Das Jahr 1912 ist vor allem durch die wachsende Konfliktsituation in Europa geprägt, die zwei Jahre später in den Ersten Weltkrieg münden wird.

1912
Porträt Präsident Woodrow Wilson
Woodrow Wilson gewinnt die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten.
Sun Yat-sen, ca. 1912
Sun Yat-sen proklamiert die Republik China und gründet die Kuomintang.
Untergang der Titanic
Im Nordatlantik versinkt das Passagierschiff RMS Titanic.
1912 in anderen Kalendern
Armenischer Kalender 1360/61 (Jahreswechsel Juli)
Äthiopischer Kalender 1904/05 (10./11. September)
Baha'i-Kalender 68/69 (20./21. März)
Bengalischer Solarkalender 1317/18 (Jahresbeginn 14. oder 15. April)
Buddhistische Zeitrechnung 2455/56 (südlicher Buddhismus); 2454/55 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 76. (77.) Zyklus

Jahr der Wasser-Ratte 壬子 (seit 18. Februar, davor Metall-Schwein 辛亥)

Chuch’e-Ideologie (Nordkorea) Chuch'e 1
Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 1274/75 (Jahreswechsel April)
Dangun-Ära (Korea) 4245/46 (2./3. Oktober)
Iranischer Kalender 1290/91 (um den 21. März)
Islamischer Kalender 1330/31 (10./11. Dezember)
Japanischer Kalender Meiji 45 (明治45年, bis 30. Juli)/Taishō 1 (大正元年, ab 30. Juli);
Kōki 2572
Jüdischer Kalender 5672/73 (11./12. September)
Koptischer Kalender 1628/29 (10./11. September)
Malayalam-Kalender 1087/88
Minguo-Kalender (China) Jahr 1 der Republik
Rumi-Kalender (Osmanisches Reich) 1327/28 (1. März)
Seleukidische Ära Babylon: 2222/23 (Jahreswechsel April)

Syrien: 2223/24 (Jahreswechsel Oktober)

Suriyakati-Kalender (Thai-Solar-Kalender) 2454/55 (1. April)
Tibetischer Kalender 1658
Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 1968/69 (April)

Gespräche des britischen Kriegsministers Richard Burdon Haldane mit dem deutschen Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg im Februar über ein Abkommen zur Beschränkung der Flottenrüstung bleiben ergebnislos. Im Mai beschließt der deutsche Reichstag im Gegenteil einen weiteren Ausbau der Flotte. Auf dem Balkan gründen mehrere nach wie vor unter osmanischer Oberhoheit befindliche Staaten den Balkanbund und beginnen – ermutigt durch die Erfolge Italiens im Italienisch-Türkischen Krieg – im Oktober den Ersten Balkankrieg gegen das nach dem Sturz der Jungtürken zerfallende Osmanische Reich.

Nach dem Verzicht des sechsjährigen chinesischen Kaisers Puyi auf den Thron wird die Republik China proklamiert, womit das chinesische Kaiserreich endet. Dies entfacht einen Machtkampf um die Staatsführung.

Vor der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten kommt es zur Abspaltung der Progressiven Partei unter dem ehemaligen Präsidenten Theodore Roosevelt von der Republikanischen Partei. Da einander die Kandidaten dieser beiden Parteien gegenseitig die Stimmen wegnehmen, geht der Demokrat Woodrow Wilson als Sieger aus der Wahl hervor.

Weitere Ereignisse sind das tragische Ende der britischen Terra-Nova-Expedition unter der Leitung von Robert Falcon Scott zum Südpol, der Untergang des britischen Luxusdampfers RMS Titanic im Nordatlantik und die Austragung der V. Olympischen Sommerspiele in Stockholm.

EreignisseBearbeiten

Politik und WeltgeschehenBearbeiten

Europa und MittelmeerraumBearbeiten

Italien/Osmanisches ReichBearbeiten
 
Der Italienisch-Türkische Krieg im Mittelmeer 1911–1912
  • 7. Januar: Die italienische Flotte beschießt im Italienisch-Türkischen Krieg die Hafenstadt Hodeida am Roten Meer und versenkt mehrere osmanische Kanonenboote.
  • 24. Februar: Die italienische Flotte beschießt die türkische Festung Beirut.
  • März: Der italienische Pilot Carlo Piazza kehrt erstmals mit Photographien von einem Aufklärungsflug zurück.
  • 14. März: Bei einer Messe im Pantheon in Rom feuert der Anarchist Antonio D'Alba mehrmals auf den italienischen König Viktor Emanuel III. Der König entkommt dem Attentat unverletzt.
  • 18. April: Nach Beschießung der Dardanellen durch italienische Kriegsschiffe schließt die Türkei die See-Verbindung zwischen Schwarzem und Mittelmeer für den Schiffsverkehr.
  • 4. Mai: Die in Nordafrika festsitzenden Italiener versuchen den Krieg in andere Regionen zu tragen und erobern die Mittelmeerinsel Rhodos und weitere Inseln des Dodekanes.
  • 25. Mai: Im Königreich Italien wird per Gesetz das „Allgemeine Wahlrecht“ (suffragio universale) eingeführt. Für die Wahlen, die im Herbst 1913 durchgeführt werden, sind alle männlichen Staatsbürger über 21 Jahre wahlberechtigt, sofern sie lesen und schreiben können, außerdem männliche Analphabeten, sofern sie über 30 Jahre alt sind. Insgesamt sind damit rund 27 % der italienischen Bevölkerung wahlberechtigt.
  • 18. Oktober: Der Italienisch-Türkische Krieg endet nach Friedensverhandlungen in Ouchy bei Lausanne. Das Osmanische Reich verzichtet im Frieden von Ouchy auf seinen nordafrikanischen Besitz Tripolitanien, Kyrenaika und Fessan (im heutigen Libyen) sowie auf den Dodekanes zu Gunsten des Königreiches Italien.
BalkanBearbeiten
 
Die Grenzverhältnisse auf dem Balkan vor Ausbruch der Balkankriege
 
Osmanische Truppen auf dem Rückzug bei Lüleburgaz
 
Im Ersten Balkankrieg durch den Balkanbund eroberte Gebiete
  • 29. Oktober: Während des Ersten Balkankriegs beginnt die bis zum 2. November dauernde Schlacht von Lüleburgaz, die mit einem Sieg der bulgarischen Armee unter Iwan Fitschew endet, die es jedoch versäumt, die osmanischen Truppen zu verfolgen, die sich daraufhin bei Çatalca vor Konstantinopel eingraben können. Die Schlacht ist die größte Schlacht in Europa seit dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71.
  • 31. Oktober: Der griechischen Armee gelingt ein neuerlicher Sieg bei Giannitsa.
  • 3./4. November: Serbien besiegt das Osmanische Reich bei Kumanovo.
  • 7. November: Die griechische Armee marschiert in Saloniki ein. Es kommt zu ersten Auseinandersetzungen mit den wenige Stunden später eintreffenden bulgarischen Einheiten.
  • 17./18. November: Bulgarien versucht vergeblich, Konstantinopel einzunehmen.
  • 25. November: Ioannina wird von griechischen Einheiten eingeschlossen.
 
Unabhängigkeitserklärung Albaniens in Vlora
 
Flagge der provisorischen Regierung Albaniens
Deutsches ReichBearbeiten
 
Die Ergebnisse der Reichstagswahl nach Wahlkreisen
  • 12. Januar: Bei der Reichstagswahl zum 13. Deutschen Reichstag verdoppeln die Sozialdemokraten ihre Sitze und werden trotz der Verzerrung durch das Mehrheitswahlrecht stärkste Fraktion. Antisemitische Kreise prägen daraufhin den Kampfbegriff der „Judenwahl“. Das zersplitterte bürgerliche Lager rückt zusammen und kann unter Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg wieder die Regierung bilden.
  • 8. Februar: In Berlin beginnt der britische Kriegsminister Richard Burdon Haldane mit Kanzler Hollweg Gespräche zur Entschärfung der Flottenrivalität, die ergebnislos bleiben, weil Flottenadmiral Alfred von Tirpitz eine britische Neutralitätsgarantie und damit de facto die Auflösung der Triple Entente mit Frankreich und Russland fordert.
  • 11. März: Bergarbeiterstreik im Ruhrgebiet: Militär wird eingesetzt, so dass der Ausstand am 19. März abgebrochen werden muss.
  • 14. Mai: Der Deutsche Reichstag billigt eine neue Flottenvorlage, die u. a. den Bau von 41 Schlachtschiffen und Schlachtkreuzern vorsieht.
 
Die Demonstrations-Wagenfahrt, im Bild links Anita Augspurg (mit x gekennzeichnet)
Frankreich/MarokkoBearbeiten
  • 14. Januar: Raymond Poincaré wird zum ersten Mal französischer Ministerpräsident und gleichzeitig Minister des Auswärtigen.
 
Französisch-Marokko und das spanische Einflussgebiet
Großbritannien und IrlandBearbeiten
Portugal und seine KolonienBearbeiten
SpanienBearbeiten
RusslandBearbeiten
 
Opfer des Lena-Massakers
  • 17. April: Ein zaristisches Regiment verübt in Bodaibo das Lena-Massaker an streikenden Arbeitern des Bergbauunternehmens Lena Goldfields Ltd. Mindestens 150 Tote und 100 Verwundete bleiben zurück.
  • 18. Mai: In Sankt Petersburg erscheint erstmals die vom Marxisten Lenin angeregte und gegründete Tageszeitung Prawda, die bald mit der Zensur Konflikte hat und im Jahr 1917 zum Organ der KPdSU wird.
SkandinavienBearbeiten
  • 14. Mai: Thronwechsel in Dänemark. Auf den verstorbenen Friedrich VIII. folgt Christian X.
  • 20. Oktober bis 11. November: Parlamentswahl in Norwegen 1912
  • 23. Dezember: In Stockholm wird ein Abkommen von Schweden, Dänemark und Norwegen unterzeichnet, in dem sich diese Länder zur Neutralität in militärischen Konflikten verpflichten.
SchweizBearbeiten
LuxemburgBearbeiten
  • 25. Februar: Auf Grund einer geänderten Thronfolgeregelung wird die älteste Tochter Wilhelms IV. von Luxemburg, Maria-Adelheid, als erste Frau regierende Herzogin von Luxemburg. Bis zu ihrer Volljährigkeit am 15. Juni übernimmt ihre Mutter Maria Anna die Regentschaft.

Republik ChinaBearbeiten

 
Flagge der Republik China von 1912–1928
 
Yuan Shikai nach der Ernennung zum Präsidenten

JapanBearbeiten

 
Der Taishō-Kaiser bei seiner Krönung

AustralienBearbeiten

 
Griffins Plan für Canberra
  • 23. Mai: Der Entwurf von Walter Burley Griffin erhält den Zuschlag für den Bau der zukünftigen australischen Hauptstadt Canberra. Der Architekt hat im Gegensatz zu seinen Mitbewerbern so weit wie möglich versucht, den Bau der Planhauptstadt an topographische Gegebenheiten anzupassen, außerdem wurden zahlreiche künstlerische Aquarelle seiner Gattin Marion Mahony Griffin beigelegt, die das zukünftige Aussehen Canberras illustrieren sollen.

AmerikaBearbeiten

 
Vereinigte Staaten nach der Aufnahme von New Mexico und Arizona und der Gründung des Alaska-Territoriums
 
Karte des Wahlergebnisses

AfrikaBearbeiten

  • 8. Januar: In Südafrika wird der South African Native National Congress, der Vorläufer des ANC (African National Congress), als Interessenvertreter der Bantus gegründet.

Weitere internationale EreignisseBearbeiten

WirtschaftBearbeiten

VerkehrBearbeiten

 
Hamburg erhält als dritte deutsche Stadt nach Berlin und Schöneberg eine Untergrundbahn.

SonstigesBearbeiten

 
Ankündigung der Bankenfusion

Wissenschaft und TechnikBearbeiten

AntarktisforschungBearbeiten

Scotts Terra-Nova-ExpeditionBearbeiten
  • 4. Januar: Robert Falcon Scott trifft die endgültige Entscheidung über die Zusammensetzung der Polmannschaft der Terra-Nova-Expedition. Fünf Personen statt wie bisher geplant vier sollen den Südpol bezwingen.
 
Scotts Team am Südpol, von links nach rechts: (stehend) Wilson, Scott, Oates; (sitzend) Bowers, Edgar Evans
  • 17. Januar: Scott erreicht mit seiner Crew den Südpol. Doch der Norweger Roald Amundsen war mit Hundeschlitten einen Monat früher da. Der Rückmarsch zum Basislager endet für die Expedition tödlich.
  • 17. Februar: Edgar Evans kommt als erstes Mitglied der Terra-Nova-Expedition ums Leben.
  • 4. März: Apsley Cherry-Garrard füllt das One-Ton-Depot neuerlich mit Vorräten an und wartet bis zum 10. März auf die Südgruppe, bevor er auftragsgemäß wieder umkehrt. Diese ist zu diesem Zeitpunkt etwa 120 km von ihm entfernt.
  • 7. März: Roald Amundsen gibt die Entdeckung des Südpols am 14. Dezember des Vorjahres bekannt.
  • 16. März: Als sich sein Gesundheitszustand rapide verschlechtert, verlässt Lawrence Oates, Mitglied der Terra-Nova-Expedition, das Zelt und erklärt, „dass es etwas länger dauern könne“. Er kehrt nicht mehr zurück.
  • 26. März: Eine erste Suchgruppe nach Scott und seinen Kollegen wird losgeschickt, kehrt jedoch ohne Ergebnis zurück.
 
Letzter Eintrag Scotts in sein Expeditionstagebuch
  • 29. März: Robert F. Scott macht seinen letzten Tagebucheintrag.
  • 12. November: Eine am 29. Oktober losgeschickte Suchgruppe unter der Leitung von Edward Atkinson findet die gefrorenen Körper von Robert Falcon Scott, Edward Adrian Wilson und Henry Robertson Bowers, 18 Kilometer südlich des One Ton Depots, ihr Zelt fast bis zur Spitze von angewehtem Schnee bedeckt. Über den Leichen wird ein Grabhügel aufgeschüttet und die Skier des Expeditionsmitglieds Tryggve Gran zu einem Kreuz umfunktioniert. Gran tritt die Heimreise stattdessen auf Scotts Skiern an. Am 15. November wird auch der Schlafsack und der vermutete Sterbeort von Lawrence Oates gefunden. Auch hier wird eine Markierung angebracht und ein Kreuz errichtet. Am 25. November kehrt die Gruppe zum Basislager der Expedition am Kap Evans zurück.
Weitere ExpeditionenBearbeiten
 
Mawson Huts
 
Mertz fotografiert auf einer Erkundung im Dezember 1912 seinen Kollegen Ninnes
  • Nach der Entdeckung von Georg-V.-Land und Königin-Mary-Küste erreicht die Australasiatische Antarktisexpedition unter der Leitung von Douglas Mawson am 12. Januar Kap Denison in der Commonwealth-Bucht. Die Männer errichten ihre Hauptbasis Mawson’s Huts, wo achtzehn Mann den Winter von 1912 verbringen. Sie bauen außerdem Quartiere auf der Macquarie-Insel und eine Westbasis auf dem Shackleton-Schelfeis. Die Teams aller drei Basen führen routinemäßige wissenschaftliche und meteorologische Beobachtungen durch, die detailliert in den umfangreichen Berichten festgehalten werden, die aber erst zwischen 1922 und 1942 publiziert werden. Sie richten weiters die erste drahtlose Funkverbindung der Antarktis ein, die mit Hobart verbunden ist. In der zweiten Hälfte des Jahres 1912 werden fünf große Schlittenfahrten von der Hauptbasis und zwei von der Westbasis aus unternommen, um bisher unbekanntes Territorium zu erforschen. Auf einer solchen Schlittenfahrt stürzt Belgrade Ninnis mit sechs Hunden und dem Schlitten mit dem Großteil der Lebensmittel in eine Gletscherspalte und kommt dabei ums Leben. Die Überlebenden Mawson und Xavier Mertz beginnen eine brutale Heimreise ins 500 Kilometer entfernte Basislager, auf der sie sich von den übrigen Hunden ernähren.
 
Die Japanische Expedition an ihrem südlichsten Punkt am Yamato-Schneefeld

ArktisforschungBearbeiten

LuftfahrtBearbeiten

 
Harriet Quimby in ihrem Bleriot-Eindecker

AstronomieBearbeiten

Liste der 1912 entdeckten AsteroidenBearbeiten
Nr. und Name Durchmesser
(km)
Datum der Entdeckung Entdecker
(727) Nipponia 32,2 11. Februar Adam Massinger
(728) Leonisis ? 16. Februar Johann Palisa
(729) Watsonia 49,2 9. Februar Joel Hastings Metcalf
(730) Athanasia ? 10. April Johann Palisa
(731) Sorga 41,8 15. April Adam Massinger
(732) Tjilaki 37,6 15. April Adam Massinger
(733) Mocia 88,7 16. September Gustav Witt
(734) Benda 70,8 11. Oktober Johann Palisa
(735) Marghanna 74,3 9. Dezember Heinrich Vogt
(736) Harvard 16,7 16. November Joel Hastings Metcalf
(737) Arequipa 44,1 7. Dezember Joel Hastings Metcalf

Chemie und PhysikBearbeiten

 
Einweihung der ersten KWG-Institute durch Kaiser Wilhelm

Geologie und PaläontologieBearbeiten

 
Expeditionsteilnehmer Alfred Wegener im Winter 1912/13 in Grönland

Lehre und ForschungBearbeiten

Technische EntwicklungenBearbeiten

KulturBearbeiten

ArchitekturBearbeiten

 
Ansicht des Nurulla-Bei-Palastes

Der von Said Muhammad Rahim II., dem Khan des Khanats Chiwa in Auftrag gegebene Nurulla-Bei-Palast wird zwei Jahre nach seinem Tod fertiggestellt und von seinem Sohn Esfendijar als Residenz genutzt. Die gesamte Palastanlage erstreckt sich auf einer Fläche von 198 mal 143 Metern und umfasst eine kleine Parkanlage und mehrere Gebäude. Die Anlage ist von einer Ziegelmauer umschlossen, die von kleinen, ebenfalls aus Ziegeln gebauten Türmen gekrönt ist. Insgesamt ist die Architektur des Gebäudes geprägt von einem Stilmix aus traditioneller orientalischer Architektur und europäischen Stilelementen.

Bildende KunstBearbeiten

 
Gustav Klimt: Adele Bloch-Bauer II
 
Berlin 1912, dargestellt im Gemälde Spittelmarkt von Paul Hoeniger
 
Juan Gris: Hommage à Picasso

FilmBearbeiten

LiteraturBearbeiten

Musik und TheaterBearbeiten

 
Plakat zu Roma von Georges-Antoine Rochegrosse
 
Das Deutsche Opernhaus 1912

SonstigesBearbeiten

 
Die von Philipp Kittler gestaltete Figurengruppe mit Löwen

GesellschaftBearbeiten

ReligionBearbeiten

KatastrophenBearbeiten

  • 20. März: An der Küste des australischen Bundesstaats Western Australia wird der Passagierdampfer Koombana von einem Zyklon versenkt. Alle 138 Menschen an Bord sterben
  • 14. April: Um ca. 23:40 Uhr rammt der Luxusdampfer R.M.S. Titanic im Nordatlantik einen Eisberg. Das Schiff der White Star Line unter Kapitän Edward John Smith wird auf der Steuerbordseite aufgerissen.
  • 15. April: Die Titanic versinkt um 2:20 Uhr im Atlantik. Zwischen 1490 und 1517 Menschen sterben. Die RMS Carpathia, die als erstes beim Unglücksort eintrifft, findet nur noch Rettungsboote mit ungefähr 700 Überlebenden vor.
  • 28. Juli: Landungsbrücke in Binz auf Rügen stürzt ein, 17 Tote darunter 2 Kinder
  • 8. August: Durch ein Schlagwetter sterben in Bochum auf der Zeche Lothringen mehr als 110 Bergleute.
  • 9. August: Bei einem Erdbeben der Stärke 7,8 im europäischen Teil des Osmanischen Reichs, dessen Epizentrum im Marmarameer liegt, kommen rund 3.000 Menschen ums Leben.

Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.

Natur und UmweltBearbeiten

 
Valley of Ten Thousand Smokes

SportBearbeiten

Olympische SpieleBearbeiten

  • 5. Mai: In Stockholm werden die V. Olympischen Sommerspiele eröffnet. Der Großteil der Sportveranstaltungen findet allerdings erst zwischen dem 29. Juni und 27. Juli statt.
  • 10. November: Das Deutsche Sportabzeichen wird von der Hauptversammlung des Deutschen Reichsausschusses für Olympische Spiele unter dem Namen Auszeichnung für vielfältige Leistung auf dem Gebiet der Leibesübungen geschaffen.

VereinsgründungenBearbeiten

SonstigesBearbeiten

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin in den Listen für Herren-Rekorde bis 1970 bzw. Damen-Rekorde bis 1970. Die erste offizielle Weltrekord-Liste wurde allerdings erst 1914 veröffentlicht.

NobelpreiseBearbeiten

Preis Person Land Begründung für die Preisvergabe Bild
Nobelpreis für Physik Gustaf Dalén
(1869–1937)
Schweden  Schweden „für seine Erfindung selbstwirkender Regulatoren, die in Kombination mit Gasakkumulatoren zur Beleuchtung von Leuchttürmen und Leuchttonnen verwendet werden“  
Nobelpreis für Chemie Victor Grignard
(1871–1935)
Frankreich  Frankreich „für das von ihm aufgefundene sog. Grignard’sche Reagenz, das in den letzten Jahren in hohem Grad den Fortschritt der organischen Chemie gefördert hat“  
Paul Sabatier
(1854–1941)
Frankreich  Frankreich „für seine Methode, organische Verbindungen bei Gegenwart fein verteilter Metalle zu hydrieren, wodurch der Fortschritt der organischen Chemie in den letzten Jahren in hohem Grad gefördert worden ist“  
Nobelpreis für Physiologie oder Medizin Alexis Carrel
(1873–1944)
Frankreich  Frankreich „als Anerkennung seiner Arbeiten über die Gefäßnaht sowie über Gefäß- und Organtransplantationen  
Nobelpreis für Literatur Gerhart Hauptmann
(1862–1946)
Deutsches Reich  Deutsches Reich (geboren in Ober Salzbrunn,
Preussen Konigreich  Königreich Preußen, Deutscher Bund)
„vornehmlich für seine reiche, vielseitige, hervorragende Wirksamkeit auf dem Gebiete der dramatischen Dichtung“  
Friedensnobelpreis (verliehen 1913) Elihu Root
(1845–1937)
Vereinigte Staaten 48  Vereinigte Staaten Autor verschiedener Schiedsverträge  

GeborenBearbeiten

JanuarBearbeiten

 
André Amellér (1980)

FebruarBearbeiten

 
Albin Kitzinger (rechts)
  • 01. Februar: Albin Kitzinger, deutscher Fußballspieler († 1970)
  • 02. Februar: Millvina Dean, Überlebende des Titanicuntergangs († 2009)
  • 02. Februar: Hans Leussink, deutscher Bundesminister für Bildung und Wissenschaft († 2008)
  • 03. Februar: Odysseas Angelis, griechischer Offizier und Politiker († 1987)
  • 03. Februar: Dan Kazuo, japanischer Schriftsteller († 1976)
  • 04. Februar: Louis-Albert Kardinal Vachon, Erzbischof von Quebec († 2006)
  • 05. Februar: Tex Atchison, US-amerikanischer Country-Musiker († 1982)
  • 06. Februar: Eva Braun, Lebensgefährtin und Ehefrau von Adolf Hitler († 1945)
  • 07. Februar: Helmut Angermeyer, deutscher Theologe († 1992)
  • 07. Februar: Lev Aronson, deutscher Cellist, Cellolehrer und Komponist († 1988)
  • 07. Februar: Alfred Desenclos, französischer Komponist († 1971)
  • 07. Februar: Franz Fuchs, österreichischer Politiker und Landtagsabgeordneter († 1968)
  • 07. Februar: Matthias Heidemann, deutscher Fußballspieler († 1970)
  • 07. Februar: Roy C. Sullivan, Überlebender von sieben Blitzeinschlägen († 1983)
  • 08. Februar: Horst Ademeit, deutscher Militärpilot († 1944)
  • 08. Februar: Šimon Jurovský, tschechischer Komponist († 1963)
  • 09. Februar: Futabayama Sadaji, japanischer Sumōringer und der 35. Yokozuna († 1968)
  • 10. Februar: Herbert Baum, deutsch-jüdischer Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus († 1942)
  • 11. Februar: Juan Carlos Aramburu, Erzbischof von Tucumán und Buenos Aires († 2004)
  • 11. Februar: Rudolf Firkušný, tschechischer Pianist († 1994)
  • 11. Februar: Rudolf Stahl, deutscher Feldhandballspieler († 1984)
  • 12. Februar: Keith Bissell, kanadischer Komponist, Dirigent und Musikpädagoge († 1992)
  • 12. Februar: Takeda Taijun, japanischer Schriftsteller († 1976)
  • 13. Februar: Antonia Pozzi, italienische Dichterin († 1938)
  • 14. Februar: Josef Schwammberger, SS-Oberscharführer († 2004)
  • 15. Februar: Pietro Ferraris, italienischer Fußballspieler († 1991)
  • 15. Februar: Karl Kreutzberg, deutscher Handballspieler († 1977)
  • 16. Februar: Isaac Nemiroff, US-amerikanischer Komponist, Musikpädagoge und -Wissenschaftler († 1977)
  • 16. Februar: Peggie Sampson, kanadische Cellistin, Gambistin und Musikpädagogin († 2004)
  • 17. Februar: Andre Norton, US-amerikanische Schriftstellerin († 2005)
  • 18. Februar: Heinz Kühn, deutscher Politiker und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen († 1992)
  • 19. Februar: Viktoras Ašmenskas, litauischer Ingenieur, Segelflieger, Pilot und Widerstandskämpfer († 2016)
  • 19. Februar: Thomas Mancuso, US-amerikanischer Mediziner († 2004)
  • 20. Februar: Pierre Boulle, französischer Schriftsteller († 1994)
  • 20. Februar: Muriel Humphrey, US-amerikanische Senatorin und Politikergattin († 1998)
  • 21. Februar: Sally Kessler, deutscher Kommunalpolitiker und Überlebender des Holocaust († 1985)
  • 23. Februar: Aenne Brauksiepe, deutsche Politikerin († 1997)
  • 24. Februar: Ida Krehm, kanadische Pianistin, Dirigentin und Musikpädagogin († 1998)
  • 24. Februar: Ulrich de Maizière, Generalinspekteur der Bundeswehr († 2006)
  • 25. Februar: Émile Allais, französischer Skirennläufer († 2012)
  • 25. Februar: Eugen Kipp junior, deutscher Fußballspieler
  • 26. Februar: Hans Sachs, deutscher Oberstaatsanwalt († 1993)
  • 26. Februar: István Vincze, ungarischer Mathematiker († 1999)
  • 27. Februar: Lawrence Durrell, britischer Schriftsteller († 1990)
  • 27. Februar: Eliška Kleinová, tschechische Klavierpädagogin († 1999)
  • 28. Februar: Clara Petacci, Freundin von Benito Mussolini († 1945)
  • 29. Februar: Gaetano Amata, italienischer Filmschaffender

MärzBearbeiten

 
Klaus Gysi, 1946
  • 01. März: Walter Davis, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1963)
  • 01. März: Mario Genta, italienischer Fußballspieler († 1993)
 
Teto Ahrenberg
  • 02. März: Teto Ahrenberg, schwedischer Unternehmer und Kunstsammler († 1989)
  • 03. März: Lauro Amadò, Schweizer Fußballspieler († 1971)
  • 03. März: Klaus Gysi, deutscher Politiker, Minister für Kultur († 1999)
  • 04. März: Afro Basaldella, italienischer Maler († 1976)
  • 04. März: Willy Steuri, Schweizer Skirennfahrer († 1978)
  • 05. März: Francis David Langhorne Astor, britischer Journalist und Zeitungsverleger († 2001)
  • 07. März: Willy Schröder, deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer († 1990)
  • 08. März: Aloys Odenthal, Widerstandskämpfer in der Zeit des Nationalsozialismus († 2003)
  • 08. März: Preston Smith, US-amerikanischer Politiker († 2003)
  • 08. März: Meldrim Thomson, US-amerikanischer Politiker († 2001)
  • 10. März: Paul Janes, deutscher Fußballspieler († 1987)
  • 11. März: Karl Kleinjung, Stasi-General († 2003)
  • 11. März: Hanns-Gero von Lindeiner, deutscher Forstmann, Jäger, Diplomat und Politiker († 1984)
  • 11. März: Veva Tončić, österreichische bildende Künstlerin († 1992)
  • 12. März: Joel Mason, US-amerikanischer American-Football-Spieler, Basketballtrainer († 1995)
  • 12. März: Bruno Uher, österreichischer Komponist († 1976)
  • 13. März: Olga Nikolajewna Anstej, russische Schriftstellerin, Lyrikerin und Übersetzerin († 1985)
  • 13. März: Carl Raddatz, deutscher Film- und Theaterschauspieler († 2004)
  • 14. März: John Amery, britischer Faschist († 1945)
  • 14. März: Les Brown, US-amerikanischer Big-Band-Leader († 2001)
  • 14. März: Werner-Viktor Toeffling, Maler und Bühnenbildner († 2001)
  • 14. März: W. Willard Wirtz, US-amerikanischer Politiker († 2010)
  • 15. März: Louis Paul Boon, belgischer Schriftsteller († 1979)
  • 15. März: Lightnin’ Hopkins, US-amerikanischer Country Blues-Gitarrist († 1982)
  • 15. März: Leopold Schmidt, österreichischer Volkskundler, Kulturwissenschaftler und Erzählforscher († 1981)
  • 16. März: Clyde Elmer Anderson, US-amerikanischer Politiker († 1998)
  • 16. März: Josef Arents, deutscher Radrennfahrer († 1984)
  • 17. März: Benno Adolph, deutscher Mediziner († 1967)
  • 17. März: W. Haydon Burns, US-amerikanischer Politiker († 1987)
  • 17. März: Joe Stydahar, US-amerikanischer American-Football-Spieler und -Trainer († 1977)
  • 17. März: Fidel Wagner, deutscher Skilangläufer und Nordischer Kombinierer († 1945)
  • 19. März: Adolf Adam, deutscher Prälat, Pastoraltheologe und Liturgiewissenschaftler († 2005)
  • 19. März: Sophie Bothilde Jensen, deutsch-dänische Malerin († 2007)
  • 19. März: Donald Johan Kuenen, niederländischer Biologe († 1995)
  • 19. März: Adolf Galland, deutscher Luftwaffenoffizier und Jagdflieger († 1996)
  • 20. März: Harry F. Klinefelter, US-amerikanischer Endokrinologe († 1990)
  • 21. März: André Laurendeau, kanadischer Schriftsteller, Essayist, Journalist und Politiker († 1968)
  • 22. März: Karl Malden, US-amerikanischer Schauspieler († 2009)
  • 22. März: Agnes Martin, US-amerikanische Künstlerin († 2004)
 
Wernher von Braun, 1964
 
James Callaghan

AprilBearbeiten

 
Glenn T. Seaborg
  • 19. April: Glenn T. Seaborg, US-amerikanischer Chemiker und Atomphysiker († 1999)
  • 19. April: Gerhart Ziller, Minister für Maschinenbau und Minister für Schwermaschinenbau der DDR († 1957)
  • 21. April: Eve Arnold, US-amerikanische Fotografin († 2012)
  • 21. April: Feike Pieter Asma, niederländischer Organist, Dirigent und Komponist († 1984)
  • 21. April: Marcel Camus, französischer Regisseur († 1982)
  • 21. April: Felipe Bojalil Gil, mexikanischer Sänger und Komponist († 1956)
  • 21. April: Hermann Withalm, österreichischer Politiker († 2003)
  • 22. April: Helmut Artzinger, deutscher Politiker († 1996)
  • 22. April: Kathleen Ferrier, englische Sängerin († 1953)
  • 22. April: Shindō Kaneto, japanischer Filmregisseur und Drehbuchautor († 2012)
  • 23. April: Bernard Brindel, US-amerikanischer Komponist, Musikpädagoge und Geiger († 1997)
  • 25. April: Peter Surava, Schweizer Journalist († 1995)
  • 26. April: Alfred Elton van Vogt, kanadischer Science-Fiction-Autor († 2000)
  • 27. April: Paraschkew Chadschiew, bulgarischer Komponist († 1992)
  • 27. April: Zohra Segal, indische Tänzerin und Schauspielerin († 2014)
  • 28. April: József Sir, ungarischer Sprinter und Olympionike († 1996)
  • 29. April: Margarete Arnhold, deutsche Pädagogin und Politikerin († 2003)
  • 29. April: Werner Hahlweg, deutscher Militärhistoriker und Militärwissenschaftler († 1989)
  • 29. April: Moshe Landau, israelischer Richter († 2011)
  • 29. April: Karl Lottes, deutscher Motorradrennfahrer († 1997)
  • 30. April: Rudolf Pörtner, deutscher Schriftsteller und Historiker († 2001)

MaiBearbeiten

 
Otto Kretschmer (1940)

JuniBearbeiten

 
Wilhelm Tochtermann (1932)
 
Alan Turing
 
Carl Friedrich von Weizsäcker; Aufnahme 1993

JuliBearbeiten

  • 1. Juli: Madeleine Stern, US-amerikanische Antiquariats-Buchhändlerin und Autorin († 2007)
  • 01. Juli: Inge von Wangenheim, deutsche Schriftstellerin und Schauspielerin († 1993)
  • 02. Juli: Øystein Gaukstad, norwegischer Musikwissenschaftler und Bibliothekar († 1996)
  • 02. Juli: Edwin L. Mechem, US-amerikanischer Politiker († 2002)
  • 02. Juli: Bill Mitchell, US-amerikanischer Designer von Autokarosserien († 1988)
  • 03. Juli: Elizabeth Taylor, britische Schriftstellerin († 1975)
  • 04. Juli: Joe Bain, US-amerikanischer Ökonom († 1991)
  • 04. Juli: Gerhard Schaffran, Bischof von Dresden-Meißen († 1996)
  • 04. Juli: Fritz Schulz-Reichel, deutscher Komponist und Pianist († 1990)
  • 06. Juli: Helmut Emil Richard Arntz, deutscher Indogermanist und Runologe († 2007)
  • 06. Juli: Gerhard Ebeling, evangelischer Theologe († 2001)
  • 06. Juli: Heinrich Harrer, österreichischer Autor, Forschungsreisender, Bergsteiger († 2006)
  • 06. Juli: Molly Yard, US-amerikanische Frauenrechtlerin († 2005)
  • 10. Juli: Hans Meyers, deutscher Künstler und Autor († 2013)
  • 10. Juli: Piet Stalmeier, niederländischer Komponist und Dirigent († 1990)
  • 11. Juli: Aino Taube, schwedische Film- und Theaterschauspielerin († 1990)
  • 11. Juli: Sergiu Celibidache, rumänischer Dirigent († 1996)
  • 11. Juli: Alois Lugger, österreichischer Politiker († 2005)
  • 12. Juli: Anna Maria Peduzzi, Italienische Automobilrennfahrerin († 1979)
  • 12. Juli: Sid Robin, US-amerikanischer Textdichter und Komponist († 1985)
  • 12. Juli: Laurean Rugambwa, afrikanischer Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1997)
  • 13. Juli: Paul Deitenbeck, deutscher Pfarrer und Schriftsteller († 2000)
  • 14. Juli: Woody Guthrie, US-amerikanischer Gewerkschafter und Liedermacher († 1967)
  • 14. Juli: Willard Motley, US-amerikanischer Schriftsteller († 1965)
  • 17. Juli: Fikret Arıcan, türkischer Fußballspieler, -trainer und -funktionär († 1994)
  • 17. Juli: Erwin Bauer, deutscher Automobilrennfahrer († 1958)
  • 17. Juli: Art Linkletter, US-amerikanischer Hörfunk- und Fernsehmoderator († 2010)
  • 18. Juli: Clemens Heselhaus, deutscher Germanist und Literaturwissenschaftler († 2000)
  • 18. Juli: Harry Levin, US-amerikanischer Literaturwissenschaftler und -kritiker († 1994)
  • 18. Juli: Lilly Stepanek, österreichische Schauspielerin († 2004)
  • 19. Juli: Peter Leo Gerety, US-amerikanischer römisch-katholischer Erzbischof († 2016)
  • 19. Juli: Cornelis Soeteman, niederländischer Germanist († 2005)
  • 20. Juli: Heinz Kohlhaas, deutscher Boxer († 1993)
  • 21. Juli: Karl W. Deutsch, Politikwissenschaftler († 1992)
  • 21. Juli: Jacques Poch, französischer Unternehmer und Automobilrennfahrer († 2009)
  • 22. Juli: Luana Walters, US-amerikanische Schauspielerin († 1963)
  • 23. Juli: Rafael Artzy, israelischer Mathematiker († 2006)
  • 23. Juli: Mozaffar Baqai, iranischer Politiker († 1987)
  • 24. Juli: Kurt Hager, Mitglied des Zentralkomitees und des Politbüros des ZK der SED († 1998)
  • 27. Juli: Igor Markevitch, russischer Komponist und Dirigent († 1983)
  • 28. Juli: Mário Américo, brasilianischer Masseur († 1990)
  • 28. Juli: Willy Bandholz, deutscher Feldhandballspieler († 1999)
  • 31. Juli: Harry Ayres, neuseeländischer Bergsteiger († 1987)
  • 31. Juli: Milton Friedman, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, Nobelpreisträger († 2006)

AugustBearbeiten

 
Fritz Hellwig, 1953
  • 01. August: Damien Parer, australischer Kameramann und Fotograf († 1944)
  • 01. August: Helmut Storch, deutscher Tierschützer und Storchenpfleger († 2005)
  • 03. August: Fritz Hellwig, deutscher Politiker († 2017)
  • 03. August: Otto Siffling, deutscher Fußballspieler († 1939)
  • 04. August: Daniel Aaron, US-amerikanischer Historiker und Amerikanist († 2016)
  • 04. August: David Raksin, US-amerikanischer Komponist von Filmmusik († 2004)
  • 04. August: Raoul Wallenberg, schwedischer Diplomat († evtl. 1947)
  • 05. August: Fridolin Aichner, deutsch-mährischer Lehrer und Schriftsteller († 1987)
  • 05. August: Abbé Pierre, französischer Priester (bürgerlicher Name Henri Antoine Grouès); Gründer der Wohltätigkeitsorganisation Emmaus († 2007)
  • 07. August: Wiltraut Rupp-von Brünneck, deutsche Richterin am Bundesverfassungsgericht († 1977)
  • 08. August: Daniel Mann, US-amerikanischer Regisseur († 1991)
  • 09. August: Bojan Adamič, slowenischer Komponist und Dirigent († 1995)
  • 09. August: Anne Brown, US-amerikanische Sopranistin († 2009)
  • 10. August: Jorge Amado, brasilianischer Autor († 2001)
  • 10. August: Romain Maes, belgischer Radrennfahrer († 1983)
  • 10. August: Peter Nellen, deutscher Politiker († 1969)
  • 11. August: Eva Ahnert-Rohlfs, deutsche Astronomin († 1954)
  • 12. August: Wilhelm Baumann, deutscher Feldhandballspieler († 1990)
  • 12. August: Samuel Fuller, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler († 1997)
  • 12. August: Feroze Gandhi, indischer Politiker und Journalist († 1960)
  • 12. August: Rex Griffin, US-amerikanischer Old-Time- und Country-Musiker († 1958)
  • 13. August: Ben Hogan, US-amerikanischer Golfspieler († 1997)
  • 13. August: Salvador Edward Luria, US-amerikanischer Mikrobiologe († 1991)
  • 14. August: Hilda Cameron, kanadische Leichtathletin († 2001)
  • 14. August: Louis Joseph Moyse, französischer Flötist und Komponist († 2007)
  • 14. August: Erwin Strittmatter, deutsch-sorbischer Schriftsteller († 1994)
  • 15. August: Julia Child, US-amerikanische Köchin († 2004)
  • 15. August: Wendy Hiller, britische Schauspielerin († 2003)
  • 15. August: Donald Lash, US-amerikanischer Mittel- und Langstreckenläufer († 1994)
  • 15. August: Guido Morselli, italienischer Schriftsteller († 1973)
  • 18. August: Volker Gwinner, deutscher Komponist und Organist († 2004)
  • 18. August: Otto Ernst Remer, deutscher Offizier der Wehrmacht († 1997)
  • 19. August: Bolesław Lewandowski, polnischer Komponist und Dirigent († 1981)
  • 19. August: Constance Worth, australische Schauspielerin († 1963)
  • 20. August: Knyaz Hacıbəyov, aserbaidschanischer Dirigent († 1984)
  • 21. August: Robert Lips, Schweizer Comiczeichner († 1975)
 
Gene Kelly um 1944 als Leutnant der U.S. Navy
 
Erich Honecker, 1976
  • 25. August: Erich Honecker, deutscher Politiker († 1994)
  • 25. August: Fukuda Tsuneari, japanischer Dramatiker, Übersetzer und Literaturkritiker († 1994)
  • 27. August: Ruth Cohn, Begründerin der Themenzentrierten Interaktion († 2010)
  • 28. August: Gerhard Latzel, deutscher Problemkomponist († 1980)
  • 29. August: Sohn Kee-chung, erster koreanischer Medaillengewinner bei Olympischen Spielen († 2002)
  • 29. August: Emil Schumacher, deutscher Maler († 1999)
  • 30. August: Edward Mills Purcell, US-amerikanischer Physiker († 1997)
  • 30. August: Pierre Stasse, belgischer Automobilrennfahrer († 1971)
  • 31. August: Helmut Hamann, deutscher Leichtathlet († 1941)

SeptemberBearbeiten

  • 01. September: Charles Owen, US-amerikanischer Perkussionist und Musikpädagoge († 1985)
  • 05. September: John Cage, US-amerikanischer Komponist († 1992)
 
Kristina Söderbaum, 1937
 
Herbert F. Mataré, 1950
  • 22. September: Herbert François Mataré, deutscher Physiker († 2011)
  • 24. September: Erland Herkenrath, Schweizer Handballspieler († 2003)
  • 24. September: Fritz Hinderer, deutscher Astronom und Astrophysiker († 1991)
  • 27. September: Arturo Ardao, uruguayischer Philosoph, ideengeschichtlicher Historiker und Journalist († 2003)
  • 27. September: Léon Gauthier, christkatholischer Bischof der Schweiz 1972 bis 1986 († 2003)
  • 27. September: Maria Luise Thurmair, Südtiroler Autorin von Gedichten und Kirchenliedern († 2005)
  • 28. September: Raban Adelmann, deutscher Politiker († 1992)
  • 28. September: Ōhara Tomie, japanische Schriftstellerin († 2000)
  • 29. September: Lukas Ammann, Schweizer Schauspieler († 2017)
  • 29. September: Michelangelo Antonioni, italienischer Filmregisseur, Autor und Maler († 2007)
  • 29. September: Paul Ogorzow, deutscher Serienmörder († 1941)

OktoberBearbeiten

NovemberBearbeiten

 
Alfredo De Angelis (1968)
 
Tuffy Leemans
  • 12. November: Tuffy Leemans, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1979)
  • 13. November: Leopold Kretzenbacher, österreichischer Volkskundler und Kulturhistoriker († 2007)
  • 14. November: Gerhard Heintze, deutscher lutherischer Theologe († 2006)
  • 14. November: Barbara Hutton, Enkelin und Erbin von Frank Winfield Woolworth († 1979)
  • 15. November: Erich Mirek, deutscher Schauspieler († 2004)
  • 16. November: Moma Marković, jugoslawischer Funktionär († 1992)
  • 17. November: Hans Geiger, deutscher Politiker († 1986)
  • 17. November: Erhart Krumpholz, deutscher Motorradrennfahrer († 2008)
  • 18. November: Walter Schulz, deutscher Philosoph († 2000)
  • 19. November: George Emil Palade, US-amerikanischer Mediziner und Zellbiologe († 2008)
 
Otto von Habsburg, 2004
  • 20. November: Otto von Habsburg, deutsch-österreichischer Politiker und Autor († 2011)
  • 21. November: Pierre Grimal, französischer Altphilologe († 1996)
  • 21. November: Eleanor Powell, US-amerikanische Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin († 1982)
  • 22. November: Goede Gendrich, deutscher Forstmann und Jagdschriftsteller († 2000)
  • 22. November: Rudolf Heydel, deutscher Automobilrennfahrer († 1936)
  • 23. November: Franz Amrehn, deutscher Politiker († 1981)
  • 23. November: Jean Hengen, Erzbischof von Luxemburg († 2005)
  • 25. November: Francis Durbridge, englischer Krimi-Schriftsteller († 1998)
  • 26. November: Gunnar Sønstevold, norwegischer Komponist († 1991)
  • 27. November: Samuel Mitja Rapoport, österreichisch-amerikanisch-deutscher Biochemiker († 2004)
  • 28. November: Heinz Galinski, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland († 1992)
  • 28. November: Morris Louis, US-amerikanischer Maler († 1962)
  • 29. November: Ai Xia, chinesische Schauspielerin († 1934)
  • 29. November: Günther Smend, deutscher Offizier, Widerstandskämpfer († 1944)
  • 29. November: John Marks Templeton, britischer Fondsmanager, Gründer des Templeton Growth Fonds († 2008)
  • 30. November: Walter Jackson Ong, kanadischer Geistlicher († 2003)

