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Cruzeiro Belo Horizonte

brasilianischer Fußballverein

Der Cruzeiro Esporte Clube, im deutschsprachigen Raum allgemein bekannt als Cruzeiro Belo Horizonte oder einfach nur Cruzeiro, ist der erfolgreichste Sportverein aus Belo Horizonte, der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Minas Gerais. Er ist vornehmlich durch seine Fußballmannschaft bekannt geworden.

Cruzeiro Belo Horizonte
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Basisdaten
Name Cruzeiro Esporte Clube
Sitz Belo Horizonte
Gründung 2. Januar 1921
Präsident Wagner Pires de Sá
Website cruzeiro.com.br
Erste Mannschaft
Cheftrainer Abel Braga
Spielstätte Mineirão
Plätze 62.160[1]
Liga Série A
2018 8. Platz
Heim
Auswärts
Alternativ

Cruzeiro ist unter anderem zweifacher Copa Libertadores-Sieger, vierfacher brasilianischer Fußballmeister (1966, 2003, 2013 und 2014), fünffacher Pokalsieger. Er ist neben dem Flamengo Rio de Janeiro der einzige Klub in Brasilien, der immer national erstklassig gespielt hat.

GeschichteBearbeiten

 
Cruzeiro, 1923.

Der Klub wurde am 2. Januar 1921 unter dem Namen Societá Sportiva Palestra Itália als Sportverein für die italienischen Einwanderer von Belo Horizonte gegründet. Der Begriff Palestra (von altgriechisch παλαίστρα palaistra ‚Ringerschule‘) beschreibt im italienischen Sprachgebrauch eine Turnhalle. Die ersten Klubfarben waren die Farben der italienischen Flagge: Grün, Rot und Weiß. Die Mannschaft spielte entsprechend in grünen Trikots, weißen Hosen und roten Socken. Vier Monate nach der Gründung fand das erste Spiel zwischen Palestra und dem in der Zukunft größtem Stadtrivalen Atlético Mineiro statt. Am 17. April 1921 trafen die Klubs aufeinander und Palestra konnte das Treffen mit 3:0 für sich entscheiden.[2]

 
Die Mannschaft von 1925

Ab 1925 wurde die Mitgliedschaft auch für nicht-italienischstämmige Leute geöffnet. 1926 gewann Cruzeiro mit der Staatsmeisterschaft von Minas Gerais den ersten bedeutenden Titel. Bislang folgten noch 38 weitere Erfolge in diesem Wettbewerb. Führend ist hier aber der lokale Hauptkonkurrent von Cruzeiro, Atlético Mineiro, das rund ein halbes Dutzend mehr Siege im Campeonato Mineiro aufweisen kann.[3]

Aufgrund des Kriegseintritts Brasiliens im Januar 1942 wurde der Gebrauch von Begriffen gegnerischer Nationen verboten, und der Verein musste seinen Namen ändern. Ab 30. Januar benannte der Klub sich ursprünglich Sociedade Esportiva Palestra Mineiro. Nach einer von Klubpräsident Ennes Cyro Poni einberufenen Generalversammlung für den 7. Oktober 1942, firmierte der Verein die erste Oktoberwoche ´42 als Ypiranga. Zwischen dem 3. und 7. Oktober veröffentlichten die lokalen Medien den neuen Namen. Spielte aber dann doch noch bis Januar 1943 als Palestra Mineiro. Ehe der Verband von Minas Gerais die neuen Statuten des Klubs genehmigte. Die Mitglieder hatten sich schließlich auf Cruzeiro Esporte Clube („Sportklub Cruzeiro“) geeinigt. Neben Ypirangan stand auch Yale zur Auswahl.[4]

Cruzeiro bezieht sich auf das Kreuz des Südens („Cruzeiro do Sul“), ein Sternbild das auch in der brasilianischen Flagge enthalten ist und ein Symbol des Landes ist. Blau und Weiß wurden zu den neuen Vereinsfarben. Die zugelassenen Farben wurden Blau und Weiß, gewählt als Kompromiss, um die italienischen Fraktionen innerhalb der Klubverwaltung zu beruhigen, da es sowohl für die brasilianische Flagge als auch für die italienische Fußballnationalmannschaft repräsentativ war (blau ist die Farbe des Haus Savoyen, das Italien von 1861 bis 1946) regierte. Als Erinnerung an die Vergangenheit war in der Saison 2009 auf der Rückseite des Trikotkragens die italienische Flagge eingestickt und auf der linken Brust das alte grün/rote/weiße Logo mit dem Buchstaben P zu sehen.

Erster nationaler Erfolg war der Sieg im Finale der Taça Brasil, der zwischen 1959 und 1968 ausgetragenen ersten Version eines brasilianischen Pokalwettbewerbes. In den Finalspielen bezwang Cruzeiro dabei den FC Santos um den Weltstar Pelé mit 6:2 und 3:2. Tostão und Piazza, die 1970 mit der Fußballnationalmannschaft von Brasilien Weltmeister werden sollten, sowie Dirceu Lopes und der langjährige Torhüter Raul Plassmann gehörten zu den Stars dieser von Aírton Moreira trainierten Mannschaft.

Höhepunkt der Vereinsgeschichte sind aber die beiden Siege 1976 – nach einem Entscheidungsspiel gegen Argentiniens River Plate bei denen Roberto Perfumo, der von 1971 bis 1974 bei Cruzeiro spielte, in der Mannschaft war – und 1997 – gegen Peñarol aus Uruguay – in der Copa Libertadores, dem südamerikanischen Äquivalent der europäischen Champions League. 1976 wurde dabei Palhinha mit 13 Toren Torschützenkönig des Wettbewerbes, eine Leistung die seither nur einmal übertroffen wurde.[5]

In den darauffolgenden Weltpokal-Spielen verlor Cruzeiro jeweils gegen deutsche Konkurrenz. Im November 1976 unterlag Cruzeiro im eisigen Münchner Olympiastadion mit 0:2 gegen den FC Bayern München und kam im Dezember zu Hause vor 117.000 Zuschauern trotz 90-minütigen Anrennens gegen das von Sepp Maier gehütete Tor der Bayern nicht über ein 0:0 hinaus. Das Endspiel 1997 in Tokio gegen Borussia Dortmund ging mit 0:2 verloren.

Weitere internationale Erfolge sind die beiden Siege 1991 und 1992 in der zwischen 1988 und 1997 abgehaltenen Supercopa Sudamericana, einem Wettbewerb in dem ehemalige Libertadores-Gewinner teilnehmen durften. In den Finales schlug Cruzeiro dabei mit River Plate und dem Racing Club jeweils argentinische Vereine.

In der Copa Libertadores stand Cruzeiro 1976, 1977, 1997 und 2009 im Finale. Zweimal ging man siegreich aus dem Wettbewerb hervor.

Mit fünf Erfolgen bei fünf Finalteilnahmen im brasilianischen Pokal, der Copa do Brasil, zwischen 1993 und 2017 ist Cruzeiro, gemeinsam mit Grêmio Porto Alegre Rekordgewinner, in diesem Wettbewerb seit der dessen Einführung in der gegenwärtigen Form 1989. Im Jahr 2003 wurde die Meisterschaft das erste Mal nach europäischem Vorbild abgehalten. In dieser Saison gewann Cruzeiro dabei das Triple aus Staatsmeisterschaft von Minas Gerais, brasilianischer Meisterschaft und den brasilianischen Pokal. Diese ist bislang keiner weiteren südamerikanischen Fußballmannschaft gelungen. Zu Ehren dieses Erfolges wurde das Vereinslogo um eine Krone über dem bisherigen erweitert.

2013 und 2014 konnten der dritte und vierte brasilianische Meisterschaftstitel eingefahren werden. Die erfolgreiche Dekade setzte sich auf nationaler Ebene mit dem Gewinn des Copa do Brasil in den Jahren 2017 und 2018 fort. Diesen waren die Siege fünf und sechs in dem Wettbewerb. Cruzeiro wurde 2018 alleiniger Rekordsieger des Copa.

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Das Vereinslogo veränderte sich im Zuge der Jahre.[6] Die letzte Anpassung erfolgte 2016, bei welcher die Krone über dem Logo in ihrer Struktur leicht verändert wurde.

Entwicklung des Vereinslogo
1921 1927 1942 1959 1961 1996 2003 2016
             

TrikotBearbeiten

Als Cruzeiro noch als Palestra Italia bekannt war, war die Haushemdfarbe grün. Der erste Heim-Kit war ein improvisiertes dunkelgrünes Hemd mit weißen Shorts und grünen Strümpfen. Cruzeiro benutzte dieses Kit bei seinem ersten Profispiel am 3. April 1921 im Prado Mineiro Stadion. In dem Spiel gegen eine Auswahl des Villa Nova AC und Palmeiras aus Nova Lima gelang ein 2:0-Sieg.[7] 1928 wurde die Hemdfarbe ersetzt durch ein helleres Grün. Ausgestattet war dieses mit einem weißen Kragen und roten Manschetten. Die Shorts waren weiterhin weiß, aber die grünen Strümpfe hatten jetzt rote und weiße Details, ähnlich der der italienischen Flagge.

 
Trikot 1936 mit den Spielern Ninão, Niginho, Bengala

Diese besondere Uniform wurde bis 1940 benutzt. Die hellgrüne Farbe des T-Shirts hatte dem Team später den Spitznamen "Periquito", Portugiesisch für Sittich geben. 1940 gab es eine weitere Veränderung des Trikots. Das Hemd erhielt horizontale Streifen, mit dem Logo des Klubs in der Mitte. Mit dem Shirtwechsel stellte sich das erste Mal seit zehn Jahren in der Staatsmeisterschaft von Minas Gerais auch wieder der Erfolg ein. Gleich im ersten Jahr mit diesem konnte der Pokal gewonnen werden. Aufgrund Dies war das T-Shirt gewann die 1940 Campeonato da Cidade – jetzt bekannt als die Campeonato Mineiro – nachdem der Verein nicht in der Lage war, das Turnier für zehn Jahre zu gewinnen.

Nach dem Namensverbot 1942 spielte Cruzeiro ein Spiel unter dem Namen Ypiranga. Für dieses Spiel wurde ein blaues Hemd mit einem zentralen horizontalen Streifen verwendet. 1943 bestritt Cruzeiro sein erstes Spiel unter seinem heutigen Namen. Das Hemd war dann ein ganzes blaues Hemd mit einem großen weißen V-Ausschnitt. Die Shorts und Strümpfe waren weiß. Im Jahr 1950 begann Cruzeiro, wegen der schlechten Stadionbeleuchtung, ein rein weißes Hemd während der Nachtspiele zu verwenden. Das Trikot hatte Applikationen, blaue Shorts und weiße Strümpfe und wurde für neun Jahre benutzt. 1956 verwendete Cruzeiro, für eine kurze Zeit, ein neues Hemd, das aus weißen und blauen horizontalen Streifen bestand. Das Shirt wurde aber in vielen Spielen nicht benutzt. Eine weitere Änderung des Shirts erfolgte 1959. Das Hemd wurde ganz blau. Mit dem 1959-Shirt folgte die Änderung der Darstellung des Logos auf dem Shirt. Die fünf Sterne aus dem Logo wurden fortan lose ohne Logo auf der Brust getragen.

1984 trug Cruzeiro das erste Firmenlogo auf seinem Hemd. Es war das Logo des T-Shirt-Herstellers Topper. Im selben Jahr hatte Cruzeiro seinen ersten T-Shirt-Sponsor Medradao. Dieses Shirt kam allerdings nur bei Auswärtsspielen zum Einsatz.

Trikot als SS Palestra Itália 1921-1940
1921 1922 1923 1928 1936 1940
           

AusrüsterBearbeiten

Die Material Ausrüster waren bisher.

Maskottchen und SpitznamenBearbeiten

Als Gegensatz zum Lokalrivalen Atlético Mineiro, welchen einen Hahn als Maskottchen haben, hat sich bei Cruzeiro der Fuchs etabliert. Es wurde 1945 vom Karikaturisten Fernando Pieruccetti[9] (besser bekannt als Mangabeira) erfunden. Inspiriert wurde dieser dabei von dem ehemaligen Club-Präsidenten Mario Grosso, der mit Klugheit und List das Geschäft des Vereins führte. Man nennt die Elf daher auch die Raposa, portugiesisch für Füchse.

Als weitere Spitznamen sind geläufig: „Celeste“ (Himmlischen), „La Bestia Negra“[10] (Die schwarze Bestie) und Palestra Mineiro.

Jugendarbeit und TransfersBearbeiten

Bekannt geworden ist Cruzeiro auch durch seine Jugendarbeit, aus der namhafte Spieler wie beispielsweise die brasilianischen Nationalspieler Ronaldo, Dida und Fred hervorgingen, die auch in Europa Erfolg hatten.

StadionBearbeiten

 
Estadio Juscelino Kubitschek 1923

Anfang der zwanziger Jahre baute der Klub im Stadtteil Barro Preto sein eigenes Stadion für 5.000 Zuschauer. Der Bau wurde ausschließlich mit Mitteln der Klubmitglieder durchgeführt. 1945 wurde das Stadion in Eigenleistung erweitert für 15.000 Zuschauer. Dieses wurde zu Ehren des damaligen Bürgermeisters von Belo Horizonte Juscelino Kubitschek in Estadio Juscelino Kubitschek de Oliveira (JK) umbenannt. Kubitschek wurde später noch Gouverneur von Minas Gerais und späterem Staatspräsident Brasiliens.

Mit dem Bau des Mineirão im Jahr 1965 endete endgültig die Nutzung des Stadions JK als Spielstätte. Das letzte Spiel von Cruzeiro im Stadion fand am 14. Februar 1965 mit einem Freundschaftsspiel gegen den EC Democrata statt. Der Club, der das Estádio Independência bereits für die Spiele der größeren Öffentlichkeit nutzte, baute den Platz für Training und Spiele der Mannschaft B und der Basiskategorie um. Im Jahr 1973 wurde mit dem Bau des Trainingszentrums des Vereins Toca da Raposa I, der als einer der modernsten und am besten ausgestatteten der Welt galt, der offizielle Sitz der brasilianischen Mannschaft.

1986 wurden das Spielfeld und ein Teil des Stadions abgebaut und durch Schwimmbäder und Gebäude ersetzt, wodurch ein Country Club Platz erhielt, der dazu diente, die Mitgliederzahl des Clubs zu erhöhen und eine weitere Einkommensquelle zu generieren. Das Training des Nachwuchsbereiches wurde auf die Toca da Raposa übertragen. Heute hat es eine Struktur, die der Freizeit seiner Mitglieder gewidmet ist. Es besteht aus u. a. aus vier Klein-Plätzen, einem Restaurant, einer Turnhalle, drei semi-olympischen Schwimmbecken und drei Kinderbecken.

Der Cruzeiro gewann zwölfmal die Staatsmeisterschaft von Minas Gerais im Stadions JK (1926, 1928, 1929, 1930, 1940, 1943, 1944, 1945, 1956, 1959, 1960 und 1961). Hierbei gegen 62 verschiedene Klubs und sieben Auswahlmannschaften in 478 Spielen. Es gab 285 Siege, 96 Unentschieden und 97 Niederlagen, insgesamt 1370 Tore und 718 Gegentreffer.

Seit Fertigstellung des Mineirão trägt der Klub seine Heimspiele üblicherweise dort aus. Es ist mit einer Kapazität von über 62.160 Plätze Zuschauern das größte Stadion des Bundesstaates Minas Gerais. Es befindet sich im Stadtteil Pampulhas im Süden von Belo Horizonte und wird auch von den Klubs Atlético Mineiro und América Mineiro benutzt. Das Mineirão war auch vielfach Spielstätte für Länderspiele der brasilianischen Nationalmannschaft. In dem Stadion werden auch Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 ausgetragen. Vor dem Umbau für die WM betrug die Kapazität 75.000 Zuschauer.

 
Das Mineirão 2012

Das Mineirão wurde von den Architekten Eduardo Mendes Guimarães Júnior und Caspar Garreto geplant. Vom Baubeginn 1963 bis zur Eröffnung 1965 waren etwa 5000 Personen an der Errichtung des Stadions beteiligt. Das am 5. September 1965 eröffnete Stadion hat einen Besucherrekord von 130.000, der 1997 aufgestellt wurde. Seither musste die Kapazität allerdings aus Sicherheitsgründen reduziert werden.

Das Stadion ist nicht Eigentum von Cruzeiro, sondern des Bundesstaates Minas Gerais.

ErfolgeBearbeiten

International

 
Copa do Brasil Trophäe von 1994 bis 2001
 
Trophäe des Taça Brasil 1966
  • Trofeo Ciudad de Valladolid: 1982

National

Beinhaltet AMET Meisterschaft 1926, (LMDT: CA Mineiro), LMDT Meisterschaft 1932 (AMEG: Vila Novo AC) und Supercampeonato 2002 (regulärer Meister: AA Caldense). 1956 geteilte Meisterschaft mit CA Mineiro.

Auszeichnungen

  • Top 100 Klub Auszeichnung durch Confederação Nacional dos Clubes (Fernaclubes): 2016, 2017, 2018[11]

Aktueller KaderBearbeiten

Platzierungen in der Brasilianischen Fußball-MeisterschaftBearbeiten

Tabelle beginnt mit der Zählung ab der Meisterschaft von 1971. Die früher ausgetragenen Wettbewerbe, welcher später als Meisterschaft anerkannt worden sind, wurden nicht berücksichtigt.

Saison Platz Saison Platz Saison Platz Saison Platz Saison Platz
1971 8 1981 19 1991 16 2001 21 2011 16
1972 6 1982 24 1992 8 2002 9 2012 9
1973 3 1983 17 1993 12 2003 1 2013 1
1974 2 1984 34 1994 22 2004 13 2014 1
1975 2 1985 23 1995 3 2005 5 2015 8
1976 31 1986 8 1996 5 2006 8 2016 12
1977 16 1987 4 1997 20 2007 10 2017 5
1978 10 1988 8 1998 2 2008 3 2018 8
1979 6 1989 3 1999 5 2009 4
1980 10 1990 9 2000 3 2010 2

Platzierungen in der nationalen Rangliste des brasilianischen Fußball-Verbandes (CBF)Bearbeiten

Die Berechnung des Rankings durch den Verband erfolgt aus einem Schlüssel, bei dem es Punkte für die Platzierungen in den Ligaklassen A bis D gibt sowie der Platzierung beim Copa do Brasil. Die genannte Platzierung ist das Ergebnis des genannten Jahres, nicht das der Veröffentlichung.

Saison Platz Saison Platz
2006 9. – 1.654 Punkte 2013 8. – 13.512 Punkte
2007 9. – 1.717 Punkte 2014 1. – 15.328 Punkte
2008 9. – 1.834 Punkte 2015 3. – 14.064 Punkte
2009 9. – 1.891 Punkte 2016 6. – 14.202 Punkte
2010 9. – 1.950 Punkte 2017 1. – 15.288 Punkte
2011 8. – 2.114 Punkte 2018 2. – 15.882 Punkte
2012 10. – 13.096 Punkte

Bekannte SpielerBearbeiten

Meiste Spiele Meiste Tore

Weitere bekannte Spieler

TrainerBearbeiten

Die fünf Trainer mit den meisten Spielen für Cruzeiro waren (Stand: 2018-11-04):[12]

1. Hilton Chaves: 362
2. Levir Culpi: 257
3. Niginho: 256
4. Ayrton Moreira: 206
5. Mano Menezes und Ênio Vargas de Andrade: 187

FrauenfußballBearbeiten

Cruzeiros Fußballsektion für Frauen wurde im Spätjahr 2018 gegründet und spielt zur Saison 2019 zweitklassig.

Andere SportartenBearbeiten

Neben Fußball betreibt der Verein Abteilungen für Leichtathletik und Boccia. In früheren Tagen wurden noch weitere Sportarten unterstützt, u. a. unterhielt der Verein einst eine professionelle Volleyballmannschaft. Diese wurde 2009 durch eine Kooperation mit dem Associação Social e Esportiva Sada wieder belebt und somit entstand der Volleyballverein Sada Cruzeiro Vôlei, der bereits dreifach Klubweltmeister und vierfacher Südamerikameister ist.

Im Jahr 2017 betrieb Cruzeiro eine weitere Kooperation im Bereich des American Football. Den 2014 gegründeten Belo Horizonte Get Eagles wurde im März 2017 eine Kooperation vereinbart.[13] Die Mannschaft lief künftig unter dem Namen Sada Cruzeiro Futebol Americano auf und gewann in der Saison die Meisterschaft. Im Februar 2018 beendete Cruzeiro die Zusammenarbeit.[14] Cruzeiro ging eine neue Partnerschaft ein. Am 9. März 2018 gab der Klub die Zusammenarbeit mit den Juiz de Fora Imperadores bekannt. Die Kooperation wird unter dem Brand Cruzeiro Imperadores antreten.[15]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Marcelo Russio: Belo Horizonte ataca os prazos de olho na abertura da Copa do Mundo Globo Esporte, 24. August 2010
  2. Erstes Spiel gegen Atlético Mineiro, Bericht auf memoriasdoesporte.com.br vom 29. August 2018, Seite auf portug., abgerufen am 30. August 2018
  3. rsssfbrasil.com: Minas Gerais Estate − List of Champions (Memento vom 4. Juni 2009 im Internet Archive)
  4. 70 Jahre neue Identität, Bericht auf globoesporte.globo.com vom 7. Oktober 2012, Seite auf portug., abgerufen am 21. Juni 2018
  5. rsssf.com: Copa Libertadores – Topscorers
  6. Entwicklung des Logos
  7. Trikothistorie (Memento vom 7. Oktober 2009 im Internet Archive), Bericht auf cruzeiro.com.br, abgerufen am 7. Juni 2017
  8. Umbro Ausrüster ab 2016, Bericht auf oglobo.globo.com vom 25. April 2016, Seite auf portug., abgerufen am 21. Juni 2018
  9. Fernando Pieruccetti
  10. Spitzname: Schwarze Bestie (portugiesisch)
  11. Top 100 Klub 2018, Bericht auf otempo.com.br vom 6. November 2018, Seite auf portug., abgerufen am 13. November 2018
  12. Trainer Einsätze, Bericht auf otempo.com.br vom 5. November 2018, Seite auf portug., abgerufen am 6. November 2018
  13. Kooperation American Football 2017, Bericht auf globoesporte.globo.com vom 10. März 2017, Seite auf portug., abgerufen am 12. März 2018
  14. Beendigung Sada Cruzeiro Futebol Americano, Bericht auf otempo.com.br vom 28. Februar 2018, Seite auf portug., abgerufen am 12. März 2018
  15. Cruzeiro Imperadores Gründung, Bericht auf vavel.com vom 10. März 2018, Seite auf portug., abgerufen am 12. März 2018