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Justin Peter Rose, MBE (* 30. Juli 1980 in Johannesburg, Südafrika) ist ein englischer Profigolfer der nordamerikanischen PGA TOUR und der European Tour. Er ist seit Anfang November 2018 wieder Führender der Golfweltrangliste.

Justin Rose Golfspieler
Justin Rose
Personalia
Nation: EnglandEngland England
Karrieredaten
Profi seit: 1998
Derzeitige Tour: PGA TOUR, European Tour
Turniersiege: 25
Majorsiege: 1 (2013)
Auszeichnungen: Harry Vardon Trophy (2007),
Gewinner des European Tour Order of Merit (2007)

WerdegangBearbeiten

Im Alter von 5 Jahren kam Justin Rose nach England und durchlief als Jugendlicher eine erfolgreiche Amateurkarriere, der er 1998 – noch vor seinem 18. Geburtstag – mit einem Aufsehen erregenden vierten Platz bei der Open Championship in Royal Birkdale die Krone aufsetzte.

Eine Woche nach dem Major wurde er Berufsgolfer, konnte sich aber zunächst nicht behaupten. Ab der Saison 2001, die Rose als 33. der European Tour Order of Merit abschließen konnte, etablierte er sich in der europäischen Elite und im Jahre 2002 gelangen ihm zwei Titelgewinne. Rose klassierte sich am Ende jener Spielzeit auf Rang 9 der Geldrangliste und erreichte 2003 sein bestes Ranking in der Golfweltrangliste mit Platz 33. Im November 2006 gewann er sein drittes Turnier auf der European Tour, das Australian MasterCard Masters, welches bereits zur Saison 2007 zählt und ein gemeinsames Event mit der PGA Tour of Australasia ist. Mit einem weiteren Erfolg, jenem beim Volvo Masters – dem hochdotierten Abschlussturnier der European Tour –, konnte er sich in der Saison 2007 den ersten Platz in der europäischen Geldrangliste (European Tour Order of Merit) und damit die Harry Vardon Trophy sichern, sowie vorübergehend unter die Top 10 der Golfweltrangliste vorstoßen.

Auf der US-amerikanischen PGA TOUR gelang Rose im Juni 2010 beim Memorial Tournament der erste Turniersieg, dem er einen Monat später einen zweiten folgen ließ. 2018 gewann er den FedEx Cup, die Abschlusswertung dieser weltweit größten Turnierserie und somit 10 Mio. US$.

Er spielte viermal für England im World Cup und war Mitglied in den siegreichen Teams von Großbritannien & Irland bei der Seve Trophy 2003 und 2007. Beim Ryder Cup 2008 stand Rose zum ersten Mal in der europäischen Mannschaft.

Den größten Erfolg seiner Karriere feierte er mit dem Gewinn der U.S. Open 2013.

Bei den Olympischen Sommerspielen 2016, bei denen nach 112 Jahren Pause erstmals wieder ein Golfwettkampf ausgetragen wurde, gelang ihm am ersten Spieltag auf der vierten Bahn (Par 3) das erste Hole in one in der Geschichte der Spiele.[1] Letztendlich gewann er als erster Brite die Goldmedaille.

European Tour SiegeBearbeiten

PGA Tour SiegeBearbeiten

  • 2010 Memorial Tournament, AT&T National
  • 2011 BMW Championship
  • 2012 WGC-Cadillac Championship (zählt auch zur European Tour)
  • 2013 U.S. Open (zählt auch zur European Tour)
  • 2014 Quicken Loans National
  • 2015 Zurich Classic of New Orleans
  • 2017 WGC-HSBC Champions (zählt auch zur European Tour)
  • 2018 Fort Worth Invitational
  • 2019 Farmers Insurance Open

Major Championship ist fett gedruckt.

Andere TurniersiegeBearbeiten

Resultate bei Major ChampionshipsBearbeiten

Tournament 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
Masters DNP DNP DNP DNP DNP T39 T22 DNP DNP T5 T36 T20 DNP T11 T8
US Open DNP DNP DNP DNP DNP T5 CUT DNP DNP T10 CUT CUT DNP CUT T21
Open Championship T4 LA CUT DNP T30 T22 CUT DNP DNP DNP T12 T70 T13 CUT T44 CUT
PGA Championship DNP DNP DNP DNP T23 CUT CUT DNP T41 T12 T9 CUT CUT CUT T3
Tournament 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Masters T25 T14 T2 T10 2 T12 CUT
PGA Championship T33 T24 4 T22 CUT T19 T29
US Open 1 T12 T27 CUT CUT T10 T3
Open Championship CUT T23 T6 T22 T54 T2 T20

LA = Low amateur (Bester Amateur)
DNP = nicht teilgenommen
CUT = Cut nicht geschafft
"T" geteilte Platzierung
Grüner Hintergrund für Siege
Gelber Hintergrund für Top 10

Teilnahme an TeamwettbewerbenBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Justin Rose schafft Hole-in-One. In: FAZ vom 11. August 2016. Abgerufen am 12. August 2016.