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Türkische Fußballnationalmannschaft

Fußballmanschaft der Türkei
Türkei
Türkiye
Logo des türkischen Fußballverbandes
Spitzname(n) Ay-Yıldızlılar (die Mond-Sterne)
Verband Türkiye Futbol Federasyonu
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Nike
Cheftrainer Şenol Güneş (seit 2019)
Co-Trainer Tayfur Havutçu (seit 2017)
Kapitän Arda Turan (seit 2015)
Rekordtorschütze Hakan Şükür (51)
Rekordspieler Rüştü Reçber (120)
Heimstadion Wechselnde Stadien
FIFA-Code TUR
FIFA-Rang 39. (1457 Punkte)
(Stand: 4. April 2019)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Bilanz
569 Spiele
216 Siege
133 Unentschieden
220 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
TurkeiTürkei Türkei 2:2 Rumänien Rumänien KonigreichRumänien
(Istanbul, Türkei; 26. Oktober 1923)
Höchste Siege
TurkeiTürkei Türkei 7:0 Syrien Syrien 1932Syrien
(Ankara, Türkei; 20. November 1949)
TurkeiTürkei Türkei 7:0 Südkorea Korea SudSüdkorea
(Genf, Schweiz; 20. Juni 1954)
TurkeiTürkei Türkei 7:0 San Marino San MarinoSan Marino
(Istanbul, Türkei; 10. November 1996)
Höchste Niederlagen
Polen 1944Polen Polen 8:0 Türkei TurkeiTürkei
(Chorzów, Polen; 24. April 1968)
TurkeiTürkei Türkei 0:8 England EnglandEngland
(Istanbul, Türkei; 14. November 1984)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 2 (Erste: 1954)
Beste Ergebnisse Dritter Platz 2002
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 4 (Erste: 1996)
Beste Ergebnisse Halbfinale 2008
Konföderationen-Pokal
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 2003)
Beste Ergebnisse Dritter Platz 2003
(Stand: 25. März 2019)

Die türkische Fußballnationalmannschaft ist eine nationale Auswahl von türkischen Fußballspielern, die den türkischen Fußballverband (TFF) auf internationaler Ebene, z. B. bei Freundschaftsspielen, der Europameisterschaft oder der Weltmeisterschaft, vertritt.

Ihr größter Erfolg ist der dritte Platz bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 unter Trainer Şenol Güneş. Ihr bislang bestes Ergebnis in einer Fußball-Europameisterschaft war der Einzug ins Halbfinale im Jahr 2008.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

AnfängeBearbeiten

Der türkische Fußballverband Türkiye Futbol Federasyonu, kurz TFF genannt, wurde am 23. April 1923 gegründet. Er ist seit dem Jahr 1923 Mitglied der FIFA und seit 1962 der UEFA. Das erste Länderspiel der Türkei fand am 26. Oktober 1923 im Taksim-Stadion in Istanbul statt. Gegner war Rumänien. Rumänien ging zunächst durch den österreichischen Gastspieler Isidor Gansl in der 25. Minute mit 1:0 in Führung, doch durch zwei Tore von Zeki Rıza Sporel in der 32. Minute und 50. Minute gelang es der Türkei überraschend, für kurze Zeit in Führung zu gehen. Doch in der 67. Minute schaffte Rumänien durch ein erneutes Tor von Gansl noch den Ausgleich und so blieb der Spielstand des ersten Freundschaftsspiels für die Türkei bis zum Abpfiff. Mit seinen beiden Toren war Zeki Rıza Sporel der erste Torschütze der türkischen Nationalmannschaft. Insgesamt schoss er 15 Tore für die Türkei und war lange Zeit bester Torschütze, bis er von Lefter Küçükandonyadis eingeholt wurde. Den ersten Sieg feierte die türkische Nationalelf mit einem 4:2 am 17. Juni 1924 gegen Finnland. In Helsinkis Helsingfors-Stadion traf Zeki Rıza Sporel viermal und erzielte somit alle Treffer der Türken.

Aufstellung der Türkei im ersten Länderspiel:[2]

 
Die türkische Mannschaft im Taksim-Stadion vor ihrem ersten Spiel am 26. Oktober 1923 gegen Rumänien.
Position Name Verein
Tor Nedim Kaleci   Altınordu İdman Yurdu
Abwehr Hasan Kâmil Sporel (C)    Fenerbahçe Istanbul
İsmet Uluğ   Fenerbahçe Istanbul
Fevzi Baron   Altınordu İdman Yurdu
Cafer Çağatay   Fenerbahçe Istanbul
Mittelfeld Nihat Bekdik   Galatasaray Istanbul
Sabih Arca   Fenerbahçe Istanbul
Emin Bey   Altınordu İdman Yurdu
Sturm Alaaddin Baydar   Fenerbahçe Istanbul
Zeki Rıza Sporel   Fenerbahçe Istanbul
Bedri Gürsoy   Fenerbahçe Istanbul

Teilnahme der Türkei an der Fußball-Weltmeisterschaft (zweimal)Bearbeiten

Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der SchweizBearbeiten

Die Türkei nahm bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz erstmals an einer WM-Endrunde teil. Die türkische Mannschaft war in Gruppe 2 mit Ungarn, Deutschland und Südkorea in einer Gruppe, wo sie als Außenseiter galt. Das erste Spiel verlor die Türkei gegen Deutschland mit 1:4. Drei Tage später besiegte man den WM-Neuling Südkorea deutlich mit 7:0. Am 23. April 1954 kam es zu einem Entscheidungsspiel zwischen Türken und Deutschen. Die Türkei unterlag dem späteren Weltmeister mit 2:7 und schied daraufhin aus dem Turnier aus.

Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Japan und SüdkoreaBearbeiten

 
Die türkische Fußballnationalmannschaft auf einer aserbaidschanischen Briefmarke zur Fußball-Weltmeisterschaft 2002

Erst 48 Jahre später konnte sich die Türkei erneut für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifizieren. Die Türkei setzte sich in der Relegation gegen Österreich mit einem Auswärtssieg 1:0 und einem Heimsieg mit 5:0 durch und erhielt die Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea. In der Gruppe C trafen die Türken auf den Rekordweltmeister Brasilien, Costa Rica und China. Man galt hinter Brasilien als Favorit für die Qualifikation ins Achtelfinale. Im ersten Gruppenspiel gegen Brasilien boten die Türken ein gutes Spiel und gingen durch ein Tor von Hasan Şaş in Führung. Nachdem Ronaldo die Partie egalisiert hatte, bewertete der koreanische Schiedsrichter eine strittige Situation als Notbremse, verwies den Türken Alpay des Feldes und sprach den Brasilianern einen Elfmeter zu, den Rivaldo zum Siegtreffer verwandelte. In der Nachspielzeit sorgte Rivaldo für eine unrühmliche Szene, als er von Hakan Ünsal angeschossen wurde, eine Kopfverletzung vortäuschte und so den Platzverweis des türkischen Spielers herbeiführte.

Im zweiten Spiel gegen Costa Rica durfte die Türkei das Spiel nicht verlieren, denn sonst wären sie erneut wie bei der ersten Teilnahme bereits nach der Vorrunde ausgeschieden. Am Ende des Spiels hieß es 1:1 – unentschieden. Die Türkei musste auf die Schützenhilfe der Brasilianer hoffen und selbst das Spiel gegen China gewinnen. Sie besiegten die Chinesen souverän mit 3:0 und erhielten danach die Information, dass Brasilien mit 5:2 das Spiel für sich entschieden hatte. Somit war die Türkei im Achtelfinale. Im Achtelfinale besiegten die Türken den Gastgeber Japan durch ein frühes Kopfballtor von Ümit Davala mit 1:0. Im Viertelfinale traf man auf die Überraschungsmannschaft des Senegal, die den Titelverteidiger Frankreich im Eröffnungsspiel besiegt hatte. Durch ein Golden Goal von İlhan Mansız in der 95. Minute erreichte die Türkei das Halbfinale der WM 2002. Im Halbfinale trafen die Türken erneut auf Brasilien und genauso wie in der Begegnung davor verloren die Türken gegen die Mannschaft aus Südamerika, diesmal mit 0:1. Die Ay-Yıldızlılar erreichten im „kleinen Finale“ den 3. Platz, als man Südkorea mit 3:2 besiegte. Das 1. Tor des Spieles von Hakan Şükür in der 11. Sekunde war dabei das schnellste Tor der WM-Geschichte. Nach der WM 2002 konnte sich die Türkei für die darauffolgenden Turniere nicht qualifizieren.

Auf Endrundenteilnahme verzichtet oder nach Relegation ausgeschieden (zweimal)Bearbeiten

Fußball-Weltmeisterschaft 1950 in BrasilienBearbeiten

Die Türkei überstand die Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 1950 in Brasilien, verzichtete aber auf die Endrundenteilnahme. Die türkische Mannschaft wäre in Gruppe 4 mit Uruguay, Bolivien und Schottland in einer Gruppe. Die schottische Mannschaft verzichtete ebenso auf die Endrundenteilnahme. Der spätere Weltmeister Uruguay und Bolivien bestritten gegeneinander das einzige Spiel in der Gruppe 4, welches die Uruguayer 8:0 gewannen. Darüber hinaus verzichteten Frankreich und Portugal, denen die frei gewordenen Plätze angeboten wurden.

Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in DeutschlandBearbeiten

Trotz des 4:2-Heimsiegs über die Schweiz konnte sich die Türkei nicht für die Weltmeisterschaft 2006 qualifizieren, da die Schweiz aufgrund der Auswärtstorregel nach dem 2:0-Heimsieg von Bern die Endrunde in Deutschland erreichte. Vor Beginn des entscheidenden Spiels am 16. November 2005 wurde die Nationalhymne der Schweiz durch Pfiffe der Türken übertönt. Nach Ende des Spiels kam es zwischen den Spielern beider Mannschaften zu Handgreiflichkeiten und handfesten Auseinandersetzungen. Stephane Grichting erlitt einen Tritt in den Unterleib und musste mit Verdacht auf innere Verletzungen ins Krankenhaus. Torwarttrainer Erich Burgener erfuhr ein blaues Auge. Der Assistenztrainer der Türken, Mehmet Özdilek, stellte einem Schweizer Spieler ein Bein und bekam anschließend vom Schweizer Benjamin Huggel selbst einen Tritt. Medienvertreter wurden massiv an der Berichterstattung gehindert und ebenfalls tätlich angegriffen.[3][4][5]

Die FIFA-Disziplinarkommission verurteilte daraufhin am 7. Februar 2006 den türkischen Verband zu einer Geldstrafe und der Übernahme der Verfahrenskosten von insgesamt 220.000 Schweizer Franken (über 130.000 Euro), zudem wurde er dazu verurteilt, die nächsten sechs Heimspiele außerhalb der Türkei in einem Stadion, welches mindestens 500 km vom türkischen Staatsgebiet entfernt liegt, sowie ohne Zuschauer zu bestreiten. Darüber hinaus erhielten Alpay Özalan, Emre Belözoğlu je sechs Länderspiele Sperre – Benjamin Huggel ebenfalls eine Sperre für sechs Länderspiele. Serkan Balcı wurde für zwei Spiele und Mehmet Özdilek (einer der Co-Trainer der Türkei) für zwölf Monate gesperrt, der Schweizer Physiotherapeut Stephan Meyer wurde für zwei Spiele der Nationalmannschaft gesperrt.

Nach der Veröffentlichung dieser Sanktionen seitens der FIFA ging der türkische Fußballverband in Revision ohne sonderlichen Erfolg, da die FIFA nicht bereit war die Strafen zu mildern. Daraufhin suchte der türkische Verband sein Recht, indem er vor das Sportgericht (CAS) zog, das letztendlich die Strafe milderte und die endgültigen Sanktionen aussprach. Der türkische Fußballverband musste nun seine nächsten drei offiziellen Heimspiele ohne Publikum und in einem Drittland austragen. Die Spieler Huggel und Emre wurden nur noch für vier Pflichtspiele (zuvor sechs) ihrer Verbandsmannschaften gesperrt. Die ausgesprochenen Geldstrafen wurden hingegen bestätigt. Der türkische Verband zog es vor, alle drei Spiele in der Frankfurter Commerzbank-Arena auszutragen. Die Strafe gegen den Verband endete mit dem EM-Qualifikationsspiel gegen Norwegen.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis[6] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay nicht teilgenommen
1934 Italien zurückgezogen
1938 Frankreich nicht teilgenommen
1950 Brasilien auf Endrundenteilnahme verzichtet
1954 Schweiz Vorrunde Ungarn, BR Deutschland, Südkorea 9. Sandro Puppo Aus im Entscheidungsspiel gegen BR Deutschland
1958 Schweden zurückgezogen In der Qualifikation zurückgezogen, da die Türkei nicht gegen Israel spielen wollte.
1962 Chile nicht qualifiziert In der Qualifikation an der UdSSR gescheitert
1966 England nicht qualifiziert In der Qualifikation an Portugal gescheitert
1970 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation an der UdSSR gescheitert
1974 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation an Italien gescheitert
1978 Argentinien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Österreich gescheitert
1982 Spanien nicht qualifiziert In der Qualifikation an der UdSSR und der Tschechoslowakei gescheitert
1986 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation an England und Nordirland gescheitert
1990 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation an der UdSSR und Österreich gescheitert
1994 USA nicht qualifiziert In der Qualifikation an Norwegen und der Niederlande gescheitert
1998 Frankreich nicht qualifiziert In der Qualifikation an den Niederlanden und Belgien gescheitert
2002 Japan und Südkorea Spiel um Platz 3 Südkorea 3. Şenol Güneş Durch ein Golden Goal von İlhan Mansız in der 95. Minute erreichte die Türkei das Halbfinale.
Im Halbfinale am späteren Weltmeister Brasilien gescheitert.
Hakan Şükürs Tor zum 1:0 im Spiel um Platz 3 nach elf Sekunden ist das schnellste Tor in der WM-Geschichte.
2006 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation in der Relegation an der Schweiz gescheitert
2010 Südafrika nicht qualifiziert In der Qualifikation an Spanien und Bosnien-Herzegowina gescheitert
2014 Brasilien nicht qualifiziert In der Qualifikation an den Niederlanden und Rumänien gescheitert
2018 Russland nicht qualifiziert In der Qualifikation an Island und Kroatien gescheitert.

