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Henryk Trzonek (* 29. Oktober 1912 in Łódź; † 3. Dezember 1943) war ein polnischer Bratschist.

Trzonek studierte zunächst an Helena Kijeńska-Dobkiewiczowas Konservatorium in Łódź Geige und später Bratsche bei Mieczysław Szalezki am Warschauer Konservatorium. Dort lernte er Halina Kowalska kennen, die er 1933 heiratete. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieg war er Mitglied im Polnischen Rundfunkorchester unter der Leitung von Grzegorz Fitelberg und im Rundfunk-Streichquartett.

In der Zeit der deutschen Besatzung spielte er in Eugenia Umińskas Streichquartett (mit Kazimierz Wiłkomirski und Roman Padlewski), das in Bolesław Woytowiczs Salon Sztuki auftrat und spielte u. a. Uraufführungen von Kompositionen Roman Padlewskis, Roman Palesters, Zbigniew Turskis, Stanisław Wiechowicz', Grażyna Bacewicz', Kazimierz Wiłkomirskis und Witold Rudzińskis. Außerdem war er Mitglied des Orchesters von Zygmunt Latoszewski, das im Café Gastonomia auftrat und des im Café Lardelli beheimateten Orchesters unter Adam Dołżycki. Im November 1943 wurde er von der Gestapo verhaftet und am 3. Dezember hingerichtet.

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