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Ballon d’Or

ehemaliger Preis der Fußball-Fachzeitschrift France Football
Der Ballon d’Or von Luís Figo

Der Ballon d’Or (französisch für „Goldener Ball“) ist ein seit 1956 von der französischen Fußball-Fachzeitschrift France Football vergebener Preis an die besten männlichen Fußballspieler des jeweiligen Kalenderjahres. Ursprünglich nur für europäische (ab 1995 auch außereuropäische) Spieler von europäischen Vereinen vorgesehen, war die Auszeichnung auch unter dem Namen Europas Fußballer des Jahres bekannt.[1]

Da seit 2007 alle Spieler weltweit gewählt werden können, ermittelt die Auszeichnung mittlerweile den Besten Spieler der Welt[2] bzw. den Weltfußballer des Jahres.[3] Im Vergleich zur von der FIFA vergebenen offiziellen Auszeichnung zum Weltfußballer des Jahres gilt der Ballon d’Or als die prestigeträchtigere Ehrung,[4] wurde aber bis zur Einführung der Wahl zum UEFA Best Player in Europe häufig weiter als Europas Fußballer des Jahres bezeichnet.[5]

Von 2010 bis 2015 wurde der Preis nicht mehr in der traditionellen Form vergeben, sondern France Football und die FIFA schufen die gemeinsame Auszeichnung FIFA Ballon d’Or;[6][7] seit 2016 organisiert die französische Zeitschrift die Vergabe des Ballon d’Or wieder in alleiniger Regie. 2011 führte die UEFA außerdem die Auszeichnung UEFA Best Player in Europe ein, um die Tradition der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres wiederzubeleben.

Erstmals 2018 wurde von France Football auch eine Auszeichnung für die weltbeste Fußballspielerin vergeben, der Ballon d’Or féminin.[8]

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Übersicht Ballon d’Or
Zeitraum Auszeichnung Titel
1956–2006 Ballon d’Or Europas Fußballer des Jahres1,2
2007–2009 Bester Spieler der Welt
bzw.
Weltfußballer des Jahres
2010–2015 FIFA Ballon d’Or3
seit 2016 Ballon d’Or
1 1956–1994: Nur europäische Spieler wählbar
2 1995–2006: Nur Spieler bei europäischen Vereinen wählbar
3 Gemeinsamer Preis mit der FIFA

Der Preis Ballon d’Or geht auf den France-Football-Chefredakteur Gabriel Hanot zurück, der 1956 seine europäischen Kollegen zur Wahl eines Fußballer des Jahres bat.[4] Erster Preisträger war im Jahre 1956 der Engländer Stanley Matthews vom FC Blackpool, er ist mit 41 Jahren auch der älteste Preisträger.

Ursprünglich durften die Journalisten nur europäische Spieler wählen, die auch bei europäischen Vereinen spielten. Ab 1995 durften alle Fußballspieler, die bei einem europäischen Verein spielten, gewählt werden. Im gleichen Jahr wurde der Liberianer George Weah als erster Nichteuropäer ausgezeichnet.[9] Danach kamen bis zur letzten Vergabe der Auszeichnung 2009 die meisten Preisträger (5) aus Brasilien. Ab 2007 konnten alle Fußballspieler unabhängig von ihrer Nationalität und von der Liga, in der sie spielen, gewählt werden.[10] Es wurden aber auch danach nur Spieler von europäischen Vereinen gewählt.

Die erfolgreichsten Spieler waren bis 2012 die Niederländer Johan Cruyff und Marco van Basten, der Franzose Michel Platini und der Argentinier Lionel Messi mit jeweils drei Auszeichnungen. Ab 2012 war Messi zunächst alleiniger Rekordhalter, bis der Portugiese Cristiano Ronaldo 2017 mit ihm gleichzog. Den Preis erhielt in den Jahren von 2008 bis 2017 entweder Messi oder Ronaldo, die insgesamt jeweils fünf Mal ausgezeichnet wurden.

Platini wurde als einziger Spieler drei Mal in Folge geehrt. Vier weitere Spieler wurden je zwei Mal ausgezeichnet, darunter die Deutschen Franz Beckenbauer und Karl-Heinz Rummenigge. Bei den Nationalitäten der Spieler führen Deutsche und Niederländer mit je sieben Titeln. Die erfolgreichsten Vereine sind der FC Barcelona und Juventus Turin, die jeweils neun Mal den Preisträger stellten. Juventus Turin stellte auch als einziger Verein viermal nacheinander (1982–1985) den Preisträger.

Dreimal schafften es Spieler aus demselben Verband unter die ersten Drei: 1972 (Franz Beckenbauer, Gerd Müller und Günter Netzer) und 1981 (Karl-Heinz Rummenigge, Paul Breitner und Bernd Schuster) jeweils aus Deutschland sowie 1988 die Niederländer Marco van Basten, Ruud Gullit und Frank Rijkaard. Letztere spielten zudem allesamt beim AC Mailand, dem es 1989 nochmals gelang, mit Marco van Basten, Franco Baresi und Frank Rijkaard die drei ersten Plätze zu besetzen.

Als einziger Torhüter wurde 1963 Lew Jaschin mit dem Ballon d’Or ausgezeichnet. Lionel Messi war der erste Argentinier, der den Preis gewinnen konnte.[11] Messi erhielt für das Jahr 2009 473 von 480 möglichen Punkten und kam der Maximalpunktzahl damit so nahe wie kein anderer Spieler zuvor.[12]

13 Mal wurde der Ballon-d’Or-Sieger auch zum Weltfußballer des Jahres gewählt.

VergabemodusBearbeiten

Verliehen wurde der Preis von einer Jury mit je einem Sportjournalisten aus den Ländern der 53 Mitgliedsverbände der UEFA sowie 53 Juroren aus den Ländern derjenigen außereuropäischen Verbände, die an mindestens einer Weltmeisterschaftsendrunde teilgenommen haben. Jeder von ihnen vergab an fünf Spieler aus einer von der France-Football-Redaktion vorgegebenen Liste fünf – seit dem Jahr 2016: sechs –, vier, drei, zwei bzw. einen Punkt. Dabei sollte die Leistung der Spieler im jeweiligen Kalenderjahr gewürdigt werden.[13]

Liste der PreisträgerBearbeiten

 
Alfredo Di Stéfano (Sieger 1957 und 1959)
 
Gerd Müller (Sieger 1970)
 
Johan Cruyff (Sieger 1971, 1973 und 1974)
 
Franz Beckenbauer (Sieger 1972 und 1976)
 
Kevin Keegan (Sieger 1978 und 1979)
 
Karl-Heinz Rummenigge (Sieger 1980 und 1981)
 
Michel Platini (Sieger 1983–1985)
 
Marco van Basten (Sieger 1988, 1989 und 1992)
 
Ronaldo (Sieger 1997 und 2002) war 1997 der jüngste Preisträger
  • Verein: Verein, für den der ausgezeichnete Spieler aktiv war. Wenn ein Spieler während des Kalenderjahres den Verein gewechselt hat, wird der abgebende Verein an erster Position genannt.
  • Zweiter und Dritter: Spieler, die auf den nächsten beiden Rängen folgten
  • Grüne Markierung: Grün markierte Spieler wurden im selben Jahr als Weltfußballer des Jahres ausgezeichnet. Hierbei werden nur die offiziellen Weltfußballer des Jahres berücksichtigt, die seit 1991 gewählt wurden. Mit dem FIFA Ballon d’Or als Weltfußballer ausgezeichnete und nominierte Spieler sind außerdem kursiv angegeben.
Jahr Name Land Verein Zweiter Dritter
Ballon d’Or
1956 Stanley Matthews England  England FC Blackpool Spanien 1945  Alfredo Di Stéfano Frankreich  Raymond Kopa
1957 Alfredo Di Stéfano Spanien 1945  Spanien Real Madrid England  Billy Wright England  Duncan Edwards
Frankreich  Raymond Kopa 1
1958 Raymond Kopa Frankreich  Frankreich Real Madrid Deutschland Bundesrepublik  Helmut Rahn Frankreich  Just Fontaine
1959 Alfredo Di Stéfano Spanien 1945  Spanien Real Madrid Frankreich  Raymond Kopa Wales  John Charles
1960 Luis Suárez Spanien 1945  Spanien FC Barcelona Ungarn 1957  Ferenc Puskás Deutschland Bundesrepublik  Uwe Seeler
1961 Omar Sívori Italien  Italien Juventus Turin Spanien 1945  Luis Suárez England  Johnny Haynes
1962 Josef Masopust Tschechoslowakei  Tschechoslowakei Dukla Prag Portugal  Eusébio Deutschland Bundesrepublik  Karl-Heinz Schnellinger
1963 Lew Jaschin Sowjetunion 1955  Sowjetunion Dynamo Moskau Italien  Gianni Rivera England  Jimmy Greaves
1964 Denis Law Schottland  Schottland Manchester United Spanien 1945  Luis Suárez Spanien 1945  Amancio
1965 Eusébio Portugal  Portugal Benfica Lissabon Italien  Giacinto Facchetti Spanien 1945  Luis Suárez
1966 Bobby Charlton England  England Manchester United Portugal  Eusébio Deutschland Bundesrepublik  Franz Beckenbauer
1967 Flórián Albert Ungarn 1957  Ungarn Ferencváros Budapest England  Bobby Charlton Schottland  Jimmy Johnstone
1968 George Best Nordirland  Nordirland Manchester United England  Bobby Charlton Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Dragan Džajić
1969 Gianni Rivera Italien  Italien AC Mailand Italien  Luigi Riva Deutschland  Gerd Müller
1970 Gerd Müller Deutschland  Deutschland FC Bayern München England  Bobby Moore Italien  Luigi Riva
1971 Johan Cruyff Niederlande  Niederlande Ajax Amsterdam Italien  Sandro Mazzola Nordirland  George Best
1972 Franz Beckenbauer Deutschland  Deutschland FC Bayern München Deutschland  Gerd Müller und
Deutschland  Günter Netzer 2
1973 Johan Cruyff Niederlande  Niederlande Ajax Amsterdam
FC Barcelona 3
Italien  Dino Zoff Deutschland  Gerd Müller
1974 Johan Cruyff Niederlande  Niederlande FC Barcelona Deutschland  Franz Beckenbauer Polen  Kazimierz Deyna
1975 Oleh Blochin Sowjetunion 1955  Sowjetunion Dynamo Kiew Deutschland  Franz Beckenbauer Niederlande  Johan Cruyff
1976 Franz Beckenbauer Deutschland  Deutschland FC Bayern München Niederlande  Rob Rensenbrink Tschechoslowakei  Ivo Viktor
1977 Allan Simonsen Danemark  Dänemark Borussia Mönchengladbach England  Kevin Keegan Frankreich  Michel Platini
1978 Kevin Keegan England  England Hamburger SV Osterreich  Hans Krankl Niederlande  Rob Rensenbrink
1979 Kevin Keegan England  England Hamburger SV Deutschland  Karl-Heinz Rummenigge Niederlande  Ruud Krol
1980 Karl-Heinz Rummenigge Deutschland  Deutschland FC Bayern München Deutschland  Bernd Schuster Frankreich  Michel Platini
1981 Karl-Heinz Rummenigge Deutschland  Deutschland FC Bayern München Deutschland  Paul Breitner Deutschland  Bernd Schuster
1982 Paolo Rossi Italien  Italien Juventus Turin Frankreich  Alain Giresse Polen  Zbigniew Boniek
1983 Michel Platini Frankreich  Frankreich Juventus Turin Schottland  Kenny Dalglish Danemark  Allan Simonsen
1984 Michel Platini Frankreich  Frankreich Juventus Turin Frankreich  Jean Tigana Danemark  Preben Elkjær Larsen
1985 Michel Platini Frankreich  Frankreich Juventus Turin Danemark  Preben Elkjær Larsen Deutschland  Bernd Schuster
1986 Igor Belanow Sowjetunion  Sowjetunion Dynamo Kiew England  Gary Lineker Spanien  Emilio Butragueño
1987 Ruud Gullit Niederlande  Niederlande PSV Eindhoven
AC Mailand 4
Portugal  Paulo Futre Spanien  Emilio Butragueño
1988 Marco van Basten Niederlande  Niederlande AC Mailand Niederlande  Ruud Gullit Niederlande  Frank Rijkaard
1989 Marco van Basten Niederlande  Niederlande AC Mailand Italien  Franco Baresi Niederlande  Frank Rijkaard
1990 Lothar Matthäus Deutschland  Deutschland Inter Mailand Italien  Salvatore Schillaci Deutschland  Andreas Brehme
1991 Jean-Pierre Papin Frankreich  Frankreich Olympique Marseille Deutschland  Lothar Matthäus
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Darko Pančev und
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Dejan Savićević 5
1992 Marco van Basten Niederlande  Niederlande AC Mailand Bulgarien  Christo Stoitschkow Niederlande  Dennis Bergkamp
1993 Roberto Baggio Italien  Italien Juventus Turin Niederlande  Dennis Bergkamp Frankreich  Éric Cantona
1994 Christo Stoitschkow Bulgarien  Bulgarien FC Barcelona Italien  Roberto Baggio Italien  Paolo Maldini
1995 George Weah Liberia  Liberia Paris Saint-Germain
AC Mailand 6
Deutschland  Jürgen Klinsmann Finnland  Jari Litmanen
1996 Matthias Sammer Deutschland  Deutschland Borussia Dortmund Brasilien  Ronaldo England  Alan Shearer
1997 Ronaldo Brasilien  Brasilien FC Barcelona
Inter Mailand 7
Jugoslawien Bundesrepublik 1992  Predrag Mijatović Frankreich  Zinédine Zidane
1998 Zinédine Zidane Frankreich  Frankreich Juventus Turin Kroatien  Davor Šuker Brasilien  Ronaldo
1999 Rivaldo Brasilien  Brasilien FC Barcelona England  David Beckham Ukraine  Andrij Schewtschenko
2000 Luís Figo Portugal  Portugal FC Barcelona
Real Madrid 8
Frankreich  Zinédine Zidane Ukraine  Andrij Schewtschenko
2001 Michael Owen England  England FC Liverpool Spanien  Raúl Deutschland  Oliver Kahn
2002 Ronaldo Brasilien  Brasilien Inter Mailand
Real Madrid 9
Brasilien  Roberto Carlos Deutschland  Oliver Kahn
2003 Pavel Nedvěd Tschechien  Tschechien Juventus Turin Frankreich  Thierry Henry Italien  Paolo Maldini
2004 Andrij Schewtschenko Ukraine  Ukraine AC Mailand Portugal  Deco Brasilien  Ronaldinho
2005 Ronaldinho Brasilien  Brasilien FC Barcelona England  Frank Lampard England  Steven Gerrard
2006 Fabio Cannavaro Italien  Italien Juventus Turin
Real Madrid 10
Italien  Gianluigi Buffon Frankreich  Thierry Henry
2007 Kaká Brasilien  Brasilien AC Mailand Portugal  Cristiano Ronaldo Argentinien  Lionel Messi
2008 Cristiano Ronaldo Portugal  Portugal Manchester United Argentinien  Lionel Messi Spanien  Fernando Torres
2009 Lionel Messi Argentinien  Argentinien FC Barcelona Portugal  Cristiano Ronaldo Spanien  Xavi
FIFA Ballon d’Or
2010 Lionel Messi Argentinien  Argentinien FC Barcelona Spanien  Andrés Iniesta Spanien  Xavi
2011 Lionel Messi Argentinien  Argentinien FC Barcelona Portugal  Cristiano Ronaldo Spanien  Xavi
2012 Lionel Messi Argentinien  Argentinien FC Barcelona Portugal  Cristiano Ronaldo Spanien  Andrés Iniesta
2013 Cristiano Ronaldo Portugal  Portugal Real Madrid Argentinien  Lionel Messi Frankreich  Franck Ribéry
2014 Cristiano Ronaldo Portugal  Portugal Real Madrid Argentinien  Lionel Messi Deutschland  Manuel Neuer
2015 Lionel Messi Argentinien  Argentinien FC Barcelona Portugal  Cristiano Ronaldo Brasilien  Neymar
Ballon d’Or
2016 Cristiano Ronaldo Portugal  Portugal Real Madrid Argentinien  Lionel Messi Frankreich  Antoine Griezmann
2017 Cristiano Ronaldo Portugal  Portugal Real Madrid Argentinien  Lionel Messi Brasilien  Neymar
2018 Luka Modrić Kroatien  Kroatien Real Madrid Portugal  Cristiano Ronaldo Frankreich  Antoine Griezmann
1 Edwards und Kopa teilten sich den dritten Platz.
2 Müller und Netzer teilten sich den zweiten Platz.
3 Cruyff wechselte im Sommer 1973 von Ajax Amsterdam zum FC Barcelona.
4 Gullit wechselte im Sommer 1987 vom PSV Eindhoven zum AC Mailand.
5 Matthäus, Pančev und Savićević teilten sich den zweiten Platz.
6 Weah wechselte im Sommer 1995 von Paris St. Germain zum AC Mailand.
7 Ronaldo wechselte im Sommer 1997 vom FC Barcelona zu Inter Mailand.
8 Figo wechselte im Sommer 2000 vom FC Barcelona zu Real Madrid.
9 Ronaldo wechselte im Sommer 2002 von Inter Mailand zu Real Madrid.
10 Cannavaro wechselte im Sommer 2006 von Juventus Turin zu Real Madrid.

RanglistenBearbeiten

 
Lothar Matthäus (Sieger 1990)
 
Matthias Sammer (Sieger 1996)

SpielerBearbeiten

Die Platzierung des Spielers innerhalb dieser Rangliste wird durch die Anzahl der Titel bestimmt. Bei gleicher Anzahl von Titeln wird alphabetisch sortiert. Die Wahlen zum FIFA Ballon d’Or sind kursiv angegeben.

Rang Name Anzahl Jahre
1 Portugal  Cristiano Ronaldo 5 2008, 2013, 2014, 2016, 2017
Argentinien  Lionel Messi 5 2009, 2010, 2011, 2012, 2015
3 Niederlande  Johan Cruyff 3 1971, 1973, 1974
Frankreich  Michel Platini 3 1983, 1984, 1985
Niederlande  Marco van Basten 3 1988, 1989, 1992
6 Deutschland  Franz Beckenbauer 2 1972, 1976
Argentinien  Alfredo Di Stéfano 2 1957, 1959
England  Kevin Keegan 2 1978, 1979
Brasilien  Ronaldo 2 1997, 2002
Deutschland  Karl-Heinz Rummenigge 2 1980, 1981

VereineBearbeiten

Die Platzierung des Vereins innerhalb dieser Rangliste wird durch die Anzahl der Titel bestimmt. Bei gleicher Anzahl von Titeln wird alphabetisch nach Ortsname sortiert. Die Wahlen zum FIFA Ballon d’Or sind kursiv angegeben.

Rang Verein Anzahl Jahre
1 FC Barcelona 13 1960, 1973, 1974, 1994, 1995, 1997, 2000, 2005, 2009, 2010, 2011, 2012, 2015
2 Real Madrid 11 1957, 1958, 1959, 2000, 2002, 2006, 2013, 2014, 2016, 2017, 2018
3 Juventus Turin 9 1961, 1982, 1983, 1984, 1985, 1993, 1998, 2003, 2006
4 AC Mailand 8 1969, 1987, 1988, 1989, 1992, 1995, 2004, 2007
5 FC Bayern München 5 1970, 1972, 1976, 1980, 1981
6 Manchester United 4 1964, 1966, 1968, 2008
7 Inter Mailand 3 1990, 1997, 2002
8 Ajax Amsterdam 2 1971, 1973
Hamburger SV 2 1978, 1979
Dynamo Kiew 2 1975, 1986

NationalitätBearbeiten

Die Platzierung des Landes innerhalb dieser Rangliste wird durch die Anzahl der Titel bestimmt. Bei gleicher Anzahl von Titeln wird alphabetisch sortiert.

Rang Land Anzahl
1 Deutschland  Deutschland 7
Niederlande  Niederlande 7
Portugal  Portugal 7
4 Frankreich  Frankreich 6
5 Argentinien  Argentinien 5
Brasilien  Brasilien 5
England  England 5
Italien  Italien 5
9 Spanien  Spanien 3
Sowjetunion  Sowjetunion 3

Liste der PreisträgerinnenBearbeiten

Erstmals wählte 2018 eine Jury aus Sportjournalisten, die im Bereich Frauenfußball arbeiten, die weltbeste Spielerin aus einer 15 Kandidatinnen umfassenden Vorschlagsliste aus.

  • Verein: Verein, für den die ausgezeichnete Spielerin aktiv war. Wenn eine Spielerin während des Kalenderjahres den Verein gewechselt hat, wird der abgebende Verein an erster Position genannt.
  • Zweite und Dritte: Spielerinnen, die auf den nächsten beiden Rängen folgten
  • Grüne Markierung: Grün markierte Spielerinnen wurden im selben Jahr als Weltfußballerin des Jahres ausgezeichnet.
Jahr Name Land Verein Zweite Dritte
Ballon d’Or féminin
2018 Ada Hegerberg Norwegen  Norwegen Olympique Lyon Danemark  Pernille Harder Deutschland  Dzsenifer Marozsán

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Robert Hohensee, Christoph Huber, Ulrich Matheja: Kicker Fußball-Almanach 2010. Copress Verlag, München 2009, ISBN 978-3-7679-0912-0, S. 708.
  2. Kaka wins 2007 award. In: news.bbc.co.uk. 1. Dezember 2008, abgerufen 14. Januar 2017.
  3. Ballon d’Or – Ronaldo zum vierten Mal Weltfußballer. spiegel.de, 13. Dezember 2017, abgerufen am 23. Januar 2017.
  4. a b Ronaldo joins legendary list. In: news.bbc.co.uk. British Broadcasting Corporation, 1. Dezember 2008, abgerufen am 28. September 2013 (englisch).
  5. England trio on Euro award list. In: news.bbc.co.uk. 19. Oktober 2008, abgerufen 14. Januar 2017.
  6. Einigkeit beim "Weltfußballer". In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 5. Juli 2010, abgerufen am 11. Januar 2011.
  7. France Football vergibt Ballon d'Or vor Jahresende. In: goal.com. 21. September 2016, abgerufen am 21. September 2016.
  8. France Football schafft den Ballon d’Or für Frauen“ vom 25. September 2018 bei footofeminin.fr
  9. The 1990s Ballon d'Or winners. In: news.bbc.co.uk. British Broadcasting Corporation, 1. Dezember 2008, abgerufen am 28. September 2013 (englisch).
  10. Kaka wins 2007 award. In: news.bbc.co.uk. British Broadcasting Corporation, 1. Dezember 2008, abgerufen am 28. September 2013 (englisch).
  11. Alfredo Di Stéfano und Omar Sívori waren zwar auch gebürtige Argentinier, bei ihrer Wahl hatten sie aber bereits die spanische bzw. italienische Staatsbürgerschaft angenommen, und damals wurden nur europäische Spieler ausgezeichnet.
  12. Messi ist Europas Fußballer des Jahres. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 1. Dezember 2009, abgerufen am 28. September 2013.
  13. France Football vom 25. September 2007, S. 20–23.
  Diese Seite wurde am 23. Oktober 2009 in dieser Version in die Auswahl der informativen Listen und Portale aufgenommen.