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Muhamed Bešić

bosnischer Fußballspieler

Muhamed Bešić (* 10. September 1992 in Berlin, Deutschland) ist ein bosnischer Fußballspieler, der derzeit beim FC Everton unter Vertrag steht und als Innenverteidiger, rechter Außenverteidiger und defensiver Mittelfeldspieler eingesetzt werden kann.

Muhamed Bešić
Muhamed Besic 2014-05-03.jpg
Muhamed Bešić August 2014
Spielerinformationen
Geburtstag 10. September 1992
Geburtsort BerlinDeutschland
Größe 180 cm
Position Defensives Mittelfeld
Innenverteidiger
Junioren
Jahre Station

0000–2007
2007–2009
2009–2010
SpVgg Tiergarten 58
Reinickendorfer Füchse
TeBe Berlin
Hamburger SV
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2010–2012
2010–2012
2012–2014
2014–
Hamburger SV
Hamburger SV II
Ferencváros Budapest
FC Everton
3 (0)
38 (0)
47 (1)
35 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2009
2010–2012
2010–
Bosnien-Herzegowina U-19
Bosnien-Herzegowina U-21
Bosnien-Herzegowina
0 (0)
10 (2)
26 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2016/17

2 Stand: 25. Mai 2017

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Muhamed Bešić kam als Sohn einer Einwandererfamilie aus Bosnien-Herzegowina in Berlin zur Welt.

VereinskarriereBearbeiten

JugendBearbeiten

Bešić spielte in seiner Jugend bei der SpVgg Tiergarten und den Reinickendorfer Füchsen, bevor er in der B-Jugend zu Tennis Borussia Berlin wechselte. Dort fiel er dem bosnischen Fußball-Verband auf und durch seine Berufung in die U-19-Nationalmannschaft auch dem Hamburger SV, zu dem er im Juli 2009 in die U-19 (A-Jugend) wechselte.

Hamburger SVBearbeiten

Beim Hamburger SV erhielt Bešić zur Saison 2010/11 einen Profivertrag, den er am 4. November 2010 bis zum 30. Juni 2013 verlängerte.[1]

Aufgrund vieler Verletzter im Profikader gab Bešić am 12. Spieltag der Saison 2010/11 bei der Niederlage gegen Borussia Dortmund sein Debüt, als er in der 80. Minute für Guy Demel eingewechselte wurde. Sein Startelf-Debüt folgte am Spieltag darauf: Er ersetzte bei der 3:2-Auswärtsniederlage gegen Hannover 96 den verletzten Joris Mathijsen über die komplette Spielzeit in der Innenverteidigung. In der folgenden Rückrunde wurde Bešić nicht mehr für den Profikader berücksichtigt und spielte ausschließlich in der zweiten Mannschaft. Bešić absolvierte auch unter Trainer Michael Oenning den Spielbetrieb in der zweiten Mannschaft. Dies änderte sich unter dem neuen Coach Thorsten Fink zunächst nicht. Bešić nahm in der Folge nicht mehr am Training der Profis teil. Erst im Februar 2012 ließ Fink Bešić wieder am Training teilnehmen, um sich ein Bild vom Spieler machen zu können. Ende März wurde er gemeinsam mit Romeo Castelen in die U-23 versetzt. Zuerst wurde als Grund angegeben, Fink wolle im Abstiegskampf den Trainingskader verkleinern, um konzentrierter arbeiten zu können. Wenige Tage später wurde bekannt, dass Fink Bešić am Kragen gepackt und aus der Kabine geworfen hatte. Grund hierfür war, dass Bešić die Anweisungen von Konditionstrainer Markus Günther nicht erfüllt und sich lustlos präsentiert hatte.

Im April 2012 absolvierte er ein Probetraining beim Zweitligisten SG Dynamo Dresden.[2] Zu einem Engagement kam es allerdings nicht, sodass Bešić mit dem Profiteam des HSV in die Vorbereitung auf die Spielzeit 2012/13 ging. Dort kam er wieder zu Einsätzen in Testspielen.

Ferencváros BudapestBearbeiten

Gegen Ende der Transferperiode absolvierte Bešić ein Probetraining beim ungarischen Erstligisten Ferencváros Budapest. Am 31. August 2012 wurde er verpflichtet.[3]

FC EvertonBearbeiten

Zur Saison 2014/15 wechselte Bešić in die Premier League zum FC Everton. Er unterschrieb einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2019.[4]

NationalmannschaftBearbeiten

Bešić wurde erstmals für ein A-Länderspiel der bosnischen Fußballnationalmannschaft nominiert. Die Begegnung fand am 17. November 2010 gegen die Slowakei statt.[5] Bei diesem Spiel gab er auch sein Debüt, als er in der 79. Spielminute für Ognjen Vranješ eingewechselt wurde. Bosnien gewann dieses Spiel mit 3:2.

Bešić war Teil des bosnischen Kaders bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014. Er absolvierte alle drei Gruppenspiele über die volle Spielzeit.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten