Rivaldo

brasilianischer Fußballspieler

Rivaldo, mit vollem Namen Rivaldo Vítor Borba Ferreira (* 19. April 1972 in Paulista), ist ein ehemaliger brasilianischer Fußballspieler, der zuletzt für die brasilianische Mannschaft Mogi Mirim EC spielte, er steht dem Verein auch als Präsident vor.[1] Rivaldo zählte zwischen 1995 und 2002 zu den besten und torgefährlichsten Mittelfeldspielern der Welt und war Mitglied der brasilianischen Nationalmannschaft, mit der er 2002 Weltmeister wurde. Seine sportlichen Leistungen schlugen sich nieder in der Auszeichnung mit dem Ballon d’Or als „Europas Fußballer des Jahres“ und der Wahl zum FIFA-Weltfußballer des Jahres 1999.

Rivaldo
Rivaldo (2010)
Personalia
Voller Name Rivaldo Vítor Borba Ferreira
Geburtstag 19. April 1972
Geburtsort PaulistaBrasilien
Größe 186 cm
Position Offensives Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
Paulistano FC
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1989–1990 Paulistano FC 48 0(7)
1991 Santa Cruz FC 18 0(8)
1992–1993 Mogi Mirim EC 27 0(9)
1993–1994 Corinthians São Paulo 19 (11)
1994–1996 SE Palmeiras 45 (21)
1996–1997 Deportivo La Coruña 41 (21)
1997–2002 FC Barcelona 157 (86)
2002–2003 AC Mailand 22 0(5)
2004 Cruzeiro Belo Horizonte 0 0(0)
2004–2007 Olympiakos Piräus 70 (36)
2007–2008 AEK Athen 29 0(8)
2008–2010 Bunjodkor Taschkent 53 (33)
2011 Mogi Mirim EC 0 0(0)
2011 → FC São Paulo (Leihe) 30 0(5)
2012 Kabuscorp FC 21 (11)
2013 AD São Caetano 7 0(0)
2014–2015 Mogi Mirim EC 7 0(1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1993–2003 Brasilien 74 (34)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

JugendBearbeiten

Rivaldo Vítor Borba Ferreira wurde am 19. April 1972 in Paulista, einer Vorstadt der Metropole Recife im Nordosten Brasiliens (Bundesstaat Pernambuco), geboren. Mit seinen Eltern und den vier Geschwistern wuchs er in ärmlichsten Verhältnissen in einer Favela auf. Bereits als Kind war Rivaldo ein leidenschaftlicher Fußballspieler, der mit dem Nationalsport die Hoffnung auf einen sozialen Aufstieg verband. Doch die wirtschaftliche Not der Familie war so groß, dass er unter Mangelernährung litt, die Auswirkungen auf seine körperliche Entwicklung hatte: Rivaldo verlor mehrere Zähne und hatte eine stark ausgeprägte Varusstellung der Knie („O-Beine“), weshalb eine Karriere als Profisportler zunächst unwahrscheinlich erschien. Da Rivaldo das Geld für ein Busticket nicht aufbringen konnte, musste er den Weg zum Fußballtraining regelmäßig zu Fuß zurücklegen. Ein Schlüsselerlebnis für den 16-Jährigen war der frühe Verlust seines Vaters Romildo Ferreira, der aufgrund unzureichender medizinischer Versorgung nach einem Verkehrsunfall verstarb.[2]

Rivaldo hat deutsche Vorfahren aus dem münsterländischen Südlohn.[3][4][5]

VereinskarriereBearbeiten

Als Jugendlicher spielte Rivaldo in seiner Heimatstadt für den unterklassigen Paulistano FC und unterschrieb 1991 einen Profivertrag beim Zweitligisten Santa Cruz FC aus Recife.[6] 1992 wechselte er zu Mogi Mirim EC aus der Campeonato Paulista.

SE PalmeirasBearbeiten

Im Juli 1994 wechselte Rivaldo für 2,4 Millionen US-Dollar zum amtierenden Meister Palmeiras São Paulo, für den er insgesamt zwei Jahre spielen sollte. Sponsor des Klubs war der finanzkräftige Parmalat-Konzern, der es Palmeiras ermöglichte, mit Spielern wie Roberto Carlos, César Sampaio, Flávio Conceição, Zinho, Evair und Edmundo eine der stärksten Vereinsmannschaften in der Geschichte der brasilianischen Liga aufzubieten. Trainer Vanderlei Luxemburgo integrierte Rivaldo in seine Startelf und der Neuzugang konnte mit seinen Leistungen sofort überzeugen. Palmeiras gewann die brasilianische Meisterschaft 1994 und Rivaldo war, gemeinsam mit Evair, mit 14 Ligatreffern bester Torschütze seines Klubs. In den beiden Finalspielen gegen den Erzrivalen Corinthians São Paulo (3:1 und 1:1) war er mit insgesamt drei Toren der entscheidende Schlüsselspieler. Die Sportzeitung Placar wählte Rivaldo am Saisonende zum zweitenmal in die Mannschaft des Jahres (Bola de Prata). Nach diesem Erfolg gingen viele Stammspieler nach Europa und Luxemburgo musste eine neue Mannschaft aufbauen. 1996 kehrte Palmeiras in die Erfolgsspur zurück und gewann mit 28 Punkten Vorsprung vor dem FC São Paulo die Regionalmeisterschaft Campeonato Paulista. Erfolgsgarant war das Quartett bestehend aus Rivaldo, Luizão, Müller und Djalminha, die als torgefährlichste Offensive Südamerikas galten und allein 70 der insgesamt 102 Tore beisteuerten. Die 1:2-Niederlage gegen Cruzeiro Belo Horizonte im Finale der Copa do Brasil am 19. Juni 1996 war Rivaldos letztes Spiel für Palmeiras.[7][8]

Deportivo La CoruñaBearbeiten

Nach den Erfolgen in der heimischen Liga, folgte für Rivaldo im Sommer 1996 mit einem Wechsel nach Europa der nächste logische Karriereschritt. Gemeinsam mit seinem Mitspieler Amaral stand er kurz vor einem Transfer zur AC Parma, die wie Palmeiras von Parmalat finanziert wurden. Doch nachdem man ihn in Brasilien zum Sündenbock für das enttäuschende Abschneiden bei den Olympischen Spielen gemacht hatte, sagte er Parma ab und entschied sich für einen Wechsel zu Deportivo La Coruña. Der spanische Erstligist ließ sich Rivaldos Transfer umgerechnet zwölf Millionen Euro kosten, was ihn bis heute zu einem der teuersten Neuzugänge der Vereinsgeschichte macht. Bei Depor sollte er den abgewanderten Topstar Bebeto ersetzen, dem 100 Tore für den Klub gelungen waren und traf mit Mauro Silva und Donato auf zwei weitere Brasilianer, die ihm die Eingewöhnungszeit erleichterten. „Sie haben mir so viel Positives über die Stadt und die Fans erzählt, dass ich mich sehr freue, hier zu spielen“, erklärte Rivaldo und Vereinspräsident Augusto César Lendoiro bedachte ihn mit Vorschusslorbeeren, indem er verlauten ließ, Rivaldo sei „besser als Barcelonas Giovanni.“[9]

Rivaldo sollte die Erwartungen der Galicier weit übertreffen. Von Beginn an war er in der Mannschaft von Trainer John Toshack gesetzt, spielte eine Mischung aus Achter und Zehner, genoss viele spielerische Freiheiten. Im Auswärtsspiel beim amtierenden Meister Atletico Madrid am 3. Spieltag hatte Rivaldo seinen ersten großen Auftritt. Er präsentierte sich als leichtfüßiger Spielmacher und markierte sein erstes Tor für Deportivo. Nach zuvor zwei Unentschieden war der 2:0-Auswärtssieg der Startschuss in eine überragende Spielzeit, in der La Coruña erst am 18. Spieltag gegen den FC Barcelona seine erste Niederlage kassierte. Bis zum Jahreswechsel lagen sie nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter Real Madrid und durften von der ersten Meisterschaft überhaupt träumen. Rivaldo war der herausragende Offensivspieler, der seine kreative Spielweise mit Effektivität zu verbinden wusste und in 41 Spielen 21 Tore erzielte. Damit hatte er maßgeblichen Anteil daran, dass Deportivo nach Rang neun im Vorjahr nun am Saisonende 1996/97 den dritten Platz belegte und sich für den UEFA-Pokal qualifizierte. Nach dieser überragenden Saison galt Rivaldo als einer der weltweit torgefährlichsten Mittelfeldspieler und auch abseits des Platzes konnte er gefallen, weil er anders als viele seiner brasilianischen Landsmänner bescheiden und demütig auftrat.

