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Der RasenBallsport Leipzig e. V.[1], kurz RB Leipzig, ist ein deutscher Fußballverein aus Leipzig. Die erste Herrenmannschaft des Vereins spielt seit der Saison 2016/17 in der Bundesliga und trägt ihre Heimspiele in der Red Bull Arena am Leipziger Sportforum aus.

RB Leipzig
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Verein
Name RasenBallsport Leipzig e. V.[1]
Sitz Leipzig, Sachsen
Gründung 19. Mai 2009
Farben Rot-Weiß
Mitglieder 17 (März 2016)
Vorstand Oliver Mintzlaff (Vorsitzender)
Ulrich Wolter
Johann Plenge
Fußballunternehmen
Name RasenBallsport Leipzig GmbH[2]
Gesellschafter 99 %: Red Bull GmbH
01 %: RB Leipzig e. V.
(Stimmenmehrheit beim e. V.)
Geschäftsführer Oliver Mintzlaff
Website dierotenbullen.com
Erste Mannschaft
Cheftrainer Julian Nagelsmann
Spielstätte Red Bull Arena
Plätze 42.959
Liga Bundesliga
2018/19 3. Platz
Heim
Auswärts
Alternativ

Der Verein wurde 2009 auf Initiative der Red Bull GmbH gegründet und übernahm zur Saison 2009/10 das Startrecht des SSV Markranstädt in der fünftklassigen Oberliga Nordost. Die Lizenzspielerabteilung und die Nachwuchsteams bis zur U15[3] sind seit dem Aufstieg der ersten Mannschaft in die 2. Bundesliga 2014 in die RasenBallsport Leipzig GmbH ausgegliedert, deren Gesellschafter zu 99 Prozent die Red Bull GmbH und zu einem Prozent der Verein sind.[4] Da auch die Vereinsmitglieder in enger Beziehung zu Red Bull stehen, wird der Klub faktisch von der Red Bull GmbH kontrolliert. Vor allem in der Anfangszeit gab es gegen den Klub Proteste von anderen Fußballvereinen und deren Fans – auch in Form von Spielabsagen.

Geschichte

Vereinsgründung

Ablauf der Mannschaftsübernahmen
Saison 2008/09 Saison 2009/10 Saison 2010/11
SSV Markranstädt RB Leipzig RB Leipzig
ESV Delitzsch RB Leipzig II
SSV Markranstädt II RB Leipzig II SSV Markranstädt
ESV Delitzsch II ESV Delitzsch
SSV Markranstädt III RB Leipzig III SSV Markranstädt II
RB Leipzig IV SSV Markranstädt III

Nach der Übernahme des SV Austria Salzburg (heute FC Red Bull Salzburg) versuchte Red Bull 2006 zur besseren Vermarktung seines Produktes ein vergleichbares Projekt auch im deutschen Fußball ins Leben zu rufen. Hierzu nahm Red Bull Kontakt zu den Fußballvereinen FC St. Pauli, TSV 1860 München und Fortuna Düsseldorf auf. Für Investitionen in einen Verein verlangte Red Bull eine Mehrheit von 50+1 Prozent sowie eine Änderung des Vereinsnamens, des Vereinswappens und der Vereinsfarben. Da alle drei Vereine die Forderungen von Red Bull nicht akzeptierten[5], unternahm Red Bull den Versuch, im Leipziger Fußball Fuß zu fassen. Der Einstieg beim FC Sachsen Leipzig scheiterte jedoch am Deutschen Fußball-Bund (DFB), der wegen namensrechtlicher Unstimmigkeiten die Zustimmung verweigerte, und an Fanprotesten.[6] Der DFB befürchtete zudem eine zu große Einflussnahme des Investors.[7]

Da die Vereine unterhalb der Regionalliga nicht (mehr) dem DFB-Lizenzierungsverfahren unterliegen, wurde daraufhin am 19. Mai 2009 der eigenständige Verein RB Leipzig gegründet. Das Ziel dieses Vereines war, das Startrecht des SSV Markranstädt für die Oberliga und zusätzlich die ersten drei Männermannschaften sowie das Seniorenteam des Fünftligisten zu übernehmen. Die erste Männermannschaft wurde samt Trainerstab personell komplett in den neugegründeten Verein übernommen.[8] Auf Drängen des Sächsischen Fußballverbandes (SFV) übernahm der neugegründete Verein auch die jeweils erste Mannschaft der vier ältesten Jugendabteilungen des insolventen FC Sachsen Leipzig.[9]

Da eine Namensgebung zu Werbezwecken laut Satzung des DFB unzulässig ist[10], wurde 2009 der Vereinsname RasenBallsport gewählt. Dessen Kürzel „RB“ ermöglicht zwar einerseits Assoziationen sowohl zum Salzburger Schwesterklub als auch zur Marke „Red Bull“, ist jedoch andererseits – wie das nachfolgende Genehmigungsverfahren zeigte – zulässig.[11]

Nachdem der Nordostdeutsche Fußballverband am 13. Juni 2009 der Übertragung des Oberliga-Spielrechtes zugestimmt und den Vereinsnamen genehmigt hatte, startete zur Saison 2009/10 RB Leipzig anstelle des SSV Markranstädt in der Süd-Staffel der Oberliga Nordost[12] und zwei weiteren unterklassigen Ligen. Eine vierte Mannschaft kam neu hinzu. Dabei nahm der Verein den Spielbetrieb ohne offizielles Vereinswappen auf, da das vom Verein vorgeschlagene Wappen wegen der Ähnlichkeit zum Red-Bull-Unternehmenslogo vom Sächsischen Fußballverband abgelehnt worden war.[13] Das abgelehnte Wappen befand sich dennoch als sogenanntes Sponsorenlogo in Form von Trikotwerbung auf den Spielertrikots und wurde zeitweise unter anderem auf Fanartikeln verwendet.[14] Im Mai 2010 akzeptierte der SFV eine modifizierte Version als Vereinslogo.[15]

2009–2016: Weg in die Bundesliga

Saison Liga (Stufe) Platz Tore Punkte DFB-Pokal Zuschauer-Ø
2009/10 Oberliga Nordost (V) 1 74:17 80
2010/11 Regionalliga Nord (IV) 4 57:29 64
2011/12 Regionalliga Nord (IV) 3 71:30 73 2. Runde
2012/13 Regionalliga Nordost (IV) 1 65:22 72
2013/14 3. Liga (III) 2 65:34 79 1. Runde
2014/15 2. Bundesliga (II) 5 39:31 50 Achtelfinale 25.026
2015/16 2. Bundesliga (II) 2 54:32 67 2. Runde 29.441
grün unterlegt: Aufstieg

2009–2013: Oberliga und Regionalliga

Nachdem einige zuvor geplante Spiele wegen Sicherheitsbedenken abgesagt werden mussten, fand das erste Spiel von RB Leipzig am 10. Juli 2009 gegen den Landesligisten SV Bannewitz als Freundschaftsspiel statt. Es endete mit einem 5:0-Heimsieg für RB Leipzig, wobei als Spielstätte das Stadion am Bad in Markranstädt diente. Das erste Pflichtspiel bestritt der Verein am 31. Juli 2009 in der ersten Runde des Sachsenpokals. Nach einem Tausch des Heimrechts siegte die Mannschaft auf heimischem Platz mit 5:0 gegen den VfK Blau-Weiß Leipzig. Im ersten Ligaspiel erreichte RB Leipzig am 8. August 2009 auswärts gegen den FC Carl Zeiss Jena II ein 1:1-Unentschieden.

Im weiteren Verlauf der Hinrunde 2009/10 wurde die Mannschaft trotz kleinerer Rückschläge wie der ersten Saisonniederlage am 13. September 2009 gegen Budissa Bautzen in ihrer Staffel Herbstmeister. Für die Rückrunde verstärkte sich Leipzig insbesondere mit der Verpflichtung des zuvor in der 2. Bundesliga spielenden Timo Rost und erreichte bereits am 25. Spieltag den sicheren Aufstieg, als Verfolger Budissa Bautzen auch rechnerisch nicht mehr an RB vorbeiziehen konnte. Aus dem Sachsenpokal 2009/10, über den RB Leipzig den Einzug in den DFB-Pokal der folgenden Saison 2010/11 anvisiert hatte, schied der Verein am 13. November 2009 durch eine 2:3-Niederlage im Viertelfinale gegen den FSV Zwickau aus. Am 4. Mai 2010 wurde dem Verein vom Deutschen Fußball-Bund die Regionalligalizenz erteilt.

Bereits im Januar 2010 hatte der seit der Vereinsgründung amtierende Präsident Andreas Sadlo den Verein verlassen[16], woraufhin Dietmar Beiersdorfer das Amt des Vorstandsvorsitzenden und Präsidenten übernommen hatte.[17] Einen Tag nach dem letzten Saisonspiel entband Beiersdorfer den Aufstiegstrainer Tino Vogel, Co-Trainer Lars Weißenberger und Sportdirektor Joachim Krug von ihren Aufgaben.[18] Dies erfolgte vor dem Hintergrund einer zuvor von Red-Bull-Geschäftsführer Dietrich Mateschitz verkündeten Strategieänderung, wonach RB Leipzig anstelle des FC Red Bull Salzburg künftig das Schlüsselprojekt im Fußballengagement des Unternehmens darstellen soll.[19] Daraufhin wurde am 18. Juni 2010 Tomas Oral als neuer Trainer vorgestellt.

Auch die Spieler Christian Mittenzwei, Sebastian Hauck, Stefan Schumann, Toni Jurascheck und Michael Lerchl erhielten keine neuen Verträge für die kommende Regionalligasaison, während mit Frank Räbsch und Ronny Kujat zwei weitere Spieler der Aufstiegsmannschaft ihre Karrieren beendeten.[20]

Vor der Saison 2010/11 gab RB Leipzig die zweite, dritte und vierte Mannschaft wieder an den SSV Markranstädt ab. Als neue Reserve wurde die erste Mannschaft vom ESV Delitzsch übernommen.[21]

Am 24. Juli 2010 fand anlässlich des Umzugs in die neue Heimspielstätte, die Red Bull Arena, ein Freundschaftsspiel gegen den FC Schalke 04 statt, das RB Leipzig mit 1:2 verlor.[22] Sechs Tage später spielte Leipzig letztmals im Stadion am Bad, das Testspiel gegen Hertha BSC am 30. Juli 2010 endete mit einem 2:1-Sieg von RB Leipzig.

Die Regionalliga begann für RB Leipzig mit einer Serie von drei Remis in Folge, von denen das erste am 6. August 2010 gegen Türkiyemspor Berlin vor 4.028 Zuschauern erspielt wurde. Erst am vierten Spieltag gelang der erste Saisonsieg durch ein 2:1 bei Holstein Kiel, dem am fünften Spieltag auch der erste Heimsieg folgte; gegen den 1. FC Magdeburg gewann Leipzig erneut mit 2:1. Nach einem mäßigen Saisonstart fand sich RB Leipzig in der Verfolgerrolle des Chemnitzer FC wieder, der als möglicher Aufstiegskandidat der Nord-Staffel galt. Zum Jahresende bekräftigte RB Leipzig seine eigenen Aufstiegsambitionen nochmals mit der Verpflichtung des Brasilianers Thiago Rockenbach, nachdem der Verein schon im Sommer unter anderem mit den Transfers von Carsten Kammlott und Tim Sebastian Aufmerksamkeit erregt hatte. Schließlich sollte die Mannschaft die Saison aber lediglich als Tabellenvierter beenden. Den Sachsenpokal der Saison 2010/11 gewann RB Leipzig unter Trainer Tomas Oral als ersten Titel der Vereinsgeschichte am 1. Juni 2011 durch einen 1:0-Sieg gegen den Chemnitzer FC. Damit erspielten sie sich das Recht zur Teilnahme am DFB-Pokal der folgenden Saison.

Wegen des verpassten Aufstiegs war schon im Verlauf der Rückrunde Peter Pacult am 4. Mai 2011 als Trainer ab der Saison 2011/12 bekanntgegeben worden, womit das Engagement von Oral in Leipzig nach nur einer Saison wieder beendet war. Fast gleichzeitig trat Thomas Linke, der erst im Februar 2011 als Sportdirektor eingesetzt worden war, von seinem Posten zurück, weshalb verschiedene Medien einen Zusammenhang mit der Verpflichtung Pacults vermuteten.[23] Zuvor hatten weitere Spielerabgänge dafür gesorgt, dass mit Daniel Rosin, Timo Rost und Benjamin Bellot lediglich drei Spieler aus der vormaligen Oberliga-Mannschaft im Leipziger Kader für die Regionalliga-Saison 2011/12 verblieben waren, während mit Ingo Hertzsch ein vierter dieser Spieler nur noch für die Reservemannschaft eingeplant wurde. Im DFB-Pokal 2011/12 bezwang Leipzig in der ersten Runde den Bundesligisten VfL Wolfsburg mit 3:2, schied in der zweiten Runde aber durch eine 0:1-Niederlage gegen den Bundesligisten FC Augsburg aus.

Der bis dahin höchste Sieg der Vereinsgeschichte gelang RB Leipzig am 19. Februar 2012 mit einem 8:2 gegen den SV Wilhelmshaven.[24] Auch in der Saison 2011/12 verpasste RB Leipzig den Aufstieg in die 3. Liga mit einem 2:2-Unentschieden am vorletzten Spieltag gegen den VfL Wolfsburg II.

Die Saison 2012/13 in der neuen Regionalliga Nordost begann für RB Leipzig mit zwei entscheidenden Personalien: Ende Juni 2012 wurde Ralf Rangnick als neuer Sportdirektor vorgestellt. Gleich mit seinem Antritt ersetzte er den bisherigen Trainer Peter Pacult durch Alexander Zorniger.[25] Die Spielzeit verlief dann erfolgreicher als die beiden vorherigen. Bereits im drittletzten Spiel der Hinrunde sicherte man sich mit einem Sieg gegen den FSV Zwickau die Herbstmeisterschaft. Die Meisterschaft gewann RB vorzeitig am 7. Mai 2013, nachdem der FC Carl Zeiss Jena ein Nachholspiel des 18. Spieltages gegen den Berliner AK 07 verloren hatte. Im Sachsenpokal 2012/13 erreichte RB Leipzig zum zweiten Mal das Finale und setzte sich dort mit 4:2 abermals gegen den Chemnitzer FC durch. Damit konnte sich der Verein erneut für den DFB-Pokal qualifizieren.

In der Aufstiegsrunde zur 3. Fußball-Liga setzte sich der Verein mit insgesamt 4:2 gegen die Sportfreunde Lotte durch und stieg damit erstmals in die 3. Liga auf. Das Hinspiel wurde im heimischen Stadion vor 30.104 Zuschauern mit 2:0 gewonnen. Das Rückspiel ging 2:2 nach Verlängerung aus. Beim Spiel in Leipzig wurde ein Zuschauerrekord für die vierthöchste Spielklasse aufgestellt, der zwei Jahre später von Alemannia Aachen (gegen Rot-Weiss Essen) knapp übertroffen wurde.[26]

2013/2014: 3. Liga

In der Saison 2013/14 spielte RB Leipzig erstmals in der 3. Liga. In der Sommerpause verpflichtete der Verein Anthony Jung vom FSV Frankfurt, Tobias Willers von den Sportfreunden Lotte, Joshua Kimmich von der U19 des VfB Stuttgart, André Luge vom FSV Zwickau, Christos Papadimitriou von AEK Athen, Yussuf Poulsen von Lyngby BK und Denis Thomalla von der TSG 1899 Hoffenheim.

In der ersten Runde des DFB-Pokals traf RB Leipzig am 2. August 2013, wie bereits 2011, auf den FC Augsburg und schied abermals mit einer 0:2-Niederlage gegen den Bundesligisten aus, womit die mehr als ein Jahr andauernde Serie ohne Niederlage in einem Pflichtspiel endete. Im Ligabetrieb hielt die Serie noch bis Ende August an, ehe der Verein am sechsten Spieltag bei Tabellenführer SV Wehen Wiesbaden mit 1:2 verlor. Anfang Oktober musste Leipzig erneut beim Tabellenführer antreten, diesmal jedoch beim 1. FC Heidenheim, der den SV Wehen Wiesbaden eine Woche nach deren Sieg über RB Leipzig von der Tabellenspitze verdrängen und diese bis zum Saisonende auch verteidigen konnte. Die Sachsen siegten in der Voith-Arena mit 2:0 und sprangen dadurch auf den dritten Tabellenplatz. Ab diesem Spiel befand sich der Verein damit immer mindestens auf dem Relegationsplatz zur 2. Bundesliga.

In der Winterpause trennte sich RB Leipzig von Christos Papadimitriou, Juri Judt, Carsten Kammlott sowie Bastian Schulz und verpflichtete im Gegenzug Diego Demme vom SC Paderborn 07, Federico Palacios vom VfL Wolfsburg, Mikko Sumusalo vom HJK Helsinki sowie Georg Teigl vom FC Red Bull Salzburg.

Nach der 1:2-Auswärtsniederlage beim MSV Duisburg verloren die Leipziger bis zum Saisonende kein einziges Spiel mehr und lieferten sich ein packendes Duell mit dem SV Darmstadt 98, der eine ebenso beeindruckende Serie hinlegen konnte. Am 35. Spieltag kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Klubs, das RB Leipzig mit 1:0 für sich entschied. Durch einen 5:1-Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken machten die Leipziger am 37. Spieltag den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt. Damit gelang nach vier Spielzeiten der Durchmarsch von der vierten in die zweite Spielklasse im deutschen Fußball.

2014–2016: 2. Bundesliga

Mit dem sportlichen Aufstieg in die 2. Bundesliga war nun nicht mehr wie bisher der DFB (3. Liga) oder der NOFV (Regionalliga und Oberliga Nordost) für die Lizenzierung verantwortlich, sondern die DFL. Am 22. April 2014 wurde die Entscheidung über die von RB Leipzig dort eingereichten Lizenzunterlagen für die 2. Bundesliga bekannt gegeben. Der Verein würde demnach für die Saison 2014/15 grundsätzlich eine Spielberechtigung erhalten.[27] Er sollte dafür drei Auflagen erfüllen: sich durch eine deutliche Senkung des Mitgliedsbeitrags (bisher 800 Euro jährlich) für neue Mitglieder öffnen, in der Vereinsführung keine Mehrheit von Red-Bull-Funktionären mehr zulassen und das Vereinslogo nach den Vorgaben der DFL vom Red-Bull-Unternehmenslogo abgrenzen.[28] Das juristische Online-Magazin Legal Tribune Online bewertete alle drei Forderungen der DFL als rechtlich fragwürdig.[29]

RB Leipzig legte am 30. April 2014 fristgerecht Beschwerde gegen die erteilten Auflagen ein, welche die DFL am 8. Mai ablehnte.[30] Während der Verein selbst sich offiziell weder zu den Auflagen noch zu einer eventuell eingelegten Beschwerde äußerte, schloss Red-Bull-Geschäftsführer Dietrich Mateschitz eine weitere Saison in der 3. Liga kategorisch aus.[31] Sportdirektor Ralf Rangnick zeigte sich in Mediengesprächen zuvor jedoch kompromissbereit hinsichtlich einer Änderung des Logos.[32] Am 15. Mai 2014 erteilte die DFL dem Verein die Lizenz. Im Gegenzug verpflichtete sich RB Leipzig, zwei der ursprünglichen Forderungen zu erfüllen, die Änderung des Wappens zur weiteren Abgrenzung vom Red-Bull-Logo sowie die Besetzung der Führungspositionen mit vom Hauptsponsor unabhängigen Personen.[33]

Nachdem man in der Rückrunde den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen verloren hatte, entschied der Verein, dass man sich nach der Saison von Cheftrainer Alexander Zorniger trennen werde. Zorniger zog im Februar 2015 die Konsequenzen und trat selbst zurück. Bis Saisonende betreute der bisherige U-17-Coach Achim Beierlorzer interimsweise die Profimannschaft.[34] Neuer Cheftrainer wurde danach in Personalunion Sportdirektor Ralf Rangnick, nachdem zuvor Wunschkandidaten wie Thomas Tuchel oder Sascha Lewandowski dem Verein abgesagt hatten.[35] Dabei gab Rangnick, wie schon in der Vorsaison angekündigt, seinen Doppelposten als Sportdirektor in Salzburg auf. Achim Beierlorzer blieb dem Trainerteam als Co-Trainer erhalten.

Für die Saison 2015/16 verpflichtete Leipzig den Bundesligaspieler Davie Selke für acht Millionen Euro von Werder Bremen.[36] Insgesamt gab der Verein 18,6 Millionen Euro für neue Spieler aus und damit 2,1 Millionen Euro mehr als alle anderen 17 Zweitligisten zusammen, was dementsprechend kritisch betrachtet wurde. Auf der Einnahmeseite durch Spielerverkäufe stehen dagegen nur 1,9 Millionen Euro und Rang elf der Liga. Dies insbesondere auch, weil große Teile der Ablösesumme für den vom FC Bayern München verpflichteten Joshua Kimmich aufgrund einer Vertragsoption an den VfB Stuttgart flossen. Weiterhin wechselten, wie schon mehrmals in der Vergangenheit der Fall, noch drei Spieler des inoffiziellen Schwestervereins FC Red Bull Salzburg ablösefrei nach Leipzig.[37]

Im DFB-Pokal 2015/16 kam es im Spiel der Leipziger beim VfL Osnabrück zu einem Eklat, verursacht durch die gegnerischen Fans: Bis zur 71. Spielminute der Erstrundenpartie gegen den Drittligisten lag RB zurück, als zu Gunsten der Leipziger ein Eckball gepfiffen wurde. Kurz nach der Entscheidung erlitt Schiedsrichter Martin Petersen eine Gehirnerschütterung durch den Feuerzeugwurf eines Osnabrücker Fans, woraufhin Petersen das Spiel abbrach. Das Sportgericht des DFB wertete im Anschluss die Partie mit 0:2 gegen den gastgebenden Verein, womit RB Leipzig eine Runde weiterkam. In der zweiten Pokalrunde verloren die Leipziger dann beim Viertligisten SpVgg Unterhaching mit 0:3.[38][39] Am 8. Mai 2016 stieg RB Leipzig mit einem 2:0-Heimsieg über den Karlsruher SC am vorletzten Spieltag der Saison 2015/16 in die Bundesliga auf.[40]

Seit 2016: Bundesliga und internationale Bühne

Saison Liga Platz Tore Punkte DFB-Pokal Zuschauer-Ø BL-Kader
2016/17 Bundesliga 2 66:39 67 1. Runde 41.078 BL-Kader
2017/18 Bundesliga 6 57:53 53 2. Runde 39.397 BL-Kader
2018/19 Bundesliga 3 63:29 66 Finale 38.380 BL-Kader

Zur Saison 2016/17 übernahm Ralph Hasenhüttl die Mannschaft, sodass Rangnick sich wieder auf seinen Sportdirektorposten konzentrieren konnte. Vor und zu Beginn der neuen Saison gab der Verein deutlich mehr Geld für einzelne neue Spieler aus als je zuvor. Neu verpflichtet wurden unter anderem Timo Werner (VfB Stuttgart), Oliver Burke (Nottingham Forest), der mit einer Ablösesumme von rund 17 Millionen Euro zum bis dahin teuersten schottischen Spieler wurde[41], Naby Keïta (FC Red Bull Salzburg) und in der Winterpause Dayot Upamecano (FC Red Bull Salzburg). Dagegen verließen einige Spieler den Verein, die im Aufstiegsjahr keine tragende Rolle gespielt hatten. Nachdem man in der ersten Runde des DFB-Pokal im Elfmeterschießen beim Zweitligisten Dynamo Dresden ausgeschieden war, endete am 28. August 2016 das erste Bundesligaspiel der Vereinsgeschichte mit 2:2 bei der TSG 1899 Hoffenheim, wobei der Kapitän Dominik Kaiser den ersten Bundesligatreffer der Vereinsgeschichte erzielte. Der erste Bundesligasieg gelang am zweiten Spieltag im Heimspiel gegen Borussia Dortmund. Mit einem 2:1-Heimsieg gegen den FC Augsburg am 30. September schaffte RB Leipzig es als erster Bundesliganeuling am sechsten Spieltag immer noch ungeschlagen zu sein und avancierte mit einem 3:2-Sieg in Leverkusen am 18. November zum „besten Aufsteiger aller Zeiten“:[42] Zum einen blieb RB auch am 11. Spieltag ungeschlagen und brach damit den bislang bestehenden Rekord des MSV Duisburg aus der Saison 1993/94[43], zum anderen konnte bislang kein Aufsteiger am 11. Spieltag 27 Punkte vorweisen, auch der 1. FC Kaiserslautern erreichte diese Marke in der Meister-Saison 1997/98 zu diesem Zeitpunkt nicht.[44] Die Leipziger schlossen die Spielzeit letztendlich mit 67 Punkten und 15 Punkten Abstand auf den Meister FC Bayern München als Vizemeister ab, wodurch man sich für die Champions League qualifizierte. Herauszuheben ist dabei die Leistung des Neuzugangs Timo Werner, der mit 21 Toren viertbester Torschütze wurde.

Zur Saison 2017/18 wurde der Kader unter anderem mit Kevin Kampl (Bayer 04 Leverkusen), Jean-Kévin Augustin (Paris Saint-Germain), Bruma (Galatasaray Istanbul), Konrad Laimer (FC Red Bull Salzburg) und im Winter mit dem Leihspieler Ademola Lookman (FC Everton) verstärkt. Auch in diesem Jahr verließen wieder einige Spieler den Verein, die nicht zum Stammpersonal gezählt hatten, darunter der bisher teuerste Schotte Oliver Burke (West Bromwich Albion). Die Leipziger konnten nicht an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen. Die Liga schloss man mit 53 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz ab, wodurch man sich für die Qualifikation zur Europa League qualifizierte. Im Pokal schied RB Leipzig in der zweiten Runde gegen den FC Bayern München aus. In der Champions League traf man in der Gruppenphase auf Beşiktaş Istanbul, den FC Porto und die AS Monaco. Das erste internationale Pflichtspiel der Vereinsgeschichte fand am 13. September 2017 im heimischen Stadion gegen das Team aus Monaco statt. Beim 1:1-Unentschieden war Emil Forsberg der erste Leipziger Torschütze auf internationaler Bühne.[45] Der erste internationale Pflichtspielsieg gelang am 17. Oktober 2017, dem dritten Gruppenspieltag, mit einem 3:2-Heimsieg gegen den FC Porto.[46] Letztendlich schied man nach einem weiteren Sieg und insgesamt drei Niederlagen hinter Beşiktaş Istanbul und dem FC Porto sowie vor der AS Monaco als Dritter aus dem Wettbewerb aus, womit man in die K.o.-Phase der Europa League einzog. Dort scheiterte RB Leipzig im Viertelfinale am späteren Finalisten Olympique Marseille, nachdem man zuvor den SSC Neapel und Zenit St. Petersburg ausgeschaltet hatte.

Zur Saison 2018/19 trennte sich der Verein von Ralph Hasenhüttl. Nachdem mit Julian Nagelsmann ein neuer Cheftrainer zur Folgesaison verpflichtet worden war, übernahm Ralf Rangnick für das Übergangsjahr, wie schon in der Aufstiegssaison 2015/16, zusätzlich den Posten des Cheftrainers. Neu verpflichtet wurden unter anderem Nordi Mukiele (HSC Montpellier), Matheus Cunha (FC Sion) und Marcelo Saracchi (River Plate). Dagegen verließen Naby Keïta (FC Liverpool) und der langjährige Kapitän Dominik Kaiser (Brøndby IF) den Verein. Durch die Europa-League-Qualifikation begann die Saison der Leipziger bereits im Juli. Dort schaffte man gegen BK Häcken, CS Universitatea Craiova und Sorja Luhansk den Einzug in den Hauptwettbewerb, in dem man hinter dem FC Red Bull Salzburg und Celtic Glasgow sowie vor Rosenborg Trondheim in der Gruppenphase ausschied. In der Liga überwinterte man nach der Hinrunde mit 31 Punkten auf dem 4. Platz. Am 7. Spieltag gelang mit einem 6:0 gegen den 1. FC Nürnberg der bis dahin höchste Bundesliga-Sieg. Nach einer starken Rückrunde, in der man in der Rückrundentabelle mit dem Meister FC Bayern München mit 35 Punkten den 2. Platz belegte, schloss RB Leipzig die Saison auf dem 3. Platz ab und qualifizierte sich für die Gruppenphase der Champions League. Ebenso erfolgreich verlief die Pokalsaison: Über den FC Viktoria Köln (Regionalliga West), die TSG 1899 Hoffenheim (Bundesliga), den FC Augsburg (Bundesliga) und den Hamburger SV (2. Bundesliga) zog RB Leipzig in das Pokalfinale ein, in dem man dem FC Bayern München mit 0:3 unterlag.

Organisationsstruktur

Stand: 31. Juli 2019[47][48][49][50]

Verein und Mitgliedschaft

Der eingetragene Verein wird durch den Vorstand vertreten. Dieser besteht aus dem Vorsitzenden Oliver Mintzlaff, Ulrich Wolter und Johann Plenge. Dem e. V. gehören die Jugendmannschaften von der U8 bis zur U14 sowie alle Mädchen-Mannschaften an.[51]

Im Gegensatz zu allen anderen deutschen Fußballvereinen räumt RB Leipzig seinen Anhängern keine offizielle Möglichkeit ein, stimmberechtigtes Mitglied zu werden. Nach Angaben des damaligen Geschäftsführers Ulrich Wolter strebe RB Leipzig nicht die hohen Mitgliederzahlen anderer Klubs an. Laut Wolter seien Vereine, in denen Fans aus der Ultra-Szene Strukturen geschaffen haben, nicht im Sinne des deutschen Fußballs, und man wolle sich solchen Zuständen absolut entziehen.[52] So hatte der Verein nach übereinstimmenden Medienberichten in den ersten fünf Jahren seiner Vereinsgeschichte weniger als zehn ordentliche Mitglieder.[53][54][55][56] Für die Gründung eines eingetragenen Vereins (e. V.) sind gemäß § 56 BGB mindestens sieben Mitglieder nötig. Im Rahmen der Lizenzvergabe für die 2. Fußball-Bundesliga erteilte die DFL dem Verein mehrere Auflagen, unter anderem die Neustrukturierung der Führungsebene. Im Zuge dessen eröffnete RB Leipzig auch erstmals die Möglichkeit, offizielles Fördermitglied zu werden. Der Jahresbeitrag liegt zwischen 70 und 1000 Euro und dient der Förderung des Nachwuchsbereichs.[57][58] Im Gegenzug erhalten die Fördermitglieder bestimmte Privilegien wie Karten-Vorkaufsrecht, ein Treffen mit der Mannschaft und ein Fitnesstraining im Stadion.[59] Ein Stimmrecht haben die Fördermitglieder jedoch nicht, da diese keine Mitglieder im Sinne des BGB sind und folglich nicht im Organ der Mitgliederversammlung (§ 32 BGB) sitzen. Im Zuge der Diskussion über den möglichen Neubau eines größeren Stadions äußerte der Vorstand Oliver Mintzlaff im März 2016, dass RB Leipzig 17 stimmberechtigte Mitglieder und ca. 300 weitere Fördermitglieder habe.[60]

RasenBallsport Leipzig GmbH

Die Lizenzspielerabteilung und die Nachwuchsteams bis zur U15[3] wurden nach Beschluss der Mitgliederversammlung der damals 14 stimmberechtigten Vereinsmitglieder am 2. Dezember 2014 rückwirkend zum Saisonbeginn 2014/15 in die RasenBallsport Leipzig GmbH ausgegliedert.[2][61][62]

Die RBL GmbH entstand am 8. Dezember 2014 durch Umbenennung der bereits am 14. August 2014 gegründeten Vorratsgesellschaft Erste OHU Vermögensverwaltung GmbH. Das Stammkapital der GmbH beträgt 2,5 Mio. Euro und ist gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 4 GmbHG in Stammeinlagen zerlegt, mit denen sich die Gesellschafter an der Gesellschaft beteiligen. Aktuell wird das Stammkapital zu 99 Prozent von der Red Bull GmbH und zu einem Prozent vom Verein gehalten.[4] Um die 50+1-Regel zu wahren, muss der Verein aber die Stimmenmehrheit in der Gesellschafterversammlung besitzen.[63] Die GmbH wird gemäß § 35 Abs. 1 S. 1 GmbHG vom Geschäftsführer, derzeit Oliver Mintzlaff, vertreten.

Die GmbH setzte im Kalenderjahr 2015, als man in der zweiten Liga aktiv war, 81,71 Millionen Euro um. Der Jahresumsatz der anderen Zweitligisten in der Saison 2015/16 lag im Durchschnitt bei 33,8 Millionen Euro. Die Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2015 betrugen 58,92 Millionen Euro, davon 52,38 Millionen Euro gegenüber dem alleinigen Investor Red Bull. Diese Gelder waren im Jahresabschluss 2015 nicht wie üblich bei einem Sponsoring als Zuwendungen geführt, sondern als Darlehen. Dadurch besteht eine Rückzahlungsverpflichtung gegenüber dem Darlehensgeber.[64] Als Begründung für die Verbindlichkeiten werden die erfolgten Investitionen in Spielertransfers angegeben. Die Summe für diesen im Jahresabschluss als „Spielerwerte“ bezeichneten Posten betrug 2015 insgesamt 48,77 Millionen Euro.[65]

Erfolge

 


 
Leipzigs Startelf beim 2:1-Hinspielsieg im EL-Achtelfinale 2017/18 gegen Zenit Sankt Petersburg

Titel

  • Meister der Oberliga Nordost (Staffel Süd): 2010
  • Meister der Regionalliga Nordost: 2013
  • Sachsenpokal-Sieger: 2011, 2013

Weitere Erfolge

  • Aufstieg in die Regionalliga Nord: 2010
  • Aufstieg in die 3. Liga: 2013
  • Aufstieg in die 2. Bundesliga: 2014
  • Aufstieg in die Bundesliga: 2016
  • Vizemeister Bundesliga: 2017
  • Teilnahme an der UEFA Champions League: 2017/18, 2019/20
  • Teilnahme an der UEFA Europa League: 2017/18, 2018/19
  • Sachsens Mannschaft des Jahres: 2017
  • Finalist im DFB-Pokal: 2019

Europapokalbilanz

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
2017/18 UEFA Champions League Gruppenphase Frankreich  AS Monaco 5:2 1:1 (H) 4:1 (A)
Turkei  Beşiktaş Istanbul 1:4 0:2 (A) 1:2 (H)
Portugal  FC Porto 4:5 3:2 (H) 1:3 (A)
2017/18 UEFA Europa League Zwischenrunde Italien  SSC Neapel 3:3 3:1 (A) 0:2 (H)
Achtelfinale Russland  Zenit Sankt Petersburg 3:2 2:1 (H) 1:1 (A)
Viertelfinale Frankreich  Olympique Marseille 3:5 1:0 (H) 2:5 (A)
2018/19 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde Schweden  BK Häcken 5:1 4:0 (H) 1:1 (A)
3. Qualifikationsrunde Rumänien  CS Universitatea Craiova 4:2 3:1 (H) 1:1 (A)
Play-off Ukraine  Sorja Luhansk 3:2 0:0 (A) 3:2 (H)
Gruppenphase Osterreich  FC Red Bull Salzburg 2:4 2:3 (H) 0:1 (A)
Norwegen  Rosenborg Trondheim 4:2 3:1 (A) 1:1 (H)
Schottland  Celtic Glasgow 3:2 2:0 (H) 1:2 (A)
2019/20 UEFA Champions League Gruppenphase Portugal  Benfica Lissabon : 2:1 (A) : (H)
Frankreich  Olympique Lyon : 0:2 (H) : (A)
Russland  Zenit St. Petersburg : : (A) : (H)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 25 Spiele, 11 Siege, 6 Unentschieden, 8 Niederlagen, 42:35 Tore (Tordifferenz +7)

Erste Mannschaft

 
Stammtorhüter Péter Gulácsi
 
Offensivakteur Emil Forsberg
 
Diego Demme (l.) und Yussuf Poulsen, seit der Drittliga-Saison 2013/14 im Team

Kader Saison 2019/20

Stand: 2. September 2019[66]

Nr. Nat. Name Geburtstag im Verein seit Vertrag bis
Tor
01 Ungarn  Péter Gulácsi 06. Mai 1990 2015 2023
28 Schweiz  Yvon Mvogo 06. Juni 1994 2017 2021
32 Deutschland  Tim SchreiberU19 24. Apr. 2002 2022
33 Deutschland  Philipp Tschauner 03. Nov. 1985 2019 2021
Abwehr
03 Uruguay  Marcelo Saracchi 23. Apr. 1998 2018 2023
04 Ungarn  Willi Orban (C)  03. Nov. 1992 2015 2022
05 Frankreich  Dayot Upamecano 27. Okt. 1998 2017 2021
06 Frankreich  Ibrahima Konaté 25. Mai 1999 2017 2023
16 Deutschland  Lukas Klostermann 03. Juni 1996 2014 2021
22 Frankreich  Nordi Mukiele 01. Nov. 1997 2018 2023
23 Deutschland  Marcel Halstenberg 27. Sep. 1991 2015 2022
26 Wales  Ethan Ampadu 14. Sep. 2000 2019 2020
36 Brasilien  Luan Cândido 02. Feb. 2001 2019 2023
Mittelfeld
07 Osterreich  Marcel Sabitzer 17. Mär. 1994 2014 2022
08 Mali  Amadou Haidara 31. Jan. 1998 2018 2023
13 Osterreich  Stefan Ilsanker 18. Mai 1989 2015 2020
14 Vereinigte Staaten  Tyler Adams 14. Feb. 1999 2018 2023
18 Frankreich  Christopher Nkunku 14. Nov. 1997 2019 2024
19 Osterreich  Hannes Wolf 16. Apr. 1999 2019 2024
27 Osterreich  Konrad Laimer 27. Mai 1997 2017 2021
31 Deutschland  Diego Demme 21. Nov. 1991 2014 2021
44 Slowenien  Kevin Kampl 09. Okt. 1990 2017 2021
53 Deutschland  Tom KraußU19 22. Juni 2001 2011 2021
Angriff
09 Danemark  Yussuf Poulsen 15. Juni 1994 2013 2022
10 Schweden  Emil Forsberg 23. Okt. 1991 2015 2022
11 Deutschland  Timo Werner 06. Mär. 1996 2016 2023
17 England  Ademola Lookman 20. Okt. 1997 2019 2024
20 Brasilien  Matheus Cunha 27. Mai 1999 2018 2023
21 Tschechien  Patrik Schick 24. Feb. 1996 2019 2020

U19 auch im Kader der A-Jugend (U19; Jahrgang 2001 oder jünger)

Kaderveränderungen in der Saison 2019/20

Stand: 3. September 2019

Zugänge
Zeitpunkt Spieler Abgebender Verein
Sommerpause/
Vorbereitung
Wales  Ethan Ampadu England  FC Chelsea (Leihe)
Brasilien  Luan Cândido Brasilien  Palmeiras São Paulo
Tom Krauß eigene U19
England  Ademola Lookman England  FC Everton
Frankreich  Christopher Nkunku Frankreich  Paris Saint-Germain
Tim Schreiber eigene U19
Philipp Tschauner Hannover 96
Osterreich  Hannes Wolf Osterreich  FC Red Bull Salzburg
nach Saisonbeginn Tschechien  Patrik Schick Italien  AS Rom (Leihe)
Abgänge
Zeitpunkt Spieler Aufnehmender Verein
Sommerpause/
Vorbereitung
Portugal  Bruma Niederlande  PSV Eindhoven
Julian Krahl 1. FC Köln
Erik Majetschak FC Erzgebirge Aue
Marius Müller Schweiz  FC Luzern
Turkei  Atınç Nukan Turkei  Göztepe Izmir
England  Emile Smith Rowe England  FC Arsenal (Leihende)
Niclas Stierlin SpVgg Unterhaching
nach Saisonbeginn Frankreich  Jean-Kévin Augustin Frankreich  AS Monaco (Leihe)

Trainer- und Funktionsteam (Auswahl)

Stand: 5. Juli 2019

 
Julian Nagelsmann ist seit Sommer 2019 Cheftrainer der Mannschaft
Nat. Name Funktion
Trainerstab
Deutscher  Julian Nagelsmann Cheftrainer
Deutscher  Moritz Volz Co-Trainer
Deutscher  Robert Klauß Co-Trainer
Deutscher  Fabian Friedrich Videoanalyst
Deutscher  Frederik Gößling Torwarttrainer
Deutscher  Daniel Behlau Athletiktrainer
Deutscher  Ruwen Faller Athletiktrainer
Deutscher  Kai Kraft Athletiktrainer
Medizinische Abteilung
Deutscher  Frank Roßner Reha-Trainer
Deutscher  Maximilian Pelka Sportpsychologe
Deutscher  Robert Percy Marshall Mannschaftsarzt
Deutscher  Frank Striegler Mannschaftsarzt
Deutscher  Ralf Zimmermann Mannschaftsarzt
Deutscher  Niklas Albers Physiotherapeut
Deutscher  Alexander Sekora Physiotherapeut
Deutscher  Nikolaus Schmidt Physiotherapeut
Deutscher  Christopher Weichert Physiotherapeut
Sportliche Leitung und Organisation
Deutscher  Markus Krösche Sportdirektor
Deutscher  Timmo Hardung Teammanager
Senegalese  Babacar N’Diaye Teambetreuer
Deutscher  Jens Andrei Leiter Integration & Bildung
Scouting
Engländer  Paul Mitchell Head of Recruitment and Development
Deutscher  Benjamin Ehresmann Chefscout

Statistisches

Rekordspieler

In den folgenden Tabellen sind die Spieler mit den meisten Pflichtspielen und Pflichtspieltoren für die erste Mannschaft von RB Leipzig angegeben. Neben den Ligaspielen werden alle Spiele in nationalen und internationalen Pokalwettbewerben berücksichtigt.[67]

Stand: nach Ende der Saison 2018/19

Einsätze
01 Danemark  Yussuf Poulsen 2013–heute 219
02 Deutschland  Diego Demme 2014–heute 190
03 Deutschland  Dominik Kaiser 2012–2018 171
04 Deutschland  Daniel Frahn 2010–2015 163
05 Osterreich  Marcel Sabitzer 2014–heute 144
06 Schweden  Emil Forsberg 2015–heute 141
07 Deutschland  Willi Orban 2015-heute 138
08 Ungarn  Péter Gulácsi 2015-heute 135
09 Deutschland  Tim Sebastian 2010–2016 133
010 Deutschland  Lukas Klostermann 2015–heute 126
kursiv = noch bei RBL aktiv
Tore
01 Deutschland  Daniel Frahn 2010–2015 93
02 Deutschland  Timo Werner 2016–heute 61
03 Danemark  Yussuf Poulsen 2013–heute 58
04 Deutschland  Dominik Kaiser 2012–2018 36
05 Deutschland  Stefan Kutschke 2010–2013 31
06 Schweden  Emil Forsberg 2015–heute 28
07 Osterreich  Marcel Sabitzer 2015–heute 27
08 Deutschland  Nico Frommer 2009–2011 21
09 Frankreich  Jean-Kévin Augustin 2017-heute 20
10 Guinea-a  Naby Keïta 2016–2018 17
kursiv = noch bei RBL aktiv

Trainerhistorie

Die folgende Tabelle zeigt alle bisherigen Cheftrainer und Co-Trainer der ersten Mannschaft von RB Leipzig. Die Statistik umfasst ausschließlich Ligaspiele. Nationale und internationale Pokalwettbewerbe sowie die Spiele um den Aufstieg in die 3. Liga finden keine Berücksichtigung.[68]

Stand: 26. Mai 2019

Nr. Trainername Zeit Ligastatistik Co-Trainer Liga
von bis Tage Sp S U N TD P P/Sp
01 Deutschland  Tino Vogel 13. Juni 2009[69] 31. Mai 2010[70] 364 30 26 2 2 +57 80 2,67 Deutschland  Lars Weißenberger V
02 Deutschland  Tomas Oral 29. Juni 2010[71] 28. Mai 2011 364 34 18 10 6 +28 64 1,88 Turkei  Ali Çakıcı IV
03 Osterreich  Peter Pacult 27. Juni 2011[72] 03. Juli 2012 368 34 22 7 5 +41 73 2,15 Deutschland  Tom Stohn IV
04 Deutschland  Alexander Zorniger 04. Juli 2012 11. Feb. 2015 953 88 52 24 12 +82 180 2,05 Ungarn  Tamás Bódog IVIIIII
05 Deutschland  Achim BeierlorzerInt. 11. Feb. 2015 24. Mai 2015 139 14 6 3 5 ±0 21 1,50 Ungarn  Tamás Bódog II
06 Deutschland  Ralf Rangnick 22. Juni 2015[73] 15. Mai 2016 365 34 20 7 7 +22 67 1,97 Deutschland  Achim Beierlorzer
Ungarn  Zsolt Lőw
II
07 Osterreich  Ralph Hasenhüttl 01. Juli 2016 16. Mai 2018 684 68 35 15 18 +31 120 1,76 Ungarn  Zsolt Lőw I
08 Deutschland  Ralf Rangnick 09. Juli 2018 25. Mai 2019 469 17 9 4 4 +14 31 1,82 Vereinigte Staaten  Jesse Marsch
Deutschland  Robert Klauß
Deutschland  Lars Kornetka
I
09 Deutschland  Julian Nagelsmann ab 01. Juli 2019 0 0 0 0 0 ±0 0 0,00 Deutschland  Robert Klauß
N. N.
I
Int. Interimstrainer

Zweite Mannschaft

Saison Liga Platz Tore Punkte
2010/11 Bezirksliga Leipzig 01 65:32 60
2011/12 Sachsenliga 04 62:34 53
2012/13 Sachsenliga 03 69:25 67
2013/14 Sachsenliga 01 99:18 75
2014/15 Oberliga Nordost 01 82:21 72
2015/16 Regionalliga Nordost 11 49:48 44
2016/17 Regionalliga Nordost 03 67:42 60
grün unterlegt: Aufstiege

In der Saison 2010/11 startete die U-23 von RB Leipzig mit dem Spielrecht und dem Großteil der Mannschaft des ESV Delitzsch in der Bezirksliga Leipzig. Die Saison verlief sehr gut, sodass am vorletzten Spieltag die Meisterschaft gewonnen wurde. Zwischenzeitlich vermutete man, dass RB Leipzig das Oberliga-Spielrecht des aufgelösten Vereins FC Sachsen Leipzig übernehmen könnte, doch dieses Angebot wurde nicht wahrgenommen, sodass die U-23 durch sportlichen Erfolg aufstieg. In der Saison 2011/12 erreichte das Team auf Anhieb den vierten Platz in der Sachsenliga. Auch in der darauffolgenden Spielzeit verpasste die zweite Mannschaft den Aufstieg und beendete die Saison auf dem dritten Platz. In der Saison 2013/14 stand sie seit dem ersten Spieltag auf Platz 1 der Sachsenliga und stieg in die Oberliga Nordost auf. Es gelang dem Team, sich schnell in jene Spielklasse zu integrieren und diese zu dominieren. Den frühzeitig eroberten ersten Tabellenplatz konnte man bis zum Ende der Saison verteidigen, woraus sich der Meistertitel und der Aufstieg in die vierthöchste Liga ergaben. Schließlich trat die zweite Mannschaft in den Spielzeiten 2015/16 und 2016/17 in der Regionalliga Nordost an. Die U-23 trug ihre Heimspiele im Stadion am Bad in Markranstädt aus.

Im Februar 2017 kündigte Sportdirektor Rangnick die Abmeldung der U23 vom Spielbetrieb zum Saisonende 2016/17 an.[74] Er begründete dies unter anderem mit einem Missverhältnis zwischen dem personellen und logistischen Aufwand und dem erzielten Ertrag.[75] Der Abstand zwischen einer Regionalliga- und einer Bundesliga-Spitzenmannschaft sei zu groß, als dass Spieler auf Anhieb den Sprung in die erste Mannschaft schaffen könnten. Stattdessen wolle man sich auf die Jugendmannschaften und insbesondere auf die U-17 und die U-19 konzentrieren. In Letzterer sollen solche Nachwuchsspieler zum Einsatz kommen, denen man später eine Bundesligakarriere zutraue. Nachrückende Jugendspieler, bei denen das nicht der Fall sei, sollen an Mannschaften aus der 2. Bundesliga oder 3. Liga verliehen werden.[76]

Jugendmannschaften

Alle Jugendmannschaften des Vereins tragen ihre Heimspiele im Trainingszentrum am Cottaweg aus.

U19

Die A-Jugend von RB Leipzig spielt seit der Saison 2014/15 in der U-19-Bundesliga. Da sich die 1. Mannschaft für die UEFA Champions League qualifiziert hatte, trat man in der Saison 2017/18 zusätzlich in der UEFA Youth League an. Dort schied man mit einer Bilanz von einem Sieg aus sechs Spielen in der Gruppenphase aus.[77]

Trainerstab

Deutscher  Alexander Blessin Trainer
Australier  David Zdrilic Co-Trainer
Deutscher  Ronny Zeiss Torwarttrainer
Deutscher  Matthias Grahé Athletiktrainer

Erfolge

U17

Die B-Jugend nimmt seit 2011 an der U-17-Bundesliga teil.

Trainerstab

Deutscher  Marco Kurth Trainer
Deutscher  Tobias Nubbemeyer Co-Trainer
Deutscher  Nico Hildebrandt Torwarttrainer
Deutscher  Björn Rosemeier Athletiktrainer

Erfolge

  • Meister der Regionalliga Nordost 2010/11 und Aufstieg in die Bundesliga
  • Meister der Bundesliga Nord/Nordost 2013/14, 2014/15, 2017/18
  • NOFV-Pokalsieger 2013, 2016, 2018
  • Landespokalsieger 2012, 2013, 2014, 2015, 2017, 2018

Frauenmannschaft

Seit der Saison 2016/17 unterhält der Verein eine Frauenfußballabteilung. Nach einigen Protesten der Mitkonkurrenten startete die Mannschaft unter Auflagen direkt in der viertklassigen Landesliga Sachsen. Dort wurde man mit großem Vorsprung Meister und stieg in die Regionalliga Nordost auf.[78] In den nächsten beiden Saisons landete man in dieser auf Platz 4 und 3 und gewann 2019 den Sachsenpokal der Frauen.

eSports-Abteilung

Seit August 2017 verfügt RB Leipzig über eine Abteilung für eSports. Als erster Spieler wurde Cihan Yasarlar, der zuvor für den FC Schalke 04 angetreten war, unter Vertrag genommen.[79] Nach dem erneuten Gewinn der ESL Meisterschaft im April 2018 wurde sein Vertrag bis Ende 2019 verlängert.[80] Im Juli 2018 stellte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff in Aussicht, künftig „in weiteres Personal [zu] investieren und möglicherweise einen weiteren Spieler unter Vertrag [zu] nehmen.“ Man werde sich dabei aber nach wie vor auf die Fußball-Sportsimulation FIFA beschränken.[81]

Stadion

 
Zentralstadion
(Red Bull Arena)

RB Leipzig trägt seine Heimspiele in der 42.959 Zuschauer fassenden Red Bull Arena Leipzig, dem früheren Zentralstadion aus. Der Vertrag über die Namensrechte des Stadions läuft zunächst bis 2020, mit der Option einer Verlängerung bis 2040.[82][83] In der ersten Saison 2009/10 trug der Verein seine Heimspiele im 5.500 Zuschauer fassenden Stadion am Bad in Markranstädt aus.

Zum Hinspiel der Relegation zur 3. Liga gegen die Sportfreunde Lotte kamen am 29. Mai 2013 insgesamt 30.104 Besucher in die Red Bull Arena, was zu diesem Zeitpunkt der Zuschauerrekord für ein Viertligaspiel in Deutschland war.[84] Der Besucherrekord eines RB-Leipzig-Heimspiels liegt bei 43.348 Zuschauern, erreicht am 4. März 2015 beim DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den VfL Wolfsburg.[85] Auch im Sachsenpokal wurde beim Finale am 15. Mai 2013 gegen den Chemnitzer FC ein neuer Rekord aufgestellt. Mit 16.864 Zuschauern wurde der erst zwei Jahre zuvor an gleicher Stelle selbst aufgestellte Rekord von 13.958 Zuschauern nochmals überboten. RB Leipzig gewann vor dieser Rekordkulisse mit 4:2.[86]

Trainingszentrum

 
Eingang zum Trainingszentrum am Cottaweg

Red Bull gab 2010 bekannt, sich längerfristig in Leipzig engagieren zu wollen, und suchte in diesem Zusammenhang einen Standort für ein Trainingsgelände mit mehreren Natur- und Kunstrasenplätzen sowie für ein Jugendinternat. Gegen Ende des Jahres fiel die Entscheidung auf den Bereich der Leipziger Kleinmesse am Cottaweg, wo auf einer Fläche von 92.000 Quadratmetern für 30 Millionen Euro das Vereinsgelände errichtet werden soll.[87] Nach Einwänden mehrerer Umweltschutzverbände und zähen Verhandlungen wurde den Planungen von RB Leipzig seitens der Stadt am 15. Dezember 2010 zugestimmt.[88][89]

Der Ausbau begann im März 2011 und erfolgte in zwei Schritten.[90] Während des ersten Bauabschnitts entstanden unmittelbar am Standort drei Naturrasenplätze sowie ein Kunstrasenplatz. Vorübergehend sind Mannschaftsräume und Sanitäranlagen in Containern untergebracht. Dieser fertiggestellte Abschnitt wurde am 12. August 2011 eröffnet.[91]

Da der Stadtrat Ende November 2012 dem Bebauungsplan westlich des Cottawegs zugestimmt hatte,[92] wurden die Pläne erneut ausgelegt. Der Genehmigungsprozess wurde erfolgreich durchlaufen, daher konnten bis Ende 2013 die Voraussetzungen für den Baubeginn geschaffen werden.[92] Dann wurden weitere Fußballfelder, ein Jugendinternat sowie eine Tribüne für 1.000 Zuschauer gebaut, welche vorrangig für öffentliche Trainingseinheiten und Testspiele[93] sowie für Spiele der Nachwuchsmannschaften, wie der U19,[94] genutzt werden soll.[95] Die Gebäude neben den Fußballplätzen wurden seit Frühjahr 2014 bis zum Sommer 2015 errichtet und kosteten 33 Millionen[96] Euro.[97][98] Im Oktober 2015 wurde das Zentrum erstmals für die Öffentlichkeit geöffnet.[96]

Kritik

Diskussionen um Fankultur und Vereinspolitik

Bereits vor den ersten Spielen stand der Verein massiven Anfeindungen gegenüber. Nach der Übernahme des Spielrechts vom SSV Markranstädt gab es in dem Leipziger Vorort starke Proteste, indem unter anderem Werbebanden beschädigt und der Rasen des Spielfeldes mit Unkrautbekämpfungsmittel zerstört wurde. Anhänger der Fußballvereine FC Sachsen Leipzig und 1. FC Lokomotive Leipzig befürchteten durch die Gründung des neuen Vereins den Rückgang der traditionellen Fankultur und eine Kommerzialisierung des Fußballs in der Region. Dennoch befürworteten in einer nicht repräsentativen Umfrage der lokalen Leipziger Volkszeitung etwa 70 Prozent der Leser das Engagement von Red Bull.[99]

Vereine wie der KSV Hessen Kassel und der 1. FC Union Berlin sagten geplante Testspiele nach Fanprotesten ab. Im Rahmen der Vorbereitung zur Saison 2012/13 wurden weitere Testspiele gegen den FC Erzgebirge Aue, die Kickers Offenbach und den Chemnitzer FC zurückgezogen. Hintergrund war unter anderem die Vereins- und Personalpolitik sowie der Einfluss des Konzerns Red Bull. So konnten Fans zwar eine Vereinsmitgliedschaft beantragen, diesem Antrag musste jedoch der Ehrenrat zustimmen. Außerdem befinden sich im Vorstand des Fußballvereins ausschließlich Mitarbeiter des österreichischen Unternehmens.[100]

Im Jahr 2011 sah der Wirtschaftswissenschaftler Tobias Kollmann, damals Präsident von Viktoria Köln, in Red Bull ein Unternehmen, das bei RB Leipzig „klare Wirtschafts- und Marketingziele für seine Produkte“ verfolge. Damit sei dieser Verein der erste „Marketingklub“ im deutschen Fußball. Die Aktivitäten von Red Bull bezeichnete er als „sportpolitisches Erdbeben im deutschen Fußball“.[101]

Matthias Sammer sieht die Entwicklung von RB Leipzig hingegen positiv, da sie gleichermaßen viele Arbeitsplätze in der Region schaffe. „Ein paar Traditionalisten werden wieder rumschreien und weinen, aber das ist nicht in Ordnung. Wenn es Lok und Chemie Leipzig nach der Wende nicht geschafft haben, ihre Kraft im Interesse des Fußballs vor Ort zu bündeln – dann gibt es immer einen lachenden Dritten“, sagte der ehemalige Sportvorstand des FC Bayern München.[102]

Der Präsident des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) Rainer Milkoreit wies Kritik am Finanzierungskonzept des Vereins im Mai 2014 zurück. Milkoreit begrüßte den sportlichen Aufstieg der Leipziger in die 2. Liga, welcher „für den Osten eine tolle Entwicklung“ sei. Man könne dem Klub nicht vorwerfen, dass er andere Bedingungen habe als andere Vereine aus dem Gebiet des NOFV.[103]

Wiederholt berichtete das Magazin 11 Freunde kritisch über den Verein, so in der Ausgabe Nr. 148 (März 2014) mit dem Titel „Der große Red-Bull-Bluff“.[104] Allerdings fungiert der Herausgeber der Zeitschrift, Matthias Hörstmann, gleichzeitig als Geschäftsführer des Unternehmens, das seit der Saison 2014/15 für das Catering bei RB Leipzig verantwortlich ist.[105]

Zu Beginn der Saison 2014/15 wurde im Zusammenhang mit dem Aufstieg von RB Leipzig in die 2. Bundesliga die Kampagne Nein zu RB ins Leben gerufen. In dieser Spielzeit führten im Rahmen der Kampagne die Mitglieder diverser Fan- und Ultragruppierungen der Zweitligisten „kreative und aufklärerische Aktionen im und um das Stadion“ durch, „um auf die Problematik mit Vereinen wie RB Leipzig aufmerksam zu machen und eine kritische Öffentlichkeit zu schaffen, um einer Akzeptanz von RB auf Dauer entgegenzuwirken.“[106]

Neuzugänge vom FC Red Bull Salzburg

Rechtlich bestehen keine Verbindungen mehr zwischen RB Leipzig und dem FC Red Bull Salzburg. Während die Red Bull GmbH mit 99 Prozent Hauptanteilseigner der RasenBallsport Leipzig GmbH ist, hält das Unternehmen keinerlei Anteile an der FC Red Bull Salzburg GmbH, in die der Profispielbetrieb des FC Red Bull Salzburg seit Mitte 2016 ausgegliedert ist, und tritt als Sponsor – etwa im Namen oder in Form von Trikotwerbung – auf. Dennoch kommt es häufig zu Transfers von – zumeist jungen – Spielern vom FC Red Bull Salzburg zu RB Leipzig. Daher wird der FC Red Bull Salzburg oft als Farmteam von RB Leipzig bezeichnet.[107][108][109] Seltener treten Spieler des Profikaders, die nur wenig oder gar keine Spielzeit erhielten (Smail Prevljak, Philipp Köhn), und Jugendspieler, die nach der Jugend nicht in den Profikader übernommen werden (Felipe Pires, Lucas Venuto, Kilian Ludewig), den umgekehrten Weg nach Salzburg beziehungsweise zu deren Farmteam FC Liefering an.[110][111]

Im Winter 2019 wurde mit Tyler Adams (zu diesem Zeitpunkt 19 Jahre alt) der erste Spieler von den New York Red Bulls verpflichtet, deren Anteile komplett von der Red Bull GmbH gehalten werden.

Der US-Amerikaner Jesse Marsch war zunächst Cheftrainer der New York Red Bulls, in der Saison 2018/19 Co-Trainer in Leipzig und übernimmt zur Saison 2019/20 als Cheftrainer den FC Red Bull Salzburg.[112]

Borussia Mönchengladbachs Manager Max Eberl kritisierte den Austausch von Spielern zwischen Salzburg und Leipzig.[113] Auch Martin Hinteregger, ehemals selbst Innenverteidiger in Salzburg, äußerte sich kritisch über das Transferverhalten der beiden Standorte.[114][115]

 
Amadou Haidara (Bild von 2018) ist der jüngste Neuzugang vom FC Red Bull Salzburg
 
Naby Keïta (Bild von 2016) kam im Sommer 2016 aus Salzburg nach Leipzig und wechselte zwei Jahre später zum FC Liverpool
Neuzugänge vom FC Red Bull Salzburg
(Stand: Sommer 2019)[116]
Transferperiode Spieler Alter*
Winter 2012 Osterreich  Roman Wallner 29
Winter 2014 Osterreich  Georg Teigl 22
Sommer 2014 Deutschland  Thomas Dähne 20
Osterreich  Stefan Hierländer 23
Winter 2015 Peru  Yordy Reyna 21
Brasilien  Rodnei 29
Sommer 2015 Belgien  Massimo Bruno(a) 21
Ungarn  Péter Gulácsi 25
Osterreich  Stefan Ilsanker 26
Deutschland  Nils Quaschner 21
Osterreich  Marcel Sabitzer(b) 21
Sommer 2016 Brasilien  Bernardo 21
Guinea-a  Naby Keïta 21
Deutschland  Benno Schmitz 21
Winter 2017 Frankreich  Dayot Upamecano 18
Sommer 2017 Osterreich  Konrad Laimer 20
Winter 2019 Mali  Amadou Haidara 20
Sommer 2019 Osterreich  Hannes Wolf 20
* Alter des Spielers in Jahren zum Zeitpunkt des Transfers.
(a) RB Leipzig erwarb im Sommer 2014 die Transferrechte an Bruno vom RSC Anderlecht und verlieh ihn für eine Saison an den FC Red Bull Salzburg.
(b) RB Leipzig erwarb im Sommer 2014 die Transferrechte an Sabitzer von Rapid Wien und verlieh ihn für eine Saison an den FC Red Bull Salzburg. So konnte eine Ausstiegsklausel genutzt werden, die nur für einen Wechsel ins Ausland galt.[117]

Zuschauer und Fankultur

Die Fanszene von RB Leipzig organisiert sich zu Saisonbeginn 2018/19 in 128 Fanclubs mit etwa 20.000 Mitgliedern, davon haben 41 den Status eines offiziellen Fanclub (OFC). Die Fanszene ist regionaler Natur und erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung von Berlin und dem südlichen Brandenburg über den Ballungsraum Leipzig/Halle bis nach Südthüringen, Nordhessen und ins nördliche Franken, außerdem gibt es vereinzelte Fanansammlungen im Ruhrgebiet, im Raum Stuttgart, in Norddeutschland und außerhalb Deutschlands in Oberösterreich.[118] Die aktiven Supporter haben ihre Heimat mit dem Umzug in die Red Bull Arena im Sektor B, speziell in den Blöcken 27, 28 und 29 gefunden, wobei sich auch in den angrenzenden Blöcken 12 und 13 in Sektor A, 26 und 30 in Sektor B und 31–33 in Sektor C zwischenzeitlich mehrere Fangruppen gebildet haben, die in den aktiven Support eingreifen. Zusätzlich etablierte sich seit 2013 schrittweise auch ein Fanbereich mit weniger aktivem Support im dem Sektor B gegenüberliegenden Sektor D an der Nordseite des Stadions. Die Fanszene bezog in den vergangenen Jahren mehrfach Stellung gegen Rechtsradikalismus, Gewalt und Faschismus. Plakate gegen die seit 2015 in Leipzig stattfindenden Legida-Demonstrationen wurden nach mehreren Auseinandersetzungen mit dem Verein nicht mehr ins Stadion getragen.[119]

Die Leipziger Fanszene antwortet selbstironisch auf Beleidigungen der gegnerischen Fans und legt ein großes Augenmerk auf Gewaltfreiheit im eigenen Stadion. Gleichzeitig schwanken durch die familienfreundliche Ausrichtung des Vereins die Besucherzahlen teilweise deutlich. Besonders in den internationalen Auswärtsspielen ist dies sichtbar, beispielsweise reisten in der Europa League-Qualifikation im August 2018 gerade einmal 7 Fans nach Craiova, während beim Duell mit dem schottischen Vertreter Celtic Glasgow 2200 Fans im Celtic Park zugegen waren. Dagegen sind in den Heimspielen im Durchschnitt 38.000–40.000 Zuschauern dabei.[120][121][122][123]

Nach Ausschreitungen beim Auswärtsspiel in Dortmund positionierte sich die Fanszene von RB Leipzig im darauffolgenden Heimspiel gegen den Hamburger SV mit mehr als 100 Bannern unter dem Motto „Fußball für alle statt menschenverachtender Krawalle“ gegen Hass und Gewalt in deutschen Fußballstadien. Beim vorausgegangenen Spiel in Dortmund wollten laut Polizeiangaben etwa 350 bis 400 Anhänger aller Dortmunder Ultragruppierungen ursprünglich den Mannschaftsbus der Leipziger stoppen. Dieser wurde jedoch über eine andere Route zum Stadion gelotst und der Frust entlud sich an den anreisenden Gästefans. Der Wunsch nach einer gewaltfreien Fanszene resultiert in Leipzig auch aus der Bedeutung der Stadt für Fußballkrawalle durch die Lokalderbys zwischen Lokomotive/VfB und Chemie/Sachsen Leipzig.[124]

Fanfreundschaften und Rivalitäten mit anderen Vereinen gibt es aufgrund der kurzen Historie des Vereins nicht. Antipathie aufgrund der engen, hitzigen Duelle in der 3. Liga und 2. Bundesliga bestand gegenüber dem SV Darmstadt 98. Deutlich wurde das vor allem im letzten Duell in der zweiten Bundesliga im April 2015. Mittlerweile wird Darmstadt 98 von den RB-Fans weitestgehend ignoriert.[125] Leichte Antipathie besteht gegenüber dem FC Bayern München, auch aufgrund der glücklichen Siege der Bayern in ihren ersten beiden Auswärtsspielen in Leipzig.[126][127]

Die Fangruppierung Rasenballisten kritisiert verschiedentlich die Außendarstellung von RB Leipzig. Der Verein repräsentiere beispielsweise „nicht den RasenBallsport Leipzig e. V.“, sondern lediglich Red Bull Leipzig und somit den „Geldgeber“, vor allem hinsichtlich des Logos.[128][129][130][131]

Beim Auswärtsspiel in der Fußball-Bundesliga gegen den FC Schalke 04 am 23. April 2017 zeigte die Fangruppe Red Aces ein Banner mit der Aufschrift Der Mäzen des autoritärsten Vereins – welch Witz – nennt sich selbst einen Pluralist und übte im Nachgang deutliche Kritik an einem Interview des Red-Bull-Chefs Dietrich Mateschitz, in dem er sich kritisch über die Flüchtlingspolitik geäußert hatte und unterstellte ihm dabei eine fremdenfeindliche Weltanschauung. Die Gruppe beklagte sich außerdem darüber, dass ein von der Fangruppierung herausgegebenes Flugblatt nicht im Stadion verteilt werden dürfe. Das Vorgehen der Fangruppe rief heftige Kritik in der aktiven Fanszene und eine kontroverse Diskussion in den sozialen Netzwerken hervor, in denen die Gruppe teils massiv beleidigt wurde.[132][133]

Literatur

  • Ullrich Kroemer: RB Leipzig – Aufstieg ohne Grenzen. Die Werkstatt, Göttingen 2016, ISBN 978-3-7307-0251-2.
  • Marcus Bräuer: Fussball zwischen Liebe und Hass. Beobachtungen zur ersten Bundesligasaison von RB Leipzig. Edition Steffan, Köln 2017, ISBN 978-3-923838-81-3.
  • Guido Schäfer: Wir sind RB Leipzig: 111 Gründe, ein Roter Bulle zu sein. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2017, ISBN 978-3-86265-681-3

Weblinks

  Commons: RB Leipzig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Sachsen Amtsgericht Leipzig VR 4730.
  2. a b Abzurufen auf handelsregister.de. Registerart: HRB, Registernummer: 30621, Registergericht: Leipzig.
  3. a b Impressum. Mannschaften in der GmbH. In: dierotenbullen.com. RasenBallsport Leipzig GmbH & e.V., abgerufen am 11. Oktober 2019.
  4. a b Die Beteiligungen der Red Bull GmbH 2015 (Memento vom 20. September 2016 im Internet Archive)
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