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Argentinische Fußballnationalmannschaft

Auswahlmannschaft des argentinischen Fußballbunds
Argentinien
Argentina
Logo der argentinischen Nationalmannschaft
Spitzname(n) La Albiceleste
(Die Weiße und Himmelblaue)[1]
La Celeste y Blanca
(Die Himmelblaue und Weiße)[2]
Verband Asociación del Fútbol Argentino
Konföderation CONMEBOL
Technischer Sponsor Adidas
Cheftrainer Lionel Scaloni (seit 2019)
Kapitän Lionel Messi
Rekordtorschütze Lionel Messi (68)
Rekordspieler Javier Mascherano (147)
Heimstadion Monumental
FIFA-Code ARG
FIFA-Rang 9. (1617 Punkte)
(Stand: 24. Oktober 2019)[3]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
UruguayUruguay Uruguay 0:6 Argentinien ArgentinienArgentinien
(Montevideo, Uruguay; 20. Juli 1902)
Höchster Sieg
ArgentinienArgentinien Argentinien 12:0 Ecuador EcuadorEcuador
(Montevideo, Uruguay; 22. Januar 1942)
Höchste Niederlagen
ArgentinienArgentinien Argentinien 1:6 Tschechoslowakei TschechoslowakeiTschechoslowakei
(Helsingborg, Schweden; 15. Juni 1958)
BolivienBolivien Bolivien 6:1 Argentinien ArgentinienArgentinien
(La Paz, Bolivien; 1. April 2009)
ArgentinienArgentinien Argentinien 0:5 Uruguay UruguayUruguay
(Guayaquil, Ecuador; 16. Dezember 1959)
ArgentinienArgentinien Argentinien 0:5 Kolumbien KolumbienKolumbien
(Buenos Aires, Argentinien; 5. September 1993)
SpanienSpanien Spanien 6:1 Argentinien ArgentinienArgentinien
(Madrid, Spanien; 27. März 2018)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 17 (Erste: 1930)
Beste Ergebnisse Weltmeister: 1978, 1986
Südamerikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 40 (Erste: 1916)
Beste Ergebnisse Copa-América-Pokal Südamerikameister: 1921, 1925, 1927, 1929, 1937, 1941, 1945, 1946, 1947, 1955, 1957, 1959, 1991, 1993
Konföderationen-Pokal
Endrundenteilnahmen 3 (Erste: 1992)
Beste Ergebnisse Konföderationen-Pokalsieger: 1992
Olympische Spiele
0Silber0 1928
(Stand: 23. Juli 2019)
Die Silbermedaillengewinner von 1928
Diego Maradona, 1986.

Die argentinische Fußballnationalmannschaft ist mit zwei Weltmeistertiteln (1978 und 1986) und drei Vize-Weltmeistertiteln (1930, 1990, 2014) eine der erfolgreichsten Fußballnationalmannschaften der Welt. Argentinien gewann 14-mal die Copa América und ist somit nach Uruguay (15 Titel) die zweiterfolgreichste Mannschaft bei diesem Wettbewerb. Der letzte Titelgewinn bei der Copa América gelang 1993. Sie gewann den König-Fahd-Pokal 1992, den Vorläufer des Konföderationen-Pokals. 1928 errang sie bei den Olympischen Spielen die Silbermedaille. Zudem gewann die Olympiaauswahl, in der auch viele A-Nationalspieler standen, 2004 und 2008 die Goldmedaille.

GeschichteBearbeiten

Das erste Länderspiel einer argentinischen Fußballmannschaft fand am 16. Mai 1901 in Montevideo, der Hauptstadt Uruguays, statt und endete 3:2 für Argentinien.[4] Da in der argentinischen Mannschaft nur Spieler standen, die nicht der verantwortlichen Argentina Association Football League angehörten, wurde das Spiel nicht als offizielles Länderspiel anerkannt. Das erste offizielle Länderspiel am 20. Juli 1902 gewannen die Argentinier in Montevideo mit 6:0 gegen Uruguay.

Carlos Edgard Dickinson schoss das erste Tor der argentinischen Fußballgeschichte.

Den ersten von insgesamt 17 offiziellen Titeln holten sie 1921 mit dem Gewinn des Vorläufers der Copa América, der Campeonato Sudamericano. 1910 hatte Argentinien bereits die inoffizielle Südamerikameisterschaft gewonnen. Sie wurden vierzehnmal Sieger der Copa América, zweimal Weltmeister und einmal Konföderation-Pokalsieger (1992, damals König-Fahd-Pokal). Eine mit A-Nationalspielern verstärkte U23-Mannschaft wurde zudem zweimal Olympiasieger (2004 in Athen und 2008 in Peking). Der A-Nationalmannschaft gelang 1928 der Gewinn der olympischen Silbermedaille.

1978 gewannen die Argentinier im eigenen Land zum ersten Mal eine Fußball-Weltmeisterschaft. Dieser Erfolg wiederholten sie 1986.

BilanzenBearbeiten

Große TitelBearbeiten

Teilnahme an den Olympischen SommerspielenBearbeiten

Argentinien gewann bei der einzigen Teilnahme der A-Nationalelf an Olympischen Spielen 1928 die Silbermedaille. Ab 1952 nahmen nicht mehr die A-Nationalteams teil, sondern Amateurmannschaften, seit 1992 schließlich erweiterte U-23-Auswahlen. Argentinien nahm insgesamt an sieben olympischen Fußballturnieren teil. Die Olympiaauswahl gewann 2004 und 2008 Gold, 1996 belegte sie den Silberrang. Für das olympische Fußball-Turnier 2012 konnte sich Argentinien nicht qualifizieren,[5] 2016 schied man nach der Vorrunde aus.

1908 in London nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1912 in die FIFA aufgenommen
1912 in Stockholm nicht teilgenommen
1920 in Antwerpen nicht teilgenommen
1924 in Paris nicht teilgenommen
1928 in Amsterdam Silber
1936 in Berlin nicht teilgenommen
1948 in London nicht teilgenommen

Teilnahme an Fußball-WeltmeisterschaftenBearbeiten

Argentinien erreichte bisher 16-mal die WM-Endrunde und scheiterte bisher einmal in der Qualifikation. Zweimal wurde Argentinien Weltmeister.

 
1930 in Uruguay Vize-Weltmeister
1934 in Italien Achtelfinale
1938 in Frankreich zurückgezogen
1950 in Brasilien zurückgezogen
1954 in der Schweiz nicht teilgenommen
1958 in Schweden Vorrunde
1962 in Chile Vorrunde
1966 in England Viertelfinale
1970 in Mexiko nicht qualifiziert
1974 in Deutschland Zweite Finalrunde
1978 in Argentinien Weltmeister
1982 in Spanien Zweite Finalrunde
1986 in Mexiko Weltmeister
1990 in Italien Vize-Weltmeister
1994 in den USA Achtelfinale
1998 in Frankreich Viertelfinale
2002 in Südkorea/Japan Vorrunde
2006 in Deutschland Viertelfinale
2010 in Südafrika Viertelfinale
2014 in Brasilien Vize-Weltmeister
2018 in Russland Achtelfinale

Teilnahme Argentiniens am Konföderationen-PokalBearbeiten

Argentinien nahm an den beiden ersten Auflagen des FIFA-Konföderationen-Pokals, als er noch König-Fahd-Pokal hieß teil, erreichte bei jeder der drei Teilnahmen das Finale, gewann aber nur beim ersten Mal den Titel.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzter Gegner Ergebnis[K 1] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1992 Saudi-Arabien Finale Saudi-Arabien Sieger Alfio Basile Gabriel Batistuta zusammen mit Bruce Murray Torschützenkönig
1995 Saudi-Arabien Finale Dänemark Zweiter Daniel Passarella
1997 Saudi-Arabien nicht qualifiziert
1999 Mexiko nicht qualifiziert
2001 Südkorea/Japan nicht qualifiziert
2003 Frankreich nicht qualifiziert
2005 Deutschland Finale Brasilien Zweiter José Pekerman
2009 Südafrika nicht qualifiziert
2013 Brasilien nicht qualifiziert
2017 Russland nicht qualifiziert
  1. Laut All-time Ranking 1992–2009 [1] (PDF; 1,8 MB)

RekordeBearbeiten

AllgemeinBearbeiten

Mit 201 Länderspielen gegen Uruguay (wovon die FIFA 183 zählt) führt die argentinische Mannschaft die Liste der häufigsten Länderspielpaarungen an, auf Platz 8 liegen die Spiele Argentiniens gegen Brasilien (101-mal, wovon die FIFA 95 zählt). Von den Weltmeistern bestritt Argentinien die meisten Spiele gegen die anderen Weltmeister, davon aber über die Hälfte gegen Uruguay.

Der höchste Sieg Argentiniens ist auch der höchste Sieg einer südamerikanischen Mannschaft.

Rekordspieler und RekordtorschützenBearbeiten

Stand: 6. Juli 2019. Fett: aktive Spieler.

Rekordspieler nach Einsätzen[6]
Nr. Spiele Spieler Zeitraum Tore Titel
1 147 Javier Mascherano 2003–2018 03 Olympiasieger: 2004, 2008
2 143 Javier Zanetti 1994–2011 05 Panamerikanische Spiele 1995
3 136 Lionel Messi 2005–aktiv 68 Olympiasieger 2008
4 114 Roberto Ayala 1994–2007 07 Panamerikanische Spiele 1995
5 104 Diego Simeone 1988–2002 11 Copa América 1991, Copa América 1993
6 102 Ángel Di María 2008-aktiv 20 Olympiasieger 2008
7 097 Óscar Ruggeri 1983–1994 07 Fußball-Weltmeisterschaft 1986, Copa América 1993
8 096 Sergio Romero 2009-aktiv 00 Olympiasieger 2008
9 096 Sergio Agüero 2006–aktiv 40 Olympiasieger 2008
10 091 Diego Maradona 1977–1994 34 Fußball-Weltmeisterschaft 1986
Rekordtorschützen[6]
Nr. Tore Spieler Zeitraum Spiele Titel als Torschütze
1 68 Lionel Messi 2005–aktiv 136
2 54 Gabriel Batistuta 1991–2002 077 TSK: Copa América 1991, Copa América 1995
3 40 Sergio Agüero 2006–aktiv 096
4 35 Hernán Crespo 1995–2007 064
5 34 Diego Maradona 1977–1994 091
6 32 Gonzalo Higuaín 2009–2018 075
7 24 Luis Artime 1961–1967 025 TSK: Campeonato Sudamericano 1967
8 23 Daniel Passarella 1976–1986 070
9 21 Leopoldo Luque 1975–1981 045 TSK: Copa América 1975
10 21 José Sanfilippo 1956–1962 019 TSK: Campeonato Sudamericano 1935, Campeonato Sudamericano 1942

KaderBearbeiten

Folgende Spieler wurden für die zwei offiziellen FIFA-Spiele im November 2019 berufen (31. Oktober 2019).[7]

Position Name Geburtstag Spiele Tore Verein Debüt
Torwart Agustín Marchesín 16.03.1988 7 0 Portugal FC Porto 2019
Torwart Esteban Andrada 26.01.1991 2 0 Argentinien Boca Juniors 2019
Torwart Juan Musso 06.05.1994 1 0 Italien Udinese Calcio 2019
Torwart Emiliano Martínez 02.09.1992 0 0 England FC Arsenal 2019
Abwehr Nicolás Otamendi 12.02.1988 68 4 England Manchester City 2009
Abwehr Marcos Rojo 20.03.1990 61 3 England Manchester United 2011
Abwehr Nicolás Tagliafico 31.08.1992 23 0 Niederlande Ajax Amsterdam 2017
Abwehr Germán Pezzella 27.06.1991 14 2 Italien AC Florenz 2017
Abwehr Juan Foyth 12.01.1998 9 0 England Tottenham Hotspur 2018
Abwehr Renzo Saravia 16.07.1993 8 0 Portugal FC Porto 2018
Abwehr Walter Kannemann 14.03.1991 6 0 Brasilien Grêmio Porto Alegre 2018
Abwehr Nehuén Pérez 24.06.2000 0 0 Brasilien FC Famalicão 2019
Mittelfeld Marcos Acuña 28.10.1991 25 0 Portugal Sporting Lissabon 2016
Mittelfeld Leandro Paredes 29.06.1994 22 3 Frankreich Paris Saint-Germain 2017
Mittelfeld Giovani Lo Celso 09.04.1996 20 2 England Tottenham Hotspur 2017
Mittelfeld Roberto Pereyra 07.01.1991 19 2 England FC Watford 2014
Mittelfeld Rodrigo De Paul 24.05.1994 15 0 Italien Udinese Calcio 2018
Mittelfeld Guido Rodríguez 12.04.1994 7 0 Mexiko Club América 2019
Mittelfeld Nicolás Domínguez 28.06.1998 3 1 Argentinien CA Vélez Sarsfield 2019
Mittelfeld Lucas Ocampos 11.07.1994 2 2 Spanien FC Sevilla 2019
Sturm Lionel Messi (C)  24.06.1987 136 68 Spanien FC Barcelona 2005
Sturm Sergio Agüero 02.06.1988 96 40 England Manchester City 2006
Sturm Paulo Dybala 15.11.1993 28 2 Italien Juventus Turin 2015
Sturm Lautaro Martínez 22.08.1997 15 9 Italien Inter Mailand 2018
Sturm Lucas Alario 08.10.1992 6 3 Deutschland Bayer Leverkusen 2016
Sturm Nicolás González 6.04.1998 1 0 Deutschland VfB Stuttgart 2019

Länderspiele gegen Auswahlmannschaften aus deutschsprachigen LändernBearbeiten

Nr. Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft Anlass/Besonderheiten
01. 08.06.1958 Malmö (Schweden ) Argentinien  Argentinien 1:3 Deutschland Bundesrepublik  BRD WM-Vorrunde
02. 16.07.1966 Birmingham (England ) Deutschland Bundesrepublik  BRD 0:0 Argentinien  Argentinien WM-Vorrunde
03. 19.07.1966 Sheffield (England ) Argentinien  Argentinien 2:0 Schweiz  Schweiz WM-Vorrunde
04. 14.02.1973 München Deutschland Bundesrepublik  BRD 2:3 Argentinien  Argentinien
05. 03.07.1974 Gelsenkirchen (Deutschland Bundesrepublik ) Argentinien  Argentinien 1:1 Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR WM-Zwischenrunde
06. 05.06.1977 Buenos Aires Argentinien  Argentinien 1:3 Deutschland Bundesrepublik  BRD
07. 12.07.1977 Buenos Aires Argentinien  Argentinien 2:0 Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR
08. 12.09.1979 Berlin Deutschland Bundesrepublik  BRD 2:1 Argentinien  Argentinien
09. 21.05.1980 Wien Osterreich  Österreich 1:5 Argentinien  Argentinien
10. 16.12.1980 Córdoba Argentinien  Argentinien 5:0 Schweiz  Schweiz
11. 01.01.1981 Montevideo (Uruguay ) Argentinien  Argentinien 2:1 Deutschland Bundesrepublik  BRD Mundialito, Argentinien beendete mit
dem Sieg Deutschlands längste Serie
von Spielen ohne Niederlage (23 Spiele)
12. 24.03.1982 Buenos Aires Argentinien  Argentinien 1:1 Deutschland Bundesrepublik  BRD
13. 01.09.1984 Bern Schweiz  Schweiz 0:2 Argentinien  Argentinien
14. 12.09.1984 Düsseldorf Deutschland Bundesrepublik  BRD 1:3 Argentinien  Argentinien 1. Länderspiel Deutschlands unter
Teamchef Franz Beckenbauer
15. 29.06.1986 Mexiko-Stadt (Mexiko ) Argentinien  Argentinien 3:2 Deutschland Bundesrepublik  BRD WM-Finale
16. 16.12.1987 Buenos Aires Argentinien  Argentinien 1:0 Deutschland Bundesrepublik  BRD
17. 02.04.1988 Berlin Deutschland Bundesrepublik  BRD 1:0 Argentinien  Argentinien Vier-Länder-Turnier, Spiel um Platz 3
18. 03.05.1990 Wien Osterreich  Österreich 1:1 Argentinien  Argentinien
19. 08.05.1990 Bern Schweiz  Schweiz 1:1 Argentinien  Argentinien
20. 08.07.1990 Rom (Italien ) Deutschland  BRD 1:0 Argentinien  Argentinien WM-Finale
21. 15.12.1993 Miami (Vereinigte Staaten ) Argentinien  Argentinien 2:1 Deutschland  Deutschland
22. 17.04.2002 Stuttgart Deutschland  Deutschland 0:1 Argentinien  Argentinien
23. 09.02.2005 Düsseldorf Deutschland  Deutschland 2:2 Argentinien  Argentinien
24. 21.06.2005 Nürnberg Deutschland  Deutschland 2:2 Argentinien  Argentinien Confed-Cup Vorrunde
25. 30.06.2006 Berlin Deutschland  Deutschland 1:1 n. V. 4:2 i. E. Argentinien  Argentinien WM-Viertelfinale
26. 02.06.2007 Basel Schweiz  Schweiz 1:1 Argentinien  Argentinien
27. 03.03.2010 München Deutschland  Deutschland 0:1 Argentinien  Argentinien
28. 03.07.2010 Kapstadt (Sudafrika ) Argentinien  Argentinien 0:4 Deutschland  Deutschland WM-Viertelfinale, letztes Länderspiel
unter Trainer Diego Maradona
29. 29.02.2012 Bern Schweiz  Schweiz 1:3 Argentinien  Argentinien
30. 15.08.2012 Frankfurt am Main Deutschland  Deutschland 1:3 Argentinien  Argentinien
31. 01.07.2014 São Paulo (Brasilien ) Argentinien  Argentinien 1:0 n. V. Schweiz  Schweiz WM-Achtelfinale
32. 13.07.2014 Rio de Janeiro (Brasilien ) Deutschland  Deutschland 1:0 n. V. Argentinien  Argentinien WM-Finale
33. 03.09.2014 Düsseldorf Deutschland  Deutschland 2:4 Argentinien  Argentinien
34. 09.10.2019 Dortmund Deutschland  Deutschland 2:2 Argentinien  Argentinien

NationaltrainerBearbeiten

Amtszeit Nationaltrainer
1924–1925 Ángel Vázquez
1927–1928 José Millán
1929 Francisco Olazar
1929–1930 Francisco Olazar und Juan José Tramutola
1934 Felipe Pascucci
1935–1937 Manuel Seoane
1938–1939 Ángel Roca
1939–1958 Guillermo Stábile
1940 Guillermo Stábile und Carlos Calocero
1959 Victorio Spinetto, José Della Torre und José Barreiro
1959 José Manuel Moreno
1960 Guillermo Stábile
1960–1961 Victorio Spinetto
1961 José D’Amico
1962 Juan Lorenzo
1962 Néstor Rossi
1962 Jim Lopes
1963 Horacio Torres
1963 José D’Amico
1964–1965 José Minella
1965 Osvaldo Zubeldía
1966 Juan Lorenzo
1967 Jim Lopes
1967 Carmelo Faraone
1967–1968 Renato Cesarini
1968 José Minella
1969 Humberto Maschio
1969 Adolfo Pedernera
1970–1972 Juan Pizzuti
1972–1973 Omar Sívori
1973 Miguel Ignomiriello
1973 Omar Sívori
1973 Omar Sívori und Miguel Ignomiriello
1973 Omar Sívori
1974 Vladislao Cap
1974–1975 César Luis Menotti
1975 César Luis Menotti und Miguel Antonio Juárez
1975–1982 César Luis Menotti
1979 Federico Sacchi (Interimstrainer)
1983–1990 Carlos Bilardo
1991–1994 Alfio Basile
1993 Reinaldo Merlo (Interimstrainer)
1994–1998 Daniel Passarella
1999–2004 Marcelo Bielsa
2004–2006 José Pekerman
2006–2008 Alfio Basile
2008–2010 Diego Maradona
2010–2011 Sergio Batista
2011–2014 Alejandro Sabella
2014–2016 Gerardo Martino
2016–2017 Edgardo Bauza
2017–2018 Jorge Sampaoli
2018– Lionel Scaloni

TrikotsBearbeiten

Argentinien vergab jahrelang bei Weltmeisterschaften die Rückennummern nicht nach den Spielerpositionen, sondern alphabetisch nach den Spielernamen; erst in den 1980er Jahren, als Diego Maradona die 10 beanspruchte, ging man zum üblichen System über. Später wollte man die Rückennummer 10 zu Ehren Maradonas nicht mehr vergeben. Dies scheiterte allerdings an der FIFA, da diese zur Weltmeisterschaft eine durchlaufende Nummerierung von 1 bis 23 verlangt und somit eine Nichtvergabe der 10 zum Verlust einer Spieler-Nominierung führen würde.

ElfmeterschießenBearbeiten

Bei Weltmeisterschaften hat Argentinien die meisten Elfmeterschießen bestritten. Dabei verloren die Argentinier nur eins von fünf. Schlechter sieht die Bilanz dagegen bei der Copa América aus: hier wurden fünf von acht verloren, darunter drei Finale. Zudem verloren sie einmal in einem Freundschaftsspiel. Insgesamt verloren sie somit sieben Elfmeterschießen. Nur Sambia (17 von 33) hat mehr Elfmeterschießen verloren. Häufigster Gegner war Brasilien, gegen das eins von vier Elfmeterschießen gewonnen wurde.

Datum Gegner Anlass Ausgang Erfolgreiche argentinische Schützen Argentinische Fehlschützen Erfolgreiche argentinische Torhüter Besonderheiten
22. März 1977 Iran 1964  Iran 75. Real Madrid Cup 4:1 unbekannt
22. Mai 1979 Niederlande  Niederlande 75. Geburtstag der FIFA 8:7 unbekannt
31. August 1988 Brasilien  Brasilien Freundschaftsspiel in Los Angeles 2:5 unbekannt unbekannt
30. Juni 1990 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien WM-Viertelfinale 3:2 José Serrizuela, Jorge Burruchaga, Gustavo Dezotti Diego Maradona, Pedro Troglio Sergio Goycochea (2) Dragan Stojković schoss an die Latte
3. Juli 1990 Italien  Italien WM-Halbfinale 4:3 José Serrizuela, Jorge Burruchaga, Julio Olarticoechea, Diego Maradona Sergio Goycochea (2)
27. Juni 1993 Brasilien  Brasilien Copa América Viertelfinale 6:5 Néstor Gorosito, Gabriel Batistuta, Diego Simeone, Leonardo Rodríguez, Beto Acosta, Jorge Borelli Sergio Goycochea
30. Juni 1993 Kolumbien  Kolumbien Copa América Halbfinale 6:5 Néstor Gorosito, Diego Simeone, Leonardo Rodríguez, Beto Acosta, Ramón Medina Bello, Jorge Borelli Sergio Goycochea
17. Juli 1995 Brasilien  Brasilien Copa América Viertelfinale 2:4 Hugo Pérez, Beto Acosta Diego Simeone, Néstor Fabbri ?
30. Juni 1998 England  England WM-Achtelfinale 4:3 Sergio Berti, Juan Sebastián Verón, Marcelo Gallardo, Roberto Ayala Hernán Crespo Carlos Roa (2)
25. Juli 2004 Brasilien  Brasilien Copa América Finale 2:4 Kily González, Juan Pablo Sorín Andrés D’Alessandro, Gabriel Heinze
26. Juni 2005 Mexiko  Mexiko Confed-Cup Halbfinale 6:5 Juan Román Riquelme, Maxi Rodríguez, Pablo Aimar, Luciano Galletti, Juan Pablo Sorín Esteban Cambiasso Germán Lux
30. Juni 2006 Deutschland  Deutschland WM-Viertelfinale 2:4 Julio Ricardo Cruz, Maxi Rodríguez Roberto Ayala, Esteban Cambiasso
16. Juli 2011 Uruguay  Uruguay Copa América Viertelfinale 4:5 Lionel Messi, Nicolás Burdisso, Javier Pastore, Gonzalo Higuaín Carlos Tevez
9. Juli. 2014 Niederlande  Niederlande WM-Halbfinale 4:2 Lionel Messi, Ezequiel Garay, Sergio Agüero, Maxi Rodríguez Sergio Romero (2)
26. Juni 2015 Kolumbien  Kolumbien Copa América Viertelfinale 5:4 Lionel Messi, Ezequiel Garay, Éver Banega, Ezequiel Lavezzi, Carlos Tévez Lucas Biglia, Marcos Rojo Sergio Romero (3)
4. Juli 2015 Chile  Chile Copa América Finale 1:4 Lionel Messi Gonzalo Higuaín, Éver Banega
26. Juni 2016 Chile  Chile Copa América Finale 2:4 Javier Mascherano, Sergio Agüero Lionel Messi, Lucas Biglia Sergio Romero

SpitznamenBearbeiten

In deutschsprachigen Medien wird die Mannschaft häufig mit dem Spitznamen Gauchos bezeichnet.[8][9] Dieser ist jedoch in Argentinien selbst nicht gebräuchlich. Dort hat sie neben la Albiceleste (die Weiß-Himmelblaue) keine weiteren geläufigen Spitznamen.

AuszeichnungenBearbeiten

Die italienische Sportzeitung Gazzetta dello Sport wählte die argentinische Nationalmannschaft in den Jahren 1978 und 1986 zur „Weltmannschaft des Jahres“.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. ¡Furor por la Albiceleste! afa.com.ar, abgerufen am 25. März 2019 (spanisch)
  2. La Celeste y Blanca en el corazón afa.com.ar, abgerufen am 25. März 2019 (spanisch)
  3. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 24. Oktober 2019, abgerufen am 28. Oktober 2019.
  4. El primer Uruguay-Argentina fue el jueves 16 de mayo de 1901. Abgerufen am 8. Mai 2019 (spanisch).
  5. „Olympisches Fußball-Turnier ohne Argentinien“, Zeit vom 13. Februar 2011
  6. a b rsssf.com: Argentina – Record International Players
  7. Lista de convocados de la Selección Mayor y Sub 23 para la doble fecha FIFA de noviembre. Abgerufen am 1. November 2019 (es-AR).
  8. Karl H. Huba: Fussball Weltmeisterschaften 1930 bis heute: Reportagen, Statistiken und Spitzenfotos, Copress Sport 2009, S. 67
  9. Kicker Sportmagazin (Hrsg.): Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010, Copress Sport 2010, S. 33