Hauptmenü öffnen

Wikipedia β

Argentinische Fußballnationalmannschaft

Sportmannschaft
Argentinien
Argentina
Logo der argentinischen Nationalmannschaft
Spitzname(n) La albiceleste (Die
Weiß-Himmelblauen)
Verband Asociación del Fútbol Argentino
Konföderation CONMEBOL
Technischer Sponsor adidas
Trainer vakant
Kapitän Lionel Messi (seit 2011)
Rekordtorschütze Lionel Messi (65)
Rekordspieler Javier Mascherano (147)
Heimstadion Estadio Monumental
FIFA-Code ARG
FIFA-Rang 5. (1241 Punkte)
(Stand: 7. Juni 2018)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
UruguayUruguay Uruguay 0:6 Argentinien ArgentinienArgentinien
(Montevideo, Uruguay; 20. Juli 1902)
Höchster Sieg
ArgentinienArgentinien Argentinien 12:0 Ecuador EcuadorEcuador
(Montevideo, Uruguay; 22. Januar 1942)
Höchste Niederlagen
ArgentinienArgentinien Argentinien 1:6 Tschechoslowakei TschechoslowakeiTschechoslowakei
(Helsingborg, Schweden; 15. Juni 1958)
BolivienBolivien Bolivien 6:1 Argentinien ArgentinienArgentinien
(La Paz, Bolivien; 1. April 2009)
ArgentinienArgentinien Argentinien 0:5 Uruguay UruguayUruguay
(Guayaquil, Ecuador; 16. Dezember 1959)
ArgentinienArgentinien Argentinien 0:5 Kolumbien KolumbienKolumbien
(Buenos Aires, Argentinien; 5. September 1993)
SpanienSpanien Spanien 6:1 Argentinien ArgentinienArgentinien
(Madrid, Spanien; 27. März 2018)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 17 (Erste: 1930)
Beste Ergebnisse Weltmeister: 1978, 1986
Südamerikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 40 (Erste: 1916)
Beste Ergebnisse Copa-América-Pokal Südamerikameister: 1921, 1925, 1927, 1929, 1937, 1941, 1945, 1946, 1947, 1955, 1957, 1959, 1991, 1993
Konföderationen-Pokal
Endrundenteilnahmen 3 (Erste: 1992)
Beste Ergebnisse Konföderationen-Pokalsieger: 1992
Olympische Spiele
0Silber0 1928
(Stand: 29. Mai 2018)
Die Silbermedaillengewinner von 1928
Diego Maradona, 1986.

Die argentinische Fußballnationalmannschaft ist mit zwei Weltmeistertiteln (1978 und 1986) eine der erfolgreichsten Fußballnationalmannschaften der Welt. Argentinien gewann 14-mal die Copa América und ist somit nach Uruguay (15 Titel) die zweiterfolgreichste Mannschaft bei diesem Wettbewerb. Sie gewann 1992 den König-Fahd-Pokal, den Vorläufer des Konföderationen-Pokals. 1928 errang sie bei den Olympischen Spielen die Silbermedaille. Zudem gewann die Olympiaauswahl, in der auch viele A-Nationalspieler standen, 2004 und 2008 die Goldmedaille. Bei der Weltmeisterschaft in Brasilien 2014 besiegte sie die Mannschaft der Niederlande im Halbfinale durch Elfmeterschießen und zog so ins Finale gegen Deutschland ein. Dort verlor sie und wurde Vizeweltmeister. Der letzte Titelgewinn bei der Copa América gelang 1993.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Das erste Länderspiel einer argentinischen Fußballmannschaft fand am 16. Mai 1901 in Montevideo, der Hauptstadt Uruguays, statt und endete 3:2 für Uruguay.[2] Da in der argentinischen Mannschaft nur Spieler standen, die nicht der verantwortlichen Argentina Association Football League angehörten, wurde das Spiel nicht als offizielles Länderspiel anerkannt. Das erste offizielle Länderspiel am 20. Juli 1902 gewannen die Argentinier in Montevideo mit 6:0 gegen Uruguay.

Carlos Edgard Dickinson schoss das erste Tor der argentinischen Fußballgeschichte. Die meisten Tore der Nationalmannschaft (65 in 127 Spielen) schoss Lionel Messi.

Den ersten von insgesamt 17 offiziellen Titeln holten sie 1921 mit dem Gewinn der Copa América. 1910 hatte Argentinien bereits die inoffizielle Südamerikameisterschaft gewonnen. Sie wurden vierzehnmal Sieger der Copa América, zweimal Weltmeister und einmal Konföderation-Pokalsieger (1992, damals König-Fahd-Pokal). Eine mit A-Nationalspielern verstärkte U23-Mannschaft wurde zudem zweimal Olympiasieger (2004 in Athen und 2008 in Peking). Der A-Nationalmannschaft gelang 1928 der Gewinn der olympischen Silbermedaille.

1978 gewannen die Argentinier im eigenen Land zum ersten Mal eine Fußball-Weltmeisterschaft. Der als bester argentinischer Spieler aller Zeiten geltende Diego Maradona war 1986 maßgeblich am zweiten Gewinn eines WM-Titels beteiligt.

BilanzenBearbeiten

Große TitelBearbeiten

Teilnahme an den Olympischen SommerspielenBearbeiten

Argentinien gewann bei der einzigen Teilnahme der A-Nationalelf an Olympischen Spielen 1928 die Silbermedaille. Ab 1952 nahmen nicht mehr die A-Nationalteams teil, sondern Amateurmannschaften, seit 1992 schließlich erweiterte U-23-Auswahlen. Argentinien nahm insgesamt an sieben olympischen Fußballturnieren teil. Die Olympiaauswahl gewann 2004 und 2008 Gold, 1996 belegte sie den Silberrang. Für das olympische Fußball-Turnier 2012 konnte sich Argentinien nicht qualifizieren,[3] 2016 schied man nach der Vorrunde aus.

1908 in London nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1912 in die FIFA aufgenommen
1912 in Stockholm nicht teilgenommen
1920 in Antwerpen nicht teilgenommen
1924 in Paris nicht teilgenommen
1928 in Amsterdam Silber
1936 in Berlin nicht teilgenommen
1948 in London nicht teilgenommen

Teilnahme an Fußball-WeltmeisterschaftenBearbeiten

Argentinien erreichte bisher 16-mal die WM-Endrunde und scheiterte bisher einmal in der Qualifikation. Zweimal wurde Argentinien Weltmeister.

 
1930 in Uruguay Vize-Weltmeister
1934 in Italien Achtelfinale
1938 in Frankreich zurückgezogen
1950 in Brasilien zurückgezogen
1954 in der Schweiz nicht teilgenommen
1958 in Schweden Vorrunde
1962 in Chile Vorrunde
1966 in England Viertelfinale
1970 in Mexiko nicht qualifiziert
1974 in Deutschland Zweite Finalrunde
1978 in Argentinien Weltmeister
1982 in Spanien Zweite Finalrunde
1986 in Mexiko Weltmeister
1990 in Italien Vize-Weltmeister
1994 in den USA Achtelfinale
1998 in Frankreich Viertelfinale
2002 in Südkorea/Japan Vorrunde
2006 in Deutschland Viertelfinale
2010 in Südafrika Viertelfinale
2014 in Brasilien Vize-Weltmeister
2018 in Russland Achtelfinale

Teilnahme Argentiniens am Konföderationen-PokalBearbeiten

Argentinien nahm an den beiden ersten Auflagen des FIFA-Konföderationen-Pokals, als er noch König-Fahd-Pokal hieß teil, erreichte bei jeder der drei Teilnahmen das Finale, gewann aber nur beim ersten Mal den Titel.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzter Gegner Ergebnis[K 1] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1992 Saudi-Arabien Finale Saudi-Arabien Sieger Alfio Basile Gabriel Batistuta zusammen mit Bruce Murray Torschützenkönig
1995 Saudi-Arabien Finale Dänemark Zweiter Daniel Passarella
1997 Saudi-Arabien nicht qualifiziert
1999 Mexiko nicht qualifiziert
2001 Südkorea/Japan nicht qualifiziert
2003 Frankreich nicht qualifiziert
2005 Deutschland Finale Brasilien Zweiter José Pekerman
2009 Südafrika nicht qualifiziert
2013 Brasilien nicht qualifiziert
2017 Russland nicht qualifiziert
  1. Laut All-time Ranking 1992–2009 [1] (PDF; 1,8 MB)

RekordeBearbeiten

AllgemeinBearbeiten

Mit 201 Länderspielen gegen Uruguay (wovon die FIFA 183 zählt) führt die argentinische Mannschaft die Liste der häufigsten Länderspielpaarungen an, auf Platz 8 liegen die Spiele Argentiniens gegen Brasilien (101-mal, wovon die FIFA 95 zählt). Von den Weltmeistern bestritt Argentinien die meisten Spiele gegen die anderen Weltmeister, davon aber über die Hälfte gegen Uruguay.

Der höchste Sieg Argentiniens ist auch der höchste Sieg einer südamerikanischen Mannschaft.

RekordspielerBearbeiten

(Stand: 30. Juni 2018), noch aktive Spieler sind fett markiert

Rekordspieler nach Einsätzen[4]
Spiele Spieler Zeitraum Tore Titel
147 Javier Mascherano 2003–2018 3
143 Javier Zanetti 1994–2011 5
128 Lionel Messi 2005–aktiv 65
114 Roberto Ayala 1994–2007 7
104 Diego Simeone 1988–2002 11 Copa América-Sieger 1991, 1993
97 Ángel Di María 2008-aktiv 20
97 Óscar Ruggeri 1983–1994 7 Weltmeister 1986, Copa América-Sieger 1993
94 Sergio Romero 2009-aktiv 0
91 Diego Maradona 1977–1994 34 Weltmeister 1986
89 Sergio Agüero 2006–aktiv 39
Rekordtorschützen[4]
Tore Spieler Zeitraum Spiele Titel als Torschütze
65 Lionel Messi 2005–aktiv 124
54 Gabriel Batistuta 1991–2002 77 TSK Copa América 1991, 1995
39 Sergio Agüero 2006–aktiv 85
35 Hernán Crespo 1995–2007 64
34 Diego Maradona 1977–1994 91
32 Gonzalo Higuaín 2009–aktiv 72
24 Luis Artime 1961–1967 25 TSK Campeonato Sudamericano 1967
22 Leopoldo Luque 1975–1981 45 TSK Copa América 1975
Daniel Passarella 1976–1986 70
21 Herminio Masantonio 1935–1942 19 TSK Copa América 1935, 1942
José Sanfilippo 1956–1962 29

KaderBearbeiten

Folgende Spieler wurden für die WM 2018 in Russland berufen:

  • Stand der Leistungsdaten: 26. Juni 2018 (nach dem Spiel gegen Nigeria)
Name Geburtstag Spiele Tore Verein Debüt
Torwart
Franco Armani 16.10.1986 1 0 CA River Plate 2018
Willy Caballero 28.09.1981 5 0 England  FC Chelsea 2018
Nahuel Guzmán 10.02.1986 8 0 Mexiko  UANL Tigres 2014
Abwehr
Marcos Acuña 28.10.1991 11 0 Portugal  Sporting Lissabon 2016
Cristian Ansaldi 20.09.1986 5 1 Italien  FC Turin 2009
Federico Fazio 17.03.1987 9 1 Italien  AS Rom 2011
Gabriel Mercado 18.03.1987 21 3 Spanien  FC Sevilla 2010
Nicolás Otamendi 12.02.1988 57 4 England  Manchester City 2009
Marcos Rojo 20.03.1990 58 3 England  Manchester United 2011
Nicolás Tagliafico 31.08.1992 7 0 Niederlande  Ajax Amsterdam 2017
Mittelfeld
Éver Banega 29.06.1988 64 7 Spanien  FC Sevilla 2008
Lucas Biglia 30.01.1986 58 1 Italien  AC Mailand 2011
Ángel Di María 14.02.1988 96 19 Frankreich  Paris Saint-Germain 2009
Giovani Lo Celso 09.04.1996 5 0 Frankreich  Paris Saint-Germain 2017
Javier Mascherano 08.06.1984 146 4 China Volksrepublik  Hebei China Fortune 2003
Maximiliano Meza 15.01.1992 5 0 CA Independiente 2018
Cristian Pavón 21.01.1996 8 0 Boca Juniors 2017
Enzo Pérez 22.02.1986 25 1 CA River Plate 2009
Eduardo Salvio 13.07.1990 11 0 Portugal  Benfica Lissabon 2009
Sturm
Sergio Agüero 02.06.1988 88 37 England  Manchester City 2006
Paulo Dybala 15.11.1993 13 0 Italien  Juventus Turin 2015
Gonzalo Higuaín 10.12.1987 75 32 Italien  Juventus Turin 2009
Lionel Messi (C)  24.06.1987 127 65 Spanien  FC Barcelona 2005

Länderspiele gegen Auswahlmannschaften aus deutschsprachigen LändernBearbeiten

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft Anlass/Besonderheiten
1. 08.06.1958 Malmö (Schweden ) Argentinien  Argentinien 1:3 Deutschland Bundesrepublik  Bundesrepublik Deutschland WM-Vorrunde
2. 16.07.1966 Birmingham (England ) Deutschland Bundesrepublik  Bundesrepublik Deutschland 0:0 Argentinien  Argentinien WM-Vorrunde
3. 19.07.1966 Sheffield (England ) Argentinien  Argentinien 2:0 Schweiz  Schweiz WM-Vorrunde
4. 14.02.1973 München Deutschland Bundesrepublik  Bundesrepublik Deutschland 2:3 Argentinien  Argentinien
5. 03.07.1974 Gelsenkirchen (Deutschland Bundesrepublik ) Argentinien  Argentinien 1:1 Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR WM-Zwischenrunde
6. 05.06.1977 Buenos Aires Argentinien  Argentinien 1:3 Deutschland Bundesrepublik  Bundesrepublik Deutschland
7. 12.07.1977 Buenos Aires Argentinien  Argentinien 2:0 Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR
8. 12.09.1979 Berlin Deutschland Bundesrepublik  Bundesrepublik Deutschland 2:1 Argentinien  Argentinien
9. 21.05.1980 Wien Osterreich  Österreich 1:5 Argentinien  Argentinien
10. 16.12.1980 Córdoba Argentinien  Argentinien 5:0 Schweiz  Schweiz
11. 01.01.1981 Montevideo (Uruguay ) Argentinien  Argentinien 2:1 Deutschland Bundesrepublik  Bundesrepublik Deutschland Mundialito,
Argentinien beendete mit dem Sieg Deutschlands längste Serie von Spielen ohne Niederlage (23 Spiele)
12. 24.03.1982 Buenos Aires Argentinien  Argentinien 1:1 Deutschland Bundesrepublik  Bundesrepublik Deutschland
13. 01.09.1984 Bern Schweiz  Schweiz 0:2 Argentinien  Argentinien
14. 12.09.1984 Düsseldorf Deutschland Bundesrepublik  Bundesrepublik Deutschland 1:3 Argentinien  Argentinien 1. Länderspiel Deutschlands unter Teamchef Franz Beckenbauer
15. 29.06.1986 Mexiko-Stadt (Mexiko ) Argentinien  Argentinien 3:2 Deutschland Bundesrepublik  Bundesrepublik Deutschland WM-Finale
16. 16.12.1987 Buenos Aires Argentinien  Argentinien 1:0 Deutschland Bundesrepublik  Bundesrepublik Deutschland
17. 02.04.1988 Berlin Deutschland Bundesrepublik  Bundesrepublik Deutschland 1:0 Argentinien  Argentinien Vier-Länder-Turnier, Spiel um Platz 3
18. 03.05.1990 Wien Osterreich  Österreich 1:1 Argentinien  Argentinien
19. 08.05.1990 Bern Schweiz  Schweiz 1:1 Argentinien  Argentinien
20. 08.07.1990 Rom (Italien ) Deutschland  Bundesrepublik Deutschland 1:0 Argentinien  Argentinien WM-Finale
21. 15.12.1993 Miami (Vereinigte Staaten ) Argentinien  Argentinien 2:1 Deutschland  Deutschland
22. 17.04.2002 Stuttgart Deutschland  Deutschland 0:1 Argentinien  Argentinien
23. 09.02.2005 Düsseldorf Deutschland  Deutschland 2:2 Argentinien  Argentinien
24. 21.06.2005 Nürnberg Deutschland  Deutschland 2:2 Argentinien  Argentinien Confed-Cup Vorrunde
25. 30.06.2006 Berlin Deutschland  Deutschland 1:1 n. V. 4:2 i. E. Argentinien  Argentinien WM-Viertelfinale
26. 02.06.2007 Basel Schweiz  Schweiz 1:1 Argentinien  Argentinien
27. 03.03.2010 München Deutschland  Deutschland 0:1 Argentinien  Argentinien
28. 03.07.2010 Kapstadt (Sudafrika ) Argentinien  Argentinien 0:4 Deutschland  Deutschland WM-Viertelfinale, letztes Länderspiel unter Trainer Diego Maradona
29. 29.02.2012 Bern Schweiz  Schweiz 1:3 Argentinien  Argentinien
30. 15.08.2012 Frankfurt am Main Deutschland  Deutschland 1:3 Argentinien  Argentinien
31. 01.07.2014 São Paulo (Brasilien ) Argentinien  Argentinien 1:0 n. V. Schweiz  Schweiz WM-Achtelfinale
32. 13.07.2014 Rio de Janeiro (Brasilien ) Deutschland  Deutschland 1:0 n. V. Argentinien  Argentinien WM-Finale
33. 03.09.2014 Düsseldorf Deutschland  Deutschland 2:4 Argentinien  Argentinien

NationaltrainerBearbeiten

Nationaltrainer Amtszeit
Ángel Vázquez 1924–1925
José Millán 1927–1928
Francisco Olazar 1929
Francisco Olazar und Juan José Tramutola 1929–1930
Felipe Pascucci 1934
Manuel Seoane 1935–1937
Ángel Roca 1938–1939
Guillermo Stábile 1939–1958
Guillermo Stábile und Carlos Calocero 1940
Victorio Spinetto, José Della Torre und José Barreiro 1959
José Manuel Moreno 1959
Guillermo Stábile 1960
Victorio Spinetto 1960–1961
José D’Amico 1961
Juan Lorenzo 1962
Néstor Rossi 1962
Jim Lopes 1962
Horacio Torres 1963
José D’Amico 1963
José Minella 1964–1965
Osvaldo Zubeldía 1965
Juan Lorenzo 1966
Jim Lopes 1967
Carmelo Faraone 1967
Renato Cesarini 1967–1968
José Minella 1968
Humberto Maschio 1969
Adolfo Pedernera 1969
Juan Pizzuti 1970–1972
Omar Sívori 1972–1973
Miguel Ignomiriello 1973
Omar Sívori 1973
Omar Sívori und Miguel Ignomiriello 1973
Omar Sívori 1973
Vladislao Cap 1974
César Luis Menotti 1974–1975
César Luis Menotti und Miguel Antonio Juárez 1975
César Luis Menotti 1975–1982
Federico Sacchi (Interimstrainer) 1979
Carlos Bilardo 1983–1990
Alfio Basile 1991–1994
Reinaldo Merlo (Interimstrainer) 1993
Daniel Passarella 1994–1998
Marcelo Bielsa 1999–2004
José Pekerman 2004–2006
Alfio Basile 2006–2008
Diego Maradona 2008–2010
Sergio Batista 2010–2011
Alejandro Sabella 2011–2014
Gerardo Martino 2014–2016
Edgardo Bauza 2016–2017
Jorge Sampaoli 2017–

TrikotsBearbeiten

Argentinien vergab jahrelang bei Weltmeisterschaften die Rückennummern nicht nach den Spielerpositionen, sondern alphabetisch nach den Spielernamen; erst in den 1980er Jahren, als Diego Maradona die 10 beanspruchte, ging man zum üblichen System über. Später wollte man die Rückennummer 10 zu Ehren Maradonas nicht mehr vergeben. Dies scheiterte allerdings an der FIFA, da diese zur Weltmeisterschaft eine durchlaufende Nummerierung von 1 bis 23 verlangt und somit eine Nichtvergabe der 10 zum Verlust einer Spieler-Nominierung führen würde.

ElfmeterschießenBearbeiten

Bei Weltmeisterschaften hat Argentinien die meisten Elfmeterschießen bestritten. Dabei verloren die Argentinier nur eins von fünf. Schlechter sieht die Bilanz dagegen bei der Copa America aus: hier wurden fünf von acht verloren, darunter drei Finale. Zudem verloren sie einmal in einem Freundschaftspiel. Insgesamt verloren sie somit sieben Elfmeterschießen. Nur Sambia (17 von 33) hat mehr Elfmeterschießen verloren. Häufigster Gegner war Brasilien, gegen das eins von vier Elfmeterschießen gewonnen wurde.

Datum Gegner Anlass Ausgang Erfolgreiche argentinische Schützen Argentinische Fehlschützen Erfolgreiche argentinische Torhüter Besonderheiten
22. März 1977 Iran 1964  Iran 75. Real Madrid Cup 4:1 unbekannt
22. Mai 1979 Niederlande  Niederlande 75. Geburtstag der FIFA 8:7 unbekannt
31. August 1988 Brasilien  Brasilien Freundschaftsspiel in Los Angeles 2:5 unbekannt unbekannt
30. Juni 1990 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien WM-Viertelfinale 3:2 José Serrizuela, Jorge Burruchaga, Gustavo Dezotti Diego Maradona, Pedro Troglio Sergio Goycochea (2) Dragan Stojković schoss an die Latte
3. Juli 1990 Italien  Italien WM-Halbfinale 4:3 José Serrizuela, Jorge Burruchaga, Julio Olarticoechea, Diego Maradona Sergio Goycochea (2)
27. Juni 1993 Brasilien  Brasilien Copa América Viertelfinale 6:5 Néstor Gorosito, Gabriel Batistuta, Diego Simeone, Leonardo Rodríguez, Beto Acosta, Jorge Borelli Sergio Goycochea
30. Juni 1993 Kolumbien  Kolumbien Copa América Halbfinale 6:5 Néstor Gorosito, Diego Simeone, Leonardo Rodríguez, Beto Acosta, Ramón Medina Bello, Jorge Borelli Sergio Goycochea
17. Juli 1995 Brasilien  Brasilien Copa América Viertelfinale 2:4 Hugo Pérez, Beto Acosta Diego Simeone, Néstor Fabbri ?
30. Juni 1998 England  England WM-Achtelfinale 4:3 Sergio Berti, Juan Sebastián Verón, Marcelo Gallardo, Roberto Ayala Hernán Crespo Carlos Roa (2)
25. Juli 2004 Brasilien  Brasilien Copa América Finale 2:4 Kily González, Juan Pablo Sorín Andrés D’Alessandro, Gabriel Heinze
26. Juni 2005 Mexiko  Mexiko Confed-Cup Halbfinale 6:5 Juan Román Riquelme, Maxi Rodríguez, Pablo Aimar, Luciano Galletti, Juan Pablo Sorín Esteban Cambiasso Germán Lux
30. Juni 2006 Deutschland  Deutschland WM-Viertelfinale 2:4 Julio Ricardo Cruz, Maxi Rodríguez Roberto Ayala, Esteban Cambiasso
16. Juli 2011 Uruguay  Uruguay Copa América Viertelfinale 4:5 Lionel Messi, Nicolás Burdisso, Javier Pastore, Gonzalo Higuaín Carlos Tevez
30. Juni 2006 Niederlande  Niederlande WM-Halbfinale 4:2 Lionel Messi, Ezequiel Garay, Sergio Agüero, Maxi Rodríguez Sergio Romero (2)
26. Juni 2015 Kolumbien  Kolumbien Copa América Viertelfinale 5:4 Lionel Messi, Ezequiel Garay, Éver Banega, Ezequiel Lavezzi, Carlos Tévez Lucas Biglia, Marcos Rojo Sergio Romero (3)
4. Juli 2015 Chile  Chile Copa América Finale 1:4 Lionel Messi Gonzalo Higuaín, Éver Banega
26. Juni 2016 Chile  Chile Copa América Finale 2:4 Javier Mascherano, Sergio Agüero Lionel Messi, Lucas Biglia Sergio Romero

SpitznamenBearbeiten

In deutschsprachigen Medien wird die Mannschaft häufig mit dem Spitznamen Gauchos bezeichnet.[5][6] Dieser ist jedoch in Argentinien selbst nicht gebräuchlich. Dort hat sie neben Albiceleste (übersetzt: Weiß-Himmelblaue) keine weiteren geläufigen Spitznamen.

AuszeichnungenBearbeiten

Die italienische Sportzeitung Gazzetta dello Sport wählte die argentinische Nationalmannschaft in den Jahren 1978 und 1986 zur „Weltmannschaft des Jahres“.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, 7. Juni 2018, abgerufen am 7. Juni 2018
  2. AFA.org: The beginnings (1901–1930)
  3. „Olympisches Fußball-Turnier ohne Argentinien“, Zeit vom 13. Februar 2011
  4. a b rsssf.com: Argentina – Record International Players
  5. Karl H. Huba: Fussball Weltmeisterschaften 1930 bis heute: Reportagen, Statistiken und Spitzenfotos, Copress Sport 2009, S. 67
  6. Kicker Sportmagazin (Hrsg.): Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010, Copress Sport 2010, S. 33