Schottland

Landesteil im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Schottland (Begriffsklärung) aufgeführt.
Scotland (englisch/scots)
Alba (schottisch-gälisch)
Schottland
Flagge Schottlands
Wappen Schottlands
Flagge Wappen
Wahlspruch: In My Defens God Me Defend (scots)
(„In meiner Bedrängnis schütze mich Gott“)
Amtssprache Englisch, Schottisch-Gälisch, Scots
Hauptstadt Edinburgh
Staatsform parlamentarische Monarchie
Regierungssystem dezentrales Parlament
innerhalb der
parlamentarischen Monarchie
Staatsoberhaupt Königin Elisabeth II.,

Minister für Schottland
David Mundell

Regierungschef Erste Ministerin
Nicola Sturgeon
Fläche 77.910[1] km²
Einwohnerzahl 5.347.600 (Stand 2014)[1]
Bevölkerungsdichte 69 Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt 150 Mrd. £ (177 Mrd. €, 235 Mrd. $) (Schätzung 2013)
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner 28.326 £ (33.425 €, 44.378 $) (Schätzung 2013)
Währung Pfund Sterling (GBP)
Nationalhymne Scotland the Brave, The Flower of Scotland, Scots Wha Hae (alle inoffiziell)
Nationalfeiertag St. Andrew's Day
Zeitzone UTC±0 WEZ
UTC+1 WESZ
ISO 3166 GB-SCT
SCO
Internet-TLD .uk; .scot2
Telefonvorwahl +44
1 General Register Office for Scotland
2 Die Top-Level-Domain .scot ist seit Juli 2014 verfügbar.
FrankreichGuernseyJerseyIsle of ManIrlandWalesNordirlandEnglandSchottlandLage Schottlands innerhalb des Vereinigten Königreichs
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Lage Schottlands innerhalb des Vereinigten Königreichs
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Heutige Verwaltungsgliederung Schottlands

Schottland (englisch/scots Scotland [ˈskɔtlənd], schottisch-gälisch Alba [ˈaləpə], lateinisch Caledonia) ist ein Landesteil des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland. Schottland besteht aus dem nördlichen Drittel der größten europäischen Insel Großbritannien sowie mehreren Inselgruppen. Die schottische Hauptstadt ist seit 1437 Edinburgh (vorher Perth).

Das Königreich Schottland und das Königreich England wurden ab 1603 in Personalunion regiert. 1707 wurden die beiden Staaten zum Königreich Großbritannien vereinigt. Durch Zusammenschluss mit dem Königreich Irland entstand 1801 das Vereinigte Königreich Großbritannien und Irland.

In den letzten Jahrzehnten ist in Schottland eine starke Bewegung für eine Auflösung der Union mit England und damit die Abspaltung vom Vereinigten Königreich entstanden. Das Land hat bereits durch den Prozess der innerbritischen Devolution weitgehend Autonomiestatus innerhalb des Vereinigten Königreichs. Bei einer Volksabstimmung im September 2014 entschied sich eine knappe Mehrheit der Wähler für einen Verbleib im Vereinigten Königreich. Nachdem am 23. Juni 2016 das Vereinigte Königreich in einem Referendum den Austritt aus der Europäischen Union beschloss, werden Forderungen nach einem neuen schottischen Referendum über die Loslösung vom Vereinigten Königreich erhoben.[2] Die große Mehrheit der schottischen Bürger stimmte im Referendum für den Verbleib in der Europäischen Union.

Inhaltsverzeichnis

EtymologieBearbeiten

"Scotland" kommt von Scoti, dem lateinischen Namen für die Gälen. Das lateinische Wort Scotia ("Land der Gälen") wurde ursprünglich für Irland verwendet. Spätestens ab dem 11. Jahrhundert wurde Scotia im (gälisch sprechenden) Schottland nördlich des Flusses Forth verwendet, neben Albania oder Albany, die beide vom gälischen Alba abstammten. Seit dem Spätmittelalter wird der Gebrauch von den Wörtern Scots und Scotland für alles aus Schottland allgemein umfasst.

GeographieBearbeiten

 
Übersichtskarte Schottlands
(→Topographische Karte)

Schottland umfasst das nördliche Drittel der Insel Großbritannien und hat eine Fläche von 78.772 km². Südlich grenzt es zwischen dem Solway Firth im Westen und dem Fluss Tweed an der Ostküste auf 96 km an England. Es teilt sich in drei geografische Regionen auf: die Highlands, die Central Lowlands und die Southern Uplands. Der höchste Berg Schottlands (und ganz Großbritanniens) ist der 1345 m hohe Ben Nevis bei Fort William. Er gehört zu den sogenannten Munros.

Der südlichste Punkt des schottischen Festlands liegt bei 54 Grad 38' auf der Halbinsel Mull of Galloway, der nördlichste bei John o’ Groats auf 58 Grad 38' nördlicher Breite. Damit liegt der südlichste Festlandsteil Schottlands auf selber geographischer Breite wie z. B. die deutsche, in der Nordsee gelegene Hallig Langeneß, der nördlichste auf Höhe von Südnorwegen. Insgesamt liegt Schottland im Wesentlichen aber auf derselben geographischen Breite wie Dänemark.

Durch die zerklüftete Landschaft der Highlands entstanden viele Seen und teils tief eingeschnittene Meeresarme, die in Schottland als Loch bezeichnet werden. Die bekanntesten Beispiele sind der Loch Ness und der Loch Lomond.

Schottland westlich vorgelagert ist die Inselgruppe der Hebriden, die deutlich getrennt sind in die Gruppen der Inneren und Äußeren Hebriden. Nördlich von Schottland liegen die Inselgruppen der Orkney-Inseln und deutlich weiter entfernt die Shetland-Inseln.

Bevölkerungsschwerpunkt ist der Central Belt zwischen Edinburgh und Glasgow.

KlimaBearbeiten

Das Klima in Schottland ist gemäßigt mit tendenziell sehr unbeständigem Wetter. In den Atlantikregionen wird es durch den Golfstrom erwärmt. Die Temperaturen sind niedriger als im Rest Großbritanniens, was sich aus der nördlicheren Lage ergibt. Schottlands Hochmoore erreichten im Januar 1982 mit rund –27,2 °C bei Braemar in den Grampian Mountains die tiefsten Temperaturen, die jemals in Großbritannien gemessen wurden. Die Sommertemperaturen liegen um etwa 18 °C. Die höchste gemessene Temperatur wurde am 9. August 2003 mit 32,9 °C in Greycrook an der Region Scottish Borders aufgezeichnet. Allgemein ist der Westen wärmer als der Osten Schottlands, da durch den Golfstrom das Wasser des Atlantiks wärmer als das der Nordsee ist. Die Western Highlands sind mit 3.000 mm jährlichem Niederschlag am regenreichsten. Im Winter ist nur in den Höhenlagen regelmäßig mit Schneefall zu rechnen.

Fauna und FloraBearbeiten

Schottlands Wildnis ist typisch für den Nordwesten Europas, obwohl einige der größeren Säugetiere wie der Luchs, der Braunbär, der Wolf, der Elch und das Walross in historischen Zeiten bis zum Aussterben gejagt wurden. Es gibt wichtige Populationen von Robben und international bedeutende Nistplätze für eine Vielzahl von Seevögeln wie Basstölpel. Der Steinadler ist so etwas wie nationales Symbol.

Auf den hohen Berggipfeln sieht man während der Wintermonate manche Arten wie das Alpenschneehuhn mit ihren weißen Federkleid, den Schneehase und das Hermelin kann man mit ihren weißen Winterfell beobachten. Es existieren noch Reste des einheimischen Waldkiefernwaldes und innerhalb dieser Gebiete kann der Schottischer Kreuzschnabel, die einzige britische endemische Vogelart und Wirbeltier, neben Auerhuhn, Wildkatze, rotem Eichhörnchen und Baummarder beobachtet werden. Verschiedene Tiere wurden wieder eingeführt, darunter der Seeadler im Jahr 1975, der Rotmilan in den 1980er Jahren, und es gab experimentelle Projekte mit dem Biber und dem Wildschwein. Heute liegt ein Großteil des verbliebenen einheimischen Kaledonischen Waldes im Cairngorms-Nationalpark und der Rest in 84 Orten in ganz Schottland. An der Westküste bleiben Reste des alten keltischen Regenwaldes, vor allem auf der Taynish-Halbinsel in Argyll, diese Wälder sind wegen der hohen Abholzung in der schottischen Geschichte besonders selten.

Die Flora des Landes ist vielfältig und umfasst sowohl Laub- und Nadelwald und Moor- und Tundra-Arten. Allerdings beeinflusst die groß angelegte kommerzielle Baumpflanzung und die Bewirtschaftung des Hoch-Heidelandschafts Lebensraums für die Beweidung von Schafen und kommerziellen Sportaktivitäten die Verteilung von einheimischen Pflanzen und Tieren. Der größte Baum Großbritanniens ist eine große Küsten-Tanne, die neben Loch Fyne, Argyll in den 1870er Jahren gepflanzt wurde, und die Fortingall Yew kann 5.000 Jahre alt sein und ist wahrscheinlich die älteste lebende Sache in Europa. Obwohl die Anzahl der nativen Gefäßpflanzen nach Weltnormen niedrig ist, sind Schottlands Moose von beträchtlicher globaler Bedeutung.

Siehe auch: Fauna Schottlands

BevölkerungBearbeiten

SpracheBearbeiten

In Schottland werden drei Sprachen gesprochen: Englisch, Lowland Scots und Schottisch-Gälisch (englisch: Gaelic; Eigenbezeichnung: Gàidhlig [ˈgɑːlik]).

Fast alle Schotten sprechen Standardenglisch. Das Meldeamt nimmt an, dass 30 Prozent der Bevölkerung daneben fließend Scots (Schottisch) sprechen. Etwas mehr als ein Prozent der Bevölkerung gibt als Muttersprache Schottisch-Gälisch an, eine keltische Sprache, mit dem Irischen verwandt. Nur auf den Äußeren Hebriden gibt es noch eine Schottisch-Gälisch sprechende Mehrheit, was sich auch im offiziellen schottisch-gälischen Namen der Inseln Na h-Eileanan Siar [ˌnaˈhelənən ˈʃa(ː)ɾ] (englisch: the Western Isles; als Wahlkreis Na h-Eileanan an Iar [ˌnaˈhɛlənən ˌaɲˈaɾ]) widerspiegelt. Dennoch beherrschen fast alle Schottisch-Gälisch-Sprecher auch fließend Englisch.

Als König Jakob VI. (englisch: James VI, gälisch: Seumas VI [ˈʃeiːməs]) von Schottland 1603 als Jakob I. den englischen Thron bestieg, wurde am schottischen Hof und im Parlament noch Lowland Scots geschrieben und gesprochen.

Sowohl Englisch als auch Scots werden vom schottischen Parlament als Amtssprachen anerkannt, beide mit demselben Respekt, aber nicht mit derselben Wertigkeit. Schottisch-Gälisch wurde offiziell 2005 durch den „Gaelic Language (Scotland) Act“ anerkannt. Scots wurde offiziell als „regionale Sprache oder Minderheitensprache“ auf Basis der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen anerkannt, die 2001 vom Vereinigten Königreich ratifiziert und 2003 von der Schottischen Exekutive im Partnerschaftsabkommen („Partnership Agreement“) unterstützt wurde. Das Projekt „Schottisches Wörterbuch“ wird von staatlicher Seite finanziell unterstützt.

ReligionBearbeiten

Der Apostel Andreas ist Nationalheiliger und Schutzpatron des Landes. Jedes Jahr wird ihm zu Ehren am 30. November der St. Andrews Day zelebriert, der ein Nationalfeiertag in Schottland ist. Zudem basiert die Flagge Schottlands auf dem Andreaskreuz (engl. saltire).

Verteilung der Religionen in Schottland
(gemäß Scotland’s Census 2011[3])
Religion Bevölkerungs-
anteil
in %
Church of Scotland 1.717.871 32,4 %
römisch-katholisch 841.053 15,9 %
andere Christen 291.275 5,5 %
Islam 76.737 1,4 %
Hinduismus 16.379 0,3 %
Buddhismus 12.795 0,2 %
Sikhismus 9.055 0,2 %
Judentum 5.887 0,1 %
andere Religionen 15.196 0,3 %
bekenntnislos 1.941.116 36,7 %
keine Antwort 368.039 7,0 %
Gesamt 5.295.403 100 %

Auswahl schottischer Kirchen:

Größte StädteBearbeiten

Größte Städte in Schottland
(gemäß Scotland’s Census 2011)
Rang Name Council area Einwohner Rang Name Council area Einwohner
1 Glasgow Glasgow City 590.507 11 Dunfermline Fife 49.706
2 Edinburgh City of Edinburgh 459.366 12 Inverness Highland 48.201
3 Aberdeen Aberdeen City 195.021 13 Perth Perth and Kinross 46.970
4 Dundee Dundee City 147.285 14 Ayr South Ayrshire 46.849
5 Paisley Renfrewshire 78.834 15 Kilmarnock East Ayrshire 46.159
6 East Kilbride South Lanarkshire 74.395 16 Greenock Inverclyde 44.248
7 Livingston West Lothian 56.269 17 Coatbridge North Lanarkshire 43.841
8 Hamilton South Lanarkshire 53.188 18 Glenrothes Fife 39.277
9 Cumbernauld North Lanarkshire 52.270 19 Airdrie North Lanarkshire 37.132
10 Kirkcaldy Fife 49.709 20 Stirling Stirling 36.142

BildungBearbeiten

Das schottische Bildungssystem unterscheidet sich vom Rest des Vereinigten Königreichs. Der "Curriculum for Excellence" bildet den Rahmenlehrplan für Kinder und Jugendliche ab dem 3. bis 18. Lebensjahr. Alle 3- und 4-jährigen Kinder in Schottland haben Anspruch auf einen kostenlosen Kindergartenplatz. Die Grundschulbildung beginnt bei ca. 5 Jahren und dauert 7 Jahre (P1-P7); Kinder in Schottland lernen Standard-Niveau oder machen Zwischen-Qualifikationen im Alter zwischen 14 und 16. Diese werden gestrichen und ersetzt durch die nationalen Qualifikationen des Curriculum for Excellence. Das Schulabgangsalter beträgt 16 Jahre, danach können die Schüler wählen, ob sie Schule weiter besuchen und weiterzulernen für Zugang zu einer mittleren oder höher-gradigen und fortgeschrittenen höheren Qualifikation. Eine kleine Anzahl von Schülern an bestimmten privaten, unabhängigen Schulen kann dem englischen System folgen und stattdessen GCSEs und A- und AS-Levels studieren.

Es gibt fünfzehn schottische Universitäten, von denen einige zu den ältesten der Welt gehören. Dazu gehören die Universität von St. Andrews, die Universität von Glasgow, die Universität von Aberdeen und die Universität von Edinburgh - viele davon gehören zu den besten in Großbritannien. Proportional hatte Schottland mehr Hochschulen in QS 'World University Rankings' Top 100 im Jahr 2012 als jede andere Nation. Das Land produziert 1 % der weltweit veröffentlichten Forschungen mit weniger als 0,1 % der Weltbevölkerung und Hochschulen machen 9 % des schottischen Dienstleistungssektors aus. Schottlands Universitätsgerichte sind die einzigen Einrichtungen in Schottland, die berechtigt sind, Grade zu vergeben. Die Hochschulen von Schottland werden ergänzt durch die weiterführende und höhere Weiterbildung von 43 Hochschulen. Hochschulen bieten National Certificates, höhere nationale Zertifikate und höhere nationale Diplome an. Diese Gruppen von Zertifikaten, zusammen mit Scottish Vocational Qualifications, zielen darauf ab das sichergestellt wird, das die Bevölkerung von Schottland die entsprechenden Fähigkeiten und Kenntnisse hat, um die Bedürfnisse für eine guten Arbeitsplatz zu erfüllen.

Im Jahr 2014, wurde ein Forschungsbericht des Amt für nationale Statistiken veröffentlicht, in dem steht dass Schottland das am höchsten ausgebildete Land in Europa war und unter den gut ausgebildeten in der Welt im Hinblick auf die tertiäre Bildung, mit etwa 40 % der Menschen in Schottland im Alter von 16–64 auf NVQ level 4 und höher erreicht. Basierend auf den ursprünglichen Daten für die EU-Statistikregionen rangieren alle vier schottischen Regionen deutlich über dem europäischen Durchschnitt für die Vollendung des Tertiärbereichs von 25- bis 64-Jährigen.

GesundheitBearbeiten

 
NHS Scotland's Queen Elizabeth University Hospital, Glasgow

Das Gesundheitswesen in Schottland wird hauptsächlich von NHS Scotland, den öffentlichen Gesundheitssystem zur Verfügung gestellt. Dies wurde durch den National Health Service (Scotland) Act 1947 (später ersetzt durch den National Health Service (Scotland) Act 1978) gegründet und trat am 5. Juli 1948 in Kraft, gleichzeitig mit der Einführung des NHS in England und Wales. Doch schon vor 1948 war die Hälfte der schottischen Landmasse bereits durch staatlich geförderte Gesundheitsfürsorge abgedeckt, die vom Highlands and Islands Medical Service zur Verfügung gestellt wurde. Die Gesundheitspolitik und die Finanzierung liegt in der Verantwortung des Health Directorates der schottischen Regierung. Die derzeitige Ministerin für Gesundheit und Sport ist Shona Robison und der Director-General (DG) Health und Chief Executive NHS Scotland ist Paul Gray.

Im Jahr 2008 hatte die NHS in Schottland rund 158.000 Mitarbeiter, darunter mehr als 47.500 Krankenschwestern, Hebammen und health visitors und über 3.800 Berater. Darüber hinaus gibt es auch mehr als 12.000 Ärzte, Allgemeinmediziner und verwandte Gesundheitsberufe, darunter Zahnärzte, Augenoptiker und Apotheker in den Gemeinden, die als unabhängige Auftragnehmer für eine Reihe von Dienstleistungen im NHS Gebühren und Zulagen bekommen. Diese Gebühren und Zulagen wurden im Mai 2010 gestrichen, Rezepte sind jetzt völlig kostenlos. Zahnärzte und Optiker können eine Gebühr erheben wenn der Haushalt des Patienten über einen bestimmten Betrag verdient, das sind etwa £ 30.000 pro Jahr.

GeschichteBearbeiten

Vor rund 12.000 Jahren begann mit dem allmählichen Zurückweichen der eiszeitlichen Vergletscherung die Wiederbesiedlung West-, Nordwest- und Nordeuropas und damit auch der heutigen Britischen Inseln über das heute unter der südlichen Nordsee liegende Flachland von Doggerland, das bis etwa 5.000 v. Chr. die Britischen Inseln von Ostengland bis hinüber nach Jütland mit dem europäischen Festland verband und dann durch den Meeresanstieg aufgrund des Abschmelzens der eiszeitlichen Gletscher verschwand. Die frühesten Einwohner waren mesolithische Jäger und Sammler sowie Fischer beziehungsweise ab etwa 4.500 v. Chr. einwandernde neolithische Bauern. Die ältesten archäologischen Hinweise auf menschliche Wohnplätze und Kultstätten stammen aus der Zeit um 6.000 v. Chr.

Im Jahre 43 n. Chr. eroberte Kaiser Claudius den südlichen Teil Britanniens. Ab circa 80 n. Chr. marschierten die Römer mehrmals in das Gebiet des heutigen Schottland ein, konnten aber keine dauerhafte Herrschaft errichten. Der Hadrianswall als Nordgrenze von Römisch-Britannien wurde in den Jahren 122 bis 128 zwischen den Mündungen von Tyne und Solway gebaut. Um 400 n. Chr. gaben die Römer Britannien auf.

Im Jahre 503 landeten die Skoten (Kelten aus Irland) an der Westküste Schottlands. 843 vereinte Kenneth MacAlpin die Skoten und Pikten als eine Nation. Unter Malcolm III., der 1057 König Macbeth getötet hatte, verstärkte sich der englische Einfluss. Nach dem Aussterben des Königshauses im Jahre 1290 annektierte der englische König Eduard I. Schottland.

 
Flagge der Könige Schottlands

1297 siegte William Wallace in der Schlacht von Stirling Bridge über die englischen Truppen. 1314 schlugen die Schotten unter Robert the Bruce die Engländer, angeführt von Eduard II., in der Schlacht von Bannockburn erneut. 1320 wurde die Erklärung von Arbroath aufgesetzt. Sie sollte den Papst dazu bringen, die schottische Unabhängigkeit von England anzuerkennen. Papst Johannes XXII. in Avignon akzeptierte die Erklärung.

Im 14. Jahrhundert bestieg das Haus Stuart den schottischen Thron. 1603 wurde Jakob VI. von Schottland als Jakob I. auch König von England. So wurden die beiden Kronen vereinigt. Schottland und England blieben aber vorerst separate Königreiche.

Die schottische Opposition gegen Jakobs Sohn Karl spielte eine wichtige Rolle beim Ausbruch des englischen Bürgerkriegs, in dessen Folge auch in Schottland vorübergehend die Monarchie abgeschafft wurde. Die Entthronung von Karls Sohn Jakob II. 1688 spaltete auch Schottland. 1692 wurden beim Massaker von Glencoe zahlreiche Angehörige des Clan MacDonald auf Anordnung der Regierung in einer Strafaktion ermordet. 78 Clanmitglieder wurden getötet oder erfroren auf der Flucht im tobenden Februarschneesturm. Dieses Ereignis blieb tief im schottischen Nationalbewusstsein haften.

Mit dem Act of Union 1707 wurde Schottland formal mit England zum Königreich Großbritannien vereinigt. Schottland löste sein Parlament auf und schickte Abgeordnete ins Parlament von Westminster. Versuche der Stuarts, den schottischen und englischen Thron zurückzugewinnen, scheiterten schließlich endgültig 1746 in der Schlacht bei Culloden, in der „Bonnie Prince Charlie“ (Prinz Charles Edward Stuart) geschlagen wurde.

Um 1780 begannen die Highland Clearances, die Vertreibung von Kleinbauern (Crofters), um Platz für Schafzucht zu schaffen. 1820 erreichte die industrielle Revolution Schottland. Schiffbau, Kohlebergbau, Eisen- und Stahlhütten ersetzten die Textilwirtschaft als Schottlands Hauptindustrie. 1975 wurde das erste Öl von der Nordsee an Land gepumpt. Schottland wurde ein Erdöl förderndes Land.

1997 stimmte die schottische Bevölkerung mit überwältigender Mehrheit für ein eigenes Parlament mit begrenzten Kompetenzen innerhalb des Vereinigten Königreichs. 1999 wurde ein neues schottisches Parlament gewählt. Es ist für innerschottische Angelegenheiten zuständig.

Im Rahmen eines Referendums stimmte am 18. September 2014 das wahlberechtigte Volk bei einer historisch hohen Wahlbeteiligung von 85 Prozent mit 55 Prozent der abgegebenen Stimmen jedoch gegen die Auflösung der Union. Während bei den jungen Wählern eine deutliche Mehrheit für eine Unabhängigkeit Schottlands stimmte, ergab sich bei den über 65 Jahre alten Wählern eine große Mehrheit gegen die Abspaltung.[4]

PolitikBearbeiten

Politisches SystemBearbeiten

1999 bekam Schottland sein eigenes Parlament, zum ersten Mal seit seiner Vereinigung mit England im Jahr 1707. Seitdem sind schottisches Parlament, Erster Minister (vergleichbar mit Ministerpräsidenten und Landeshauptleuten) und die schottische Regierung für die meisten Aspekte der Innenpolitik verantwortlich. Der Amtssitz dieser Institutionen ist Edinburgh. Als Teil des Vereinigten Königreiches hat Schottland kein eigenes Staatsoberhaupt.

LegislativeBearbeiten

Hauptartikel: Schottisches Parlament

Die legislative Gewalt liegt außer beim schottischen Parlament auch weiterhin beim Parlament des Vereinigten Königreiches in Westminster, wobei letzteres Entscheidungen, die das schottische Parlament getroffen hat, auch überstimmen kann. Das schottische Parlament hat die Entscheidungsgewalt in den Bereichen, die ihm vom britischen Parlament übertragen wurden, darunter Bildung, Gesundheit, Landwirtschaft und Justiz. Hier kann das Parlament Gesetze erlassen und hat einen begrenzten Spielraum bei der Festlegung von Steuersätzen. Außerdem ist die schottische Exekutive dem Parlament gegenüber rechenschaftspflichtig. Andere Aufgaben wie der komplette Bereich der Außenpolitik werden weiterhin vom britischen Parlament wahrgenommen. In den letzten Jahren wurden immer mehr Rechte dem schottischen Parlament übertragen.

Seit September 2004 ist der Sitz des Parlaments im neuen Parlamentsgebäude in Holyrood, einem Stadtteil von Edinburgh, direkt gegenüber von Holyrood Palace, der offiziellen Residenz der Königin in Schottland. Der Entwurf stammt vom katalanischen Architekten Enric Miralles. Es wird durch sein markantes Dach in Form eines umgedrehten Schiffes geprägt. Eröffnet wurde es am 9. Oktober 2004 von Königin Elisabeth II.

 
Innenansicht des schottischen Parlaments

ExekutiveBearbeiten

Die schottische Regierung unter Leitung des Ersten Ministers ist seit 1999 für die meisten Aspekte der Innenpolitik Schottlands verantwortlich und ist dem schottischen Parlament gegenüber rechenschaftspflichtig. Seit dem 19. November 2014 ist Nicola Sturgeon von der SNP First Minister. Der Amtssitz dieser Institutionen ist das St. Andrew’s House in Edinburgh.

Erste Minister Schottlands
Name Partei Zeitraum
Donald Dewar Labour 1999–2000
Henry McLeish Labour 2000–2001
Jack McConnell Labour 2001–2007
Alex Salmond SNP 2007–2014
Nicola Sturgeon SNP seit 2014

JudikativeBearbeiten

Schottland hat eine eigenständige Rechtsordnung, die im Vergleich zum englischen Recht stärkere Ähnlichkeit mit den Rechtsordnungen Kontinentaleuropas hat. Auch die Gerichts- und vielfach die Verwaltungsorganisation unterscheidet sich von der englischen.

Der Lord Advocate ist der Chefjustiziar der schottischen Exekutive und der Krone in Schottland für Zivil- und Strafrecht.

UnabhängigkeitsbestrebungenBearbeiten

Schottland wurde durch den Act of Union 1707 mit England zum Königreich Großbritannien vereinigt. Die schottische Regierung unter Alex Salmond (SNP), die sich seit der Wahl 2011 auf eine absolute Mehrheit im Parlament stützen kann, hatte angekündigt, während der laufenden Legislaturperiode eine Abstimmung zur Unabhängigkeit durchzuführen.[5] Näheres zur Durchführung eines Volksentscheides in der zweiten Hälfte 2014 wurde Ende Januar 2012 öffentlich gemacht.[6] Am 15. Oktober 2012 einigten sich der britische Premier David Cameron und der schottische Erste Minister Alex Salmond auf einen Zeitpunkt und Eckpunkte des Referendums. Am 18. September 2014 durften die schottischen Bürger endgültig darüber abstimmen, ob Schottland ein souveräner, unabhängiger Staat werden oder weiterhin Teil des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland bleiben sollte.[7] Für den Fall eines Sieges der Unabhängigkeitsbewegung hatte die SNP-Regierung im Februar 2012 einen Zeitplan vorgestellt. Dieser sah den schottischen Unabhängigkeitstag für den März 2016 vor. Bis zu diesem Datum sollte eine geschriebene schottische Verfassung vorliegen.[8]

Nach dem amtlichen Endergebnis der Abstimmung, das am Morgen des 19. September 2014 vorlag, stimmte die Mehrheit der Wahlberechtigten am Vortag auf die Frage, ob Schottland ein unabhängiges Land sein und sich von Großbritannien abspalten solle, mit Nein. 55,3 Prozent stimmten gegen und 44,7 Prozent für eine Abspaltung. Die Wahlbeteiligung war mit 84,6 Prozent außerordentlich hoch. In manchen Wahlkreisen lag sie sogar bei über 90 Prozent.[9]

Referendum zum Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union

Am 23. Juni 2016 fand das Referendum zum Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union statt, wobei die Mehrheit für das Verlassen der Europäischen Union stimmte. Während in den Landesteilen England und Wales insgesamt mehrheitlich für einen Austritt gestimmt wurde, stimmten die Mehrheiten der Landesteile Schottland und Nordirland für einen Verbleib in der Europäischen Union.[10] Am Folgetag stellte die Erste Ministerin Nicola Sturgeon für Schottland ein weiteres Unabhängigkeitsreferendum vom Vereinigten Königreich in Aussicht, um den Willen der schottischen Bevölkerung zu einem EU-Verbleib zu wahren.[11]

VerwaltungsgliederungBearbeiten

In Schottland ist die Verwaltung seit 1996 landesweit einstufig gegliedert. Es bestehen 32 Council Areas, darunter drei Inselbezirke. Aberdeen, Dundee, Edinburgh, Glasgow, Inverness, Perth und Stirling besitzen den Status einer City .

RechtBearbeiten

Hauptartikel: Recht Schottlands

Die Eigenständigkeit des teilweise auf der Rezeption des römischen Rechts basierenden schottischen Rechtssystems blieb nach dem Act of Union 1707 erhalten, auch wenn seit 1800 der Einfluss des englischen Rechts durch die Gesetzgebung des Parlaments und die Rechtsprechung des House of Lords beständig wuchs. Impulse erhielt das schottische Recht in der neueren Zeit durch den Einfluss des Europarechts und die Konstitution des Schottischen Parlaments.

PolizeiBearbeiten

Die Police Service of Scotland (schott.-gäl. Seirbheis Phoilis na h-Alba, dt. Polizeidienst von Schottland), kurz Police Scotland, ist die nationale Polizei von Schottland. Sie wurde im Jahr 2013 mit dem Zusammenschluss von acht regionalen Polizeikräften in Schottland sowie der Scottish Police Services Authority (dt. etwa Spezialdienste der schottischen Polizeidienststellen), einschließlich der Scottish Crime and Drug Enforcement Agency (dt. etwa Schottische Kriminalitäts- und Drogenbekämpfungsbehörde), gegründet. Obwohl sie die Kräfte nicht formell absorbierte, führte die Fusion auch zur Auflösung der Association of Chief Police Officers in Scotland.

Police Scotland ist die zweitgrößte Polizei im Vereinigten Königreich (nach der Metropolitan Police Service) in Bezug auf die Anzahl der Polizisten, und die größte territoriale Polizei in Bezug auf ihren Zuständigkeitsbereich. Der Chief Constable ist verantwortlich für die Scottish Police Authority (dt. etwa Schottische Polizeibehörde), und die Truppe wird von Her Majesty's Inspectorate of Constabulary in Scotland kontrolliert.

Schottland wird auch von der Ministry of Defence Police (dt. etwa Polizei des Verteidigungsministeriums), der British Transport Police (dt. etwa Britische Transportpolizei) und dem Civil Nuclear Constabulary in ihren jeweiligen Gerichtsbarkeiten kontrolliert. Die National Crime Agency hat auch einige Gerichtsbarkeiten in Schottland.

Aufgrund der Übertragung der Befugnisse über die Eisenbahnpolizei gab die schottische Regierung im Jahre 2016 die Pläne zur Verschmelzung der schottischen Elemente der British Transport Police in die Police Scotland bekannt.

WirtschaftBearbeiten

ÖlförderungBearbeiten

Das Zentrum der Erdölförderung aus der Nordsee ist Aberdeen. Hier hat das Ölgeschäft die Fischerei seit den 1970er Jahren abgelöst.[12] Die jährlichen Steuereinnahmen aus dem Ölgeschäft betrugen 2012 mehr als 7 Milliarden Pfund Sterling.[13] Der Wert der Ölreserven in der Nordsee vor Schottland wurde 2013 auf mehr als 4 Billionen Pfund geschätzt.[14] Allerdings kommen die Steuereinnahmen nicht Schottland alleine, sondern dem Vereinigten Königreich insgesamt zugute – ein Umstand, der die politische Diskussion um die Unabhängigkeitsbestrebungen Schottlands befeuert.[15]

WhiskyBearbeiten

Der Export von schottischem Whisky stieg 2011 gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent und erreichte erstmals die Marke von 4,2 Milliarden Pfund. Wichtigster Abnehmer waren die USA, gefolgt von Frankreich und Singapur. Exporte in Schwellenländer wuchsen sprunghaft. Deutschland folgt auf dem 7. Platz.[16]

Erneuerbare EnergienBearbeiten

 
Windpark in Bernisdale, Insel Skye

Bis 2020 sollen nach Plänen der Regionalregierung in Schottland bis zu 100 Prozent des produzierten Stroms aus erneuerbaren Energien stammen. Im Jahr 2015 deckten Erneuerbare Energien 57,4 % des schottischen Strombedarfs; knapp 8 % mehr als noch 2014. 2015 wurden etwa 21.673 Gigawattstunden ökologisch produziert. Wichtigste erneuerbare Stromquelle war die Windenergie (On-/Offshore), die 13.837 GWh lieferte. Es folgten Wasserkraftwerke mit 5780 GWh, Biomasse mit 1337 GWh, Deponiegas mit 503 GWh und Photovoltaik mit 187 GWh, ein kleiner Anteil entfiel auch auf Meeresenergie und andere erneuerbare Energien.[17]

Besonders die Windenergie hat für die Zukunft weiterhin hohe Wachstumschancen. Die schottische Regierung sieht im Ausbau der Windenergie mit einem geschätzten Investitionsvolumen von bis zu 30 Mrd. Pfund ein entscheidendes Kriterium für wirtschaftliches Wachstum und die Entstehung von bis zu 40.000 neuen Arbeitsplätzen insbesondere in den ländlichen Gebieten.[18] 2013 beschäftigte der erneuerbare Energiesektor etwa 11.700 Menschen.[19] Im August 2016 lieferten Windkraftanlagen erstmals über den Lauf eines gesamten Tages mehr Strom als in Schottland während dieses Tages nachgefragt wurde.[20]

Medien und SoftwareBearbeiten

Der sogenannte Kreativsektor (Creative industry), bestehend aus Literatur, Film, Mode, Software und Computerspielen, trug 2010 mit einem Umsatz von 4,8 Milliarden Pfund zur schottischen Wirtschaftsleistung bei. Diese Branchen beschäftigten 2011 rund 64.000 Menschen.[21]

MedienBearbeiten

Nationale Zeitungen wie der Daily Record, The Herald und The Scotsman werden alle in Schottland produziert. Wichtige regionale Tageszeitungen sind die Evening News in Edinburgh, The Courier aus Dundee im Osten und The Press and Journal, das Aberdeen und den Norden bedient. Schottland ist auf dem Celtic Media Festival vertreten, das Film und Fernsehen aus den keltischen Ländern präsentiert. Schottische Teilnehmer haben seit Beginn des Festivals im Jahre 1980 viele Preise gewonnen.

Im Fernsehen in Schottland werden weitgehend die gleichen Sendungen wie im Vereinigten Königreich gezeigt. Der nationale Sender ist aber BBC Scotland, ein konstituierender Teil der British Broadcasting Corporation, den öffentlich finanzierten Sender des Vereinigten Königreichs. Es laufen drei nationale Fernsehsender, und die nationalen Radiosender, BBC Radio Scotland und BBC Radio nan Gaidheal, unter anderem. Schottland hat auch einige Sender in der gälischen Sprache. BBC Alba ist der nationale Gälisch-sprachige Fernsehkanal. Der wichtigsten schottische kommerzielle Fernsehsender ist STV.

LandwirtschaftBearbeiten

Die jährlichen Erlöse der Landwirtschaft betrugen im Jahr 2011 746 Millionen Pfund.[22]

Mehr als drei Viertel der Fläche Schottlands werden für die Landwirtschaft genutzt; zu etwa gleichen Teilen für Weidewirtschaft und Anbau von Nutzpflanzen. Am meisten angebaut werden Gerste, Weizen, Hafer und Kartoffeln, daneben Gemüse und Obst. In den Highlands, den Inseln und den Southern Uplands dominiert die Schafzucht; generell spielt auch die Rinderzucht eine große Rolle. Schottisches Fleisch und schottische Zuchtrinder genießen einen guten Ruf. Die Milchwirtschaft hat eine untergeordnete Bedeutung.[23]

Mehr als 50 Prozent des gesamten Grund und Bodens gehören weniger als 500 Familien. So ungleich ist die Verteilung in keinem anderen Land der westlichen Welt. Sie geht auf das 16. Jahrhundert zurück, als sich schottische Adlige im Zuge der Reformation das Land der Auld Kirk aneigneten. Seitdem haben sich die Besitzverhältnisse im Wesentlichen erhalten. 2012 gründete die Regierung die Scottish Land Reform Review Group mit dem Ziel, diese Ungleichheit zu mindern. Auch der größere Teil der Erlöse aus Windparks in Höhe von insgesamt 1 Milliarde Pfund geht an die Großgrundbesitzer. Ein Gesetz wurde vorgeschlagen, das den zwangsweisen Verkauf von Land der Großgrundbesitzer an die Pächter vorsieht, die es zum Teil seit Generationen bewirtschaften.[24]

WährungBearbeiten

Eine schottische Eigenheit gibt es bei der Währung. Zwar wird in Schottland wie im Rest des Vereinigten Königreiches in Pfund Sterling bezahlt – allerdings dürfen die drei großen schottischen Banken Bank of Scotland, Royal Bank of Scotland und Clydesdale Bank ihre eigenen Banknoten herausgeben. Zusammen mit den Noten der Bank of England gibt es in Schottland also vier verschiedene Geldscheine in jedem Nennwert. Allerdings werden die schottischen Pfund Sterling nicht in jedem Geschäft außerhalb Schottlands akzeptiert. Man kann die Banknoten aber bei allen Banken gebührenfrei in „nichtschottische“ Noten umtauschen.

KaufkraftBearbeiten

Im Vergleich mit dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Europäischen Union ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Schottland einen Index von 111,7 (EU-25: 100) im Jahr 2003.[25]

VerkehrBearbeiten

StraßenBearbeiten

Die schottischen Autobahnen und Hauptverkehrsstraßen werden von Transport Scotland verwaltet. Der Rest des Straßennetzes wird von den schottischen Gemeinden in jedem ihrer Gebiete verwaltet. Eine Besonderheit Schottlands sind vor allem im Norden die Single track roads, einspurige Straßen mit regelmäßigen Ausweichstellen. Auf Nebenstrecken sind sie die Regel, aber auch manche Abschnitte von Hauptstraßen sind als Single track roads ausgeführt. Der Großteil der Hauptstraßen ist jedoch zweispurig und in der Regel auch gut ausgebaut. Eine 500 Meilen lange Rundstraße (Northcoast 500) umrundet den Nordteil des Landes in Küstennähe.[26]

BusseBearbeiten

Scottish Citylink und Megabus sind die beiden wichtigsten Fernverkehrsbetreiber in Schottland und arbeiten derzeit als Joint Venture zusammen, doch wird das Abkommen von der Wettbewerbskommission überwacht, um sicherzustellen, dass es keinen Schaden für Fernreisende in Schottland verursacht. National Express bietet Busverbindungen mit Städten in England und Wales sowie lokale Busse in Dundee und Angus unter den Marken Xplore Dundee und Travel Wishart an. Zahlreiche lokale unabhängige Busunternehmen betreiben auch Busdienste in ganz Schottland sowie Lothian Buses, Edinburghs größter Busbetreiber und Schottlands letztes Stadtbahnbusunternehmen.

LuftverkehrBearbeiten

Schottland hat neben lokalen Landeplätzen mit z. B. Verbindungen zu den Orkneys internationale Flughäfen in Aberdeen, Edinburgh, Glasgow und Prestwick. Highlands and Islands Airports Ltd. ist ein schottisches Staatsunternehmen mit Sitz auf dem Flughafen Inverness, das Unternehmen betreibt mehrere Flughäfen in Schottland.

Schottische Fluggesellschaften:

British Airways, Flybe, Jet2, Ryanair und EasyJet bieten alle Flüge zwischen Schottland und anderen großen britischen und europäischen Flughäfen an.

EisenbahnBearbeiten

Das Eisenbahnnetz ist wegen der geringen Bevölkerungsdichte, der anspruchsvollen Topographie und diverser Stilllegungen im Rahmen der Beeching Axe in den Highlands und den Borders wesentlich dünner als im Central Belt. In die Highlands führen lediglich Verbindungen nach Oban, Mallaig sowie über Inverness nach Kyle of Lochalsh und Thurso. Fast alle Strecken werden von ScotRail betrieben, einer Tochtergesellschaft von Abellio mit Ausnahme des Nachtzugs Caledonian Sleeper nach London-Euston. Das Schienennetz gehört jedoch der gesamtbritischen staatlichen Network Rail. Grenzüberschreitende Intercity-Dienste werden von CrossCountry, TransPennine Express, Virgin Trains East Coast und Virgin Trains betrieben.

Die Glasgow Subway ist das einzige U-Bahn-System in Schottland und wird von der Strathclyde Partnership for Transport betrieben. Die am 31. Mai 2014 eröffnete Edinburgh Trams ist die einzige Straßenbahn in Schottland und wird von der Edinburgh Trams Ltd. betrieben.

FährenBearbeiten

Zwischen dem schottischen Festland und den schottischen Inseln gibt es viele regelmäßige Fährverbindungen. Diese werden im Westen überwiegend von Caledonian MacBrayne betrieben, im Norden von Northlink Ferries. Einige sind auch in der Hand von lokalen Betreibern. Die wichtigsten Fährhäfen im Westen sind Oban und Mallaig.

Internationale Fährverbindungen wurden dreimal wöchentlich von Norfolkline (davor von Superfast Ferries) von Rosyth (bei Edinburgh) nach Zeebrugge in Belgien angeboten. Diese Fährverbindung wurde 2010 eingestellt. Norfolkline läuft jetzt täglich Newcastle upon Tyne an, das unweit der schottischen Grenze liegt. Einmal wöchentlich bot die Smyril Line von Lerwick (Shetland-Inseln) – später von Scrabster/Thurso (schottisches Festland) – nach Bergen in Norwegen sowie zu den Färöern und nach Island eine Fährverbindung an. Diese Verbindung wurde Ende des Jahres 2008 eingestellt. Im Jahre 2016 wurde die von P&O Ferries angebotene Fährverbindung von Larne (Irland) nach Troon (Schottland) eingestellt.

Es gibt mehrere Fährgesellschaften in Schottland einschließlich:

  • Caledonian MacBrayne, eine Tochtergesellschaft der David MacBrayne Ltd. ist ein öffentliches Fähr-Unternehmen mit Verbindungen zwischen dem Festland und allen größeren Inseln der Westküste
  • Northlink Ferries ist ein staatlich unterstütztes Unternehmen, das die Strecken zwischen Scrabster und Stromness, Orkney und zwischen Aberdeen und Lerwick, Shetland (wobei Kirkwall, Orkney auch angelaufen werden kann) bedient
  • Pentland Ferries ist ein privates Unternehmen das Auto- und Passagierfähren zwischen Gills Bay (Schottisches Festland) und St. Margaret’s Hope (Orkney) betreibt
  • John O' Groats Ferries betreibt die Strecke zwischen John o’ Groats (Schottisches Festland) und Burwick (Orkney)
  • Stena Line betreibt die Strecke zwischen Cairnryan und Belfast in Nordirland
  • P & O betreibt die Strecke von Cairnryan nach Larne in Nordirland
  • DFDS betreibt den Fährschiff-Service zwischen Rosyth und Zeebrugge, Belgien (Fracht erst seit 2010), der früher von Superfast Ferries und Norfolkline betrieben wurde
  • Western Ferries (Clyde) Ltd. ist ein privates Unternehmen, mit Sitz in Hunters Quay, Argyll, betreibt im Firth of Clyde die Strecke zwischen Hunters Quay und McInroy's Point (Gourock)
  • Argyll Ferries, eine Tochtergesellschaft der David MacBrayne Ltd., wurde im Jahre 2011 gegründet, betreibt Passagierfähren zwischen Gourock und Dunoon
  • SIC Ferries, im Besitz des Shetland Islands Council, ist die Fährgesellschaft die zwischen den Inseln der Shetlands verkehrt
  • Orkney Ferries, im Besitz des Orkney Islands Council, ist die Fährgesellschaft die zwischen den Inseln der Orkneys verkehrt

Die Strathclyde Partnership for Transport, ehemals Strathclyde Passenger Transport, ist die einzige regionale Passagier-Exekutive in Schottland die öffentliche Fähren auf den Clyde betreibt, einschließlich der Kilcreggan Ferry und der Renfrew Ferry.

Straßenkarte Schottlands
Karte des Eisenbahnnetzes in Schottland
Karte der Fährverbindungen in Schottland (engl.)

SportBearbeiten

Zu den beliebtesten Sportarten und zugleich Volkssportarten in Schottland zählen der Golfsport, Rugby, Fußball und das Munro-Bagging. Traditionell sind der Gewichtweitwurf, Gewichthochwurf und das Baumstammwerfen als Teil der Highland Games. Schottland hat bei allen Commonwealth Games seit 1930 teilgenommen und gewann bisher 110 Gold, 119 Silber und 178 Bronze, also insgesamt 407 Medaillen. Edinburgh war Gastgeber der Commonwealth Spiele 1970 und 1986, und zuletzt Glasgow im Jahre 2014.

GolfBearbeiten

Das moderne Golfspiel entstand im 15. Jahrhundert in Schottland. Das Land wird als die Heimat des Golfs beworben. Für viele Golfer ist der Old Course in St Andrews, ein alter Links-Kurs aus vor 1574, ein Wallfahrtsort. Im Jahr 1764 wurde der Standard-18-Loch-Golfplatz in St. Andrews kreiert, als Mitglieder den Kurs von 22 auf 18 Löcher veränderten. Das älteste Golfturnier der Welt und das erste Major-Turnier des Golfs ist The Open Championship, das erstmals am 17. Oktober 1860 im Prestwick Golf Club in Ayrshire, Schottland, gespielt wurde. Es gibt viele andere berühmte Golfplätze in Schottland, einschließlich Carnoustie, Gleneagles, Muirfield und Royal Troon.

RugbyBearbeiten

Rugby UnionBearbeiten

Die Scottish Rugby Union (SRU) ist der nationale Sportverband für Rugby Union in Schottland und ist eins von nur zehn erstklassigen Mitglieds-Nationen des World Rugby. Sie übernimmt die Organisation von Länderspielen der schottischen Rugby-Union-Nationalmannschaft und ist zuständig für die Ausbildung und das Training von Spielern und Schiedsrichtern. Sie wurde 1873 als Scottish Football Union (SFU) gegründet und ist damit der zweitälteste nationale Rugby-Union-Verband. Das erste internationale Rugbyspiel wurde am 27. März 1871 am Raeburn Place in Edinburgh gespielt, als Schottland vor 4000 Leuten England mit 4:1 besiegte. Die schottischen Profivereine spielen in der Pro12 gegen Mannschaften aus Irland, Wales und Italien und können sich dort für den European Rugby Champions Cup qualifizieren, in dem die besten europäischen Clubs aufeinander treffen.

Rugby LeagueBearbeiten

Die Scotland Rugby League ist der nationale Sportverband für Rugby League in Schottland. Sie übernimmt die Organisation von Länderspielen der schottischen Rugby-League-Nationalmannschaft. Das internationale Hauptteam spielt seit dem Jahre 1909, obwohl ihr erstes richtiges internationales Spiel im Jahre 1996 war, als sie Irland in Dublin 6:26 schlagen konnten. Bei der Rugby-League-Weltmeisterschaft 2000 verlor die schottische Rugby-League-Nationalmannschaft gegen Irland, Samoa und Neuseeland nur eng und wurde letzter in ihrer Gruppe. Die beiden letzten Spiele wurden in Edinburgh und Glasgow gespielt. Ein großer Schub für die Rugby League in Schottland kam, als das Rugby League Challenge Cup Finale nach Murrayfield, Edinburgh gebracht wurde. Bei beiden Gelegenheiten beobachteten mehr als 60.000 Zuschauer das Finale. Dies war gepaart mit einem fantastischen 42:20 Sieg über Frankreich im Juli 2001, möglicherweise einer der größten Siege von Schottland in ihrer kurzen Geschichte.

Rugby League in Schottland spielen derzeit Teams wie die Aberdeen Warriors, Easterhouse Panthers, Edinburgh Eagles und Strathmore. In einen Schulwettbewerb spielen derzeit Schulteams wie die Turriff Academy, Gordon Schools, Westhill Academy und die Aberdeen Grammar. Alle spielen in Aberdeenshire.

FußballBearbeiten

In Schottland gibt es seit Jahrhunderten Variationen des Fußballs, wobei der früheste Bezug aus dem Jahre 1424 stammt. Der Vereinsfußball ist der beliebteste Sport und der Scottish Cup ist die älteste nationale Trophäe der Welt. Das Land bestritt das erste internationale Fußballspiel im Jahre 1872 gegen England. Das Spiel fand im Hamilton Crescent, Glasgow, der Heimat des West of Scotland Cricket Club statt.

Die Scottish Football Association (SFA) wurde am 13. März 1873 gegründet und ist der zweitälteste nationale Fußballverband der Welt. Die SFA ist für den Betrieb der schottischen Fußballnationalmannschaft, den jährlichen Scottish Cup und einige andere Aufgaben verantwortlich, die für das Funktionieren des Spiels in Schottland wichtig sind. Sie ist Mitglied der FIFA, UEFA und des International Football Association Board.

Die Scottish Professional Football League (SPFL) ist die nationale Männer Vereinsfußball-Liga in Schottland. Die Liga wurde im Juni 2013 nach einer Fusion zwischen der Scottish Premier League und der Scottish Football League gebildet. Neben dem Betrieb des Liga-Wettbewerbs, der aus den vier höchsten Ebenen des schottischen Fußballliga-Systems besteht, betreibt die SPFL auch zwei heimische Pokalwettbewerbe, den Scottish League Cup und den Scottish Challenge Cup. Die SPFL wird als Gesellschaft betrieben und gehört den 42 Mitglied-Clubs. Jeder Club ist Teilhaber, jeder hat eine Stimme um über Fragen wie Regeländerungen und Verträge abzustimmen.

SPFL Liga Hierarchie:

Schottische Vereine waren schon in europäischen Wettbewerben erfolgreich. Celtic gewann 1967 den UEFA Europapokal der Landesmeister, Rangers und Aberdeen gewannen den UEFA Europapokal der Pokalsieger 1972 und 1983, und Aberdeen gewann 1983 auch noch den UEFA Super Cup.

KulturBearbeiten

 
Ein Dudelsackspieler

Die im Süden Schottlands gelegenen Southern Uplands sind aufgrund der räumlichen Nähe weit stärker von England geprägt als die anderen Regionen. So ergeben sich kulturelle Unterschiede zwischen den Gebieten.

Der Dudelsack (englisch: Bagpipe), der Kilt und der Whisky sind die bekanntesten Elemente der schottischen Kultur. Der Dudelsack hat für Schottlands Kultur besondere Bedeutung erlangt und wird mit ihr assoziiert, obwohl es in ganz Europa Sackpfeifen gibt. Der Kilt als Männerrock war schon in der Frühzeit bekannt. Ob er in seiner schottischen Form auch hier entwickelt wurde, ist umstritten. Die Erfindung des Whiskys reklamieren die Iren für sich, jedoch liegt der tatsächliche Ursprung im Dunkeln. Die Qualität schottischen Whiskys genießt Weltruf.

Auch der Harris Tweed, der nur so bezeichnet werden darf, wenn er auf den äußeren Hebriden hergestellt wurde, ist weitläufig bekannt. Kulinarisch zählen Shortbread (Butter-, Spritzgebäck), Haggis und Kidney pie zur traditionellen schottischen Küche.

Reste altschottischer, in Schottland inzwischen selten gewordener Kultur (vor 19. Jahrhundert), insbesondere in Musik und Tanz, finden sich auf der von hochlandschottischen Auswanderern bevölkerten kanadischen Insel Cape Breton.

Eine weitere Besonderheit stellt das schottische Clansystem, vor allem in den Highlands, dar. Die damit häufig verknüpften Tartans (Karomuster) sind allerdings erst ab Ende des 18. Jahrhunderts in ihrer heutigen Form entstanden.

Alljährlich finden von Mai bis Oktober an bis zu 100 Orten in Schottland Highland Games (Hochlandspiele) und Hochlandtreffen (Highland Gatherings), letztere meist mit musikalischem Schwerpunkt, statt. Der wohl bekannteste dort ausgeübte typisch schottische Wettbewerb ist das Baumstammwerfen (Caber toss oder Tossing the Caber („caber“ von gäl. „cabar“ = „Baumstamm“)).

Es gibt keine offizielle Hymne, jedoch wird traditionell Scotland the Brave verwendet; besonders bei Fußball- und Rugby-Spielen ist jedoch Flower of Scotland von Roy Williamson (The Corries) zu hören.

Aus Schottland kommen die vor allem in den 1980ern und 1990ern erfolgreichen Bands Big Country, Simple Minds, Runrig, Wet Wet Wet, The Proclaimers und Texas. Auch die New-Wave-Band Franz Ferdinand stammt aus Schottland, ebenso wie die Hardrock-Veteranen Nazareth. Belle and Sebastian und The View sind bekannte Bands aus dem Bereich Indie-Rock/Pop. Weitere schottische Bands aus dem Bereich Rock/Postrock sind Travis, Aereogramme, Mogwai, Snow Patrol und die Newcomer The Fratellis. Donovan, Mark Knopfler, Jack Bruce, Midge Ure und Paolo Nutini sind weitere bedeutende Musiker. Aktuell in den internationalen Charts mitwirkend sind Calvin Harris, Amy Macdonald und Ed Sheeran.

BildergalerieBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Hans-Walter Arends: Das Schottlandbuch. Luath Press Ltd, Edinburgh 2012, ISBN 1-908373-19-9.
  • Hermann Schreiber: Schottland. Die Geschichte eines Landes am Rande Europas. Casimir Katz Verlag Gernsbach 1990, ISBN 3-925825-41-X.
  • Markus Hilpert, Bernhard Kräußlich (Hrsg.): Schottland. eine sozial- und wirtschaftsgeografische Exkursion, Augsburg 2004, ISBN 3-923273-55-X.
  • Iseabail MacLeod (Hrsg.): The Illustrated Encyclopedia of Scotland. Lomond, Edinburgh 2004, ISBN 1-84204-028-6.
  • Fitzroy Maclean: Kleine Geschichte Schottlands. Busse-Seewald Verlag, Herford 1986, ISBN 3-512-00763-5.
  • Eberhard Bort, Susanne Tschirner: Schottland: Natur, Kultur & Lebensart. DuMont, Ostfildern 2012, ISBN 978-3-7701-8920-5.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Schottland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wiktionary: Schottland – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  Wikivoyage: Schottland – Reiseführer

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Einwohner und Fläche Schottland 2014
  2. Schottland bereitet Referendum vor. Nach der Entscheidung über Brexit. In: tagesschau.de. Tagesschau (ARD), 25. Juni 2016, abgerufen am 25. Juni 2016.
  3. Scotland’s Census 2011 – National Records of Scotland Table KS209SCb – Religion All people. In: scotlandscensus. 29. Juni 2016, abgerufen am 29. Juni 2016 (PDF).
  4. Ohne die Alten wäre Schottland unabhängig. In: Handelsblatt. 19. September 2014, abgerufen am 20. September 2014.
  5. Schotten werden schwieriger, ntv.de, 8. Mai 2011
  6. Schotten sollen über Unabhängigkeit abstimmen bei euronews.de, 25. Januar 2012.
  7. Spiegel online
  8. Scottish independence: ‚Transition plan‘ outlined auf BBC.com, 5. Februar 2013, abgerufen am: 10. Februar 2013.
  9. Referendum zur Unabhängigkeit, Die Schotten haben Nein gesagt auf tagesschau.de, vom 19. September 2014, zugegriffen: 19. September 2014.
  10. Results. In: bbc.com. 24. Juni 2016, abgerufen am 24. Juni 2016 (englisch).
  11. First Minister – EU Referendum Result. First Minister Nicola Sturgeon, Edinburgh, 24. Juni 2016.
  12. North Sea Oil, behördliche schottische Fortbildungsseite. Abgerufen am 24. August 2013.
  13. Simon Johnson: Scotland gets £400 million boost but oil revenue drops, The Telegraph, 5. Dezember 2012, abgerufen am 24. August 2013
  14. Martin Kelly: Scottish oil revenues massively underestimated according to new report, Newsnet Scotland, 5. Mai 2013, abgerufen am 24. August 2013
  15. Stephen Brocklehurst: Who has a right to claim North Sea oil?, BBC News, 16. April 2013, abgerufen am 24. August 2013
  16. 2011 Statistical Report (PDF; 1,1 MB), scotch-whisky.org.uk, 1. Dezember 2012
  17. Scotland’s Renewable Energy Sector in Numbers Aufgerufen am 11. August 2016
  18. 2020 Routemap for Renewable Energy in Scotland, scotland.gov.uk, 30. Juni 2011
  19. Nachhaltiger Klima-Kilt Website der taz vom 26. August 2014, Aufgerufen am 26. Oktober 2014
  20. Scotland wind turbines cover all its electricity needs for a da. In: The Guardian, 11. August 2016. Abgerufen am 11. August 2016.
  21. Scotland’s Economy: the case for independence, Publikation der schottischen Regierung, abgerufen am 24. August 2013
  22. Sustainable Farming – Total Income From Farming, Publikation der schottischen Regierung, abgerufen am 24. August 2013
  23. Ralph Gemmel: Die schottische Wirtschaft, abgerufen am 24. August 2013
  24. Kevin McKenna: Scotland has the most inequitable land ownership in the west. Why?, The Guardian, 10. August 2013, abgerufen am 24. August 2013
  25. Eurostat News Release 63/2006: Regional GDP per inhabitant in the EU 25 (PDF)
  26. http://www.northcoast500.com/home.aspx

Koordinaten: 56° N, 4° W