Belgische Fußballnationalmannschaft

repräsentative Landesauswahl
Belgien
België
Belgique
Logo des belgischen Fußballverbandes
Spitzname(n) Rote Teufel (dt.),
Diables Rouges (frz.),
Rode Duivels (nld.)
Verband Königlicher Belgischer Fußballverband
(KBFV/KBVB/URBSFA)
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor adidas
Cheftrainer SpanienSpanien Roberto Martínez (seit 2016)
Rekordtorschütze Romelu Lukaku (52)
Rekordspieler Jan Vertonghen (113)
FIFA-Code BEL
FIFA-Rang 1. (1765 Punkte)
(Stand: 19. Dezember 2019)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Bilanz
779[2] Spiele
338 Siege
165 Unentschieden
275 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
BelgienBelgien Belgien 3:3 Frankreich Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik
(Brüssel, Belgien; 1. Mai 1904)
Höchste Siege
BelgienBelgien Belgien 9:0 Sambia Sambia 1964Sambia
(Brüssel, Belgien; 4. Juni 1994)
BelgienBelgien Belgien 9:0 Gibraltar GibraltarGibraltar
(Lüttich, Belgien; 31. August 2017)
BelgienBelgien Belgien 9:0 San Marino San MarinoSan Marino
(Brüssel, Belgien; 10. Oktober 2019)
BelgienBelgien Belgien 10:1 San Marino San MarinoSan Marino
(Brüssel, Belgien; 28. Februar 2001)
Höchste Niederlage
BelgienBelgien Belgien 1:9 EnglandEngland England
(Brüssel, Belgien; 11. Mai 1927)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 13 (Erste: 1930)
Beste Ergebnisse Dritter Platz (2018)
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 5 (Erste: 1972)
Beste Ergebnisse Zweiter Platz (1980)
Olympische Spiele
0Gold0 1920
(Stand: 19. November 2019)

Die belgische Fußballnationalmannschaft ist die Fußball-Auswahl des westeuropäischen Staates Belgien. Die bisher größten Erfolge der „Rote Teufel“ genannten belgischen Mannschaft waren der Olympiasieg 1920 und der dritte Platz bei der Weltmeisterschaft 2018.

GeschichteBearbeiten

 
Haupttribüne des Stadions „De Ganzenvijver/Stade du Vivier d’Oie“ in Uccle/Ukkel, in dem 1904 das erste Länderspiel ausgetragen wurde

Das erste offizielle Länderspiel fand am 1. Mai 1904 vor 1500 Zuschauern in Uccle/Ukkel im Stadion des Racing Club de Bruxelles, im De Ganzenvijver/Stadion du Vivier d’Oie gegen Frankreich statt und endete 3:3. Dabei wurde zwischen dessen Vereinssekretär Louis Muhlinghaus und der französischen Delegation die Gründung der FIFA angeregt, die dann am 21. Mai 1904 in Paris erfolgte.[3]

Der Name „Rote Teufel“ stammt aus dem Jahre 1906, als ein Fußballreporter meinte, die Belgier würden wie Teufel in roten Trikots spielen.

Die belgische Nationalmannschaft hatte ihre erste Blütezeit Anfang der 1920er Jahre, als sie Olympiasieger in Antwerpen wurde und auch als eine der wenigen europäischen Mannschaften an der ersten Weltmeisterschaft in Uruguay teilnahm. Erst in den 1970ern und 1980ern konnte Belgien an diese Erfolge wieder anknüpfen. Damals erreichte das belgische Team unter Spielern wie Jean-Marie Pfaff und Jan Ceulemans beachtliche Erfolge bei Weltmeisterschaften und Europameisterschaften. In der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1974 scheiterte man ohne Gegentor bei zwei Unentschieden gegen den späteren Vizeweltmeister Niederlande nur wegen der schlechteren Tordifferenz.

Die Mannschaft scheiterte zuletzt in den Qualifikationen zur WM 2010 und der EM 2008. In der Qualifikation für die EM 2012 traf Belgien in Gruppe A auf Deutschland, die Türkei, Österreich, Kasachstan und Aserbaidschan, wurde Gruppendritter und verpasste damit die Qualifikation auch für dieses Turnier.

Nach der Weltmeisterschaft 2002 begann der Niedergang der belgischen Nationalelf, als sie von der Europameisterschaft 2004 in Portugal bis zur Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine fünf aufeinanderfolgende große Turniere verpassten. Währenddessen wuchs bei der U21-Europameisterschaft 2007 ein vielversprechender Jahrgang, der sich für die Olympischen Spiele 2008 in Peking qualifizierte und dort den vierten Platz belegte. Nachdem der seit 2010 amtierende Nationaltrainer Georges Leekens im Sommer 2012 zurücktrat, wurde sein Co-Trainer Marc Wilmots zum Interimstrainer. Dieser wurde später zum neuen Cheftrainer der belgischen Nationalmannschaft ernannt. Die belgische Nationalmannschaft qualifizierte sich daraufhin als Gruppensieger und ohne einzige Niederlage für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Ein Teil des Erfolges wurde Marc Wilmots zugewiesen, als er aus einer zuvor zerstrittenen Mannschaft eine Einheit geformt hatte und seinen Spielern Freiheit gewährte, wobei er auch Disziplin verlangte. Er stellte zudem im belgischen Fußballverband professionelle Bedingungen her, wobei die Mannschaft eine Mischung aus erfahrenen Spielern sowie als herausragend geltenden Talenten war. Dabei hatten einige Spieler ausländische Wurzeln.[4] Bei der Endrunde in Brasilien traf die belgische Elf in der Gruppenphase auf Algerien, Russland und Südkorea. Dabei gewannen sie alle drei Partien und qualifizierten sich als Gruppensieger für das Achtelfinale, in der die Belgier die Vereinigten Staaten mit 2:1 nach Verlängerung schlugen. Im Viertelfinale schied Belgien gegen Argentinien aus. Nachdem sich Belgien für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich qualifizierte, eroberten sie sich den ersten Platz in der FIFA-Weltrangliste, verloren dies allerdings nach einer Testspielniederlage im März 2016 gegen Portugal an Argentinien. Nachdem die belgische Nationalmannschaft bei der EM-Endrunde in Frankreich ihrer Rolle als Favorit nicht gerecht wurde und im Viertelfinale gegen Wales ausschied, wurde Wilmots entlassen. Nachdem der Spanier Roberto Martínez die Nachfolge antrat, qualifizierte sich Belgien als erste europäische Mannschaft neben Gastgeber Russland für die Weltmeisterschaft 2018 und errang mit drei Siegen in drei Spielen den Gruppensieg. In der Folge erreichten sie nach Siegen gegen Japan (3:2) und Rekordweltmeister Brasilien (2:1) das Halbfinale und verloren dort gegen den späteren Weltmeister Frankreich (0:1). Das Turnier beendete Belgien auf dem dritten Platz, nachdem England mit 1:0 geschlagen wurde.

Teilnahme Belgiens an der FußballeuropameisterschaftBearbeiten

Belgien nahm fünfmal an der Endrunde zur Europameisterschaft teil, davon einmal als Gastgeber bei vier Teilnehmern, wofür sich auch Belgien qualifizieren musste, zweimal an einer Endrunde mit acht Teilnehmern, einmal an einer Endrunde mit 24 Teilnehmern und einmal als automatisch qualifizierter Gastgeber mit 16 Teilnehmern.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis Bemerkungen und Besonderheiten
1960 Frankreich nicht teilgenommen
1964 Spanien nicht qualifiziert In der Vorrunde an Jugoslawien gescheitert.
1968 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Frankreich gescheitert.
1972 Belgien Spiel um Platz 3 Ungarn Dritter
1976 Jugoslawien nicht qualifiziert Im Viertelfinale am späteren Dritten Niederlande gescheitert.
1980 Italien Finale Deutschland Zweiter
1984 Frankreich Vorrunde Dänemark, Frankreich, Jugoslawien Als Gruppendritter ausgeschieden
1988 BR Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation an Irland gescheitert.
1992 Schweden nicht qualifiziert In der Qualifikation an Deutschland gescheitert.
1996 England nicht qualifiziert In der Qualifikation an Dänemark und Spanien gescheitert.
2000 Niederlande und Belgien Vorrunde Italien, Schweden, Türkei Als Gruppendritter ausgeschieden
2004 Portugal nicht qualifiziert In der Qualifikation an Bulgarien und Kroatien gescheitert.
2008 Österreich und Schweiz nicht qualifiziert In der Qualifikation an Portugal und Polen gescheitert.
2012 Polen und Ukraine nicht qualifiziert In der Qualifikation an Deutschland und der Türkei gescheitert.
2016 Frankreich Viertelfinale Wales In der Qualifikation traf Belgien auf Bosnien und Herzegowina, Israel, Wales, Zypern und Andorra.
2020 Europa qualifiziert In der Qualifikation trifft Belgien auf Russland, Zypern, Schottland, Kasachstan und San Marino.

Teilnahme Belgiens an der FußballweltmeisterschaftBearbeiten

Belgien nahm 13-mal an Endrunden von Weltmeisterschaften teil.

Jahr Gastgeber­land Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Platz[5] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay Vorrunde USA, Paraguay 000000000000011.000000000011. Hector Goetinck Erste Spiele außerhalb Europas
1934 Italien Achtelfinale Deutschland 000000000000015.000000000015. Hector Goetinck
1938 Frankreich Achtelfinale Frankreich 000000000000013.000000000013. Jack Butler
1950 Brasilien nicht teil­genommen
1954 Schweiz Vorrunde England, Italien 000000000000012.000000000012. Dugald Livingstone
1958 Schweden nicht qualifiziert In der Qualifikation an Frankreich gescheitert
1962 Chile nicht qualifiziert In der Qualifikation an der Schweiz gescheitert
1966 England nicht qualifiziert In der Qualifikation an Bulgarien gescheitert
1970 Mexiko Vorrunde El Salvador, UdSSR, Mexiko 000000000000010.000000000010. Raymond Goethals
1974 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation an den Niederlanden gescheitert
1978 Argentinien nicht qualifiziert In der Qualifikation an den Niederlanden gescheitert
1982 Spanien Zwischen­runde Polen, UdSSR 000000000000010.000000000010. Guy Thys
1986 Mexiko Spiel um Platz 3 Frankreich 000000000000004.00000000004. Guy Thys Halbfinalniederlage gegen den späteren Weltmeister Argentinien
1990 Italien Achtelfinale England 000000000000011.000000000011. Guy Thys Aus nach Verlängerung
1994 USA Achtelfinale Deutschland 000000000000011.000000000011. Paul Van Himst
1998 Frankreich Vorrunde Niederlande, Mexiko, Südkorea 000000000000019.000000000019. Georges Leekens
2002 Südkorea/​Japan Achtelfinale Brasilien 000000000000014.000000000014. Robert Waseige
2006 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation an Serbien-Montenegro und Spanien gescheitert
2010 Südafrika nicht qualifiziert In der Qualifikation am späteren Weltmeister Spanien gescheitert
2014 Brasilien Viertelfinale Argentinien 6. Marc Wilmots In der Qualifikation traf Belgien auf Kroatien, Mazedonien, Schottland, Serbien und Wales. Mit dem 2:1-Sieg gegen Kroatien am 11. Oktober 2013 qualifizierte sich Belgien für die Weltmeisterschaft. In der Gruppen­phase der Endrunde traf Belgien auf Algerien, Russland und Südkorea. Durch Siege gegen alle drei Mannschaften sicherte sich die belgische Mannschaft einen Platz im Achtelfinale, in dem Belgien gegen die Mannschaft der USA mit 2:1 n. V. gewann. Im Viertelfinale schied die Mannschaft gegen Argentinien aus.
2018 Russland Spiel um Platz 3 England 3. Roberto Martínez In der UEFA-Qualifikation konnte sich Belgien am drittletzten Spieltag als erste europäische Mannschaft sportlich für die Endrunde qualifizieren und setzte sich dabei gegen Bosnien und Herzegowina, Griechenland, Estland, Gibraltar und Zypern durch. Bei der WM hatte sich Belgien in der Vorrunde gegen Panama (3:0), Tunesien (5:2) und England (1:0), im Achtelfinale gegen Japan (3:2), im Viertelfinale gegen Brasilien (2:1) durchgesetzt und im Halbfinale gegen Frankreich verloren (1:0). Durch einen 2:0 Sieg gegen England erreichte die Mannschaft den 3. Platz und damit das beste Ergebnis einer WM in der Geschichte des belgischen Fußballs.

Teilnahme Belgiens an den für A-Nationalmannschaften zugänglichen Olympischen SpielenBearbeiten

1908 in London nicht teilgenommen
1912 in Stockholm nicht teilgenommen
1920 in Antwerpen Olympiasieger
1924 in Paris Achtelfinale
1928 in Amsterdam Viertelfinale
1936 in Berlin nicht teilgenommen
1948 in London nicht teilgenommen

Aktueller KaderBearbeiten

Die Tabelle nennt die Spieler, die im Kader für die EM-Qualifikationsspiele gegen Russland am 16. und Zypern am 19. November 2019 standen.[6]

  • Stand der Leistungsdaten: 19. November 2019 (nach dem Spiel gegen Zypern)
Nr. Name Geburtstag Spiele Tore Verein Debüt Letzter Einsatz
Torwart
01 Thibaut Courtois 11.05.1992 079 00 Spanien  Real Madrid 2011 16. November 2019
12 Simon Mignolet 06.03.1988 023 00 Belgien  FC Brügge 2011 19. November 2019
13 Matz Sels 26.02.1992 000 00 Frankreich  Racing Straßburg
Abwehr
02 Toby Alderweireld 02.03.1989 098 05 England  Tottenham Hotspur 2009 19. November 2019
04 Dedryck Boyata 28.11.1990 017 00 Deutschland  Hertha BSC 2010 16. November 2019
21 Timothy Castagne 05.12.1995 007 02 Italien  Atalanta Bergamo 2018 16. November 2019
15 Elias Cobbaut 24.11.1997 001 00 Belgien  RSC Anderlecht 2019 19. November 2019
05 Jason Denayer 28.06.1995 013 00 Frankreich  Olympique Lyon 2016 19. November 2019
15 Brandon Mechele 28.01.1993 001 00 Belgien  FC Brügge 2019 13. Oktober 2019
03 Thomas Vermaelen 14.11.1985 076 02 Japan  Vissel Kōbe 2006 16. November 2019
Mittelfeld
07 Kevin De Bruyne 28.06.1991 074 19 England  Manchester City 2010 19. November 2019
11 Yannick Carrasco 04.09.1993 041 06 China Volksrepublik  Dalian Yifang 2015 19. November 2019
22 Leander Dendoncker 25.04.1995 009 00 England  Wolverhampton Wanderers 2015 9. September 2019
19 Dennis Praet 11.05.1994 006 00 England  Leicester City 2014 19. November 2019
08 Youri Tielemans 07.05.1997 028 02 England  Leicester City 2016 19. November 2019
18 Hans Vanaken 14.08.1992 004 00 Belgien  FC Brügge 2018 19. November 2019
Yari Verschaeren 12.07.2001 003 01 Belgien  RSC Anderlecht 2019 19. November 2019
06 Axel Witsel 12.01.1989 105 09 Deutschland  Borussia Dortmund 2008 16. November 2019
Sturm
23 Michy Batshuayi 02.10.1993 029 16 England  FC Chelsea 2015 16. November 2019
20 Christian Benteke 03.12.1990 037 15 England  Crystal Palace 2010 19. November 2019
10 Eden Hazard (C)  07.01.1991 106 32 Spanien  Real Madrid 2008 19. November 2019
16 Thorgan Hazard 29.03.1993 026 04 Deutschland  Borussia Dortmund 2013 19. November 2019
09 Romelu Lukaku 13.05.1993 084 51 Italien  Inter Mailand 2010 16. November 2019
14 Dries Mertens 06.05.1987 089 18 Italien  SSC Neapel 2011 16. November 2019
17 Divock Origi 18.04.1995 028 03 England  FC Liverpool 2014 19. November 2019

RekordspielerBearbeiten

(Stand: 19. November 2019)

Rekordspieler[7]
Spiele Spieler Zeitraum Tore
118 Jan Vertonghen seit 2007 09
106 Eden Hazard seit 2008 32
105 Axel Witsel seit 2008 09
098 Toby Alderweireld seit 2009 05
096 Jan Ceulemans 1977–1991 ref23[8]
094 Timmy Simons 2001–2013 06
089 Vincent Kompany seit 2004 04
089 Dries Mertens seit 2011 18
087 Marouane Fellaini seit 2007 18
086 Eric Gerets 1975–1991 0ref2[9]
Franky Van Der Elst 1984–1998 01
085 Daniel Van Buyten 2001–2014 10
084 Enzo Scifo 1984–1998 ref18[10]
Romelu Lukaku seit 2010 51
082 Mousa Dembélé seit 2006 05
081 Paul Van Himst 1960–1974 30
079 Thibaut Courtois seit 2011 00
078 Bart Goor 1999–2008 13
077 Georges Grün 1984–1995 06
076 Thomas Vermaelen seit 2006 02
074 Kevin De Bruyne seit 2010 19
070 Lorenzo Staelens 1990–2000 08
Marc Wilmots 1994–2002 ref28[11]
Rekordschützen[7]
Tore Spieler Zeitraum Spiele
51 Romelu Lukaku seit 2010 084
32 Eden Hazard seit 2008 106
30 Paul Van Himst 1960–1974 081
Bernard Voorhoof 1928–1940 061
ref28[11] Marc Wilmots 1994–2002 070
ref27[12] Joseph Mermans 1945–1956 056
ref26[13] Raymond Braine 1925–1939 0ref54[13]
26 Robert De Veen 1906–1913 023
24 Wesley Sonck 2001–2010 055
ref23[8] Jan Ceulemans 1977–1991 096
23 Marc Degryse 1984–1996 063
21 Henri Coppens 1949–1959 047
- - - -
18 Dries Mertens seit 2011 089
Marouane Fellaini seit 2007 087

Quellen: rsssf.com[14], belgianfootball.be[15]

NationaltrainerBearbeiten

Länderspiele gegen deutschsprachige FußballnationalmannschaftenBearbeiten

Länderspiele gegen die deutsche FußballnationalmannschaftBearbeiten

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft
01. 16. Mai 1910 Duisburg Deutsches Reich  Deutsches Reich 0:3 Belgien  Belgien
02. 23. April 1911 Lüttich Belgien  Belgien 2:1 Deutsches Reich  Deutsches Reich
03. 23. November 1913 Antwerpen Belgien  Belgien 6:2 Deutsches Reich  Deutsches Reich
04. 22. Oktober 1933 Magdeburg Deutsches Reich  Deutsches Reich 8:1 Belgien  Belgien
05. 27. Mai 1934 Florenz Belgien  Belgien 2:5 Deutsches Reich  Deutsches Reich
06. 28. April 1935 Brüssel Belgien  Belgien 1:6 Deutsches Reich  Deutsches Reich
07. 25. April 1937 Hannover Deutsches Reich NS  Deutsches Reich 1:0 Belgien  Belgien
08. 29. Januar 1939 Brüssel Belgien  Belgien 1:4 Deutsches Reich NS  Deutsches Reich
09. 26. September 1954 Brüssel Belgien  Belgien 2:0 Deutschland  Deutschland
10. 23. Dezember 1956 Köln Deutschland  Deutschland 4:1 Belgien  Belgien
11. 2. März 1958 Brüssel Belgien  Belgien 0:2 Deutschland  Deutschland
12. 8. März 1961 Frankfurt am Main Deutschland  Deutschland 1:0 Belgien  Belgien
13. 6. März 1968 Brüssel Belgien  Belgien 1:3 Deutschland  Deutschland
14. 14. Juni 1972 Antwerpen Belgien  Belgien 1:2 Deutschland  Deutschland
15. 22. Juni 1980 Rom Belgien  Belgien 1:2 Deutschland  Deutschland
16. 22. September 1982 München Deutschland  Deutschland 0:0 Belgien  Belgien
17. 29. Februar 1984 Brüssel Belgien  Belgien 0:1 Deutschland  Deutschland
18. 1. Mai 1991 Hannover Deutschland  Deutschland 1:0 Belgien  Belgien
19. 20. November 1991 Brüssel Belgien  Belgien 0:1 Deutschland  Deutschland
20. 2. Juli 1994 Chicago Belgien  Belgien 2:3 Deutschland  Deutschland
21. 23. August 1995 Brüssel Belgien  Belgien 1:2 Deutschland  Deutschland
22. 31. März 2004 Köln Deutschland  Deutschland 3:0 Belgien  Belgien
23. 20. August 2008 Nürnberg Deutschland  Deutschland 2:0 Belgien  Belgien
24. 3. September 2010 Brüssel Belgien  Belgien 0:1 Deutschland  Deutschland
25. 11. Oktober 2011 Düsseldorf Deutschland  Deutschland 3:1 Belgien  Belgien

Länderspiele gegen die Fußballnationalmannschaft der DDRBearbeiten

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft
01. 18. April 1973 Antwerpen Belgien  Belgien 3:0 Deutschland Demokratische Republik 1949  Deutsche Demokratische Republik
02. 13. März 1974 Berlin Deutschland Demokratische Republik 1949  Deutsche Demokratische Republik 1:0 Belgien  Belgien
03. 7. Dezember 1974 Leipzig Deutschland Demokratische Republik 1949  Deutsche Demokratische Republik 0:0 Belgien  Belgien
04. 27. September 1975 Brüssel Belgien  Belgien 1:2 Deutschland Demokratische Republik 1949  Deutsche Demokratische Republik
05. 19. April 1978 Leipzig Deutschland Demokratische Republik 1949  Deutsche Demokratische Republik 0:0 Belgien  Belgien
06. 30. März 1983 Leipzig Deutschland Demokratische Republik 1949  Deutsche Demokratische Republik 1:2 Belgien  Belgien
07. 27. April 1983 Brüssel Belgien  Belgien 2:1 Deutschland Demokratische Republik 1949  Deutsche Demokratische Republik
08. 12. September 1990 Brüssel Belgien  Belgien 0:2 Deutschland Demokratische Republik 1949  Deutsche Demokratische Republik

Länderspiele gegen die luxemburgische FußballnationalmannschaftBearbeiten

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft
01. 27. Mai 1928 Amsterdam Belgien  Belgien 5:3 Luxemburg  Luxemburg
02. 13. März 1938 Luxemburg Luxemburg  Luxemburg 2:3 Belgien  Belgien
03. 13. Mai 1945 Luxemburg Luxemburg  Luxemburg 4:1 Belgien  Belgien
04. 23. Februar 1946 Charleroi Belgien  Belgien 7:0 Luxemburg  Luxemburg
05. 19. März 1967 Luxemburg Luxemburg  Luxemburg 0:5 Belgien  Belgien
06. 22. November 1967 Brügge Belgien  Belgien 3:0 Luxemburg  Luxemburg
07. 20. Mai 1971 Luxemburg Luxemburg  Luxemburg 0:4 Belgien  Belgien
08. 7. November 1971 Verviers Belgien  Belgien 1:0 Luxemburg  Luxemburg
09. 27. Februar 1980 Brüssel Belgien  Belgien 5:0 Luxemburg  Luxemburg
10. 14. Oktober 1986 Luxemburg Luxemburg  Luxemburg 0:6 Belgien  Belgien
11. 11. November 1987 Brüssel Belgien  Belgien 3:0 Luxemburg  Luxemburg
12. 1. Juni 1989 Lille Belgien  Belgien 5:0 Luxemburg  Luxemburg
13. 25. Oktober 1989 Brüssel Belgien  Belgien 1:1 Luxemburg  Luxemburg
14. 27. Februar 1991 Brüssel Belgien  Belgien 3:0 Luxemburg  Luxemburg
15. 11. September 1991 Luxemburg Luxemburg  Luxemburg 0:2 Belgien  Belgien
16. 18. November 1998 Luxemburg Luxemburg  Luxemburg 0:0 Belgien  Belgien
17. 1. März 2006 Luxemburg Luxemburg  Luxemburg 0:2 Belgien  Belgien
18. 19. November 2008 Luxemburg Luxemburg  Luxemburg 1:1 Belgien  Belgien
19. 26. Mai 2014 Genk Belgien  Belgien 5:1 Luxemburg  Luxemburg

Länderspiele gegen die österreichische FußballnationalmannschaftBearbeiten

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft
01. 13. Dezember 1925 Lüttich Belgien  Belgien 3:4 Osterreich  Österreich
02. 22. Mai 1927 Wien Osterreich  Österreich 4:1 Belgien  Belgien
03. 8. Januar 1928 Brüssel Belgien  Belgien 1:2 Osterreich  Österreich
04. 11. Dezember 1932 Brüssel Belgien  Belgien 1:6 Osterreich  Österreich
05. 11. Juni 1933 Wien Osterreich  Österreich 4:1 Belgien  Belgien
06. 14. Oktober 1951 Brüssel Belgien  Belgien 1:8 Osterreich  Österreich
07. 23. März 1952 Wien Osterreich  Österreich 2:0 Belgien  Belgien
08. 24. Mai 1959 Brüssel Belgien  Belgien 0:2 Osterreich  Österreich
09. 14. Juni 1959 Wien Osterreich  Österreich 4:2 Belgien  Belgien
10. 22. März 1978 Charleroi Belgien  Belgien 1:0 Osterreich  Österreich
11. 28. März 1979 Brüssel Belgien  Belgien 1:1 Osterreich  Österreich
12. 2. Mai 1979 Wien Osterreich  Österreich 0:0 Belgien  Belgien
13. 12. Oktober 2010 Brüssel Belgien  Belgien 4:4 Osterreich  Österreich
14. 25. März 2011 Wien Osterreich  Österreich 0:2 Belgien  Belgien

Länderspiele gegen die Schweizer FussballnationalmannschaftBearbeiten

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft
01. 20. Februar 1912 Antwerpen Belgien  Belgien 9:2 Schweiz  Schweiz
02. 4. Mai 1913 Basel Schweiz  Schweiz 1:2 Belgien  Belgien
03. 2. November 1913 Verviers Belgien  Belgien 2:0 Schweiz  Schweiz
04. 24. Mai 1925 Lausanne Schweiz  Schweiz 0:0 Belgien  Belgien
05. 6. Dezember 1931 Brüssel Belgien  Belgien 2:1 Schweiz  Schweiz
06. 12. März 1933 Zürich Schweiz  Schweiz 3:3 Belgien  Belgien
07. 30. Mai 1935 Brüssel Belgien  Belgien 2:2 Schweiz  Schweiz
08. 24. Mai 1936 Basel Schweiz  Schweiz 1:1 Belgien  Belgien
09. 18. April 1937 Brüssel Belgien  Belgien 1:2 Schweiz  Schweiz
10. 8. Mai 1938 Lausanne Schweiz  Schweiz 0:3 Belgien  Belgien
11. 14. Mai 1939 Lüttich Belgien  Belgien 1:2 Schweiz  Schweiz
12. 2. November 1947 Genf Schweiz  Schweiz 4:0 Belgien  Belgien
13. 2. Oktober 1949 Brüssel Belgien  Belgien 3:0 Schweiz  Schweiz
14. 22. November 1953 Zürich Schweiz  Schweiz 2:2 Belgien  Belgien
15. 11. März 1956 Brüssel Belgien  Belgien 1:3 Schweiz  Schweiz
16. 26. Mai 1958 Zürich Schweiz  Schweiz 0:2 Belgien  Belgien
17. 27. März 1960 Brüssel Belgien  Belgien 3:1 Schweiz  Schweiz
18. 20. November 1960 Brüssel Belgien  Belgien 2:4 Schweiz  Schweiz
19. 20. Mai 1961 Lausanne Schweiz  Schweiz 2:1 Belgien  Belgien
20. 15. April 1964 Genf Schweiz  Schweiz 2:0 Belgien  Belgien
21. 22. Oktober 1966 Brügge Belgien  Belgien 1:0 Schweiz  Schweiz
22. 1. Mai 1974 Genf Schweiz  Schweiz 0:1 Belgien  Belgien
23. 6. Oktober 1982 Brüssel Belgien  Belgien 3:0 Schweiz  Schweiz
24. 9. November 1983 Bern Schweiz  Schweiz 3:1 Belgien  Belgien
25. 19. Oktober 1988 Brüssel Belgien  Belgien 1:0 Schweiz  Schweiz
26. 11. Oktober 1989 Basel Schweiz  Schweiz 2:2 Belgien  Belgien
27. 28. Mai 2016 Genf Schweiz  Schweiz 1:2 Belgien  Belgien
28. 12. Oktober 2018 Brüssel Belgien  Belgien 2:1 Schweiz  Schweiz
29. 18. November 2018 Luzern Schweiz  Schweiz 5:2 Belgien  Belgien

Gegen Liechtenstein gab es bisher keine Begegnungen.

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 19. Dezember 2019, abgerufen am 8. Januar 2020.
  2. In der Gesamtzahl ist das abgebrochene Spiel gegen Luxemburg am 1. März 2006 enthalten.
  3. Filip van der Elst, Maarten Verdoodt: Ganzenvijver Ukkel. Bruzz Nr. 1580, 25. August 2017, Seiten 24–25.
  4. Olympia Verlag GmbH (Hrsg.): Belgien: Wie ein Phönix aus der Asche. In: kicker online. 12. Januar 2014, abgerufen am 8. Januar 2016.
  5. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930-2010 (PDF; 200 kB)
  6. Martinez neemt verrassend Elias Cobbaut op in selectie Rode Duivels, belgianfootball.be, abgerufen am 12. November 2019 (niederländisch)
  7. a b rsssf.com: Belgium – Record International Players
  8. a b In der RSSSF-Statistik werden 23 Tore, in der Statistik des KBVB nur 22 Tore genannt. RSSSF und die DBU zählen ein Tor beim 1:3 gegen Dänemark am 5. Juni 1988 für Ceulemanns.rsssf.comdbu.dk Der KBVB zählt das Tor für Enzo Scifo static.belgianfootball.be
  9. In der RSSSF-Statistik werden 2 Tore, in der Statistik des KBVB 3 Tore genannt. Der KBVB zählt als 3. Tor ein Tor beim 1:1 gegen Portugal am 15. Februar 1989.belgianfootball.be
  10. In der RSSSF-Statistik werden 18 Tore, in der Statistik des KBVB 19 Tore genannt.belgianfootball.be Der KBVB zählt das Tor beim 1:3 gegen Dänemark am 5. Juni 1988 für Scifo static.belgianfootball.be RSSSF und die DBU zählen das Tor für Jan Ceulemans.rsssf.comdbu.dk
  11. a b In der RSSSF-Statistik werden 28 Tore, in der Statistik des KBVB 29 Tore genannt.belgianfootball.be Von der RSSSF werden beim Spiel am 2. Juni 2001 gegen Lettland Wilmots nur 1 Tor zugerechnet rsssf.com, während der KBVB und die FIFA 2 Tore von Wilmots zählen de.fifa.com (Memento vom 16. Februar 2013 im Webarchiv archive.today)
  12. Der KBVB zählt 28 Tore, darunter ein Tor beim 2:2 gegen die Schweiz am 22. November 1953, das von RSSSF nicht gelistet wird. static.belgianfootball.bersssf.com
  13. a b Der KBVB zählt nur 23 Tore in 52 Spielen, wobei die Spiele am 27. Mai 1928 gegen Luxemburg und 2. Juni 1928 gegen Argentinien nicht berücksichtigt werden, bei denen er aber laut FIFA mitgespielt und insgesamt 3 Tore erzielte.static.belgianfootball.bede.fifa.comde.fifa.com
  14. Appearances for Belgium National Team (englisch) The Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation. Abgerufen am 23. Januar 2019.
  15. Alle Rode Duivels (flämisch) Koninklijke Belgische Voetbalbond. Abgerufen am 23. Januar 2019.

WeblinksBearbeiten

 Commons: Belgische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien