

Schnellste RennrundenBearbeiten

Stand: Saisonende 2017
Platz Nation SR
1 Spanien  Spanien 125
2 Italien  Italien 87
3 Australien  Australien 30
4 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 13
5 Brasilien  Brasilien 6
Japan  Japan 6
7 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien 5
8 Frankreich  Frankreich 4
Deutschland  Deutschland 2

WM-PunkteBearbeiten

Stand: Saisonende 2017
Platz Nation Punkte
1 Spanien  Spanien 12.357
2 Italien  Italien 10.902
3 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 4.378
4 Australien  Australien 2.947
5 Japan  Japan 2.386
6 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien 2.243
7 Frankreich  Frankreich 1.219
8 Deutschland  Deutschland 761
9 Brasilien  Brasilien 732
10 San Marino  San Marino 206

PodestplätzeBearbeiten

Stand: Saisonende 2017
Platz Nation Podien
1 Spanien  Spanien 338
2 Italien  Italien 300
3 Australien  Australien 82
4 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 54
5 Japan  Japan 20
6 Vereinigtes Konigreich  Großbritannien 17
7 Brasilien  Brasilien 14
8 Frankreich  Frankreich 6
9 Deutschland  Deutschland 2
10 San Marino  San Marino 1

MedienpräsenzBearbeiten

FernsehübertragungenBearbeiten

Im Fernsehen wurden bis 2008 die Rennen der 125-cm³-, 250-cm³- und der MotoGP-Klasse auf Eurosport und dem Pay-TV-Tochterkanal Eurosport 2 übertragen.

Von der Saison 2009 bis 2014 hat Sport1 und der Pay-TV-Tochterkanal Sport1+ die Rennen übertragen. An Renn-Sonntagen, an denen die Fußball-Talkshow Doppelpass stattfand, zeigte Sport1 die Rennen der Moto3- und Moto2-Klasse nur als Aufzeichnung. An diesen Tagen konnte man auf der Internet-Seite des Senders die Läufe in einem Livestream kostenlos verfolgen.

Seit 2015 überträgt Eurosport die Rennen. Die Ausstrahlung erfolgt über Eurosport und die Pay-TV Sender Eurosport2 und Eurosport360.

Ab Saison 2019 gehen die Rechte für die TV Übertragung auch in Deutschland an ServusTV. Der mit der Dorna geschlossene Vertrag läuft zunächst 5 Jahre bis zum Ende der Saison 2023.[9]

In Österreich wurden zwischen 2006 und 2011 alle drei Rennen auf dem Fernsehsender ATV gesendet. Seit 2012 hält der ORF die Rechte in Österreich. Seit 2016 überträgt ServusTV das Training bzw. Qualifying der MotoGP am Samstag und die Rennen der Moto3, Moto2 und MotoGP am Sonntag sowie alle Trainings, Qualifyings und Rennen des internationalen Livestreams online.

In der Schweiz findet die Übertragung auf SRF zwei oder SRF info statt.

TodesfälleBearbeiten

ComputerspieleBearbeiten

Es existieren mehrere gleichnamige Computerspiele. Das PlayStation-2-Spiel erschien erstmals 2000 von Namco, die THQ-Serie für die Xbox 2002. Es gab jeweils mehrere Fortsetzungen, z. B. MotoGP 08 für die Nintendo Wii [10], Xbox 360 und Windows-PC. Seit 2013 hat die italienische Firma Milestone S.r.l. die Lizenz für die Herausgabe der MotoGP-Spiele. Milestone hat jahrelange Erfahrung in Rennspielen bereits zuvor mehrere Spiele für die Superbike-Weltmeisterschaft auf den Markt gebracht. Bis auf 2016 – dort gab es mit Valentino Rossi: The Game eine Sonderausgabe – folgte in jedem Jahr ein neuer Ableger des Spiels. Mit MotoGP17 folgt nun zum ersten Mal der Einstieg in die Welt des E-Sports.

Siehe auchBearbeiten

VerweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: MotoGP – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 2016 GP World Championships Provisional Regulations. In: fim-live.com. 31. Januar 2016, abgerufen am 13. Februar 2016 (pdf).
  2. Gerald Dirnbeck: Technisches Reglement für 2016 beschlossen. In: motorsport-total.com. 3. April 2015, abgerufen am 22. Oktober 2015.
  3. http://www.motorsport-total.com/motorrad/news/2014/03/offiziell-reglement-fuer-ducati-geaendert-14031805.html
  4. MotoGP Goes Back to 1000cc in 2012 - Motorcycle USA. In: fim-live.com. Abgerufen am 23. April 2017 (englisch).
  5. Neuer MotoGP-Rekord: Dovizioso fährt 356,4 km/h, www.motorsport-magazin.com, 1. Juni 2018; abgerufen am 1. Juli 2018
  6. Geschichte. Über Jahrzehnte eng verbunden.
  7. DER BMW M AWARD.
  8. Tobias Ebner: Ducati-Pilot dringt in neue Sphären vor. In: motorsport-magazin.com. 22. Mai 2016, abgerufen am 20. Juli 2016.
  9. MotoGP 2019 auf ServusTV: Alle Antworten zur TV-Übertragung. In: Motorsport-Magazin.com. (motorsport-magazin.com [abgerufen am 25. August 2018]).
  10. http://www.motogp.com/de/nachrichten/2009/06/08/motogp-spiel-fur-nintendo-wii-erhaltlich/149987