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Studio Babelsberg

Filmstudio
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Studio Babelsberg AG

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Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1912
Sitz Potsdam, Deutschland
Leitung

Carl Woebcken (Vorstandsvorsitzender), Christoph Fisser (Vorstand), Marius Schwarz (Finanzvorstand)

Mitarbeiterzahl

92 (31. Dez. 2017)[1]

Branche Filmproduktion
Website www.studiobabelsberg.com

Studio Babelsberg in Potsdam-Babelsberg ist das älteste Großatelier-Filmstudio der Welt und das größte Filmstudio Europas.[2]

Seit 1912 haben zahlreiche namhafte Filmemacher unweit des Villenviertels Neubabelsberg sowie in und um Potsdam und Berlin bekannte Filme produziert, darunter Metropolis und Der blaue Engel. Zu den jüngeren Produktionen gehören u. a. Sonnenallee, Das Bourne Ultimatum, Operation Walküre, Inglourious Basterds, Eddie the Eagle, Der Ghostwriter, Cloud Atlas und Monuments Men sowie die oscarprämierten Filme Die Fälscher, Der Vorleser und Grand Budapest Hotel.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Die GründerjahreBearbeiten

 
Außenansicht des 1911/12 errichteten Gläsernen Filmateliers

Das erste Gebäude auf dem heutigen rund 460.000 Quadratmeter großen Areal der Medienstadt Babelsberg war das von der bereits 1899 von Julius Grünbaum gegründeten Filmproduktionsgesellschaft Deutsche Bioskop errichtete Gläserne Atelier.[3] Die Bioscope beauftragte Guido Seeber, zum Zwecke einer Ateliervergrößerung ein geeignetes Grundstück im Berliner Umland zu suchen. Nach der erteilten Baugenehmigung 1911 begannen im Winter 1911/12 unter der technischen Anleitung von Guido Seeber die Bauarbeiten zu einem Glashaus in der Stahnsdorfer Straße in Nowawes. In diesem Gebäude fiel am 12. Februar 1912 zum ersten Mal die Klappe für den Stummfilm Der Totentanz von Urban Gad mit Asta Nielsen in der Hauptrolle. Später kam es zur Fusion von Bioscop mit der Decla, der deutschen Niederlassung des französischen Filmkonzerns Eclair, zur Decla Bioscop, die 1921 wiederum von der alten Ufa übernommen wurde.

Der damals noch unbekannte Regieassistent Alfred Hitchcock drehte 1924/25 im Studio Babelsberg seinen ersten Film. Jahre später resümierte er: „Alles, was ich über das Filmemachen wissen musste, habe ich in Babelsberg gelernt.“[4]

1926 entstand für den Science-Fiction-Film Metropolis von Fritz Lang das größte Großatelier Europas[5], 5.400 Quadratmeter groß und 14 Meter hoch, die heutige Marlene-Dietrich-Halle. 1929 wurde für Melodie des Herzens, den ersten deutschen abendfüllenden Tonfilm, auf dem Gelände ein Tonfilmatelier errichtet – das sogenannte Tonkreuz[6]. Das noch heute genutzte Gebäude war das modernste Tonstudio seiner Zeit mit vier kreuzförmig angeordneten Ateliers.

Fritz Lang erfand 1929 in Babelsberg für seinen zweiten Science Fiction-Film Frau im Mond den Countdown während Josef von Sternberg hier den Erfolgsfilm Der blaue Engel mit Marlene Dietrich drehte.

Billy Wilder schrieb in Babelsberg diverse Drehbuchfassungen, darunter 1929 das Drehbuch für Menschen am Sonntag (Regie: Robert Siodmak).[7]

Die Zeit während der Weimarer Republik ist als die Geburt des expressionistischen Films in Deutschland zu bezeichnen: pragmatische Denkweisen im Stil der neuen Sachlichkeit, Konsolidierung der Filmindustrie durch Einführung des Tonfilms sowie zunehmende Politisierung des Films stehen im Vordergrund.

Es arbeiten hier Regisseure wie Friedrich Wilhelm Murnau (u. a. Nosferatu und Der letzte Mann mit der Erfindung der „entfesselten Kamera“), Fritz Lang (u. a. Dr. Mabuse, Die Nibelungen, Metropolis, M – Eine Stadt sucht einen Mörder) sowie Georg Wilhelm Pabst (u. a. Die freudlose Gasse, Die Büchse der Pandora, Don Quichotte).

Weiterhin standen hier in dieser Zeit Schauspieler wie Friedrich Murnau, Ernst Lubitsch, Greta Garbo, Heinz Rühmann, Lilian Harvey, Henny Porten, Ossi Oswalda, Marika Rökk, Zarah Leander, Johannes Heesters und Heinrich George vor der Kamera.

Zeit des NationalsozialismusBearbeiten

Während der Zeit des Nationalsozialismus entstanden in den Studios neben NS-Propagandafilmen, wie beispielsweise Jud Süß, zahlreiche Unterhaltungsfilme – zu den bekanntesten gehören Frauen sind doch bessere Diplomaten, Münchhausen, Die Feuerzangenbowle sowie der kommerziell erfolgreichste Film der NS-Zeit Die große Liebe[8]. Am 1. April 1938 wurde die Stadt Nowawes mit der Gemeinde Neubabelsberg zu der dann bereits 1939 nach Potsdam eingemeindeten Stadt Babelsberg zusammengelegt, wobei der neue Name gezielt den slawischen Namen Nowawes auslöschen sollte.[9] Erst seit diesem Zeitpunkt befindet sich das Gelände tatsächlich in einem als Babelsberg benannten Ort. Reichsfilm- und Propagandaminister Joseph Goebbels – aufgrund seines nahen Wohnortes auf der Havel-Insel Schwanenwerder und zahlreicher nachgesagter Affären auch der „Bock von Babelsberg“ genannt[10] – begann mit den Ausbauplänen des Geländes zur „Babelsberg Ufastadt“.[11]

Nachkriegszeit und DDRBearbeiten

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die deutsche Filmproduktion am 4. Mai 1946 im Althoff-Atelier, einem 1939 aus einem ehemaligen Ausflugslokal errichteten Filmstudio, mit Wolfgang Staudtes Film Die Mörder sind unter uns wieder aufgenommen. Die weiteren von der sowjetischen Armee besetzten Ateliers auf dem ehemaligen Ufa-Gelände wurden ab September 1947 wieder für die Filmproduktion freigegeben.

Nach der Gründung der DEFA am 17. Mai 1946 im Althoff-Atelier entstanden von 1946 bis 1990 in Potsdam-Babelsberg über 700 Spielfilme, mehr als 150 Kinderfilme sowie in den Jahren von 1959 bis 1990 über 600 Filme für den Deutschen Fernsehfunk. Bekannte Produktionen wie beispielsweise Die Legende von Paul und Paula, Die Geschichte vom kleinen Muck und Spur der Steine wurden hier gedreht. 1974 entstand mit Jakob der Lügner die einzige Filmproduktion der DDR, die für einen Oscar nominiert wurde.

Das Althoff-Atelier wurde vom DEFA-Studio für Wochenschau und Dokumentarfilme genutzt, die so genannten DOKFILM-Studios Alt Nowawes.

siehe auch: Liste der DEFA-Filme

Privatisierung nach der WendeBearbeiten

Am 1. Juli 1990 wurde das Gelände der Treuhandanstalt im Rahmen der Übernahme der DEFA übertragen, die es 1992 an den französischen Konzern Compagnie Générale des Eaux (heute Vivendi Universal und Veolia Environnement) verkaufte. Es wurden Millionensummen in den Ausbau der Studios und den Aufbau der Medienstadt investiert. Von 1992 bis 1997 war Volker Schlöndorff Geschäftsführer des Filmstudios Babelsberg, sein Nachfolger wurde Rainer Schaper, der 2001 überraschend verstarb. Dessen Nachfolgerin wurde Gabriela Bacher,[12] die jedoch nach 11 Monaten bereits wieder entlassen wurde.[13]

Im Jahr 2012 feierte das Studio Babelsberg sein einhundertjähriges Bestehen.

Das Filmstudio heuteBearbeiten

2004 verkaufte die mit dem Studio unternehmerisch erfolglose Compagnie Générale des Eaux ihre Anteile an die neuen Besitzer, Carl Woebcken und Christoph Fisser und ihre Beteiligungsgesellschaft FBB – Filmbetriebe Berlin Brandenburg GmbH. Diese brachten das Unternehmen als Studio Babelsberg AG 2005 an die Börse. Die Aktie wurde 30. Juni 2016 aufgrund von schlechter Performance von der Börse genommen.[14][15]

Medienstadt BabelsbergBearbeiten

Das Studio Babelsberg ist heute Teil der sogenannten Medienstadt Babelsberg, eines 46 Hektar großen Areals mit rund 2.000 Menschen der Film- und Medienbranche, zu dem auch die Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“, das Sendezentrum des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), das ZDF-Landeshauptstadtstudio Brandenburg, der Sitz des Deutschen Filmorchester Babelsberg, das Deutsche Rundfunkmuseum, das Deutsche Rundfunkarchiv, die Electronic Media School, die UFA, das Erich-Pommer-Institut, Radio Teddy, das Babelsberger Filmgymnasium (bfg), die Medienschule Babelsberg (msb), der Vergnügungspark Filmpark Babelsberg sowie diverse Bürogebäude mit Filmproduktionsgesellschaften, Agenturen und über 150 kleinere Unternehmen gehören.

Unter Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie entstand im Juni 2017 in der Medienstadt Babelsberg das Digital Hub Germany mit dem Ziel, ein bundesweit einmaliges digitales Zentrum im Bereich Medientechnologie zu erschaffen. Damit sollen digitale Innovationen im Bereich Film, Fernsehen und neue Medien zentral von Potsdam aus vorangetrieben werden. Angaben der Stadt zufolge haben allein 800 Firmen der IT-Branche ihren Sitz in Brandenburgs Landeshauptstadt.[16] Der MediaTech Hub Potsdam/die Medienstadt Babelsberg bietet als physischer Ort für die Beteiligten die Möglichkeit, sich zu vernetzen und zusammenzuarbeiten. Es werden unter anderem neue digitale Verfahren der Datenverwertung und Medienproduktion (z. B. Virtual und Augmented Reality) entwickelt und umgesetzt.[17]

Bis Mitte der 2020er Jahre soll für rund 500 Millionen Euro zusätzlich ein Hotel- und Kongresszentrum, neue Büro- und Wohngebäude sowie ein Parkhaus errichtet werden.Vorlage:Zukunft/In 5 Jahren[18]

Produktionen und EntwicklungBearbeiten

 
Der Haupteingang zum Studio Babelsberg mit Torbogen

Das Filmstudio zählt gegenwärtig zu den umsatzstärksten Großatelierstudios für Kinofilme in Europa. Erfolgreiche Produktionen waren beispielsweise Hollywood-Produktionen wie Die Bourne Verschwörung, Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat, Inglourious Basterds oder die Schlink-Verfilmung Der Vorleser, die im Studio Babelsberg in Potsdam und Berlin realisiert wurden.

Das Gelände von Studio Babelsberg erstreckt sich über 160.000 m². Mit 20 Studios mit einer Gesamtinnenfläche von über 25.000 m² ist das Studio gemäß der Eigendarstellung[19] der größte zusammenhängende europäische Filmstudiokomplex. Das Studio deckt alle Phasen und Bereiche der Filmproduktion an einem Standort ab, beispielsweise über die Tochtergesellschaft Studio Babelsberg Motion Pictures, die den gesamten Herstellungsprozess einer Filmproduktion realisiert.

 
Die Außen-Filmkulissen Berliner Straße auf dem Gelände des Studio Babelsberg

Größere Bekanntheit erlangte die in diversen Filmen verwendete Außenkulisse eines Großstadtstraßenzugs Berliner Straße. Sie entstand 1998 für den Film Sonnenallee.(geografische Lage) Nach den Dreharbeiten wurde die Kulisse ausgebaut und kam in weiteren Produktionen zum Einsatz, unter anderem in den Filmen Der Pianist, Inglourious Basterds und Die Bücherdiebin. Ende 2013 wurde die Kulisse abgerissen.[20] Im August 2014 wurde unter Beteiligung der Bundes- und Landespolitik der Grundstein für die Neue Berliner Straße gelegt. In die neue Kulisse wurden 12 Millionen Euro investiert; sie erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 15.000 m² und ist damit dreimal so groß wie die alte Kulisse. Wie schon bei der alten Kulisse lassen sich auch andere Städte als Berlin in den Außenbauten nachahmen.[21] Die modulare Hybridkulisse ist europaweit einmalig.[22] Als erste Produktion wurde im Jahr 2016 – in Kooperation mit X Filme Creative Pool und zusammen mit ARD Degeto, Sky und Beta Film – die zwei Staffeln à 8 Folgen umfassende deutsche Serie Babylon Berlin (Regie u. a. Tom Tykwer) realisiert, die im Berlin der 1920er Jahre spielt.[23] In der Neuen Berliner Straße (vermarktet unter dem Namen Metropolitan Backlot[24]) folgten die Dreharbeiten zum deutsch-britischen Mysterythriller Mute und der deutschen Buchverfilmung Das schweigende Klassenzimmer.

Weitere deutsche Kinofilme, die in Babelsberg gedreht wurden, sind Boxhagener Platz, Russendisko, Anleitung zum Unglücklichsein, Das kalte Herz, Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer und Das schweigende Klassenzimmer. Mit der Gründung der Tochterfirma Traumfabrik Babelsberg GmbH will Studio Babelsberg wieder in die Entwicklung und Herstellung deutscher Eigenproduktionen einsteigen[25]. Von Mai bis Juli 2018 fanden die Dreharbeiten zur ersten Eigenproduktion nach über 20 Jahren statt, dem Film Traumfabrik (Arbeitstitel), mit Emilia Schüle, Dennis Mojen, Ken Duken und Heiner Lauterbach in den Hauptrollen[26].

Zu den bekannten Fernsehproduktionen gehören beispielsweise der Spielfilm Nacht über Berlin sowie der international viel beachtete Mehrteiler Unsere Mütter, unsere Väter.

Neben Kinoproduktionen und Fernsehspielfilmen wurde im Jahr 2015 die US-amerikanische Fernsehserie Homeland in Babelsberg, Berlin und Umgebung produziert. Homeland war mit seiner kompletten fünften Staffel damit die erste US-Serie, die ausschließlich in Deutschland gedreht wurde.[27] Mit Berlin Station wurde im Winter 2015/16 zudem auf dem Studiogelände sowie an Originalmotiven in Potsdam und Berlin eine zweite US-amerikanische Serie gedreht. Die 10 Folgen umfassende 1. Staffel der im heutigen Berlin spielenden Serie um CIA-Agenten wurde von Paramount und Studio Babelsberg für den US-Sender EPIX produziert.[28] Es folgte eine 2. Staffel von Berlin Station, die ebenfalls durch Studio Babelsberg produziert wurde.[29]

Im Juni 2018 wurde im fx.Center auf dem Studiogelände ein volumetrisches Studio für 3D-Filmaufnahmen eröffnet[30]. Laut Studioangaben handelt es sich um das erste derartige Studio auf dem europäischen Festland. Das volumetrische Studio hat eine Fläche von 170 m² und ist mit 32 Kameras ausgestattet. In dem Raum lassen sich Menschen und Objekte dreidimensional und lebensecht einscannen[30]. Die dazugehörige Basistechnologie wurde speziell von Fraunhofer Heinrich Hertz Institut entwickelt. Die Betreibergesellschaft Volucap GmbH wurde von den Gesellschaftern ARRI Cine Technik GmbH & Co. Betriebs KG, Fraunhofer-Gesellschaft, Interlake System GmbH, Studio Babelsberg AG und UFA GmbH gegründet[30]. Studio Babelsberg ist mit 24,9 % beteiligt[31]. Neben 3D-Aufnahmen ist es in Zukunft auch möglich, Aufnahmen entstehen zu lassen, in der die Zuschauer mit Hilfe entsprechender Technik selbst entscheiden können, von welcher Perspektive aus sie das Geschehen im Film verfolgen möchten.[32]

KonzernstrukturBearbeiten

Zu den wichtigsten Tochterunternehmen der Studio Babelsberg AG gehören:[33]

  • Studio Babelsberg Motion Pictures GmbH (100 %) – Geschäftsführer Henning Molfenter
  • Art Department Studio Babelsberg GmbH (100 %) – Geschäftsführer Michael Düwel
  • Babelsberg Film GmbH (100 %) – Geschäftsführer Carl Woebcken, Henning Molfenter, Christoph Fisser
  • Traumfabrik Babelsberg GmbH (51 %) Entwicklung und Herstellung deutscher Filme – Geschäftsführer Tom Zickler, Christoph Fisser[34]
  • Nefzer Babelsberg GmbH (50 %) Spezialeffekte – Geschäftsführer Gerd Nefzer

Auswahl in Babelsberg produzierter KinofilmeBearbeiten

 
Der 1927 in Babelsberg produzierte Film Metropolis von Fritz Lang war der erste Science-Fiction-Spielfilm überhaupt. Im Bild: Maschinen-Maria, Statue der Filmfigur als Ausstellungsstück im benachbarten Filmpark Babelsberg.

In Klammern ist jeweils das Produktionsjahr angegeben.

 
Werbung für Quentin Tarantinos Kinofilm Inglourious Basterds von 2009, der in Babelsberg produziert wurde.
 
Haupteingang des Filmstudios im Jahr 2015 mit angekündigten, aktuellen Produktionen

Auswahl der FernsehproduktionenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Filmmuseum Potsdam / HFF (Hrsg.): 100 Years Studio Babelsberg – The Art of Filmmaking. teNeues-Verlag, 2012, ISBN 978-3-8327-9609-9.
  • Filmmuseum Potsdam (Hrsg.): Babelsberg – Gesichter einer Filmstadt. Henschel, Berlin 2005, ISBN 3-89487-508-9.
  • Filmmuseum Potsdam / HFF (Hrsg.): Filmstadt Potsdam – Drehorte und Geschichten hendrik Bäßler verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-930388-76-9
  • Wolfgang Berschein, Michaela Schubert: Potsdam-Babelsberg – der spezielle Reiseführer. Babelsberg & Hollywood, Villenkolonie, Park, Schloss, Medienstadt. Wie es war und ist. Wolbern-Verlag, ISBN 3-9808472-2-5.
  • Uwe Fleischer, Helge Trimpert: Wie haben Sie’s gemacht? Babelsberger Kameramänner öffnen ihre Trickkiste. Schüren Verlag 2015, ISBN 978-3-89472-916-5
  • Annette Dorgerloh, Marcus Becker (Hrsg.): Alles nur Kulisse?! Filmräume aus der Traumfabrik Babelsberg. VDG Weimar 2015, ISBN 978-3-89739-845-0
  • Babelsberg. In: James Monaco, Hans-Michael Bock: Film verstehen. Das Lexikon. Die wichtigsten Fachbegriffe zu Film und Neuen Medien. Überarbeitete Neuausgabe. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg 2011, ISBN 978-3-499-62667-8, S. 27.
  • Hans-Michael Bock: Berliner Ateliers. Ein kleines Lexikon. In: Uta Berg-Ganschow / Wolfgang Jacobsen (Hrsg.): … Film … Stadt … Kino … Berlin … Argon, Berlin-West 1987, ISBN 3-87024-105-5.
  • Hans-Michael Bock, Michael Töteberg (Hrsg.): Das Ufa-Buch. Kunst und Krisen, Stars und Regisseure, Wirtschaft und Politik. Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1992 (2. Auflage 1994), ISBN 3-86150-065-5.
  • Wolfgang Jacobsen (Hrsg.): Babelsberg. Das Filmstudio. Argon, Berlin 1992 (3. aktualisierte Auflage 1994, ISBN 3-87024-291-4).
  • Hanns-Georg Rodek: Friede den Villen, Krieg den Palästen. Vor hundert Jahren fiel die erste Klappe im Studio Babelsberg. Die Stars drehten nicht nur dort, sie wohnten auch quer über die Straße. In: Welt am Sonntag. 12. Februar 2012, S. 46 (online).
  • Daniela Sannwald, Christina Tilmann (Hrsg.): Die Frauen von Babelsberg. Lebensbilder aus 100 Jahren Filmgeschichte. edition ebersbach, Berlin 2012, ISBN 978-3-86915-059-8.
  • Hans-Jürgen Tast (Hrsg.): Anton Weber (1904–1979) – Filmarchitekt bei der UFA. Schellerten, 2005, ISBN 3-88842-030-X.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Filmstudio Babelsberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Studio Babelsberg AG: Geschäftsbericht 2017 (Kurzversion) (PDF; 743 kB) Abgerufen am 19. Juli 2018.
  2. Studio Babelsberg (Memento des Originals vom 18. August 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.studiobabelsberg.comMit der Erschließung des direkt in der Nachbarschaft befindlichen Filmgeländes mit den Studios Neue Film 1 und Neue Film 2 konnte Studio Babelsberg seine Studiokapazitäten verdoppeln und verfügt so über Europas größten zusammenhängenden Studiokomplex. abgerufen am 3. Dezember 2013.
  3. Preußen, Chronik eines deutschen Staates: Deutsche Bioscop www.preussenchronik.de vom 14. Dezember 2015, abgerufen 12. Dezember 2017
  4. Babelsberg – Wo Hitchcock in die Lehre ging, Mitteldeutsche Zeitung vom 10. Februar 2012, abgerufen am 5. Februar 2014.
  5. Filmmuseum Potsdam
  6. Das Tonkreuz | filmportal.de. Abgerufen am 19. Juli 2018.
  7. Filmmuseum Potsdam: Daten zur Geschichte des Studios in Babelsberg (Memento vom 6. November 2014 im Internet Archive), Filmmuseum-Potsdam.de, abgerufen am 5. Februar 2014.
  8. Wahl, Chris, 1974-, Schenk, Ralf, 1956-: 100 Years Studio Babelsberg : the art of filmmaking. Kempen, Niederrhein, OCLC 781437236.
  9. Webseite des Kulturhauses Babelsberg, Eintrag „1. April 1938“@1@2Vorlage:Toter Link/www.kulturhausbabelsberg.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Stadtnavigator Berlin, Abschnitt „Nowawes (Babelsberg)“, siehe auch die topografischen Karten (Memento des Originals vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/greif.uni-greifswald.de und (Memento des Originals vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/greif.uni-greifswald.de
  10. Goebbels und die Frauen, Spiegel Online, einestages.spiegel.de, abgerufen am 5. Februar 2014.
  11. Ausstellung 60 Jahre Bahnhof Griebnitzsee, aus Signal 4/2009 (September 2009), Seite 30, signalarchiv.de abgerufen am 5. Februar 2014.
  12. Babelsberger Filmstudios: Neue Chefin tagesspiegel.de, abgerufen am 31. Oktober 2011
  13. Feind vor der Tür spiegel.de, abgerufen am 31. Oktober 2011
  14. Sebastian Wolff: Studio Babelsberg bei Berlin: Filmstudios Babelsberg verabschieden sich von der Börse. In: Berliner Zeitung. (berliner-zeitung.de [abgerufen am 1. September 2018]).
  15. out takes - Babelsberg ist eine Insel. Abgerufen am 1. September 2018 (deutsch).
  16. PNN: „Potsdam wird Digital Hub – Bund hebt Potsdam an die digitale Spitze“ pnn.de vom 22. April 2017, abgerufen 20. Dezember 2017
  17. media:net berlinbrandenburg: „MediaTech Hub Potsdam“ medianet-bb.de, abgerufen 20. Dezember 2017
  18. Die Medienstadt wird massiv erweitert tagesspiegel.de, abgerufen am 14. April 2017
  19. Filmstudios und Außenkulissen - Studio Babelsberg AG. Abgerufen am 19. Juli 2018.
  20. Lina Timm: Abriss im Studio Babelsberg. Runter mit der Patina. Tarantino und Polanski standen schon in der „Berliner Straße“. Nun muss das Studio Babelsberg die berühmteste deutsche Außenkulisse abreißen. Die neue Straße soll größer und schöner werden – und so die Amerikaner anlocken.. Frankfurter Allgemeine Zeitung. 29. November 2013. Abgerufen am 30. Oktober 2016.
  21. Pressemitteilung Studio Babelsberg: „Baustart der Außenkulisse »Neue Berliner Straße« in Studio Babelsberg“ www.studiobabelsberg.com PM der Studio Babelsberg AG vom 14. Dezember 2015, abgerufen 31. Januar 2016
  22. Sigmar Gabriel bei Grundsteinlegung in Babelsberg – Außenkulisse „Neue Berliner Straße“ entsteht, Märkische Allgemeine / maz-online vom 4. August 2014, abgerufen am 6. August 2015
  23. Märkische Allgemeine Zeitung: „Drehstart für Krimiserie »Babylon Berlin« – Erste Klappe im Frühjahr“ www.maz-online vom 10. September 2015, abgerufen 31. Januar 2016
  24. metropolitanbacklot.com - Studio Babelsberg AG. Abgerufen am 19. Juli 2018.
  25. Produzent Tom Zickler und Studio Babelsberg gründen Produktionsfirma TRAUMFABRIK BABELSBERG. In: Studio Babelsberg AG - Pressemitteilungen. 13. Januar 2017, abgerufen am 19. Juli 2018.
  26. Blickpunkt:Film | News | Studio Babelsberg wird zur "Traumfabrik". Abgerufen am 19. Juli 2018.
  27. „Homeland“ kommt nach Potsdam und Berlin – Thrillerserie wird in Babelsberg gedreht, Potsdamer Neueste Nachrichten / pnn.de vom 13. April 2015, abgerufen am 6. August 2015
  28. Märkische Allgemeine Zeitung: „Drehstart für »Berlin Station« Nächster Coup für Studio Babelsberg“ www.maz-online vom 17. November 2015, abgerufen 31. Januar 2016
  29. PNN: „US-Serie »Berlin Station« – Spione unterm Dach“ pnn.de vom 14. Februar 2017, abgerufen 20. Dezember 2017
  30. a b c Volumetrisches Studio in Babelsberg eröffnet. In: Studio Babelsberg AG - Pressemitteilungen. 11. Juni 2018, abgerufen am 19. Juli 2018.
  31. Geschäftsbericht 2017. Abgerufen am 19. Juli 2018.
  32. PNN: „Filmwirtschaft Potsdam – Babelsberg investiert in neues 3-D-Studio“ pnn.de vom 13. Februar 2018, abgerufen 14. Februar 2018
  33. Konzernstruktur – Studio Babelsberg AG
  34. Konzernstruktur – Traumfabrik Babelsberg
  35. filmportal.de: Coming Out www.filmportal.de, abgerufen am 13. September 2016
  36. Pandorum, Potsdamer Neueste Nachrichten, 2. Oktober 2009.
  37. Chicken and Plums, Potsdamer Neueste Nachrichten, 29. Juli 2010.
  38. Anonymous, Berliner Morgenpost, 29. April 2010.
  39. Hänsel und Gretel, Potsdamer Neueste Nachrichten, 15. März 2011.
  40. Studio Babelsberg schließt Geschäftsjahr 2010 mit Gewinn ab, 12. Mai 2011.
  41. Dreharbeiten zu „Russendisko“ im Studio Babelsberg, Potsdamer Neueste Nachrichten, abgerufen am 2. April 2012.
  42. „Das kalte Herz“ – Märchendreh im Studio Babelsberg aus: Potsdamer Neueste Nachrichten / pnn.de vom 26. August 2015, abgerufen am 26. August 2015
  43. Hollywood verlässt Burg Hohenzollern aus: Südwestpresse / swp.de, abgerufen am 27. Juli 2015
  44. Studio Babelsberg – Drehstarts für „Jim Knopf“ und „Mute“ aus: Märkische Allgemeine Zeitung / maz-online.de vom 13. Oktober 2016, abgerufen am 3. April 2017
  45. Studio Babelsberg – Drehstarts für „Jim Knopf“ und „Mute“ aus: Märkische Allgemeine Zeitung / maz-online.de vom 13. Oktober 2016, abgerufen am 3. April 2017
  46. Film: Regisseur Terrence Malick dreht in Babelsberg aus: FOCUS / focus.de vom 22. Juni 2016, abgerufen am 28. März 2018
  47. Studio Babelsberg: Pressemitteilung aus: studiobabelsberg.com, abgerufen am 28. März 2018
  48. Filmdreh in Babelsberg – Aufstand mit Schweigen und Nüssen aus: Potsdamer Neueste Nachrichten / pnn.de vom 31. März 2017, abgerufen am 3. April 2017
  49. Alisa – Folge deinem Herzen auf tvwiki.de
  50. Kaum haben die Hexenjäger Hänsel und Gretel Babelsberg verlassen… (Memento des Originals vom 12. April 2013 im Webarchiv archive.is)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.maerkischeallgemeine.de aus: MAZ / maerkischeallgemeine.de, abgerufen am 18. Februar 2013
  51. TV-Drama – Nacht über Berlin, welt.de, abgerufen am 18. Februar 2013
  52. Potsdamer Neueste Nachrichten: Homeland-Serie in Babelsberg – Der Dreh beginnt, www.pnn.de vom 2. Juni 2015, abgerufen am 6. August 2015
  53. Märkische Allgemeine Zeitung: „Drehstart für »Berlin Station« – Nächster Coup für Studio Babelsberg“, www.maz-online.de vom 17. November 2015, abgerufen am 24. November 2015
  54. Das bringt das Filmjahr 2017 für Babelsberg aus: Märkische Allgemeine Zeitung / maz-online.de vom 28. Dezember 2016, abgerufen am 3. April 2017
  55. Märkische Allgemeine Zeitung: „Drehstart für Krimiserie »Babylon Berlin« – Erste Klappe im Frühjahr“ www.maz-online vom 10. September 2015, abgerufen 31. Januar 2016

Koordinaten: 52° 23′ 13,1″ N, 13° 7′ 10,3″ O