DezemberBearbeiten

 
Thorbjørn Egner, um 1960
  • 01. Dezember: Hans Hauschulz, deutscher Politiker der SED († 1951)
  • 01. Dezember: Minoru Yamasaki, US-amerikanischer Architekt († 1986)
  • 02. Dezember: Herbert Bramfeld, deutscher Moderner Fünfkämpfer († 1984)
  • 03. Dezember: Helmut Kindler, deutscher Verleger († 2008)
  • 07. Dezember: Marcel Leineweber, luxemburgischer Kunstturner († 1969)
  • 08. Dezember: John Howard, englischer Major während des Zweiten Weltkriegs († 1999)
  • 08. Dezember: Jura Soyfer, österreichischer Schriftsteller († 1939)
  • 08. Dezember: Will Walls, US-amerikanischer Footballspieler und -trainer († 1993)
  • 10. Dezember: Philip Hart, US-amerikanischer Politiker († 1976)
  • 11. Dezember: Carlo Ponti, italienischer Filmproduzent († 2007)
  • 12. Dezember: Heinz Auspurg, deutscher Grafiker und Stadtplaner († 2001)
  • 12. Dezember: Thorbjørn Egner, norwegischer Kinderbuchautor († 1990)
  • 12. Dezember: Henry Melody Jackson Jr., US-amerikanischer Box-Sportler († 1988)
  • 13. Dezember: Dušan Antonijević, jugoslawischer Schauspieler († 1986)
  • 13. Dezember: Luiz Gonzaga, brasilianischer Sänger, Akkordeonspieler und Komponist († 1989)
  • 15. Dezember: Ray Eames, US-amerikanische Designerin und Namensgeberin für Klubsessel „Eames Lounge Chair“ († 1988)
  • 17. Dezember: Hellmut Haase-Altendorf, deutscher Komponist und Pianist († 1990)
  • 17. Dezember: Mary Henderson, kanadische Sängerin und Musikpädagogin († 2006)
  • 17. Dezember: Edward Short, Baron Glenamara, britischer Politiker († 2012)
  • 19. Dezember: Rudolf Meimberg, deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer († 2011)
  • 20. Dezember: Dorothy Brookshaw, kanadische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin († 1962)
  • 20. Dezember: Walter Henn, deutscher Architekt, Bauingenieur und Hochschullehrer († 2006)
  • 20. Dezember: Avelino Muñoz, panamaischer Pianist, Organist, Dirigent, Arrangeur und Komponist († 1962)
  • 21. Dezember: Walter Krause, deutscher Politiker († 2000)
  • 22. Dezember: Franz-Leo Andries, deutscher Komponist, Musikproduzent und Schlagertexter († 1979)
  • 22. Dezember: Lady Bird Johnson, US-amerikanische First Lady († 2007)
  • 22. Dezember: Oscar Moret, Schweizer Komponist und Professor († 2003)
  • 25. Dezember: Thomas E. Fairchild, US-amerikanischer Jurist und Politiker († 2007)
  • 26. Dezember: Luis Fontés, britischer Automobilrennfahrer und Flieger († 1940)
  • 26. Dezember: Johnny Friedlaender, Wegbereiter der modernen Farbradierung († 1992)
  • 26. Dezember: Richard L. Neuberger, US-amerikanischer Politiker († 1960)
  • 27. Dezember: Hermann Höhn, deutscher evangelischer Pfarrer († 1997)
  • 28. Dezember: Teuvo Ensio Aura, finnischer Politiker († 1999)
  • 28. Dezember: Ewa Bonacka, polnische Schauspielerin und Regisseurin († 1992)
  • 28. Dezember: Karl G. Grell, deutscher Zoologe († 1994)
  • 28. Dezember: Georg Klaus, deutscher Philosoph, Schachspieler und Schachfunktionär († 1974)
  • 29. Dezember: Eliza Branco, brasilianische Frauen- und Friedensaktivistin († 2001)
  • 29. Dezember: Peggy Glanville-Hicks, australische Komponistin († 1990)
  • 30. Dezember: John D. Hoblitzell, US-amerikanischer Politiker († 1962)
  • 30. Dezember: Arthur Sarnoff, US-amerikanischer Zeichner († 2000)
  • 31. Dezember: Pierre Amandry, französischer Klassischer Archäologe († 2006)
  • 31. Dezember: John Frost, britischer Generalmajor und Luftwaffenoffizier († 1993)
  • 31. Dezember: Johana Harris, kanadische Pianistin, Komponistin und Musikpädagogin († 1995)

Genaues Geburtsdatum unbekanntBearbeiten

GestorbenBearbeiten

Januar/FebruarBearbeiten

 
Joseph Lister, 1. Baron Lister

März/AprilBearbeiten

 
Vilém Mrštík (1897)
 
Karl May
  • 30. März: Karl May, deutscher Schriftsteller (* 1842)
  • 30. März: Emilio Teza, italienischer Romanist, Indogermanist, Orientalist, Philologe, Linguist, Literaturwissenschaftler und Übersetzer (* 1831)
  • 31. März: Robert Love Taylor, US-amerikanischer Politiker (* 1850)
 
Bram Stoker

Mai/JuniBearbeiten

 
Wilbur Wright, 1905
  • 30. Mai: Wilbur Wright, US-amerikanischer Flugpionier und Flugzeugbauer (* 1867)

Juli/AugustBearbeiten

 
Benno König (1911)
 
Henri Poincaré
 
Paul Wallot

September/OktoberBearbeiten

November/DezemberBearbeiten

 
Anton von Perfall (1902)
  • 01. November: John Emms, britischer Maler (* 1843)
  • 02. November: Karl Rudolf Karrasz, rumäniendeutscher Komponist, Pianist und Musikpädagoge (* 1846)
  • 03. November: Anton von Perfall, deutscher Jagd- und Heimatschriftsteller (* 1853)
  • 03. November: George H. Utter, US-amerikanischer Politiker (* 1854)
  • 06. November: Johan Cesar Godeffroy, deutscher Kaufmann und Hanseat (* 1838)
  • 10. November: Ramón Corral, mexikanischer Politiker, Vizepräsident (* 1854)
  • 11. November: Józef Wieniawski, polnischer Pianist und Komponist (* 1837)
  • 12. November: John P. Jones, US-amerikanischer Politiker (* 1829)
  • 13. November: Teréza Nováková, tschechische Schriftstellerin, Vertreterin des Realismus und der Dorfprosa (* 1853)
  • 16. November: William Larrabee, US-amerikanischer Politiker (* 1832)
  • 17. November: Richard Norman Shaw, britischer Architekt (* 1831)
  • 17. November: Joseph M. Terrell, US-amerikanischer Politiker (* 1861)
  • 20. November: Friedrich Seifriz, österreichischer Gutsbesitzer und Politiker (* 1849)
  • 23. November: Edward Arber, englischer Gelehrter und Autor (* 1856)
  • 24. November: Henriette Auegg, österreichische Schriftstellerin, Erzieherin und Pflegerin (* 1841)
  • 26. November: Theodor Bumiller, deutscher Forschungsreisender (* 1864)
  • 28. November: Otto Brahm, deutscher Kritiker, Theaterleiter und Regisseur (* 1856)
  • 28. November: James Gordon, US-amerikanischer Politiker (* 1833)
  • 30. November: George Armitstead, russischer Ingenieur, Unternehmer und der vierte Bürgermeister Rigas (* 1847)
 
Otto Schoetensack, 1882
  • 23. Dezember: Otto Schoetensack, deutscher Anthropologe und Vorgeschichtler (* 1850)
  • 27. Dezember: Alvah A. Clark, US-amerikanischer Politiker (* 1840)
  • 28. Dezember: Ahmed Midhat Efendi, osmanischer Journalist, Autor, Übersetzer und Verleger (* 1844)

Genaues Todesdatum unbekanntBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: 1912 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien