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Portugiesische Fußballnationalmannschaft

Fußballnationalmannschaft der Herren aus Portugal
Portugal
Portugal
Logo des Portugiesischen Fußballverbandes
Spitzname(n) Seleção das Quinas
Tugas
Verband Federação Portuguesa
de Futebol
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Nike
Cheftrainer Fernando Santos
Co-Trainer Ilídio Vale
Kapitän Cristiano Ronaldo
Rekordtorschütze Cristiano Ronaldo (99)
Rekordspieler Cristiano Ronaldo (164)
Heimstadion wechselnde Stadien
FIFA-Code POR
FIFA-Rang 6. (1632 Punkte)
(Stand: 24. Oktober 2019)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Bilanz
623 Spiele
300 Siege
146 Unentschieden
177 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Spanien 1875Spanien Spanien 3:1 Portugal PortugalPortugal
(Madrid, Spanien; 18. Dezember 1921)
Höchste Siege
PortugalPortugal Portugal 8:0 Liechtenstein LiechtensteinLiechtenstein
(Lissabon, Portugal; 18. November 1994)
PortugalPortugal Portugal 8:0 Liechtenstein LiechtensteinLiechtenstein
(Coimbra, Portugal; 9. Juni 1999)
PortugalPortugal Portugal 8:0 Kuwait KuwaitKuwait
(Leiria, Portugal; 19. November 2003)
Höchste Niederlage
PortugalPortugal Portugal 0:10 England EnglandEngland
(Lissabon, Portugal; 25. Mai 1947)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 7 (Erste: 1966)
Beste Ergebnisse 3. Platz 1966
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 7 (Erste: 1984)
Beste Ergebnisse Europameister 2016
Konföderationen-Pokal
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 2017)
Beste Ergebnisse 3. Platz 2017
UEFA Nations League
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 2019)
Beste Ergebnisse Sieger 2019
(Stand: 17. November 2019)

Die portugiesische Fußballnationalmannschaft der Männer (portugiesisch Seleção Portuguesa de Futebol) ist eine Auswahl von portugiesischen Fußballspielern, die den portugiesischen Fußballverband (Federação Portuguesa de Futebol) auf internationaler Ebene bei Freundschaftsspielen und internationalen Turnieren repräsentiert.

Ihr größter Erfolg ist der Gewinn der Europameisterschaft 2016. Darüber hinaus waren der Sieg in der Nations League 2018/19, ein dritter Platz bei der Weltmeisterschaft 1966, ein vierter Platz bei der Weltmeisterschaft 2006 und ein zweiter Platz bei der Europameisterschaft 2004 im eigenen Land die besten Platzierungen.

GeschichteBearbeiten

1914–1928: Frühe JahreBearbeiten

Der portugiesische Fußballdachverband wurde 1914 als União Portuguesa de Futebol gegründet. Ziel war es nationale Turniere zu organisieren, da damals nur regionale Meisterschaften stattfanden, und eine Nationalmannschaft zu erschaffen, um gegen andere Nationen anzutreten. Aufgrund des Ersten Weltkrieges fand das erste Spiel der portugiesischen Nationalmannschaft erst sieben Jahre später, am 18. Dezember 1921, gegen Spanien im O’Donnell Stadion in Madrid statt. Das Spiel gewannen die Spanier mit 3:1. Für Spanien war es bereits das siebte Länderspiel. Die portugiesische Mannschaft bestand aus Spielern von fünf verschiedenen Mannschaften (Internacional, Casa Pia AC, Benfica Lissabon, Sporting Lissabon, FC Porto). Mit vier Spielern (António Pinho, Cândido de Oliveira, J. Maria Gralha und António Augusto Lopes) stellte Casa Pia die meisten Spieler bereit. Benfica war mit drei (Vítor Gonçalves, Ribeiro dos Reis und Alberto Augusto), Sporting mit zwei (Jorge Vieira und João Francisco) und Internacional (Carlos Guimarães) und der FC Porto (Artur Augusto) mit jeweils einem Spieler vertreten. Die Spieler wurden von einem Komitee nominiert, das aus 11 Personen bestand. Sie waren für die Aufstellung der ersten drei Länderspiele verantwortlich.

 
Portugals erstes Spiel gegen Spanien, am 18. Dezember 1921 in Madrid.

Der Spielbericht des ersten offiziellen Spiels der portugiesischen Nationalmannschaft: Spanien – Portugal 3:1 (2:0).[2]

Auch die nächsten drei Länderspiele fanden wieder gegen Spanien statt und allesamt gingen verloren. Erst im fünften Spiel, im Jahr 1925, konnten die Portugiesen mit einem 1:0 gegen Italien den ersten Sieg einfahren. Im sechsten Spiel erreichte Portugal das erste Unentschieden gegen die Tschechoslowakei. 1928 ging Portugal im sechsten Vergleich mit den Spaniern zum ersten Mal nicht als Verlierer vom Platz. Im Lissaboner Estádio do Lumiar erkämpften sich die Lusitaner ein 2:2.

1928–1964: Turnierdebüt und verpasste EndrundenBearbeiten

Da der portugiesische Fußballverband erst 1923 der FIFA beitrat, verpasste Portugal die ersten drei olympischen Fußballturniere. Bei den Olympischen Spielen 1924 in Paris traf die Nationalmannschaft in der Vorrunde auf den späteren Bronzemedaillengewinner Schweden. Das Spiel wurde jedoch von Portugal abgesagt, das sich damit weiterhin nur in Freundschaftsspielen mit anderen Nationen messen konnte. Vier Jahre später gaben die Portugiesen bei der Olympiade von Amsterdam schließlich ihr Turnierdebüt. Nach Siegen gegen Chile und Jugoslawien musste sich Portugal im Viertelfinale Ägypten mit 1:2 geschlagen geben.

An der ersten Austragung der Weltmeisterschaft im Jahr 1930 nahm die portugiesische Nationalmannschaft nicht teil, da die Partizipation an der Endrunde auf Einladung erfolgte. Bei der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1934 scheiterten die Portugiesen deutlich an Spanien. Vier Jahre später traf man in der Qualifikation auf die Schweiz. Nachdem sich beide Mannschaften auf eine einzige Partie auf neutralem Boden geeinigt hatten, verlor Portugal das Spiel in Mailand mit 1:2.

Wegen des Zweiten Weltkrieges fiel die Weltmeisterschaft 1942 aus und die Portugiesen absolvierten in den Kriegsjahren nur sieben Freundschaftsspiele. Die wenige Spielpraxis wirkte sich auch unmittelbar nach dem Krieg auf die Ergebnisse des Nationalteams aus: Im Jahr 1947 kassierte Portugal die bis heute höchste Niederlage der Verbandsgeschichte, ein 0:10 gegen England.

In der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1950 in der ehemaligen Kolonie Brasilien scheiterte Portugal wieder nach Hin- und Rückspiel am iberischen Nachbarn Spanien. Später wurde Portugal der Startplatz der Türkei angeboten, der jedoch abgelehnt wurde. 1954 trat der portugiesische Verband der in Basel neu gegründeten UEFA bei. Auch die nächsten zwei Weltmeisterschaften verpassten die Portugiesen. 1954 wurden sie in der Qualifikation von Österreich mit einer 1:9-Niederlage und einem torlosen Remis deklassiert. Bei der Qualifikation zur WM 1958 wurde Portugal Italien und Nordirland zugelost und scheiterte als Gruppenletzter.

Die von der UEFA gegründete Europameisterschaft fand zum ersten Mal 1960 statt. In der Qualifikation zur Endrunde, die im K.-o.-Modus ausgetragen wurde, traf die Seleção im Achtelfinale auf die Nationalmannschaft der DDR. Am 21. Juni 1959 gewann Portugal das Hinspiel im Walter-Ulbricht-Stadion zu Berlin mit 2:0 durch Tore von Matateu und Mário Coluna. Eine Woche später setzen sich die Portugiesen im Estádio das Antas in Porto mit 3:2 auch im Rückspiel durch. Coluna erzielte dabei zwei Tore. Im Viertelfinale scheiterte Portugal jedoch am späteren Finalisten Jugoslawien. Zwar wurde das Hinspiel mit 2:1 gewonnen, allerdings ging das Rückspiel mit 1:5 verloren, sodass man die Endrunde verpasste.

In der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 1962 in Chile traf Portugal auf England und Luxemburg. In dieser 3er-Gruppe erreichte nur der Erstplatzierte die Endrunde. Nach einem 6:0-Sieg gegen Luxemburg und einem 1:1-Unentschieden gegen England in Lissabon gingen die beiden Auswärtsspiele verloren, wodurch die Portugiesen nur Gruppenzweiter wurden.

Die Europameisterschaft 1964 in Spanien wurde bereits in der Vorrunde der Qualifikation gegen Bulgarien verpasst. Hin- und Rückspiel gewannen beide Mannschaften jeweils 3:1, weswegen ein Entscheidungsspiel notwendig wurde, das die Bulgaren mit 1:0 in Rom gewannen. Stattdessen nahm Portugal 1964 an der Taça das Nações (dt.: Nationen-Pokal) teil, einem Einladungsturnier im Liga-System zum 50. Jubiläum des Brasilianischen Fußballverbandes. Neben Portugal und Brasilien wurden Argentinien und England eingeladen. Das erste Spiel gegen Argentinien verlor Portugal mit 0:2. Das zweite Spiel gegen England, das ebenfalls die EM-Endrunde verpasst hatte, endete mit einem 1:1-Unentschieden mit Toren von Roger Hunt und Fernando Peres. Das letzte Spiel gegen Gastgeber Brasilien verloren die Lusitaner mit 1:4. Den portugiesischen Ehrentreffer bescherte Mário Coluna. Portugal wurde gemeinsam mit England Gruppendritter.

1965–1982: Erste WM-Teilnahme, Torschützenkönig Eusébio und folgende StagnationBearbeiten

 
Eusébio in 1972

In der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1966 spielte Portugal in der Gruppe 4 gegen den Vizeweltmeister der WM 1962, die Tschechoslowakei, Rumänien und die Türkei. Obwohl Benfica Lissabon 1961 und 1962 den Europapokal der Landesmeister gewonnen und 1965 wieder im Finale gestanden hatte, galten die vom Brasilianer Otto Glória trainierten Portugiesen nur als Außenseiter. Nach vier Siegen in Serie reichte ein 0:0-Unentschieden am vorletzten Gruppenspieltag gegen die Tschechoslowakei, um sich erstmals für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Bei der Endrunde traf Portugal in der Gruppe C auf Ungarn, Brasilien und Bulgarien. Angeführt von Kapitän Mário Coluna gewann Portugal alle drei Spiele und qualifizierte sich als Gruppenerster souverän für das Viertelfinale. Mit dem 3:1-Sieg im letzten Gruppenspiel gegen den amtierenden Weltmeister Brasilien sorgte man zudem für dessen sensationelles Vorrundenaus. Im Viertelfinale wartete mit Nordkorea ein weiteres Überraschungsteam. Nach einem katastrophalen Spielbeginn lag Portugal bereits nach 25 Minuten mit 0:3 in Rückstand. Anschließend gelang es dem portugiesischen Offensivblock jedoch wieder an den mutigen Angriffsfußball der Gruppenphase anzuknüpfen und Eusébio drehte das Spiel mit vier Toren fast im Alleingang, bevor José Augusto für den 5:3-Endstand sorgte. Im Halbfinale gegen den Gastgeber England war Portugal zumeist ebenbürtig, doch die Engländer nutzten ihre Spielzüge besser und nahmen Eusébio zudem in Person von Nobby Stiles erfolgreich in Manndeckung. Dem Schwarzen Panther gelang per Elfmeter in der 82. Minute nur noch der 1:2-Anschlusstreffer, wodurch Portugal das Finale verpasste. Das Spiel um Platz 3 gewann die Seleção mit 2:1 gegen die Sowjetunion. Damit erreichten die Portugiesen bei ihrer Turnierpremiere die bis heute beste WM-Platzierung. Eusébio erzielte in diesem Spiel sein neuntes Turniertor und wurde WM-Torschützenkönig.

Nach dem erfolgreichen Auftritt bei der Weltmeisterschaft sollten 18 Jahre vergehen, bis sich die Portugiesen wieder für eine Endrunde qualifizieren konnten. In der Qualifikation zur Europameisterschaft 1968 traf man auf Bulgarien, Norwegen und Schweden und verpasste als Gruppenzweiter knapp das EM-Ticket. In der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1970 wurde Portugal Rumänien, Griechenland und der Schweiz zugelost und mit nur einem Sieg Gruppenletzter. Die Qualifikation zur EM 1972 wurde als Gruppenzweiter hinter Belgien und vor Schottland und Dänemark knapp verpasst. Auch in der Qualifikation zur WM 1974 berechtigte der zweite Gruppenrang hinter Bulgarien und vor Nordirland und Zypern nicht zur Endrundenteilnahme. In der Qualifikation zur EM 1976 kam Portugal in einer Vierergruppe mit England, der Tschechoslowakei und Zypern nicht über den dritten Gruppenplatz hinaus. Die WM 1978 verpasste man in der Qualifikation als Gruppenzweiter hinter Polen und vor Dänemark und Zypern. Die Qualifikation zur EM 1980 bestritt Portugal in einer Fünfergruppe mit Belgien, Österreich, Schottland und Norwegen und scheiterte als Gruppendritter. Und in der Qualifikation zur WM 1982 wurde man in einer Gruppe mit Schottland, Nordirland, Schweden und Israel nur Gruppenvierter.

1983–1994: Erste EM-Teilnahme, Saltillo-Affäre und erneute StagnationBearbeiten

Im September 1982 kehrte Otto Glória als Nationaltrainer zurück. In die Qualifikation zur Europameisterschaft 1984 startete Portugal vielversprechend mit zwei Siegen gegen Finnland und Polen. Im April 1983 kassierte die Seleção jedoch gegen den letzten Gruppengegner, die Sowjetunion, eine 0:5-Auswärtsniederlage. Als auch das anschließende Freundschaftsspiel gegen Brasilien mit 0:4 verloren ging, trat Glória nach nur sieben Länderspielen wieder zurück und wurde durch Fernando Cabrita ersetzt. Cabrita startete wie sein Vorgänger mit Siegen gegen Polen und Finnland. Im entscheidenden letzten Gruppenspiel schlug Portugal die Sowjetunion am 13. November 1983 in Lissabon durch ein Tor von Rui Jordão mit 1:0. Dadurch nahm Portugal nach 18 Jahren wieder an einer Endrunde und erstmals an einer EM teil. Das EM-Debüt verlief ähnlich erfolgreich wie das WM-Debüt: Im ersten Gruppenspiel erkämpften die Portugiesen ein 0:0-Unentschieden gegen den amtierenden Europameister Deutschland. Das zweite Gruppenspiel gegen Spanien endete 1:1, wobei António Sousa Portugals erstes EM-Tor erzielte. Im letzten Gruppenspiel gegen Rumänien gelang Nené in der 81. Minute der 1:0-Siegtreffer, woraufhin Portugal an Deutschland vorbei- und als Gruppenzweiter ins Halbfinale einzog. In der Vorschlussrunde ließ Portugal den überlegenen Gastgeber Frankreich anrennen und lauerte auf Konter. Rui Jordão erzwang mit seinem Tor zum 1:1-Ausgleich in der 74. Minute die Verlängerung. In dieser bedrängte Frankreich fast permanent das Tor von Manuel Bento, lief jedoch in der 98. Minute in einen Konter, den erneut Rui Jordão zum 2:1 für Portugal nutzte. Anschließend konnte Portugal den intensiven Angriffsbemühungen der Franzosen jedoch nicht mehr standhalten und kassierte in der 114. Minute den Ausgleich, bevor Michel Platini eine Minute vor Ende der Verlängerung die 2:3-Niederlage besiegelte.

Nach dem überraschend erfolgreichen Abschneiden bei der EM übernahm José Torres die Nationalmannschaft. In der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1986 löste Portugal in einer Fünfergruppe mit Deutschland, Schweden, der Tschechoslowakei und Malta als Gruppenzweiter zum zweiten Mal das WM-Ticket. Das Turnier selbst stand unter keinen guten Vorzeichen: Erst wurde nur wenige Stunden vor der geplanten Abreise der Mannschaft nach Mexiko António Veloso positiv auf das anabole Steroid Primobolan getestet ‒ ein Befund, der sich später als falsch herausstellte ‒ und aus dem WM-Kader gestrichen. Später drohte die Mannschaft ‒ erbost über den Umgang mit Veloso, ihre Unterkunft in Saltillo, dürftige Siegprämien und nach einem Streit mit dem portugiesischen Fußballverband über ausbleibende Bonuszahlungen ‒ mit einem WM-Boykott (Saltillo-Affäre). Aufgrund des öffentlichen Drucks aus dem In- und Ausland lenkten die Spieler aber frühzeitig ein. Durch ein Tor von Carlos Manuel startete Portugal sogar mit einem 1:0-Auftaktsieg gegen England in das Turnier. Im Anschluss brach sich jedoch Stammtorhüter Manuel Bento im Training ein Bein und Portugal musste nach Niederlagen gegen Polen und Marokko bereits nach der Gruppenphase die Heimreise antreten.

Als Konsequenz der Saltillo-Affäre wurde Nationaltrainer Torres nach der WM entlassen und die in den Boykott involvierten Spieler von den Qualifikationsspielen zur EM 1988 ausgeschlossen. Daraufhin verschlechterten sich die Resultate deutlich und Portugal erreichte in einer Fünfergruppe mit Italien, Schweden, der Schweiz und Malta nur den dritten Gruppenrang. Auch die darauffolgenden drei großen Turniere wurden verpasst: Bei der Qualifikation zur WM 1990 kam Portugal in einer Gruppe mit Belgien, der Tschechoslowakei, der Schweiz und Luxemburg erneut nicht über den dritten Gruppenrang hinaus. Die Qualifikation zur EM 1992 wurde in einer Gruppe mit der Niederlande, Griechenland, Finnland und Malta als Gruppenzweiter knapp verpasst. Und in der Qualifikation zur WM 1994 belegte die Seleção in einer Gruppe mit Italien, der Schweiz, Schottland, Malta und Estland abermals nur den dritten Gruppenrang.

1995–2006: Die Goldene GenerationBearbeiten

In der Qualifikation zur Europameisterschaft 1996 feierte die sogenannte „Goldene Generation“ Portugals – eine Reihe besonders vielversprechender Talente aus den Geburtsjahren zwischen 1969 und 1974 wie Luís Figo, Rui Costa, João Pinto oder Fernando Couto, die 1989 und 1991 zweimal in Folge die Junioren-Weltmeisterschaft gewonnen hatte – unter Nationaltrainer António Oliveira einen souveränen Gruppensieg. Die zweite EM-Teilnahme endete für die Seleção trotz einer guten Gruppenphase, in der sie sich mit einem Unentschieden gegen Dänemark und zwei Siegen gegen die Türkei und Kroatien als Gruppenerster für die K.-o.-Runde qualifizierte, bereits im Viertelfinale durch eine 0:1-Niederlage gegen den späteren Finalisten Tschechien.

In der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1998 wurde Portugal von Artur Jorge betreut. In einer Gruppe mit Deutschland, der Ukraine, Armenien, Nordirland und Albanien erreichte Portugal nur einen enttäuschenden dritten Platz, wodurch abermals die WM-Endrunde verpasst wurde. Bis heute ist die WM 1998 das letzte Turnier, für das sich Portugal nicht qualifizieren konnte.

Die Qualifikation für die Europameisterschaft 2000 gelang unter Nationaltrainer Humberto Coelho. Zwar wurde Portugal in Gruppe 7 nur Zweiter hinter Rumänien, als bestem Gruppenzweiten der Quali blieben der Seleção die Relegationsspiele jedoch erspart. Bei der Endrunde spielte Portugal begeisternden Fußball. Ihr Auftaktspiel in der Gruppe A gegen England gewann die Seleção trotz eines 0:2-Rückstandes durch Tore von Figo, Rui Costa und Nuno Gomes mit 3:2. Im zweiten Gruppenspiel gegen Rumänien gelang durch das 1:0-Siegtor von Costinha in der Nachspielzeit die vorzeitige Qualifikation für die K.-o.-Runde. Obwohl Coelho daher im letzten Gruppenspiel gegen Deutschland nur eine B-Elf auf den Rasen sandte, gewann Portugal auch dieses Spiel durch einen Hattrick von Sérgio Conceição klar mit 3:0. Im Viertelfinale schlug Portugal die Türkei durch einen Doppelpack von Nuno Gomes mit 2:0 und zog zum zweiten Mal nach 1984 in ein EM-Halbfinale ein. Wie damals hieß der Gegner dabei Frankreich. Obwohl Portugal durch Nuno Gomes die Führung erzielte und im Spielverlauf die größeren Chancen herausspielte, ging das Spiel in der Verlängerung durch ein Golden Goal per Handelfmeter von Zinédine Zidane mit 1:2 verloren. Abel Xavier, Paulo Bento und Nuno Gomes wurden für ihr Verhalten gegenüber dem Schiedsrichter nach Spielende mit monatelangen Sperren belegt.

Nachdem sich Humberto Coelho gegen eine Verlängerung seines Vertrages entschieden hatte, wurde António Oliveira im August 2000 zum zweiten Mal Nationaltrainer. Als Sieger ihrer WM-Qualifikationsgruppe sicherten sich die Portugiesen nach 16 Jahren wieder die Teilnahme an einer WM-Endrunde. Durch das gute Abschneiden bei der zurückliegenden EM gehörte die Seleção zu den Geheimfavoriten. Allerdings gelang Portugal in Gruppe D nur im zweiten Gruppenspiel gegen Polen ein überzeugender 4:0-Sieg, zu dem Pauleta drei Tore beisteuerte. Die übrigen Gruppenspiele gegen die USA und Gastgeber Südkorea gingen überraschend verloren, woraufhin die Mannschaft bereits nach der Vorrunde ausschied und António Oliveira entlassen wurde.

Zur Vorbereitung auf die Europameisterschaft 2004 im eigenen Land, für die Portugal als Gastgeber automatisch qualifiziert war, verpflichtete der portugiesische Fußballverband den Brasilianer Luiz Felipe Scolari als Nationaltrainer. Scolari hielt weitestgehend an der mittlerweile sehr erfahrenen „Goldenen Generation“ fest, integrierte jedoch auch junge Talente wie Cristiano Ronaldo in die Mannschaft. Trotz einer überraschenden 1:2-Niederlage im Eröffnungsspiel gegen Griechenland zogen die Portugiesen im Anschluss nach Siegen gegen Russland, Spanien, England (im Elfmeterschießen) und die Niederlande erstmals ins EM-Finale ein. In der Wiederauflage des Eröffnungsspiels gegen Griechenland war Portugal klarer Favorit und erspielte sich ein deutliches Chancenplus. Das einzige Tor des Spiels erzielten jedoch die Griechen nach einer Standardsituation.

Nach dem verlorenen EM-Finale bot sich der in die Jahre gekommenen „Goldenen Generation“ bei der WM 2006 in Deutschland letztmals die Chance auf einen großen Titel. Die Qualifikation gelang dabei mühelos. In der Gruppenphase der Endrunde zog Portugal ohne Punktverlust ins Achtelfinale gegen die Niederlande ein. In einem Spiel, das durch harte Fouls und eine Vielzahl an Gelben und Roten Karten im Nachgang als Schlacht von Nürnberg bezeichnet wurde, reichte ein Tor von Maniche zum 1:0-Sieg. Das torlose Viertelfinale gegen England musste im Elfmeterschießen entschieden werden. Ricardo hielt dabei als erster Torhüter überhaupt drei Elfmeter bei einer WM und bescherte Portugal die zweite WM-Halbfinalteilnahme nach 1966. In der Vorschlussrunde traf die Seleção auf Frankreich und verlor wie bei der EM 2000 durch einen von Zidane verwandelten Elfmeter. Im Spiel um Platz 3 unterlag Portugal mit 1:3 gegen Gastgeber Deutschland. Der vierte Platz stellt die bis heute zweitbeste WM-Platzierung dar.

2007 bis heute: Europameister und Nations-League-SiegerBearbeiten

Nach der WM gaben mit Luís Figo und Pauleta wie erwartet die beiden letzten großen Spieler der „Goldenen Generation“ ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt und Nationaltrainer Scolari sah sich gezwungen, einen Umbruch einzuleiten. Für die Europameisterschaft 2008 qualifizierte sich Portugal – angeführt von Nuno Gomes, Deco und Cristiano Ronaldo – als Zweiter der Qualifikationsgruppe A hinter Polen. Bei der Endrunde zog Portugal durch Siege in den beiden ersten Gruppenspielen gegen die Türkei und Tschechien vorzeitig in die Finalrunde ein. Daraufhin schonte Scolari im letzten Gruppenspiel, einer 0:2-Niederlage gegen die Schweiz, eine Reihe von Stammspielern. Als Gruppensieger traf Portugal im Viertelfinale auf Deutschland und schied nach einer unglücklichen 2:3-Niederlage aus. Im Anschluss trat Scolari zurück und wurde durch Carlos Queiroz ersetzt.

Nach durchwachsenen Qualifikationsspielen sicherte sich Portugal als Gruppenzweiter hinter Polen und knapp vor Schweden erst durch zwei 1:0-Siege in den Relegationsspielen gegen Bosnien und Herzegowina die Teilnahme an der WM 2010. Dennoch als Mitfavorit gehandelt, kam Portugal im ersten WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste nicht über ein 0:0 hinaus. Im zweiten Gruppenspiel wurde der Außenseiter Nordkorea mit 7:0 deklassiert. Aufgrund der sehr guten Tordifferenz war der zweite Gruppenplatz nahezu sicher. Das letzte Gruppenspiel gegen Brasilien endete nach ausgeglichenem und wenig spektakulärem Spielverlauf erneut torlos, womit beide Mannschaften ins Achtelfinale einzogen. Hier verlor Portugal mit 0:1 gegen den späteren Turniersieger Spanien.

Nachdem Queiroz wegen Beschimpfungen von Offiziellen während Dopingkontrollen vor der WM von der portugiesischen Anti-Doping-Agentur im August 2010 für sechs Monate gesperrt worden war und Portugal in den beiden ersten Qualifikationsspielen für die EM 2012 gegen Zypern und Norwegen nur einen Punkt geholt hatte, ersetzte ihn der portugiesische Fußballverband im September 2010 durch Paulo Bento. Als Gruppenzweiter hinter Dänemark schlug die Seleção erneut Bosnien und Herzegowina in den Relegationsspielen. Bei der Endrunde setzte sich Portugal etwas überraschend in der „Todesgruppe“ um Deutschland, die Niederlande und Dänemark durch. Ein Doppelpack von Cristiano Ronaldo zum 2:1-Sieg im letzten Gruppenspiel gegen die Elftal sicherte den Einzug ins Viertelfinale. Auch hier war es Ronaldo, der mit einem Kopfballtor zum 1:0-Sieg gegen Tschechien den Unterschied machte. Im Halbfinale gegen den amtierenden Welt- und Europameister Spanien verlor die Seleção unglücklich im Elfmeterschießen.

