Lazio Rom

italienischer Fußballverein aus Rom

Die Società Sportiva Lazio, kurz S.S. Lazio oder einfach Lazio, im deutschsprachigen Raum bekannt als Lazio Rom, ist ein 1900 gegründeter Sportverein aus der italienischen Hauptstadt Rom. Bekannt ist Lazio Rom vor allem durch seine professionelle Fußballabteilung. Weitere Bezeichnungen sind Le Aquile („Die Adler“) und I Biancocelesti („Die Weiß-Himmelblauen“).

Lazio Rom
Vereinswappen von Lazio Rom
Basisdaten
Name Società Sportiva Lazio S.p.A.
Sitz Formello, Italien
Gründung 9. Januar 1900
Farben weiß, himmelblau
Präsident Claudio Lotito
Website sslazio.it
Erste Fußball-Mannschaft
Cheftrainer Simone Inzaghi
Spielstätte Olympiastadion Rom
Plätze 72.698
Liga Serie A
2019/20 4. Platz
Heim
Auswärts
Alternativ

Die Società Sportiva Lazio ist siebenfacher Italienischer Pokalsieger, zweifacher Italienischer Meister, fünffacher Italienischer Supercupsieger, sowie einmaliger Gewinner des Europapokals der Pokalsieger und des UEFA Super Cups.

S.S. Lazio, benannt nach der italienischen Bezeichnung der Region Latium, ist einer von drei an der Borsa Italiana notierten italienischen Fußballklubs. Heimspielstätte des Sportvereins ist das Olympiastadion, das man sich mit dem Lokalrivalen AS Rom teilt.

GeschichteBearbeiten

Lazio Rom wurde am 9. Januar 1900 von Luigi Bigiarelli gegründet. Große Erfolge blieben aber zunächst selten. 1957/58 konnte man den italienischen Pokal gewinnen. In der Saison 1973/74 das erste Mal die italienische Meisterschaft.

1980 wurde der Klub im Sog eines Wettskandals zusammen mit dem AC Mailand in die Serie B zwangsversetzt, bis dahin das unrühmlichste Kapitel in der über hundertjährigen Vereinsgeschichte. Nach drei Spielzeiten gelang zwar der Wiederaufstieg, doch schon 1984/85 musste Lazio als Tabellenletzter erneut den Gang in die Serie B antreten. Es dauerte bis zur Saison 1988/89, dass Lazio wieder erstklassig spielte.

Ab der Saison 1992/93 konnte sich Lazio aber unter den Spitzenmannschaften der Serie A festsetzen und die nächsten Spielzeiten beendete man nie schlechter als auf Rang fünf. 1997 übernahm der Schwede Sven-Göran Eriksson den Trainerposten bei Lazio Rom. Seine erste Saison, die Spielzeit 1997/98, schloss man zwar nur auf dem siebten Tabellenplatz ab, dafür konnte aber erneut der italienische Pokal gewonnen werden. Außerdem konnte Lazio Rom im UEFA-Pokal das Finale erreichen, wo sich die Biancocelesti allerdings Inter Mailand mit 0:3 geschlagen geben mussten.

In der Saison 1998/99 investierte der Verein die enorme Summe von insgesamt 126,4 Millionen Euro in neue Spieler. Christian Vieri, Marcelo Salas, Siniša Mihajlović und Dejan Stanković waren nur einige der namhaften Neuverpflichtungen dieser Saison. Der Erfolg gab der Vereinsführung aber zunächst Recht, denn mit einem 2:1-Sieg über den RCD Mallorca gewann Lazio den Europapokal der Pokalsieger 1998/99, was zugleich den größten Erfolg der bisherigen Vereinsgeschichte bedeutet. Mit einem 1:0-Erfolg über Champions League-Sieger Manchester United sicherte sich Lazio außerdem den UEFA-Super-Cup.

Nach dem Double bestehend aus Meistertitel und Pokalsieg im Jahre 2000 kam Lazio aufgrund millionenschwerer Spielertransfers ihres damaligen Vereinspräsidenten in finanzielle Schwierigkeiten, obwohl zu Beginn der Saison Stürmer Christian Vieri für die damalige Rekordsumme von 45 Mio. Euro an Inter Mailand verkauft wurde.

In der Saison 2000/01 wurden dennoch 77,7 Mio. Euro in neue Spieler investiert, darunter unter anderem die Rekordablösesumme von 55 Mio. Euro für den Argentinier Hernán Crespo. Auch Angelo Peruzzi, der die nächsten Jahre das Tor von Lazio hütete, wurde in dieser Saison verpflichtet. Zur Saison 2001/02 wurden Leistungsträger wie Juan Sebastián Verón, Pavel Nedvěd und Marcelo Salas für insgesamt über 100 Mio. Euro abgegeben, aber für eine noch höhere Summe wurden neue Spieler verpflichtet: Jaap Stam für fast 26 Mio. Euro, Stefano Fiore für 25 Mio. Euro und vom spanischen Verein FC Valencia Mittelfeldspieler Gaizka Mendieta für 48 Mio. Euro. Mendieta konnte die in ihn gesteckten Erwartungen allerdings nicht erfüllen und fand nie wirklich seine Form.

Über die Jahre hinweg hat sich Lazio durch seine fußballerische Rivalität mit dem AS Rom und im Streben um die Vorherrschaft in der Stadt mit immer teureren Spielereinkäufen an den Rande des Ruins getrieben. Schon 2002/03 war der Verein durch die massiven Schulden gezwungen, wichtige Spieler zu verkaufen: Alessandro Nesta für 30 Mio. Euro zum AC Mailand und Hernán Crespo für 36 Mio. Euro zu Inter Mailand. Dennoch konnte 2003/04 noch einmal der italienische Pokal gewonnen werden. Doch auch 2004/05 mussten mit Jaap Stam (10,5 Mio. Euro, AC Mailand) und Stefano Fiore (17 Mio. Euro, FC Valencia) weitere Schlüsselspieler verkauft werden.

 
Präsident Napolitano überreicht Lazio-Kapitän Rocchi die Coppa Italia (2009)

Wie Juventus Turin war auch Lazio in den Manipulationsskandal in der Serie A rund um Luciano Moggi verwickelt, der 2006 bekannt wurde. Als Strafe wurde gegen Lazio zunächst der Abstieg in die Serie B (zweithöchste Spielklasse) und der Abzug von sieben Punkten für die Saison 2006/07 verhängt. Lazio ging gegen dieses Urteil zweimal erfolgreich in Revision: Im ersten Revisionsurteil wurde der Zwangsabstieg in einen 11-Punkte-Abzug abgemildert, im zweiten Urteil wurden diese elf Zähler nochmals auf drei Punkte reduziert.

Sportlich gesehen waren die letzten Jahre für Lazio ein stetes Auf und Ab: Die Saison 2006/07 schloss man trotz Punkteabzug als Tabellendritter ab und erreichte damit die Champions League-Qualifikation. In dieser konnte Lazio sich gegen Dinamo Bukarest durchsetzen und sich somit für den Hauptbewerb qualifizieren, in welchem man hinter Real Madrid, Olympiakos Piräus und Werder Bremen aber nur Gruppenletzter wurde. In der Liga lief es in den folgenden Jahren ebenfalls relativ enttäuschend und Lazio kam nie über einen Platz im Tabellenmittelfeld hinaus. Mit einem Sieg im Elfmeterschießen über Sampdoria Genua konnte 2009 aber zum fünften Mal der italienische Pokal gewonnen werden.

Die Spielzeiten 2010/11 und 2011/12 schloss man als Tabellenfünfter bzw. -vierter ab, was jeweils zur Teilnahme an der UEFA Europa League berechtigte. 2012/13 gewann Lazio mit einem Finalsieg über den AS Rom zum sechsten Mal den italienischen Pokal.[1]

Die Saison 2014/15 schloss Lazio Rom auf dem dritten Tabellenplatz ab und sicherte sich somit die Möglichkeit zur Qualifikation für die UEFA Champions League 2015/16.

Spiel- und TrainingsstättenBearbeiten

Historische SpielstättenBearbeiten

Erste Spielstätte war von 1900 bis 1905 der Campo di Piazza d'Armi. Es folgten von 1905 bis 1913 der Parco dei Daini, von 1913 bis 1931 der Campo della Farnesina und von 1931 bis 1953 das Stadio Nazionale del PNF.

StadionBearbeiten

 
Stadio Olympico

Seit 1953 trägt der Lazio Rom seine Heimspiele im Stadio Olympico aus. Das Multifunktionsstadion wurde von 1927 bis 1932 als Teil des Foro Italico erbaut und diente seither als Austragungsstätte zahlreicher Sportgroßveranstaltungen wie etwa den Olympischen Sommerspielen 1960, den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1987, den Fußball-Europameisterschaften 1968 und 1980, der Fußball-Weltmeisterschaft 1990, sowie bis dato fünf Europapokal-Endspielen. Seit 2008 findet das jährliche Coppa-Italia-Finalspiel im Olympico statt.

Das Stadio Olympico ist ein vom europäischen Fußballverband UEFA in die Kategorie 4 (Elitestadion) eingeordnetes Stadion und zählt mit aktuell über 70.000 Zuschauerplätzen zu den größten Europas.[2]

Fans und AnhängerBearbeiten

 
Lazio-Fans in der Curva Nord des Olympiastadions (2007)

Insbesondere bei Heimspielen im Derby gegen den Lokalrivalen AS Rom zeigten sich in der Vergangenheit Ultra-Gruppierungen von Lazio Rom (Curva Nord) des Öfteren gewaltbereit. So kam es wiederholt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Lazio wurde vom italienischen Verband deswegen schon mehrfach mit Platzsperren oder Spielen unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestraft. Ein Problem stellte bis zu ihrer Auflösung die Ultragruppierung Irriducibili Lazio dar, die sich offen zum Faschismus bekannte und dementsprechend rassistisch und antisemitisch agierte. So waren bei Heim- sowie auch Auswärtsspielen oft Flaggen und Fahnen mit dem Hakenkreuz oder anderen faschistischen Symbolen zu sehen. Die Gruppe verlor hauptsächlich durch ihre ausgedehnten kommerziellen Tätigkeiten, wie dem Verkauf einer breiten Palette an Merchandise, zunehmend den Rückhalt innerhalb der Kurve. Die Führungsposition wechselte an die landesweit angesehene Banda Noantri. Teile der Lazio-Ultras gelten nach wie vor als politisch rechts bis rechtsextrem.

RivalitätenBearbeiten

AS RomBearbeiten

Lazio Rom ist Teil eines der bekanntesten Fußballderbys der Welt, dem Derby della Capitale (deutsch Hauptstadt-Derby), auch Derby di Roma, Derby Capitolino oder Derby del Cupolone, das Stadtderby gegen den AS Rom. Das erste Aufeinandertreffen der beiden Klubs fand am 8. Dezember 1929 in der Serie A statt.

Das Derby erhält seine besondere Brisanz durch die Fan-Rivalität der beiden römischen Vereine. Dies hat auch historische und politische Gründe: Der Geburtsort der Roma liegt im politisch linken Arbeiterviertel Testaccio im Süden von Rom, während Lazio im politisch rechten, wohlhabenden Parioli im Norden Roms beheimatet ist.

Ausrüster und SponsorenBearbeiten

Ausrüster ist seit 2012 der italienische Sportartikelhersteller Macron, der Vertrag läuft bis 2022.[3]

1981 schloss Lazio Rom einen Werbevertrag mit Tonini, die ihren Schriftzug auf den Trikots platzierten. Es folgten Seleco (1982–1984), Castor (1984–1986), Cassa di Risparmio di Roma (1986–1991), Banco di Santo Spirito (1991–1992), Banca di Roma (1992–1996), Cirio (1996–2000), Del Monte Foods (1998–1999), Stream (1999–2000), Siemens (2000–2003), Indesit (2003–2004), Parmacotto (2003–2005), INA Assitalia (2005–2007), Edileuropa (2007–2008), Groupama/Region Latium (2008–2009), Edileuropa/Paideia (2009), Paideia (2014) und Seleco (2017–).

Daten und FaktenBearbeiten

VereinserfolgeBearbeiten

National Titel Saison
Italienische Meisterschaft 2 1973/74, 1999/2000
Italienischer Pokal 7 1958, 1997/98, 1999/2000, 2003/04, 2008/09, 2012/13, 2018/19
Italienischer Supercup 5 1998, 2000, 2009, 2017, 2019
International Titel Saison
Europapokal der Pokalsieger 1 1998/99
UEFA Super Cup 1 1999
Coppa delle Alpi 1 1971

Erfolge der JugendmannschaftenBearbeiten

PersonalBearbeiten

Kader der Profimannschaft (2020/21)Bearbeiten

Nr. Nat. Name Geburtsdatum im Verein seit Vertrag bis
Torhüter
01 Albanien  Thomas Strakosha 19. März 1995 2013 2022
24 Belgien  Silvio Proto 23. Mai 1983 2018 2021
25 Spanien  Pepe Reina 31. August 1982 2020 2022
Abwehrspieler
03 Brasilien  Luiz Felipe 22. März 1997 2016 2022
04 Spanien  Patric 17. April 1993 2015 2022
05 Belgien  Jordan Lukaku 25. Juli 1994 2016 2022
14 Danemark  Riza Durmisi 8. Januar 1994 2018 2023
15 Angola  Bastos 23. November 1991 2016 2021
26 Rumänien  Ștefan Radu 22. Oktober 1986 2008 2021
33 Italien  Francesco Acerbi 10. Februar 1988 2018 2023
93 Slowenien  Denis Vavro 10. April 1996 2019 2024
Mittelfeldspieler
06 Brasilien  Lucas Leiva 9. Januar 1987 2017 2022
10 Spanien  Luis Alberto 28. September 1992 2016 2022
16 Italien  Marco Parolo 25. Januar 1985 2014 2021
18 Argentinien  Gonzalo Escalante 27. März 1993 2020 2024
19 Bosnien und Herzegowina  Senad Lulić (C)  18. Januar 1986 2011 2021
21 Serbien  Sergej Milinković-Savić 27. Februar 1995 2015 2024
29 Italien  Manuel Lazzari 29. November 1993 2019 2024
32 Italien  Danilo Cataldi 6. August 1994 2013 2024
77 Montenegro  Adam Marušić 17. Oktober 1992 2017 2022
Stürmer
11 Argentinien  Joaquín Correa 13. August 1994 2018 2024
17 Italien  Ciro Immobile 20. Februar 1990 2016 2025
20 Ecuador  Felipe Caicedo 5. September 1988 2017 2022
34 Nigeria  Bobby Adekanye 14. Februar 1999 2019 2022
94 Kosovo  Vedat Muriqi 24. April 1994 2020 2025
Stand: 21. September 2020[4][5]

Kaderveränderungen zur Saison 2020/21Bearbeiten

Zugänge
Zeitpunkt Spieler Bisheriger Verein
Sommerpause/
Vorbereitung
Argentinien  Gonzalo Escalante Spanien  SD Eibar
Kosovo  Vedat Muriqi Turkei  Fenerbahçe Istanbul
Spanien  Pepe Reina Italien  AC Mailand
Abgänge
Zeitpunkt Spieler Neuer Verein
Sommerpause/
Vorbereitung
Kosovo  Valon Berisha Frankreich  Stade Reims
Italien  Guido Guerrieri Italien  US Salernitana
Spanien  Jony Rodríguez Spanien  CA Osasuna (Leihe)

VereinsführungBearbeiten

 
Simone Inzaghi
Trainerstab[6][7]
Funktion Name
Cheftrainer Simone Inzaghi
Co-Trainer Massimiliano Farris
Torwarttrainer Adalberto Grigioni
Fitnesstrainer Fabio Ripert
Team-Manager Stefan Derkum
Mannschaftsarzt Ivo Pulcini
Fabio Rodia
Management[8]
Funktion Name
Präsident Claudio Lotito
Chief Executive Officer Marco Moschini
Sportdirektor Igli Tare
Teamkoordinator Angelo Peruzzi
Organisationsdirektor Giovanni Russo
Nachwuchskoordinator Mauro Bianchessi

Ehemalige SpielerBearbeiten

SpielerrekordeBearbeiten

Stand: Saisonende 2019/20; Fettgedruckte Spieler sind noch aktiv. Angegeben sind alle Pflichtspiele und -tore.

RekordspielerBearbeiten

Einsätze
Name Zeitraum Liga Pokal Europapokal Sonstige Gesamt
01 Italien  Giuseppe Favalli 1992–2004 298 46 57 1 401
02 Italien  Giuseppe Wilson 1969–1979 324 58 12 - 394
03 Rumänien  Ștefan Radu 2008–0000 307 29 43 4 379
04 Italien  Paolo Negro 1993–2005 246 47 63 2 376
05 Bosnien und Herzegowina  Senad Lulić 2011–0000 266 29 56 3 351
06 Italien  Aldo Puccinelli 1940–1943
1945–1955
339 3 - - 342
07 Italien  Luca Marchegiani 1993–2003 243 37 57 2 339
08 Italien  Vincenzo D’Amico 1972–1980
1981–1985
276 55 7 - 338
09 Italien  Argentinien  Cristian Ledesma 2006–2015 259 27 31 1 318
10 Italien  Stefano Mauri 2006–2016 253 24 25 1 303

RekordtorschützenBearbeiten

Tore
Name Zeitraum Liga Pokal Europapokal Sonstige Gesamt
01 Italien  Silvio Piola 1934–1943 143 6 10 - 159
02 Italien  Giuseppe Signori 1992–1997 107 17 3 - 127
03 Italien  Ciro Immobile 2016–0000 103 9 11 2 125
04 Italien  Giorgio Chinaglia 1969–1976 98 13 11 - 122
05 Italien  Bruno Giordano 1975–1985 86 18 4 - 108
06 Italien  Tommaso Rocchi 2004–2013 82 10 12 1 105
07 Italien  Aldo Puccinelli 1940–1943
1945–1955
77 1 - - 78
08 Italien  Renzo Garlaschelli 1972–1981 51 9 4 - 64
09 Nordmazedonien  Goran Pandev 2004–2010 48 10 6 - 64
10 Deutschland  Miroslav Klose 2011–2016 54 3 6 - 63

Individuelle Erfolge (Auswahl)Bearbeiten

NationalBearbeiten

Fußballer des Jahres/Guerin d’Oro (4)[9]

Trainer des Jahres (1)

Torschützenkönig (9)[10]

Italienischer Pokal (5)

TrainerhistorieBearbeiten

 
Der bis heute erfolgreichste Trainer der Vereinsgeschichte von Lazio Rom, Sven-Göran Eriksson.
Cheftrainer
Amtszeit Name
1901–1902 Italien 1861  Frankreich  Bruto Seghettini
1902–1906 Italien 1861  Sante Ancherani
1906–1907 Italien 1861  Sante Ancherani
Italien 1861  Guido Baccani
1907–1908 Malta  Silvio Mizzi
Italien 1861  Guido Baccani
1908–1924 Italien 1861  Guido Baccani
1924–1926 Ungarn 1918  Dezső Kőszegy
1926–1927 Ungarn 1918  Jenő Ligeti
1927–1928 Osterreich  Franz Sedlacek
1928–1929 Technische Kommission
1929–1930 Italien 1861  Pietro Piselli
1930–1931 Ungarn 1918  Ferenc Molnár
1931–1932 Brasilien 1889  Amílcar Barbuy
1932–1934 Osterreich  Karl Stürmer
1934–1936 Osterreich  Walter Alt
1936–1939 Ungarn 1918  József Viola
1939 Italien 1861  Luigi Allemandi
Argentinien  Alfredo Di Franco
1939–1940 Ungarn 1940  Géza Kertész
1940–1941 Ungarn 1940  Ferenc Molnár
1941 Italien 1861  Dino Canestri
1941–1943 Osterreich  Alexander Popovich
1943–1944 Italien 1861  Dino Canestri
1944–1948 Osterreich  Anton Cargnelli
1948 Italien  Orlando Tognotti
1948–1951 Italien  Mario Sperone
1951–1953 Italien  Giuseppe Bigogno
1953 Italien  Alfredo Notti
1953–1954 Italien  Mario Sperone
Cheftrainer
Amtszeit Name
1954 Italien  Federico Allasio
1954–1955 England  George Raynor
Italien  Roberto Copernico
1955–1956 Italien  Luigi Ferrero
Italien  Roberto Copernico
1956 Italien  Luigi Ferrero
England  Jesse Carver
1956–1957 England  Jesse Carver
1957–1958 Serbien  Milovan Ćirić
1958 Italien  Alfredo Monza
Italien  Dino Canestri
1958–1960 Italien  Fulvio Bernardini
1960–1961 Argentinien  Italien  Enrique Flamini
1961 Argentinien  Italien  Enrique Flamini
England  Jesse Carver
1961–1962 Italien  Paolo Todeschini
1962 Italien  Alfonso Ricciardi
1962 Italien  Carlo Facchini
1962–1964 Argentinien  Juan Carlos Lorenzo
1964–1966 Italien  Umberto Mannocci
1966–1967 Italien  Maino Neri
1967–1968 Italien  Renato Gei
1968 Italien  Roberto Lovati
1968–1971 Argentinien  Juan Carlos Lorenzo
1971 Italien  Roberto Lovati
1971–1975 Italien  Tommaso Maestrelli
1975 Italien  Giulio Corsini
1975–1976 Italien  Tommaso Maestrelli
1976–1978 Brasilien 1968  Luís Vinício
1978–1980 Italien  Roberto Lovati
Cheftrainer
Amtszeit Name
1980–1982 Italien  Ilario Castagner
1982–1983 Italien  Roberto Clagluna
1983 Argentinien  Juan Carlos Morrone
1983–1984 Italien  Paolo Carosi
1984–1985 Argentinien  Juan Carlos Lorenzo
1985 Italien  Giancarlo Oddi
Italien  Roberto Lovati
1985–1986 Italien  Luigi Simoni
1986–1988 Italien  Eugenio Fascetti
1988–1990 Italien  Giuseppe Materazzi
1990–1994 Italien  Dino Zoff
1994–1997 Tschechien  Zdeněk Zeman
1997 Italien  Dino Zoff
1997–2001 Schweden  Sven-Göran Eriksson
2001 Italien  Dino Zoff
2001–2002 Italien  Alberto Zaccheroni
2002–2004 Italien  Roberto Mancini
2004 Italien  Domenico Caso
2004–2005 Italien  Giuseppe Papadopulo
2005–2009 Italien  Delio Rossi
2009–2010 Italien  Davide Ballardini
2010–2012 Italien  Edoardo Reja
2012–2013 Bosnien und Herzegowina  Schweiz  Vladimir Petković
2014 Italien  Edoardo Reja
2014–2016 Italien  Stefano Pioli
2016 Italien  Simone Inzaghi
2016 Argentinien  Marcelo Bielsa
2016– Italien  Simone Inzaghi

PräsidentenhistorieBearbeiten

Präsidenten
Amtszeit Name
1901–1904 Italien 1861  Giuseppe Pedercini
1904–1922 Italien 1861  Fortunato Ballerini
1922–1923 Italien 1861  Enrico Giammei
1924–1925 Italien 1861  Giorgio Guglielmi
1925–1926 Italien 1861  Gerardo Branca
1926–1927 Italien 1861  Riccardo Barisonzo
1927–1929 Italien 1861  Nicolò Maraini
1929–1932 Italien 1861  Remo Zenobi
1932 Italien 1861  Alfredo Palmieri
1932–1933 Italien 1861  Remo Zenobi
1933–1936 Italien 1861  Eugenio Gualdi
1936–1938 Italien 1861  Erberto Vaselli
1938 Italien 1861  Olindo Bitetti
1938–1939 Italien 1861  Remo Zenobi
1939–1941 Italien 1861  Andrea Ercoli
1941–1944 Italien 1861  Giovanni Minotto
Präsidenten
Amtszeit Name
1944–1945 Italien 1861  Andrea Ercoli
1945 Italien 1861  Arnaldo Coni
1945–1948 Italien 1861  Andrea Ercoli
1948 Italien  Renato Bornigia
1948 Italien  Giuseppe Rivola
1948–1949 Italien  Giovanni Mazzitelli
1949–1953 Italien  Remo Zenobi
1953 Italien  Antonio Annunziata
1953–1956 Italien  Costantino Tessarolo
1956–1960 Italien  Leonardo Siliato
1960 Italien  Andrea Ercoli
1960–1961 Italien  Costantino Tessarolo
1961–1962 Italien  Massimo Giovannini
1962–1963 Italien  Ernesto Brivio
1963–1964 Italien  Angelo Miceli
1964–1965 Italien  Giorgio Vaccaro
Präsidenten
Amtszeit Name
1965 Italien  Gian Chiarion Casoni
1965–1980 Italien  Umberto Lenzini
1980–1981 Italien  Aldo Lenzini
1981–1983 Italien  Gian Chiarion Casoni
1983–1986 Italien  Giorgio Chinaglia
1986 Italien  Franco Chimenti
1986–1992 Italien  Gianmarco Calleri
1992–1994 Italien  Sergio Cragnotti
1994–1998 Italien  Dino Zoff
1998–2003 Italien  Sergio Cragnotti
2003–2004 Italien  Ugo Longo
2004– Italien  Claudio Lotito

HockeyBearbeiten

Lazios Hockeymannschaft der Herren gewann in der Saison 2004/05 die italienische Meisterschaft auf dem Feld, sowie 1991, 1996, 2001 und 2006 den italienischen Pokal.

WeblinksBearbeiten

Commons: Lazio Rom – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten