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Bosnisch-herzegowinische Fußballnationalmannschaft

offizielle Auswahl des nationalen Fußballverbandes von Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
Bosna i Hercegovina
Босна и Херцеговина
Spitzname(n) Zmajevi (Drachen)[1]
Zlatni Ljiljani (Goldene Lilien)[2]
Verband NFSBIH
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Adidas
Cheftrainer KroatienKroatien Robert Prosinečki (seit 04.01.2018)
Co-Trainer KroatienKroatien Gordan Ciprić
SerbienSerbien Dragan Spasić
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Elvir Rahimić
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Kenan Hasagić
Kapitän Edin Džeko
Rekordtorschütze Edin Džeko (58)
Rekordspieler Edin Džeko (105)
Heimstadion Grbavica, Sarajevo / Bilino Polje, Zenica
FIFA-Code BIH
FIFA-Rang 46. (1438 Punkte)
(Stand: 19. September 2019)[3]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Bilanz
218 Spiele
91 Siege
47 Unentschieden
80 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
AlbanienAlbanien Albanien 2:0 BIH Bosnien und Herzegowina 1992Bosnien und Herzegowina
(Tirana, Albanien; 30. November 1995)
Höchste Siege
Liechtenstein LiechtensteinLiechtenstein 1:8 BIH Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina
(Vaduz, Liechtenstein; 7. September 2012)
BIH Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina 7:0 Estland EstlandEstland
(Zenica, BIH; 10. September 2008)
Höchste Niederlage
ArgentinienArgentinien Argentinien 5:0 BIH Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina
(Córdoba, Argentinien; 14. Mai 1998)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 2014)
Beste Ergebnisse Vorrunde 2014
(Stand: 17. September 2019)

Die bosnisch-herzegowinische Nationalmannschaft (bosnisch Nogometna/Fudbalska reprezentacija Bosne i Hercegovine / Ногометна/Фудбалска Репрезентација Босне и Херцеговине) ist die offizielle Auswahl des nationalen Fußballverbandes von Bosnien und Herzegowina (N/FSBIH). Der N/FSBIH wurde 1908 zum ersten Mal gegründet. Der Verband ging 1919 im jugoslawischen Fußballverband auf und wurde 1992 wiedergegründet. Er gehört seit 1996 der FIFA und seit 1998 der UEFA an.

GeschichteBearbeiten

Von 1905 bis zum Ersten WeltkriegBearbeiten

1905 brachten bosnische Studenten aus Wien das Fußballspiel nach Bosnien-Herzegowina. Von der Stadt Mostar aus breitete sich der Fußballsport schnell in der gesamten Region aus und gewann an großer Beliebtheit. 1907 wurde ein Fußballspiel zwischen einer Mannschaft aus Split und einer aus Mostar ausgetragen, welches das erste Spiel einer bosnischen Mannschaft darstellt.

1908 wurde der erste bosnische Fußballverband gegründet. Zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs existierten in Bosnien-Herzegowina über 70 eingetragene Fußballvereine. Da viele Spieler in den Rängen der Österreich-Ungarischen Armee in den Krieg zogen, kam der Spielbetrieb zum Erliegen.

Königreich, Zweiter Weltkrieg und sozialistisches JugoslawienBearbeiten

Nach dem Ersten Weltkrieg spaltete sich Bosnien-Herzegowina von Österreich-Ungarn ab und trat dem neugegründeten Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen bei. Im Jahr darauf wurde der Jugoslawische Fußballverband (JFS) gegründet, der Bosnische Fußballverband ihm eingegliedert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Profifußball in Jugoslawien eingeführt. 1950 und 1954 wurden keine bosnischen Spieler für die jugoslawische Nationalmannschaft nominiert. Der bosnische Verband organisierte daraufhin eine eigene Auswahlmannschaft und richtete Freundschaftsspiele aus, unter anderem 1955 gegen China, wo man 6:0 gewann. Erst ab 1958 wurden häufiger bosnische Spieler in die jugoslawische Nationalmannschaft berufen, die behelfsmäßige bosnische Auswahlmannschaft wurde obsolet.

1990 führte der Bosnier Ivica Osim die jugoslawische Nationalmannschaft bei der WM in Italien bis zum Viertelfinale, bei der man erst im Elfmeterschießen gegen Weltmeister Argentinien ausschied. Ivica Osim trat nach Ausbruch der Jugoslawienkriege von seinem Amt als Teamchef zurück; der (rest-)jugoslawischen Nationalmannschaft wurde kurz vor der EM in Schweden 1992 die Teilnahme verwehrt. Dies ermöglichte dem späteren Europameister Dänemark die Teilnahme am Wettbewerb.

Während und nach dem Zerfall Jugoslawiens (1992–2001)Bearbeiten

Der bosnische Fußballverband wurde 1992 nach der Abspaltung von Jugoslawien neu gegründet und nahm mit einer B-Mannschaft am „Mediterran-Cup“ 1993 in Frankreich teil. Dort bestritt sie ihr erstes Spiel gegen Algerien, welches mit einem 1:1 endete. Ein anderes Spiel im selben Turnier verlor man mit 3:1 gegen Griechenland. Auch andere Freundschaftsspiele wurden ausgetragen, wie beispielsweise gegen Fortuna Düsseldorf im August 1993. Zu diesem Zeitpunkt war die Nationalmannschaft zwar mit namhaften, ehemaligen jugoslawischen Nationalspielern wie Safet Susic, Mehmed Bazdarevic, Davor Jozic, Blaz Sliskovic, Faruk Hadzibegic, Predrag Juric und anderen gespickt, welche sich allesamt jedoch bereits im Herbst ihrer Karrieren befanden, so dass die Wenigsten unter ihnen noch, nach der Aufnahme in die FIFA 1996, offizielle Einsätze in der Nationalmannschaft verbucht haben.

Im Jahre 1994 bemühte sich Bosnien-Herzegowina um den Eintritt in die FIFA. Doch bei der Konferenz in Chicago wurde auf Grund der politischen Lage gegen einen Beitritt gestimmt. Das erste Länderspiel bestritt die Nationalmannschaft daher erst 1995 gegen Albanien. Man reiste mit nur 12 Spielern an und spielte in ausgeliehener Ausrüstung. Das Spiel ging mit 0:2 verloren.

1996 wurde der Verband einen Tag vor der Weltmeisterschaftsqualifikation-Auslosung in die FIFA aufgenommen, wodurch er noch in den Lostopf gelangte. Die Gegner in der Qualifikationsgruppe lauteten Dänemark, Kroatien, Slowenien und Griechenland. Ihr erstes Pflichtspiel bestritten die Bosnier im Rahmen der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 1998 am 1. September 1996 gegen Griechenland (0:3). Der erste Sieg in einem offiziellen Länderspiel gelang am 6. November 1996 in einem Freundschaftsspiel gegen Italien (2:1) im Asim-Ferhatović-Hase-Stadion. In diesem Spiel fiel auch das erste Länderspieltor für Bosnien-Herzegowina durch den damals 19-jährigen Hasan Salihamidžić. Nur vier Tage später gab es beim 2:1 in Ljubljana gegen Slowenien auch den ersten Pflichtspielsieg.

Die FIFA wollte, dass Bosnien-Herzegowina seine Heimspiele aus Sicherheitsgründen in Bologna (Italien) austrägt. Das erste Spiel gegen Kroatien fand auch auf italienischem Boden statt, doch nach Verbandsprotesten nahm die FIFA ihre Forderungen zurück. Bosnien-Herzegowina gewann dann in Sarajevo gegen Ex-Europameister Dänemark mit 3:0. Das erste Spiel auf einem anderen Kontinent fand am 18. Dezember 1996 in Manaus (Brasilien) statt, wo man gegen Brasilien mit 0:1 verlor.

1997 nahm die Mannschaft aus Bosnien-Herzegowina in Malaysia am Dunhill-Cup teil, bei welchem sie den zweiten Platz erreichte. 1998 bestritt man ein Freundschaftsspiel gegen ein FIFA-All-Star-Team in Sarajevo (0:1). Anlass hierfür waren einerseits der UEFA-Beitritt und andererseits der 90. Geburtstag des bosnischen Fußballverbandes. 2001 fanden drei Turniere mit bosnischer Beteiligung in Indien, Malaysia und Iran statt. Das Turnier in Indien wurde gewonnen. Beim Turnier in Malaysia traf man im Finale auf die Bundesrepublik Jugoslawien und verlor. In Iran aber wurde die Bundesrepublik Jugoslawien im Halbfinale geschlagen, das Finale gegen Iran wurde aber verloren.

Jüngere Geschichte (2001–heute)Bearbeiten

Die Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina war in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2004 erstmals nah dran, sich für ein großes Turnier zu qualifizieren. Die Mannschaft besiegte in der Qualifikation Norwegen sowie Luxemburg mit 1:0 bzw. 2:0, und Dänemark konnte in Kopenhagen mit 2:0 geschlagen werden. Erst am letzten Spieltag wurde das Ziel EURO 2004 verpasst. An jenem Tag hätte gegen Dänemark ein Sieg sogar zum Gruppensieg gereicht. Das Endergebnis von 1:1 reichte nicht einmal für die Play-Offs.

Erneut stärker als erwartet spielte Bosnien und Herzegowina in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2006. Unter anderem spielte die Auswahl zweimal Unentschieden gegen das stärker eingeschätzte Spanien und landete am Ende unter anderem vor Belgien. Wiederum verfehlte das Team am letzten Spieltag bei der 0:1-Niederlage gegen Serbien-Montenegro die Qualifikation.

Viele Spieler waren der Meinung, dass bei der Nominierung weniger Wert auf die spielerischen Fähigkeiten als auf die Nationalität gelegt wurden und dass sich der Vorstand zu sehr in die Angelegenheiten des Trainers einmischte. Dies führte dazu, dass viele der Hauptkräfte die Nationalmannschaft boykottieren. Insgesamt boykottierten 2007 anfangs 13 Spieler die bosnische Nationalmannschaft. Erst wenn das komplette Vorstandsdreiergespann des bosnischen Verbandes entlassen würde und die Spieler nach Fähigkeiten nominiert würden, wollten diese Spieler wieder zurückkehren. Der Boykott bröckelte allerdings vor den zwei Qualifikationsspielen im März 2007 etwas, so dass 8 von 13 Spielern überredet werden konnten, wieder für ihre Nation aufzulaufen.

Der Trainer Meho Kodro, der sein Amt am 5. Januar 2008 antrat, weigerte sich, mit der Nationalmannschaft zum Freundschaftsspiel nach Iran zu reisen, weil der Fußballverband das zuvor geplante Spiel gegen Polen absagte. Als Grund für die Absage nannte der N/FSBIH, dass Albanien zufälligerweise schon ein Freundschaftsspiel mit Polen am selben Datum vereinbart hat. Der wahre Grund aber war, dass Iran dem Verband umgerechnet 100.000 Euro bot, wenn diese zu einem Freundschaftsspiel anreisen würden. Der Bosnische Fußballverband stimmte zu, doch Meho Kodro weigerte sich. Als er am 15. Mai 2008 die Liste der Spieler einreichen sollte, erschien er nicht zum Termin, und der Verband setzte ihn drei Tage später vor die Tür.

Daraufhin riefen viele Fangruppen, ehemalige bosnische Fußballspieler und Fußballprofis aus Bosnien die Organisation „Spasimo bh fudbal“ (Retten wir den bosnischen Fußball) aus. Als am 1. Juni 2008 die bosnische Fußballnationalmannschaft in Zenica gegen Aserbaidschan spielte, erschienen so gut wie keine Zuschauer. Stattdessen war das Stadion in Sarajevo ausverkauft, in dem ein Freundschaftsspiel stattfand. Dieses Freundschaftsspiel hatte einen humanitären Charakter und die beiden Mannschaften hießen „Kodro and friends“ und „Bolic and friends“.

Bei der Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika scheiterte die bosnisch-herzegowinische Fußballnationalmannschaft knapp an einer WM-Teilnahme. Während das erste Gruppenspiel gegen Spanien auswärts nur mit 0:1 verloren wurde, gewann die Mannschaft das zweite Spiel gegen Estland mit einer überragenden Leistung mit 7:0. Gegen die Türkei verlor die Auswahl wiederum knapp mit 1:2, schlug im Heimspiel jedoch Armenien. Mit einem 4:2 gegen Belgien in Genk wahrte die Mannschaft ihre Chance für eine Teilnahme an der WM 2010. Bosnien-Herzegowina gewann dank dreier Tore gegen Ende des Spiels. Dieses Spiel wurde zwischenzeitlich abgebrochen, da bosnische Fans (Angehörige der Gruppe „BHFanaticos“) Leuchtraketen auf das Spielfeld warfen. Zuhause in Zenica fand das Rückspiel gegen Belgien statt, das 2:1 gewonnen wurde. Der Stürmer Edin Džeko erzielte für Bosnien-Herzegowina zwei Tore in der ersten Halbzeit, Belgien gelang in der 88. Minute der Anschlusstreffer. Armenien wurde ein zweites Mal besiegt, gegen die Türkei erzielte die Auswahl ein 1:1, und Estland bezwang man ebenfalls. Beim letzten Gruppenspiel in Zenica gegen Europameister Spanien unterlag Bosnien mit 2:5. Mit 19 Punkten kam Bosnien schließlich in die Play-offs, bei der die portugiesische Nationalmannschaft der Gegner war. Das Hinspiel in Portugal endete 1:0 für Portugal. Da das Rückspiel in Zenica ebenfalls 0:1 für Portugal ausging, gelang es Bosnien-Herzegowina nicht, sich für die Weltmeisterschaft in Südafrika zu qualifizieren. Edin Džeko wurde zusammen mit Wayne Rooney nach Theofanis Gekas zweitbester europäischer Torschütze der WM-Qualifikation.

Bei der Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2012 wurde die bosnisch-herzegowinische Fußballnationalmannschaft in eine Gruppe mit Frankreich, Rumänien, Albanien, Weißrussland und Luxemburg ausgelost. In dieser Gruppe erreichte die Mannschaft den zweiten Platz. Während der Gruppenphase wurde der bosnisch-herzegowinische Verband im März 2011 zeitweilig von der FIFA und UEFA suspendiert, weil das Statut des Verbandes nicht dem der UEFA und FIFA entsprach. Hauptsächlich ging es um das dreiköpfige Verbandspräsidium, bestehend aus je einem Kroaten, Serben und Bosniaken. Die Serben und Kroaten weigerten sich das dreiköpfige Präsidium durch nur einen Präsidenten zu ersetzen. Es wurde ein so genanntes Normalitätskomitee um Ivica Osim eingesetzt, das einen Kompromiss zu finden sollte. Ivica Osim führte Gespräche mit den Entitätsverbänden der Föderation, vor allem in den kroatisch dominierten Kantonen, und der Republika Srpska. Schließlich wurde ein Kompromiss erzielt: Es wird einen Präsidenten geben, aber im Exekutivkomitee, dass 15 Mitglieder zählt (je 5 Bosniaken, Serben und Kroaten), werden Entscheidungen mit einer Dreiviertelmehrheit verabschiedet (Forderung der Serben und Kroaten). In einer Hauptversammlung des Verbandes am 29. März 2011 wurde das neue Statut einstimmig beschlossen. Danach wurde die Suspendierung aufgehoben und damit die weitere Teilnahme der Mannschaft an der Gruppenphase sichergestellt, in der man den zweiten Platz erzielte und sich somit für die Play-Offs qualifizierte. Im Hinspiel der Play-Offs erreichte die Mannschaft gegen Portugal ein Unentschieden, das Rückspiel am 15. November 2011 ging im Stadion da Luz in Lissabon statt mit 6:2 verloren. Damit konnte die Mannschaft nicht die angestrebte Teilnahme an der EM 2012 erreichen. Am 15. Oktober 2013 konnte man sich aufgrund der besseren Torbilanz gegenüber Griechenland, erstmals für eine FIFA Fußball-Weltmeisterschaft qualifizieren.[4] Bosnien startete mit einer 1:2-Niederlage gegen Argentinien. Dabei schoss Ibišević in der 85. Minute das erste WM-Tor Bosnien-Herzegowinas. Die 1:0-Niederlage gegen Nigeria im zweiten Gruppenspiel besiegelte bereits das Ausscheiden Bosnien-Herzegowinas, wobei ein regulär erzieltes Tor durch Edin Džeko vom Schiedsrichter Peter O’Leary nicht gewertet wurde.[5] Ein Foto, das O'Leary nach dem Spiel zeigt, wie er hämisch lachend einen nigerianischen Spieler umarmt, sorgte in Bosnien für Empörung.[6]

Im August 2013 erreichte Bosnien-Herzegowina mit Platz 13 die bisher beste Platzierung in der FIFA-Weltrangliste.[7]

Einige ältere Spieler bosnisch-herzegowinischer Herkunft spielten früher schon in der Auswahlmannschaft Jugoslawiens. Eine Auflistung siehe Jugoslawische Fußballnationalmannschaft.

TrainerBearbeiten

Zeitraum Nationaltrainer
30.11.1995–05.11.1997 Fuad Muzurović
14.05.1998–27.01.1999 Džemaludin Mušović
11.03.1999–09.10.1999 Faruk Hadžibegić
11.11.1999–07.10.2001 Mišo Smajlović
27.03.2002–11.10.2006 Blaž Slišković
24.03.2007–17.12.2007 Fuad Muzurović
30.01.2008–26.03.2008 Meho Kodro
10.07.2008–12.12.2009 Miroslav „Ćiro“ Blažević
03.03.2010–16.11.2014 Safet Sušić
13.12.2014–10.10.2017 Mehmed Baždarević
seit 05.01.2018 Robert Prosinečki

Die Datumsangaben zeigen, wann die Trainer ihr erstes und ihr letztes Spiel absolvierten und nicht den Amtsan- und abtritt.

AktuellesBearbeiten

LänderspieleBearbeiten

Aufgelistet sind die Spiele des jetzigen Jahres 2019 mit den Ergebnissen aus bosnisch-herzegowinischer Sicht.

Datum Spielort Gegner Ergebnis Art des Spiels Torschützen
23. Mär. 2019 Sarajevo Armenien  Armenien 2:1 (1:0) Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2020 Krunić (33.), Milošević (80.), Mkrtchyan (93.)
26. Mär. 2019 Zenica Griechenland  Griechenland 2:2 (2:0) Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2020 Višća (10.), Pjanić (15.), Fortounis (64., Elfmeter), Kolovos (85.)
08. Juni 2019 Tampere (FIN) Finnland  Finnland 0:2 (0:0) Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2020 Pukki (56., 68.)
11. Juni 2019 Turin (ITA) Italien  Italien 1:2 (1:0) Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2020 Džeko (32.), Insigne (49.), Verratti (86.)
05. Sep. 2019 Zenica Liechtenstein  Liechtenstein 5:0 (1:0) Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2020 Gojak (11., 89.), Malin (80., Eigentor), Džeko (85.), Višća (87.)
08. Sep. 2019 Jerewan (ARM) Armenien  Armenien 2:4 (1:1) Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2020 Mkhitaryan (3., 66.), Džeko (13.), Gojak (70.), Hambartsumyan (77.), Lončar (95., Eigentor)
12. Okt. 2019 Zenica Finnland  Finnland –:– Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2020
15. Okt. 2019 Marousi (GRE) Griechenland  Griechenland –:– Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2020
15. Nov. 2019 Zenica Italien  Italien –:– Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2020
18. Nov. 2019 Vaduz (LIE) Liechtenstein  Liechtenstein –:– Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2020

KaderBearbeiten

Die Tabelle nennt die 23 Spieler, die für die EM-2020-Qualifikationsspiele gegen Liechtenstein am 5. und Armenien am 8. September 2019 nominiert wurden.[8]

Position Nr. Name Verein Geburts-
datum
Einsätze Tore Debüt Letzter
Einsatz
Tor
01 Jasmin Burić Israel  Hapoel Haifa 18. Feb. 1987 00000000000000000.00000000000 0000000000000000.00000000000
12 Ibrahim Šehić Turkei  Büyükşehir Belediye Erzurumspor 02. Sep. 1988 0000000000000024.000000000024 0000000000000000.00000000000 17. Nov. 2010 08. Sep. 2019
22 Vladan Kovačević Bosnien und Herzegowina  FK Sarajevo 11. Apr. 1998 00000000000000000.00000000000 0000000000000000.00000000000
Abwehr 02 Eldar Ćivić Ungarn  Ferencváros Budapest 28. Mai 1996 00000000000000008.00000000008 0000000000000000.00000000000 01. Juni 2018 11. Juni 2019
03 Ermin Bičakčić Deutschland  TSG 1899 Hoffenheim 24. Jan. 1990 0000000000000030.000000000030 0000000000000003.00000000003 14. Aug. 2013 08. Sep. 2019
04 Darko Todorović Deutschland  Holstein Kiel 05. Mai 1997 0000000000000010.000000000010 0000000000000000.00000000000 28. Jan. 2018 08. Sep. 2019
05 Sead Kolašinac England  FC Arsenal 20. Juni 1993 0000000000000025.000000000025 0000000000000000.00000000000 30. Mai 2014 08. Sep. 2019
06 Marko Mihojević Deutschland  FC Erzgebirge Aue 21. Apr. 1996 00000000000000002.00000000002 0000000000000000.00000000000 28. Jan. 2018 05. Sep. 2019
07 Muhamed Bešić England  Sheffield United 10. Sep. 1992 0000000000000041.000000000041 0000000000000000.00000000000 17. Nov. 2010 08. Sep. 2019
15 Toni Šunjić Russland  FK Dynamo Moskau 15. Dez. 1988 0000000000000040.000000000040 0000000000000001.00000000001 15. Aug. 2012 05. Sep. 2019
17 Ervin Zukanović Saudi-Arabien  Al-Ahli Saudi FC 11. Feb. 1987 0000000000000038.000000000038 0000000000000000.00000000000 16. Okt. 2012 08. Sep. 2019
18 Adnan Kovačević Polen  Korona Kielce 09. Sep. 1993 00000000000000000.00000000000 0000000000000000.00000000000
Mittelfeld 09 Haris Duljević Frankreich  Olympique Nîmes 16. Nov. 1993 0000000000000021.000000000021 0000000000000001.00000000001 25. Mär. 2016 08. Sep. 2019
10 Miralem Pjanić Italien  Juventus Turin 02. Apr. 1990 0000000000000089.000000000089 0000000000000013.000000000013 20. Aug. 2008 08. Sep. 2019
13 Gojko Cimirot Belgien  Standard Lüttich 19. Dez. 1992 0000000000000019.000000000019 0000000000000000.00000000000 04. Sep. 2014 08. Sep. 2019
14 Amer Gojak Kroatien  Dinamo Zagreb 13. Feb. 1997 00000000000000008.00000000008 0000000000000003.00000000003 25. Mär. 2017 08. Sep. 2019
19 Rade Krunić Italien  AC Mailand 07. Okt. 1993 0000000000000011.000000000011 0000000000000001.00000000001 03. Juni 2016 05. Sep. 2019
20 Stjepan Lončar Kroatien  HNK Rijeka 10. Nov. 1996 00000000000000004.00000000004 0000000000000000.00000000000 31. Jan. 2018 08. Sep. 2019
23 Deni Milošević Turkei  Konyaspor 09. Mär. 1995 00000000000000007.00000000007 0000000000000001.00000000001 31. Aug. 2017 05. Sep. 2019
Angriff 08 Edin Višća Turkei  Istanbul Başakşehir FK 17. Feb. 1990 0000000000000048.000000000048 000000000000010.000000000010 10. Dez. 2010 08. Sep. 2019
11 Edin Džeko Italien  AS Rom 17. Mär. 1986 000000000000105.0000000000105 000000000000058.000000000058 02. Juni 2007 08. Sep. 2019
16 Riad Bajić Turkei  Konyaspor 06. Mai 1994 0000000000000011.000000000011 0000000000000000.00000000000 25. Mär. 2017 08. Sep. 2019
21 Irfan Hadžić Turkei  Akhisar Belediyespor 15. Juni 1993 00000000000000000.00000000000 0000000000000000.00000000000

TrikotsBearbeiten

Die Fußball-Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina nutzt die auf der alten bosnischen Flagge beruhenden Farben Weiß und Blau als Hauptfarben, während die Farben der Landesflagge Blau und Gelb sind. Die bosnisch-herzegowinische Mannschaft spielte einige Zeit auch in den Farben Weiß-Gold (die goldene Farbe bezog sich auf die Lilien, die das Hauptsymbol der alten bosnischen Flagge waren). Zurzeit trägt die bosnische Nationalmannschaft zu Hause blau-gelbe Trikots und weiße Trikots auswärts.

StadienBearbeiten

Die bosnische Nationalmannschaft trägt ihre Heimspiele in zwei verschiedenen Stadien in zwei unterschiedlichen Städten aus. Einmal in der Hauptstadt Sarajevo sowie in der viertgrößten Stadt des Landes, in Zenica.

Bilino PoljeBearbeiten

Das Stadion Bilino Polje in Zenica wurde 1972 erbaut und hat eine Kapazität von 19.000 Zuschauern. Es wird vom NK Čelik Zenica genutzt. Die bosnische Nationalmannschaft bevorzugte in den vergangenen Qualifikationsspielen meist dieses Stadion. Dort feierte die Nationalmannschaft am 10. September 2008 auch den bisher höchsten Sieg in ihrer Geschichte mit einem 7:0 gegen Estland.

Stadion Asim Ferhatović HaseBearbeiten

Das 1947 erbaute Stadion Asim Ferhatović Hase (bis 2014 Koševo), war Eröffnungsstätte der Olympischen Winterspiele 1984 und wurde zu diesem Zweck umfassend saniert. Das Stadion dient dem FK Sarajevo als Heimstätte, wobei Eigentümer die Gemeinde Sarajevo-Centar ist. Das Fassungsvermögen beträgt 35.000 Sitzplätze ohne Überdachung, wobei die Westtribüne für internationale Spiele nicht geöffnet werden darf, da die Sitzplätze nicht den Standards der UEFA entsprechen.[9] Safet Sušić debütierte als Trainer von Bosnien-Herzegowina in diesem Stadion und man gewann 2:1 gegen Ghana durch Tore von Pjanic und Ibišević und Muntari. Aufgrund der bestehenden Laufbahn bevorzugen die Fans und die Spieler wegen der Nähe zum Spielfeld eher das Bilino Polje in Zenica.

GrbavicaBearbeiten

Am 7. Oktober 2017 bestritt die bosnisch-herzegowinische Nationalmannschaft, im Rahmen der Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Russland 2018, gegen Belgien das erste Länderspiel im Grbavica. Zu diesem Zweck wurde das während des Bosnienkriegs stark beschädigte Stadion umfassend saniert.

Am 1. April 2017 wurde die neugebaute östliche Tribüne eröffnet, womit die Kapazität des Grbavica auf 13.449 Zuschauer[10] anstieg.

HrasnicaBearbeiten

Hier bereitet sich die bosnische Nationalmannschaft meistens auf Freundschaftsspiele und Qualifikationsspiele vor. Das Stadion gehört dem Klub FK Famos Hrasnica, der in der 1. Liga der Föderation spielt. Es hat ungefähr eine Kapazität für 5.200 Zuschauer.

Rekordhalter und RanglistenBearbeiten

Liste der am häufigsten eingesetzten SpielerBearbeiten

Rang Spieler Länderspieleinsätze Zeitraum
1 Edin Džeko 100 seit 2003
2 Emir Spahić 94 2007–2018
3 Miralem Pjanić 85 seit 2008
4 Vedad Ibišević 84 seit 2007
Zvjezdan Misimović 84 2004–2014
6 Asmir Begović 62 seit 2009
7 Haris Medunjanin 60 seit 2009
8 Senad Lulić 57 2008–2017
9 Elvir Bolić 51 1996–2006
10 Sergej Barbarez 47 1998–2006
Sejad Salihović 47 2007–2015
12 Vedin Musić 45 1995–2007
13 Kenan Hasagić 44 2002–2011

