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SSC Neapel

italienischer Fußballverein

Die SSC Neapel (offiziell: Società Sportiva Calcio Napoli S.p.A., kurz S.S.C. Napoli) ist ein italienischer Fußballverein aus der kampanischen Hauptstadt Neapel.

SSC Neapel
Vereinswappen des SSC Neapel
Basisdaten
Name Società Sportiva Calcio Napoli S.p.A.
Sitz Neapel, Italien
Gründung 1. August 1926
Farben Hellblau
Eigentümer Filmauro S.r.l.
Präsident Aurelio De Laurentiis
Website www.sscnapoli.it
Erste Mannschaft
Cheftrainer Carlo Ancelotti
Spielstätte Stadio San Paolo
Plätze 60.240
Liga Serie A
Pokal Coppa Italia
International Champions League
2017/18 Liga: 2. Platz
Pokal: Viertelfinale
Champions League: Gruppenphase
Europa League: Sechzehntelfinale
Heim
Auswärts
Alternativ

Der Fußballklub aus Neapel gilt traditionell als eines der Aushängeschilder Süditaliens im Fußball, da man seit Jahren in der Serie A den Vereinen aus dem Norden des Landes Paroli bieten kann. Die Heimspielstätte des Vereins ist das Stadio San Paolo.

In Italien wird die Mannschaft der S.S.C. Napoli oft als Azzurri („die Blauen“) oder auch Partenopei (in Anlehnung an die gleichnamige antike Stadt in der Magna Graecia, die als die Keimzelle der späteren Neapolis und des heutigen Neapels gilt) bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

GründungBearbeiten

Der Verein wurde 1904 von englischen Hafenarbeitern als Naples gegründet, die Vereinsfarben wurden damals auf Hellblau und Weiß festgelegt.[1] Hellblau (azzurro) sollte dabei die Farbe des Meeres und des Himmels repräsentieren. 1922 fusionierte der Verein mit Internazionale Agnano und benannte sich in Internapoli um. Die Neugründung als S.S.C. Napoli (Società Sportiva Calcio Napoli) erfolgte 1926.[2] Die sportlichen Erfolge blieben allerdings bis zur Ankunft von Diego Maradona Jahrzehnte später spärlich[3] und als größte Erfolge waren Siege in der Coppa Italia 1962 und 1976 zu verbuchen.

Die goldenen JahreBearbeiten

 
In den achtziger Jahren gewann die SSC Neapel zweimal den „Scudetto“
 
Schrein zu Ehren von Diego Maradona in der Via San Biagio dei Librai 129 in Neapel

1984 wechselte Diego Maradona für rund 13,5 Milliarden Italienische Lire (rund 7,5 Millionen US-Dollar) vom FC Barcelona nach Neapel, damals der teuerste Transfer in der Fußballgeschichte.[4] Damit begann auch die sportliche Wende. In den Jahren vor Maradona war Napoli näher an der Serie B als am Meistertitel. Entsprechend hoch ist der Einfluss von Maradona auf die Erfolge des Vereins. 1987 und 1990 gewann Neapel die italienische Meisterschaft. Ein weiterer Erfolg bei der Coppa Italia folgte ebenfalls 1987. Zwei Jahre später gewann die SSC Neapel den UEFA-Pokal. Seit diesen Erfolgen wird Maradona in Neapel wie ein Gott verehrt, bis heute ist seine Popularität ungebrochen. Nach seinem Rücktritt wurde das Trikot mit der Nummer 10 nicht mehr vergeben[5]. Selbst beim Abschiedsspiel von Ciro Ferrara im Juni 2005, als Maradona nur als Zuschauer anwesend war, wurde er vom ausverkauften Stadio San Paolo gefeiert.

Während der "goldenen Jahre" wurde Maradona vom brasilianischen Nationalspieler Careca und dem italienischen Stürmer Bruno Giordano unterstützt. Die drei bildeten die sogenannte "Ma-Gi-Ca"-Angriffslinie (Maradona-Giordano-Careca).[6] Der Dokumentarfilm Maradona, der Goldjunge. von Jean-Christophe Rosé beschreibt unter anderem diese Zeit der SSC.

Der sportliche NiedergangBearbeiten

Diego Maradonas aktive Ära in Neapel endete jedoch abrupt, als dieser 1991 zu einer 15-monatigen Dopingsperre verurteilt wurde. Der Verein war bereits damals überschuldet, was zunächst jedoch nicht öffentlich bekannt war. Umso akuter wurde das Problem 1994, als der Verein die Lizenz nur aufgrund der Erlöse aus dem Verkauf einiger wichtiger Spieler erhielt. Eine Finanzspritze durch Investoren rettete die SSC Neapel zunächst. Bis 1997 erfolgte eine leichte Entspannung der finanziellen Lage, 1998 stieg der Klub jedoch in die Serie B ab.

Zu Beginn des neuen Jahrtausends erlebte Neapel weitere Rückschläge. Nach dem Aufstieg in die Serie A im Jahr 2000 stieg der Verein in der Saison 2000/01 wieder in die Serie B ab, die angehäuften Schulden vermehrten sich noch weiter. Im August 2004 erhielt die SSC Neapel aufgrund eines Schuldenbergs von mittlerweile 70 Millionen Euro schließlich keine Lizenz mehr und musste Konkurs anmelden.[7][8]

2004 wurde der Filmproduzent Aurelio De Laurentiis, ein Neffe des ebenfalls in der Filmbranche tätig gewesenen Dino De Laurentiis Präsident des Vereins.

Die WiederauferstehungBearbeiten

Der Klub wurde am 2. August 2004 als Napoli Soccer neu gegründet und startete zunächst in der Serie C1. Hauptaktionär von Napoli Soccer wurde der Filmproduzent Aurelio De Laurentiis, der den Klub seither als Präsident und Geldgeber führt.[9] Bei seinem Amtsantritt formulierte er das Ziel, innerhalb von zwei Fünfjahreszyklen (Quinquennio) wieder zu den italienischen Spitzenteams zu gehören. Trotz des sportlichen und wirtschaftlichen Abstiegs erfreute sich der Verein nach wie vor großer Beliebtheit. Die Zuschauerschnitte im Stadio San Paolo lagen mit 37.080 Besuchern in der Saison 2004/05 weit über dem Serie C-Schnitt und italienweit an fünfter Stelle. In der Saison 2004/05 verpasste Napoli Soccer den Aufstieg knapp und scheiterte in den Play-Off-Spielen. In der Saison 2005/06 gelang der Aufstieg in die Serie B und anschließend 2006/07 der Durchmarsch in die Serie A.

Aktuelle EntwicklungenBearbeiten

Im Mai 2006 erwarb der Verein die Namensrechte und damit die Erfolge der alten S.S.C. Neapel zurück.

Am 10. Juni 2007 stieg die SSC Neapel am letzten Spieltag der Saison nach einem 0:0 auswärts gegen den CFC Genua wieder in die Serie A auf. In der darauffolgenden Saison 2007/08 platzierte man sich auf dem achten Rang und nahm anschließend am UEFA Intertoto Cup 2008 teil, über den die Qualifikation für den UEFA-Pokal 2008/09 gelang. Dort scheiterte man in der K.-O.-Runde vor der Gruppenphase knapp an Benfica Lissabon. Es war das erste Duell im Europapokal nach fast 14 Jahren für die SSC Neapel.

In der folgenden Saison 2008/09 konnte der Verein die Ambitionen allerdings nur in der Hinrunde unterstreichen, die man als Tabellenfünfter abschloss. Ein Einbruch in der Rückrunde (nur zwei Punkte in acht Spielen) führte im März 2009 zur Entlassung des Trainers Edoardo Reja, der die Mannschaft aus der dritthöchsten Spielklasse zu neuen Höhen geführt hatte. Der neue Trainer Roberto Donadoni konnte die Talfahrt nicht stoppen. Er errang im Schnitt einen Punkt pro Spiel und zum Saisonende belegte die Mannschaft den zwölften Platz.

Dieser Punkteschnitt sollte sich in der Saison 2009/10 nicht ändern, so dass es nach sieben Spielen im Oktober 2009 zu einer neuerlichen Trainerentlassung kam. Der neue Trainer Walter Mazzarri entpuppte sich als Glücksgriff. In den verbleibenden zwölf Spielen der Hinrunde blieb die Mannschaft unbesiegt (sieben Siege, fünf Unentschieden) und kletterte auf den vierten Rang. Unter anderem bestand man mit Bravour gegen die italienischen Vertreter in der Champions League (1:0 beim ACF Florenz, 2:2 gegen den AC Mailand und 3:2 bei Juventus Turin). Auch erreichte der Verein das Pokal-Achtelfinale, das man jedoch mit 0:3 bei Juventus verlor. Die Rückrunde der Saison 2009/10 verlief zunächst mit nur neun Punkten aus zehn Spielen holprig. Jedoch stellten sich die Erfolge bald wieder ein. Zum Saisonende wurde der sechste Platz erreicht und somit die Teilnahme an der UEFA Europa League sichergestellt.

Die Saison 2010/11 stand ganz im Zeichen des uruguayischen Neuzugangs Edinson Cavani, der mit 26 Saisontoren Anteil am dritten Rang hatte, den sich die SSC Neapel am vorletzten Spieltag mit einem 1:1 gegen Inter Mailand sicherte. Damit war man für die Gruppenphase der UEFA Champions League 2011/12 qualifiziert. Von den vier italienischen Mannschaften in der Europa League 2010/11 erreichte die SSC Neapel als einzige die K.-O.-Phase. Dort scheiterte man allerdings am FC Villarreal.

Auch die Saison 2011/12 verlief für die SSC Neapel recht erfolgreich. In der Champions League setzte sich die Mannschaft überraschend als Gruppenzweiter hinter dem FC Bayern München (dem späteren Finalisten) und vor Manchester City und dem FC Villarreal durch und schied im Achtelfinale erst nach Verlängerung gegen den späteren Champions-League-Sieger FC Chelsea aus. Allerdings konnte die Mannschaft in der Liga, u. a. bedingt durch die Doppelbelastung aufgrund der Champions League-Teilnahme, nicht an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen und beendete das Spieljahr nur auf Rang fünf. Dafür gewann die SSC Neapel nach 25 Jahren wieder die Coppa Italia: Im Finale im Olympiastadion Rom wurde der in dieser Saison bis dahin ungeschlagene Meister Juventus Turin dank der Treffer von Edinson Cavani und Marek Hamšík mit 2:0 besiegt.

Dank des Pokalsieges der Vorsaison war die SSC Neapel automatisch für die Gruppenphase der UEFA Europa League 2012/13 qualifiziert. In einer Gruppe mit Dnipro Dnipropetrowsk, der PSV Eindhoven und AIK Solna erreichte man Platz zwei und traf in der Zwischenrunde auf Viktoria Plzeň. Gegen den tschechischen Vertreter schied man nach einem 0:3 im heimischen Stadion und einem 0:2 in Plzeň aus.[10]

Im Vorfeld des italienischen Fußballskandals 2013 wurden im Oktober 2012 die Büros der SSC Neapel durchsucht. Hintergrund waren der Verdacht auf Kartellbildung, Steuerhinterziehung und Bilanzfälschung, der sich gegen mehrere Spielerberater und -agenturen richtete.[11]

In der Saison 2012/13 errang die SSC Neapel zum fünften Mal die Vizemeisterschaft und war somit direkt qualifiziert für die Champions League. Dennoch kam es nicht zu einer Vertragsverlängerung mit dem erfolgreichen Trainer Walter Mazzarri, den es im Mai 2013 zu Inter Mailand zog. Dafür wurde Rafael Benítez als neuer Trainer engagiert.

In der Pokalsaison 2013/14 wiederholte die SSC Neapel den Erfolg von 2012. Diesmal war die AC Florenz der Gegner im Finale von Rom, das wegen Zuschauerkrawallen verspätet angepfiffen wurde. Dennoch blieb man insgesamt hinter den mittlerweile gestiegenen Erwartungen zurück. Sehr unglücklich fiel das Ausscheiden in der Gruppenphase der Champions League aus, denn noch nie war eine Elf mit 12 Punkten nicht weitergekommen.[12] In der Liga musste man sich hinter Juventus Turin und den AS Rom mit dem dritten Rang abfinden, wodurch man die direkte Qualifikation zur Champions League verpasste. Auch über die Play-offs im August 2014 konnte man sich nicht wieder für die Königsklasse qualifizieren.

In der Saison 2015/16 wurde nach dem Abgang des Trainers Rafael Benítez als Nachfolger Maurizio Sarri am 12. Juni vorgestellt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten schob sich das Team zwischenzeitlich an die Tabellenspitze, musste sich am Ende jedoch Juventus Turin geschlagen geben und beendete die Saison auf dem zweiten Platz.

Die Saison 2017/18 verlief ähnlich wie die vorherigen. Man befand sich lange Zeit an der Tabellenspitze der Serie A. Zum Ende der Saison konnte man den Tabellenplatz jedoch nicht mehr gegen Juventus Turin verteidigen und so fand man sich einmal mehr auf dem zweiten Platz wieder, wodurch man sich jedoch direkt für die Champions League in der kommenden Saison qualifizierte.[13] Aus dem Coppa Italia schied man bereits im Viertelfinale gegen Atalanta Bergamo aus.[14] Nachdem man sich letzte Saison für die Champions League qualifizierte, reichte es dort in der Gruppenphase nur für den 3. Platz.[15] Durch diese Platzierung erreichte man die Runde der letzten 32 in der Europa League, in welcher man jedoch gegen RB Leipzig ausschied.[16]

FankulturBearbeiten

 
Ultras der SSC Neapel

Aufgrund seiner Popularität im Süden Italiens wies die SSC Neapel in den 1970er- und 1980er-Jahren die durchschnittlich höchsten Besucherzahlen aller Fußballvereine weltweit. Der Spitzenwert von 77.597 Zuschauern pro Begegnung aus der Spielzeit 1984/85 wurde erst sieben Jahre später von der AC Mailand übertroffen.[17][18]

Die SSC Neapel verfügt mit der Curva A und der Curva B als einer der wenigen Vereine in Italien über zwei räumlich getrennte Fankurven, die bei fast allen Spielen vollständig gefüllt sind. Die Curva B stellt den älteren Teil der neapolitanischen Fanszene dar und beheimatet unter anderem die Ultrà-Gruppierungen Fedayn 1979 E.A.M. (Estranei alla massa) und Ultras Napoli 1972. Auf der anderen Seite des Stadions, angrenzend an den Gästeblock, befinden sich die Gruppen Mastiffs, Vecchi Lions, Teste matte, Brigata Carolina, Rione Sanità, Bronx, Sud 1996 und Fossato Flegreo.[19] Es besteht keine Rivalität unter den beiden Kurven, obwohl während der Partien voneinander völlig unabhängige Fangesänge intoniert werden. Sie unterscheiden sich zudem dadurch, dass die Curva B eine deutlich pazifistischere Einstellung vertritt und Schwenkfahnen, Choreografien oder anderen folkloristischen Elementen in der Kurve eine größere Bedeutung zukommen lässt, als der von ihrem jüngeren Pendant gelebte „vecchio stile“, der sich weitgehend auf Fangesänge beschränkt. Politischer Extremismus spielt in keiner der beiden Kurven eine Rolle.

Finanzsituation und EigentümerschaftBearbeiten

Die Società Sportiva Calcio Napoli S.p.A. ist eine Tochtergesellschaft des italienischen Medienunternehmens Filmauro S.r.l.[20]

In der Saison 2016/17 erwirtschaftete die SSC Neapel einen Umsatz von 200,7 Millionen Euro und ist damit der dritt umsatzstärkste Fußballverein Italiens, weltweit belegt der Verein in dieser Kategorie Platz 19.[21]

Ausrüster und SponsorenBearbeiten

Ausrüster ist seit 2015 der italienische Sportartikelhersteller Kappa; der Vertrag läuft bis 2020.[22] Hauptsponsoren der SSC Neapel sind Lete und Pasta Garofalo.[23]

1981 schloss der Verein einen Werbevertrag mit Snaidero, die ihren Schriftzug auf den Trikots platzierten. Es folgten Cirio (1982–1983), Latte Berna (1983–1984), Cirio (1984–1985), Buitoni (1985–1988), Mars (1988–1991), Voiello (1991–1994), Record Cucine (1994–1996), Centrale del Latte di Napoli (1996–1997), Polenghi (1997–1999), Birra Peroni (1999–2003), Russo di Cicciano (2003–2004), Acqua Lete (2005–2011), Lete-MSC (2011–2014), Lete-Pasta Garofalo (2014–)[24]

LogohistorieBearbeiten

Daten und FaktenBearbeiten

VereinserfolgeBearbeiten

 
Siegerehrung nach dem Finalspiel des Supercoppa Italiana 2014
National Titel Saison
Italienische Meisterschaft 2 1986/87, 1989/90
Italienischer Pokal 5 1961/62, 1975/76, 1986/87, 2011/12, 2013/14
Italienischer Supercup 2 1990, 2014
International Titel Saison
UEFA-Pokal/UEFA Europa League 1 1988/89
Coppa delle Alpi 1 1966
Englisch-italienische Pokalwettbewerbe 1 1976

Erfolge der JugendmannschaftenBearbeiten

Daten und FaktenBearbeiten

PersonalBearbeiten

Kader der Profimannschaft (2018/19)Bearbeiten

Nr. Nat. Name Geburtsdatum im Verein seit Vertrag bis
Torhüter
01 Italien  Alex Meret 21.03.1997 2018 2023
25 Kolumbien  David Ospina 31.08.1988 2018 2019
27 Griechenland  Orestis Karnezis 11.07.1985 2018 2021
Abwehrspieler
02 Frankreich  Kévin Malcuit 31.07.1991 2018 2022
06 Portugal  Mário Rui 27.05.1991 2017 2022
13 Italien  Sebastiano Luperto 06.09.1996 2015 k. A.
19 Serbien  Nikola Maksimović 25.11.1991 2017 2021
21 Rumänien  Vlad Chiricheș 14.11.1989 2015 2020
23 Albanien  Elseid Hysaj 02.02.1994 2015 2021
26 Senegal  Kalidou Koulibaly 20.06.1991 2014 2021
31 Algerien  Faouzi Ghoulam 01.02.1991 2014 2022
33 Spanien  Raúl Albiol 04.09.1985 2013 2020
Mittelfeldspieler
05 Brasilien  Allan 08.01.1991 2015 2023
08 Spanien  Fabián Ruiz Peña 03.04.1996 2018 2023
17 Slowakei  Marek Hamšík (C)  27.07.1987 2007 2020
20 Polen  Piotr Zieliński 20.05.1994 2016 2021
30 Kroatien  Marko Rog 19.07.1995 2016 2021
34 Deutschland  Amin Younes 06.08.1993 2018 2023
42 Guinea  Amadou Diawara 17.07.1997 2016 2021
Stürmer
07 Spanien  José Callejón 11.02.1987 2013 2020
09 Italien  Simone Verdi 12.07.1992 2018 2023
11 Algerien  Adam Ounas 11.11.1996 2017 2022
14 Belgien  Dries Mertens 06.05.1987 2013 2020
24 Italien  Lorenzo Insigne 04.06.1991 2011 2022
99 Polen  Arkadiusz Milik 28.02.1994 2016 2021
Stand: 19. August 2018[25][26]

VereinsführungBearbeiten

 
Carlo Ancelotti
Trainerstab[27]
Funktion Name
Cheftrainer Carlo Ancelotti[28]
Co-Trainer Francesco Calzona
Davide Ancelotti
Torwarttrainer Alessandro Nista
Massimo Nenci
Fitnesstrainer Francesco Sinatti
Management[27]
Funktion Name
Präsident Aurelio De Laurentiis
Sportdirektor Cristiano Giuntoli
Team-Manager Paolo De Matteis
Nachwuchskoordinator Luigi Caffarelli
Gianluca Grava
Medizinischer Direktor Alfonso De Nicola

Ehemalige SpielerBearbeiten

RekordeBearbeiten

SpielerrekordeBearbeiten

(Stand: Saisonende 2017/18, fett gedruckte Spieler sind noch im Verein aktiv)

 
Diego Maradona
 
Marek Hamšík
Einsätze
# Namea Zeitraum Einsätze
1 Italien  Giuseppe Bruscolotti 1972–1988 511
2 Italien  Antonio Juliano 1962–1978 505
3 Slowakei  Marek Hamšík 2007–0000 501
4 Italien  Moreno Ferrario 1977–1988 396
5 Italien  Ciro Ferrara 1984–1994 322
6 Italien  Christian Maggio 2008–2018 308
7 Italien  Paolo Cannavaro 1998–1999,
2006–2013
278
8 Italien  Bruno Gramaglia 1938–1943,
1949–1955
275
9 Italien  Carlo Buscaglia 1928–1938 270
10 Italien  Paraguay  Attila Sallustro 1926–1937 266
Tore
# Name Zeitraum Tore
1 Slowakei  Marek Hamšík 2007–0000 120
2 Argentinien  Diego Maradona 1984–1991 115
3 Italien  Paraguay  Attila Sallustro 1926–1937 108
4 Uruguay  Edinson Cavani 2010–2013 104
5 Italien  Antonio Vojak 1929–1935 103
6 Italien  Brasilien  José Altafini 1965–1972 97
7 Brasilien  Careca 1987–1993 95
8 Argentinien  Frankreich  Gonzalo Higuaín 2013–2016 91
9 Italien  Giuseppe Savoldi 1975–1979 77
10 Brasilien  Jarbas Faustinho Cané 1962–1969 70
Brasilien  Luís Vinício 1955–1960

VereinsrekordeBearbeiten

  • Höchster Sieg: 8:1 gegen Pro Patria 1919 (Saison 1954/55)
  • Höchste Niederlage: 0:6 gegen AS Rom (Saison 1958/59)
  • Meisten Tore in einer Saison: 36 Tore Gonzalo Higuaín (Saison 2015/16)
  • Höchster Zuschauerschnitt in einer Saison: 77.597 Zuschauer pro Spiel (Saison 1984/85)
  • Bislang der einzige Verein, der als Zweitligist die Coppa Italia gewann (1962)

TrainerhistorieBearbeiten

Cheftrainer
Amtszeit Name
1926–1927 Anton Kreuzer / Bino Skasa
1927–1928 Rolf Steiger / Ferenc Molnár
1928–1929 Karl Fischer / Giovanni Terrile
1929–1935 William Garbutt
1935–1936 Károly Csapkay
1936–1937 Angelo Mattea
1937–1938 Angelo Mattea / Eugen Payer
1938–1939 Eugen Payer / Paolo Iodice
1939–1940 Adolfo Baloncieri
1940–1942 Antonio Vojak
1942–1943 Antonio Vojak / Giuseppe Innocenti
1945–1947 Raffaele Sansone
1947–1948 Raffaele Sansone / Giovanni Vecchina / Arnaldo Sentimenti
1948–1949 Felice Borel / Gigino De Manes / Vittorio Mosele
1949–1955 Eraldo Monzeglio
1955–1956 Eraldo Monzeglio / Amedeo Amadei
1956–1959 Amedeo Amadei
1959–1960 Annibale Frossi / Amedeo Amadei
1960–1961 Amedeo Amadei / Renato Cesarini / Attila Sallustro
1961–1962 Fioravante Baldi / Bruno Pesaola
1962–1963 Bruno Pesaola
1963–1964 Roberto Lerici / Giovanni Molino
1964–1968 Bruno Pesaola
1968–1969 Giuseppe Chiappella / Egidio Di Costanzo / Giuseppe Chiappella
1973–1975 Luís Vinício
1975–1976 Luís Vinício / Alberto Del Frati
1976–1977 Bruno Pesaola / Rosario Rivellino
1977–1978 Gianni Di Marzio
1978–1979 Gianni Di Marzio / Luís Vinício
1979–1980 Luís Vinício / Angelo Sormani
Cheftrainer
Amtszeit Name
1980–1982 Rino Marchesi
1982–1983 Massimo Giacomini / Bruno Pesaola
1983–1984 Nello Santin / Rino Marchesi
1984–1985 Rino Marchesi
1985–1989 Ottavio Bianchi
1989–1991 Alberto Bigon
1991–1992 Claudio Ranieri
1992–1993 Claudio Ranieri / Ottavio Bianchi
1993–1994 Marcello Lippi
1994–1995 Vincenzo Guerini / Vujadin Boškov
1995–1996 Vujadin Boškov
1996–1997 Luigi Simoni / Vincenzo Montefusco
1997–1998 Bortolo Mutti / Carlo Mazzone / Giovanni Galeone / Vincenzo Montefusco
1998–1999 Renzo Ulivieri / Vincenzo Montefusco
1999–2000 Walter Novellino
2000–2001 Zdeněk Zeman / Emiliano Mondonico
2001–2002 Luigi De Canio
2002–2003 Franco Colomba / Franco Scoglio / Franco Colomba
2003–2004 Andrea Agostinelli / Luigi Simoni
2004–2005 Gian Piero Ventura / Edoardo Reja
2005–2009 Edoardo Reja
200900000 Roberto Donadoni
2009–2013 Walter Mazzarri
2013–2015 Rafael Benítez
2015–2018 Maurizio Sarri
2018–0000 Carlo Ancelotti

PräsidentenhistorieBearbeiten

Präsidenten
Amtszeit Name
1926–1927 Giorgio Ascarelli
1927–1928 Gustavo Zinzaro
1928–1929 Giovanni Maresca
1929–1930 Giorgio Ascarelli
1930–1932 Giovanni Maresca &
Eugenio Coppola
1932–1936 Vincenzo Savarese
1936–1940 Achille Lauro
194000000 Gaetano Del Pezzo
1940–1941 Tommaso Leonetti
1941–1943 Luigi Piscitelli
1943–1945 Annibale Fienga
1945–1946 Vincenzo Savarese
1946–1948 Pasquale Russo
1948–1951 Egidio Musollino
1951–1952 Alfonso Cuomo
1952–1954 Achille Lauro
1954–1963 Alfonso Cuomo
Präsidenten
Amtszeit Name
1963–1964 Luigi Scuotto
1964–1967 Roberto Fiore
1967–1968 Gioacchino Lauro
1968–1969 Antonio Corcione
1969–1971 Corrado Ferlaino
1971–1972 Ettore Sacchi
1972–1983 Corrado Ferlaino
198300000 Marino Brancaccio
1983–1993 Corrado Ferlaino
1993–1995 Francesco Ellenio Gallo
1995–1996 Vincenzo Schiano di Colella
1997–1998 Gian Marco Innocenti
1999–2000 Federico Scalingi
200000000 Giorgio Corbelli
2002–2004 Salvatore Naldi
2004–0000 Aurelio De Laurentiis

LiteraturBearbeiten

  • Oliver Birkner Eines Tages im Mai: Die Geschichte des SSC Neapel Die Werkstatt 2013; ISBN 373070009X

WeblinksBearbeiten

  Commons: S.S.C. Napoli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Dal Naples Football Club all'Internaples
  2. Dall'Associazione Calcio Napoli alla prima Coppa Italia
  3. L'era di Corrado Ferlaino, “l’ingegnere”
  4. Maradona − König von Neapel (1984-91)
  5. http://www.goal.com/en/news/10/italy/2011/01/14/2305148/diego-maradona-backs-ezequiel-lavezzi-to-earn-napoli-number#
  6. [1] Artikel über Giordano in englischer Sprache
  7. 70 Mio. Euro Schulden − Napoli muss absteigen
  8. SSC Neapel: Klub der Leidenschaften
  9. L'avvento di Aurelio De Laurentiis, e la storia continua...
  10. [2] − abgerufen am 15. Februar 2013
  11. Julius Müller-Meiningen: Der nächste Skandal droht. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. Werner D'Inka, Berthold Kohler, Günther Nonnenmacher, Frank Schirrmacher, Holger Steltzner, 25. Juni 2013, abgerufen am 28. Juni 2013.
  12. welt.de: Neapel beweint absurdestes Aus der Geschichte
  13. League Table | Lega Serie A. Abgerufen am 28. Mai 2018.
  14. Fixtures and Results | Lega Serie A. Abgerufen am 28. Mai 2018.
  15. UEFA.com: UCL - Tabellen. Abgerufen am 28. Mai 2018.
  16. UEFA.com: UEL - Spiele. Abgerufen am 28. Mai 2018.
  17. Übersicht der durchschnittlichen Zuschauerzahlen der Serie A in den achtziger Jahren
  18. Übersicht der durchschnittlichen Zuschauerzahlen der Serie A in den neunziger Jahren
  19. Iamnaples.it: Storie di tifo: Napoli curva A e curva B
  20. ilsole24ore.com – SSC Napoli e Gruppo Filmauro
  21. deloitte.com – Deloitte Football Money League 2018
  22. napolicalciolive.com – Napoli-Kappa: contratto da 5 anni. Ecco quanto incasseranno gli azzurri
  23. sscnapoli.it – Sponsor
  24. sscnapoli.it – SSC Napoli e Aqua Lete ancora insieme
  25. Prima Squadra. In: sscnapoli.it. Società Sportiva Calcio Napoli, abgerufen am 2. März 2018 (italienisch).
  26. Kader von SSC Neapel. In: transfermarkt.de. Transfermarkt GmbH & Co. KG, abgerufen am 10. August 2018.
  27. a b transfermarkt.de: SSC Neapel – Mitarbeiter
  28. Sport1.de: Ex-Bayern-Coach Carlo Ancelotti wird Trainer bei SSC Neapel in Serie A. In: Sport1.de. (sport1.de [abgerufen am 28. Mai 2018]).