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Europapokal der Landesmeister 1985/86
Pokalsieger Rumänien 1965Rumänien Steaua Bukarest (1. Titel)
Beginn 18. September 1985
Finale 7. Mai 1986
Stadion Estadio Ramón Sánchez Pizjuán, Sevilla
Mannschaften 31
Spiele 59
Tore 167  (ø 2,83 pro Spiel)
Torschützenkönig SchwedenSchweden Torbjörn Nilsson (7)
Europapokal der Landesmeister 1984/85

Der Europapokal der Landesmeister 1985/86 war die 31. Auflage des Wettbewerbs. 31 Klubmannschaften nahmen teil, darunter 30 Landesmeister der vorangegangenen Saison und mit Juventus Turin der Titelverteidiger. Albanien meldete keine Mannschaft. Die Vereine aus England waren nach der Katastrophe von Heysel von der Teilnahme ausgeschlossen. Das Finale fand am 7. Mai 1986 im Estadio Ramón Sánchez Pizjuán in spanischen Sevilla statt.

Steaua Bukarest war der erste osteuropäische Sieger dieses Wettbewerbs, auch durch eine überragende Leistung seines Torhüters Helmuth Duckadam im Finale, der im Elfmeterschießen alle vier Strafstöße des Gegners parierte.

Inhaltsverzeichnis

ModusBearbeiten

Gespielt wurde im Pokalmodus mit Hin- und Rückspielen (bis auf das Finale). Bei Torgleichstand zählte zunächst die größere Zahl der auswärts erzielten Tore; gab es auch hierbei einen Gleichstand, wurde das Rückspiel verlängert und gegebenenfalls sofort anschließend ein Elfmeterschießen zur Entscheidung ausgetragen.

1. RundeBearbeiten

Freilos: Belgien  RSC Anderlecht

Die Hinspiele fanden am 18. September, die Rückspiele am 2. Oktober 1985 statt.

Gesamt Hinspiel Rückspiel
Górnik Zabrze  Polen  2:6 Deutschland BR  FC Bayern München 01:21 1:4
IFK Göteborg  Schweden  5:3 Bulgarien 1971  FK Trakia Plowdiw 3:2 2:1
BFC Dynamo  Deutschland Demokratische Republik 1949  1:4 Osterreich  FK Austria Wien 0:2 1:2
Girondins Bordeaux  Frankreich  2:3 Turkei  Fenerbahçe Istanbul 2:3 0:0
Sparta Prag  Tschechoslowakei  (a)2:2(a) Spanien  FC Barcelona 1:2 1:0
FC Porto  Portugal  2:0 Niederlande  Ajax Amsterdam 2:0 0:0
Jeunesse Esch  Luxemburg  1:9 Italien  Juventus Turin 00:52 1:4
ÍA Akranes  Island  2:7 Schottland  FC Aberdeen 1:3 1:4
Linfield FC  Nordirland  3:4 Schweiz  Servette Genf 2:2 1:2
Zenit Leningrad  Sowjetunion  4:0 Norwegen  Vålerenga Oslo 2:0 2:0
Vejle BK  Danemark  2:5 Rumänien 1965  Steaua Bukarest 1:1 1:4
Rabat Ajax FC  Malta  00:10 Zypern 1960  Omonia Nikosia 0:5 0:5
Kuusysi Lahti  Finnland  4:2 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  FK Sarajevo 2:1 2:1
Honvéd Budapest  Ungarn 1957  5:1 Irland  Shamrock Rovers 2:0 3:1
Hellas Verona  Italien  5:2 Griechenland  PAOK Thessaloniki 3:1 2:1
1 Das Hinspiel fand in Chorzów statt.
2 Das Hinspiel fand in Luxemburg statt.

2. RundeBearbeiten

Die Hinspiele fanden am 23. Oktober, die Rückspiele am 7. November 1985 statt.

Gesamt Hinspiel Rückspiel
Zenit Leningrad  Sowjetunion  3:4 Finnland  Kuusysi Lahti 2:1 1:3 n. V.
Honvéd Budapest  Ungarn 1957  2:4 Rumänien 1965  Steaua Bukarest 1:0 1:4
FC Bayern München  Deutschland BR  7:5 Osterreich  FK Austria Wien 4:2 3:3
RSC Anderlecht  Belgien  4:1 Zypern 1960  Omonia Nikosia 1:0 3:1
Servette Genf  Schweiz  0:1 Schottland  FC Aberdeen 0:0 0:1
IFK Göteborg  Schweden  5:2 Turkei  Fenerbahçe Istanbul 4:0 1:2
Hellas Verona  Italien  0:2 Italien  Juventus Turin 0:0 0:2
FC Barcelona  Spanien  (a)3:3(a) Portugal  FC Porto 2:0 1:3

ViertelfinaleBearbeiten

Die Hinspiele fanden am 5., die Rückspiele am 19. März 1986 statt.

Gesamt Hinspiel Rückspiel
FC Aberdeen  Schottland  (a)2:2(a) Schweden  IFK Göteborg 2:2 0:0
FC Barcelona  Spanien  2:1 Italien  Juventus Turin 1:0 1:1
FC Bayern München  Deutschland BR  2:3 Belgien  RSC Anderlecht 2:1 0:2
Steaua Bukarest  Rumänien 1965  1:0 Finnland  Kuusysi Lahti 0:0 01:03
3 Das Rückspiel fand in Helsinki statt.

HalbfinaleBearbeiten

Die Hinspiele fanden am 2., die Rückspiele am 16. April 1986 statt.

Gesamt Hinspiel Rückspiel
IFK Göteborg  Schweden  3:3
(4:5 i. E.)
Spanien  FC Barcelona 3:0 0:3 n. V.
RSC Anderlecht  Belgien  1:3 Rumänien 1965  Steaua Bukarest 1:0 0:3

FinaleBearbeiten

Steaua Bukarest FC Barcelona
 
7. Mai 1986 in Sevilla (Estadio Ramón Sánchez Pizjuán)
Ergebnis: 0:0 n. V., 2:0 i. E.
Zuschauer: 70.000
Schiedsrichter: Michel Vautrot (Frankreich  Frankreich)
 


Helmuth Duckadam - Miodrag Belodedici - Ștefan Iovan (C) , Adrian Bumbescu, Ilie Bărbulescu - Gavril Balint, Lucian Bălan (72. Anghel Iordănescu), Mihail Majearu, László Bölöni - Marius Lăcătuș, Victor Pițurcă (112. Marin Radu)
Trainer: Emerich Jenei
Urruti - José Ramón Alexanko - Gerardo Miranda, Migueli, Julio Alberto - Víctor Muñoz, Ángel Pedraza, Bernd Schuster (C)  (84. José Moratalla) - Marcos Alonso Peña, Steve Archibald (111. Pichi Alonso), Francisco Carrasco
Trainer: Terry Venables (England  England)
Elfmeterschießen
  Urruti hält gegen Majearu

  Urruti hält gegen Bölöni

  1:0 Marius Lăcătuș

  2:0 Gavril Balint

  Duckadam hält gegen Alexanko

  Duckadam hält gegen Pedraza

  Duckadam hält gegen Pichi Alonso

  Duckadam hält gegen Marcos Alonso
  Miodrag Belodedici, Mihail Majearu, Marius Lăcătuș, Adrian Bumbescu   Julio Alberto, Francisco Carrasco

Beste TorschützenBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten