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Das Münsterland ist eine Region im nordwestlichen Westfalen im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Zentrum des Münsterlandes ist die namengebende Großstadt und ehemalige Provinzialhauptstadt Westfalens, Münster. Je nachdem, ob in historischem, naturräumlichem, gesellschaftlichem oder politischem Kontext betrachtet, lässt es sich verschiedentlich eingrenzen. Der Landschaftsübergang zum Teutoburger Wald im Nordosten, der Flusslauf der Lippe im Süden und die (politische) Staatsgrenze zu den Niederlanden im (Nord-)Westen werden zumeist als äußere Grenzen angesehen.

Münsterland
Münsterland (Nordrhein-Westfalen)
Münsterland
Münsterland
Koordinaten 51° 58′ N, 7° 38′ OKoordinaten: 51° 58′ N, 7° 38′ O
Basisdaten
Staat Deutschland

Land

Nordrhein-Westfalen
Höhe 100 m
Fläche 5129 km²

Als historische Region steht das Münsterland in der Tradition des Hochstifts Münster, des früheren weltlichen Herrschaftsgebietes der Münsteraner Bischöfe. Daneben werden als politische Region Münsterland die Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt, Warendorf und das kreisfreie Münster zusammengefasst, deren Zusammenarbeit und gemeinsame Aktivitäten oft unter diesem Begriff firmieren. Landschaftlich gehört das Münsterland zur Westfälischen Bucht.

Das Regionalbewusstsein der Bevölkerung ist stark ausgeprägt und orientiert sich dabei gesellschaftlich eher an den abweichenden historischen Grenzen. Verbindend wirken neben der langen gemeinsamen Geschichte vor allem das vorherrschende katholische Bekenntnis und die niederdeutsche Sprache in den Formen des Münsterländer Platts und des Westmünsterländer Sandplatts. Dem gegenüber stehen das traditionell eher evangelische Bekenntnis im Tecklenburger Land und sein aus dem Ostwestfälischen hervorgegangenes Tecklenburger Platt, das den osnabrückischen Dialekten ähnelt.[1]

Die meist ländliche Struktur sowie besondere kulturlandschaftliche Merkmale, etwa das vielerorts parkartige Landschaftsbild und die zahlreichen Wasserburgen, stellen weitere regionale Eigenheiten dar. Es besteht eine starke Ausrichtung auf Münster, das in kultureller, geistiger und wirtschaftlicher Hinsicht seit jeher den beherrschenden Mittelpunkt bildet.

Vom um Münster gelegenen Münsterland zu unterscheiden ist das in Niedersachsen gelegene Oldenburger Münsterland, welches vom Hochstift Münster annektiert wurde und heute noch Teil des Bistums Münster ist. Das Oberverwaltungsgericht Münster stellte im November 2017 fest, dass auf dem Wochenmarkt in Münster die Herkunftsbezeichnung „Münsterland“ für Produkte aus dem Oldenburger Münsterland unzulässig sei.[2]

GeographieBearbeiten

 
Die Region Münsterland in Nordrhein-Westfalen

Die Grenzen des Münsterlands sind nicht eindeutig festzulegen, da dabei wahlweise geschichtlich-kulturelle oder naturräumliche Gesichtspunkte oder aber die aktuelle Verwaltungseinteilung zugrunde gelegt werden können. Neben einem recht großen, unzweifelhaft dazugehörigen Kernraum bestehen im Norden, Osten und Süden Übergangszonen, die je nach Zusammenhang entweder zum Münsterland oder zu den umliegenden Regionen gerechnet werden.

GeologieBearbeiten

Die Geologie des Münsterlandes ist im Zusammenhang mit der Geologie der gesamten Westfälischen Bucht einschließlich der begrenzenden Randgebirge zu sehen. Sie lässt sich rund 400 Millionen Jahre bis ins Erdaltertum zurückverfolgen. Damals war das Münsterland Sedimentationsgebiet eines urzeitlichen Meeres. Die 1961/62 bei Billerbeck in den Baumbergen durchgeführte Bohrung Münsterland 1, seinerzeit die tiefste in Europa, stieß in einer Tiefe von mehr als 5500 Metern auf die ersten devonischen Schichten (ca. 420–359 mya). Darüber befinden sich die Schichten der Karbonzeit (359–299 mya), aus denen im Ibbenbürener Revier noch bis 2018[veraltet] Steinkohle gefördert wird, die aber ansonsten so tief im Untergrund des Münsterlandes verborgen liegen, dass ein Abbau nie in Frage kam. Aus den anschließenden Zeitaltern von Perm, Trias und des Jura gibt es im Münsterland keine Ablagerungen, denn für rund 200 Millionen Jahre war es festländisch und damit Abtragungsgebiet. Während der Kreidezeit senkte sich das Gebiet des heutigen Münsterlandes, das Meer brach in die entstehende Senke bis an den Rand des Sauerlandes ein, und die Struktur der Westfälischen Bucht bildete sich heraus. Während dieser Epoche sedimentierten im Kreidemeer mächtige Schichten. Baumberger, Osning- und Bentheimer Sandstein sind ebenso kreidezeitliche Relikte wie die Halterner Sande, die im Südwesten des Münsterlandes zurückblieben und für die Trinkwasserversorgung des Ruhrgebietes von großer Bedeutung sind. Überall in der Westfälischen Bucht sind kreidezeitliche Sedimente zu finden. Man spricht daher auch vom Münsterländer Kreidebecken bzw. von der Westfälischen Oberkreidemulde. Am Ende der Kreidezeit (139–66 mya) wurde das Münsterland wieder Teil des Festlandes und ist es seitdem ununterbrochen geblieben. Im anschließenden Tertiär (65–2,6 mya) wurden die Baumberge und Beckumer Berge infolge Reliefumkehr herausmodelliert. Ablagerungen aus dieser Zeit gibt es im Münsterland nur im Übergangsbereich zum niederrheinischen Tiefland.

 
Kreidezeitliche Sande der Haltern-Schichten am Hünsberg bei Coesfeld

Gravierenden Einfluss auf das Aussehen der heutigen münsterländischen Landschaft hatten die Kaltzeiten des Quartärs. Mehrfach stießen skandinavische Eismassen nach Mitteleuropa vor. Im Drenthe-Stadium der Saale-Kaltzeit überfuhren die Gletscher auch das Münsterland und deckten es mit einer bis zu 300 Meter mächtigen Eisschicht zu. Nach ihrem Abschmelzen hinterließen sie eine Grundmoräne, die in weiten Teilen die darunter verborgenen kreidezeitlichen Sedimente überdeckt. Mit dem Eis verfrachtete erratische Blöcke blieben als Teil des Geschiebes in der Landschaft zurück. In den Zwischeneiszeiten boten die vegetationsarmen Gebiete dem Wind Angriffsflächen, es kam zu großen Verfrachtungen von Sand und Löss. Die Fließgewässer im Münsterland bildeten ihre Niederterrassen aus, in die sie sich in der nachfolgenden Warmzeit einschnitten.

Die MünsterlandkreiseBearbeiten

Die Stadt Münster und die Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf werden bisweilen unter dem Begriff Münsterlandkreise zusammengefasst. Zusammen kommen sie auf eine Fläche von 5940 km², was den Großteil des Regierungsbezirks Münster ausmacht. Ihre Einwohnerzahl beträgt knapp 1,63 Mio. (Dezember 2018)[3]. Im Westen grenzen die Niederlande, im Südwesten die Region Niederrhein, im Süden das Ruhrgebiet, im Südosten die Hellwegbörden, im Osten die Region Ostwestfalen-Lippe, im Nordosten und Norden Niedersachsen mit Osnabrücker Land, Grafschaft Bentheim und Emsland an.

Der Begriff Münsterlandkreise bestand bereits vor der nordrhein-westfälischen Gebietsreform von 1975. Unter diesem Begriff wurden neben der kreisfreien Stadt und dem Landkreis Münster auch die Altkreise Ahaus, Beckum, Borken, Coesfeld, Lüdinghausen, Steinfurt, Tecklenburg, Warendorf und die kreisfreie Stadt Bocholt subsumiert. Mit der Gebietsreform entstand die gegenwärtige Verwaltungsstruktur mit der Stadt Münster und den eingangs genannten vier Kreisen.

Münsterland und Münsterlandkreise sind somit keine synonymen Begriffe. Im Zuge regionaler Zusammenarbeit und des um 1980 aufgekommenen Regionalmarketings wird der Begriff Münsterland mittlerweile jedoch teilweise auf dieses von den neuen Kreisen gebildete Gebiet angewandt.

Historische GrenzenBearbeiten

Das historische Münsterland ist gleichzusetzen mit dem Oberstift Münster, dem Kerngebiet des vom ausgehenden Hochmittelalter bis 1803 bestehenden Hochstifts Münster. Seine Grenze zum Vest Recklinghausen, zur Grafschaft Mark und zum Herzogtum Westfalen wurde im Süden durch die Lippe gebildet; im Nordosten verlief die Grenze etwa mittig zwischen Teutoburger Wald und oberer Ems. Nach 1816 bestand sie so außer im Südwesten überall als Kreisgrenze weiter. Erst 1929 und besonders ab 1969 kam es zu größeren Änderungen. Die Gebiete entlang der Lippe wurden teilweise den südlich angrenzenden Kreisen zugeteilt wie beispielsweise Lippborg, kleinere Abtretungen gab es auch im Osten und Südwesten.

Im Nordosten dagegen wurde im Zuge der Gebietsreform durch das Münster/Hamm-Gesetz das Tecklenburger Land in den neugebildeten Kreis Steinfurt eingegliedert. Bereits der damalige Kreis Tecklenburg gehörte zu den sog. Münsterlandkreisen, dennoch war die Bindung an Münster eher gering. Bis heute lehnt sich das Tecklenburger Land landschaftlich an das Osnabrücker Land an, ist konfessionell überwiegend evangelisch geprägt und orientiert sich raumpolitisch an Osnabrück. Gegenüber früher hat es aber eine deutliche Annäherung an das Münsterland gegeben, da die Regionen in vielen Bereichen zusammenarbeiten.

Die folgenden Gebiete sind historische Bestandteile des Münsterlands, gehören aber nicht zu den genannten Kreisen der heutigen Verwaltungsgliederung:

Die Bevölkerung dieser Orte empfindet sich zu einem bedeutenden Teil noch dem Münsterland zugehörig. Dagegen nimmt das Tecklenburger Land aufgrund seiner Geschichte aus den genannten Gründen nach wie vor eine gewisse Sonderstellung in der Region ein.

Die folgenden Gebiete sind hingegen keine historischen Bestandteile des Münsterlands, gehören aber zu den genannten Kreisen der heutigen Verwaltungsgliederung:

Das naturräumliche MünsterlandBearbeiten

Das Münsterland im naturräumlichen Sinne gliedert sich wie folgt in Haupteinheiten (dreistellig; klein geschriebene Einheiten fassen die südlich angrenzenden Landschaften zusammen):[4]

Das naturräumliche Münsterland umfasst den tief gelegenen, nördlichen und mittleren Teil der Westfälischen Bucht und reicht bei Bad Bentheim bis auf niedersächsisches Gebiet. Das Kernmünsterland bildet den Zentralteil der Bucht; hier stehen die Gesteine der Oberkreide oberflächennah kaum überlagert an. Die auch als Kleimünsterland bezeichnete Landschaft ist durch mergelige Lehmböden gekennzeichnet.

Dem gegenüber sind das Ostmünsterland am Oberlauf und nordöstlich der Ems sowie das bis zur deutsch-niederländischen Grenze reichende Westmünsterland, die das Kernland westlich, nördlich und östlich einrahmen, sehr sandig und mager. Sie werden auch als Sandmünsterland bezeichnet.

Die drei südlich angrenzenden, nicht mehr als Teile des Münsterlandes anzusehenden Landschaften wiederum, allen voran die Hellwegbörden im östlichen Süden, sind stark lösshaltig und deutlich fruchtbarer. Emscherland und Westenhellweg im östlichen Süden der Westfälischen Bucht nehmen den größten Teil des Ballungsraumes Ruhrgebiet ein.

HöhenzügeBearbeiten

Das Münsterland wird von mehreren Hügellandschaften durchzogen, die ihr Umland je um bis zu 100 m überragen. Die Baumberge-Wasserscheide trennt die Flusssysteme von IJssel/Rhein-Lippe und Ems. Sie durchzieht das Kernmünsterland von Nordwesten nach Südosten. An ihr liegen die Baumberge (bis 189 m ü. NHN) und die Beckumer Berge bei Beckum (bis 173 m ü. NHN). Im Südosten des Westmünsterlandes reichen die Halterner Berge bei Haltern am See in der Haard (bis 154 m ü. NHN) bis über die Lippe hinaus.

Eine geologische Besonderheit stellt der Münsterländer Kiessandzug dar, dessen saaleeiszeitlichen Sedimente das Gebiet in Nordsüdrichtung durchziehen. Im Norden verlaufen sie z. T. an der IJsselmeer-Ems-Wasserscheide.

FlüsseBearbeiten

Die Ems selbst durchfließt mit ihrem Oberlauf den Nordosten und Norden des Münsterlandes. Ein Großteil der Osthälfte des Münsterlands fällt ebenfalls in ihr Einzugsgebiet, woran die Werse als bedeutendster Nebenfluss großen Anteil hat. Über die Lippe wird der Südwesten und äußerste Süden zum Rhein hin entwässert, ihre Zuflüsse sind, mit der bedeutenden Ausnahme der Stever, eher kurz. Im Westen und Nordwesten schließlich finden sich die Oberläufe von Issel, Bocholter Aa, Schlinge, Berkel und Vechte (mit Dinkel und Steinfurter Aa), die der IJssel, dem ins niederländische IJsselmeer mündenden Arm des Rheindeltas, zufließen.

Historisches vs. naturräumliches MünsterlandBearbeiten

Der ursprünglich an die historische Landschaft gebundene Begriff Münsterland wurde für drei naturräumliche Haupteinheiten übernommen, da diese im Wesentlichen das Gebiet der kulturellen Regionalbezeichnung abdecken, so etwa mit der Lippe als Südgrenze. Die naturräumliche Abgrenzung steht indes dort, wo sie von den historischen Grenzen abweicht, teilweise im Widerspruch zum Regionalbewusstsein, das in nicht geringen Anteilen an die historische Zugehörigkeit angelehnt ist.

Der Naturraum Westmünsterland umfasst große Teile des Westens, jedoch nicht den äußersten Westen des historischen Münsterlands, der im Westen des Kreises Borken bei Bocholt bis in die Niederrheinische Bucht reicht. Demgegenüber ragt der Naturraum Ostmünsterland im Osten, zwischen Paderborn und Bielefeld, deutlich über das historische Münsterland hinaus bis nach Ostwestfalen-Lippe. Nach Norden schließen West- und Ostmünsterland große Teile des Tecklenburger Landes nicht mit ein.

Das naturräumliche und historische Münsterland erreicht seinen höchsten Punkt auf dem Westerberg mit 189 m ü. NHN in Nottuln in den Baumbergen. Die heutigen Münsterlandkreise haben jedoch im Bereich des Tecklenburger Landes Anteile am Teutoburger Wald. Hier gipfelt der Westerbecker Berg in der Gemeinde Lienen bei 223 m ü. NHN.

Anthropogene ParklandschaftBearbeiten

Die Landschaft ist von intensiver landwirtschaftlicher Nutzung geprägt, die dabei relativ kleinteilig ist. Äcker, Wiesen, Weiden, kleine Wäldchen und Wallhecken ergeben ein abwechslungsreiches Bild, man spricht daher von der Münsterländer Parklandschaft.

Wichtige Städte und VerkehrsadernBearbeiten

Das zentral gelegene Münster mit seinen rd. 315.000 Einwohnern ist die einzige Großstadt und Oberzentrum des Münsterlands. Danach folgen Rheine, Bocholt, Ibbenbüren und Ahlen mit Einwohnerzahlen zwischen 50.000 und 100.000. Sie verdanken ihr früheres Wachstum und ihre heutige Größe der Industrialisierung, insbesondere der Textilindustrie. Bedeutend sind außerdem die heutigen Kreisstädte Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf, die Städte Dülmen und Gronau sowie die ehemaligen Kreisstädte Ahaus, Beckum und Lüdinghausen.

Durch die Region verlaufen die Autobahnen A 1, die A 31 und die A 43 in Nord-Süd-Richtung sowie die A 30 und A 2 in Ost-West-Richtung. An Wasserstraßen finden sich der Dortmund-Ems-Kanal und der Mittellandkanal, die Ems ist dagegen hier noch nicht schiffbar. Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) in Greven hat als Reise- und Geschäftsflughafen große regionale Bedeutung.

Das Münsterland besitzt ein dichtes Netz von Eisenbahnstrecken, von denen die so genannte „Rollbahn“ der ehemaligen Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft von Wanne-Eickel Hauptbahnhof über Münster nach Osnabrück die bedeutendste ist. Randlich im Südosten verläuft die Hauptstrecke Köln – Minden (– Hannover – Berlin). Weitere wichtige Strecken sind die Baumbergebahn und die Bahnstrecke Dortmund–Enschede. Der Bahnhof Rheine ist in nord-südlicher Richtung an den IC-Verkehr zwischen Norddeich-Mole und Koblenz sowie in ost-westlicher Richtung an den IC-Verkehr zwischen Berlin und Amsterdam angebunden. Über die Bahnstrecke Münster – Lünen besteht eine Verbindung von Münster über Lünen nach Dortmund. Die Bocholter Bahn verbindet den heutigen Endbahnhof in Bocholt mit der Bahnstrecke Oberhausen–Arnhem. Von Essen sind Borken und Coesfeld über Dorsten erreichbar. Von Münster führen die „Euregio-Bahn“ über Steinfurt nach Enschede, die Warendorfer Bahn nach Rheda-Wiedenbrück und eine weitere Verbindung nach Hamm. Die ehemals bestehenden Bahnverbindungen von Bocholt nach Coesfeld (siehe Baumbergebahn) und von Coesfeld nach Rheine (siehe Bahnstrecke Duisburg–Quakenbrück) wurden stillgelegt. Über die letztere Trasse verläuft heute die Radbahn Münsterland.

Der Regionalverkehr im Münsterland wird durch die Verkehrsgemeinschaft Münsterland organisiert. Dieser Verkehrsverbund orientiert sich aber nicht an den Grenzen des Münsterlands, sondern an den Grenzen des Regierungsbezirks Münster. Dieses erklärt die Überschneidungen mit benachbarten Regionen. Gleiches gilt für den Zweckverband SPNV Münsterland, der für den Schienenverkehr zuständig ist.

KlimaBearbeiten

Münster
Klimadiagramm
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Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Münster
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 3,9 5,1 8,5 12,7 17,5 20,4 21,9 22,0 18,7 14,3 8,3 5,0 Ø 13,2
Min. Temperatur (°C) −0,7 −0,5 1,7 4,1 8,1 11,0 12,6 12,5 10,1 6,9 3,0 0,5 Ø 5,8
Niederschlag (mm) 67 48 60 51 63 74 67 65 63 54 70 77 Σ 759
Sonnenstunden (h/d) 1,5 2,5 3,5 5,1 6,6 6,3 6,3 6,3 4,5 3,6 1,8 1,3 Ø 4,1
Regentage (d) 19 16 14 15 13 13 16 16 15 16 18 18 Σ 189
Luftfeuchtigkeit (%) 85 81 78 73 70 73 74 75 80 83 85 86 Ø 78,6
T
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r
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−0,7
5,1
−0,5
8,5
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4,1
17,5
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20,4
11,0
21,9
12,6
22,0
12,5
18,7
10,1
14,3
6,9
8,3
3,0
5,0
0,5
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Im Münsterland herrscht ein warm-gemäßigtes Regenklima. Das Klima ist maritim geprägt und weist relativ ausgeglichene Temperaturgänge und Niederschlagsmengen auf. Die Sommer sind vergleichsweise kühl, die Winter relativ mild.[5] Während des ganzen Jahres herrschen vorwiegend Westwindlagen. Die Niederschlagsmenge beträgt überwiegend zwischen 700 und 800 mm pro Jahr.[6] Für das zentral gelegene Münster liegt sie mit rund 764 mm im Mittel der Jahre 1981–2010 etwa im bundesdeutschen Durchschnitt.[7]

GeschichteBearbeiten

 
Verbreitung germanischer Stämme um 50 n. Chr.

Im Gebiet des heutigen Münsterlands gibt es Spuren von herumstreifenden Jägern aus der Zeit um 8000 v. Chr. Ab 2000 v. Chr., das beweisen archäologische Funde, war das Münsterland regelmäßig besiedelt, erkennbar u. a. an den Steinkistengräbern in Beckum. Im Wesentlichen waren es die germanischen Stämme der Brukterer, Chamaven und Cherusker, welche die Region zur Zeitenwende bewohnten. In dieser Zeit hatten auch die Römer an der Lippe, die im Süden des Münsterlands fließt, feste Lager.

Das Münsterland wurde seit etwa 500 n. Chr. vom Stamm der Sachsen, die von Nordosten aus eingewandert waren, besiedelt. Im Zuge der Sachsenkriege Karls des Großen kam der Missionar Liudger 793, verstorben 809 in Billerbeck, ins Münsterland und gründete in dem Dorf Mimigernaford ein Kloster (lateinisch: Monasterium); aus der lateinischen Bezeichnung leitet sich der heutige Stadtname Münster ab. Bereits 805 wurde Münster Bistum, 1170 bekam die Stadt Münster Stadtrechte. Münster gehörte wie andere Städte des Münsterlands zur Hanse. Größere Bedeutung hatte zu dieser Zeit auch das im äußersten Westen des Münsterlands gelegene Stift Vreden.

Nach dem Sturz des Sachsenherzogs Heinrich und der Zerschlagung des Herzogtums Sachsen wurde das Münsterland zu einem eigenen Territorium, dem Fürstbistum Münster. Der Adel (s. Liste westfälischer Adelsgeschlechter) spielte eine große Rolle; noch heute zeugen zahlreiche Wasserburgen im Münsterland von dessen einstiger Bedeutung. Während der Reformationszeit erlebte die Stadt Münster die Herrschaft der Täufer, einer radikal-reformatorischen Glaubensbewegung. Im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) wurde das Münsterland immer wieder von den marodierenden Heeren der verschiedenen Kriegsgegner heimgesucht. Städte und Gemeinden wurden vielfach geplündert und niedergebrannt. Ein Teil des Westfälischen Friedens, der die Grundlage für die Staatsordnung der Neuzeit schuf, wurde in Münster ausgehandelt. Die Stadt war von den Kriegsheeren weitgehend verschont geblieben.

 
Vreden, Stiftskirche St. Felizitas

Das geistliche Territorium des Fürstbistums Münster wurde 1803 durch den Reichsdeputationshauptschluss säkularisiert. Im westlichen Münsterland kam es 1802/1803 zur Bildung des Fürstentums Salm und der Grafschaft Salm-Horstmar. Andere Teile fielen an das Großherzogtum Berg und an das Herzogtum Arenberg. Der östliche Teil des Münsterlandes einschließlich der Stadt Münster kam als Erbfürstentum Münster zu Preußen. 1810 annektierte Frankreich einen Teil dieser Gebiete. Nach dem Wiener Kongress 1815 fiel das gesamte Münsterland für 130 Jahre an Preußen. Im so genannten Kulturkampf im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts wehrte sich das durch und durch katholische Münsterland gegen die Eingriffe der preußischen Regierung unter anderem in das Schulwesen.

Ab 1850 begann im Münsterland die Industrialisierung. Vor allem die Textilindustrie war in der Region stark. Auf den Dörfern nahm die Armut wegen der steigenden Geburtenzahlen ständig zu. Das Land konnte seine Kinder nicht mehr ernähren, und so setzte eine starke Auswanderung vor allem in die USA ein.

1834 entdeckte ein Bauer in Nienberge bei Münster ein dort bis dahin unbekanntes Mineral: Es handelte sich um „reines krystallisirtes kohlensaures Strontian“. Strontianit war für die industrielle Zuckerherstellung von großer Bedeutung. Dieser Fund markiert den Anfang einer bewegten Regionalgeschichte rund um den Strontianit. Der „Strunz“, wie der Strontianit im Plattdeutschen genannt wird, löste einige Jahre lang eine Art Goldgräberstimmung im Münsterland aus. Etwa ab 1870 wurden im südlichen Münsterland oberflächennahe Strontianitvorkommen abgebaut. Im Raum Beckum, Ahlen, Drensteinfurt, Bockum, Hövel, Ascheberg und Herbern kam es zu einer Art „Goldrausch“.[8][9] Dieser endete allerdings wegen der Entdeckung des in großen Lagerstätten in England und Sizilien vorkommenden Ersatzminerals Coelestin schnell.

Nach dem Ersten Weltkrieg hatte auch das Münsterland mit großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Da die Bevölkerung vorwiegend katholisch war und deshalb die Zentrumspartei wählte, konnten die Nationalsozialisten erst allmählich Fuß fassen. Während der Reichspogromnacht wurden im Münsterland dennoch fast alle Synagogen zerstört. Die jüdischen Bürger emigrierten oder wurden verschleppt, viele davon nach Riga. Einer der prominentesten Holocaust-Überlebenden war Paul Spiegel, der frühere Präsident des Zentralkomitees der Juden. Er ist in Warendorf aufgewachsen.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Münster durch Bomben schwer beschädigt, die Innenstadt war zu 91 % zerstört. Auch andere Städte wurden im März 1945, also kurz vor Kriegsende, durch Luftangriffe der Alliierten getroffen. Stadtlohn beispielsweise wurde ebenfalls nahezu vollständig zerstört.

Durch den Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den ehemals deutschen Ostgebieten wuchs die Bevölkerungszahl erheblich. Heute gilt das Münsterland als eine prosperierende Region, in der die Landwirtschaft noch immer eine große Rolle spielt.

Am 25. November 2005 kam es im Münsterland aufgrund eines Wintereinbruchs von bis dahin nicht verzeichneter Stärke zu einem massiven Verkehrschaos und zum größten Stromausfall in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Teilweise fielen über 50 cm Schnee, der aufgrund der Nässe binnen kürzester Zeit gefror. Über 50 Hochspannungsmasten knickten ein, weil das Gewicht der eisumkrusteten Leitungen bis zum achtfachen des rechnerisch zulässigen Gewichtes betrug. In der Folge kam es in weiten Teilen der Kreise Borken und Steinfurt zu Stromausfällen, die zum Teil mehrere Tage andauerten und wovon etwa 280.000 Menschen betroffen waren. Die Stadt Ochtrup konnte über sechs Tage lang nicht vollständig mit Strom versorgt werden. Weit über 1000 Helfer waren im Einsatz, um die chaotischen Zustände in den Griff zu bekommen und den Menschen zu helfen. Der wirtschaftliche Schaden des „Münsterländer Schneechaos“ wurde auf über 100 Millionen Euro geschätzt.

Das Münsterland litt im Sommer 2018 unter der Dürre und Hitze in Europa.[10]

WirtschaftBearbeiten

WirtschaftsstrukturBearbeiten

 
Land- und forstwirtschaftliche Flächen am Westerberg in Billerbeck

Die Wirtschaft im Münsterland ist klein- und mittelständisch geprägt. Von den rund 69.400 Betrieben im Münsterland sind 85,9 % Kleinbetriebe (unter zehn Beschäftigte), 13,7 % mittlere Betriebe (wovon 11 % 10 bis 49 Beschäftigte haben und 2,7 % 50 bis 249 Beschäftigte), und lediglich 0,4 % Großbetriebe (250 Beschäftigte und mehr).[11]

Traditionell hat die Land- und Forstwirtschaft im Münsterland einen hohen Stellenwert. Die Landwirtschaft spielt vor allem in den Kreisen Coesfeld, Warendorf und Borken eine bedeutende Rolle. Insgesamt 1,3 % der Bruttowertschöpfung entfallen in der Region auf den primären Sektor (NRW: 0,4 %). Das Münsterland hat einen Anteil von 31 % der gesamten landwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung NRWs.[12]

Im Münsterland ist der Anteil des Produzierenden Gewerbes, zu dem die Verarbeitung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse gehört, mit 28,5 Prozent der Bruttowertschöpfung höher als im Landesdurchschnitt. Im Produzierenden Gewerbe des Münsterlands sind rund 141.000 Arbeitnehmern beschäftigt.[12]

Die weit überwiegende Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist mit 70,2 % im Dienstleistungsgewerbe beschäftigt. Der Dienstleistungsbereich in der Stadt Münster ist überdurchschnittlich: 88,8 % der Bruttowertschöpfung entfielen auf diesen Sektor. Eine besonders große Rolle spielt der Wirtschaftsbereich Erziehung/Gesundheit mit einem Anteil von 36,5 %.[12]

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2016 pro Kopf in der Region bei 36.300 €, während es in NRW 37.400 € betrug. Die Menschen im Münsterland sind demnach geringfügig weniger wohlhabend als die Nordrhein-Westfalen insgesamt. Dabei ist das BIP der Stadt Münster (56.600 € pro Kopf) deutlich besser als das der ländlichen Kreise.[12]

Aufgrund der Besucherzahlen[13] und einem Bruttoumsatz von jährlich etwa 1,75 Milliarden Euro[14] (Tages- und Übernachtungstourismus) ist der Tourismus im Münsterland zunehmend ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Der Tourismus wird öffentlich gefördert, etwa durch die Ausweisung und Unterhaltung eines Radwegenetzes oder Angebote für Reiter, Wanderer und Kanuten. Die Regionale 2004, eine regionale Strukturfördermaßnahme des Landes Nordrhein-Westfalen, hat den Tourismus in den Emsstädten mit zahlreichen Projekten städtebaulicher und künstlerischer Art und die Fortentwicklung des Fremdenverkehrs gestärkt. Die Regionale 2016 konzentrierte sich in Projekten auf das westliche Münsterland mit besonderem Fokus auf Flusslandschaften und Wasserburgen. Nach eigenen Angaben der Fördergesellschaft Münsterland e.V., ist das Münsterland mit mehr als 100.000 Pferden und über 1.000 Pferdehöfen eine der pferdereichsten Regionen Europas.[15] Für Reiter wurde eine ca. 1.000 km lange Reitroute entwickelt.

BranchenBearbeiten

 
Reste der Textilindustrie: Alte Einfahrt zum Werk von Paul Bendix in Dülmen

Die beiden wichtigsten Branchen sind der Maschinenbau und – entsprechend der Bedeutung der Landwirtschaft – die Nahrungsmittelindustrie als Abnehmer und Verarbeiter. Beide steuerten 2018 jeweils 20 % des regionalen Industrieumsatzes bei. Das Baugewerbe ist im Münsterland mit 37.973 Beschäftigten vertreten. Im Dienstleistungsbereich Gesundheit und Soziales sind 103.503 Personen beschäftigt. Die Textilindustrie hat im Münsterland eine lange Tradition. Noch heute gibt es überdurchschnittlich viele Unternehmen aus der Branche in den Kreisen Borken und Steinfurt.[12] Aus dieser Branche heraus entwickelten sich einige Unternehmen erfolgreich in Richtung innovative Werkstoffe weiter.[16]

Im August 2018 wurde im Bergwerk Ibbenbüren zum letzten Mal Steinkohle gefördert. Da die Zeche Westfalen in Ahlen wurde im Jahr 2000 geschlossen, endete damit der Kohlebergbau in der Region.

ArbeitsmarktBearbeiten

Insgesamt gab es im Münsterland im Sommer 2017 mit 619.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten rund 100.000 mehr als zehn Jahre zuvor (+19,3 %, NRW-weit: +14,5 %). Den größten Beschäftigungszuwachs – mit etwa 28.400 Stellen – gab es im Gesundheits- und Sozialwesen. Dies bedeutet einen Anstieg von 37,8 %. Auch im Handel gab es einen Beschäftigungsaufbau (+12.200 Stellen) – besonders in den Kreisen Steinfurt und Borken. Die Zahl der Beschäftigten in den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen stieg von 20.400 auf 32.500, was einer Zunahme von 59,1 % entspricht.[12]

Die Arbeitslosenquote im Münsterland liegt seit 2007 im 5-Prozent-Bereich. Im September 2018 betrug die Arbeitslosenquote 4,0 %. Der Kreis Coesfeld hat mit 2,7 % die niedrigste Arbeitslosenquote in NRW, der Kreis Borken hat nach dem südwestfälischen Olpe (3,2 %) die drittwenigsten Arbeitslosen (3,3 %). Diese Entwicklung wird durch die mittelständisch geprägte Industrie- und Gewerbestruktur getragen.[12]

Wirtschaftliche EntwicklungBearbeiten

Die wirtschaftliche Entwicklung des Münsterlands stellt sich seit den 1980er-Jahren positiv dar:

  • Zwischen 2007 und 2016 wuchs das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf im Münsterland gemäß dem Landesdurchschnitt um 19,3 % (NRW 19,1).
  • Zwischen 2008 und 2017 entwickelte sich die Industrie im Münsterland positiv. Die Umsätze stiegen in den zehn Jahren um 7,1 %.[12]

Forschung und EntwicklungBearbeiten

Die F&E-Ausgaben der münsterländischen Unternehmen sind bereits seit Jahren geringer als im Landesdurchschnitt. Sie machten im Jahr 2015 rund 0,65 % der gesamten Bruttowertschöpfung aus (NRW: 1,26 %). Ein Erklärungsgrund ist die mittelständische Branchenstruktur, in der F&E Aktivitäten oft inhabergetrieben und nicht in F&E Abteilungen institutionalisiert sind. Anders als in Nordrhein-Westfalen ist im Münsterland aber ein positiver Trend erkennbar. Die Unternehmen geben zunehmend Geld für F&E aus. Im Jahr 2005 lagen die Ausgaben bei knapp 162 Mio. €, 2015 waren es bereits über 328 Mio. €. Dieser Trend wird auch beim F&E-Personal sichtbar: Im Jahr 2005 waren 2,0 von 1.000 Erwerbstätigen im F&E-Bereich beschäftigt, 2015 waren es bereits 3,2 und damit der geringste Wert aller Regionen NRWs.[12]

Große Unternehmen in der RegionBearbeiten

Große Unternehmen in der Region sind unter anderem: Agravis Raiffeisen, apetito, BASF Coatings, Bischof + Klein, Brillux, Conditorei Coppenrath & Wiese, Ernsting‘s family, Fiducia & GAD IT, Fiege Gruppe, Finanz Informatik, Haver & Boecker, Hengst, K+K Klaas & Kock, Franz Kaldewei, Kurt Pietsch, LBS Westdeutsche Landesbausparkasse, LMC Caravan, LR Health & Beauty, LVM Versicherungen, Mondi Gronau, Provinzial NordWest, Schmitz Cargobull, SuperBioMarkt, Takko, Tepper Aufzüge, VEKA, Westfalen, GEA Westfalia Separator, Westfleisch, Windmöller & Hölscher, Winkelmann Powertrain.

 
Sandstrand des Badesees in Wettringen.

GründungenBearbeiten

Die Gründungsneigung ist im ländlichen Münsterland niedriger als in dicht besiedelten Regionen. Dies ist auch auf die aktuelle Arbeitsmarktsituation zurückzuführen. Im Münsterland gab es zuletzt 3,9 Gründungen je 1.000 Einwohner im Alter von 18 bis 64 Jahren (NRW: 4,5). Zwar wird im Münsterland recht wenig gegründet, dafür ist die Erfolgswahrscheinlichkeit geringfügig höher als der Landesdurchschnitt. So waren 2015 in der Region noch 41,6 % der 2010 gegründeten Unternehmen am Markt tätig (NRW: 36,4 %).[12]

BreitbandBearbeiten

Nach dem Breitbandatlas NRW verfügen in der Stadt Münster 92 % aller Haushalte über einen Kupfer- oder Glasfaseranschluss von 50 Mbits/s oder größer, im Kreis Coesfeld 84 %, im Kreis Borken 83,6 %, im Kreis Warendorf 78,9 % und im Kreis Steinfurt 73,7 %.[17]

ForschungslandschaftBearbeiten

Die Wissenschafts- und Forschungslandschaft im Münsterland ist geprägt durch die Westfälische Wilhelms-Universität Münster[18], die Fachhochschule Münster[19] und die Westfälische Hochschule[20]. Allein an diesen drei Hochschulen studieren über 62.000 Personen und lehren ca. 900 Professorinnen und Professoren im Münsterland. Für das nördliche Münsterland haben auf Grund der räumlichen Nähe zu Niedersachsen auch die Universität Osnabrück und die Hochschule Osnabrück große Bedeutung.

Westfälische Wilhelms-Universität MünsterBearbeiten

An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU Münster) mit rund 45.000 Studierenden findet sowohl in den Exzellenzclustern „Religion und Politik“ (2012 bis 2025), „Cells in Motion“ (2012 bis 2018) und „Mathematik (Dynamik – Geometrie – Strukturk)“ (2019 bis 2025) sowie weiteren Feldern Forschung statt.[21] Die Schwerpunkte liegen in den Geistes- und Sozialwissenschaften, in Wirtschaft und Recht, Mathematik und Informatik sowie den Lebenswissenschaften.

Fachhochschule MünsterBearbeiten

Die Fachhochschule Münster hat Standorte in Münster und in Steinfurt mit insgesamt 15.050 Studierenden.[19] Schwerpunkte sind die Bereiche Wirtschaft, Sozialwesen, Gesundheit und Ingenieurwissenschaften.

Westfälische HochschuleBearbeiten

An den Standorten Bocholt und Ahaus der Westfälischen Hochschule liegen die Schwerpunkte im Maschinenbau, Wirtschaft und Informationstechnik. Zur Hochschule gehört das Westfälische Institut für Bionik, welches in den Bereichen Sensoren, Intelligente Strukturen und Leichtbau forscht.[22]

Weitere BildungseinrichtungenBearbeiten

Des Weiteren befinden sich in Münster die Katholische Hochschule NRW, die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, die Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, die Kunstakademie Münster und die Philosophisch-Theologische Hochschule Münster. Neben den Hochschuleinrichtungen existieren weitere Forschungsstellen der Fraunhofer- und Max-Planck-Gesellschaft sowie der Leibniz- und Helmholtz-Gemeinschaft. In den Kreisen des Münsterlandes existieren zudem die Fachhochschule für Finanzen in Nordkirchen im Kreis Coesfeld, ein Standort der Mathias-Hochschule Rheine im Kreis Steinfurt sowie je ein Standort der Fachhochschule Münster und der Fachhochschule Südwestfalen im Kreis Warendorf.

Sehenswürdigkeiten und KulturBearbeiten

Das Münsterland ist architektonisch geprägt von einer Vielzahl von Kirchen, Klöstern und Schlössern, die zum Teil noch sehr gut erhalten sind. Aufgrund des relativ ebenen Geländes, vor allem im nördlichen und westlichen Teil ist das Fahrrad als Verkehrsmittel hier häufig anzutreffen. Es gibt zahlreiche gut ausgeschilderte Radwanderrouten, darunter die 100-Schlösser-Route und der Europaradweg R1. Die Garten- und Parkanlagen des Münsterlands sind in das Europäische Gartennetzwerk („European Garden Heritage Network“) eingebunden.

Eine kulturelle Besonderheit vor allem in und um Münster herum ist Masematte, eine Sprache, die ursprünglich im Handel und Gewerbe genutzt wurde, um Dritte auszugrenzen, und von der sich noch vielfach Ausdrücke im heutigen lokalen Sprachgebrauch erhalten haben.

Schlösser und BurgenBearbeiten

 
Die Wasserburg Anholt
 
Das Schloss von Münster
 
Burg Vischering
 
Schloss Nordkirchen, das „Westfälische Versailles“

Im Münsterland finden sich viele Schlösser und Burgen, wobei gerade die Wasserburgen typisch für die vergleichsweise flache Landschaft sind. Alle bedeutenden Burgen, Schlösser und ehemaligen Adelssitze können mit dem Fahrrad auf der so genannten 100-Schlösser-Route erkundet werden.

Zu den schönsten und bedeutendsten Gebäuden gehören:

KirchenBearbeiten

Münster und das Münsterland sind aus historischen Gründen stark katholisch geprägt. Wenngleich infolge des Krieges viele alte Kirchengebäude zerstört und durch Neubauten ersetzt wurden, hat die Region weiterhin eine Vielzahl an architektonisch bedeutsamen Kirchen zu bieten.

Die interessantesten Kirchen in Münster und dem Münsterland sind:

Bild Kirche Ort Beschreibung
  St.-Paulus-Dom Münster Der St.-Paulus-Dom ist der bedeutendste Kirchenbau in Münster (Westfalen) und eines der Wahrzeichen der Stadt. Seit der Gründung des Bistums durch den Hl. Liudger im Jahr 805 ist hier das Zentrum des Bistums Münster.
  Clemenskirche Münster Barocke Kuppelkirche nach Plänen von Johann Conrad Schlaun
  St. Lamberti Münster Spätgotische Hallenkirche von 1375. Am Turm sind Körbe der „Wiedertäufer“ befestigt.
  St. Mauritz Münster Kirche des bedeutendsten Kollegiatstifts in Münster von 1064. Säkularisiert 1811.
  St. Johannes Baptist Altenberge
St. Margareta (Asbeck) Asbeck Die Asbecker Stiftskirche zeigt deutlich zwei unterschiedliche Bauabschnitte. Das zweijochige einschiffige Langhaus des auf kreuzförmigem Grundriss errichteten Bauwerkes ist der ältere und stammt aus dem 12. Jahrhundert.
  St. Lambertus Ascheberg
St. Pankratius Anholt
  St. Ludgerus Billerbeck Neugotische Wallfahrtskirche am Sterbeort des Hl. Liudger, des 1. Bischofs von Münster, erbaut auf den romanischen Grundmauern des Vorgängerbaus.
  St.-Johannis-Kirche Billerbeck
  St.-Georg-Kirche Bocholt spätgotischer Hallenbau
  St. Remigius Borken Propsteikirche
  St. Marien Borken-Burlo St. Marien ist die Kirche des Oblatenklosters Mariengarden in Burlo.
  St. Lamberti Coesfeld Besondere Bedeutung aufgrund des Coesfelder Kreuzes.
  St. Jakobi Coesfeld Die 1945 total zerstörte alte Kirche war im Mittelalter Anlaufpunkt der Pilger auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela.
St. Georg Drensteinfurt-Ameke
St. Regina Drensteinfurt Klassizistische Kirche mit seltener Kassettendecke
  Heilig-Kreuz-Kirche Dülmen Grabeskirche der seligen Mystikerin Anna Katharina Emmerick
  St. Agatha Epe
  St. Bonifatius Freckenhorst Stiftskirche eines ehemaligen freiweltlichen Damenstifts, erbaut im 11. Jahrhundert und später ergänzt.
  St. Anna Haltern am See Bereits 1378 erwähnte Kirche und Kapelle, heute Wallfahrtsort
  St. Sixtus Haltern am See Bedeutendstes Ausstattungsstück von St. Sixtus ist das Halterner Kreuz, ein Gabelkreuz aus Eichenholz mit ausdrucksvoller Christusfigur, das um 1330/40 entstanden sein dürfte und seit Jahrhunderten Ziel von Wallfahrten ist. Die Legende erzählt, dass es einst in der Lippe, gegen den Strom schwimmend, aufgefunden wurde.
  St. Felizitas Lüdinghausen
  Unbefleckte Empfängnis Mariens Marienfeld Die ehemalige Klosterkirche des 1185 gegründeten Zisterzienserklosters Marienfeld ist die erste Ziegelsteinkirche in Westfalen. Das Kloster gehörte zu den reichsten in Westfalen, was sich auch an den noch erhaltenen Gebäuden am Klosterhof festmachen lässt.
  Alte Kirche Mesum Die um 1350 erbaute Kirche ist das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt Rheine.
  St. Anna Neuenkirchen Die kath. St.-Anna-Kirche ist das alles überragende Wahrzeichen der Gemeinde Neuenkirchen. Die Gründung der Pfarrei führte zur Namensgebung für den Ort.
  St. Martinus Nottuln Die Pfarrkirche und ehemalige Stiftskirche St. Martinus in Nottuln gilt neben St. Lamberti in Münster als die bedeutendste und schönste spätgotische Hallenkirche Westfalens. Sie bildete den Mittelpunkt des 1811 aufgelösten freiweltlichen-adligen Frauenstiftes Nottuln. Die Kirche trägt das Patrozinium des hl. Martin von Tours.
  Alte Kirche Ochtrup-Welbergen Eine der ältesten erhaltenen Pfarrkirchen des Münsterlandes. Die ältesten Teile der Pfarrkirche St. Dionysius stammen aus dem frühen 12. Jahrhundert und somit aus der Zeit der Romanik.
  St. Antonius Rheine Erbaut 1899 bis 1905 im Stil eines romanischen Kaiserdoms. Mit einer Höhe von 102,5 Metern ist der Turm der höchste Kirchturm im Münsterland.
  St. Dionysius Rheine Die kath. Dionysiuskirche wird auch Stadtkirche genannt. Es ist eine spätgotische Hallenkirche aus der Zeit von etwa 1400 bis 1520.
  St. Brictius Schöppingen
  Friedenskirche Selm Ehemalige Dorfkirche mit Westturm aus dem 11. Jahrhundert. Zwischenzeitlich als Jugendheim und Lagerhalle baufällig geworden, wurde die Kirche restauriert und 1965 Grabstätte eines unbekannten Soldaten. So wurde auch der Name Friedenskirche gefestigt.
  Hilgenbergkapelle Stadtlohn
  St. Otger Stadtlohn
  Große Kirche Steinfurt Romanische, ursprünglich katholische, Kirche mit hölzernem Tonnengewölbe sowie einem Lettner. Heute Hauptkirche der örtlichen evangelischen Kirchengemeinde.
  St. Nikomedes Steinfurt
  Hl. Kreuz Oelde-Stromberg
  Marienkapelle in Telgte Telgte
  St. Felizitas Vreden Der älteste Teil der ehemaligen Stiftskirche stammt aus dem 11. Jahrhundert, der eigentliche Kirchenbau aus dem 12. Jahrhundert. Die Kirche ist der Hl. Felizitas geweiht, deren Reliquien im Jahre 839 nach Vreden übertragen wurden.
  St. Franziskus Vreden-Zwillbrock
  St. Christophorus Werne

St. Christophorus, früher St. Johannes Baptist, ist eine katholische Pfarrkirche in Werne an der Lippe, deren Chor und Schiff das Bild der Werner Altstadt

prägen.

MuseenBearbeiten

Interessante Museen gibt es in:

Skulptur Biennale Münsterland und Skulptur.ProjekteBearbeiten

Der Reihe dieser Skulpturbiennale geht auf eine gemeinsame Initiative der vier münsterländer Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf und dem Kulturbüro Münsterland zurück. Gestartet wurde die Reihe 1999, im Jahre 2005 war der Kreis Borken Standort und Ausrichter der Skulptur Biennale Münsterland. Eine Sammlung der noch bestehenden Werke findet man im „Skulpturenführer Münsterland“.

Die im Rahmen der Biennale ausgestellten Kunstwerke verteilten sich über den gesamten Kreis und verblieben dort teilweise dauerhaft. Besonders eindrucksvoll ist die Installation eines Holz-Hubschraubers im Vredener Stadtpark, dessen Rotorblätter von der nahegelegenen Wassermühle des Hamaland-Museums angetrieben werden.

In der Stadt Münster findet seit 1977 alle zehn Jahre die internationale Skulpturenausstellung Skulptur.Projekte statt.

TheaterBearbeiten

In Münster gibt es:

  • die Städtischen Bühnen mit Großem (Oper, Schauspiel) und Kleinem Haus (Kammerspiel, Kinder- und Jugendtheater)
  • das Wolfgang Borchert Theater (landesweit die älteste Privatbühne. Auf dem Programm stehen Uraufführungen, modernes Theater, ausgefallene Inszenierungen)
  • das Theater im Pumpenhaus (wechselnde Inszenierungen, hochkarätiges Tanztheater)
  • Freuynde & Gaesdte (freies Theaterensemble mit sehr guten Inszenierungen, zum Teil Neuübersetzungen. Die Aufführungen finden immer an ungewöhnlichen Orten statt, etwa in einer Kneipe, einem Park, auf einem Baum etc.)
  • den Kleinen Bühnenboden
  • Boulevard Münster (privat geführtes Boulevard-Theater)

In Coesfeld betreibt seit April 2007 die Ernsting Stiftung des Unternehmerpaares Ernsting das von ihr erbaute Konzert Theater Coesfeld.

In Bocholt gibt es im Rathaus das Stadttheater mit unterschiedlichen Veranstaltungen. Zudem bietet die Kleinkunstbühne „Pepperoni“ Kabarett, Comedy und verleiht den Kleinkunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen, die „Bocholter Pepperoni“.

In Ibbenbüren stehen das Bürgerhaus, die Schauburg, die Alte Sparkasse, das Gemeindehaus Blickpunkt sowie der Kulturspeicher Dörenthe für verschiedene Aufführungen zur Verfügung. Angeboten werden neben Programmreihen aus den Bereichen Theater, Kabarett, Kleinkunst, Kammerkonzerte und Kinderkultur auch Konzerte aus den Bereichen Jazz, Blues und Weltmusik (Kulturspeicher Dörenthe).

FreilichtbühnenBearbeiten

Das Münsterland hat gleich mehrere Freilichtbühnen:

Landschaften, Naturschutzgebiete und NaturdenkmaleBearbeiten

 
Die nördlichste Flamingokolonie der Welt im Zwillbrocker Venn

In den ländlich geprägten Räumen des Münsterlands finden sich verschiedene Natur- und Vogelschutzgebiete, in denen der ursprüngliche Charakter der Landschaft noch bewahrt ist.

Persönlichkeiten, die mit dem Münsterland verbunden sind (Auswahl)Bearbeiten

Münsterland e. V.Bearbeiten

Der Verein Münsterland e. V. mit Sitz in Greven (Kreis Steinfurt) wurde zwecks Imageförderung des Münsterlands nebst Umland gegründet. Mitglieder sind grundsätzlich die vier Münsterlandkreise und die Stadt Münster. In dem Verein können aber auch alle anderen Städte und Gemeinden Mitglied werden, die an das Münsterland angrenzen. So ist z. B. das niedersächsische Bad Bentheim, außerhalb des Münsterlandes gelegen, als angrenzende Stadt Mitglied.[23] Das offizielle Logo von Münsterland e. V. kommt somit auch über das Münsterland hinaus als Werbeträger zum Einsatz und lässt nicht unmittelbar einen Rückschluss auf die Region zu. Zuletzt ist Münsterland e. V. aufgrund seiner als hoch empfundenen Verwaltungskosten im Rat der Stadt Münster in die Kritik geraten.[24]

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Hans-Peter Boer, Andreas Lechthape: Burgen und Schlösser im Münsterland. 1. Auflage, Aschendorff Verlag, Münster 2009, ISBN 978-3-402-12766-7.
  • Bezirksregierung Münster: Regionalplan Münsterland, aufgestellt durch den Regionalrat Münster (Stand: 20. Juli 2017)
  • Christoph Ellermann, Norbert Hensel, Thorsten Scheer (Hrsg.): Architekturführer Münster, Münsterland seit 1980. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2005, ISBN 3-88375-916-3 (280 Seiten).
  • Ulrich Elsbroek: Querschädel, Regenlöcher, Schlodderkappes – wie das Münsterland wirklich ist. Oktober Verlag, Münster 2010, ISBN 978-3-941895-05-8.
  • Franz Mühlen: Münsterland (Westfälische Kunst). 2. Auflage. München/Berlin 1972.
  • Burkhard Spinnen: Das Münsterland (ein Essay). In: Thomas Steinfeld (Hrsg.): Deutsche Landschaften. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-10-070404-5.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Münsterland – Sammlung von Bildern
 Wiktionary: Münsterland – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  Wikivoyage: Münsterland – Reiseführer

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Münsterländer Platt-Mönsterlänner Platt, abgerufen am 5. April 2014.
  2. Markthändler kann nicht auf den Münsteraner Wochenmarkt zurückkehren. In: Justiz - online. Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, 3. November 2017, abgerufen am 20. September 2019.
  3. Bevölkerungsstand in Nordrhein-Westfalen Dezember 2018 und Jahr 2018. Information und Technik Nordrhein-Westfalen, Statistisches Landesamt, August 2019, abgerufen am 29. August 2019.
  4. E. Meynen, J. Schmithüsen: Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands. Bundesanstalt für Landeskunde, 6. Lieferung, Remagen 1959 (9 Lieferungen in 8 Büchern 1953–1962, aktualisierte Karte 1:1.000.000 mit Haupteinheiten 1960).
  5. Klima und Klimawandel in NRW. (PDF;5.598,03 kB) LANUV, 2010, S. 9, abgerufen am 20. September 2019.
  6. Klimawandel in den Regionen Nordrhein-Westfalens. (PDF; 1.041,42 kB) LANUV, S. 143, abgerufen am 20. September 2019.
  7. Niederschlag: langjährige Mittelwerte 1981 - 2010 (Memento vom 1. Juni 2013 im Webarchiv archive.today) Deutscher Wetterdienst (DWD), Station Münster (Schleuse)
  8. Exkursion zu Strontianit-Stätten in Bockum-Hövel. In: Westfälischer Anzeiger. 16. August 2012, abgerufen am 20. September 2019.
  9. Den Heimatverein Herbern hat das Goldfieber gepackt. In: Westfälischer Anzeiger. 4. Juni 2012, abgerufen am 20. September 2019.
  10. Andre Hergemöller: Der Münsterländer Jahrhundertsommer
  11. IT.NRW: Landesdatenbank Nordrhein-Westfalen. In: Unternehmensregister-System (URS). 11. September 2019, abgerufen am 11. September 2019.
  12. a b c d e f g h i j NRW.Bank: Regionalwirtschaftliche Profile Nordrhein-Westfalen 2018 - Münsterland. Abgerufen am 11. September 2019.
  13. IT.NRW: Landesdatenbank Nordrhein-Westfalen. In: Monatserhebung im Tourismus. 11. September 2019, abgerufen am 11. September 2019.
  14. Münsterland e.V.: Geschäftsbericht 2018. (PDF; 3.461,46 kB) Abgerufen am 11. Oktober 2019.
  15. Münsterland e.V.: Pferderegion Münsterland. Abgerufen am 11. September 2019.
  16. NRW.Invest GmbH: Germany at its best – Nordrhein-Westfalen. Klartext Verlag, Essen 2013, ISBN 978-3-8375-0172-8.
  17. Gigabit.NRW: Breitbandatlas NRW. Abgerufen am 11. September 2019.
  18. WWU Münster: Jahrbuch 2018. (PDF; 3.461,46 kB) Abgerufen am 11. Oktober 2019.
  19. a b FH Münster: Jahresbericht 2018. (PDF; 8.633,21 kB) Abgerufen am 11. Oktober 2019.
  20. Westfälische Hochschule: Wissen. Was praktisch zählt. (PDF; 11.534,34 kB) Abgerufen am 11. September 2019.
  21. WWU Münster: Die Exzellenzcluster der WWU Münster. Abgerufen am 11. September 2019.
  22. Westfälische Hochschule: Westfälisches Institut für Bionik. Abgerufen am 11. September 2019.
  23. Satzung des Vereins zur Förderung des Münsterlandes „Münsterland e.V.“ (PDF; 88,12 kB) Abgerufen am 20. September 2019.
  24. Klaus Baumeister: Münsterland e.V. – Münster setzt Beitragskürzung für ein Jahr aus. In: Westfälische Nachrichten. 3. April 2014, abgerufen am 20. September 2019.