Maltesische Fußballnationalmannschaft

Auswahlmannschaft aus Malta
Malta
Logo der Malta Football Association
Verband Malta Football Association
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Givova
Cheftrainer ItalienItalien Devis Mangia (seit 2019)
Kapitän Andrei Agius
Rekordtorschütze Michael Mifsud (41)
Rekordspieler Michael Mifsud (142)
Heimstadion Ta’ Qali-Stadion
FIFA-Code MLT
FIFA-Rang 182. (924 Punkte)
(Stand: 20. Februar 2020)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Bilanz
402 Spiele
49 Siege
66 Unentschieden
287 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Malta 1943Malta Malta 2:3 Österreich OsterreichÖsterreich
(Gżira, Malta; 24. Februar 1957)
Höchster Sieg
MaltaMalta Malta 7:1 Liechtenstein LiechtensteinLiechtenstein
(Ta’ Qali, Malta; 26. März 2008)
Höchste Niederlage
SpanienSpanien Spanien 12:1 Malta MaltaMalta
(Sevilla, Spanien; 21. Dezember 1983)
(Stand: 15. Oktober 2019)

Die maltesische Fußballnationalmannschaft ist die Fußballnationalmannschaft der Republik Malta.

Im Jahr 1900 gegründet, ist der maltesische Fußballverband einer der ältesten Europas. Er trat 1959 der FIFA bei, trug 1972 erstmals WM-Qualifikationsspiele aus und nimmt seit 1974 regelmäßig an selbigen teil. In der Qualifikation für die WM in Brasilien traf Malta auf Armenien, Bulgarien, Dänemark, Italien und Tschechien. Gegen keine dieser Mannschaften konnte Malta ein Spiel gewinnen, bis am 7. Juni 2013 mit 1:0 ein Auswärtssieg gegen Armenien gelang.

Malta nimmt ebenfalls regelmäßig an den Qualifikationsspielen zu Europameisterschaften teil, qualifizierte sich aber noch nicht. Am 23. Februar 1975 erzielte Malta durch ein 2:0 über Griechenland seinen ersten Länderspielsieg in einer EM-Qualifikation. Am 11. Oktober 2006 erreichte die Mannschaft gegen Ungarn einen 2:1-Sieg.

Fußball-WeltmeisterschaftenBearbeiten

Fußball-EuropameisterschaftenBearbeiten

  • 1960kein UEFA-Mitglied
  • 1964nicht qualifiziert
  • 1968nicht teilgenommen
  • 1972 bis 2021nicht qualifiziert

Aktueller KaderBearbeiten

Kader für das Spiel gegen Luxemburg am 22. März 2018.[2]

Nr. Position Name
16 TW Justin Haber
1 TW Henry Bonello
12 TW Rashed Al-Tumi
5 AB Andrei Agius
4 AB Steve Borg
2 AB Jonathan Caruana
22 AB Zach Muscat
19 AB Joseph Zerafa
7 AB Joseph Mbong
3 AB Ferdinando Apap
15 AB Karl Micallef
20 AB Jurgen Pisani
Nr. Position Name
8 MF Paul Fenech
11 MF Rowen Muscat
MF Juan Carlos Corbalan
6 MF Jake Grech
13 MF Dunstan Vella
23 MF Tristan Caruana
14 MF Brandon Paiber
18 MF Nikolai Muscat
9 ST Michael Mifsud (Captain)
17 ST Alfred Effiong
21 ST Luke Gambin
10 ST Kyrian Nwoko

RekordspielerBearbeiten

Vom maltesischen Verband werden auch einige Spiele gezählt, die von der FIFA nicht berücksichtigt werden. Die Anzahl der von der FIFA berücksichtigten Spiele ist – wenn abweichend und bekannt – in Klammern angegeben.[3]

Rang Name Einsätze Tore Position Zeitraum Rekordnationalspieler
01. Michael Mifsud 142 41 Angriff 2000–0000 seit dem 15. November 2016
02. David Carabott 122 12 Abwehr 1987–2005 29. März 2003 bis 15. November 2016
03. Gilbert Agius 120 8 Mittelfeld 1993–2009
04. Carmel Busuttil 113 23 Mittelfeld 1982–2001 2. Juni 1996 bis 29. März 2003
05. Joe Brincat 103 6 Mittelfeld 1988–2004
06. Roderick Briffa 100 1 Abwehr 2003–0000
07. John Buttigieg 97 1 Abwehr 1984–2000
08. André Schembri 94 3 Angriff 2006–2018
09. Brian Said 91 5 Abwehr 1996–2009
10. Silvio Vella 90 1 Abwehr 1988–2000
10. Andrei Agius 90 5 Mittelfeld 2006–0000

RekordtorschützenBearbeiten

Nur drei Spieler erzielten mehr als 10 Tore für die Nationalmannschaft. Michael Mifsud ist seit dem 3. März 2010 Rekordtorschütze Maltas, als er im Spiel gegen Finnland mit seinem 24. Tor den Rekord von Carmel Busuttil überbot, der zuvor seit dem 7. Februar 1988 Rekordhalter war, als er seinerseits den 6-Tore-Rekord von Raymond Xuereb überboten hatte.

Rang Name Tore Einsätze Quote Zeitraum
01. Michael Mifsud 41 142 (135) 0,29 2000–0000
02. Carmel Busuttil 23 113 (110) 0,20 1982–2001
03. David Carabott 11 122 (119) 0,09 1987–2005

TrainerBearbeiten

VerschiedenesBearbeiten

  • Im letzten Qualifikationsspiel zur Fußball-Europameisterschaft 1984 gewann Spanien gegen Malta mit 12:1. Danach wurde der maltesischen Mannschaft Manipulation vorgeworfen, da Spanien genau einen Sieg mit 11 Toren Unterschied benötigt hatte, um sich für die EM zu qualifizieren.
  • Der 2:1-Sieg, bei dem beide Tore durch André Schembri erzielt wurden, in der EM-Qualifikation 2008 am 11. Oktober 2006 gegen Ungarn und das 1:0 gegen die Ukraine in Graz mit einem Tor von Zach Muscat waren die letzten Sensationen, für die Malta sorgte.
  • Am 26. März 2008 feierte Malta den höchsten Sieg in der Verbandsgeschichte, ein 7:1 gegen Liechtenstein.
  • Am 11. Oktober 2011 wurden die vier maltesischen Spieler David Carabott, Gilbert Agius, Carmel Busuttil und Joe Brincat von der UEFA für mehr als 100 Länderspiele geehrt.[4] Die UEFA orientiert sich bei der Gesamtzahl der Länderspiele an der Zählung des maltesischen Verbandes, die von der FIFA-Zählung abweicht.[5]

LänderspieleBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Maltesische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 20. Februar 2020, abgerufen am 27. Februar 2020.
  2. Farrugia names Malta squad for Spain, Norway qualifiers (englisch) mfa.com.mt. 9. November 2019. Abgerufen am 6. Januar 2020.
  3. National ‘A’ Players Appearances (Website der Malta Football Association), Stand November 2019, abgerufen am 1. November 2019 (englisch).
    FIFA Hunderterclub. FIFA.com, Stand 1. August 2019, abgerufen am 1. November 2019 (pdf; 56 kB).
    Malta international footballers of all-time. eu-football.info, abgerufen am 1. November 2019 (englisch).
  4. UEFA.com: UEFA-Auszeichnung für Maltas Hunderterklub
  5. FIFA Hunderterklub