Um die Endrunde der WM 2014 in Brasilien zu erreichen, musste Portugal als Tabellenzweiter der Qualifikationsgruppe F hinter Russland zum dritten Mal in Folge den Umweg über die Relegationsspiele nehmen. Zwei knappe Siege gegen Schweden, die Portugal den Toren von Cristiano Ronaldo zu verdanken hatte, sicherten schließlich die Teilnahme. Das Turnier endete jedoch enttäuschend. Mit einem angeschlagenen Ronaldo kassierte Portugal im Auftaktspiel gegen Deutschland eine 0:4-Niederlage. Im Anschluss reichten ein 2:2-Unentschieden gegen die USA und ein 2:1-Sieg gegen Ghana wegen der schlechten Tordifferenz nicht für den Einzug ins Achtelfinale.

Eine Heimniederlage gegen Albanien im Auftaktspiel der Qualifikation zur Europameisterschaft 2016 führte zur Entlassung von Paulo Bento. Unter dem neuen Nationaltrainer Fernando Santos wurden alle übrigen Qualifikationsspiele gewonnen, woraufhin sich Portugal als Gruppenerster erstmals seit 2008 wieder direkt und ohne Umweg über die Relegation für ein großes Turnier qualifizierte. Die EM-Endrunde begann ernüchternd: Als Favorit der Gruppe F kam Portugal im ersten Gruppenspiel gegen den Turnier-Debütanten aus Island trotz großer spielerischer Überlegenheit und dem Führungstor von Nani nur zu einem 1:1-Unentschieden. Das zweite Gruppenspiel gegen Österreich endete trotz einer erneuten Vielzahl an klaren Chancen torlos. Im letzten Gruppenspiel gegen Ungarn stand Portugal folglich unter großem Erfolgsdruck, geriet jedoch gleich dreimal in Rückstand. Ein Tor von Nani und ein Doppelpack von Cristiano Ronaldo führten zum dritten Remis in Folge. Obwohl nur Gruppendritter, qualifizierte sich die Seleção damit dank des neuen Turniermodus’ für die Finalrunde. In den K.-o.-Spielen setzte Santos auf eine wenig spektakuläre und viel kritisierte Defensivtaktik, die sich jedoch als erfolgreich herausstellte: Das Achtelfinale gewann Portugal gegen Kroatien durch ein Kontertor von Ricardo Quaresma mit 1:0 nach Verlängerung, das Viertelfinale gegen Polen mit 5:3 im Elfmeterschießen. Im Halbfinale trafen die Portugiesen auf Wales und zogen nach Toren von Ronaldo und Nani durch einen 2:0-Sieg zum zweiten Mal nach 2004 ins Endspiel ein. Dort schlug Portugal am 10. Juli 2016 den Gastgeber Frankreich durch ein Tor von Éder mit 1:0 nach Verlängerung und gewann den ersten großen internationalen Titel.

Infolge des EM-Gewinns nahm Portugal im Jahr 2017 erstmals am FIFA-Konföderationen-Pokal teil und qualifizierte sich durch ein Unentschieden gegen Mexiko und Siege gegen Russland und Neuseeland als Erster der Gruppe A für die Finalrunde. Nach einer Niederlage im Halbfinale gegen den Südamerikameister Chile (0:3 im Elfmeterschießen) beendete Portugal das Turnier durch einen anschließenden 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen Mexiko auf dem dritten Platz.

In die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2018 startete Portugal mit einer Niederlage gegen die Schweiz. Anschließend sicherten sich die Portugiesen aber ohne weiteren Punktverlust den Gruppensieg und somit die direkte Qualifikation für die Endrunde in Russland. Portugal wurde der Gruppe B zugelost und zog mit einem Sieg gegen Marokko und zwei Unentschieden gegen Spanien und den Iran punktgleich mit dem iberischen Nachbarn als Gruppenzweiter ins Achtelfinale ein. Dort schieden die Portugiesen nach einer 1:2-Niederlage gegen Uruguay aus.[3]

Im Herbst 2018 nahmen die Portugiesen an der ersten Austragung der UEFA Nations League in der höchsten Spielklasse (Liga A) teil und qualifizierten sich in je zwei Partien gegen Polen und Italien für die Endrunde („Final Four“) im Juni 2019. Dort gewann die Seleção auf heimischem Boden nach einem 3:1-Sieg im Halbfinale gegen die Schweiz und einem 1:0-Sieg im Finale gegen die Niederlande ihren zweiten internationalen Titel.

BilanzenBearbeiten

FIFA-WeltranglisteBearbeiten

 
Kumulierte Siegquoten

Bei Einführung der FIFA-Weltrangliste im August 1993 belegte Portugal Rang 23. Bis Februar 1994 verbesserte sich Portugal auf Rang 19 und im August 1995 erreichte das Land, dank einer soliden Qualifikation zur Europameisterschaft 1996, den 9. Platz und somit das erste Mal die Top 10 der Weltrangliste. Einen Monat später fiel Portugal aber auf den 24. Platz zurück, hielt aber bis Mai 1997 immer einen Platz in den Top 20. Ab Juni 1997 bis Dezember 1998 fuhr das Land die schlechtesten Platzierungen ein. Nach der verpassten Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1998 erreichte man den Tiefpunkt im August 1998 mit dem 43. Platz. Im Januar 1999 erreichte Portugal mit Rang 17 wieder die Top 20 und bis zu Beginn der Europameisterschaft 2000 verbesserte sich das Land auf den 15. Platz. Nach einer starken Europameisterschaft und der Halbfinalteilnahme erreichten die Portugiesen im Juli 2000, nach 5-jähriger Abstinenz, mit Platz 7 wieder die Top 10 der Rangliste. In den folgenden zwei Jahren war Portugal konstant unter den zehn ersten Plätzen vertreten. Dies änderte sich nach dem Gruppenaus bei der Weltmeisterschaft 2002. Im September 2002 fiel man auf Rang 11 und bis Juni 2004 auf den 22. Platz zurück. Dafür verantwortlich war aber auch, dass Portugal vor der Europameisterschaft 2004 im eigenen Land keine Qualifikationsspiele bestreiten musste und Freundschaftsspiele schwächer gewichtet wurden. Dank der Vizeeuropameisterschaft verbesserte sich Portugal im Juli 2004 um 10 Plätze auf Rang 12 und im Oktober desselben Jahres erreichte man mit Rang 8 wieder die Top 10. In den nächsten fünf Jahren schwankte Portugal, nach einem vierten Platz bei der Weltmeisterschaft 2006 und dem Viertelfinalaus bei der EM 2008, zwischen Platz 6 und 11. Von Juli bis September 2009 stand das Land auf Rang 17. Seit Oktober 2009 befindet sich Portugal konstant in den Top 10. Die höchste Platzierung erreichte Portugal mit dem 3. Platz im April und Mai 2010, Oktober 2012, April 2014 sowie von September 2017 bis Januar 2018.

LänderspielbilanzenBearbeiten

Portugal hat folgende Bilanzen[B 1] gegen andere Nationalmannschaften (mind. 10 Spiele; Stand: 17. November 2019)

Für weitere Bilanzen siehe: Liste der Länderspiele der portugiesischen Fußballnationalmannschaft

Land Sp. S U N Torverhältnis Wichtige Begegnungen[4]
Belgien  Belgien 18 06 07 05 21:22 EM-Qualifikation 1972, 1980, 2008, WM-Qualifikation 1990
Brasilien  Brasilien 20 04 03 13 16:39 Olympische Spiele 1972, WM-Vorrunde 1966, 2010
Bulgarien  Bulgarien 13 04 03 06 16:18 EM-Qualifikation 1964, 1968, WM-Vorrunde 1966
Danemark  Dänemark 16 11 02 03 32:18 WM-Qualifikation 2010, EM-Qualifikation 2012, 2016, Vorrunde 1996, 2012
Deutschland  Deutschland 18 03 05 10 16:29 EM-Vorrunde 1984, 2000, 2012, Viertelfinale 2008, WM-Spiel um Platz 3 2006, Vorrunde 2014
England  England 23 03 10 10 25:46 EM-Vorrunde 2000, Viertelfinale 2004, WM-Halbfinale 1966, Vorrunde 1986, Viertelfinale 2006
Finnland  Finnland 10 05 04 01 14:6 EM-Qualifikation 1984, 1992, 2008
Frankreich  Frankreich 25 06 01 18 29:49 EM-Finale 2016, Halbfinale 1984, 2000, WM-Halbfinale 2006
Griechenland  Griechenland 14 04 05 05 16:18 EM-Vorrunde und Finale 2004, WM-Qualifikation 1970
Irland  Irland 13 07 02 04 20:10 EM-Qualifikation 1996, WM-Qualifikation 2002
Italien  Italien 27 06 03 18 23:51 EM-Qualifikation 1988, WM-Qualifikation 1958, 1994
Luxemburg  Luxemburg 17 15 01 01 51:7 WM-Qualifikation 1962, 1990, 2006, 2014, EM-Qualifikation 2020
Malta  Malta 10 09 01 00 28:5 WM-Qualifikation 1986, 1994, 2010; EM-Qualifikation 1988, 1992
Niederlande  Niederlande 14 08 04 02 16:10 WM-Qualifikation 2002, Achtelfinale 2006, EM-Halbfinale 2004, Vorrunde 2012, Nations-League-Finale 2019
Nordirland  Nordirland 13 04 07 02 14:13 WM-Qualifikation 1958, 1974, 1982, 1998, 2014, EM-Qualifikation 1996
Norwegen  Norwegen 11 08 02 01 18:5 EM-Qualifikation 1968, 1980, 2012
Osterreich  Österreich 11 02 06 03 11:19 WM-Qualifikation 1954, EM-Qualifikation 1980, 1996, Vorrunde 2016
Polen  Polen 13 05 05 03 18:13 EM-Qualifikation 1984, 2008, Viertelfinale 2016, WM-Vorrunde 1986, 2002
Rumänien  Rumänien 11 05 02 04 11:9 WM-Qualifikation 1966, 1970, EM-Vorrunde, 1984, 2000
Schottland  Schottland 15 08 03 04 21:14 WM-Qualifikation 1982, 1994, EM-Qualifikation 1972, 1980
Schweden  Schweden 18 05 06 07 20:29 WM-Qualifikation 1982, 1986, 2010, 2014, EM-Qualifikation 1968, 1988
Schweiz  Schweiz 23 08 05 10 30:33 WM-Qualifikation 1938, 1970, 1990, 1994, 2018, EM-Vorrunde 2008, Nations-League-Halbfinale 2019
Spanien  Spanien 39 08 14 17 47:78 WM-Achtelfinale 2010, Vorrunde 2018; EM-Halbfinale 2012, Vorrunde 1984, 2004
Tschechoslowakei  Tschechoslowakei 10 03 04 03 7:11 WM-Qualifikation 1966, 1986, 1990, EM-Qualifikation 1976
Ungarn  Ungarn 13 09 04 00 30:10 WM-Vorrunde 1966, Qualifikation 2010, 2018, EM-Qualifikation 2000, Vorrunde 2016
Zypern Republik  Zypern 11 10 01 00 35:6 WM-Qualifikation 1974, 1978, 2002, EM-Qualifikation 1976, 2012
  • grüner Hintergrund = Bilanz positiv (Anzahl der Siege höher als die der Niederlagen)
  • gelber Hintergrund = Bilanz ausgeglichen
  • roter Hintergrund = Bilanz negativ (Anzahl der Niederlagen höher als die der Siege)

Anmerkungen zur Tabelle:

  1. Endet ein Spiel nach regulärer Spielzeit oder nach Verlängerung, wird es entsprechend dem Resultat gewertet; im Elfmeterschießen entschiedene Partien zählen im Folgenden als Unentschieden

Olympischen Spiele für A-NationalmannschaftenBearbeiten

Da der portugiesische Fußballverband erst 1914 gegründet wurde und nicht vor 1923 der FIFA beitrat, verpasste Portugal die Olympischen Spiele in London (1908), Stockholm (1912) und Antwerpen (1920). 1924 sollte Portugal in der Vorrunde auf Schweden, den späteren Bronzemedaillengewinner, treffen, allerdings sagte Portugal das Spiel ab. Vier Jahre darauf nahm Portugal zum einzigen Mal am olympischen Fußballturnier teil. In Amsterdam trafen die Portugiesen in der Vorrunde auf Chile. Das Spiel, welches Portugal mit 4:2 gewann, war das Erste zwischen den beiden Nationen und das erste Spiel Chiles gegen eine europäische Mannschaft. Im Achtelfinale traf Portugal auf das Königreich Jugoslawien. Das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften konnte Portugal mit 2:1 für sich entscheiden. Im Viertelfinale hieß der Gegner Ägypten. Auch dieses Spiel war ein Premierenspiel der beiden Nationen, in dem Portugal mit 1:2 unterlag.

Jahr Austragungsort Teilnahme bis … Gegner Ergebnis Bemerkungen und Besonderheiten
1908 Vereinigtes Konigreich 1801  London keine Teilnahme die Verbandsgründung erfolgte erst 1914
1912 Schweden  Stockholm keine Teilnahme die Verbandsgründung erfolgte erst 1914
1920 Belgien  Antwerpen keine Teilnahme kein FIFA-Mitglied
1924 Dritte Französische Republik  Paris keine Teilnahme
1928 Niederlande  Amsterdam Viertelfinale Agypten 1922  Ägypten 1:2 erstes Spiel gegen Ägypten
1936 Deutsches Reich NS  Berlin keine Teilnahme
1948 Vereinigtes Konigreich  London keine Teilnahme

WeltmeisterschaftenBearbeiten

Portugals erfolgreichste WM-Torschützen[5]
Pl. Spieler Jahr(e) Tore
1. Eusébio 1966 9
2. Cristiano Ronaldo 2006, 2010, 2014, 2018 7
3. Pauleta 2002, 2006 4
4. José Augusto Torres 1966 3
José Augusto 1966 3
6. Maniche 2006 2
Simão 2006, 2010 2
Tiago 2006, 2010 2

Die portugiesische Nationalmannschaft erreichte bisher siebenmal eine Endrunde der Weltmeisterschaft. Das beste Ergebnis erreichte das Land bei der ersten Teilnahme mit dem 3. Platz bei der Weltmeisterschaft 1966. Bei der Weltmeisterschaft 2006 erreichte Portugal zum zweiten Mal das Halbfinale, verlor allerdings gegen den späteren Vizeweltmeister Frankreich. Das Spiel um Platz 3 verloren die Portugiesen mit 3:1 gegen Gastgeber Deutschland. 2010 erreichte die Mannschaft das Achtelfinale, wo sie gegen den späteren Weltmeister Spanien verloren. Bei den Weltmeisterschaften 1986, 2002 und 2014 war für Portugal hingegen schon in der Gruppenphase Schluss.

Nach der verpassten Qualifikation für die Weltmeisterschaften 1934, 1938 und den kriegsbedingten Ausfällen der Turniere 1942 und 1946 erhielten die Portugiesen die Möglichkeit, an der Weltmeisterschaft 1950 in der ehemaligen Kolonie Brasilien teilzunehmen. Der angebotene Platz als Ersatz für die zurückgezogene Türkei wurde allerdings nicht angenommen. Die folgenden drei Weltmeisterschaften verpasste das Land, ehe es 1966 zum ersten Mal an der Endrunde teilnahm. Danach verpasste Portugal die nächsten vier Weltmeisterschaften und erst 20 Jahre später bei der WM 1986 erreichten sie zum zweiten Mal die Finalrunde. Die Weltmeisterschaften 1990, 1994 und 1998 verpasste Portugal abermals und erst 2002 erreichte man wieder die Gruppenphase. Für die folgenden vier Weltmeisterschaften qualifizierte sich Portugal erfolgreich. 2010 und 2014 aber erst in den Play-offs gegen Bosnien und Herzegowina bzw. Schweden.

Portugal stellte mit Eusébio (1966) einmal den besten Torschützen einer Weltmeisterschaft.

 
Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … letzte(r) Gegner Ergebnis[6] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay  Uruguay nicht teilgenommen
1934 Italien 1861  Italien nicht qualifiziert in der Qualifikation an Spanien gescheitert
1938 Dritte Französische Republik  Frankreich nicht qualifiziert in der Qualifikation an der Schweiz gescheitert
1950 Brasilien 1889  Brasilien auf Teilnahme verzichtet in der Qualifikation an Spanien gescheitert. Der später angebotene Platz als Ersatz für die zurückgezogene Türkei wurde nicht angenommen.
1954 Schweiz  Schweiz nicht qualifiziert in der Qualifikation an Österreich gescheitert
1958 Schweden  Schweden nicht qualifiziert in der Qualifikation an Nordirland gescheitert
1962 Chile  Chile nicht qualifiziert in der Qualifikation an England gescheitert
1966 England  England Spiel um Platz 3 Sowjetunion 1955  UdSSR 3. Platz Otto Glória Niederlage im Halbfinale gegen England; Eusébio Torschützenkönig
1970 Mexiko  Mexiko nicht qualifiziert in der Qualifikation an Rumänien gescheitert
1974 Deutschland Bundesrepublik  BR Deutschland nicht qualifiziert in der Qualifikation an Bulgarien gescheitert
1978 Argentinien  Argentinien nicht qualifiziert in der Qualifikation an Polen gescheitert
1982 Spanien  Spanien nicht qualifiziert in der Qualifikation an Schottland und Nordirland gescheitert
1986 Mexiko  Mexiko Vorrunde England  England,
Polen  Polen,
Marokko  Marokko
17. José Augusto Torres
1990 Italien  Italien nicht qualifiziert in der Qualifikation an Belgien und der ČSSR gescheitert
1994 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten nicht qualifiziert in der Qualifikation an Italien und der Schweiz gescheitert
1998 Frankreich  Frankreich nicht qualifiziert in der Qualifikation an Deutschland und der Ukraine gescheitert
2002 Korea Sud  Südkorea
Japan  Japan
Vorrunde Vereinigte Staaten  USA,
Polen  Polen,
Korea Sud  Südkorea
21. António Oliveira
2006 Deutschland  Deutschland Spiel um Platz 3 Deutschland  Deutschland 4. Platz Luiz Felipe Scolari Niederlage im Halbfinale gegen Frankreich
2010 Sudafrika  Südafrika Achtelfinale Spanien  Spanien 11. Carlos Queiroz Niederlage gegen den späteren Weltmeister
2014 Brasilien  Brasilien Vorrunde Deutschland  Deutschland,
Vereinigte Staaten  USA,
Ghana  Ghana
18. Paulo Bento
2018 Russland  Russland Achtelfinale Uruguay  Uruguay 13. Fernando Santos

EuropameisterschaftenBearbeiten

Portugals erfolgreichste EM-Torschützen
Pl. Spieler Jahr(e) Tore
1. Cristiano Ronaldo 2004, 2008, 2012, 2016 9
2. Nuno Gomes 2000, 2004, 2008 6
3. Sérgio Conceição 2000 3
Nani 2008, 2012, 2016 3
Hélder Postiga 2004, 2008, 2012 3
6. Rui Jordão 1984 2
Luís Figo 1996, 2000, 2004 2
João Pinto 1996, 2000 2
Maniche 2004 2
Rui Costa 1996, 2000, 2004 2
Pepe 2008, 2012, 2016 2

Portugal nahm an allen Europameisterschaften teil und erreichte sieben Mal die Endrunde. Die größten Erfolge waren der Gewinn der Europameisterschaft 2016 und der zweite Platz bei der Europameisterschaft 2004 im eigenen Land. Bei den Europameisterschaften 1984, 2000 und 2012 erreichten die Portugiesen das Halbfinale, verloren aber jeweils gegen den späteren Europameister Frankreich (in der Verlängerung) beziehungsweise Spanien (im Elfmeterschießen). 1996 und 2008 schied Portugal im Viertelfinale jeweils gegen den späteren Vizeeuropameister (Tschechien bzw. Deutschland) aus.

Die ersten sechs Europameisterschaften verpasste Portugal nach misslungener Qualifikation. 1960 scheiterten die Portugiesen am späteren Vizeeuropameister Jugoslawien. 1964 und 1968 verlor man gegen Bulgarien. 1972 und 1980 scheiterte Portugal an Belgien, dem späteren Vizeeuropameister von 1980. Die erste Finalteilnahme erfolgte 1984 in Frankreich. Die Euro 1988 und 1992 verpassten die Portugiesen. Seit der Euro 1996 erreichte Portugal stets die Endrunde. Die Qualifikation zur EM 2012 gelang jedoch erst in den Play-offs gegen Bosnien und Herzegowina.

Portugal ist die einzige Mannschaft, die bei gelungener Qualifikation für die Endrunde bisher immer die Gruppenphase überstand und in die K.o.-Runde einzog. Mit Cristiano Ronaldo (2012) stellte Portugal einmal den besten Torschützen einer Europameisterschaft, der zusammen mit Michel Platini auch EM-Rekordtorschütze ist.

 
Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … letzte(r) Gegner Ergebnis Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1960 Frankreich  Frankreich nicht qualifiziert im Viertelfinale am späteren Finalisten Jugoslawien gescheitert
1964 Spanien 1945  Spanien nicht qualifiziert in der Qualifikation nach Entscheidungsspiel an Bulgarien gescheitert
1968 Italien  Italien nicht qualifiziert in der Qualifikation erneut an Bulgarien gescheitert
1972 Belgien  Belgien nicht qualifiziert in der Qualifikation am späteren Dritten Belgien gescheitert
1976 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien nicht qualifiziert in der Qualifikation am späteren Europameister Tschechoslowakei gescheitert
1980 Italien  Italien nicht qualifiziert in der Qualifikation am späteren Finalisten Belgien gescheitert
1984 Frankreich  Frankreich Halbfinale Frankreich  Frankreich Fernando Cabrita Niederlage nach Verlängerung gegen den späteren Europameister
1988 Deutschland  Deutschland nicht qualifiziert in der Qualifikation an Italien gescheitert
1992 Schweden  Schweden nicht qualifiziert in der Qualifikation an Titelverteidiger Niederlande gescheitert
1996 England  England Viertelfinale Tschechien  Tschechien António Oliveira Niederlage gegen den späteren Finalisten
2000 Niederlande  Niederlande
Belgien  Belgien
Halbfinale Frankreich  Frankreich Humberto Coelho Niederlage durch Golden Goal per Strafstoß gegen den späteren Europameister
2004 Portugal  Portugal Finale Griechenland  Griechenland 2. Platz Luiz Felipe Scolari Erste Finalteilnahme
2008 Osterreich  Österreich
Schweiz  Schweiz
Viertelfinale Deutschland  Deutschland Luiz Felipe Scolari Niederlage gegen den späteren Finalisten
2012 Polen  Polen
Ukraine  Ukraine
Halbfinale Spanien  Spanien Paulo Bento Niederlage im Elfmeterschießen gegen den späteren Europameister
2016 Frankreich  Frankreich Finale Frankreich  Frankreich Europameister Fernando Santos Zweite Finalteilnahme
2020 Europa  Europa qualifiziert Gegner in der Qualifikation waren Litauen, Luxemburg, Serbien und die Ukraine

Konföderationen-PokalBearbeiten

Infolge des Gewinns der Europameisterschaft 2016 nahm die portugiesische Nationalmannschaft 2017 erstmals am FIFA-Konföderationen-Pokal teil.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … letzte(r) Gegner Ergebnis Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1997 Saudi-Arabien  Saudi-Arabien nicht qualifiziert
1999 Mexiko  Mexiko nicht qualifiziert
2001 Korea Sud  Südkorea
Japan  Japan
nicht qualifiziert
2003 Frankreich  Frankreich nicht qualifiziert
2005 Deutschland  Deutschland nicht qualifiziert
2009 Sudafrika  Südafrika nicht qualifiziert
2013 Brasilien  Brasilien nicht qualifiziert
2017 Russland  Russland Spiel um Platz 3 Mexiko  Mexiko 3. Platz Fernando Santos Niederlage im Halbfinale gegen Chile im Elfmeterschießen

ErfolgeBearbeiten

JuniorenbereichBearbeiten

AktuellesBearbeiten

LänderspieleBearbeiten

Hauptartikel: Liste der Länderspiele der portugiesischen Fußballnationalmannschaft

Aufgelistet sind die Spiele der letzten zwölf Monate und geplante Länderspiele. Die Ergebnisse werden aus portugiesischer Sicht genannt.

Datum Spielort Gegner Ergebnis Art des Spiels Torschützen Portugals
22. Mär. 2019 Lissabon Ukraine  Ukraine 0:0 EM-Qualifikation
25. Mär. 2019 Lissabon Serbien  Serbien 1:1 (1:1) EM-Qualifikation Danilo Pereira (42.)
05. Juni 2019 Porto Schweiz  Schweiz 3:1 (1:0) Nations League Cristiano Ronaldo (25., 88., 90.)
09. Juni 2019 Porto Niederlande  Niederlande 1:0 (0:0) Nations League Gonçalo Guedes (60.)
07. Sep. 2019 Belgrad Serbien  Serbien 4:2 (1:0) EM-Qualifikation William Carvalho (42.), Gonçalo Guedes (58.), Cristiano Ronaldo (80.), Bernardo Silva (86.)
10. Sep. 2019 Vilnius Litauen  Litauen 5:1 (1:1) EM-Qualifikation Cristiano Ronaldo (7., 62., 65., 76.), William Carvalho (90.+2')
11. Okt. 2019 Lissabon Luxemburg  Luxemburg 3:0 (1:0) EM-Qualifikation Bernardo Silva (16.), Cristiano Ronaldo (66.), Gonçalo Guedes (89.)
14. Okt. 2019 Kiew Ukraine  Ukraine 1:2 (0:2) EM-Qualifikation Cristiano Ronaldo (72.)
14. Nov. 2019 Faro/Loulé Litauen  Litauen 6:0 (2:0) EM-Qualifikation Cristiano Ronaldo (7., 22., 65.), Pizzi (52.), Gonçalo Paciência (56.), Bernardo Silva (63.)
17. Nov. 2019 Luxemburg Luxemburg  Luxemburg 2:0 (1:0) EM-Qualifikation Bruno Fernandes (39.), Cristiano Ronaldo (86.)
05. Juni 2020 Madrid Spanien  Spanien Freundschaftsspiel
16. Juni 2020 Budapest EM-Vorrunde
20. Juni 2020 München Deutschland  Deutschland EM-Vorrunde
24. Juni 2020 Budapest Frankreich  Frankreich EM-Vorrunde
  • rote Hintergrundfarbe = Niederlage der portugiesischen Mannschaft
  • grüne Hintergrundfarbe = Sieg der portugiesischen Mannschaft
  • gelbe Hintergrundfarbe = Unentschieden

KaderBearbeiten

 
Portugiesische Startaufstellung bei der WM 2018 gegen Uruguay. Hinten (v. l. n. r.): Pepe, Carvalho, Fonte, Patrício, Cristiano Ronaldo und Guedes. Vorne (v. l. n. r.): João Mário, Guerreiro, Bernardo Silva, Adrien Silva und Pereira.

Der Kader umfasst jene Spieler, welche für die EM-Qualifikationsspiele gegen Litauen und die Luxemburg am 14. und 17. November 2019 nominiert wurden. (Stand: 17. November 2019)[7]

Trikot-
Nr.
Name Verein Geburts-
datum
Länderspiel-
einsätze
Länderspiel-
tore
Torhüter
1 Rui Patrício England  Wolverhampton Wanderers 15. Feb. 1988 000000000000087.000000000087 000000000000000.00000000000
12 José Sá Griechenland  Olympiakos Piräus 17. Jan. 1993 000000000000000.00000000000 000000000000000.00000000000
22 Beto Turkei  Göztepe Izmir 01. Mai 1982 000000000000016.000000000016 000000000000000.00000000000
Abwehr
2 João Cancelo England  Manchester City 27. Mai 1994 000000000000016.000000000016 000000000000003.00000000003
3 Rúben Semedo Griechenland  Olympiakos Piräus 04. Apr. 1994 000000000000000.00000000000 000000000000000.00000000000
4 Rúben Dias Portugal  Benfica Lissabon 14. Mai 1997 000000000000017.000000000017 000000000000000.00000000000
5 Raphaël Guerreiro Deutschland  Borussia Dortmund 22. Dez. 1993 000000000000039.000000000039 000000000000002.00000000002
6 José Fonte Frankreich  OSC Lille 22. Dez. 1983 000000000000042.000000000042 000000000000000.00000000000
15 Ricardo Pereira England  Leicester City 06. Okt. 1993 000000000000007.00000000007 000000000000000.00000000000
19 Mário Rui Italien  SSC Neapel 27. Mai 1991 000000000000009.00000000009 000000000000000.00000000000
Domingos Duarte Spanien  FC Granada 10. Mär. 1995 000000000000000.00000000000 000000000000000.00000000000
Mittelfeld
8 João Moutinho England  Wolverhampton Wanderers 08. Sep. 1986 000000000000121.0000000000121 000000000000007.00000000007
10 Bernardo Silva England  Manchester City 10. Aug. 1994 000000000000043.000000000043 000000000000006.00000000006
11 Bruma Niederlande  PSV Eindhoven 24. Okt. 1994 000000000000009.00000000009 000000000000001.00000000001
13 Danilo Pereira Portugal  FC Porto 09. Sep. 1991 000000000000037.000000000037 000000000000002.00000000002
16 Bruno Fernandes Portugal  Sporting Lissabon 08. Sep. 1994 000000000000019.000000000019 000000000000002.00000000002
17 Daniel Podence Griechenland  Olympiakos Piräus 21. Okt. 1995 000000000000000.00000000000 000000000000000.00000000000
18 Rúben Neves England  Wolverhampton Wanderers 13. Mär. 1997 000000000000016.000000000016 000000000000000.00000000000
21 Pizzi Portugal  Benfica Lissabon 06. Okt. 1989 000000000000017.000000000017 000000000000003.00000000003
Angriff
7 Cristiano Ronaldo (C)  Italien  Juventus Turin 05. Feb. 1985 000000000000164.0000000000164 000000000000099.000000000099
9 Éder Russland  Lokomotive Moskau 22. Dez. 1987 000000000000035.000000000035 000000000000005.00000000005
14 Gonçalo Paciência Deutschland  Eintracht Frankfurt 01. Aug. 1994 000000000000002.00000000002 000000000000001.00000000001
20 Diogo Jota England  Wolverhampton Wanderers 04. Dez. 1996 000000000000002.00000000002 000000000000000.00000000000
23 André Silva Deutschland  Eintracht Frankfurt 06. Nov. 1995 000000000000034.000000000034 000000000000015.000000000015

Erweiterter KaderBearbeiten

Die folgenden Spieler gehören zwar nicht zum aktuellen Kader, wurden aber innerhalb der vergangenen 12 Monate als Nationalspieler eingesetzt oder nominiert.

Name Verein Geburts-
datum
Länderspiel-
einsätze
Länderspiel-
tore
Letzte Nominierung
Torhüter
Cláudio Ramos Portugal  CD Tondela 16. Nov. 1991 000000000000001.00000000001 000000000000000.00000000000 17. November 2018 (gg. Italien  Italien)
Abwehr
Nélson Semedo Spanien  FC Barcelona 16. Nov. 1993 000000000000013.000000000013 000000000000000.00000000000 14. November 2019 (gg. Litauen  Litauen)
Pepe Portugal  FC Porto 26. Feb. 1983 000000000000108.0000000000108 000000000000007.00000000007 14. November 2019 (gg. Litauen  Litauen)
Daniel Carriço Spanien  FC Sevilla 04. Aug. 1988 000000000000001.00000000001 000000000000000.00000000000 10. September 2019 (gg. Litauen  Litauen)
Ferro Portugal  Benfica Lissabon 26. Mär. 1997 000000000000000.00000000000 000000000000000.00000000000 10. September 2019 (gg. Litauen  Litauen)
Cédric Soares England  FC Southampton 31. Aug. 1991 000000000000033.000000000033 000000000000001.00000000001 17. November 2018 (gg. Italien  Italien)
Kévin Rodrigues Spanien  Real Sociedad 05. Mär. 1994 000000000000003.00000000003 000000000000000.00000000000 17. November 2018 (gg. Italien  Italien)
Luís Neto Portugal  Sporting Lissabon 26. Mai 1988 000000000000019.000000000019 000000000000000.00000000000 17. November 2018 (gg. Italien  Italien)
Mittelfeld
João Mário Russland  Lokomotive Moskau 19. Jan. 1993 000000000000045.000000000045 000000000000002.00000000002 14. November 2019 (gg. Litauen  Litauen)
André Gomes England  FC Everton 30. Juli 1993 000000000000029.000000000029 000000000000000.00000000000 14. Oktober 2019 (gg. Ukraine  Ukraine)
William Carvalho Spanien  Betis Sevilla 07. Apr. 1992 000000000000059.000000000059 000000000000004.00000000004 11. Oktober 2019 (gg. Luxemburg  Luxemburg)
Renato Sanches Frankreich  OSC Lille 18. Aug. 1997 000000000000018.000000000018 000000000000001.00000000001 10. September 2019 (gg. Litauen  Litauen)
Angriff
Gonçalo Guedes Spanien  FC Valencia 29. Nov. 1996 000000000000021.000000000021 000000000000006.00000000006 14. November 2019 (gg. Litauen  Litauen)
João Félix Spanien  Atlético Madrid 10. Nov. 1999 000000000000005.00000000005 000000000000000.00000000000 14. Oktober 2019 (gg. Ukraine  Ukraine)
Rafa Silva Portugal  Benfica Lissabon 17. Mai 1993 000000000000017.000000000017 000000000000000.00000000000 11. Oktober 2019 (gg. Luxemburg  Luxemburg)
Dyego Sousa China Volksrepublik  FC Shenzhen 14. Sep. 1989 000000000000002.00000000002 000000000000000.00000000000 9. Juni 2019 (gg. Niederlande  Niederlande)

Bisherige TrainerBearbeiten

Stand: 17. November 2019

Nr. Trainer von bis Spiele Siege Remis Niederlagen
1 Komitee I[B 1] 18.12.1921 16.12.1923 3 0 0 3
2 Portugal  António Ribeiro do Reis (1. Amtszeit) 15.05.1925 18.04.1926 4 1 1 2
3 Portugal  Cândido de Oliveira (1. Amtszeit) 26.12.1926 24.03.1929 13 4 4 5
4 Portugal  Maia Loureiro 01.12.1929 01.12.1929 1 0 0 1
5 Portugal  Laurindo Grijó 12.01.1930 30.11.1930 4 2 0 2
6 Portugal  João Joaquim Tavares da Silva (1. Amtszeit) 12.04.1931 31.05.1931 2 1 0 1
7 Portugal  Salvador do Carmo (1. Amtszeit) 03.05.1932 02.04.1933 3 2 0 1
8 Portugal  António Ribeiro do Reis (2. Amtszeit) 11.02.1934 18.03.1934 2 0 0 2
9 Portugal  Cândido de Oliveira (2. Amtszeit) 05.05.1935 11.03.1945 15 4 3 8
10 Portugal  João Joaquim Tavares da Silva (2. Amtszeit) 06.05.1945 25.05.1947 9 4 1 4
11 Portugal  Virgílio Paula 23.11.1947 23.05.1948 3 1 0 2
12 Portugal  Armando Sampaio 27.02.1947 22.05.1949 4 1 1 2
13 Portugal  Salvador do Carmo (2. Amtszeit) 02.04.1950 21.05.1950 4 0 2 2
14 Portugal  João Joaquim Tavares da Silva (3. Amtszeit) 08.04.1951 17.06.1951 4 0 1 3
15 Portugal  Cândido de Oliveira (3. Amtszeit) 20.04.1952 14.12.1952 3 0 1 2
16 Portugal  Salvador do Carmo (3. Amtszeit) 26.09.1953 28.11.1954 5 1 2 2
17 Portugal  Fernando Vaz 19.12.1954 02.05.1955 1 0 0 1
18 Portugal  João Joaquim Tavares da Silva (4. Amtszeit) 04.05.1955 16.06.1957 15 5 2 8
19 Portugal  José Maria Antunes (1. Amtszeit) 22.12.1957 22.05.1960 12 4 0 8
20 Portugal  Armando Ferreira (1. Amtszeit) 19.03.1961 04.06.1961 3 1 1 1
21 Portugal  Fernando Peyroteo 08.10.1961 25.10.1961 2 0 0 2
22 Portugal  Armando Ferreira (2. Amtszeit) 06.05.1962 17.05.1962 3 0 0 3
23 Portugal  José Maria Antunes (2. Amtszeit) 07.11.1962 07.06.1964 10 4 1 5
24 Brasilien 1960  Otto Glória (1. Amtszeit) 15.11.1964 13.11.1966 20 15 2 3
25 Portugal  José Gomes da Silva (1. Amtszeit) 27.03.1967 17.12.1967 6 2 3 1
26 Portugal  José Maria Antunes (3. Amtszeit) 30.06.1968 10.12.1969 9 1 3 5
27 Portugal  José Gomes da Silva (2. Amtszeit) 10.05.1970 21.11.1971 7 3 1 3
28 Portugal  José Augusto 29.03.1972 14.11.1973 15 9 4 2
29 Portugal  José Maria Pedroto 03.04.1974 22.12.1976 15 6 4 5
30 Portugal  Júlio Cernadas Pereira (1. Amtszeit) 30.03.1977 08.03.1978 5 3 1 1
31 Portugal  Mário Wilson 20.09.1978 26.03.1980 10 5 2 3
32 Portugal  Júlio Cernadas Pereira (2. Amtszeit) 24.09.1980 05.05.1982 18 6 3 9
33 Brasilien 1968  Otto Glória (2. Amtszeit) 22.09.1982 08.06.1983 7 3 1 3
34 Portugal  Fernando Cabrita und Komitee II[B 2] 21.09.1983 23.06.1984 9 5 2 2
35 Portugal  José Augusto Torres 06.09.1984 11.06.1986 17 8 1 8
36 Portugal  Ruy Seabra 12.10.1986 29.03.1987 6 1 4 1
37 Portugal  Júlio Cernadas Pereira (3. Amtszeit) 23.09.1987 26.04.1989 10 6 3 1
38 Portugal  Artur Jorge (1. Amtszeit) 01.06.1989 01.06.1990 7 2 2 3
39 Portugal  Carlos Queiroz (1. Amtszeit) 01.08.1990 09.12.1993 31 14 11 6
40 Portugal  Nelo Vingada 14.12.1993 30.06.1994 2 0 2 0
41 Portugal  António Oliveira (1. Amtszeit) 01.07.1994 31.07.1996 22 13 5 4
42 Portugal  Artur Jorge (2. Amtszeit) 01.08.1996 30.11.1997 12 5 5 2
43 Portugal  Humberto Coelho 15.12.1997 31.07.2000 24 16 4 4
44 Portugal  António Oliveira (2. Amtszeit) 01.08.2000 31.07.2002 22 13 5 4
45 Portugal  Agostinho Oliveira (Interim) 22.08.2002 10.01.2003 4 2 2 0
46 Brasilien  Luiz Felipe Scolari 11.01.2003 19.06.2008 74 42 18 14
47 Portugal  Carlos Queiroz (2. Amtszeit) 11.07.2008 09.09.2010 28 15 9 4
48 Portugal  Paulo Bento 21.09.2010 11.09.2014 47 26 12 9
49 Portugal  Fernando Santos 23.09.2014 71 44 16 11
  1. Carlos Vilar, Pedro Del Negro, Reis Gonçalves, Virgílio Paula, Plácido Duro, Júlio de Araújo, José Pereira Júnior, Joaquim Narciso Freire, Guilherme Augusto A Sousa, Raúl Nunes und António Ribeiro do Reis
  2. António Morais, Toni und José Augusto

RekordeBearbeiten

RekordspielerBearbeiten

Stand: 17. November 2019

Platz Name Spiele Tore Erstes Spiel Letztes Spiel
1 Cristiano Ronaldo 164 99 20. Aug. 2003 17. Nov. 2019
2 Luís Figo 127 32 12. Okt. 1991 08. Juli 2006
3 João Moutinho 121 7 17. Aug. 2005 17. Nov. 2019
4 Nani 112 24 01. Sep. 2006 02. Juli 2017
5 Fernando Couto 110 8 19. Dez. 1990 30. Juni 2004
6 Pepe 108 7 21. Nov. 2007 14. Okt. 2019
7 Bruno Alves 96 11 05. Juni 2007 07. Juni 2018
8 Rui Costa 94 26 31. Mär. 1993 04. Juli 2004
9 Ricardo Carvalho 89 5 11. Okt. 2003 22. Juni 2016
10 Pauleta 88 47 20. Aug. 1997 08. Juli 2006
11 Rui Patrício 87 0 17. Nov. 2010 17. Nov. 2019
12 Simão 85 22 18. Okt. 1998 29. Juni 2010
13 João Pinto 81 23 12. Okt. 1991 14. Juni 2002
14 Ricardo Quaresma 80 10 10. Juni 2003 30. Juni 2018
Vítor Baía 80 0 19. Dez. 1990 07. Sep. 2002
16 Nuno Gomes 79 29 24. Jan. 1996 11. Okt. 2011
Ricardo 79 0 02. Juni 2001 19. Juni 2008
18 Raúl Meireles 76 10 15. Nov. 2006 22. Juni 2014
19 Deco 75 5 29. Mär. 2003 15. Juni 2010
20 Hélder Postiga 71 27 12. Feb. 2003 14. Nov. 2014

Fett gedruckte Namen sind noch in der Nationalmannschaft aktiv

RekordtorschützenBearbeiten

Stand: 17. November 2019

Platz Name Tore Spiele Quote Erstes Spiel Letztes Spiel
1 Cristiano Ronaldo 99 164 0,60 20. Aug. 2003 17. Nov. 2019
2 Pauleta 47 88 0,53 20. Aug. 1997 08. Juli 2006
3 Eusébio 41 64 0,64 08. Okt. 1961 13. Okt. 1973
4 Luís Figo 32 127 0,25 12. Okt. 1991 08. Juli 2006
5 Nuno Gomes 29 79 0,37 24. Jan. 1996 11. Okt. 2011
6 Hélder Postiga 27 71 0,38 13. Juni 2003 14. Nov. 2014
7 Rui Costa 26 94 0,28 31. Mär. 1993 04. Juli 2004
8 Nani 24 112 0,21 01. Sep. 2006 02. Juli 2017
9 João Pinto 23 81 0,28 12. Okt. 1991 14. Juni 2002
10 Nené 22 65 0,34 21. Apr. 1971 23. Juni 1984
Simão 22 85 0,26 18. Okt. 1998 29. Juni 2010
12 Hugo Almeida 19 57 0,33 18. Feb. 2004 31. Mär. 2015
13 André Silva 15 34 0,44 01. Sep. 2016 17. Nov. 2019
Rui Jordão 15 43 0,35 29. Mär. 1972 25. Jan. 1989
15 José Augusto Torres 14 33 0,42 23. Jan. 1963 13. Okt. 1973
16 Fernando Gomes 13 47 0,28 26. Apr. 1975 16. Nov. 1988
17 Sérgio Conceição 12 56 0,21 09. Nov. 1996 06. Sep. 2003
18 Bruno Alves 11 96 0,11 05. Juni 2007 07. Juni 2018
19 Rui Águas 10 31 0,32 03. Apr. 1985 17. Nov. 1993
Ricardo Sá Pinto 10 45 0,22 07. Sep. 1994 06. Juni 2001
Raúl Meireles 10 76 0,13 15. Nov. 2006 22. Juni 2014
Ricardo Quaresma 10 80 0,13 10. Juni 2003 30. Juni 2018

Fett gedruckte Namen sind noch in der Nationalmannschaft aktiv

OrganisatorischesBearbeiten

 
Fußballtrikot Luís Figo
 
Portugiesische Fans bei der Euro 2004

TrikotBearbeiten

Das Trikot der portugiesischen Fußballnationalmannschaft ist in der Farbe Weinrot gehalten. Das Rot und Grün, das zum Beispiel bei der EM 2004 aktuell war, wird seit der WM 2006 nicht mehr verwendet; nun verwendet man ein dunkelrotes Trikot. Eine gelbe Paspelierung, die entlang der Brustnähte und Hosenbeine läuft, erinnert an einen Tampen, ein Schiffstau, und damit an die große Vergangenheit Portugals als Seefahrernation. Das Auswärtstrikot von Portugal ist traditionell weiß. Bei der WM 2006 spielte die Mannschaft jedoch in schwarz.

SpielorteBearbeiten

Die Heimspiele der Seleção werden hauptsächlich in folgenden Stadien ausgetragen: Im Estádio do Dragão vom FC Porto, im Estádio da Luz von Benfica Lissabon und im Estádio José Alvalade von Sporting Lissabon, die zugleich auch die größten Stadien Portugals sind.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 24. Oktober 2019, abgerufen am 28. Oktober 2019.
  2. O primeiro jogo. (Memento des Originals vom 20. September 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fpf.pt fpf.pt (portugiesisch); abgerufen am 29. Mai 2012
  3. Spielbericht Uruguay–Portugal. sportschau.de, 1. Juli 2018; abgerufen am 2. Juli 2018.
  4. Qualifikationsspiele sind nur aufgeführt, wenn es in dem entsprechenden Wettbewerb noch keine Endrunden-Spiele gab.
  5. Portugal Spieler mit den meisten erzielten Toren (Stand: vor der WM 2014). In: fifa.com. Abgerufen am 27. Juni 2014.
  6. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930-2010 (PDF; 200 kB)
  7. Jogadores Internacionais – Seleção A. (Memento des Originals vom 8. Juni 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fpf.pt fpf.pt (englisch)