Stand: 23. März 2019

RekordtorschützenBearbeiten

Rekordtorschützen
Rang Name
(kursiv = aktiv)
Tore Spiele Tore/Spiel Erstes Tor Letztes Tor Rekordhalter WM- und EM-Tore
01 Edin Džeko 58 105 0,552 02. Juni 2007 08. Sep. 2019 07. Sep. 2012 – 11. Sep. 2012;
seit 16. Okt. 2012
WM 2014 (1)
02 Vedad Ibišević 28 83 0,337 13. Okt. 2007 25. Mär. 2017 WM 2014 (1)
03 Zvjezdan Misimović 26 85 0,306 31. Mär. 2004 11. Okt. 2013
04 Elvir Bolić 22 51 0,431 06. Nov. 1996 09. Okt. 2005 20. Aug. 1997 – 07. Sep. 2012
05 Sergej Barbarez 16 47 0,340 05. Sep. 1998 02. Sep. 2006
06 Elvir Baljić 14 38 0,368 19. Aug. 1998 02. Apr. 2003
07 Miralem Pjanić 13 89 0,146 03. Mär. 2010 26. Mär. 2019 WM 2014 (1)
08 Edin Višća 10 48 0,208 12. Juni 2015 05. Sep. 2019
09 Haris Medunjanin 9 59 0,153 17. Nov. 2010 07. Okt. 2017
10 Milan Đurić 7 14 0,500 10. Okt. 2015 07. Juni 2016
Anmerkung: Bei gleicher Anzahl der Tore zählt die bessere Effektivität (Tore/Spiel).

Stand: 16. September 2019

RekordtorhüterBearbeiten

Platz Name
(kursiv = aktiv)
Spiele Spiele ohne Gegentor Spiele ohne Gegentor (anteilig) Wichtige Turniere
(* = ohne Einsatz)
01 Asmir Begović 62 30 48 % WM 2014
02 Kenan Hasagić 44 13 30 %
03 Mirsad Dedić 27 8 30 %
04 Ibrahim Šehić 24 11 46 %
05 Adnan Gušo 22 5 23 %
06 Almir Tolja 15 3 20 %
07 Tomislav Piplica 8 3 38 %
08 Nemanja Supić 8 2 25 %
09 Goran Brašnić 8 1 13 %
010 Romeo Mitrović 6 3 50 %
Anmerkung: Bei gleicher Anzahl der Spiele ohne Gegentor entscheidet die bessere Abwehreffektivität (Spiele ohne Gegentor anteilig).

Stand: 16. September 2019

BilanzenBearbeiten

LänderspielbilanzenBearbeiten

Die folgende Übersicht stellt die Bilanzen der bosnisch-herzegowinischen Fußballnationalmannschaft dar. In der Verlängerung entschiedene Spiele werden entsprechend ihrem Resultat, im Elfmeterschießen entschiedene Partien dagegen als Unentschieden gewertet.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind hier nur Länder aufgeführt, deren jeweilige Nationalmannschaft schon mindestens fünfmal gegen Bosnien-Herzegowina gespielt hat. Eine vollständige Liste findet sich unter Länderspielbilanzen.

Land Sp. S U N Tor–
verhältnis
Tor–
differenz
wichtige Begegnungen
Albanien  Albanien 5 2 2 1 5:4 + 1 EM-Qualifikation 2012
Belgien  Belgien 8 3 1 4 13:19 – 6 WM-Qualifikation 2006, 2010, 2018; EM-Qualifikation 2016
Danemark  Dänemark 5 2 2 1 8:5 + 3 WM-Qualifikation 1998; EM-Qualifikation 2004
Estland  Estland 7 5 1 1 21:4 + 17 WM-Qualifikation 2010, 2018; EM-Qualifikation 2000
Griechenland  Griechenland 10 1 5 4 8:15 – 7 WM-Qualifikation 1998, 2014, 2018; EM-Qualifikation 2008, 2020
Iran  Iran 6 1 1 4 10:17 – 7 WM-Vorrunde 2014; LG Cup 2001 – Finale
Serbien und Montenegro  Serbien und Montenegro 5 0 2 3 1:6 – 5 WM-Qualifikation 2006; Millennium Super Cup 2001 – Vorrunde, Finale
Liechtenstein  Liechtenstein 7 6 1 0 28:2 + 26 WM-Qualifikation 2002, 2014; EM-Qualifikation 2020
Litauen  Litauen 6 4 1 1 10:5 + 5 WM-Qualifikation 2006, 2014; EM-Qualifikation 2000
Luxemburg  Luxemburg 5 5 0 0 11:1 + 10 EM-Qualifikation 2004, 2012
Nordmazedonien  Nordmazedonien 5 1 3 1 8:8 ± 0
Osterreich  Österreich 5 1 3 1 3:4 – 1 WM-Qualifikation 2002; UEFA Nations League 2018/19
Spanien  Spanien 8 0 2 6 8:18 – 16 WM-Qualifikation 2002, 2006, 2010
Turkei  Türkei 6 2 2 2 7:6 + 1 WM-Qualifikation 2010; EM-Qualifikation 2008

WeltmeisterschaftenBearbeiten

Bosnisch-herzegowinische WM-Torjäger
Platz Spieler Jahr(e) Teiln. Tore
01 Edin Džeko 2014 1 1
Miralem Pjanić 2014 1 1
Vedad Ibišević 2014 1 1
Avdija Vršajević 2014 1 1

Seit seiner Unabhängigkeit im Jahre 1992 hat sich die bosnisch-herzegowinische Fußballnationalmannschaft nur einmal für die Fußball-Weltmeisterschaft qualifizieren können.

Dies gelang dem Team unter Leitung von Trainer Safet Sušić überraschend am letzten Spieltag (15.10.2013) gegen die litauische Auswahl. Dort gewann man erfolgreich mit 1:0 und sicherte sich so den Gruppensieg noch vor der punktgleichen Mannschaft Griechenlands. Das Siegtor schoss Vedad Ibišević in der 68. Minute und bescherte dem Land die bisher einzige Qualifikation zu einer Weltmeisterschaftsendrunde.

Nach dessen Gruppenauslosung stand fest, dass Bosnien-Herzegowina gegen Ex-Weltmeister Argentinien, den Iran und Nigeria spielen wird.

Das Auftaktspiel gegen Argentinien verlor man mit 1:2, wobei dem Abwehrchef Sead Kolašinac zu Beginn des Spiels ein Eigentor unterlief. Trotzdem durfte die Mannschaft seinen ersten WM-Treffer in der 85. Spielminute feiern. Erneut war es Vedad Ibišević, der das Tor machte.

Nachdem nun klar war, dass man im nächsten Spiel alle drei Punkte holen musste um in das Achtelfinale vorzurücken, begann das zweite WM-Spiel gegen Afrikameister Nigeria emotionsgeladen. Daraufhin kam es in der 22. Spielminute zu einem Eklat: Der neuseeländische Fußballschiedsrichter Peter O’Leary habe beim Versuch Edin Džekos ein Tor zu erzielen, Abseits gesehen und entschied, das Tor nicht anzuerkennen. Vielen Expertenmeinungen nach, sei das Tor aber regelkonform gewesen.

Nach der kurzen Aufregung auf Seiten der bosnisch-herzegowinischen Mannschaft verspielte man in der 29. Minute dann endgültig die Chancen auf den Achtelfinaleinzug. Peter Odemwingie erzielte das 1:0 für Nigeria.

Auch da meinten viele bosnisch-herzegowinischen Fußballspieler eine strittige Situation gesehen zu haben: Abwehrmann und Kapitän Emir Spahić sei zuvor gefoult worden.

Am letzten Spieltag der Vorrunde gelang zumindest der erste Sieg. Man erzielte ein 3:1 gegen den Iran und konnte so mit einem Endstand von drei Punkten nachhause reisen.

Trainer Safet Sušić blieb nach dem Turnier zwar noch im Amt, wurde aber nach einer 0:3-Niederlage in der Qualifikationsbegegnung für die Fußball-EM 2016 gegen Israel im November 2014 entlassen. Das Amt des Trainers übernahm daraufhin Mehmed Baždarević.

 
Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzter Gegner Platz Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1998 Frankreich nicht qualifiziert Fuad Muzurović In der Qualifikation an Dänemark und Kroatien gescheitert.
2002 Südkorea und Japan nicht qualifiziert Drago Smajlović In der Qualifikation an Spanien gescheitert.
2006 Deutschland nicht qualifiziert Blaž Slišković In der Qualifikation an Spanien und Serbien und Montenegro gescheitert.
2010 Südafrika nicht qualifiziert Miroslav Blažević In der Qualifikation in den Playoffs der Gruppenzweiten an Portugal gescheitert.
2014 Brasilien Vorrunde Argentinien, Nigeria, Iran 19. Platz Safet Sušić Erste WM-Teilnahme
2018 Russland nicht qualifiziert Mehmed Baždarević In der Qualifikation an Belgien und Griechenland gescheitert

WeblinksBearbeiten

  Commons: Bosnisch-herzegowinische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nationalmannschaft (Memento vom 28. März 2014 im Internet Archive)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. BiH Nationalmannschaft – Balkan-Nord – Thema – Seite 1 – transfermarkt.at. Abgerufen am 23. Oktober 2013.
  2. Debüt in der Nationalmannschaft. Abgerufen am 23. Oktober 2013.
  3. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 19. September 2019, abgerufen am 20. Oktober 2019.
  4. Wochenblatt: Russland und Bosnien für WM 2014 qualifiziert vom 15. Oktober 2013
  5. ali: Dzeko-Drama bei WM 2014: 0:1-Pleite gegen Nigeria: Bosnien-Herzegowina raus. In: Focus Online. 22. Juni 2014, abgerufen am 14. Oktober 2018.
  6. sid/om: Fußball-WM 2014: Dieses Schiedsrichter-Foto erzürnt Bosnien. In: welt.de. 22. Juni 2014, abgerufen am 7. Oktober 2018.
  7. Bosnien-Herzegowina: FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste
  8. Der aktuelle Kader, nfsbih.ba
  9. World Stadiums – Asim Ferhatovic Hase Stadion in Sarajevo. Abgerufen am 23. Oktober 2013.
  10. Otvaranje istočne tribine Stadiona Grbavica. In: FK Željezničar. (fkzeljeznicar.ba [abgerufen am 7. Januar 2018]).