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Chinesische Fußballnationalmannschaft

Auswahlmannschaft aus China
VR China
(中国国家女子足球队)
Verbandslogo
Verband Chinese Football Association
Konföderation AFC
Technischer Sponsor Nike
Cheftrainer ItalienItalien Marcello Lippi (seit 2019)
Kapitän Zheng Zhi
Rekordtorschütze Hao Haidong (41)
Rekordspieler Li Weifeng (111)[1]
Heimstadion Kunming Tuodong Sports Center
FIFA-Code CHN
FIFA-Rang 71. (1333 Punkte)
(Stand: 25. Juli 2019)[2]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
Philippinen 1912Philippinen Philippinen 2:1 China Republik China 1912–1949Republik China 1912–1949
(Philippinen; 1. Februar 1913)
Höchster Sieg
China VolksrepublikVolksrepublik China China 19:0 Guam GuamGuam
(Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam; 26. Januar 2000)
Höchste Niederlage
BrasilienBrasilien Brasilien 8:0 China China VolksrepublikVolksrepublik China
(Recife, Brasilien; 10. September 2012)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 2002)
Beste Ergebnisse Vorrunde 2002
Asienmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 12 (Erste: 1976)
Beste Ergebnisse Zweiter Platz 1984, 2004
(Stand: 24. Januar 2019)

Die chinesische Fußballnationalmannschaft ist die Auswahlmannschaft der Chinese Football Association aus der Volksrepublik China.

GeschichteBearbeiten

Der chinesische Fußballverband war von 1931 bis 1958 und wieder seit 1979 Mitglied der FIFA. Dazwischen konnte die chinesische Nationalmannschaft rund 20 Jahre lang nicht an FIFA-Turnieren und ihren Qualifikationen teilnehmen.

Unter dem Trainer Bora Milutinović qualifizierte sich das Team 2002 erstmals für die Endrunde einer Fußball-Weltmeisterschaft. Der Serbe nahm damit zum fünften Mal in Folge als Trainer jeweils verschiedener Mannschaften an einer Weltmeisterschaft teil. Die Mannschaft scheiterte in der Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland knapp an Kuwait. Das damals von Arie Haan trainierte Team wies am Ende der Qualifikation die gleiche Punktanzahl und Tordifferenz wie die Kuwaiter auf, scheiterte aber aufgrund eines weniger erzielten Treffers.

Teilnahme Chinas an der Fußball-WeltmeisterschaftBearbeiten

Die Mannschaft der Volksrepublik China nahm erstmals zur WM 1958 an der Qualifikation teil, scheiterte dabei aber. Nach dem Austritt aus der FIFA kam es erst 1982 wieder zu einer Qualifikationsteilnahme. Bisher reichte es erst einmal zur Qualifikation, als 2002 dem asiatischen Verband erstmals vier Startplätze zustanden. Dies blieb aber die einzige Qualifikation. In der ewigen Tabelle der WM-Endrundenteilnehmer belegt China den 73. Platz und gehört zu den fünf Mannschaften ohne Torerfolg.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis[3] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay nicht teilgenommen kein FIFA-Mitglied
1934 Italien nicht teilgenommen
1938 Frankreich nicht teilgenommen
1950 Brasilien nicht teilgenommen
1954 Schweiz nicht teilgenommen
1958 Schweden nicht qualifiziert In der Qualifikation an Indonesien gescheitert, das sich aber ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1962 Chile nicht teilgenommen kein FIFA-Mitglied
1966 England nicht teilgenommen kein FIFA-Mitglied
1970 Mexiko nicht teilgenommen kein FIFA-Mitglied
1974 Deutschland nicht teilgenommen kein FIFA-Mitglied
1978 Argentinien nicht teilgenommen kein FIFA-Mitglied
1982 Spanien nicht qualifiziert In der Qualifikation im Finalturnier an Kuwait und nach Entscheidungsspiel an Neuseeland gescheitert.
1986 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation an Hongkong gescheitert, das sich aber auch nicht qualifizieren konnte.
1990 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation in der Endrunde an Südkorea und den Vereinigten Arabischen Emiraten gescheitert.
1994 USA nicht qualifiziert In der Qualifikation in der ersten Runde am Irak gescheitert, der sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1998 Frankreich nicht qualifiziert In der Qualifikation in der zweiten Runde an Saudi-Arabien und dem Iran gescheitert.
2002 Südkorea/Japan Vorrunde Costa Rica, Brasilien, Türkei 31. Bora Milutinović Nach drei Niederlagen mit 0:9 Toren als Gruppenletzter ausgeschieden.
2006 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation in der zweiten Runde aufgrund eines weniger erzielten Tores an Kuwait gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
2010 Südafrika nicht qualifiziert In der Qualifikation in der dritten Runde an Australien und Katar gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
2014 Brasilien nicht qualifiziert In der Qualifikation traf China in der dritten Runde auf den Irak, Jordanien und Singapur und konnte sich gegen die beiden vorderasiatischen Mannschaften nicht durchsetzen.
2018 Russland nicht qualifiziert In der Qualifikation traf China in der dritten Runde auf Syrien, Iran, Katar, Südkorea und Usbekistan und belegte den vorletzten Tabellenplatz.
2022 Katar

Teilnahme Chinas an den Fußball-AsienmeisterschaftenBearbeiten

Teilnahme an den Olympischen SommerspielenBearbeiten

1908 in London nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1931 in die FIFA aufgenommen
1912 in Stockholm
1920 in Antwerpen
1924 in Paris
1928 in Amsterdam
1936 in Berlin Achtelfinale (als Republik China)
1948 in London Achtelfinale (als Republik China)
1952 bis 1976 nicht teilgenommen aus Protest gegen die Zulassung der Republik China/Taiwan an Olympischen Spielen
1980 in Moskau nicht qualifiziert
1984 in Los Angeles nicht qualifiziert
1988 in Seoul Vorrunde
1992 bis 2004 nicht qualifiziert
2008 in Peking Vorrunde (als Gastgeber)
2012 in London nicht qualifiziert

Nach 1988 hat die A-Nationalmannschaft nicht mehr an den Olympischen Spielen und den Qualifikationsspielen dazu teilgenommen. 2008 schied die Olympiamannschaft als Gastgeber in der Vorrunde aus.

Teilnahme Chinas an den OstasienmeisterschaftenBearbeiten

Als inoffizielles Vorläuferturnier gilt der Dynasty Cup:

  • 1990 – Zweiter
  • 1992 – Vierter
  • 1995 – Vierter
  • 1998 – Zweiter

TrainerBearbeiten

SpielerBearbeiten

Länderspiele gegen deutschsprachige FußballnationalmannschaftenBearbeiten

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft
12. Oktober 2005 Hamburg Deutschland  Deutschland 1:0 China Volksrepublik  China
3. Juni 2006 Zürich Schweiz  Schweiz 4:1 China Volksrepublik  China
29. Mai 2009 Shanghai China Volksrepublik  China 1:1 Deutschland  Deutschland

Bislang gab es noch kein Länderspiel gegen Österreich, Liechtenstein, Belgien und Luxemburg.

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. In früheren Listen wurde Hao Haidong mit 115 Spielen gelistet, ab dem 10. Juni 2011 zählt die FIFA nur noch 109 A-Länderspiele
  2. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 25. Juli 2019, abgerufen am 25. Juli 2019.
  3. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930-2010 (PDF; 200 kB)

WeblinksBearbeiten

  Commons: Chinesische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien