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Omanische Fußballnationalmannschaft

Omanische Fußballnationalmannschaft der Männer
Oman
Fed oman.svg
Verband Oman Football Association
Konföderation AFC
Technischer Sponsor Jako
Cheftrainer NiederlandeNiederlande Erwin Koeman (seit 2019)
Rekordtorschütze Hani adh-Dhabit Faradsch Bait (45)
Heimstadion Sultan-Qabus-Sportzentrum
FIFA-Code OMA
FIFA-Rang 84. (1289 Punkte)
(Stand: 24. Oktober 2019)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
Sudan 1956Sudan Sudan 15:0 Oman Oman
Ägypten; 2. September 1965
Höchster Sieg
OmanOman Oman 14:0 Bhutan BhutanBhutan
Maskat, Oman; 28. März 2017
Höchste Niederlage
Libyen Konigreich 1951Königreich Libyen Libyen 21:0 Oman Oman
Bagdad, Irak; 1. April 1966
Erfolge bei Turnieren
Asienmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 4 (Erste: 2004)
Beste Ergebnisse Achtelfinale 2019
(Stand: 20. Januar 2019)

Die omanische Fußballnationalmannschaft ist die Nationalmannschaft des Sultanats Oman, das auf der arabischen Halbinsel liegt.

Bereits früh, im Jahre 1965 bestritt Oman sein erstes Länderspiel. Gegen den Sudan hatte die Mannschaft allerdings keine Chance und verlor deutlich mit 0:15. Für die nächsten 20 Jahre gelang es der Mannschaft nicht, auch nur ein Spiel zu gewinnen. Die besten Ergebnisse erreichte das Land 1976 (1:1 gegen die Vereinigten Arabischen Emirate) und 1984 (0:0 gegen Kuwait). Der erste Sieg konnte erst am 24. September 1986 gefeiert werden, als Oman Nepal mit 8:0 besiegte. Seit Anfang der 1990er Jahre verbesserte die Mannschaft ihre Ergebnisse stetig und schloss immer mehr zu den anderen Nationen Vorderasiens auf.

Für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifizierte sich Oman bisher noch nicht. Am knappsten scheiterte man 2002, als die Mannschaft in die letzte Runde einzog, dort aber keine Chance gegen China und die VAE hatte.

Nachdem sich die Mannschaft erstmals 1984 für eine Fußball-Asienmeisterschaft hatte qualifizieren wollen, erreichten die Omaner 20 Jahre später die Endrunde, als sie u. a. den Weltmeisterschaftsvierten Südkorea mit 3:1 schlug. Bei der Endrunde verlor man das erste Spiel gegen Japan knapp mit 0:1 und trennte sich mit 2:2 gegen den Iran. Trotz des 2:0-Sieges über Thailand schieden die Omaner aus, da der Iran und Japan sich torlos trennten. Am Ende belegten die Omaner den dritten Tabellenplatz.

Bei der Qualifikation zu den Olympischen Spielen 2004 in Athen lag Oman vor dem letzten Spieltag auf dem ersten Tabellenplatz und musste in Kuwait-Stadt gegen den Tabellenzweiten Kuwait antreten, während der Tabellendritte Irak in Amman Saudi-Arabien empfing. Ein Sieg in Kuwait hätte die Qualifikation gebracht, allerdings kamen die Omaner nicht über ein 0:0 hinaus und verspielten ihre Qualifikationschancen, da der Irak Saudi-Arabien mit 3:1 schlug und sich aufgrund der besseren Tordifferenz die Endrundenteilnahme sicherte.

Bei der Asienmeisterschaft 2007 schied die Mannschaft sieglos in der Vorrunde aus, 2009 gelang ihr zum ersten Mal der Sieg beim Golfpokal. Ein zweiter Titelgewinn erfolgte 2017.

Bekannte SpielerBearbeiten

Der wohl bekannteste Spieler ist der FC Reading-Legionär Ali al-Habsi.

WeltmeisterschaftenBearbeiten

AsienmeisterschaftenBearbeiten

  • 1956 bis 1980nicht teilgenommen
  • 1984nicht qualifiziert
  • 1988nicht teilgenommen
  • 1992 bis 2000nicht qualifiziert
  • 2004Vorrunde
  • 2007Vorrunde
  • 2011nicht qualifiziert
  • 2015Vorrunde
  • 2019Achtelfinale

Länderspiele gegen deutschsprachige Fußball-NationalmannschaftenBearbeiten

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft
1. 18.02.1998 Maskat Oman  Oman 0:2 Deutschland  Deutschland
2. 10.02.1999 Maskat Oman  Oman 1:2 Schweiz  Schweiz
3. 19.02.2000 Maskat Oman  Oman 1:4 Schweiz  Schweiz

Bisher fanden keine Länderspiele gegen Österreich und Liechtenstein statt.

TrainerBearbeiten

Trainer Zeitraum
Mamadoh Mohammed Al-Khafaji 1974–1976
George Smith 1979
Hamed El-Dhiab 1980–1982
Mansaf El-Meliti 1982
Paulo Heiki 1984
Antônio Clemente 1986
Jorge Vitório 1986–1988
Karl-Heinz Heddergott 1988–1989
Bernd Patzke 1990–1992
Heshmat Mohajerani 1992–1994
Rashid Jaber Al-Yafi’i 1995–1996
Mahmoud El-Gohary 1996
Jozef Vengloš 1996–1997
Ian Porterfield 1997
Homayoun Shahrokhi 1997–1998
Valdeir Vieira 1998–1999
Carlos Alberto Torres 2000–2001
Milan Máčala 2001
Bernd Stange 2001
Rashid Jaber Al-Yafi’i 2002
Milan Máčala 2003–2005
Srečko Juričić 2005–2006
Hamad Al-Azani 2006
(Interimstrainer)
Milan Máčala 2006–2007
Gabriel Calderón 2007–2008
Julio César Ribas 2008
Hamad Al-Azani 2008
(Interimstrainer)
Claude Le Roy 2008–2010
Hamad Al-Azani Jan 2010
(während der Abwesenheit Le Roys nur bei Freundschaftsspielen)
Paul Le Guen 2011–2016
Juan Ramón López Caro 2016
Pim Verbeek 2016–2019
Erwin Koeman 2019–

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Omanische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 24. Oktober 2019, abgerufen am 28. Oktober 2019.