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Tunesische Fußballnationalmannschaft

Auswahlmannschaft der Herren aus Tunesien
Tunesische Republik
al-Dschumhūriyya at-Tūnisiyya
Spitzname(n) Les Aigles de Carthage
Die Adler von Karthago
Verband Fédération Tunisienne de Football
Konföderation CAF
Technischer Sponsor Kappa
Cheftrainer FrankreichFrankreich Alain Giresse (seit 2018)
Kapitän Aymen Mathlouthi
Rekordtorschütze Issam Jemâa (26)
Rekordspieler Sadok Sassi (110)
Heimstadion Stadion des 14. Januar
FIFA-Code TUN
FIFA-Rang 29. (1496 Punkte)
(Stand: 25. Juli 2019)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
TunesienTunesien Tunesien 1:2 Algerien AlgerienAlgerien
(Tunesien; 25. Juni 1957)
Höchste Siege
TunesienTunesien Tunesien 7:0 Togo TogoTogo
(Tunis, Tunesien; 7. Januar 2000)
TunesienTunesien Tunesien 7:0 Malawi Malawi 1964Malawi
(Tunis, Tunesien; 26. März 2005)
TunesienTunesien Tunesien 8:1 Dschibuti DschibutiDschibuti
(Radès, Tunesien; 12. Juni 2015)
Höchste Niederlage
Ungarn 1957Ungarn Ungarn 10:1 Tunesien TunesienTunesien
(Ungarn; 24. Juli 1960)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 5 (Erste: 1978)
Beste Ergebnisse Vorrunde 1978, 1998, 2002, 2006, 2018
Afrikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 19 (Erste: 1962)
Beste Ergebnisse Sieger 2004
Konföderationen-Pokal
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 2005)
Beste Ergebnisse Vorrunde 2005
(Stand: 17. Juli 2019)

Die tunesische Fußballnationalmannschaft ist die Auswahlmannschaft des nordafrikanischen Staates Tunesien und untersteht der Fédération Tunisienne de Football. Tunesien nahm fünfmal an Weltmeisterschaften teil und qualifizierte sich 13 Mal für die Endrunden der Afrikameisterschaft, die 2004 erstmals gewonnen wurden. 2005 nahm Tunesien am Konföderationen-Pokal in Deutschland teil. Im April 2018 erreichte man mit dem Platz 14 in der FIFA-Weltrangliste die bisher beste Position der Verbandsgeschichte.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Zwischen 1928 und 1950 bestritten tunesische Mannschaften mehrere Spiele gegen die französische B-Mannschaft und andere französische Teams. Nach der Unabhängigkeit Tunesiens im Jahr 1956 folgten weitere Spiele, die aber von der FIFA noch nicht anerkannt wurden. Das erste von der FIFA anerkannte Spiel fand am 8. März 1959 gegen Malta statt und endete 0:0.

Fußball-Weltmeisterschaft 2006Bearbeiten

In der Qualifikation zur Fußball-WM 2006 hatte die Mannschaft des französischen Trainers Roger Lemerre die erste Runde überstanden und traf in Hin- und Rückspielen in der zweiten Runde in Gruppe fünf auf Marokko, Kenia, Guinea, Malawi und Botswana. Trotz eines 2:2 gegen das Team von Marokko am 8. Oktober 2005 schaffte Tunesien den Gruppensieg und fuhr als fünfte afrikanische Mannschaft neben den Teams von Togo, Ghana, der Elfenbeinküste und Angola zur Weltmeisterschaft nach Deutschland.

Nach einem Unentschieden gegen Saudi-Arabien (2:2) sowie zwei Niederlagen gegen Spanien (1:3) und die Ukraine (0:1) schied die Mannschaft als Gruppendritter in der Vorrunde aus.

Fußball-Weltmeisterschaft 2018Bearbeiten

In der Qualifikation zur Fußball-WM 2018 setzte man sich in der 2. Runde gegen Mauretanien durch und spielte in der 3. Runde gegen den Kongo, Libyen und Guinea. In dieser Runde qualifizierte man sich mit vier Siegen und zwei Unentschieden als Gruppenerster direkt für die WM-Endrunde.[2]

Bei der WM-Endrunde spielt man in der WM-Gruppe G gegen die Teams aus Belgien, Panama und England, nachdem man bei der WM-Auslosung aus Topf 3 zugelost wurde.

AktuellesBearbeiten

Ab Anfang Juni 2008 wurden die „Adler von Karthago“ vom Portugiesen Humberto Coelho betreut, welcher schon die portugiesische Fußballnationalmannschaft ins Halbfinale der EURO 2000 führte, wo er auf seinen Vorgänger und damaligen Trainer der Französischen Fußballnationalmannschaft Roger Lemerre traf. Er erhielt einen Dreijahresvertrag. Nach dem Scheitern in der Qualifikation zur WM 2010 trennten sich beide Parteien allerdings wieder. In den folgenden vier Jahren gab es vier verschiedene Trainer, bevor der Niederländer Ruud Krol im September 2013 das Amt übernahm. Nur ein Jahr später endete seine Zeit in Tunesien und von März 2014 bis Juni 2015 betreute der Belgier Georges Leekens die Mannschaft.[3]

TurniereBearbeiten

Olympische SpieleBearbeiten

1960 in Rom Vorrunde
1964 in Tokio nicht qualifiziert
1968 in Mexiko Stadt nicht qualifiziert (Losentscheid)
1972 in München nicht qualifiziert
1976 in Montreal nicht qualifiziert
1980 in Moskau nicht qualifiziert
1984 in Los Angeles nicht qualifiziert
1988 in Seoul Vorrunde
1992 in Barcelona nicht qualifiziert
1996 in Atlanta Vorrunde
2000 in Sydney nicht qualifiziert
2004 in Athen Vorrunde
2008 in Peking nicht qualifiziert
2012 in London nicht qualifiziert
2016 in Rio de Janeiro nicht qualifiziert

WeltmeisterschaftBearbeiten

Tunesien nahm erstmals an der Qualifikation zur WM 1962 teil, scheiterte aber bei den ersten beiden Teilnahmen jeweils durch Losentscheid an Marokko. Erst für die WM 1978 und danach wieder 1998, 2002 und 2006 konnte sich Tunesien für die Endrunde qualifizieren, scheiterte aber immer in der Vorrunde.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis[4] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1934 Italien nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1938 Frankreich nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1950 Brasilien nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1954 Schweiz nicht teilgenommen Kein selbständiger Staat
1958 Schweden nicht teilgenommen Kein FIFA-Mitglied
1962 Chile nicht qualifiziert In der Qualifikation in der Vorrunde im Entscheidungsspiel nach Losentscheid an Marokko gescheitert, das sich aber ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1966 England zurückgezogen Alle 15 afrikanischen Mannschaften zogen sich aus der Qualifikation zurück, da die FIFA den Mannschaften aus Afrika, Asien und Ozeanien nur einen Endrundenplatz zugestand.
1970 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 2. Runde wieder im Entscheidungsspiel nach Losentscheid an Marokko gescheitert.
1974 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 2. Runde an der Elfenbeinküste gescheitert, die sich aber ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1978 Argentinien Vorrunde Mexiko, Polen, Deutschland 13. Abdelmajid Chetali Nach einem Sieg gegen Mexiko, einer Niederlage gegen Polen und einem Remis gegen Titelverteidiger Deutschland als Gruppendritter ausgeschieden.
1982 Spanien nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 1. Runde nach Elfmeterschießen an Nigeria gescheitert, das sich aber ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
1986 Mexiko nicht qualifiziert In der Qualifikation im Finale der Staffel A an Algerien gescheitert.
1990 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 3. und letzten Runde an Kamerun gescheitert.
1994 USA nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 1. Runde wieder an Marokko gescheitert.
1998 Frankreich Vorrunde England, Kolumbien, Rumänien 26. Henryk Kasperczak Nach zwei Niederlagen und einem Remis gegen Gruppensieger Rumänien als Gruppenletzter ausgeschieden.
2002 Südkorea/Japan Vorrunde Russland, Belgien, Japan 29. Khemais Labidi/Ammar Souayah Nach zwei Niederlagen und einem Remis gegen Belgien als Gruppenletzter ausgeschieden.
2006 Deutschland Vorrunde Saudi-Arabien, Spanien, Ukraine 24. Roger Lemerre Nach einem Remis (gegen Saudi-Arabien) und zwei Niederlagen als Gruppendritter ausgeschieden.
2010 Südafrika nicht qualifiziert In der Qualifikation in der 3. Runde wieder an Nigeria gescheitert.
2014 Brasilien nicht qualifiziert In der Qualifikation traf Tunesien auf Kap Verde, Sierra Leone und Äquatorial-Guinea. Im letzten und entscheidenden Gruppenspiel gegen Kap Verde unterlagen die Tunesier mit 0:2 und wurden damit zunächst nur Gruppenzweiter. Da Kap Verde aber den nicht spielberechtigten Spieler Fernando Varela eingesetzt hatte, wurde die Niederlage in ein 3:0 für Tunesien geändert, so dass Tunesien als Gruppensieger in die Playoff-Runde einzog.[5] Dort scheiterte die Mannschaft an Kamerun.
2018 Russland Vorrunde England, Belgien, Panama Nabil Maaloul Mit zwei Niederlagen (gegen England und Belgien) und einem Sieg gegen Panama als Gruppendritter ausgeschieden.
2022 Katar

AfrikameisterschaftBearbeiten

1957 im Sudan nicht teilgenommen
1959 in Ägypten nicht teilgenommen
1962 in Äthiopien Dritter
1963 in Ghana Vorrunde
1965 in Tunesien Zweiter
1968 in Äthiopien nicht qualifiziert
1970 in Sudan nicht teilgenommen
1972 in Kamerun nicht teilgenommen
1974 in Ägypten nicht qualifiziert
1976 in Äthiopien nicht qualifiziert
1978 in Ghana Vierter
1980 in Nigeria nicht teilgenommen
1982 in Libyen Vorrunde
1984 in der Elfenbeinküste nicht qualifiziert
1986 in Ägypten nicht qualifiziert
1988 in Marokko nicht qualifiziert
1990 in Algerien nicht qualifiziert
1992 im Senegal nicht qualifiziert
1994 in Tunesien Vorrunde
1996 in Südafrika Zweiter
1998 in Burkina Faso Viertelfinale
2000 in Ghana/Nigeria Vierter
2002 in Mali Vorrunde
2004 in Tunesien Afrikameister
2006 in Ägypten Viertelfinale
2008 in Ghana Viertelfinale
2010 in Angola Vorrunde
2012 in Gabun und Äquatorialguinea Viertelfinale
2013 in Südafrika Vorrunde
2015 in Äquatorialguinea Viertelfinale
2017 in Gabun Viertelfinale
2019 in Ägypten Vierter

Afrikanische NationenmeisterschaftBearbeiten

  • 2009: nicht qualifiziert (es nahm die Olympia-Mannschaft an der Qualifikation teil)
  • 2011: Nationenmeister
  • 2014: nicht qualifiziert
  • 2016: Viertelfinale

TitelBearbeiten

Spiele gegen deutschsprachige MannschaftenBearbeiten

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft
01. 04.12.1960 Tunis Tunesien  Tunesien 0:3 Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR
02. 20.02.1972 Tunis Tunesien  Tunesien 3:3 Osterreich  Österreich
03. 26.02.1974 Tunis Tunesien  Tunesien 0:4 Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR
04. 10.06.1978 Córdoba (Argentinien ) Deutschland Bundesrepublik  BRD 0:0 Tunesien  Tunesien
05. 10.02.1983 Tunis Tunesien  Tunesien 0:2 Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR
06. 07.02.1987 Tunis Tunesien  Tunesien 1:3 Osterreich  Österreich
07. 23.09.1987 Gera Deutschland Demokratische Republik 1949  DDR 2:0 Tunesien  Tunesien
08. 17.03.1993 Tunis Tunesien  Tunesien 0:1 Schweiz  Schweiz
09. 22.09.1993 Tunis Tunesien  Tunesien 1:1 Deutschland  Deutschland
10. 15.11.2000 Tunis Tunesien  Tunesien 1:1 Schweiz  Schweiz
11. 18.06.2005 Köln Deutschland  Deutschland 3:0 Tunesien  Tunesien
12. 21.11.2007 Wien Osterreich  Österreich 0:0 Tunesien  Tunesien
13. 14.11.2012 Sousse Tunesien  Tunesien 1:2 Schweiz  Schweiz

Bisher gab es keine Partie gegen Liechtenstein.

Erweiterter KaderBearbeiten

Stand: Februar 2018[6][7]

Name Geburtstag Spiele Tore Verein Debüt
Torwart
Moez Ben Cherifia 24.06.1991 18 00 Tunesien  Espérance Tunis 2012
Aymen Mathlouthi (C)  14.09.1984 70 00 Saudi-Arabien  al-Batin 2007
Farouk Ben Mustapha 01.07.1989 13 00 Saudi-Arabien  al Shabab 2012
Mouez Hassen 05.03.1995 04 00 Frankreich  OGC Nizza 2018
Abwehr
Aymen Abdennour 06.08.1989 57 02 Frankreich  Olympique Marseille 2009
Rami Bedoui 19.01.1990 10 00 Tunesien  Étoile Sportive du Sahel 2012
Dylan Bronn 19.06.1995 01 00 Belgien  KAA Gent 2017
Khalil Chemmam 24.07.1987 26 00 Tunesien  Espérance Tunis 2008
Oussama Haddadi 28.01.1992 04 00 Frankreich  FCO Dijon 2015
Walid Hichri 05.03.1986 15 01 Tunesien  US Monastir 2011
Ali Maâloul 01.01.1990 44 00 Agypten  al Ahly Kairo 2013
Hamza Mathlouthi 25.07.1992 26 00 Tunesien  CS Sfax 2014
Yassine Meriah 02.07.1993 12 01 Tunesien  CS Sfax 2015
Hamdi Nagguez 28.10.1992 15 00 Agypten  al Zamalek SC 2015
Mohamed Ali Yacoubi 05.10.1990 14 01 Frankreich  US Quevilly 2014
Syam Ben Youssef 31.03.1989 41 01 Turkei  Kasımpaşa Istanbul 2013
Mittelfeld
Mohamed Amine Ben Amor 03.05.1992 24 02 Saudi-Arabien  al-Ahli 2015
Karim Aouadhi 02.05.1986 09 01 Tunesien  CS Sfax 2015
Larry Azouni 23.03.1994 09 00 Belgien  KV Kortrijk 2016
Ghaylène Chaalali 28.02.1994 05 01 Tunesien  Espérance Tunis 2017
Ahmed Khalil 21.12.1994 02 00 Tunesien  Club Africain Tunis 2016
Wahbi Khazri 08.02.1991 35 11 Frankreich  Stade Rennes 2013
Hamza Lahmar 28.05.1990 15 02 Tunesien  Étoile Sportive du Sahel 2015
Karim Laribi 20.04.1991 02 00 Italien  AC Cesena 2017
Ferjani Sassi 18.03.1992 36 02 Saudi-Arabien  al-Nasr 2013
Naïm Sliti 27.07.1992 15 03 Frankreich  FCO Dijon 2016
Aymen Trabelsi 17.02.1992 01 00 Tunesien  Étoile Sportive du Sahel 2017
Sturm
Ahmed Akaïchi 23.02.1989 29 09 Saudi-Arabien  Ittihad FC 2010
Anice Badri 18.09.1990 05 01 Tunesien  Espérance Tunis 2016
Taha Yassine Khenissi 06.01.1992 24 05 Tunesien  Espérance Tunis 2013
Youssef Msakni 28.10.1990 49 09 Katar  Al-Duhail SC 2010
Bassem Srarfi 25.06.1997 00 00 Frankreich  OGC Nizza -
Yoann Touzghar 28.11.1986 05 01 Frankreich  FC Sochaux 2015
Fakhreddine Ben Youssef 23.06.1991 24 04 Saudi-Arabien  al-Ettifaq 2012

RekordspielerBearbeiten

(Stand: 15. November 2016)

Rekordspieler[8]
Spiele Spieler Position Zeitraum Tore
105 Radhi Jaïdi Abwehr 1996–2009 07
097 Chokri El Ouaer Tor 1990–2002 00
096 Khaled Badra Abwehr 1995–2006 10
095 Kaies Ghodhbane Mittelfeld 1995–2006 06
095 Khaled Ben Yahia Abwehr 1979–1993 05
092 Riadh Bouazizi Mittelfeld 1995–2006 03
089 Tarak Dhiab Mittelfeld 1974–1990 12
086 Mohamed Ali Mahjoubi Abwehr/Mittelfeld 1998–2012 17
086 Sirajeddine Chihi Mittelfeld 1991–2001 04
085 Sadok Sassi Tor 1963–1978 00
084 Issam Jemâa Angriff 2005–2014 36
083 Zoubaier Baya Mittelfeld 1994–2002 16
Rekordschützen[8]
Tore Spieler Zeitraum Spiele
36 Issam Jemâa 2005–2014 84
21 Francileudo Silva dos Santos 2004–2008 41
20 Adel Sellimi 1991–2002 78
18 Faouzi Rouissi 1989–2001 57
17 Mohamed Ali Mahjoubi 1998–2012 86
16 Zoubaier Baya 1994–2002 83
15 Mohamed Salah Jedidi 1962–1965 32
14 Mohieddine Habita 1972–1980 25
14 Hassen Gabsi 1997–2002 50
14 Ziad Jaziri 1999–2007 63

Bekannte SpielerBearbeiten

Bekannte TrainerBearbeiten

Seit 1956 wurde die tunesische Fußballnationalmannschaft von 28 unterschiedlichen Trainern, in insgesamt 33 Trainerperioden betreut. Erste Person auf diesem Posten war der Tunesier Rachid Turki. Bereits 1960 folgte mit Milan Krisric der erste ausländische Trainer. Bis heute wurde die Mannschaft von 15 ausländischen Fußballlehrern betreut. Einziger Deutscher in diesem Amt war Eckhard Krautzun, der 2001 kurzzeitig die Geschicke der Mannschaft betreute. Mit sechs Jahren am Stück, ist der Franzose Roger Lemerre Rekordhalter auf dieser Position. Die Tunesier Youssef Zouaoui und Ameur Hizem stand in zwei Amtszeiten dem tunesischen Verband zur Verfügung. Einzige Ausländer, die das Team öfters als einmal betreuten, waren der Kroate Rado Radocijic sowie der Pole Antoni Piechniczek.

 
Antoni Piechniczek trainierte die tunesische Mannschaft in zwei Perioden (1988 und 1989).
 
Eckhard Krautzun, früher auch in Deutschland aktiv, betreute 2001 das Tunesische Nationalteam.
 
Roger Lemerre, der ehemalige Nationaltrainer Frankreichs war zwischen 2002 und 2008 Trainer Der Adler von Karthago.
Name des Trainers Zeitraum
Tunesien  Rachid Turki 1956/57
Tunesien  Hachemi Cherif 1957–1960
Kroatien  Milan Krisric 1960/61
Ungarn 1957  Australien  Frane Matošić 1961–1963
Frankreich  André Gérard 1963–1965
Tunesien  Mokhtar Ben Nacef 1965–1968
Kroatien  Rado Radocijic 1968/69
Kroatien  Beogovic Sereta 1969
Kroatien  Rado Radocijic 1970
Tunesien  Ameur Hizem 1970–1974
Rumänien 1965  Ungarn 1957  Andrej Prean Nagy 1974/75
Tunesien  Abdelmajid Chetali 1975–1978
Tunesien  Ameur Hizem 1978/79
Tunesien  Ahmed Dhib 1979/80
Tunesien  Ameur Hizem 1980/81
Polen  Ryszard Kulesza 1981–1983
Tunesien  Youssef Zouaoui 1984–1986
Frankreich  Jean Vincent 1986/87
Tunesien  Taoufik Ben Othman 1987/88
Polen  Antoni Piechniczek 1988
Tunesien  Mokhtar Tlili 1988/89
Polen  Antoni Piechniczek 1989
Tunesien  M'rad Mahjoub 1990–1993
Tunesien  Youssef Zouaoui 1993/94
Tunesien  Faouzi Benzarti 1994
Polen  Henryk Kasperczak 1994–1998
Tunesien  Ali Selmi 1998
Italien  Franco Scoglio 1998–2001
Deutschland  Eckhard Krautzun 2001
Frankreich  Henri Michel 2001/02
Tunesien  Youssef Zouaoui 2002
Tunesien  Ammar Souayah 2002
Frankreich  Roger Lemerre 2002–2008[9]
Portugal  Humberto Coelho 2008–2009
Tunesien  Faouzi Benzarti 2009–Mai 2010
Frankreich  Bertrand Marchand Juni 2010–Dezember 2010
Tunesien  Faouzi Benzarti Januar 2011
Tunesien  Ammar Souayah 2011
Tunesien  Sami Trabelsi März 2011–September 2013
Niederlande  Ruud Krol September 2013 – März 2014
Belgien  Georges Leekens März 2014 – Juni 2015
Polen  Henryk Kasperczak Juli 2015 – April 2017
Tunesien  Nabil Maaloul April 2017 – Juli 2018
Tunesien  Faouzi Benzarti August 2018 – Oktober 2018
Tunesien  Faouzi Benzarti

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Tunesische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien