Guineische Fußballnationalmannschaft

Auswahlmannschaft aus Guinea

Die guineische Fußballnationalmannschaft, auch Syli National(e) genannt, ist das Auswahlteam der Fédération Guinéenne de Football. Guinea konnte sich bisher noch nie für die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft qualifizieren und belegte als bestes Resultat in der Fußball-Afrikameisterschaft 1976 den zweiten Platz. Bei der Fußball-Afrikameisterschaft 2012 gewann Guinea zwar gegen Botswana mit 6:1, womit erstmals wieder nach 42 Jahren eine Mannschaft bei der Afrikameisterschaft ein Spiel mit fünf Toren Unterschied gewann, durch die Niederlage gegen Mali und das Remis gegen Ghana schied Guinea aber bereits in der Vorrunde aus.

Guinea
République de Guinée
Fed guinee.svg
Spitzname(n) Syli National(e)
Verband Fédération Guinéenne de Football
Konföderation CAF
Cheftrainer Kaba Diawara (interim, seit 2021)
Rekordtorschütze Diallo Ibrahima Kandia (33)
Rekordspieler Pascal Feindouno (85)
Heimstadion Stade du 28 Septembre
FIFA-Code GUI
FIFA-Rang 80. (1293.21 Punkte)
(Stand: 31. März 2022)[1]
Heim
Auswärts
Ausweich
Bilanz
465 Spiele
174 Siege
128 Unentschieden
163 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Guinea-a Guinea 2:3 DDR Deutschland Demokratische Republik 1949
(Conakry, Guinea; 16. Dezember 1962)
Höchster Sieg
Guinea-a Guinea 14:0 Mauretanien Mauretanien
(Guinea; 20. Mai 1972)
Höchste Niederlage
Tunesien Tunesien 5:0 Guinea Guinea-a
(Tunis, Tunesien; 5. August 1988)
Erfolge bei Turnieren
Afrikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 13 (Erste: 1970)
Beste Ergebnisse Zweiter Platz 1976
(Stand: 8. Juni 2021)

TurniereBearbeiten

Olympische SpieleBearbeiten

Die Guineische Fußballnationalmannschaft nahm erstmals 1968 bei den Olympischen Spielen an einem internationalen Fußballturnier teil.

1968 in Mexiko-Stadt Vorrunde
1972 in München nicht qualifiziert
1976 in Montreal nicht qualifiziert
1980 in Moskau nicht teilgenommen
1984 in Los Angeles nicht qualifiziert

Nach 1984 nahm die A-Nationalmannschaft nicht mehr an den Olympischen Spielen und den Qualifikationsspielen dazu teil, eine Olympiamannschaft konnte sich noch nicht qualifizieren.

WeltmeisterschaftBearbeiten

1930 in Uruguay nicht teilgenommen
1934 in Italien nicht teilgenommen
1938 in Frankreich nicht teilgenommen
1950 in Brasilien nicht teilgenommen
1954 in der Schweiz nicht teilgenommen
1958 in Schweden nicht teilgenommen
1962 in Chile nicht teilgenommen
1966 in England zurückgezogen
1970 in Mexiko Anmeldung durch die FIFA abgelehnt[2]
1974 in Deutschland nicht qualifiziert
1978 in Argentinien nicht qualifiziert
1982 in Spanien nicht qualifiziert
1986 in Mexiko nicht qualifiziert
1990 in Italien nicht qualifiziert
1994 in den USA nicht qualifiziert
1998 in Frankreich nicht qualifiziert
2002 in Südkorea/Japan disqualifiziert
2006 in Deutschland nicht qualifiziert
2010 in Südafrika nicht qualifiziert
2014 in Brasilien nicht qualifiziert
2018 in Russland nicht qualifiziert
2022 in Katar nicht qualifiziert

In der Qualifikation für die WM in Katar sind Marokko, Guinea-Bissau und Sudan die Gegner, gegen die sich Guinea nicht durchsetzen konnte und bereits vor dem vorletzten Spiel keine Chance mehr hat, sich zu qualifizieren.

Afrika-CupBearbeiten

1957 in Sudan nicht teilgenommen
1959 in Ägypten nicht teilgenommen
1962 in Äthiopien nicht teilgenommen
1963 in Ghana disqualifiziert
1965 in Tunesien nicht qualifiziert
1968 in Äthiopien nicht qualifiziert
1970 in Sudan Vorrunde
1972 in Kamerun nicht qualifiziert
1974 in Ägypten Vorrunde
1976 in Äthiopien Zweiter
1978 in Ghana nicht qualifiziert
1980 in Nigeria Vorrunde
1982 in Libyen nicht qualifiziert
1984 in der Elfenbeinküste nicht qualifiziert
1986 in Ägypten nicht qualifiziert
1988 in Marokko nicht qualifiziert
1990 in Algerien nicht qualifiziert
1992 in Senegal nicht qualifiziert
1994 in Tunesien Vorrunde
1996 in Südafrika nicht qualifiziert
1998 in Burkina Faso Vorrunde
2000 in Ghana/Nigeria nicht qualifiziert
2002 in Mali disqualifiziert
2004 in Tunesien Viertelfinale
2006 in Ägypten Viertelfinale
2008 in Ghana Viertelfinale
2010 in Angola nicht qualifiziert
2012 in Gabun und Äquatorialguinea Vorrunde
2013 in Südafrika nicht qualifiziert
2015 in Äquatorialguinea Viertelfinale
2017 in Gabun nicht qualifiziert
2019 in Ägypten Achtelfinale
2022 in Kamerun Achtelfinale

Afrikanische NationenmeisterschaftBearbeiten

Amilcar Cabral-CupBearbeiten

  • 1979 Dritter
  • 1980 Dritter
  • 1981 Sieger
  • 1982 Sieger
  • 1983 Vorrunde
  • 1984 Vorrunde
  • 1985 Vorrunde
  • 1986 Halbfinale
  • 1987 Sieger
  • 1988 Sieger
  • 1989 Zweiter
  • 1991 Vorrunde
  • 1993 Vorrunde
  • 1995 Vorrunde
  • 1997 Dritter
  • 2000 Dritter
  • 2001 nicht teilgenommen
  • 2005 Sieger
  • 2007 Vorrunde

RekordspielerBearbeiten

Stand: 24. Januar 2022[3]

Fett markierte Spieler sind noch aktiv.
# Name Zeitraum Spiele Tore
1. Pascal Feindouno 1998–2012 85 30
2. Ousmane N’Gom Camara 1992–2005 73 02
3. Kémoko Camara 1994–2013 71 00
Morlaye Soumah 1988–2004 69 02
5. Chérif Souleymane 1964–1977 68 20
6. Dianbobo Baldé 2000–2012 67 02
7. Issiaga Sylla 2011-0000 66 03
8. Naby-Moussa Yattara 2007–2019 61 00
9. Fodé Mansaré 2002–2010 60 08
10. Titi Camara 1991–2004 57 27

RekordtorschützenBearbeiten

Stand: 24. Januar 2022

Fett markierte Spieler sind noch aktiv.
# Name Zeitraum Tore Spiele
1. Ibrahima Kandia Diallo 1960–1973 33 56
2. Pascal Feindouno 1998–2012 30 85
3. Titi Camara 1991–2004 27 57
4. Mamadou Aliou Kéïta 1970–1981 22 31
5. Chérif Souleymane 1964–1977 20 68
6. Souleymane Youla 1999–2009 19 40
7. Ismaël Bangoura 2006–2015 13 52
8. Petit Sory 1967–1977 12 36
Mohamed Yattara 2009–0000 12 38
Fodé Camara 1988–2002 12 42

TrainerBearbeiten

SpielerBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 31. März 2022, abgerufen am 31. März 2022.
  2. fifa.com: History of the FIFA World Cup Preliminary Competition (by year) (PDF; 325 kB), S. 19
  3. rsssf.com: Guinea - Record International Players