Teilnahme der Türkei an der Fußball-Europameisterschaft (viermal)Bearbeiten

Fußball-Europameisterschaft 1996 in EnglandBearbeiten

Die türkische Nationalmannschaft nahm das erste Mal an einer Fußball-Europameisterschaft 1996 in England teil. Unter der Leitung von Fatih Terim verlor die Türkei in der Vorrunde 0:1 gegen Kroatien, 0:1 gegen Portugal und 0:3 gegen Dänemark. Das Turnier beendete die Türkei in der Vorrunde als Gruppenletzter punkt- und torlos.

Fußball-Europameisterschaft 2000 in Belgien und den NiederlandenBearbeiten

Vier Jahre nach dem Debakel in England qualifizierte sich die Türkei für das Turnier in Belgien und den Niederlanden. Diesmal verlief es besser für die Mannschaft. Mit Mustafa Denizli als Trainer erzielten die Türken durch Okan Buruk das erste Tor gegen Italien in der Fußball-Europameisterschaft. Das Spiel verloren sie 1:2. Beim zweiten Spiel blieb es gegen Schweden bei 0:0. Im letzten Gruppenspiel gegen den Gastgeber Belgien gewann die Türkei durch zwei Tore von Hakan Şükür mit 2:0. Somit qualifizierte man sich als Gruppenzweiter für das Viertelfinale, dem bis dato besten Ergebnis. Jedoch verloren sie gegen Portugal mit 0:2 und mussten sich vom Wettbewerb verabschieden.

Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der SchweizBearbeiten

2008 waren die Türken wieder an einer Europameisterschaft beteiligt. Im ersten Spiel gegen Portugal verloren die Rot-Weißen mit 0:2. Im zweiten Spiel gegen den Gastgeber Schweiz lag man eine Zeit lang 0:1 zurück und es sah danach aus, dass die Türken das Turnier verlassen müssten. Durch ein Tor von Semih Şentürk stand es 1:1. In der letzten Minute der Nachspielzeit schoss Arda Turan das Siegtor und gleichzeitig die Schweiz aus dem Turnier. Im letzten Gruppenspiel gegen die Tschechen gab es erstmals eine besondere Ausgangssituation: Ein Unentschieden hätte zu keiner Entscheidung über die Platzierung beider Mannschaften geführt, da beide Mannschaften dieselbe Tordifferenz und Punktzahl hatten. Es hätte nach 90 Minuten ein Elfmeterschießen gegeben, um zu klären, wer als Zweiter hinter den Portugiesen ins Viertelfinale zieht. Nach der 60. Minute hielt man dies nicht mehr für nötig. Tschechien führte zu dieser Zeit mit 2:0. Arda Turan gelang aber das Anschlusstor, und ein Fehler von Petr Čech ermöglichte Nihat Kahveci das 2:2 in der 87. Min. Alles sah wieder nach einem Elfmeterschießen aus. Nihat jedoch drehte das Spiel komplett, denn kurz vor Ende der regulären Spielzeit erzielte er noch das Siegtor zum 3:2. Die Türkei war nach 2000 wieder im Viertelfinale. Das Viertelfinale lautete Kroatien – Türkei. Nachdem die reguläre Spielzeit torlos geendet hatte, ging das Spiel in die Verlängerung, die auch lange torlos blieb. Durch einen Fehler von Rüştü Reçber führten die Kroaten in der 119. Minute. Kroatien fühlte sich wie der sichere Sieger, doch aus dem Nichts erzielte Semih Şentürk in der 120. Minute das Ausgleichstor und rettete seine Mannschaft ins Elfmeterschießen. Das Elfmeterschießen entschieden die Türken für sich und waren somit im Halbfinale, der Gegner hieß Deutschland. Trotz einer guten Leistung gegen die Deutschen schieden die Türken mit 2:3 aus dem Turnier aus. Das Erreichen des Halbfinales ist das beste Ergebnis der Türkei bei einer Europameisterschaft.

Fußball-Europameisterschaft 2016 in FrankreichBearbeiten

Die türkische Nationalmannschaft konnte sich nach acht Jahren für eine Fußball-Europameisterschaft qualifizieren. Die Mannschaft von Trainer Fatih Terim traf in der Gruppe D auf Spanien, Kroatien und Tschechien. Im ersten Gruppenspiel verlor die Türkei, durch ein Tor von Luka Modrić, mit 1:0. Die zweite Partie verloren die Türken ebenfalls gegen Spanien mit 3:0. Im letzten Spiel gegen Tschechien hatte die türkische Mannschaft, aufgrund der neuen Regelung, die Möglichkeit sich als Gruppendritter für das Achtelfinale zu qualifizieren. Sie gewannen das Spiel 2:0. Die Torschützen waren Burak Yılmaz (10.) und Ozan Tufan (65.). Aufgrund der schlechteren Tordifferenz reicht es dennoch nicht für die nächste Runde.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1960 Frankreich nicht teilgenommen
1964 Spanien nicht qualifiziert In der Vorrunde an Italien gescheitert, das sich auch nicht für die Endrunde qualifizieren konnte.
1968 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Titelverteidiger Spanien gescheitert, der sich auch nicht für die Endrunde qualifizieren konnte.
1972 Belgien nicht qualifiziert In der Qualifikation am späteren Europameister Deutschland gescheitert
1976 Jugoslawien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Vizeeuropameister UdSSR gescheitert, der sich aber auch nicht qualifizieren konnte.
1980 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation am späteren Europameister Deutschland gescheitert.
1984 Frankreich nicht qualifiziert In der Qualifikation erneut an Titelverteidiger Deutschland gescheitert.
1988 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation an England gescheitert.
1992 Schweden nicht qualifiziert In der Qualifikation wieder an England gescheitert.
1996 England Vorrunde Kroatien, Portugal, Dänemark Fatih Terim Als Gruppenletzter ausgeschieden.
2000 Belgien und Niederlande Viertelfinale Portugal - Mustafa Denizli Im Viertelfinale ausgeschieden gegen Portugal
2004 Portugal nicht qualifiziert In den Playoffs der Gruppenzweiten an Lettland gescheitert.
2008 Österreich und Schweiz Halbfinale Deutschland - Fatih Terim
2012 Polen und Ukraine nicht qualifiziert In den Playoffs der Gruppenzweiten an Kroatien gescheitert.
2016 Frankreich Vorrunde Kroatien, Spanien, Tschechien Fatih Terim Als Gruppendritter ausgeschieden.
2020 Europa Gegner in der Qualifikation sind Albanien, Andorra, Weltmeister Frankreich, Island und Moldau

Teilnahme der Türkei am Konföderationen-Pokal (einmal)Bearbeiten

Die Türkei nahm das erste und bislang letzte Mal an einem Konföderationen-Pokal 2003 in Frankreich teil. Die Türken wurden aufgrund der Absage von Deutschland als WM-Dritter nachnominiert. In der Gruppe B spielten die Rot-Weißen gegen Brasilien, Kamerun und USA. Im ersten Spiel gegen die USA gewann man 2:1. Die Tore machten Okan Yılmaz und Tuncay Şanlı. Danach folgte die Partie gegen Kamerun. Das Spiel endete mit einer 0:1-Niederlage. Im letzten Gruppenspiel reichte den Türken im Duell gegen die Brasilianer ein Punkt um das Halbfinale zu erreichen. Die Türken spielten eine gute Partie und das Ergebnis lautete 2:2. Kurz vor Schlusspfiff erzielte Alex noch das Ausgleichstor. Im Halbfinale traf man auf den gleichzeitigen Europameister, Titelverteidiger und Gastgeber Frankreich. Trotz einer guten Leistung musste sich die türkische Mannschaft am Ende geschlagen geben. Sie verloren 2:3. Im Spiel um Platz 3 gegen Kolumbien, gelang es durch ein spätes Tor von Okan Yılmaz sich den 3. Platz zu sichern. Vor diesem Treffer stand das Spiel 1:1.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzter Gegner Ergebnis Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1997 Saudi-Arabien nicht qualifiziert
1999 Mexiko nicht qualifiziert
2001 Südkorea und Japan nicht qualifiziert
2003 Frankreich Spiel um Platz 3 Kolumbien 3. Şenol Güneş Die Türkei nahm, aufgrund einer Absage des DFB aus Termingründen, als WM-Dritter am Wettbewerb teil.
2005 Deutschland nicht qualifiziert
2009 Südafrika nicht qualifiziert
2013 Brasilien nicht qualifiziert
2017 Russland nicht qualifiziert

Teilnahme der Türkei an den Olympischen Sommerspielen (siebenmal)Bearbeiten

 
Die türkische Mannschaft vor der Partie gegen Ägypten bei den Olympischen Sommerspielen 1928
1924 in Paris Vorrunde
1928 in Amsterdam Achtelfinale
1936 in Berlin Achtelfinale
1948 in London Viertelfinale
1952 in Helsinki Viertelfinale (Amateurauswahl)
1956 in Melbourne Teilnahme abgesagt
1960 in Rom Gruppenphase (Amateurauswahl)
1964 in Tokio nicht teilgenommen
1968 in Mexiko-Stadt nicht teilgenommen
1972 in München nicht teilgenommen
1976 in Montréal nicht teilgenommen
1980 in Moskau nicht teilgenommen
1984 in Los Angeles nicht teilgenommen
1988 in Seoul nicht teilgenommen
1992 in Barcelona nicht teilgenommen
1996 in Atlanta nicht teilgenommen
2000 in Sydney nicht teilgenommen
2004 in Athen nicht teilgenommen
2008 in Peking nicht teilgenommen
2012 in London nicht teilgenommen

Spielkleidung und TrikotsBearbeiten

In den ersten Spielen spielte die Nationalmannschaft in weißen Hemden mit rotem Brustring und weißen Hosen. Auf den roten Brustring war die türkische Flagge genäht.

Die türkische Nationalmannschaft bestreitet ihre Heimspiele in rot-weißen Trikots und roten Hosen. Bis Anfang 2009 trugen die türkischen Spieler in Auswärtsspielen weiße Trikots und türkise Hosen. Diese Farbkombination wurde von vielen Menschen in der Türkei kritisiert, der türkische Fußballverband hielt jedoch daran fest.

Bei der Europameisterschaft 1996, der ersten, an der die Türkei teilnahm, war der Ausrüster Adidas. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 trug man ebenfalls Trikots von dem deutschen Sportartikel-Hersteller, seit 2003 wird dagegen in Trikots von Nike gespielt. Der Vertrag läuft bis 2017.[7] Von 2010 bis 2015 spielte die türkische Nationalelf erneut mit weißen Heimtrikots und rotem Brustring. Das Auswärtstrikot war in rot mit dunklem roten Brustring. Auf diesen Ringen befand sich die türkische Flagge.

KlassikBearbeiten

1925–1995

HeimtrikotBearbeiten

1996–1997
1998–2000
2000–2001
2002–2003
2003
2004–2005
2006–2007
2008–2009
2010–2011
2012–2015
2016–2017
2018–

AuswärtstrikotBearbeiten

1996–1997
1998–2000
2000–2001
2002–2003
2003
2004–2005
2006–2007
2008–2009
2010–2011
2012–2015
2016–2017
2018–

SpielorteBearbeiten

Die türkische Nationalmannschaft hat kein Nationalstadion wie beispielsweise die englische Fußballnationalmannschaft mit dem Wembley-Stadion. So finden die Heimspiele seit jeher in wechselnden Stadien statt, wobei die Auswahl von der Bedeutung des Spieles und des Gegners abhängt.

AktuellesBearbeiten

ÜbersichtBearbeiten

LänderspieleBearbeiten

Aufgelistet sind die Spiele der letzten zwölf Monate sowie alle geplanten Begegnungen. Die Ergebnisse werden aus türkischer Sicht dargestellt (Stand: 24. Mai 2019).

Datum Spielort Gegner Ergebnis Art des Spiels Torschützen
28. Mai 2018 Istanbul Iran  Iran 2:1 (1:0) Freundschaftsspiel Tosun (6., 50.), Dejagah (90.+2 Handelfmeter)
01. Juni 2018 Lancy Tunesien  Tunesien 2:2 (0:0) Freundschaftsspiel Tosun (54. Foulelfmeter), Badri (56.), Sassi (79.), Söyüncü (90.)
05. Juni 2018 Moskau Russland  Russland 1:1 (0:1) Freundschaftsspiel Samedow (35.), Mallı (59.)
07. Sep. 2018 Trabzon Russland  Russland 1:2 (1:1) UEFA Nations League Tscheryschew (13.), Aziz (41.), Dsjuba (49.)
10. Sep. 2018 Solna Schweden  Schweden 3:2 (0:1) UEFA Nations League Thelin (34.), Claesson (49.), Çalhanoğlu (51.), Akbaba (88., 90. +2.)
11. Okt. 2018 Rize Bosnien und Herzegowina  Bosnien und Herzegowina 0:0 Freundschaftsspiel
14. Okt. 2018 Sotschi Russland  Russland 0:2 (0:1) UEFA Nations League Neustädter (20.), Tscheryschew (78.)
17. Nov. 2018 Konya Schweden  Schweden 0:1 (0:0) UEFA Nations League Granqvist (71. Foulelfmeter)
20. Nov. 2018 Antalya Ukraine  Ukraine 0:0 Freundschaftsspiel
22. Mär. 2019 Shkodra Albanien  Albanien 2:0 (1:0) EM 2020-Qualifikation Yılmaz (21.), Çalhanoğlu (55.)
25. Mär. 2019 Eskişehir Moldau Republik  Moldau 4:0 (2:0) EM 2020-Qualifikation Kaldırım (24.), Tosun (26., 53.), Ayhan (70.)
30. Mai 2019 Antalya Griechenland  Griechenland :
02. Juni 2019 Antalya Usbekistan  Usbekistan :
08. Juni 2019 Konya Frankreich  Frankreich : EM 2020-Qualifikation
11. Juni 2019 Reykjavík Island  Island : EM 2020-Qualifikation
07. Sep. 2019 Andorra  Andorra : EM 2020-Qualifikation
10. Sep. 2019 Chișinău Moldau Republik  Moldau : EM 2020-Qualifikation
11. Okt. 2019 Albanien  Albanien : EM 2020-Qualifikation
14. Okt. 2019 Saint-Denis Frankreich  Frankreich : EM 2020-Qualifikation
14. Nov. 2019 Island  Island : EM 2020-Qualifikation
17. Nov. 2019 Andorra la Vella Andorra  Andorra : EM 2020-Qualifikation
Grün: Sieg der türkischen Mannschaft • Gelb: Unentschieden • Rot: Niederlage der türkischen Mannschaft

Aktueller KaderBearbeiten

Der angegebene Kader umfasst die Nationalspieler, die im Aufgebot für die Spiele gegen Griechenland (30. Mai 2019), Usbekistan (2. Juni 2019), Frankreich (8. Juni 2019) und Island (11. Juni 2019) stehen werden.[8]

Position Name Geburtsdatum Verein Spiele Tore Debüt Letzter Einsatz
Tor Gökhan Akkan 01. Jan. 1995 Turkei  Çaykur Rizespor 0000000000000000.00000000000 0000000000000000.00000000000
Tor Sinan Bolat 03. Sep. 1988 Belgien  Royal Antwerpen 000000000000011.000000000011 0000000000000000.00000000000 10. Aug. 2011, gegen Estland  Estland 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine
Tor Uğurcan Çakır 05. Apr. 1996 Turkei  Trabzonspor 0000000000000000.00000000000 0000000000000000.00000000000
Tor Mert Günok 01. Mär. 1989 Turkei  Istanbul Başakşehir FK 0000000000000008.00000000008 0000000000000000.00000000000 24. Mai 2012, gegen Georgien  Georgien 25. Mär. 2019, gegen Moldau Republik  Moldau
Abwehr Kaan Ayhan 10. Nov. 1994 Deutschland  Fortuna Düsseldorf 000000000000020.000000000020 0000000000000001.00000000001 31. Aug. 2016, gegen Russland  Russland 25. Mär. 2019, gegen Moldau Republik  Moldau
Abwehr Mehmet Zeki Çelik 17. Feb. 1997 Frankreich  OSC Lille 0000000000000006.00000000006 0000000000000000.00000000000 05. Juni 2018, gegen Russland  Russland 25. Mär. 2019, gegen Moldau Republik  Moldau
Abwehr Merih Demiral 05. Mär. 1998 Italien  US Sassuolo Calcio 0000000000000003.00000000003 0000000000000000.00000000000 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine 25. Mär. 2019, gegen Moldau Republik  Moldau
Abwehr Nazim Sangaré 30. Mai 1994 Turkei  Antalyaspor 0000000000000000.00000000000 0000000000000000.00000000000
Abwehr Ozan Kabak 25. Mär. 2000 Deutschland  VfB Stuttgart 0000000000000000.00000000000 0000000000000000.00000000000
Abwehr Hasan Ali Kaldırım 09. Dez. 1989 Turkei  Fenerbahçe Istanbul 000000000000030.000000000030 0000000000000001.00000000001 29. Feb. 2012, gegen Slowakei  Slowakei 25. Mär. 2019, gegen Moldau Republik  Moldau
Abwehr Umut Meraş 20. Dez. 1995 Turkei  Bursaspor 0000000000000000.00000000000 0000000000000000.00000000000
Abwehr Çağlar Söyüncü 23. Mai 1996 England  Leicester City 000000000000022.000000000022 0000000000000001.00000000001 24. Mär. 2016, gegen Schweden  Schweden 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine
Abwehr Emre Taşdemir 08. Aug. 1995 Turkei  Galatasaray Istanbul 0000000000000004.00000000004 0000000000000000.00000000000 08. Juni 2015, gegen Bulgarien  Bulgarien 17. Nov. 2015, gegen Griechenland  Griechenland
Mittelfeld Emre Belözoğlu 07. Sep. 1980 Turkei  Istanbul Başakşehir FK 000000000000097.000000000097 0000000000000009.00000000009 23. Feb. 2000, gegen Norwegen  Norwegen 25. Mär. 2019, gegen Moldau Republik  Moldau
Mittelfeld Hakan Çalhanoğlu 08. Feb. 1994 Italien  AC Mailand 000000000000040.000000000040 000000000000010.000000000010 06. Sep. 2013, gegen Andorra  Andorra 25. Mär. 2019, gegen Moldau Republik  Moldau
Mittelfeld İrfan Can Kahveci 15. Juli 1995 Turkei  Istanbul Başakşehir FK 0000000000000006.00000000006 0000000000000000.00000000000 23. Mär. 2018, gegen Irland  Irland 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine
Mittelfeld Efecan Karaca 16. Nov. 1989 Turkei  Alanyaspor 0000000000000001.00000000001 0000000000000000.00000000000 25. Mär. 2019, gegen Moldau Republik  Moldau 25. Mär. 2019, gegen Moldau Republik  Moldau
Mittelfeld Yunus Mallı 24. Feb. 1992 Deutschland  VfL Wolfsburg 000000000000023.000000000023 0000000000000001.00000000001 13. Nov. 2015, gegen Katar  Katar 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine
Mittelfeld Abdülkadir Ömür 25. Juni 1999 Turkei  Trabzonspor 0000000000000000.00000000000 0000000000000000.00000000000
Mittelfeld Oğuzhan Özyakup 23. Sep. 1992 Turkei  Beşiktaş Istanbul 000000000000041.000000000041 0000000000000001.00000000001 28. Mai 2013, gegen Lettland  Lettland 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine
Mittelfeld Ömer Ali Şahiner 02. Jan. 1992 Turkei  Konyaspor 0000000000000000.00000000000 0000000000000000.00000000000
Mittelfeld Mahmut Tekdemir 20. Jan. 1988 Turkei  Istanbul Başakşehir FK 000000000000010.000000000010 0000000000000000.00000000000 31. Mär. 2015, gegen Luxemburg  Luxemburg 25. Mär. 2019, gegen Moldau Republik  Moldau
Mittelfeld Dorukhan Toköz 21. Mai 1996 Turkei  Beşiktaş Istanbul 0000000000000002.00000000002 0000000000000000.00000000000 22. Mär. 2019, gegen Albanien  Albanien 25. Mär. 2019, gegen Moldau Republik  Moldau
Mittelfeld Ozan Tufan 23. Mär. 1995 Turkei  Alanyaspor 000000000000039.000000000039 0000000000000004.00000000004 25. Mai 2014, gegen Irland  Irland 13. Nov. 2017, gegen Albanien  Albanien
Mittelfeld Deniz Türüç 29. Jan. 1993 Turkei  Kayserispor 0000000000000004.00000000004 0000000000000000.00000000000 27. Mär. 2017, gegen Moldau Republik  Moldau 25. Mär. 2019, gegen Moldau Republik  Moldau
Mittelfeld Yusuf Yazıcı 29. Jan. 1997 Turkei  Trabzonspor 000000000000011.000000000011 0000000000000000.00000000000 11. Juni 2017, gegen Kosovo  Kosovo 25. Mär. 2019, gegen Moldau Republik  Moldau
Mittelfeld Cengiz Ünder 14. Juli 1997 Italien  AS Rom 000000000000017.000000000017 0000000000000004.00000000004 12. Nov. 2016, gegen Kosovo  Kosovo 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine
Mittelfeld Okay Yokuşlu 09. Mär. 1994 Spanien  Celta Vigo 000000000000021.000000000021 0000000000000001.00000000001 17. Nov. 2015, gegen Griechenland  Griechenland 22. Mär. 2019, gegen Albanien  Albanien
Sturm Kenan Karaman 05. Mär. 1994 Deutschland  Fortuna Düsseldorf 0000000000000003.00000000003 0000000000000000.00000000000 09. Nov. 2017, gegen Rumänien  Rumänien 05. Juni 2018, gegen Russland  Russland
Sturm Cenk Tosun 07. Juni 1991 England  FC Everton 000000000000037.000000000037 000000000000013.000000000013 15. Okt. 2013, gegen Niederlande  Niederlande 25. Mär. 2019, gegen Moldau Republik  Moldau
Sturm Enes Ünal 10. Mai 1997 Spanien  Real Valladolid 000000000000011.000000000011 0000000000000001.00000000001 31. Mär. 2015, gegen Luxemburg  Luxemburg 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine
Sturm Güven Yalçın 18. Jan. 1999 Turkei  Beşiktaş Istanbul 0000000000000000.00000000000 0000000000000000.00000000000
Sturm Burak Yılmaz 15. Juli 1985 Turkei  Beşiktaş Istanbul 000000000000054.000000000054 000000000000024.000000000024 12. Apr. 2006, gegen Aserbaidschan  Aserbaidschan 25. Mär. 2019, gegen Moldau Republik  Moldau

(Stand: 24. Mai 2019)

Erweiterter KaderBearbeiten

Zum erweiterten Kader gehören alle Spieler, die innerhalb der letzten zwölf Monate in den Kader der Nationalmannschaft berufen wurden. (Stand: 24. Mai 2019)

Position Name Geburtsdatum Verein Spiele Tore Debüt Letzter Einsatz Letzte Nominierung
Tor Volkan Babacan 11. Aug. 1988 Turkei  Istanbul Başakşehir FK 0000000000000035.000000000035 0000000000000000.00000000000 13. Okt. 2014, gegen Lettland  Lettland 27. Mär. 2018, gegen Montenegro  Montenegro 28. Mai 2018, gegen Iran  Iran
Tor Serkan Kırıntılı 15. Feb. 1985 Turkei  Konyaspor 0000000000000004.00000000004 0000000000000000.00000000000 28. Mai 2018, gegen Iran  Iran 07. Sep. 2018, gegen Russland  Russland 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine
Tor Okan Kocuk 27. Juli 1995 Turkei  Bursaspor 0000000000000000.00000000000 0000000000000000.00000000000 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine
Tor Muhammed Şengezer 05. Jan. 1997 Turkei  Bursaspor 0000000000000000.00000000000 0000000000000000.00000000000 25. Mär. 2019, gegen Moldau Republik  Moldau
Tor Harun Tekin 17. Juni 1989 Turkei  Fenerbahçe Istanbul 0000000000000002.00000000002 0000000000000000.00000000000 27. Mär. 2017, gegen Moldau Republik  Moldau 09. Nov. 2017, gegen Rumänien  Rumänien 05. Juni 2018, gegen Russland  Russland
Abwehr Serdar Aziz 23. Okt. 1990 Turkei  Fenerbahçe Istanbul 000000000000017.000000000017 0000000000000002.00000000002 16. Nov. 2014, gegen Kasachstan  Kasachstan 14. Okt. 2018, gegen Russland  Russland 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine
Abwehr Ömer Bayram 27. Juli 1991 Turkei  Galatasaray Istanbul 0000000000000007.00000000007 0000000000000000.00000000000 27. Mär. 2018, gegen Montenegro  Montenegro 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine
Abwehr Ertuğrul Ersoy 13. Feb. 1997 Turkei  Bursaspor 0000000000000002.00000000002 0000000000000000.00000000000 11. Okt. 2018, gegen Bosnien und Herzegowina  Bosnien und Herzegowina 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine
Abwehr Gökhan Gönül 04. Jan. 1985 Turkei  Beşiktaş Istanbul 000000000000065.000000000065 0000000000000001.00000000001 17. Nov. 2007, gegen Norwegen  Norwegen 22. Mär. 2019, gegen Albanien  Albanien 25. Mär. 2019, gegen Moldau Republik  Moldau
Abwehr Mert Müldür 03. Apr. 1999 Osterreich  SK Rapid Wien 0000000000000002.00000000002 0000000000000000.00000000000 11. Okt. 2018, gegen Bosnien und Herzegowina  Bosnien und Herzegowina 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine
Abwehr Şener Özbayraklı 23. Jan. 1990 Turkei  Fenerbahçe Istanbul 000000000000019.000000000019 0000000000000000.00000000000 31. Mär. 2015, gegen Luxemburg  Luxemburg 11. Okt. 2018, gegen Bosnien und Herzegowina  Bosnien und Herzegowina 14. Okt. 2018, gegen Russland  Russland
Mittelfeld Emre Akbaba 04. Okt. 1992 Turkei  Galatasaray Istanbul 0000000000000006.00000000006 0000000000000003.00000000003 13. Nov. 2017, gegen Albanien  Albanien 10. Sep. 2018, gegen Schweden  Schweden 10. Sep. 2018, gegen Schweden  Schweden
Mittelfeld Serdar Gürler 14. Sep. 1991 Spanien  SD Huesca 0000000000000007.00000000007 0000000000000000.00000000000 27. Mär. 2017, gegen Moldau Republik  Moldau 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine
Mittelfeld Aytaç Kara 23. Mär. 1993 Turkei  Bursaspor 0000000000000002.00000000002 0000000000000000.00000000000 19. Nov. 2013, gegen Weissrussland  Weißrussland 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine
Mittelfeld Emre Kılınç 23. Aug. 1994 Turkei  Sivasspor 0000000000000000.00000000000 0000000000000000.00000000000 25. Mär. 2019, gegen Moldau Republik  Moldau
Mittelfeld Berkay Özcan 15. Feb. 1998 Deutschland  VfB Stuttgart 0000000000000003.00000000003 0000000000000000.00000000000 01. Juni 2018, gegen Tunesien  Tunesien 14. Okt. 2018, gegen Russland  Russland 14. Okt. 2018, gegen Russland  Russland
Mittelfeld Tarkan Serbest 02. Mai 1994 Turkei  Kasımpaşa Istanbul 0000000000000001.00000000001 0000000000000000.00000000000 28. Mai 2018, gegen Iran  Iran 28. Mai 2018, gegen Iran  Iran 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine
Mittelfeld Mehmet Topal 03. Mär. 1986 Turkei  Fenerbahçe Istanbul 000000000000081.000000000081 0000000000000002.00000000002 06. Feb. 2008, gegen Schweden  Schweden 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine 20. Nov. 2018, gegen Ukraine  Ukraine
Sturm Umut Bulut 15. Mär. 1983 Turkei  Kayserispor 000000000000039.000000000039 000000000000010.000000000010 05. Juni 2007, gegen Brasilien  Brasilien 28. Mai 2018, gegen Iran  Iran 05. Juni 2018, gegen Russland  Russland

TrainerstabBearbeiten

Position Name Amtsantritt Vertrag bis
Chef-Trainer Şenol Güneş 22.03.2019 2023
Co-Trainer Tayfur Havutçu 04.08.2017 2019
Co-Trainer Kerem Yavaş 04.08.2017 2019

NationaltrainerBearbeiten

Die Daten zeigen das erste sowie das letzte Spiel der Trainer.

RekordspielerBearbeiten

Rekordspieler
Rüştü Reçber
Rekordtorschütze
Hakan Şükür

Fettgedruckte Spieler sind noch in der Nationalmannschaft aktiv.

Einsätze
Rang Name Einsätze Zeitraum
1. Rüştü Reçber 120 1994–2012
2. Hakan Şükür 112 1992–2008
3. Bülent Korkmaz 102 1990–2005
4. Arda Turan 100 2006–0000
5. Emre Belözoğlu 97 2000–0000
6. Tugay Kerimoğlu 94 1990–2007
7. Alpay Özalan 90 1995–2005
8. Hamit Altıntop 82 2004–2014
9. Mehmet Topal 81 2008–0000
10. Tuncay Şanlı 80 2002–2010
Stand: 25. März 2019
Tore
Rang Name Tore Zeitraum Einsätze
1. Hakan Şükür 51 1992–2008 112
2. Burak Yılmaz 24 2006–0000 54
3. Tuncay Şanlı 22 2002–2010 80
4. Lefter Küçükandonyadis 21 1948–1961 46
5. Cemil Turan 19 1969–1979 44
Metin Oktay 19 1956–1965 36
Nihat Kahveci 19 2000–2010 68
8. Arda Turan 17 2006–2017 100
9. Zeki Rıza Sporel 15 1923–1934 16
10. Cenk Tosun 13 2013– 37
Stand: 25. März 2019

LänderspielbilanzenBearbeiten

Land Sp. S U N Tore Diff. Wichtige Begegnungen
Agypten  Ägypten 5 3 0 2 9:10 −1 Olympia 1928, Mediterranean Cup 1949, 1957
Albanien  Albanien 11 5 2 4 12:14 −2 EM-Qualifikation 1972, 1984, 2020 WM-Qualifikation 2006
Algerien  Algerien 3 1 0 2 4:2 +2
Andorra  Andorra 2 2 0 0 7:0 +7 WM-Qualifikation 2014
Angola  Angola 1 1 0 0 3:2 +1
Armenien  Armenien 2 2 0 0 4:0 +4 WM-Qualifikation 2010
Aserbaidschan  Aserbaidschan 7 5 1 1 9:2 +7 WM-Qualifikation 2002, EM–Qualifikation 2012
Athiopien  Äthiopien 2 1 1 0 3:0 +3
Australien  Australien 2 2 0 0 4:1 +3
Belgien  Belgien 11 3 5 3 17:18 −1 WM-Qualifikation 1998, 2010, EM-Vorrunde 2000, EM-Qualifikation 2010, EM-Qualifikation 2012
Bosnien und Herzegowina  Bosnien und Herzegowina 6 2 2 2 6:7 −1 EM-Qualifikation 2008, WM-Qualifikation 2010
Brasilien  Brasilien 6 0 2 4 3:10 −7 WM-Vorrunde & Halbfinale 2002, Confederations Cup 2003
Bulgarien  Bulgarien 23 7 6 10 36:44 −8 Balkan-Cup 1931, 1973, 1974, 1977
Chile  Chile 3 2 1 0 3:0 +3
Taiwan  Rep. China 1 1 0 0 4:0 +4 Olympia 1948
China Volksrepublik  VR China 1 1 0 0 3:0 +3 WM-Vorrunde 2002
Costa Rica  Costa Rica 1 0 1 0 1:1 ±0 WM-Vorrunde 2002
Danemark  Dänemark 10 2 5 3 9:12 −3 EM-Vorrunde 1996, WM-Qualifikation 2006
Deutschland  Deutschland 20 3 3 14 13:49 −36 WM-Vorrunde 1954, EM-Qualifikation 1972, 1980, 1984, 2000, 2012; EM-Halbfinale 2008
Ecuador  Ecuador 1 0 0 1 0:1 −1
Elfenbeinküste  Elfenbeinküste 1 0 1 0 1:1 ±0
England  England 11 0 2 9 1:33 −32 WM-Qualifikation 1986, 1994, EM-Qualifikation 1988, 1992, 2004
Estland  Estland 8 5 3 0 17:4 +13 WM-Qualifikation 2010, 2014
Faroer  Färöer 1 0 1 0 1:1 ±0
Finnland  Finnland 15 5 4 6 24:22 +2 WM-Qualifikation 1986, 2018, EM-Qualifikation 2000
Frankreich  Frankreich 6 0 1 5 3:15 −12 Mediterranean Cup 1955, Confederations Cup 2003
Georgien  Georgien 5 3 1 1 12:5 +7 WM-Qualifikation 2006
Ghana  Ghana 2 0 2 0 3:3 ±0
Griechenland  Griechenland 10 7 2 1 18:6 +9 WM-Qualifikation 2006, EM-Qualifikation 2008
Honduras  Honduras 3 3 0 0 5:0 +5
Irak  Irak 1 0 1 0 0:0 ±0
Iran  Iran 7 5 2 0 14:2 +12 ECO-Cup 1965, 1966, 1967, 1969, 1974
Irland  Irland 14 3 6 5 16:27 −11 EM-Qualifikation 1968, 1976, 1992, 2000
Island  Island 11 2 2 7 10:21 –11 WM-Qualifikation 1982, 1990, 2018 EM-Qualifikation 1996, 2016
Israel  Israel 6 4 0 2 9:12 −3
Italien  Italien 13 0 4 9 8:23 −15 Mediterranean Cup 1949, 1953, 1955, EM-Qualifikation 1964, WM-Qualifikation 1974, EM-Vorrunde 2000
Japan  Japan 2 1 0 1 1:1 ±0 WM-Achtelfinale 2002
Kamerun  Kamerun 1 0 0 1 0:1 −1 Confederations Cup 2003
Kanada  Kanada 2 2 0 0 6:1 +5
Kasachstan  Kasachstan 6 6 0 0 19:2 +17 WM-Qualifikation 2006, EM-Qualifikation 2012, 2016
Katar  Katar 1 1 0 0 2:1 +1
Kolumbien  Kolumbien 1 1 0 0 2:1 +1 Confederations Cup 2003
Kosovo  Kosovo 2 2 0 0 6:1 +5 WM-Qualifikation 2018
Kroatien  Kroatien 9 1 5 3 6:10 −4 EM-Vorrunde 1996, EM-Viertelfinale 2008, EM-Relegation 2012, WM-Qualifikation 2018
Lettland  Lettland 6 1 4 1 10:9 +1 EM-Qualifikation 2004, 2014, 2016
Libyen  Libyen 1 0 0 1 1:2 −1
Liechtenstein  Liechtenstein 2 2 0 0 8:0 +8 EM-Qualifikation 2004
Luxemburg  Luxemburg 7 6 0 1 13:6 +7 WM-Qualifikation 1974
Malaya Foderation  Malaya 1 1 0 0 3:0 +3
Malta  Malta 6 5 1 0 15:4 +11 WM-Qualifikation 1974, EM-Qualifikation 1980, 2008
Moldau Republik  Moldau 10 8 2 0 25:3 +22 EM-Qualifikation 2000, 2008, 2020 WM-Qualifikation 2002
Montenegro  Montenegro 2 1 1 0 3:2 +1
Neuseeland  Neuseeland 1 1 0 0 2:1 +1
Niederlande  Niederlande 12 3 4 5 9:13 −4 WM-Qualifikation 1994, 1998, 2014, EM-Qualifikation 2016
Nordirland  Nordirland 12 5 2 5 12:12 ±0 WM-Qualifikation 1970, 1986, EM-Qualifikation 1984, 1988, 2000
Nordmazedonien  Nordmazedonien 8 5 2 1 14:9 +5 WM-Qualifikation 2002, EM-Qualifikation 2004
Norwegen  Norwegen 9 4 2 3 11:15 −4 WM-Qualifikation 1962, 1994, EM-Qualifikation 2008
Osterreich  Österreich 16 7 1 8 22:18 +4 WM-Qualifikation 1978, 1990, 2002, EM-Qualifikation 1984, 2012
Pakistan  Pakistan 4 3 1 0 16:9 +7 ECO-Cup 1965, 1967, 1969, 1974
Paraguay  Paraguay 1 0 1 0 0:0 ±0
Polen  Polen 17 3 3 11 12:39 −27 EM-Qualifikation 1972, 1992, WM-Qualifikation 1994
Portugal  Portugal 8 2 0 6 8:16 −8 WM-Qualifikation 1966, EM-Vorrunde 1996, 2000, 2008
Rumänien  Rumänien 26 5 7 14 24:49 −25 EM-Qualifikation 1960, WM-Qualifikation 1966, 1986, 2014
Russland  Russland 6 0 2 4 2:7 −5 Nations League 2018/19
San Marino  San Marino 4 3 1 0 16:1 +15 WM-Qualifikation 1994, 1998
Saudi-Arabien  Saudi-Arabien 3 3 0 0 6:1 +5
Schottland  Schottland 1 1 0 0 4:2 +2
Schweden  Schweden 12 5 4 3 15:14 +1 EM-Qualifikation 1996, EM-Vorrunde 2000, WM-Qualifikation 2002, Nations League 2018/19
Schweiz  Schweiz 15 8 3 4 21:20 +1 WM-Qualifikation 1974, 2006, EM-Qualifikation 1976, 1996, EM-Vorrunde 2008
Senegal  Senegal 1 1 0 0 1:0 +1 WM-Viertelfinale 2002
Slowakei  Slowakei 6 4 1 1 8:3 +6 WM-Qualifikation 2002, EM-Qualifikation 2004
Slowenien  Slowenien 2 1 0 1 1:2 −1
Spanien  Spanien 11 1 4 6 5:17 −12 WM-Qualifikation 1954, 2010, EM-Qualifikation 1968, EM-Vorrunde 2016
Sudafrika  Südafrika 1 0 0 1 0:2 −2
Korea Sud  Südkorea 7 4 2 1 13:4 +9 WM-Vorrunde 1954, WM-Spiel um Platz 3. 2002
Syrien  Syrien 1 1 0 0 7:0 +7 WM-Qualifikation 1950
Tschechien  Tschechien 10 4 1 5 13:20 −7 EM-Vorrunde 2008, 2016, EM-Qualifikation 2016
Tunesien  Tunesien 5 1 4 0 6:3 +3
Ukraine  Ukraine 9 4 3 2 11:9 +2 WM-Qualifikation 2006, 2016, 2018
Ungarn  Ungarn 14 4 2 8 17:31 −14 EM-Qualifikation 1996, 2008, WM-Qualifikation 2014
Uruguay  Uruguay 1 0 0 1 2:3 −1
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 4 1 1 2 5:6 −1 Confederations Cup 2003
Wales  Wales 6 2 1 3 7:10 −3 EM-Qualifikation 1980, WM-Qualifikation 1982, 1998
Weissrussland  Weißrussland 4 2 1 1 8:7 +1
Ehemalige Nationalmannschaften als UEFA- oder FIFA-Mitglieder:
Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR 5 3 1 1 10:5 +5 WM-Qualifikation 1978, 1990
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jugoslawien 10 1 3 6 14:26 −12 Balkan-Cup 1931, Olympia 1948, EM-Qualifikation 1988
Sowjetunion  Sowjetunion 15 3 0 12 8:30 −22 WM-Qualifikation 1962, 1970, 1982, 1990, EM-Qualifikation 1976
Tschechoslowakei  Tschechoslowakei 10 1 2 7 5:24 −19 Olympia 1924, WM-Qualifikation 1966, 1982, EM-Qualifikation 1968
Gesamt 569 216 133 220 756:818 −62

Farblegende:

  • positive Bilanz (mehr Siege als Niederlagen)
  • ausgeglichene Bilanz
  • negative Bilanz (mehr Niederlagen als Siege)

Stand: 25. März 2018

Die türkische Nationalmannschaft in der FIFA-WeltranglisteBearbeiten

Bei der Einführung der FIFA-Weltrangliste im August 1993 belegte die Türkei den 66. Platz. Zwei Monate später war man auf dem 67. Platz, es ist bis heute die schlechteste Platzierung der türkischen Mannschaft. Im November 1993 verbesserte man sich auf den 51. Platz. Im Juni 1995 belegte die Türkei Platz 25. Seit der Einführung war dies die beste Platzierung. Die Türkei konnte ihre Position nicht konstant halten und fiel im September 1998 auf Platz 62. Nach der Teilnahme an der Fußball-Europameisterschaft 2000 erreichte man im Juli 2000 den 29. Platz. Auf Grund des 3. Platzes bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 wurden die Türken in der Weltrangliste im September 2002 Siebter. Damit war man zum ersten Mal unter den zehn besten Fußballmannschaften der Welt vertreten. Die türkische Nationalmannschaft schaffte es, zwei Jahre lang unter den ersten zehn zu bleiben. Im September 2004 war sie auf Platz 13. Danach wechselte die Türkei ihre Position durchgehend auf den Plätzen zwischen 15 und 30. Einen Tiefpunkt erreichte man, als sich die Rot-Weißen nicht für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 qualifizieren konnten. Im Februar 2010 fiel man bis auf den 42. Platz.

AuszeichnungenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Tarık Dede: 111 Gründe, die Milli Takım zu lieben. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin, ISBN 978-3-86265-652-3, S. 328.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 4. April 2019, abgerufen am 4. April 2019.
  2. Spielbericht der Begegnung Türkei – Rumänien vom 26. Oktober 1923, tff.org, 25. April 2014
  3. Skandal in Istanbul: Türken jagen Schweizer WM-Spieler, spiegel.de
  4. Türkei-Schweiz: Duell mit besonderer Bedeutung (Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fussball.com, fussball.com
  5. Mindestens ein blaues Auge, sueddeutsche.de
  6. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930–2010 (PDF-Datei; 195 kB)
  7. TFF ile Nike arasındaki ortaklık 2017'ye kadar uzatıldı, tff.org
  8. tff.org: A Milli Takım'ın Yunanistan, Özbekistan, Fransa ve İzlanda maçları aday kadrosu açıklandı, abgerufen am 24. Mai 2019.
  9. 19. Sedat Simavi Ödülleri – 1995. … "Avrupa Şampiyonası Finallerine Kalması" nedeniyle … Türkiye Gazeteciler Cemiyeti, 1995, abgerufen am 2. Mai 2019 (türkisch).
  10. 26. Sedat Simavi Ödülleri – 2002. … "Dünya Kupası Üçüncüsü" olması nedeniyle … Türkiye Gazeteciler Cemiyeti, 2002, abgerufen am 2. Mai 2019 (türkisch).
  11. Belgien und Türkei gewinnen Titel – Ungarn schreibt Geschichte. … sicherte sich die Türkei den Titel des Aufsteigers des Jahres 2015 … In: FIFA.com. FIFA, 3. Dezember 2015, abgerufen am 1. Mai 2019.