FC BarcelonaBearbeiten

Rivaldo hatte das Interesse des FC Barcelona auf sich gezogen und wechselte 1997 für eine Ablösesumme von 23,5 Millionen Euro (umgerechnet vier Milliarden Peseten) zum katalanischen Spitzenklub. Damit war Rivaldo der Königstransfer, denn man hatte ihm die Rolle des Nachfolgers des zu Inter Mailand gewechselten Weltfußballers Ronaldo zugedacht. Barças neuer Trainer Louis van Gaal gestaltete den Spielerkader radikal um und sollte dabei hauptsächlich auf niederländische Profis setzen. In seiner 4-3-3-Formation ließ er Rivaldo neben Sonny Anderson und Giovanni als linken Flügelstürmer spielen. Auf der neuen Position wusste Rivaldo mit seinen Fähigkeiten zu überzeugen und war auf Anhieb ein Schlüsselspieler: Sowohl im ersten Ligaspiel gegen Real Sociedad San Sebastián (3:0) gelang ihm ein Doppelpack, als auch beim 2:3-Auswärtssieg im prestigeträchtigen El Clásico gegen Real Madrid schoss er ein Tor. Mit 19 Ligatreffern war Rivaldo bester Torschütze seiner Mannschaft, die am Saisonende das Double aus Meisterschaft und der Copa del Rey gewinnen konnte. Im Endspiel gegen RCD Mallorca hatte Rivaldo den wichtigen 1:1-Ausgleichstreffer erzielt. Mit dem Sieg im UEFA-Super-Cup gegen Borussia Dortmund (2:0, 1:1) gewann er seinen ersten internationalen Titel. Im zweiten Jahr (1998/99) spielte Rivaldo den wohl besten Fußball seiner Karriere und konnte die Leistungen aus der Vorsaison mit 50 Scorerpunkten (24 Tore, 16 Vorlagen) nochmals steigern.[10] Dabei bildete er mit Patrick Kluivert und Luís Figo eine der besten Angriffsreihen Europas. Rivaldo führte den FC Barcelona erneut zum Meistertitel und belegte hinter Raúl den zweiten Platz der spanischen Torschützenliste (Pichichi-Trophäe). Dabei hatte er sechsmal einen Doppelpack erzielt und in der Partie gegen Real Oviedo (3:1) war ihm ein Hattrick gelungen. Folgerichtig erhielt Rivaldo am 20. Dezember 1999 mit dem Ballon d'Or die Auszeichnung als „Europas Fußballer des Jahres“ und wenig später die Ehrung als FIFA-Weltfußballer 1999. In der folgenden Saison 1999/00 hatte der FC Barcelona in der Liga das Nachsehen und verpasste als Vizemeister mit fünf Punkten Rückstand den Titel-Hattrick. Während Barça in den beiden Vorjahren bereits nach der Gruppenphase der Champions League vorzeitig ausgeschieden war, legten sie nun den Fokus auf den Europapokal, scheiterten jedoch im Halbfinale am FC Valencia. Mit zehn Treffern war Rivaldo neben Rául und Mário Jardel Co-Torschützenkönig der Champions League. Doch die Spielzeit wurde durch den seit Monaten schwelenden Konflikt zwischen Rivaldo und van Gaal überschattet, der im Dezember 1999 offen ausgebrochen war, nachdem der Brasilianer erklärt hatte, er wolle künftig nicht mehr auf der Position des Linksaußen spielen. Stattdessen verlangte er im offensiven Mittelfeld aufgestellt zu werden, was van Gaal als Disziplinlosigkeit wertete. Der Trainer warf Rivaldo öffentlich mangelhaften Ehrgeiz und Einsatzwillen vor und strich ihn vorübergehend aus dem Aufgebot.[11] Der Streit weckte vor allem bei Lazio Rom Hoffnungen, Rivaldo verpflichten zu können, dessen Ablösesumme auf umgerechnet 89 Millionen Euro festgesetzt war.[12] In der spanischen Sportpresse kursierten auch Spekulationen über einen Spielertausch mit David Beckham von Manchester United.[13] Nach einer titellosen Saison endete im Mai 2000 van Gaals erste Amtszeit beim FC Barcelona und der ungeliebte Niederländer wurde durch den bisherigen Jugendtrainer Llorenç Serra Ferrer ersetzt. Nachdem Luís Figo zum Erzrivalen Real Madrid gewechselt war, erhöhte auch Rivaldo den Druck auf den neuen Vereinspräsidenten Joan Gaspart, um seine Gehaltsforderungen durchzusetzen. Nach langwierigen Verhandlungen unterschrieb Rivaldo im August 2000 schließlich einen neuen Vertrag, der sein Nettogehalt auf 6,6 Millionen Euro verdoppelte und ihn zum bestbezahlten Fußballer der Welt machte.[14] Der Vertrag lief bis 2003 und legte die Ablösesumme für ausländische Vereine auf 178 Millionen Euro fest.

Serra Ferrer setzte Rivaldo überwiegend auf dessen Lieblingsposition im offensiven Mittelfeld ein, wodurch er das Angriffsspiel noch mehr als bislang auf ihn zuschnitt. Der Spielmacher bewies erneut Effizienz und erreichte 2000/01 seinen Karrierebestwert von 36 Toren in 53 Pflichtspielen (Primera División: 23; Champions League: 6; UEFA-Pokal: 5; Copa del Rey: 2). Bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres 2000 belegte Rivaldo hinter Zinédine Zidane und Luis Figo den dritten Platz. Trotz dieser individuellen Höchstleistung gewann Barça keinen Titel und scheiterte im UEFA Pokal-Halbfinale am FC Liverpool (0:0, 0:1). In der Liga musste Barcelona am letzten Spieltag gegen den direkten Konkurrenten FC Valencia gewinnen, um sich für die Champions League zu qualifizieren. Eindrucksvoll belegte Rivaldo seine individuelle Klasse und war der Matchwinner. Beim 3:2-Heimsieg im Camp Nou erzielte er einen der wohl bemerkenswertesten Hattricks der Fußballgeschichte: Neben einem direkt verwandelten Freistoß (3. Minute) sowie einem Distanzschuss (45.) zählt insbesondere der umjubelte Siegtreffer per Fallrückzieher von der Strafraumgrenze aus der 87. Spielminute zu den sehenswertesten Treffern in Rivaldos Karriere.[15] Seine letzte Barça-Saison (2001/02) war von Verletzungen geprägt. Rivaldo war nicht mehr in der Form der Vorjahre und konnte in der Primera División lediglich 20 Partien (8 Tore) absolvieren. Auch am Saisonende fiel er verletzungsbedingt aus und verpasste das wichtige Champions League-Halbfinale gegen den Erzrivalen Real Madrid (0:2, 1:1). Im Mai 2002 kündigte der FC Barcelona die Rückkehr van Gaals als Cheftrainer an und nach der Weltmeisterschaft 2002 verständigte sich Rivaldo mit dem Klub auf eine vorzeitige Auflösung seines bis 2003 laufenden Vertrages. Weder der Verein noch der Spieler nannten Gründe und am 22. Juli 2002 wurde lediglich bekannt gegeben, dass ein für beide Seiten zufriedenstellender Kompromiss erreicht worden sei. Angeblich konnte sich Barcelona Rivaldos Gehalt nicht mehr leisten.[16]

Für den FC Barcelona hat Rivaldo in 235 Pflichtspielen 130 Tore erzielt. Damit liegt er aktuell auf dem 5. Platz der Rekordtorschützen und war zeitweise bester ausländischer Torjäger des Vereins. Seine letzte Partie für die Blaugrana bestritt Rivaldo am 20. April 2002 gegen Celta Vigo.

AC MailandBearbeiten

Wenige Tage nach seinem plötzlichen Abschied vom FC Barcelona, wechselte Rivaldo ablösefrei zur AC Mailand und unterschrieb am 28. Juli 2002 einen Drei-Jahres-Vertrag mit einem Nettogehalt von 4,5 Millionen Euro. Rivaldo hatte höher dotierte Angebote aus England ausgeschlagen und auch Real Madrid abgesagt, obwohl Zinédine Zidane sogar angeboten hatte, dafür auf einen Teil seines Gehalts zu verzichten. Der Weltmeister galt als absoluter Wunschspieler des Eigentümers Silvio Berlusconi, der mit der Verpflichtung mitten in der Finanzkrise des italienischen Fußballs Geschick und Besonnenheit bewies. Gleichzeitig signalisierte Berlusconi aber auch, dass er sich noch immer einen Star leisten kann, während andere Traditions-Klubs ums finanzielle Überleben kämpften.[17] Das Pflichtspieldebüt für die Rossoneri gab Rivaldo am 28. August 2002 bei der 1:2-Niederlage gegen Slovan Liberec in der Champions-League-Qualifikation. Doch Rivaldo war nicht die erhoffte Verstärkung, denn der formschwache Brasilianer sollte das Niveau vergangener Jahre nicht mehr erreichen. Trainer Carlo Ancelotti setzte im Sturmzentrum auf Andrij Schewtschenko und Filippo Inzaghi, als Spielmacher schenkte er dem Portugiesen Rui Costa das Vertrauen, weshalb Rivaldo häufig nur die Rolle des Ergänzungsspielers blieb. Ancelotti versuchte niemals ernsthaft den Neuzugang in sein Spielsystem einzupassen und Rivaldo wurde zum Fehleinkauf, der es in der Serie A 2002/03 lediglich auf 22 Spiele und fünf Tore brachte. Bezeichnenderweise erhielt Rivaldo die Negativauszeichnung Bidone d’oro (goldene Mülltonne) als schlechtester Spieler der italienischen Liga. Auch in der Champions League blieb er regelmäßig hinter den Erwartungen zurück, wenngleich er mit zwei Toren bei 13 Einsätzen zum Titelgewinn in der Königsklasse beitragen konnte. Allerdings saß der sichtlich frustriert wirkende Rivaldo beim Finale, das die AC Mailand am 28. Mai 2003 gegen Juventus Turin im Elfmeterschießen für sich entschied, 120 Minuten auf der Ersatzbank und wurde nicht eingesetzt. Einen der wenigen persönlichen Saisonhöhepunkte für Rivaldo markierte das Final-Rückspiel der Coppa Italia gegen die AS Rom (2:2), als er seine individuelle Klasse mit einer Vorlage sowie einem Tor aufblitzten ließ.

Während der AC Mailand im Sommer 2003 mit dem aufstrebenden Jungstar Kaká eines der hoffnungsvollsten Talente des Weltfussballs verpflichtet hatte, geriet Rivaldo zu Beginn seiner zweiten Milan-Spielzeit endgültig auf das Abstellgleis.[18] Das Leistungsvermögen des mittlerweile 31-Jährigen entsprach nicht mehr den höchsten Ansprüchen und nachdem er im ersten Saisonspiel gegen Ancona Calcio 90 Minuten auf der Bank schmoren musste, bat Rivaldo Vizepräsident Adriano Galliani um die vorzeitige Auflösung seines Vertrages. Danach brachte er es lediglich zu zwei Kurzeinsätzen im UEFA-Super-Cup gegen den FC Porto (1:0) sowie in der Champions League-Gruppenphase gegen Celta Vigo (0:0). Im November 2003 lösten Rivaldo und Milan den Vertrag einvernehmlich auf.

Cruzeiro ECBearbeiten

Nach der Ausbootung in Mailand galt zunächst ein finanziell lukrativer Wechsel nach Saudi-Arabien als perfekt. Doch Rivaldo schlug das Angebot aus, da er lieber in Brasilien spielen wollte, um seinen Stammplatz in der Nationalelf zu verteidigen sowie den Anspruch auf einen Platz im Olympia-Team zu untermauern. Schließlich verkündete Rivaldo nach wochenlangen Verhandlungen am 5. Januar 2004 seinen Wechsel zum amtierenden Landesmeister Cruzeiro Belo Horizonte und kehrte damit nach über acht Jahren in sein Heimatland zurück. Bei seinem neuen Klub unterzeichnete er einen Vertrag bis zum Jahresende, wobei Cruzeiros Werbepartner Siemens den Großteil zur Finanzierung des Weltmeisters beisteuerte.[19] Ein wesentlicher Punkt für die Rückkehr war auch, dass Rivaldos alter Förderer Vanderlei Luxemburgo den Trainerposten übernommen hatte und gemeinsam erklärten sie den Gewinn der Copa Libertadores zum Saisonziel. Rivaldo gab am 24. Januar 2004 sein Debüt in der Regionalmeisterschaft Campeonato Mineiro, wenig später absolvierte er gegen den FC Caracas seine erste Partie in der Copa Libertadores. Allerdings wurde Luxemburgo nach Differenzen mit dem Vorstand am 27. Februar 2004 entlassen, woraufhin auch Rivaldo seinen Vertrag überraschend wieder auflöste. Während des zweimonatigen Gastspiels hatte er für Cruzeiro insgesamt nur 10 Spiele bestritten (2 Tore).

Olympiakos PiräusBearbeiten

Am 22. Juli 2004 unterschrieb Rivaldo einen Zwei-Jahres-Vertrag bei Olympiakos Piräus aus Griechenlands Super League, Angebote von Werder Bremen oder den Bolton Wanderers hatte er abgelehnt. Als ehemaliger Weltfußballer genoss er immer noch genügend Strahlkraft und war der bekannteste Spieler des Landes, der bei seiner Ankunft am Flughafen von 3.000 Fans frenetisch empfangen wurde. In Piräus traf er auf Giovanni, einen alten Bekannten, mit dem er bereits in Barcelona zusammengespielt hatte. Nach zwei für ihn enttäuschenden Jahren, erlebte Rivaldo einen sportlichen Aufschwung, den seine Kritiker ihm kaum zugetraut hatten. Trainer Dušan Bajević gewährte ihm nahezu alle fußballerischen Freiheiten und Rivaldo bildete mit dem gleichaltrigen Predrag Đorđević das kreative Zentrum der Mannschaft. Neben seiner Erfahrung strahlte er insbesondere durch Distanzschüsse und Standardsituationen weiterhin Torgefahr aus. Seine 1:0-Siegtreffer per Freistoß im Derby gegen Panathinaikos Athen sowie im vorentscheidenden Saisonspiel gegen Iraklis Saloniki, das Olympiakos die Meisterschaft brachte, untermauerten Rivaldos Status als Publikumsliebling. Auch in seinem ersten Pokalfinale gegen Aris Saloniki (3:0) erzielte Rivaldo ein Tor und wurde zum Man of the Match gewählt. Olympiakos dominierte die griechische Liga und Rivaldo gewann dreimal in Folge die Meisterschaft (2005, 2006, 2007) sowie zweimal den Pokal (2005 und 2006). Als Serienmeister spielte Olympiakos regelmäßig in der Champions League, kam jedoch nicht über die Gruppenphase hinaus und scheiterte 2004/05 nach einer Niederlage gegen den FC Liverpool denkbar knapp am Einzug ins Achtelfinale. Zweimal in Folge erhielt Rivaldo die Auszeichnung des besten ausländischen Spielers der griechischen Liga. Obwohl schon 34 Jahre alt, verlängerte Rivaldo im Juli 2006 seinen Vertrag um ein drittes Jahr, erklärte jedoch, dass die kommende Saison die letzte in Europa sei, bevor er endgültig nach Brasilien zurückkehren werde. 2006/07 präsentierte sich Rivaldo in starker Verfassung und verhalf Olympiakos mit 17 Saisontoren zum Titel-Hattrick. Hinter Nikos Liberopoulos belegte er den zweiten Platz der Torjägerliste.

Entgegen seiner ursprünglichen Ankündigung liebäugelte Rivaldo damit, seinen im Juli 2007 auslaufenden Vertrag um eine weitere Saison zu verlängern. Doch der Spieler erklärte am 12. Mai 2007 auf einer Pressekonferenz, die Offerte des Klubs sei für ihn inakzeptabel und er fühle sich hintergangen. Vereinspräsident Sokrates Kokkalis hingegen widersprach der Darstellung des Spielers, da man ihm einen Ein-Jahres-Vertrag zu gleichen Bezügen wie bisher angeboten habe. Das geschätzte Gehalt lag bei 1,9 Millionen Euro pro Saison.[20] Trotz einer sportlich erfolgreichen Zusammenarbeit mit fünf Titeln in drei Jahren und 43 Toren in 94 Pflichtspielen, endete Rivaldos Engagement im Unfrieden.

Weitere StationenBearbeiten

Seit Mai 2007 stand Rivaldo bei AEK Athen unter Vertrag, im August 2008 wechselte er zu Bunjodkor Taschkent.[21] Im Januar 2011 wechselte Rivaldo zum brasilianischen Zweitligisten Mogi Mirim EC und wurde gleichzeitig Präsident des Vereins. Von diesem wurde er noch im selben Monat an den FC São Paulo verkauft, bei dem er einen Vertrag bis Jahresende mit Option auf Verlängerung um eine weitere Saison unterschrieb.

Nachdem sein Vertrag bei Mogi Mirim EC ausgelaufen war, verhandelte Rivaldo im Januar 2012 mit dem angolanischen Verein Kabuscorp FC do Palanca.[22] Nach der sportmedizinischen Untersuchung am 13. Januar 2012 unterschrieb Rivaldo einen Einjahresvertrag beim Girabola-Verein Kabuscorp.[23] In der Saison 2012 war er mit elf Toren in 21 Spielen drittbester Liga-Torschütze und wurde zum besten ausländischen Spieler gewählt. Anfang November 2012 kündigte Rivaldo an, seinen Vertrag bei Kabuscorp nicht zu verlängern. Er bemühe sich jedoch um eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für Angola, um die von ihm unterstützten Sozialprojekte für Kinder weiterhin zu unterstützen.[24]

Im Januar 2013 verpflichtete der brasilianische Zweitligist AD São Caetano Rivaldo. Dort unterschrieb er einen Vertrag für die Saison 2013 bis Ende Dezember 2013.[25]

Im März 2014 verkündete Rivaldo das Ende seiner aktiven Karriere.[26]

NationalmannschaftBearbeiten

 
Rivaldo mit dem WM-Pokal

Am 16. Dezember 1993 debütierte Rivaldo für die Seleção und erzielte im Freundschaftsspiel gegen Mexiko den 1:0-Siegtreffer.[27] Dem brasilianischen Spielerkader für die Weltmeisterschaft 1994 gehörte er allerdings nicht an. Zwei Jahre später gewann Rivaldo beim Fußballturnier der Olympischen Sommerspiele 1996 in Atlanta an der Seite von Roberto Carlos, Bebeto und Ronaldo die Bronzemedaille. Nationaltrainer Mário Zagallo machte Rivaldo für die Halbfinalniederlage gegen Nigeria (3:4 nach Verlängerung) verantwortlich und ein Jahr lang nicht mehr nominiert.

Er nahm an der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich teil. Dort gelangen ihm drei Tore, davon zwei Treffer im Viertelfinale gegen Dänemark. Rivaldo traf auch im Halbfinale im Elfmeterschießen gegen die Niederlande. Mit Brasilien wurde er Vizeweltmeister. Bei der Copa América 1999 war Rivaldo einer der Leistungsträger. Obwohl er im Mittelfeld eingesetzt wurde, wurde er mit fünf Treffern Torschützenkönig des Turniers und zum Most Valuable Player gewählt. Brasilien gewann das Turnier.

Obwohl er einer der besten Spieler seiner Generation war, diente er oft als Sündenbock und wurde von den brasilianischen Fans ausgebuht. Die Anfeindungen waren teilweise so, dass Rivaldo über einen Rücktritt nachgedacht hatte. Die Qualifikation für die WM 2002 verlief auch nicht souverän.[28]

Das WM-Turnier wurde der Höhepunkt seiner Karriere. Brasilien gewann jedes Spiel und holte den fünften Titel. Rivaldo gehört zu den besten Spielern des Turniers.

Im ersten Spiel gegen die Türkei fiel Rivaldo allerdings durch eine grobe Unsportlichkeit auf, als er mit einer Schauspieleinlage eine Kopfverletzung vortäuschte, womit er einen Platzverweis seines türkischen Gegenspielers Hakan Ünsal provozierte. Diese Aktion wurde mit einer hohen Geldstrafe geahndet.

In den folgenden Spielen bildete er mit Ronaldo, Ronaldinho und Roberto Carlos den Kern der erfolgreichen Selecao. Alle vier wurden nach dem Turnier ins All-Star-Team der WM gewählt. Rivaldo traf fünfmal und bereitete die zwei Siegtreffer im Finale gegen Deutschland vor.

Sein letztes Länderspiel bestritt Rivaldo am 19. November 2003 beim 3:3-Unentschieden gegen Uruguay.

SpielweiseBearbeiten

Rivaldo gilt als einer der besten und prägendsten Fußballer seiner Generation. Der als das O-beinige Genie bezeichnete Spieler vereinte Effizienz mit Eleganz und war trotz einer Körpergröße von 186 cm mit einer herausragenden Technik und Ballkontrolle ausgestattet. Durch seine Fähigkeiten im Dribbling sowie dem Einsatz von Finten und Übersteigern war Rivaldo in seinen besten Zeiten kaum zu verteidigen. Seine kraftvollen Distanzschüsse und die mit viel Effet ausgeführten Freistöße strahlten stets Torgefahr aus und machten den Linksfuß zu einem der torgefährlichsten Mittelfeldspieler überhaupt.[29]

Seine bevorzugte Position war das zentrale offensive Mittelfeld, er spielte jedoch auch als Linksaußen oder hängende Spitze.

Während seiner aktiven Zeit wurde Rivaldo durch den japanischen Sportartikelhersteller Mizuno ausgestattet.

Erfolge/TitelBearbeiten

Nationalmannschaft

Vereine

Persönliche Auszeichnungen

SaisonstatistikBearbeiten

Verein Liga Saison Liga Nat. Pokal Int. Pokal Regional Andere Gesamt
Spiele Tore Spiele Tore Spiele Tore Spiele Tore Spiele Tore Spiele Tore
Paulistano FC CP Série A2 1989 26 3 - - - - - - - - 26 3
1990 22 4 - - - - - - - - 22 4
Gesamt 48 7 - - - - - - - - 48 7
Santa Cruz FC Série B 1991 18 8 4 2 - - 4 6 - - 26 16
Gesamt 18 8 4 2 - - 4 6 - - 26 16
Mogi Mirim EC Série C 1992 27 9 - - - - - - - - 27 9
1993 0 0 - - - - 4 4 - - 4 4
Gesamt 27 9 - - - - 4 4 - - 31 13
Corinthians São Paulo Série A 1993 19 11 - - - - - - - - 19 11
1994 0 0 3 0 - - - - - - 3 0
Gesamt 19 11 3 0 - - - - - - 22 11
SE Palmeiras Série A 1994 29 14 - - - - - - - - 29 14
1995 16 7 4 2 6 5 8 10 - - 34 24
1996 0 0 9 4 - - 25 18 - - 34 22
Gesamt 45 21 13 6 6 5 33 28 - - 97 60
Deportivo La Coruña Primera División 1996/97 41 21 5 1 - - - - - - 46 22
Gesamt 41 21 5 1 - - - - - - 46 22
FC Barcelona Primera División 1997/98 34 19 7 8 6 0 - - 4 1 51 28
1998/99 37 24 3 2 6 3 - - 2 0 48 29
1999/00 31 12 5 1 14 10 - - - - 50 23
2000/01 35 23 5 2 13 11 - - - - 53 36
2001/02 20 8 - - 13 6 - - - - 33 14
Gesamt 157 86 20 13 52 30 - - 6 1 235 130
AC Mailand Serie A 2002/03 22 5 3 1 13 2 - - - - 38 8
2003/04 0 0 - - 1 0 - - 1 0 2 0
Gesamt 22 5 3 1 14 2 - - 1 0 40 8
Cruzeiro Belo Horizonte Série A 2004 0 0 - - 3 0 7 2 - - 10 2
Gesamt 0 0 - - 3 0 7 2 - - 10 2
Olympiakos Piräus Super League 2004/05 23 12 2 2 9 1 - - - - 34 15
2005/06 22 7 2 2 5 2 - - - - 29 11
2006/07 25 17 - - 6 0 - - - - 31 17
Gesamt 70 36 4 4 20 3 - - - - 94 43
AEK Athen Super League 2007/08 29 8 - - 8 3 - - 6 4 43 15
2008/09 0 0 - - 1 0 - - - - 1 0
Gesamt 29 8 - - 9 3 - - 6 4 44 15
Bunyodkor Taschkent PFL 2008 12 7 1 0 4 2 - - - - 17 9
2009 30 20 2 1 9 1 - - - - 41 22
2010 11 6 3 3 5 2 - - - - 19 11
Gesamt 53 33 6 4 18 5 - - - - 77 42
Mogi Mirim EC Série C 2011 0 0 - - - - - - - - 0 0
Gesamt 0 0 - - - - - - - - 0 0
FC São Paulo Série A 2011 30 5 4 0 3 1 9 1 - - 46 7
Gesamt 30 5 4 0 3 1 9 1 - - 46 7
Kabuscorp FC Girabola 2012 21 11 - - - - - - - - 21 11
Gesamt 21 11 - - - - - - - - 21 11
AD São Caetano Série B 2013 7 0 2 0 - - 10 2 - - 19 2
Gesamt 7 0 2 0 - - 10 2 - - 19 2
Mogi Mirim EC Série C 2014 3 0 - - - - 4 0 - - 7 0
Série B 2015 4 1 - - - - - - - - 4 1
Gesamt 7 1 - - - - 4 0 - - 11 1
Karriere Gesamt 594 262 64 31 125 49 71 43 13 5 867 390

Quellen: [30][31][32]

SonstigesBearbeiten

Rivaldo trat in der Vergangenheit als Unterstützer von Jair Bolsonaro in Erscheinung.[33]

WeblinksBearbeiten

Commons: Rivaldo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Rivaldo in der Datenbank von weltfussball.de
  • Rivaldo in der Datenbank von National-Football-Teams.com (englisch)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. „Rivaldo gab in Brasilien Comeback mit 43 Jahren“ sport.orf.at
  2. https://www.spiegel.de/sport/fussball/wm-2014-in-brasilien-lutz-pfannenstiel-trifft-rivaldo-in-recife-a-973566.html
  3. Serie: außergewöhnliche Angebote vorgestellt Wer war mein Urururur-Opa? Abgerufen am 14. Oktober 2018.
  4. AG Westmuensterland Genealogie – „Haltet euch fest, es geht nach Brasilien“. Abgerufen am 14. Oktober 2018 (deutsch).
  5. Ulrich Söbbing: Blick ins Südlohner Milieu, Entwicklung der Gaststätten. (PDF) 4. Oktober 2012, abgerufen am 14. Oktober 2018.
  6. Rivaldo – Overcoming Tragedy to be the Greatest (Memento vom 26. Juni 2015 im Internet Archive)
  7. https://www.palmeiras.com.br/craques/rivaldo/
  8. https://www.verdazzo.com.br/jogadores/rivaldo-2/
  9. https://www-goal-com.cdn.ampproject.org/v/s/www.goal.com/de/amp/meldungen/rivaldo-deportivo-la-coruna-ftr-barca-brasilien/1e9de2hyozi9n1v4b5k6fygoze?amp_gsa=1&amp_js_v=a9&usqp=mq331AQKKAFQArABIIACAw%3D%3D#amp_tf=Von%20%251%24s&aoh=16554663982179&referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com&ampshare=https%3A%2F%2Fwww.goal.com%2Fde%2Fmeldungen%2Frivaldo-deportivo-la-coruna-ftr-barca-brasilien%2F1e9de2hyozi9n1v4b5k6fygoze
  10. Dietrich Schulze-Marmeling: Barça oder: Die Kunst des schönen Spiels. Die Werkstatt, 2013, ISBN 978-3-89533-720-8, S. 220
  11. Dietrich Schulze-Marmeling: Barça oder: Die Kunst des schönen Spiels. Die Werkstatt, 2013, ISBN 978-3-89533-720-8, S. 160
  12. https://www.spiegel.de/sport/fussball/fc-barcelona-kommt-beckham-fuer-rivaldo-a-58369.html
  13. https://www.spiegel.de/sport/fussball/spanien-rivaldo-droht-mit-wechsel-auf-die-insel-a-34839.html
  14. https://www.spiegel.de/sport/fussball/gehaltspoker-rivaldo-steigt-zum-bestbezahlten-fussballer-der-welt-auf-a-87587.html
  15. Dietrich Schulze-Marmeling: Barça oder: Die Kunst des schönen Spiels. Die Werkstatt, 2013, ISBN 978-3-89533-720-8, S. 222
  16. Dietrich Schulze-Marmeling: Barça oder: Die Kunst des schönen Spiels. Die Werkstatt, 2013, ISBN 978-3-89533-720-8, S. 225
  17. https://www.spiegel.de/sport/fussball/star-wechsel-ac-mailand-holt-sich-das-schnaeppchen-rivaldo-a-206812.html
  18. DER SPIEGEL: Brasiliens Fußballstar Rivaldo beendet seine Karriere – DER SPIEGEL – Sport. Abgerufen am 16. April 2020.
  19. https://www.mz.de/varia/transfer-rivaldo-geht-zu-cruzeiro-belo-horizonte-2958750
  20. https://www.n-tv.de/sport/Rivaldo-verlaesst-Piraeus-article341197.html
  21. Rivaldo geht nach Usbekistan. Abgerufen am 25. Dezember 2020 (deutsch).
  22. Rivaldo på vei til det angolske laget Kabuscorp ** Fotballekspert til VG Nett: – Ligaen kan sammenlignes med norsk 2. divisjon
  23. Rivaldo é apresentado pelo Kabuscorp, de Angola: „Ainda tenho condições de jogar em alto nível“
  24. Ex-Weltfußballer Rivaldo beendet Einsatz in Angola, rhein-zeitung.de, am 5. November 2012.
  25. adsaocaetano.com.br: Presidente do São Caetano confirma a contratação do Pentacampeão Rivaldo, 16. Januar 2013, abgerufen am 17. Januar 2013.
  26. Brazil legend Rivaldo retires aged 41. In: BBC Sport. (bbc.co.uk [abgerufen am 25. Dezember 2020]).
  27. Rivaldo Vitor Borba Ferreira – Goals in International Matches. Abgerufen am 25. Dezember 2020.
  28. Brazil questions Rivaldo's role, BBC, 19. November 2000.
  29. https://sport-90.de/rivaldo
  30. Benjamin Strack-Zimmermann: Rivaldo. Abgerufen am 16. September 2019 (englisch).
  31. Rivaldo. Abgerufen am 16. September 2019 (portugiesisch).
  32. Rivaldo – Chabab Mohammedia. Abgerufen am 16. September 2019.
  33. Ronny Blaschke: Faschist mit prominenten Unterstützern. In Neues Deutschland vom 31. Dezember 2018, S. 16