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Die Scottish Open, die seit 2012 von Aberdeen Asset Management gesponsert wird, ist ein Golfturniere der European Tour. Es gehört seit 2017 zu den hochdotierten Rolex Series.

Aberdeen Standard Investments Scottish Open
Informationen
Staat: SchottlandSchottland Schottland
Tour(en): PGA European Tour
veranstaltet seit: 1972
Austragungsort(e): wechselnd
Spielform: Stroke Play
Preisgeld gesamt: 2019: 7 Mio US$[1]
Preisgeld für d. Sieger(in): 2019: 1.035.009 Euro[2]
normaler Termin (Monat): Juli
Bestleistungen
Gesamtschlagzahl: (Name) (Jahr) 260 Brandon Stone (2018)
unter Par: (Name) (Jahr) −22 Bernd Wiesberger (2019)
häufigste(r) Sieger(in): Ian Woosnam (1987, 1990, 1996)
Titelhalter(in)
Name: Bernd Wiesberger
Nationalität: OsterreichÖsterreich Österreich
Titelhalter(in) seit: 2019

Das Turnier findet in der Woche vor den Open Championship statt, und es wurden einige Bedenken aufgeführt, dass der Kurs des Loch Lomond Golf Club, der sich stark von den Links-Kursen der Open unterscheidet, europäische Tourspieler für das nachfolgende Major-Turnier benachteiligt. Die führenden Rivalen der PGA Tour verbringen dieselbe Woche traditionell damit, auf Links-Kursen in Irland zu trainieren. 2006 wurde vorgeschlagen, das Event auf dem Dundonald Links-Kurs in Ayrshire auszutragen, wo man auf ein Turnier dieses Kalibers jedoch noch nicht vorbereitet war.[3] Am 24. Januar 2011 wurde bekanntgegeben, dass die Barclays Scottish Open aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten auf den Castle Stuart Golf Links in Inverness ausgetragen werden.[4]

Die Scottish Open wurden zuerst 1972 im Downfield Golf Club in der Nähe von Dundee ausgerichtet, jedoch erfolgte nach dem zweiten Event 1973 bei St Andrews eine zwölfjährige Unterbrechung. 1986 tauchte das Turnier wieder auf dem Kalender der European Tour auf und ersetzte die Glasgow Open. Die Scottish Open wurden in ihrem ersten Comeback-Jahr im Haggs Castle Golf Club ausgetragen, danach fand der Wettbewerb bis 1994 regelmäßig in Gleneagles statt. Die nächsten zwei Jahre wechselte das Turnier nach Carnoustie über, verschwand 1996 jedoch wieder vom Turnierkalender.

Der freigewordene Platz auf dem europäischen Tourplan wurde 1997 vom Loch Lomond World Invitational eingenommen, das bereits ein Jahr zuvor ausgetragen wurde. 2001 entschied man, dass das Loch Lomond Event als Scottish Open geführt werden sollte und alle vorhergehenden Veranstaltungen wie Scottish Open-Turniere zu zählen seien, was zur ungewöhnlichen Situation führte, dass das Turnier 1996 zwei Sieger hatte.[5]

Von 1972 bis 2008 stieg das Preisgeld von 10.000 auf drei Millionen Britische Pfund an. Es wurde 2012 auf 2,5 Mio. reduziert, aber ein Jahr später wieder auf drei Millionen aufgestockt. 2015 wurden 3,25 Mio Pfund ausgespielt. 2017 wurden im Rahmen der Rolex Series 7 Mio. US$ ausgeschüttet.

SiegerlisteBearbeiten

Jahr Sieger Nationalität Ergebnis Vorsprung
Aberdeen Standard Investments Scottish Open
2019 Bernd Wiesberger (1) Osterreich  Österreich 262 (−22) Sieg im Playoff
2018 Brandon Stone (1) Sudafrika  Südafrika 260 (−20) 4 Schläge
Aberdeen Asset Management Scottish Open
2017 Rafael Cabrera-Bello (1) Spanien  Spanien 275 (−13) Sieg im Playoff
2016 Alexander Norén (1) Schweden  Schweden 274 (−14) 1 Schlag
2015 Rickie Fowler (1) Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 268 (−12) 1 Schlag
2014 Justin Rose (1) England  England 268 (−16) 2 Schläge
2013 Phil Mickelson (1) Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 271 (−17) Sieg im Playoff
2012 Jeev Milkha Singh (1) Indien  Indien 271 (−17) Sieg im Playoff
Barclays Scottish Open
2011 Luke Donald (1) England  England 197 (−19)[6] 4 Schläge
2010 Edoardo Molinari (1) Italien  Italien 272 (−12) 3 Schläge
2009 Martin Kaymer (1) Deutschland  Deutschland 269 (−15) 2 Schläge
2008 Graeme McDowell (1) Nordirland  Nordirland 271 (−13) 2 Schläge
2007 Grégory Havret (1) Frankreich  Frankreich 270 (−14) Sieg im Playoff
2006 Johan Edfors (1) Schweden  Schweden 271 (−13) 2 Schläge
2005 Tim Clark (1) Sudafrika  Südafrika 265 (−19) 2 Schläge
2004 Thomas Levet (1) Frankreich  Frankreich 269 (−15) 1 Schlag
2003 Ernie Els (2) Sudafrika  Südafrika 267 (−17) 5 Schläge
2002 Eduardo Romero (1) Argentinien  Argentinien 273 (−11) Sieg im Playoff
The Scottish Open at Loch Lomond
2001 Retief Goosen (1) Sudafrika  Südafrika 268 (−16) 3 Schläge
Standard Life Loch Lomond
2000 Ernie Els (1) Sudafrika  Südafrika 273 (−11) 1 Schlag
1999 Colin Montgomerie (1) Schottland  Schottland 268 (−16) 3 Schläge
1998 Lee Westwood (1) England  England 276 (−8) 4 Schläge
Gulfstream Loch Lomond World Invitational
1997 Tom Lehman (1) Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 265 (−19) 5 Schläge
Loch Lomond World Invitational
1996* Thomas Bjørn (1) Danemark  Dänemark 277 (−7) 1 Schlag
Scottish Open
1996* Ian Woosnam (3) Wales  Wales 289 (+1) 4 Schläge
1995 Wayne Riley (1) Australien  Australien 276 (−12) 2 Schläge
Bell's Scottish Open
1994 Carl Mason (1) England  England 265 (−15) 1 Schlag
1993 Jesper Parnevik (1) Schweden  Schweden 271 (−9) 5 Schläge
1992 Peter O’Malley (1) Australien  Australien 262 (−18) 2 Schläge
1991 Craig Parry (1) Australien  Australien 268 (−12) 1 Schlag
1990 Ian Woosnam (2) Wales  Wales 269 (−15) 4 Schläge
1989 Michael Allen (1) Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 272 (−8) 2 Schläge
1988 Barry Lane (1) England  England 271 (−13) 3 Schläge
1987 Ian Woosnam (1) Wales  Wales 264 (−20) 7 Schläge
1986 David Feherty (1) Nordirland  Nordirland 270 (−14) Sieg im Playoff
Sunbeam Electric Scottish Open
1973 Graham Marsh (1) Australien  Australien 286 (−2) 6 Schläge
1972 Neil Coles (1) England  England 283 Sieg im Playoff

* – 1996 zwei ausgetragene Veranstaltungen

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. [1]
  2. Leaderboard. europeantour.com, abgerufen am 21. Juli 2019 (englisch).
  3. Scottish Open will become one of Tour's richest tournaments, The Scotsman. 17. Juli 2006. Abgerufen am 10. Oktober 2008. 
  4. Caste Stuart to stage Barclays Scottish Open
  5. Scottish Open: Historic yet new, BBC Sport. 13. Juli 2001. Abgerufen am 10. Oktober 2008. 
  6. Wegen Regens auf 3 Runden verkürzt.