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Russische Fußballnationalmannschaft

Auswahlmannschaft aus Russland
Russische Föderation
Rossijskaja Federazija
Spitzname(n) Sbornaja
Verband Rossijski Futbolny Sojus
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor adidas
Cheftrainer RusslandRussland Stanislaw Tschertschessow (seit 2016)
Co-Trainer WeissrusslandWeißrussland Miroslaw Romaschtschenko
Kapitän Igor Akinfejew
Rekordtorschütze Alexander Kerschakow (30)
Rekordspieler Sergei Ignaschewitsch (127)
Heimstadion Luschniki Stadion
FIFA-Code RUS
FIFA-Rang 43. (1436 Punkte)
(Stand: 14. Juni 2019)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Bilanz
651 Spiele
333 Siege
171 Unentschieden
147 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Finnland Großfurstentum 1883Großfürstentum Finnland Großfürstentum Finnland 2:1 Russisches Reich Russisches Kaiserreich 1883Russisches Kaiserreich
(Stockholm, Schweden; 30. Juni 1912)
Höchster Sieg
RusslandRussland Russland 9:0 San Marino San MarinoSan Marino
(Saransk, Russland; 8. Juni 2019)
Höchste Niederlage
Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich 16:0 Russisches Reich Russisches Kaiserreich 1883Russisches Kaiserreich
(Stockholm[2]/Solna[3], Schweden; 1. Juli 1912)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 11 (Erste: 1958)
Beste Ergebnisse Halbfinale 1966
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 10 (Erste: 1960)
Beste Ergebnisse Sieger 1960
Konföderationen-Pokal
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 2017)
Beste Ergebnisse Vorrunde
(Stand: 8. Juni 2019)

Die russische Fußballnationalmannschaft (russisch Сборная России по футболу/Sbornaja Rossii po futbolu) ist die Vertretung Russlands im Fußball und wird vom russischen Fußballverband Rossijski Futbolny Sojus organisiert.

Russland qualifizierte sich bislang für drei Fußball-Weltmeisterschaften sportlich (1994, 2002, 2014) und 2018 als Gastgeberland sowie für fünf Europameisterschaften (1996, 2004, 2008, 2012, 2016).

Die FIFA erklärte die russische Fußballnationalmannschaft zum direkten Nachfolger der Nationalmannschaften der GUS und der UdSSR.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

 
Russische Fußballnationalmannschaft 1912

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Sankt Petersburg das große Zentrum des Fußballlebens in Russland. Im Jahre 1900 entstanden neun neue Vereinigungen des Fußballs, die jedoch nicht lange bestanden. Im August 1901 gründete der Sekretär des Fußballvereins „Newski futbol-klub“ und Angestellte einer Fadenmanufaktur die „St. Petersburg Football League“, die erste Liga in Russland.

Der russische Fußballdachverband heißt Rossijski Futbolny Sojus (Российский футбольный Союз) und wurde 1912 gegründet. Das erste Länderspiel verloren die Russen 1912 mit 2:1 gegen Finnland, welches damals noch zum russischen Kaiserreich gehörte. Das erste offizielle Länderspiel nach der Auflösung der UdSSR wurde 1992 2:0 gegen Mexiko gewonnen.

Seine Glanzzeiten hatte der russische Fußball zu Zeiten der Sowjetunion, als die Nationalmannschaft der UdSSR einmal Europameister und dreimal Vize-Europameister wurde. Während die sowjetische Mannschaft bis in die 1960er Jahre stark von Spielern der großen Moskauer Klubs dominiert wurde, waren ab Mitte der 1970er Jahre die Russen oft in der Unterzahl, gerade unter dem vierfachen sowjetischen Trainer Walerij Lobanowskyj (1975/77, 1982/83, 1986–1990) stellten Ukrainer statt Russen die Mehrzahl der Auswahl.

Nach der Auflösung der GUS-Auswahl zum Ende der EM 1992 wurde die russische Auswahl wiedergegründet, Erfolge blieben jedoch meist aus, entgegen der stets großen Erwartungen konnte sich die Mannschaft nur für je zwei Welt- und Europameisterschaften qualifizieren und schied dabei stets nach teils enttäuschenden Leistungen bereits in der Vorrunde aus. Dies führte zu einer starken Fluktuation im Amt des Nationaltrainers. Außer Oleg Romanzew, der die Auswahl zur Qualifikation zur EM 1996 und WM 2002 führte und in zwei Amtszeiten insgesamt fünf Jahre Chefcoach blieb, konnte sich keiner der insgesamt neun Auswahltrainer länger als zwei Jahre im Amt halten. Tiefpunkt war die Amtszeit des Goldtrainers des Olympischen Fußballturniers 1988, Anatoli Byschowez, unter dem in der zweiten Jahreshälfte 1998 sechs Spiele in Folge verloren wurden und der deshalb nach nur sechs Monaten entlassen wurde. Die russische Nationalmannschaft konnte sich auch für die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland nicht qualifizieren, da sie im letzten Spiel gegen die Slowakei statt der nötigen 3 Punkte nur ein 0:0-Remis holte.

Ab Sommer 2006 übernahm Guus Hiddink die russische Nationalmannschaft. Der Trainer, der mit Südkorea bei der FIFA WM 2002 in Südkorea und Japan den vierten Platz erreichte und die „Socceroos“ bei der WM 2006 in Deutschland betreute, übernahm am 10. Juli 2006 das Amt des russischen Nationaltrainers. Als Zweiter der Qualifikationsgruppe E, hinter Kroatien und vor England, qualifizierte man sich für die Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz. In der Gruppe D trafen die Russen dann auf Spanien, Griechenland und Schweden. Nach einer 1:4-Niederlage gegen die Spanier im ersten Gruppenspiel, einem 1:0-Sieg gegen den Europameister von 2004 und einem 2:0-Sieg gegen die Schweden qualifizierten sich die Russen für die Finalrunde. Dort trafen die Russen im Viertelfinale auf die favorisierten Niederländer, die sie nach 120 Min. mit 3:1 besiegen konnten. Im Halbfinalspiel gegen Spanien konnten die Russen nicht an ihre Leistung aus dem Viertelfinalspiel anknüpfen und verloren gegen ihren Auftaktgegner dieser EM mit 0:3 und schieden somit aus. Bei der Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika belegte Russland hinter der deutschen Mannschaft den zweiten Platz und zog später in den Playoff-Spielen gegen Slowenien den Kürzeren. Hiddink beendete daraufhin sein Engagement im Sommer 2010. Sein Nachfolger wurde Dick Advocaat. Unter der Leitung von Advocaat qualifizierte sich Russland als Gruppensieger für die EM 2012 und traf dort in der Gruppenphase auf Tschechien, Polen und auf Griechenland. Einem 4:1-Sieg gegen Tschechien folgte ein 1:1 gegen Gastgeber Polen. Als Tabellenführer traf man in Warschau auf Griechenland und bereits ein Unentschieden hätte zum Weiterkommen gereicht. Jedoch verlor man gegen Außenseiter Griechenland mit 0:1 und aufgrund des direkten Vergleiches und aufgrund des 1:0-Sieges der Tschechen im Parallelspiel gegen Polen war Russland als Gruppendritter ausgeschieden.

Teilnahme an Fußball-Weltmeisterschaften (viermal)Bearbeiten

Russland war von 1922 bis 1991 Teil der Sowjetunion, russische Spieler stellten neben den ukrainischen Spielern das Hauptkontingent der sowjetischen Nationalmannschaft, z. B. Lew Jaschin, der mit der UdSSR 1958, 1962, 1966 und 1970 an der WM teilnahm und dabei immer die Vorrunde überstand. Beste Platzierung war der vierte Platz 1966. Die russische Mannschaft konnte sich dagegen erst dreimal bei sechs Anläufen für eine WM qualifizieren. Dabei überstand nie die Vorrunde. Dies änderte sich erst bei der WM 2018 im eigenen Land, bei der Russland als Gastgeber automatisch qualifiziert war. Als Außenseitermannschaft überstand Russland zunächst die Vorrunde und qualifizierte sich anschließend überraschend gegen Spanien im Elfmeterschießen für das Viertelfinale.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis[4] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1994 USA Vorrunde Brasilien, Schweden, Kamerun 18. Pawel Sadyrin Oleg Salenko gelingen als erstem und bis jetzt einzigem Spieler der WM-Geschichte fünf Tore in einem Spiel. Mit 6 Toren wird er zusammen mit Christo Stoitschkow Torschützenkönig. Er ist bis heute der einzige Torschützenkönig einer Mannschaft, die in der Vorrunde ausgeschieden ist.
1998 Frankreich nicht qualifiziert In den Play-offs der Qualifikation an Italien gescheitert nachdem in der Gruppenphase hinter Bulgarien der 2. Platz belegt wurde
2002 Südkorea/Japan Vorrunde Tunesien, Japan, Belgien 22. Oleg Romanzew
2006 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation an Portugal und der Slowakei gescheitert, die in den Play-offs ebenfalls scheiterte
2010 Südafrika nicht qualifiziert In den Play-offs der Qualifikation an Slowenien gescheitert, nachdem in der Gruppenphase hinter Deutschland der 2. Platz belegt wurde
2014 Brasilien Vorrunde Südkorea, Belgien, Algerien 24. Fabio Capello Italien 
2018 Russland Viertelfinale Kroatien Stanislaw Tschertschessow Gastgeber der 1. WM in Osteuropa, schlechteste FIFA-Weltranglisten-Platzierung eines Gastgebers zum WM-Auftakt, bestes Abschneiden der russischen Nationalmannschaft bei einer Fußball-WM

Teilnahme an Fußball-Europameisterschaften (fünf Mal)Bearbeiten

 
Mannschaft mit Dmitri Medwedew vor Schloss Meiendorf (2008)

Russland nahm als Teil der UdSSR bzw. der GUS an den Europameisterschaften 1960 bis 1992 teil. In der 1960er Europameistermannschaft stellten russische Spieler das größte Kontingent, während 1988 nur Rinat Dassajew, Wagis Chidijatullin und Sergei Dmitrijew russische Spieler waren und ukrainische Spieler, insbesondere von Dynamo Kiew den Großteil des Vizeeuropameisters stellten. Nach der Auflösung der Sowjetunion in mehrere selbständige Staaten nahm Russland erstmals an der Qualifikation zur EM 1996 teil und konnte sich auf Anhieb qualifizieren. Seitdem wurde lediglich die Qualifikation für die EM 2000 nicht geschafft, aber nur einmal die Vorrunde überstanden. Russland traf dabei bis einschließlich 2008 in der Vorrunde immer auf den späteren Europameister.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzter Gegner Ergebnis Bemerkungen und Besonderheiten
1996 England Vorrunde Tschechien - Nach zwei Niederlagen und einem Remis als Gruppenletzter ausgeschieden
2000 Niederlande und Belgien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Weltmeister Frankreich und der Ukraine gescheitert, die sich ebenfalls nicht qualifizieren konnten.
2004 Portugal Vorrunde Griechenland - Nach zwei Niederlagen und einem Sieg gegen den späteren Europameister Griechenland als Gruppenletzter ausgeschieden.
2008 Österreich und Schweiz Halbfinale Spanien - Niederlage gegen den späteren Europameister
2012 Polen und Ukraine Vorrunde Griechenland - Nach einem Sieg, einem Unentschieden gegen Co-Gastgeber Polen und einer Niederlage als Gruppendritter ausgeschieden.
2016 Frankreich Vorrunde Wales - Russland schied nach einem Remis gegen England und Niederlagen gegen die Slowakei und Wales als Gruppenletzter aus.
2020 Europa Gegner in der Qualifikation sind Belgien, Kasachstan, San Marino, Schottland und Zypern

Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen (einmal)Bearbeiten

1908 in London nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1912 gegründet
1912 in Stockholm Viertelfinale
1920 in Stockholm nicht teilgenommen
1924–1992 Kein eigenständiger Verband;
siehe UdSSR/GUS

Aktueller KaderBearbeiten

Diese Spieler stehen im Kader für die WM 2018:

  • Stand der Einsatzstatistiken: 1. Juli 2018 (nach dem Spiel gegen Spanien)
Nr.[K 1] Name Verein Länderspiel-
einsätze
Länderspiel-
tore
Geburtstag Debüt Letzter
Einsatz
Torhüter
01 Igor Akinfejew (C)  ZSKA Moskau 110 00 08. Apr. 1986 2004 25.06.2018
12 Andrei Lunjow Zenit St. Petersburg 003 00 13. Nov. 1991 2017 27.03.2018
20 Wladimir Gabulow Belgien  FC Brügge 010 00 19. Okt. 1983 2007 25.03.2013
Abwehrspieler
02 Mário Fernandes ZSKA Moskau 010 00 19. Sep. 1990 2017 25.06.2018
03 Ilja Kutepow Spartak Moskau 011 00 29. Juli 1993 2016 25.06.2018
04 Sergei Ignaschewitsch ZSKA Moskau 126 08 14. Juli 1979 2002 25.06.2018
05 Andrei Semjonow Achmat Grosny 006 00 24. Mär. 1989 2014 24.03.2017
13 Fjodor Kudrjaschow Rubin Kasan 015 01 05. Apr. 1987 2013 25.06.2018
14 Wladimir Granat Rubin Kasan 019 00 22. Mai 1987 2016 05.06.2018
23 Igor Smolnikow Zenit St. Petersburg 028 00 08. Aug. 1988 2013 25.06.2018
Mittelfeldspieler
06 Denis Tscheryschew Spanien  FC Villarreal 015 03 26. Dez. 1990 2012 25.06.2018
07 Daler Kusjajew Zenit St. Petersburg 009 00 15. Jan. 1993 2017 25.06.2018
08 Juri Gasinski FK Krasnodar 009 01 20. Juli 1989 2016 25.06.2018
09 Alan Dsagojew ZSKA Moskau 060 09 17. Juni 1990 2008 14.06.2018
11 Roman Sobnin Spartak Moskau 016 00 11. Feb. 1994 2015 25.06.2018
16 Anton Mirantschuk Lokomotive Moskau 006 00 17. Okt. 1995 2017 05.06.2018
17 Alexander Golowin Frankreich  AS Monaco 022 03 30. Mai 1996 2015 14.06.2018
18 Juri Schirkow Zenit St. Petersburg 087 02 20. Aug. 1983 2005 14.06.2018
19 Alexander Samedow Spartak Moskau 052 07 19. Juli 1984 2011 25.06.2018
21 Alexander Jerochin Zenit St. Petersburg 018 00 13. Okt. 1989 2016 27.03.2018
Stürmer
10 Fjodor Smolow FK Krasnodar 036 12 09. Feb. 1990 2012 25.06.2018
15 Alexei Mirantschuk Lokomotive Moskau 019 04 17. Okt. 1995 2015 25.06.2018
22 Artjom Dsjuba Arsenal Tula 027 14 22. Aug. 1988 2011 25.06.2018
Anmerkung: Quelle (Positionen), Einsätze und Tore
  1. Nummern gemäß FIFA-Kaderliste

RekordspielerBearbeiten

Rang Name Einsätze Tore Position Zeitraum WM-Spiele EM-Spiele Rekordnationalspieler
01. Sergei Ignaschewitsch 127 08 Abwehr 2002–2018 08 10 Seit dem 9. Oktober 2015
02. Igor Akinfejew 111 00 Tor 2004–2018 08 08
03. Wiktor Onopko .ref109[S 1] 07 Abwehr 1992–2004 05 02 Vom 14. April 1993 bis zum 9. Oktober 2015 (8 bis 109 Spiele, zuvor mit mehreren anderen Spielern)
04. Wassili Beresuzki 101 05 Abwehr 2003–2016 03 05
05. Alexander Kerschakow 091 30 Angriff 2002–2016 04 04
06. Juri Schirkow 087 02 Abwehr/Mittelfeld 2005–2018 04 08
07. Alexander Anjukow 077 01 Abwehr 2004–2013 00 09
08. Andrei Arschawin 075 17 Angriff/Mittelfeld 2002–2012 00 06
09. Waleri Karpin 0.ref72[S 2] 17 Angriff/Mittelfeld 1992–2003 06 03 Bis zum 14. April 1993 (zusammen mit Wiktor Onopko, bis 7 Spiele, teilweise mit mehreren anderen Spielern)
10. Wladimir Bestschastnych 071 26 Angriff 1992–2003 04 01
Anmerkungen:
  1. Zudem vier Spiele für die GUS, darunter drei bei der EM 1992.
  2. Zudem ein Spiel für die GUS.
Stand: 20. November 2018[5]

RekordtorschützenBearbeiten

Alexander Kerschakow ist seit dem 3. September 2014 Rekordtorschütze, als er mit seinem 27. Tor den Rekord von Wladimir Bestschastnych überbot.

Rang Name Tore Einsätze Quote Zeitraum WM-Tore EM-Tore
01. Alexander Kerschakow 30 91 0,33 2002–2016 1 0
02. Wladimir Bestschastnych 26 71 0,37 1992–2003 1 1
03. Roman Pawljutschenko 21 51 0,41 2003–2012 0 4
04. Waleri Karpin 17 .ref72[T 1] 0,24 1992–2003 1 0
Andrei Arschawin 17 75 0,23 2002–2012 0 2
06. Dmitri Sytschow 15 47 0,32 2002–2010 1 0
Artjom Dsjuba 15 32 0,47 2011– 3 0
08. Roman Schirokow 13 57 0,25 2008–2016 0 1
09. Alexander Kokorin 12 48 0,25 2011–2017 1 0
Igor Kolywanow .ref12[T 2] .ref35[T 3] 0,34 1992–1998 0 0
Fjodor Smolow 12 37 0,32 2012– 0 0
Anmerkungen:
  1. Zudem 1 Spiel für die GUS.
  2. Zudem 2 Tore für die UdSSR und 1 Tor für die GUS.
  3. Zudem 19 Spiele für die UdSSR und 5 Spiele für die GUS.
Stand 20. November 2018[6]

Länderspiele gegen deutschsprachige FußballnationalmannschaftenBearbeiten

Spiele gegen DeutschlandBearbeiten

Ergebnisse stets aus russischer Sicht (vor dem Entstehen der Sowjetunion bzw. nach deren Zerfall)

  1. 1912, 1. Juli, Stockholm, 0:16 (Olympische Sommerspiele 1912, höchster Sieg der deutschen Mannschaft)
  2. 1992, 12. Juni, Norrköping (Schweden) 1:1 (EM-Vorrunde) (als GUS)
  3. 1994, 7. September, Moskau, 0:1
  4. 1996, 16. Juni, Manchester, 0:3 (EM-Vorrunde)
  5. 2005, 8. Juni, Mönchengladbach, 2:2
  6. 2008, 11. Oktober, Dortmund, 1:2 (WM-Qualifikation)
  7. 2009, 10. Oktober, Moskau, 0:1 (WM-Qualifikation)
  8. 2018, 15. November, Leipzig, 0:3

Spiele gegen ÖsterreichBearbeiten

Ergebnisse stets aus russischer Sicht (nach dem Zerfall der Sowjetunion)

  1. 17. August 1994 in Klagenfurt, 3:0 (Freundschaftsspiel)
  2. 25. Mai 2004 in Graz, 0:0 (Freundschaftsspiel)
  3. 15. November 2014 in Wien, 0:1 (EM-Qualifikation)
  4. 14. Juni 2015 in Moskau, 0:1 (EM-Qualifikation)
  5. 30. Mai 2018 in Innsbruck, 0:1 (Freundschaftsspiel)

Spiele gegen die SchweizBearbeiten

Ergebnisse stets aus russischer Sicht (nach dem Zerfall der Sowjetunion)

  1. 1997, 10. Februar, Hongkong, 2:1
  2. 2000, 2. September, Zürich, 1:0, WM-Qualifikation
  3. 2001, 6. Oktober, Moskau, 4:0, WM-Qualifikation
  4. 2003, 7. Juni, Basel, 2:2, EM-Qualifikation
  5. 2003, 10. September, Moskau, 4:1, EM-Qualifikation

Spiele gegen LiechtensteinBearbeiten

Ergebnisse stets aus russischer Sicht (nach dem Zerfall der Sowjetunion)

  1. 2005, 23. März, Vaduz, 2:1 (2:1), WM-Qualifikation
  2. 2005, 3. September, Moskau, 2:0 (1:0), WM-Qualifikation
  3. 2009, 1. April, Vaduz 1:0 (1:0), WM-Qualifikation
  4. 2009, 5. September, Sankt Petersburg 3:0 (3:0), WM-Qualifikation
  5. 2014, 8. September, Chimki 4:0 (1:0), EM-Qualifikation
  6. 2015, 8. September in Vaduz 7:0 (3:0), EM-Qualifikation

SpielerBearbeiten

TrainerBearbeiten

Nat. Zeitraum Name
Russland  1994 bis 1996, 1998 bis 2002 Oleg Iwanowitsch Romanzew
Russland  2005 Juri Pawlowitsch Sjomin
Niederlande  2006 bis 2010 Guus Hiddink
Niederlande  2010 bis 2012 Dick Advocaat
Italien  2012 bis 2015 Fabio Capello
Russland  2015 bis 2016 Leonid Sluzki
Russland  seit 2016 Stanislaw Tschertschessow

WeblinksBearbeiten

  Commons: Russische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 14. Juni 2019, abgerufen am 22. Juni 2019.
  2. Gemäß FIFA
  3. Gemäß ORGANISATIONSKOMMITTÉN FÖR OLYMPISKA SPELEN 1 STOCKHOLM 1912
  4. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930–2010 (PDF; 200 kB)
  5. Matthias Arnhold and Roberto Mamrud: Russia - Record International Players. Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation, 22. Januar 2019, abgerufen am 21. Februar 2019.
  6. Russia national football team goal scorers of all-time. In: eu-football.info. 15. Oktober 2018, abgerufen am 17. Oktober 2018 (englisch).

Hinweis: Die deutschsprachige Wikipedia bezieht sich bei der Umschreibung der kyrillischen Schrift auf die vom Duden vorgegebene deutsche Transkription (siehe Wikipedia:Namenskonventionen/Kyrillisch). Beim Verfassen von Artikeln zu den einzelnen Spielern ist es allerdings erwünscht, dass eine Weiterleitung mit der englischen Transkription angelegt wird.