Kroatische Fußballnationalmannschaft

Auswahlmannschaft aus Kroatien

Die kroatische Fußballnationalmannschaft ist die Fußballauswahl des kroatischen Fußballverbandes. Der bisher größte Erfolg der Auswahl ist der Vize-Weltmeistertitel (zweiter Platz) bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Außerdem erreichte sie den dritten Platz bei den Weltmeisterschaften 1998 in Frankreich und 2022 in Katar sowie das Viertelfinale bei den Europameisterschaften 1996 in England und 2008 in der Schweiz und Österreich.

Kroatien
Hrvatska
Logo der Nationalmannschaft
Spitzname(n) „Kockasti“, „Vatreni“
(deutsch „Die Karierten“,
„Die Feurigen“)
Verband Hrvatski nogometni savez
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Nike
Cheftrainer Zlatko Dalić
Co-Trainer Vedran Ćorluka
Dražen Ladić
Ivica Olić
Mario Mandžukić
Torwarttrainer Marijan Mrmić
Kapitän Luka Modrić
Rekordspieler Luka Modrić (171)
Rekordtorschütze Davor Šuker (45)
Heimstadion Stadion Maksimir
FIFA-Code CRO
FIFA-Rang 10. (1717,57 Punkte)
(Stand: 15. Februar 2024)[1]
Heim
Auswärts
Bilanz
371 Spiele
193 Siege
100 Unentschieden
78 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Banovina Kroatien 4:0 Schweiz Schweiz
(Zagreb, Königreich Jugoslawien; 2. April 1940)
Höchster Sieg
Kroatien Kroatien 10:0 San Marino San Marino
(Rijeka, Kroatien; 4. Juni 2016)
Höchste Niederlage
Spanien Spanien 6:0 Kroatien Kroatien
(Elche, Spanien; 11. September 2018)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 6 (Erste: 1998)
Beste Ergebnisse Vizeweltmeister (2018)
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 6 (Erste: 1996)
Beste Ergebnisse Viertelfinale (1996; 2008)
UEFA Nations League
Endrundenteilnahmen 3 (Erste: 2019)
Beste Ergebnisse Zweiter 2023
(Stand: 21. November 2023)
Die kroatische National­mannschaft vor dem WM-Finale in Russland gegen Frankreich am 15. Juli 2018.

Geschichte Bearbeiten

Nach der Gründung des kroatischen Fußballverbandes im Jahr 1912 dauerte es noch 28 Jahre, bis zum ersten Mal eine kroatische Fußballnationalmannschaft auf internationaler Ebene antrat. Diese im Jahr 1940 gegen die Auswahl der Schweiz ausgetragene Partie markiert den Beginn der ersten Phase der kroatischen Länderspielgeschichte. Am 14. Juli 1941 wurde der kroatische Fußballverband offizielles Mitglied der FIFA und trug mehrere Länderspiele aus, allerdings außer den Spielen gegen die neutrale Schweiz nur gegen Länder die mit dem Deutschen Reich verbündet waren oder unter dessen Einfluss standen. Durch die Eingliederung Kroatiens in die Föderative Volksrepublik Jugoslawien nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Mitgliedschaft in der FIFA und die kroatische Länderspielgeschichte zunächst für mehrere Jahrzehnte unterbrochen.

Jahrzehntelang liefen kroatische Spieler für die jugoslawische Fußballnationalmannschaft auf. Im Zuge der Unabhängigkeitsbestrebungen in Kroatien zu Beginn der 1990er Jahre kam es am 17. Oktober 1990 zum ersten eigenständigen Länderspiel einer kroatischen Auswahlmannschaft, als in Zagreb eine US-amerikanische Auswahlmannschaft mit 2:1 besiegt wurde. Der erste Kapitän der „neuen“ kroatischen Elf war Zlatko Kranjčar und der erste Torschütze Aljoša Asanović, der die kroatische Mannschaft in der 29. Spielminute in Führung geschossen hatte. Bis zur endgültigen Unabhängigkeitserklärung am 25. Juni 1991 folgten zwei weitere Spiele, ehe der Spielbetrieb zunächst unter dem Kroatienkrieg zu leiden hatte. Bis zum Ende des Krieges wurden kaum Heimländerspiele ausgetragen.

Nach dem Erlangen der Souveränität Kroatiens erfolgte am 3. Juli 1992 die Wiederaufnahme in die FIFA. An der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1994 in den USA nahm die Mannschaft nicht teil, qualifizierte sich jedoch im Anschluss für die Teilnahme an der Europameisterschaft 1996 und qualifizierte sich für die Weltmeisterschaft 1998, bei der der dritte Platz belegt wurde und etablierte sich unter den europäischen Fußballnationen. Mit Ausnahme der Europameisterschaft 2000 und der Weltmeisterschaft 2010 gelang seit der Wiederaufnahme in die FIFA die Qualifikation zu jedem großen Turnier.

Wegen rassistischer Vorfälle im Spiel gegen Italien am 12. Juli 2015 entschied die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der UEFA am 23. Juli 2015, den kroatischen Fußballverband mit einem Abzug von einem Punkt in der Qualifikation zur UEFA-Europameisterschaft 2016 zu bestrafen. Des Weiteren wurde der HNS mit einer Geldstrafe von 100.000 EUR belegt und muss zwei Spiele ohne Zuschauer austragen. Das Stadion Poljud in Split wurde für die restlichen Qualifikationsspiele suspendiert.[2]

Trainer Bearbeiten

Name Amtszeit
Kroatien  Dražan Jerković 1990–1992
Kroatien  Stanko Poklepović 1992–1993
Kroatien  Vlatko Marković 1993–1994
Kroatien  Tomislav Ivić 1994
Kroatien  Miroslav „Ćiro“ Blažević 1994–2000
Kroatien  Mirko Jozić 2000–2002
Kroatien  Otto Barić 2002–2004
Kroatien  Zlatko Kranjčar 2004–2006
Kroatien  Slaven Bilić 2006–2012
Kroatien  Igor Štimac 2012–2013
Kroatien  Niko Kovač 2013–2015
Kroatien  Ante Čačić 2015–2017
Kroatien  Zlatko Dalić 2017–

Bilanzen Bearbeiten

FIFA-Weltrangliste Bearbeiten

Bei Einführung der FIFA-Weltrangliste im August 1993 belegte das international noch relativ unbekannte Team von Kroatien den 117. Platz und behielt diese Position bis zum Frühjahr 1994 bei.[3] Zeitweise hatte man sogar den niedrigsten Rang der Verbandsgeschichte erreicht: Platz 125.[4]

Doch die erste und auch erfolgreiche Qualifikation zur Fußball-EM 1996 änderte dies zugunsten der Kroaten entscheidend: Innerhalb der darauffolgenden zwölf Monate rückten diese nämlich bereits auf den 51. Platz vor und wurden von der FIFA zum „Aufsteiger des Jahres“ 1994 ausgezeichnet.[5]

Auch gestärkt durch einen hervorragenden ersten Auftritt bei der anschließenden Fußball-EM 1996 in England und dem Gewinn der Bronze-Medaille bei der Fußball-WM 1998 in Frankreich mauserte sich das Team rund um den damaligen Trainer Miroslav Blažević hoch zum bisher besten Ranking der noch jungen Verbandsgeschichte: Platz 3 im Frühjahr 1999.[6] Zuvor erhielt man aufgrund der Leistungen im Vorjahr erneut die Auszeichnung als „Aufsteiger des Jahres“.

Doch dieser Trend sollte in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends vorerst nicht weiter Bestand haben. Ging man noch als Gruppenfavorit in die Qualifikation zur Fußball-EM 2000, scheiterte man letztendlich in dieser aufgrund nur mangelhafter Ergebnisse und sackte auch in der FIFA-Weltrangliste auf den 36. Platz ab.[7] Für Miroslav Blažević übernahmen in den darauffolgenden sechs Jahren Trainer wie Mirko Jozić, Otto Barić und Zlatko Kranjčar den Chefposten.

Allesamt trugen zwar dazu bei, dass sich Kroatien nicht nur international wieder qualifizieren konnte und sich auch in der Rangliste erheblich verbesserte, die hohen Ziele des Verbands, über die Gruppenphase einer Endrunde hinaus zu gehen, blieben jedoch bis dahin unerfüllt. Und so avancierte die kroatische Mannschaft erst unter Slaven Bilić und dem Viertelfinal-Einzug bei der Fußball-Europameisterschaft 2008 erneut zu einem der Top-Ten-Teams der FIFA-Weltrangliste. In der Hochphase bzw. nach dieser Fußball-EM belegte man den 5. Platz.[8]

Diese Erfolgsphase währte aber nicht ewig. Indes befand sich der kroatische Fußball erneut in einer Tiefphase und einem Umbruch: Einer verpassten Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika folgte ein Vorrunden-Aus bei der EM 2012 in Polen und der Ukraine. Dieser sportlichen Talfahrt konnten Bilićs Nachfolger Igor Štimac und Niko Kovač auch nichts Nennenswertes entgegensetzen. Man kam mit einem erneuten Vorrunden-Aus bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in der FIFA-Weltrangliste über einen 13. Platz nicht hinaus.[9]

Und so mussten sich die Kroaten selbst nach dem Erreichen des Achtelfinals bei der Endrunde 2016 mit der Rolle des schlummernden Geheimfavoriten, der sich zwischenzeitlich auf Platz 27 in der FIFA-Weltrangliste verirrte, zufriedengeben.[10] Maßgeblich für diese Position verantwortlich waren die nur mäßigen Spielergebnisse, die unter Cheftrainer Ante Čačić auch eine erfolgreiche Qualifikation zur WM 2018 in Frage stellten.

Aktuell und gerade seit den jüngsten Ergebnissen auf internationaler Ebene unter Trainer Zlatko Dalić (Silbermedaille bei der WM 2018, Achtelfinal-Einzug bei der EM 2020, Final Four bei der UEFA Nations League 2022/23) wiederum ist Kroatien erneut unter den Top Ten bzw. Top Fifteen der FIFA-Weltrangliste zu finden. Sechs Monate lang – nach dem Finale in Moskau belegte man sogar den 4. Platz.[11]

Aktueller Rang 010 26. Oktober 2023
Höchster Rang 003 27. Januar 1999
Niedrigster Rang 125 15. März 1994

Weltmeisterschaften Bearbeiten

Bis zum ersten WM-Qualifikationsspiel gegen den Nachbarn Bosnien-Herzegowina im Oktober 1996 war Kroatien Teil des jugoslawischen Fußballverbands bzw. noch kein offizielles Mitglied der FIFA.

Dementsprechend konnte das Team, das zwischenzeitlich drei Trainerwechsel hinter sich hatte, wegen dieser Formalie nicht an den Qualifikationsspielen zur Fußball-Weltmeisterschaft 1994 in den USA teilnehmen. Die Auslosung der Qualifikationsgruppen fand bereits am 1. Dezember 1991 statt, Kroatien wurde aber erst am 3. Juli 1992 in den Weltverband aufgenommen.

Nichtsdestotrotz wurden mit dem neuen Cheftrainer Miroslav Blažević rasch professionelle Strukturen und nennenswerte Tatsachen geschaffen: Die eingangs erwähnte Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 1998 hat man nicht nur erreicht, man gewann auch gleich als WM-Debütant die Bronzemedaille. Davor Šuker wurde zudem mit sechs Treffern zum Torschützenkönig gekürt.

Doch diesem brisanten Einstieg folgte mit der Zeit nur Ernüchterung. Bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland musste man sich in vier Turnieren dreimal vorzeitig mit einem Vorrunden-Aus als Drittplatzierter der Gruppe verabschieden. 2009 verpasste man sogar gänzlich die Qualifikation zur Fußball-WM.

Und so überraschte die Mannschaft rund um den Trainer Zlatko Dalić 2018 bei der WM in Russland mit einem 2. Platz bzw. dem Gewinn der Silbermedaille. Man unterlag zwar der Auswahl Frankreichs deutlich mit 2:4 (1:2) im Finale, konnte sich aber z. T. deutlich gegen Fußballnationen wie Argentinien und England durchsetzen. Auch den Gastgeber Russland bezwang man durch Elfmeterschießen im Viertelfinale.


Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzter Gegner Ergebnis Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay dahin als Teilstaat Jugoslawiens Kroatien war Teil von Jugoslawien
1934 Italien
1938 Frankreich
1950 Brasilien
1954 Schweiz
1958 Schweden
1962 Chile
1966 England
1970 Mexiko
1974 BR Deutschland
1978 Argentinien
1982 Spanien
1986 Mexiko
1990 Italien
1994 USA dahin nicht möglich Miroslav Blažević Kroatien wurde erst nach Abschluss der WM-Qualifikation FIFA-Mitglied.
1998 Frankreich Spiel um Platz 3 Niederlande 3. Platz Miroslav Blažević WM-Debüt und zweitbestes WM-Ergebnis; Šuker wird mit sechs Treffern Torschützenkönig
2002 Südkorea und Japan Vorrunde Ecuador, Italien, Mexiko Mirko Jozić 3. Platz in Gruppe G; Ende der Amtszeit von Trainer Jozić
2006 Deutschland Vorrunde Australien, Brasilien, Japan Zlatko Kranjčar 3. Platz in Gruppe F; Šimunić wird beim Gruppenspiel gegen Australien erst nach der dritten gelben Karte des Feldes verwiesen; Ende der Amtszeit von Teamchef Kranjčar
2010 Südafrika Qualifikation Andorra, England, Kasachstan, Ukraine, Weißrussland Slaven Bilić In der Qualifikation an England und der Ukraine gescheitert
2014 Brasilien Vorrunde Brasilien, Kamerun, Mexiko Niko Kovač 3. Platz in Gruppe A; Kroatien geht als erste Mannschaft der WM-Historie in einem Auftaktspiel gegen den Gastgeber durch ein Eigentor in Führung
2018 Russland Finale Frankreich 2. Platz Zlatko Dalić Bestes WM-Ergebnis; Modrić wird zum Spieler des Turniers und ins Dream Team gewählt, erhält wenig später auch den Ballon d’Or; Dalić wird von der FIFA zum Trainer des Jahres nominiert; Subašić wird im Achtelfinal-Spiel gegen Dänemark zum dato zweiten Torhüter, der in einem WM-Spiel drei Elfmeter pariert; Kroatien erreicht als erste Mannschaft der WM-Historie das Finale durch Verlängerungen in allen K.-O.-Spielen
2022 Katar Spiel um Platz 3 Marokko 3. Platz Zlatko Dalić Nach einem torlosen Remis gegen Marokko, einem 4:1-Sieg gegen Kanada sowie einem torlosen Remis gegen Belgien gewinnt Kroatien das Achtelfinale gegen Japan sowie das Viertelfinale gegen Brasilien erst im Elfmeterschießen. Im Halbfinale verliert die Mannschaft 0:3 gegen Argentinien, gewinnt aber das darauffolgende Spiel um Platz 3 gegen Marokko mit 2:1.

Europameisterschaften Bearbeiten

Bis zur ersten Qualifikationsteilnahme im September 1994 für die sich anschließende EM-Endrunde war das Land ein Teilstaat Jugoslawiens und repräsentierte dementsprechend teils erfolgreich den Vorgängerstaat auf europäischer Sportebene. Nach Ausbruch des Kroatienkriegs im Frühjahr 1991 wurde der jugoslawische Verband im November 1991 jedoch von der UEFA für die Teilnahme an der Fußball-Europameisterschaft 1992 suspendiert. Obwohl die Qualifikation bis dahin sportlich erfolgreich verlief, rückte Dänemark als Gruppenzweiter kurzfristig als Teilnehmer an der Endrunde in Schweden nach.[12] Indes nahm der kroatische Fußballverband erneut die Arbeit auf und wurde 1993 Mitglied der UEFA.

Die kroatische Nationalmannschaft zählt mit ihren bisher sechs Endrundenteilnahmen, bei denen man jeweils zwei Mal das Viertel- und Achtelfinale erreicht hatte, zum oberen Mittelfeld der europäischen Nationen. Auf der ewigen Endrunden-Tabelle nimmt man dementsprechend den 11. Platz ein (Stand: 9. Dezember 2022).[13]

Zweimal schied man bereits in der Vorrunde aus (2004, 2012), nie jedoch punktlos bzw. auf dem vierten Gruppenplatz. Trotzdem kam es nach Ausscheiden in der Vorrunde jeweils zu Trainerwechseln. Ebenso auch nach der missglückten Qualifikation zur EM 2000, bei der man nur knapp gegen die BR Jugoslawien und Irland scheiterte. Bei der Fußball-Europameisterschaft 2008 erreichte man sogar den 1. Gruppenplatz mit drei Siegen in drei Spielen, verlor dann aber im Elfmeterschießen gegen die türkische Auswahl.

KroatienSozialistische Föderative Republik Jugoslawien
Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzter Gegner Ergebnis Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1960 Frankreich dahin als Teilstaat Jugoslawiens Kroatien war Teil von Jugoslawien
1964 Spanien
1968 Italien
1972 Belgien
1976 Jugoslawien
1980 Italien
1984 Frankreich
1988 Deutschland
1992 Schweden dahin wegen des Kroatienskriegs nicht möglich Stanko Poklepović Als Teilstaat von Jugoslawien erfolgreich qualifiziert, jedoch nach Kriegsausbruch suspendiert
1996 England Viertelfinale Deutschland Miroslav Blažević EM-Debüt und bestes EM-Ergebnis
2000 Belgien und Niederlande Qualifikation BR Jugoslawien, Irland, Mazedonien, Malta Miroslav Blažević In der Qualifikation an der Bundesrepublik Jugoslawien und Irland gescheitert; Ende der Amtszeit von WM-Bronze-Trainer Blažević
2004 Portugal Vorrunde England, Frankreich, Schweiz Otto Barić 3. Platz in Gruppe B; Ende der Amtszeit von Teamchef Barić
2008 Österreich und Schweiz Viertelfinale Türkei Slaven Bilić Erneut Viertelfinalist; Niederlage im Elfmeterschießen
2012 Polen und Ukraine Vorrunde Irland, Italien, Spanien Slaven Bilić 3. Platz in Gruppe C; Ende der Amtszeit von Trainer Bilić
2016 Frankreich Achtelfinale Portugal Ante Čačić Nach Siegen gegen die Türkei und Spanien sowie einem Remis gegen Tschechien als Gruppensieger für die K.-O.-Runde qualifiziert; Niederlage in der Verlängerung des Achtelfinals
2021 Europa Achtelfinale Spanien Zlatko Dalić Nach einer Niederlage gegen England, einem Remis gegen Tschechien und einem Sieg gegen Schottland qualifizierte sich Kroatien für das Achtelfinale, in dem sie gegen Spanien verloren.
2024 Deutschland qualifiziert Zlatko Dalić

UEFA Nations League Bearbeiten

Jahr Ligen Gegner Trainer Ergebnis
2018/19 Liga AGruppenphase England, Spanien Zlatko Dalić Klassenerhalt nur durch Aufstockung der Liga A (sportlicher Abstieg)
2020/21 Liga AGruppenphase Frankreich, Portugal, Schweden 3. Platz in Gruppe 3
2022/23 Liga AGruppenphase Dänemark, Frankreich, Österreich 1. Platz in Gruppe 1

Länderspielbilanzen Bearbeiten

Die folgende Übersicht zeigt die Bilanzen der kroatischen Nationalmannschaft nach Angaben des kroatischen Fußballverbands.[14]

Spiele, die in der Verlängerung entschieden wurden, werden entsprechend ihrem Resultat und Spiele, die per Elfmeterschießen zum Ende kamen, als Unentschieden gewertet.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind nur Länderspielbilanzen aufgeführt, deren jeweilige Nationalmannschaft schon mindestens fünfmal gegen Kroatien gespielt hat. Eine vollständige Liste findet sich unter Länderspielbilanzen.

Land Sp. S U N Tor­verhältnis Tor­differenz wichtige Begegnungen
Andorra  Andorra 06 06 00 00 24:00 +24 EM-Qualifikation 2004, 2008; WM-Qualifikation 2010
Argentinien  Argentinien 06 02 01 03 07:08 01 WM-Vorrunde 1998, 2018, Halbfinale 2022
Australien  Australien 06 02 02 02 11:06 +05 WM-Vorrunde 2006
Belgien  Belgien 09 03 03 03 09:06 +03 EM-Qualifikation 2004; WM-Vorrunde 2022
Brasilien  Brasilien 05 00 02[15] 03 03:08 -05 WM-Vorrunde 2006, 2014; Viertelfinale 2022
Bulgarien  Bulgarien 09 06 02 01 18:06 +12 EM-Qualifikation 2004, 2016; WM-Qualifikation 2006
Danemark  Dänemark 08 04 02 02 11:08 +03 EM-Vorrunde 1996; WM-Achtelfinale 2018; UEFA Nations League 2022/23
Deutschland  Deutschland 08 02 01 05 10:18 08 EM-Viertelfinale 1996, Vorrunde 2008; WM-Viertelfinale 1998
England  England 11 03 02 06 13:22 09 EM-Vorrunde 2004, 2021; WM-Halbfinale 2018; UEFA Nations League 2018/19
Estland  Estland 09 06 02 01 16:05 +11 EM-Qualifikation 1996, 2004, 2008
Frankreich  Frankreich 10 01 03 06 10:20 −10 WM-Halbfinale 1998, Finale 2018; EM-Vorrunde 2004; UEFA Nations League 2020/21, 2022/23
Griechenland  Griechenland 07 02 04 02 10:09 +01 WM-Qualifikation 1998, 2018; EM-Qualifikation 2012
Irland  Irland 07 02 03 01 08:08 ±00 EM-Vorrunde 2012
Island  Island 07 05 01 01 13:03 +10 WM-Vorrunde 2018
Israel  Israel 09 08 01 00 22:08 +14 EM-Qualifikation 2008, 2012
Italien  Italien 09 03 05 01 10:10 ±00 WM-Vorrunde 2002; EM-Vorrunde 2012, Qualifikation 2016
Lettland  Lettland 06 06 00 00 17:1 ±00 WM-Qualifikation 2022; EM-Qualifikation 2012, 2024
Malta  Malta 10 09 01 00 22:04 +18 EM-Qualifikation 2000, 2012, 2016; WM-Qualifikation 2006, 2022
Mexiko  Mexiko 06 04 00 02 09:06 +03 WM-Vorrunde 2002, 2014
Nordmazedonien  Nordmazedonien 08 05 02 01 12:09 +03 EM-Qualifikation 2000, 2008; WM-Qualifikation 2014
Norwegen  Norwegen 05 03 01 01 10:06 +04 EM-Qualifikation 2016
Osterreich  Österreich 07 06 00 01 12:06 +06 EM-Vorrunde 2008; UEFA Nations League 2022/23
Polen  Polen 05 03 01 01 07:03 +04 EM-Vorrunde 2008
Portugal  Portugal 07 00 01 06 04:15 −11 EM-Vorrunde 1996, Achtelfinale 2016; UEFA Nations League 2020/21
Rumänien  Rumänien 05 03 02 00 10:05 +05 WM-Achtelfinale 1998
Russland  Russland 06 02 04 00 06:03 +03 EM-Qualifikation 2008; WM-Viertelfinale 2018
Schottland  Schottland 06 01 03 02 05:06 01 WM-Qualifikation 2002, 2014; EM-Vorrunde 2021
Schweden  Schweden 06 04 00 02 08:07 +01 WM-Qualifikation 2006; UEFA Nations League 2020/21
Schweiz  Schweiz 07 03 02 02 11:08 +03 EM-Vorrunde 2004
Slowakei  Slowakei 17 11 04 02 43:20 +23 EM-Qualifikation 2021; WM-Qualifikation 2022
Slowenien  Slowenien 12 07 04 01 20:10 +10 EM-Qualifikation 1996, 2004; WM-Qualifikation 1998, 2022
Spanien  Spanien 10 03 02[16] 05 12:20 08 EM-Vorrunde 2012, 2016, Achtelfinale 2021; UEFA Nations League 2018/19, 2022/23-Finale
Turkei  Türkei 12 04 06[17] 01 15:10 +05 EM-Vorrunde 1996, 2016, Viertelfinale 2008; WM-Qualifikation 2018
Ukraine  Ukraine 09 05 03 01 15:05 +10 EM-Qualifikation 1996; WM-Qualifikation 1998, 2010, 2018
Ungarn  Ungarn 12 04 06 02 19:10 +09 WM-Qualifikation 2006; EM-Qualifikation 2020
Wales  Wales 08 04 03 01 12:07 +03 WM-Qualifikation 2014; EM-Qualifikation 2021, 2024

Anmerkungen:


Farblegende:

  • positive Bilanz (mehr Siege als Niederlagen)
  • ausgeglichene Bilanz
  • negative Bilanz (mehr Niederlagen als Siege)

Länderspiele gegen deutschsprachige Fußballnationalmannschaften Bearbeiten

Die folgende Tabelle stellt sämtliche Spiele der kroatischen Fußballnationalmannschaft gegen deutschsprachige Fußballnationen dar. Gegen Luxemburg kam es bisher noch zu keinem offiziellen Spiel.

Datum Spielort Gegner Ergebnis Art des Spiels Torschützen
2. Apr. 1940 Zagreb Schweiz  Schweiz 4:0 (0:0) Freundschaftsspiel Matekalo (46.), Cimermančić (70., 82.), Lešnik (84.)
21. Apr. 1940 Bern (SUI) Schweiz  Schweiz 1:0 (1:0) Freundschaftsspiel Jazbec (21.)
15. Juni 1941 Wien (AUT) Deutsches Reich NS  Deutsches Reich 1:5 (1:1) Freundschaftsspiel Wölfl (16.), Lehner (30., 51., FE), Walter (66., 80.), Ernest Wilimowski (69.)
18. Jan. 1942 Zagreb Deutsches Reich NS  Deutsches Reich 0:2 (0:1) Freundschaftsspiel Brozović (43., ET), Decker (66.)
1. Nov. 1942 Stuttgart (DEU) Deutsches Reich NS  Deutsches Reich 1:5 (0:2) Freundschaftsspiel Janes (20.), Walter (42.), Wilimowski (58., 69.), Wölfl (75.), Klingler (86.)
4. Apr. 1943 Zürich (SUI) Schweiz  Schweiz 0:1 (0:1) Freundschaftsspiel Amado (9.)
23. Juni 1996 Manchester (ENG) Deutschland  Deutschland 1:2 (0:1) EM 1996, Viertelfinale Klinsmann (21., FE), Šuker (51.), Sammer (58.)
4. Juli 1998 Lyon (FRA) Deutschland  Deutschland 3:0 (1:0) WM 1998, Viertelfinale Jarni (45.+3), Vlaović (80.), Šuker (85.)
29. März 2000 Zagreb Deutschland  Deutschland 1:1 (0:1) Freundschaftsspiel Rehmer (12.), Kovač (70.)
26. Apr. 2000 Wien (AUT) Osterreich  Österreich 2:1 (1:1) Freundschaftsspiel Vastić (17.), Flögel (28., ET), Stanić (66.)
28. Feb. 2001 Rijeka Osterreich  Österreich 1:0 (1:0) Freundschaftsspiel Vugrinec (36.)
18. Feb. 2004 Split Deutschland  Deutschland 1:2 (0:1) Freundschaftsspiel Klose (34.), Neretljak (86.), Ramelow (90.)
13. Juni 2004 Leiria (POR) Schweiz  Schweiz 0:0 EM 2004, Vorrunde
23. Mai 2006 Wien (AUT) Osterreich  Österreich 4:1 (2:1) Freundschaftsspiel Klasnić (11., 35.), Ivanschitz (14.), Babić (55.), Balaban (70.)
8. Juni 2008 Wien (AUT) Osterreich  Österreich 1:0 (1:0) EM 2008, Vorrunde Modrić (4., FE)
12. Juni 2008 Klagenfurt (AUT) Deutschland  Deutschland 2:1 (1:0) EM 2008, Vorrunde Srna (24.), Olić (67.), Podolski (84.)
14. Nov. 2009 Vinkovci Liechtenstein  Liechtenstein 5:0 (3:0) Freundschaftsspiel Bilić (1., 54.), Srna (10.), Eduardo (23., 52.)
19. Mai 2010 Klagenfurt (AUT) Osterreich  Österreich 1:0 (0:0) Freundschaftsspiel Bilić (90.+1)
15. Aug. 2012 Split Schweiz  Schweiz 2:4 (1:2) Freundschaftsspiel Xhaka (11.), Eduardo (20., 79.), Barnetta (37.), Gavranović (56., 86.)
14. Aug. 2013 Vaduz (LIE) Liechtenstein  Liechtenstein 3:2 (1:1) Freundschaftsspiel Eduardo (22., 86.), Christen (31.), Rebić (67.), Polverino (77.)
5. März 2014 St. Gallen (SUI) Schweiz  Schweiz 2:2 (1:2) Freundschaftsspiel Drmić (34., 41.), Olić (40., 54.)
7. Okt. 2020 St. Gallen (SUI) Schweiz  Schweiz 2:1 (1:1) Freundschaftsspiel Gavranović (31.), Brekalo (42.), Pašalić (67.)
3. Juni 2022 Osijek Osterreich  Österreich 0:3 (0:1) UEFA Nations League 2022/23 Arnautović (41.), Gregoritsch (54.), Sabitzer (57.)
25. Sep. 2022 Wien (AUT) Osterreich  Österreich 3:1 (1:1) UEFA Nations League 2022/23 Modrić (6.), Baumgartner (9.), Livaja (69.), Lovren (72.)

Farblegende:

  • Sieg der kroatischen Mannschaft
  • Unentschieden
  • Niederlage
  • Aktuelles Bearbeiten

    Länderspiele Bearbeiten

    In der folgenden Tabelle sind jene Länderspiele aus kroatischer Sicht zu sehen, die im laufenden Jahr 2024 ausgetragen wurden.[18]

    Datum Spielort Gegner Ergebnis Art des Spiels Torschützen
    25. März 2023 Split Wales  Wales 1:1 (1:0) EM 2024-Qualifikation Kramarić (28.), Broadhead (90.+3)
    28. März 2023 Bursa (TUR) Turkei  Türkei 2:0 (2:0) EM 2024-Qualifikation Kovačić (20., 45.+4)
    14. Juni 2023 Rotterdam (NLD) Niederlande  Niederlande 4:2 n. V (2:2) UEFA Nations League 2022/23-Halbfinale Malen (34.), Kramarić (55.), Mario Pašalić (69.), Lang (90.+6), Petković (98.), Modrić (116.)
    18. Juni 2023 Rotterdam (NLD) Spanien  Spanien 4:5 i. E. (0:0 n. V., 0:0) UEFA Nations League 2022/23-Finale
    8. Sep. 2023 Rijeka Lettland  Lettland 5:0 (3:0) EM 2024-Qualifikation Petković (3, 44.), Ivanušec (13.), Kramarić (68.), Mario Pašalić (78.)
    11. Sep. 2023 Jerevan (ARM) Armenien  Armenien 1:0 (1:0) EM 2024-Qualifikation Kramarić (14.)
    12. Okt. 2023 Osijek Turkei  Türkei 0:1 (0:1) EM 2024-Qualifikation Yılmaz (30.)
    15. Okt. 2023 Cardiff (WAL) Wales  Wales 1:2 (0:0) EM 2024-Qualifikation Wilson (47., 60.), Mario Pašalić (75.)
    18. Nov. 2023 Riga (LVA) Lettland  Lettland 2:0 (2:0) EM 2024-Qualifikation Majer (7.), Kramarić (16.)
    21. Nov. 2023 Zagreb Armenien  Armenien 1:0 (1:0) EM 2024-Qualifikation Budimir (43.)

    Farblegende:

  • Sieg der kroatischen Mannschaft
  • Unentschieden
  • Niederlage
  • Kader Bearbeiten

    Die folgende Tabelle nennt jene Spieler, die von Nationaltrainer Zlatko Dalić für die Länderspiele im November 2023 nominiert wurden.

    Stand der Leistungsdaten: 21. November 2023

    Position Name Verein Geburtsdatum Einsätze Tore Debüt Letzter Einsatz
    Tor Ivica Ivušić Zypern Republik  Paphos FC 1. Feb. 1995 05 00 4. Sep. 2021 13. Juni 2022
    Nediljko Labrović Kroatien  HNK Rijeka 10. Okt. 1999 00 00
    Dominik Livaković Turkei  Fenerbahçe Istanbul 9. Jan. 1995 51 00 11. Jan. 2017 21. Nov. 2023
    Abwehr
    Martin Erlić Italien  US Sassuolo Calcio 24. Jan. 1998 07 00 6. Juni 2022 18. Nov. 2023
    Joško Gvardiol England  Manchester City 23. Jan. 2002 27 02 6. Juni 2021 21. Nov. 2023
    Marin Pongračić Italien  US Lecce 11. Sep. 1997 05 00 11. Nov. 2020 3. Juni 2022
    Borna Sosa Niederlande  Ajax Amsterdam 21. Jan. 1998 18 01 1. Sep. 2021 21. Nov. 2023
    Josip Stanišić Deutschland  Bayer 04 Leverkusen 2. Apr. 2000 16 00 8. Okt. 2021 21. Nov. 2023
    Josip Šutalo Niederlande  Ajax Amsterdam 28. Feb. 2000 13 00 10. Juni 2022 21. Nov. 2023
    Domagoj Vida Griechenland  AEK Athen 29. Apr. 1989 1030 04 23. Mai 2010 15. Okt. 2023
    Mittelfeld
    Martin Baturina Kroatien  Dinamo Zagreb 16. Feb. 2003 02 00 18. Nov. 2023 21. Nov. 2023
    Marcelo Brozović Saudi-Arabien  al-Nassr FC 16. Nov. 1992 93 07 6. Juni 2014 21. Nov. 2023
    Luka Ivanušec Kroatien  Dinamo Zagreb 26. Nov. 1998 18 02 11. Jan. 2017 21. Nov. 2023
    Lovro Majer Deutschland  VfL Wolfsburg 17. Jan. 1998 27 05 28. Mai 2017 21. Nov. 2023
    Luka Modrić (C)  Spanien  Real Madrid 9. Sep. 1985 1720 24 1. März 2006 21. Nov. 2023
    Nikola Moro Italien  FC Bologna 12. März 1998 01 00 29. März 2022 29. März 2022
    Mario Pašalić Italien  Atalanta Bergamo 9. Feb. 1995 60 10 4. Sep. 2014 21. Nov. 2023
    Luka Sučić Osterreich  FC Red Bull Salzburg 8. Sep. 2002 05 00 11. Okt. 2021 21. Nov. 2023
    Angriff
    Dion Beljo Deutschland  FC Augsburg 1. März 2002 02 00 12. Okt. 2023 15. Okt. 2023
    Ante Budimir Spanien  CA Osasuna 23. Juli 1991 19 02 7. Okt. 2020 21. Nov. 2023
    Andrej Kramarić Deutschland  TSG 1899 Hoffenheim 19. Juni 1991 89 27 4. Sep. 2014 21. Nov. 2023
    Marco Pašalić Kroatien  HNK Rijeka 14. Sep. 2000 02 00 18. Nov. 2023 21. Nov. 2023
    Ivan Perišić England  Tottenham Hotspur 2. Feb. 1989 1290 33 26. März 2011 11. Sep. 2023
    Marko Pjaca Kroatien  HNK Rijeka 6. Mai 1995 24 01 4. Sep. 2014 15. Nov. 2018

    Rekordhalter Bearbeiten

    Für eine komplette Auflistung aller Spieler der kroatischen Nationalmannschaft siehe Liste der kroatischen Fußballnationalspieler.

    Liste der am häufigsten eingesetzten Spieler Bearbeiten

    Rang Spieler Länderspieleinsätze Zeitraum
    01 Luka Modrić 172 seit 2006
    02 Darijo Srna 134 2002–2016
    03 Ivan Perišić 129 seit 2011
    04 Stipe Pletikosa 114 1999–2014
    05 Ivan Rakitić 106 2007–2019
    06 Josip Šimunić 105 2001–2013
    07 Ivica Olić 104 2002–2015
    08 Vedran Ćorluka 103 2006–2018
    Domagoj Vida seit 2010
    10 Dario Šimić 100 1996–2008
    11 Mateo Kovačić 097 seit 2013
    12 Marcelo Brozović 091 seit 2014
    13 Mario Mandžukić 089 2007–2018

    Stand: 21. November 2023

    Rekordtorhüter Bearbeiten

    Rang Spieler Länderspieleinsätze
    01 Stipe Pletikosa 114
    02 Dražen Ladić 059
    03 Dominik Livaković 051
    04 Danijel Subašić 044
    05 Tomislav Butina 028
    06 Vedran Runje 022
    07 Lovre Kalinić 019
    08 Marijan Mrmić 014
    09 Tonči Gabrić 009
    10 Željko Pavlović 007

    Stand: 21. November 2023

    Rekordtorschützen Bearbeiten

    Rang Spieler Länderspieltore
    1 Davor Šuker 45
    2 Mario Mandžukić 33
    Ivan Perišić
    4 Eduardo Alves da Silva 29
    5 Andrej Kramarić 27
    6 Luka Modrić 24
    7 Darijo Srna 22
    8 Ivica Olić 20
    9 Nikola Kalinić 15
    Niko Kranjčar
    Ivan Rakitić
    Goran Vlaović

    Stand: 21. November 2023

    Organisatorisches Bearbeiten

    Fanclub Bearbeiten

     
    Choreographie der kroatischen Fans

    Der kroatische Fußballverband HNS gründete im März 2008 den Fanclub Uvijek vjerni (deutsch: Immer treu, abgeleitet vom lateinischen Wahlspruch semper fidelis). Der Verband organisiert über diesen die Ticketzuteilung für Länderspiele nach einem spezifischen Punktesystem.

    Sponsoren Bearbeiten

    Zu den Generalsponsoren der Nationalmannschaft gehören folgende Marken bzw. Unternehmen: Ožujsko (Biermarke der Zagrebačka pivovara), HEP (Energieversorgung), Konzum (Lebensmitteleinzelhandel), PSK (Sportwetten- und Glücksspielsektor), Privredna banka Zagreb (Bank- und Finanzwesen), Croatia Osiguranje (Versicherungsbranche) und Čipi čips (Chipsmarke des gleichnamigen kroatischen Tochterunternehmens der Intersnack Group) (Stand: 10. Dezember 2022).

    Zudem unterhält der kroatische Fußballverband zu folgenden Unternehmen, Marken und Projekten Partnerschaften: Croatia Full of Life (Projekt der Hrvatska turistička zajednica), Jana (Wassermarke des Getränkeunternehmens Jamnica), Hrvatski Telekom (Telekommunikationsbranche), Croatia Airlines (Staatliche Fluggesellschaft), Anić Outdoor (Marketing und Kampagnenmanagement), JANAF (Energieversorgung), Hyundai Hrvatska (Automobilindustrie), Arriva Hrvatska (Transportdienstleistungen), Joop! (Fashionmarke der Holy Fashion Group), BanTours (Transportdienstleistungen), Turistička zajednica grada Zagreba (Tourismusverband der Stadt Zagreb), PIK Vrbovec (Lebensmittelindustrie bzw. Fleischverarbeitung), Specijalna bolnica Sv. Katarina (Spezialklinik in Zagreb), GAZ Nutrition (Fitness und Ernährung), sowie Eko Sir Puđa (Molkerei in Livno) (Stand: 10. Dezember 2022).

    Ausrüster Bearbeiten

    Seit 2000 stellt Nike die Ausrüstung der kroatischen Fußballmannschaft. In den Jahren zuvor wurden allerdings auch Trikots von den Marken Lotto (1992 – 1994, 1994 – 2000), Kappa (1994) und Uhlsport (1990 – 1991) bezogen.

    Siehe auch Bearbeiten

    Weblinks Bearbeiten

    Commons: Kroatische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    Einzelnachweise Bearbeiten

    1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 15. Februar 2024, abgerufen am 16. Februar 2024. (Mannschaften ohne Platz und Punkte sind seit mehr als 48 Monaten inaktiv.)
    2. Kroatische Fußballverband (HNS) bestraft, Website der UEFA, 23. Juli 2015.
    3. FIFA-Weltrangliste (Männer) - Datum: 8. Aug. 1993. In: fifa.com. FIFA/Coca-Cola, abgerufen am 8. Dezember 2022.
    4. FIFA-Weltrangliste (Männer) - Datum: 15. März 1994. In: fifa.com. FIFA/Coca-Cola, abgerufen am 8. Dezember 2022.
    5. FIFA-Weltrangliste (Männer) - Datum: 16. Mai 1995. In: fifa.com. FIFA/Coca-Cola, abgerufen am 8. Dezember 2022.
    6. FIFA-Weltrangliste (Männer) - Datum: 27. Jan. 1999. In: fifa.com. FIFA/Coca-Cola, abgerufen am 8. Dezember 2022.
    7. FIFA-Weltrangliste (Männer) - Datum: 20. Nov. 2002. In: fifa.com. FIFA/Coca-Cola, abgerufen am 8. Dezember 2022.
    8. FIFA-Weltrangliste (Männer) - Datum: 6. Aug. 2008. In: fifa.com. FIFA/Coca-Cola, abgerufen am 8. Dezember 2022.
    9. FIFA-Weltrangliste (Männer) - Datum: 6. Aug. 2015. In: fifa.com. FIFA/Coca-Cola, abgerufen am 8. Dezember 2022.
    10. FIFA-Weltrangliste (Männer) - Datum: 2. Juni 2016. In: fifa.com. FIFA/Coca-Cola, abgerufen am 8. Dezember 2022.
    11. FIFA-Weltrangliste (Männer) - Datum: 16. Aug. 2018. In: fifa.com. FIFA/Coca-Cola, abgerufen am 8. Dezember 2022.
    12. Sportboykott gegen Jugoslawien. In: taz.de. Deutsche Presseagentur, 1. Juni 1992, abgerufen am 9. Dezember 2022.
    13. EM: Ewige Tabelle. In: weltfussball.de. HEIM:SPIEL Medien GmbH & Co. KG, abgerufen am 9. Dezember 2022.
    14. Statistika. In: hns-cff.hr. Hrvatski Nogometni Savez, abgerufen am 8. Dezember 2022.
    15. Davon ein Spiel im Elfmeterschießen gewonnen.
    16. Davon ein Spiel im Elfmeterschießen verloren.
    17. Davon ein Spiel im Elfmeterschießen verloren.
    18. Statistika. In: hns-cff.hr. Hrvatski Nogometni Savez, abgerufen am 20. Juni 2023.