Beşiktaş Istanbul

türkischer Sportverein aus Istanbul

Beşiktaş Jimnastik Kulübü (deutsch: Gymnastik-Klub Beşiktaş), im deutschsprachigen Raum bekannt als Beşiktaş Istanbul, kurz BJK, von den Fans auch karakartallar, deutsch schwarze Adler genannt, ist ein börsennotierter[1] Sportverein aus Istanbul. Besonders bekannt ist er für seine Fußball-Abteilung, einen der erfolgreichsten türkischen Fußballklubs. Besonders macht den Klub auch, dass er als einziger türkischer Verein die Liga ungeschlagen gewann. Dies gelang in der Saison 1991/92. Neben der Fußball- können auch andere Abteilungen, z. B. die Basketballmannschaft, Erfolge vorweisen.

Beşiktaş İstanbul
Logo von Beşiktaş JK
Basisdaten
Name Beşiktaş Jimnastik Kulübü
Fußballabteilung Beşiktaş Futbol A.Ş.
Sitz Beşiktaş, Istanbul, Türkei
Gründung März 1903
Farben schwarz-weiß
Präsident Ahmet Nur Çebi
Website bjk.com.tr
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Sergen Yalçın
Spielstätte Vodafone Park
Plätze 41.903
Liga Süper Lig
2020/21 1. Platz
Heim
Auswärts
Ausweich

GeschichteBearbeiten

Frühe JahreBearbeiten

Der Beşiktaş Jimnastik Kulübü wurde im März 1903 während des Osmanischen Reichs von 24 Männern gegründet und ist damit wohl der älteste Sportverein der Türkei. Şamil Osman Bey war der erste Präsident des Vereins. Vorrangig wurden Sportarten wie Ringen, Boxen, Gewichtheben und Turnen ausgeübt. Zu jener Zeit war es verboten, Sportvereine ins Leben zu rufen, da der damalige Sultan Abdülhamid II. befürchtete, dass sich dadurch Aufständische vereinigen könnten. Trotz des Verbots wuchs der Verein innerhalb kürzester Zeit weiter. Nach Aufhebung des Vereinsverbots wurde der Verein am 13. Januar 1910 unter dem Namen „Beşiktaş Osmanlı Jimnastik Kulübü“ (frei übersetzt: Osmanischer Gymnastikklub Beşiktaş) offiziell neu gegründet. Durch den Zusammenschluss mit zwei weiteren Sportvereinen (Valideçeşme und Basiret) aus der Nachbarschaft im Jahr 1911 baute der Verein seine Größe aus. Fußball wurde bald zur Hauptsportart des Klubs.[2]

Der Name "die schwarzen Adler" leitet sich davon ab, dass am 19. Januar 1941 im Spiel gegen Süleymaniye im Şeref Stadı ein Fan von Beşiktaş namens Mehmet Galin das ganze Spiel über "Hadi kara kartallar, hücum edin kara kartallar", deutsch: "los schwarze Adler, greift an schwarze Adler" rief. Durch das überlegene Spiel von Beşiktaş und den folgenden Angriffen über die ganze Spielzeit stimmten die restlichen Fans diesem Slogan zu. Beşiktaş gewann die Begegnung mit Toren von Şeref Görkey, Kapitän Hakkı Yeten und Şükrü mit 6:0. Nach diesem Spiel wurde der schwarze Adler ein Synonym für den Klub.[3]

1950er JahreBearbeiten

Der Kader von Beşiktaş repräsentierte als bisher einzige Klubmannschaft die türkische Nationalmannschaft in einem Länderspiel am 16. Mai 1952 gegen Griechenland (0:1), wonach ihr vom türkischen Fußballverband die türkische Fahne auf dem Vereinsemblem verliehen wurde.[4] Die Vereinsfarben der heute karakartallar, deutsch schwarze Adler genannten Mannschaft waren ursprünglich Rot-Weiß und orientierten sich an der türkischen Nationalmannschaft. Nach der Niederlage des Osmanischen Reichs in den Balkankriegen wurden die Farben als Zeichen für Trauer in Schwarz-Weiß umgeändert.[5] Beşiktaş zeigt damit die Verbundenheit und Loyalität zur Nationalmannschaft.

Um eine türkische Mannschaft in den Europapokal der Landesmeister zu schicken, richtete der türkische Fussballverband TFF in den Jahren 1956/1957 und 1957/1958 den Federasyon Kupası aus. Beide Saisons konnte Beşiktaş als Meister beenden, doch die schwarzen Adler konnten die Türkei nur in der Saison 1958/1959 vertreten, da man im Vorjahr vergessen hatte, Beşiktaş bei der UEFA fristgerecht anzumelden.[6] Beşiktaş wurde damit die erste türkische Mannschaft, die am Landesmeister-Pokal teilnahm.

Erst 2002 wurden diese Meisterschaften vom Verband anerkannt. Somit erhöhte Beşiktaş die Anzahl seiner Meisterschaften um zwei weitere und erhielt somit den zweiten Stern auf dem Wappen.[7]

1960er JahreBearbeiten

Als im Jahre 1959 die türkische Profiliga gegründet wurde, konnte sich Beşiktaş nicht für die Finalrunde qualifizieren. Damals wurde die Liga in zwei Gruppen aufgeteilt und nur die beiden Gruppenersten konnten die Meisterschaft unter sich ausspielen. Beşiktaş gewann die Meisterschaft im Jahre 1960. In diesem Jahr qualifizierten sie sich zum zweiten Mal nach 1958/59 für den Europapokal der Landesmeister. Beşiktaş belegte am Ende der Saison 1961 und 1962 den 3. Platz. In den darauffolgenden Jahren 1963, 1964 und 1965 wurden sie jeweils Vizemeister. Schließlich gewannen sie die Meisterschaft in den Jahren 1966 und 1967. In derselben Saison gewann Beşiktaş seinen ersten Super Cup. Im Jahr 1968 beendete Beşiktaş die Saison abermals mit dem 2. Platz.

1970er JahreBearbeiten

Nach der Meisterschaft 1967 hatte Beşiktaş eine längere Durststrecke. Während Trabzonspor, Fenerbahçe und Galatasaray die Meisterschaften unter sich ausmachten, hatte Beşiktaş seinen größten Erfolg in der Saison 1973/74, als es Vizemeister wurde. Ohne Titel blieb das Jahrzehnt allerdings nicht. Im Jahr 1975 konnten die „schwarzen Adler“ den türkischen Pokal gewinnen. Im Finale gegen Trabzonspor konnte man nach einer 0:1-Niederlage im Hinspiel das Rückspiel mit 2:0 gewinnen.

1980er JahreBearbeiten

Beşiktaş setzte seinen schlechten Leistungen im Jahr 1982 mit einer Überraschung ein Ende, indem es nach 15 Jahren die türkische Meisterschaft gewann. Beşiktaş wiederholte diesen Erfolg in der Saison 1985/86 und holte seinen insgesamt siebten Meisterschaftstitel. Im Europapokal der Landesmeister 1986/87 konnte das Team mit dem Erreichen des Viertelfinales den größten Erfolg der Klubgeschichte feiern. In den Begegnungen gegen Dynamo Kiew verlor man das Hinspiel mit 0:5 und das Rückspiel mit 0:2 und verabschiedete sich somit aus dem Wettbewerb.

1990er JahreBearbeiten

In der Saison 1989/90, 1990/91 und 1991/92 holte Beşiktaş mit Trainer Gordon Milne den Titel-Hattrick und zudem das erste Mal das Double in der Saison 1989/90. Zudem konnte man in der Saison 1989/90 ein 10:0 gegen Adanademirspor feiern – den bis heute höchsten Sieg der Liga. In der Meistersaison 1991/92 konnte ein weiterer Rekord verbucht werden, indem man diese ohne Niederlage beendete. In der Saison 1992/93 beendete Beşiktaş mit dem Erzrivalen Galatasaray die Meisterschaft punktgleich. Nur durch die bessere Tordifferenz konnte Galatasaray die Meisterschaft für sich entscheiden. Von 1993 bis 1996 war Christoph Daum Trainer von Beşiktaş. Unter ihm wurde der Verein 1994 Pokalsieger und 1995 Meister. Nach seinem Abgang kamen Trainer wie Rasim Kara, John Toshack, Karl-Heinz Feldkamp, Hans-Peter Briegel und Nevio Scala. Im Juli 1995 meldete sich der Verein, als einer von wenigen Fußballklubs weltweit, an der Börse an.[8]

2000er JahreBearbeiten

 
Beşiktaş feiert den Supercup 2006

Ab der Saison 2001/2002 war Daum erneut Trainer bei Beşiktaş, löste jedoch den Vertrag im Zuge eines juristischen Nachspiels wegen seines illegalen Kokain-Konsums nach einem Jahr wieder auf. Unter seinem Nachfolger Mircea Lucescu wurde Beşiktaş in der Saison 2002/2003 zum 100-jährigen Vereinsjubiläum türkischer Meister und erreichte im UEFA-Pokal das Viertelfinale, wo man gegen den späteren Sieger FC Valencia ausschied. Im Juni 2004 wechselte Vicente del Bosque mit seinem gesamten Trainerstab von Real Madrid an den Bosporus, jedoch blieb er nur sieben Monate im Amt. Auch sein Nachfolger Rıza Çalımbay wurde bereits im Sommer 2005 mangels Erfolg wieder entlassen. Für ihn kam der vormalige französische Nationalspieler Jean Tigana. Nachdem er mit Beşiktaş zweimal den türkischen Pokal und einmal den türkischen Supercup geholt hatte, wurde sein Vertrag am 17. April 2007 aufgelöst, da Erfolge international und in der Liga ausblieben. Sein Nachfolger Ertuğrul Sağlam war 2007 der erste türkische Trainer, der Beşiktaş in die Champions League führte. Am 7. Oktober 2008 gab Sağlam nach einer 4:1-Niederlage im UEFA-Pokal gegen Metalist Charkiw seinen Rücktritt bekannt. Sein Nachfolger wurde Mustafa Denizli, der zuvor auch schon die Lokalrivalen Fenerbahçe und Galatasaray sowie die türkische Nationalmannschaft trainiert hatte. Er wurde im ersten Jahr Meister und Pokalsieger und holte somit zum zweiten Mal das Double in der Klubgeschichte. Somit gelang es ihm, mit allen drei Istanbuler Spitzenklubs Meister zu werden. Im zweiten Jahr beendete Beşiktaş unter Denizli die Saison als Tabellenvierter.

2010er JahreBearbeiten

Anfang Juni 2010 gab Mustafa Denizli aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt bekannt. Für den freigewordenen Trainerposten wurde Bernd Schuster verpflichtet. Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Dieser wurde von Schuster am 15. März 2011 vorzeitig aufgelöst. Daraufhin übernahm der ehemalige BJK-Profi Tayfur Havutçu das Amt und führte Beşiktaş zum neunten nationalen Pokalerfolg in der Geschichte des Vereins.

Im Rahmen der Ermittlungen zur Untersuchung der Verwicklung des Vereins in den Manipulationsskandal im türkischen Fußball 2011 wurde Tayfur Havutçu in Untersuchungshaft genommen,[9] blieb jedoch vorerst im Traineramt. Der zuvor als Co-Trainer vorgesehene Carlos Carvalhal übernahm am 2. August 2011 den Cheftrainer-Posten.[10] Zur Saison 2012/2013 wurde Samet Aybaba als Cheftrainer verpflichtet, den zur Saison 2013/14 der ehemalige kroatische Nationaltrainer Slaven Bilić ablöste.[11]

Wegen finanzieller Schwierigkeiten wurde Beşiktaş für die Saison 2012/2013 aus der Europa League ausgeschlossen. Unmittelbar nach der Entscheidung verlor die Aktie des Vereins neun Prozentpunkte ihres Werts.[12][13] Eine Klage vor dem CAS blieb erfolglos,[14] woraufhin Spieler wie Fabian Ernst das Team verlassen mussten.[15]

Wegen eines Manipulationsskandals in der Süper Lig aus der Saison 2010/11 verhängte die Kontroll- und Disziplinarkammer der UEFA über Beşiktaş ein Startverbot in der Europa League für die Saison 2013/14.[16]

Zur Saison 2015/16 übernahm Trainer Şenol Güneş die Mannschaft. Mit ihm gewann Beşiktaş am vorletzten Spieltag nach sieben Jahren wieder die Türkische Meisterschaft und konnte damit seinen insgesamt 14. Titel in der Liga feiern. Am 33. Spieltag gewannen die schwarzen Adler mit 3:1 gegen Osmanlıspor FK und machten damit die Meisterschaft vor dem Erzrivalen Fenerbahçe perfekt.

Am 10. Dezember 2016 war die Umgebung der Vodafone Arena Ziel zweier Bombenanschläge. Gegen 22:29 Uhr Ortszeit, nach Beendigung des Erstligaspiels zwischen Beşiktaş und Bursaspor, explodierte eine Autobombe. Nur 45 Sekunden später sprengte sich ein Mann im nahegelegenen Macka-Park in die Luft, als er von einer Gruppe Polizisten angehalten wurde. Bei den Anschlägen starben mindestens 38 Menschen, darunter 30 Polizisten. Mehr als 150 Menschen wurden verletzt.[17]

Am 28. Mai 2017 gelang Şenol Güneş und seinen schwarzen Adlern ein Erfolg, der 25 Jahre zurückliegt, nämlich die Titelverteidigung. Dies gelang das letzte Mal in den Jahren 1991 und 1992. Zudem sicherte man sich beim 0:4-Sieg beim bereits abgestiegenen Gaziantepspor die 15. Meisterschaft und somit den 3. Meisterstern. Damit ist Şenol Güneş der 4. türkische Trainer, dem dies in der Ligahistorie gelungen ist. Platz zwei der Meisterschaft belegte Istanbul Başakşehir.

Am 21. November 2017 gelang den schwarzen Adlern mit einem 1:1 gegen den FC Porto zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte und als erstem türkischen Team überhaupt als Gruppensieger der Einzug ins Achtelfinale der Champions League. Darüber hinaus gelang Beşiktaş am 6. Dezember mit einem 2:1 über RB Leipzig der Gruppensieg ohne Niederlage und mit 14 Punkten – der höchste Punktestand für eine türkische Mannschaft. Im Achtelfinale war dann gegen den FC Bayern München Endstation (5:0; 1:3).

Die Saison 2017/18 konnten die schwarzen Adler ihr Ziel, ein drittes Mal hintereinander Meister zu werden, nicht erreichen. Am Ende blieb es bei einem enttäuschenden vierten Platz. Im nationalen Pokal schied man im Halbfinale gegen den Erzrivalen Fenerbahçe aus. In einem spannenden Hinspiel trennte man sich 2:2-Unentschieden. Das hitzige Rückspiel wurde in der 57. Minute nach Zuschauerausschreitungen und einer Kopfverletzung von Beşiktaş-Trainer Şenol Güneş abgebrochen. Das Spiel sollte eine Woche später ab der 57. Minute wieder angepfiffen werden. Aus Protest gegen diese umstrittene Entscheidung beschloss der Vorstand von Beşiktaş, nicht anzutreten. Das Spiel wurde dementsprechend 3:0 für Fenerbahçe gewertet.

In der Saison 2018/19 konnte man trotz einer sehr guten Rückrunde die Erwartungen nicht erfüllen. In der Meisterschaft konnte man nur den dritten Platz erreichen. Im Pokal war man wegen der Ereignisse der Vorsaison gesperrt und in der UEFA Europa League schied man in der Gruppenphase aus.

2020er JahreBearbeiten

In der Saison 2019/2020 wollten die schwarz-weißen ihrem Titelanspruch weiterhin gerecht werden und verpflichteten unter anderem Burak Yılmaz und Kevin Prince Boateng, der in der zweiten Saisonhälfte vom AC Florenz ausgeliehen wurde. Neuer Trainer wurde Abdullah Avcı, der vom Ligakonkurrenten Istanbul Başakşehir FK verpflichtet wurde. Doch Avcı konnte die Anforderungen nicht erfüllen, nachdem man im nationalen Pokal und im Europapokal ausschied. Nach der Entlassung von Avcı wurde der ehemalige BJK-Spieler Sergen Yalçın als Nachfolger verpflichtet. Trotz vieler Verletzungssorgen bzw. Corona-Infektionen (u. a. Adem Ljajić, Umut Nayir), konnte Beşiktaş die Saison, nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebs aufgrund der COVID-19-Pandemie, als Dritter beenden. Da Trabzonspor, als Vizemeister, wegen des Financial Fairplay von der UEFA für die Saison 2020/2021 für den Europapokal gesperrt wurde, konnte Beşiktaş als Dritter an der Champions League-Qualifikation teilnehmen.

Die Saison 2020/2021 begann nicht wie erhofft für Beşiktaş. Nachdem man in der Champions-League-Qualifikation gegen den griechischen Vertreter PAOK Saloniki ausschied und man auch im darauffolgenden Qualifikationsspiel in der UEFA Europa League gegen Rio Ave FC die Segel strich, konzentrierte man sich voll auf die Liga. Als man im ersten Spiel gegen den Mitfavoriten Trabzonspor auswärts einen 3:1 Sieg einfuhr, konnten die schwarzen Adler in den darauffolgenden Spielen nicht die gewünschten Erfolge abliefern. Doch Beşiktaş konnte sich nach einigen sehr guten Spielen aufrappeln und an der Spitze der Tabelle etablieren. Auch im nationalen Pokal hatte man sich durch gute Leistungen bis ins Finale gekämpft, das man in İzmir gegen Antalyaspor mit 2:0 gewinnen und seinen zehnten Pokal-Erfolg und das erste Double seit 2009 feiern konnte. Die Führung in der Süper Lig konnte man bis zum letzten Spieltag verteidigen und ging mit dem direkten Verfolger Galatasaray punktgleich, aber mit der besseren Tordifferenz, in den letzten Spieltag. Nach einer spannenden Partie in İzmir gegen Göztepe, die man 2:1 gewann, konnte man seinen 16. Meistertitel mit der besseren Tordifferenz gegenüber Galatasaray klarmachen. Nachdem der Champions-League-Sieger Chelsea in der Premier League seinen Turnierplatz für die Folgesaison durch den Tabellenplatz sicherte, war klar, dass die schwarzen Adler in dieser Spielzeit ohne Qualifikation in die Gruppenphase einziehen werden.

StadionBearbeiten

Inönü-Stadion (1947–2013)Bearbeiten

Beşiktaş spielte von 1947 bis zur Saison 2012/13 im İnönü Stadı im İstanbuler Stadtteil Beşiktaş. Das Stadion wurde 1947 eröffnet und war nach dem zweiten türkischen Präsidenten İsmet İnönü benannt. 2004 wurde das Stadion umgebaut und hatte bis zu seinem Abriss eine Kapazität von 32.145 Sitzplätzen. Am 24. Oktober 2007 brachen die Beşiktaş-Fans im Champions-League-Spiel gegen den FC Liverpool mit 132 Dezibel den Welt-Lautstärke-Rekord in Fußballstadien.[18] Dieser Rekord wurde um 9 Dezibel auf 141 im Spiel gegen Gençlerbirliği Ankara im Mai 2013 abermals überboten.[19]

Das İnönü Stadı wurde wegen seiner Lage und der Atmosphäre von der Zeitung The Times zum viertbesten Stadion der Welt ernannt.[20] Vom Oberrang des Stadions hatte man einen direkten Blick auf den Bosporus. Am 11. Mai 2013 fand das letzte Spiel im İnönü Stadı statt, welches Beşiktaş mit 3:0 für sich entscheiden konnte. Das letzte Tor im Stadion schoss Filip Hološko.[21]

Vodafone Park (seit 2016)Bearbeiten

Nach Ende der Saison 2012/13 wurde das İnönü Stadı abgerissen und an selber Stelle der neue Vodafone Park errichtet.[22] Der Vodafone Park hat eine Kapazität von 41.903 Zuschauern, wobei sich die Anzahl der Plätze auf das Gründungsjahr des Vereins bezieht. Die Baukosten betrugen 125 Millionen Euro.[23] Während der Bauarbeiten bestritt die Mannschaft ihre Heimspiele u. a. im Atatürk-Olympiastadion und im Recep-Tayyip-Erdoğan-Stadion.[24] Die offizielle Eröffnung des neuen Stadions war am 10. April 2016. Das neue Stadion wurde von StadiumDB.com zum zweitbesten Stadion 2016 gewählt.[25] Am 11. April bestritt Beşiktaş das erste Ligaspiel in der Arena, welches man gegen Bursaspor mit 3:2 gewinnen konnte. Der deutsche Nationalspieler Mario Gómez erzielte in der 22. Minute den ersten Treffer für BJK in der neuen Arena.

FankulturBearbeiten

ÇarşıBearbeiten

 
Gemeinsames Transparent von Çarşı und Greenpeace, mit dem gegen ein Kernkraftwerk demonstriert wird.
 
Çarşı-Graffiti an einer Hauswand.

Çarşı ist die bedeutendste Fangruppierung der Beşiktaş-Fans, die 1982 vom mittlerweile verstorbenen Mehmet Işıklar (Spitzname: Optik) gegründet wurde.[26]

Der Name Çarşı bedeutet „Markt“ und wurde als Name vergeben, weil die Gründungsmitglieder in verschiedenen Geschäften des im Zentrum des gleichnamigen Stadtteils Beşiktaş gelegenen Basars arbeiteten.[27]

Die Çarşı gelten als die Vorreiter der Fankultur in der Türkei. Außerdem gelten sie als die lautesten und aggressivsten Fußballfans des Landes, die hinsichtlich der bei Fußballspielen erzeugten Lautstärke den Weltrekord von 141 Dezibel halten.[28]

Ihr Standort bei Heimspielen ist die überdachte Gegentribüne des Stadions. Einer ihrer Anführer ist der in der Türkei sehr bekannt gewordene Alen Markaryan. Hervorgetreten ist Çarşı vor allem mit ihren Slogans, Gesängen und Schlachtrufen.

Doch Çarşı versteht sich nicht nur als eine Fangruppierung, sondern als eine Lebensphilosophie,[26] die der bekannte Fan Alp Batu Keçeci einmal in den folgenden Worten festgehalten hat:

Çarşı is nicht bloß eine Gruppe im Stadion.
Çarşı ist jeder, der Beşiktaş mit dem Herzen verehrt.
Çarşı ist ein Graffiti an einem New Yorker U-Bahn-Wagen,
Ein Schriftzug an einer Wand in Prag,
Niedergeschriebene Zuneigung an einem Hügel in Erzincan,
Ein schwarz-weißes Gemälde an irgendeiner Wand in Adana,
Eine „Çarşı Ulan“-Zeichnung an der Wand des Galatasaray-Gymnasiums[29]

Das Wahrzeichen ist das umrundete A für Anarchie. Dass es sich bei den Anhängern von Çarşı jedoch nicht vollständig um Anarchisten handelt, zeigt ihr Schlachtruf: „Carşı Atatürk harici her şeye karşı“, auf Deutsch „Çarşı ist, ausgenommen von Atatürk, gegen alles“.[26][30][31] Zeitweilig trat die Gruppe auch gegen Krieg[32] oder Kernenergie ein oder nahm an – zum Teil verbotenen – Maidemonstrationen teil.[31] Im Mai 2008 erklärte die Gruppe ihre Auflösung.[30][33] Neben dem Motivieren der Mannschaft sind für Çarşı auch soziale Projekte in verschiedenen Lebensbereichen ein wichtiger Bestandteil.[34]

Im Jahre 2007 erschien zum 25-jährigen Gründungsjubiläum von Çarşı ein Film über die Fangruppierung, welcher auch in türkischen Kinos lief. Im Film sprechen unter anderem die wichtigsten Persönlichkeiten der Gruppierung, es werden diverse Auswärtsfahrten gezeigt und es wird über die Position von Çarşı in der Türkei berichtet. Außerdem wird ausführlich über das Inönü-Stadion gesprochen sowie über das Viertel Beşiktaş in Istanbul.

Anfang September 2014 drohte 35 Çarşı-Anhängern wegen eines angeblichen Umsturzversuchs lebenslange Haft.[31] Çarşı war im Vorjahr eine der treibenden Kräfte bei den Protesten gegen den damaligen Premierminister Recep Tayyip Erdoğan am Istanbuler Taksim-Platz.[31][35] Einer ihrer Verteidiger hat den Vorgang mit folgenden Worten kommentiert: „Wenn man diese Anklageschrift liest, kann ich nicht glauben, dass das von Leuten verfasst sein soll, die das Staatsexamen bestanden haben.“ Dass sie das Kabinett Erdoğan gerne los wären, wird dagegen keineswegs bestritten und ergibt sich auch aus dem Wahlergebnis, wonach nur 15,3 Prozent der Wahlberechtigten aus dem Stadtteil Beşiktaş der Regierungspartei AKP ihre Stimme gegeben hatten.[27]

Mit der vor dem Spiel gegen Benfica Lissabon (3:3) geplanten Aktion wollten die Anhänger des türkischen Meisters gegen Rassismus protestieren und auf die Herausforderungen für schwerhörige Menschen aufmerksam machen. Rund 42.000 Fans jubelten in der Anfangsphase des Spiels rund eine Minute lange ausschließlich per Zeichensprache. Erst formten sie mit den Händen die Zeichen für „Sag Nein zum Rassismus“ und dann für „Schwarzer Adler“, das Symbol des Vereins. Besiktas holte gegen Benfica einen 0:3-Rückstand auf und sicherte sich nach einem Tor von Vincent Aboubakar in der 89. Spielminute noch einen Punkt.[36]

RivalitätenBearbeiten

Istanbul DerbysBearbeiten

Das Derby ist eines der ältesten und bekanntesten Stadtderbys der Welt. Teilnehmer sind Beşiktaş und der Lokalrivale Fenerbahçe. Die beiden Istanbuler Vereine spielen seit Beginn der Profiliga in der Türkei und gehören neben Galatasaray zu den „drei Großen“. Nicht zuletzt wegen der enormen Dominanz und des hohen Stellenwertes dieser Teams gelten die Partien zwischen den Vereinen oft als titelentscheidend. Das erste Derby zwischen den „schwarzen Adlern“ und den „gelben Kanarienvögeln“ fand im Jahr 1922 statt, welches Fenerbahçe mit 4:0 gewann. Seither wurde das Istanbuler Derby über 350-mal ausgetragen.

Das andere „Derby“ bezeichnet man die Rivalität zwischen Beşiktaş und Galatasaray. Die erste Partie zwischen beiden Vereinen wurde am 22. August 1924 während des Meisterschaftsspiels in der İstanbul Futbol Ligi ausgetragen. Beşiktaş gewann dieses Spiel mit 2:0. Beide Klubs spielten bisher über 350-mal gegeneinander.

Weitere Rivalen sind seit den 1970er Jahren Trabzonspor und Bursaspor.

EinrichtungenBearbeiten

BJK TVBearbeiten

Das am 19. April 2005 offiziell auf Sendung gegangene BJK TV war der offizielle Fernsehsender von Beşiktaş. Übertragen wurden mit dem Klub bezogene Nachrichten, Interviews und spezielle Programme.[37] Aus lizenzrechtlichen Gründen wurde der Kanal 2009 abgesetzt. Am 20. Januar 2011 wurde die Ausstrahlung auf der Digitürk-Plattform wieder aufgenommen. Ab August 2015 konnte man den Sender auch im Internet verfolgen. Am 31. August 2019 wurde der Sender geschlossen.[38]

BJK FußballschulenBearbeiten

Beşiktaş eröffnete in den letzten Jahren viele Fußballakademien, um die Nachwuchsarbeit nachhaltig zu fördern. Neben den 26 Fußballakademien in der Türkei gibt es mehrere in Europa und Afrika.

AbteilungenBearbeiten

Neben Fußball gibt es bei Beşiktaş Istanbul die folgenden Abteilungen:

Aktive Sportarten Inaktive Sportarten
Basketball (Beşiktaş Integral Forex) Hockey
Handball Bogenschießen
Volleyball Gewichtheben
Tischtennis Judo
Leichtathletik Wassersport
Boxen Billard
Ringen Reiten
Gymnastik Radsport
Motorsport Fechten
Rudern Tauziehen
E-Sports Bergsteigen
Behindertensport Schach
Bridge

HandballBearbeiten

Beşiktaş Istanbul ist türkischer Handballrekordmeister und -pokalsieger. Die Mannschaft spielt regelmäßig international.

Größte Erfolge:[39][40]

FußballBearbeiten

Kader Saison 2020/21Bearbeiten

  • Letzte Aktualisierung: 3. Februar 2021
Nr. Position Name
2 Frankreich  AB Valentin Rosier
4 Spanien  AB Francisco Montero
5 Brasilien  MF Josef de Souza Dias
7 Frankreich  MF Georges-Kévin N’Koudou
10 Turkei  MF Oğuzhan Özyakup
12 Turkei  AB Erdoğan Kaya
13 Kanada  MF Atiba Hutchinson ((C) )
14 Kamerun  ST Vincent Aboubakar
17 Kanada  ST Cyle Larin
18 Algerien  ST Rachid Ghezzal
19 Bosnien und Herzegowina  MF Ajdin Hasić
20 Turkei  MF Necip Uysal
21 Kongo Demokratische Republik  AB Fabrice N’Sakala
Nr. Position Name
22 Serbien  MF Adem Ljajić
23 Brasilien  AB Welinton
24 Kroatien  AB Domagoj Vida
26 Turkei  MF Dorukhan Toköz
28 Turkei  AB Bilal Ceylan
29 Turkei  ST Cenk Tosun
30 Turkei  TW Ersin Destanoğlu
33 Turkei  AB Rıdvan Yılmaz
43 Ghana  MF Bernard Mensah
61 Turkei  TW Emre Bilgin
70 Turkei  MF Gökhan Töre
97 Turkei  TW Utku Yuvakuran

TrainerBearbeiten

Eine Auflistung der bisherigen Trainer:[41]

(Nation) Trainer Jahre
Turkei  Şeref Bey 1911–1925
Ungarn 1918  Imre Zinger 1925–1935
Turkei  Refik Osman Top 1935–1944
England  Charles Howard 1944–1946
Turkei  Refik Osman Top 1946–1948
Italien  Giuseppe Meazza 1948–1949
Turkei  Hakkı Yeten 1949
England  Eric Keen 1949–1950
Turkei  Hakkı Yeten 1950–1951
England  Alfred Cable 1951–1952
Turkei  Sadri Usuoğlu 1952–1953
Italien  Sandro Puppo 1953–1954
Turkei  Cihat Arman 1954–1956[42][43][44][45]
Ungarn 1957  József Mészáros 1956–1957
Turkei  Eşref Bilgiç 1957
Italien  Leandro Remondini 1957–1958
Turkei  Hüseyin Saygun 1959
Ungarn 1957  András Kuttik 1959–1960
Italien  Sandro Puppo 1960–1961
Turkei  Şeref Görkey 1961
Ungarn 1957  András Kuttik 1961–1962
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Ljubiša Spajić 1962–1963
Osterreich  Ernst Melchior 1963–1964
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Ljubiša Spajić 1964–1967
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Jane Janevski 1967–1968
Bulgarien 1967  Krum Milew 1968–1969
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Milovan Ćirić 1969–1970
Rumänien 1965  Dumitru Teodorescu 1970–1971
Turkei  Gündüz Kılıç 1971–1972
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Abdulah Gegić 1972–1973
Turkei  Metin Türel 1973–1974
Deutschland  Horst Buhtz 1974–1975
Turkei  Gündüz Tekin Onay 1975–1976
Turkei  İsmet Arıkan 1977
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Miloš Milutinović 1977–1978
Turkei  Doğan Andaç 1978–1979
Turkei  Serpil Hamdi Tüzün 1979–1980
Turkei  Metin Türel 1980
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Ljubiša Spajić 1980
Turkei  Enver Katip 1980
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Đorđe Milić 1980–1983
Turkei  Vural Bora 1983–1984
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Branko Stanković 1984–1986
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik  Miloš Milutinović 1986–1987
England  Gordon Milne 1987–1993
Deutschland  Christoph Daum 1993–1996
Turkei  Rasim Kara 1996–1997
Wales  John Toshack 1997–1998
Deutschland  Karl-Heinz Feldkamp 1998–1999
Deutschland  Hans-Peter Briegel 1999–2000
Italien  Nevio Scala 2000–2001
Deutschland  Christoph Daum 2001–2002
Rumänien  Mircea Lucescu 2002–2004
Spanien  Vicente del Bosque 2004–2005
Turkei  Rıza Çalımbay 2005
Frankreich  Jean Tigana 2005–2007
Turkei  Ertuğrul Sağlam 2007–2008
Turkei  Mustafa Denizli 2008–2010
Deutschland  Bernd Schuster 2010–2011
Turkei  Tayfur Havutçu 2011
Portugal  Carlos Carvalhal 2011–2012
Turkei  Tayfur Havutçu 2012–2013
Turkei  Samet Aybaba 2012–2013
Kroatien  Slaven Bilić 2013–2015
Turkei  Şenol Güneş 2015–2019
Turkei  Abdullah Avcı 2019–2020
Turkei  Sergen Yalçın 2020–

ErfolgeBearbeiten

Vor der Ligagründung wurde in den Jahren 1957 und 1958 inoffiziell ein Wettbewerb (Federasyon Kupası) ausgerichtet, beide Spielzeiten beendete Beşiktaş Istanbul als Meister. Seit 1959 gehört die erste Mannschaft ununterbrochen der Süper Lig an. Bis heute gewann der Klub 16 Meisterschaften und wurde zehnmal türkischer Pokalsieger.

1956/57, 1957/58, 1959/60, 1965/66, 1966/67, 1981/82, 1985/86, 1989/90, 1990/91, 1991/92, 1994/95, 2002/03, 2008/09, 2015/16, 2016/17, 2020/21
1965, 1966, 1972, 1973, 1975, 1984, 1985, 1989, 1990, 1991, 1994, 1997
1974/75, 1988/89, 1989/90, 1993/94, 1997/98, 2005/06, 2006/07, 2008/09, 2010/11, 2020/21
1967, 1974, 1986, 1989, 1992, 1994, 1998, 2006
1944, 1947, 1974, 1977, 1988, 1997
1966, 1969, 1970
2000

EuropapokalbilanzBearbeiten

GesamtbilanzBearbeiten

Wettbewerb Spiele S U N T+ T-
UEFA Champions League 083 27 19 37 081 137
Europapokal der Pokalsieger 020 04 04 12 021 038
UEFA-Pokal / Europa League 121 53 24 44 189 155
Gesamt 224 84 47 94 295 330

Stand: 24. September 2020

UEFA-RankingBearbeiten

Platzierung Punkte 20/21 Gesamtpunkte
30 2.000 49.000

Stand: 8. Mai 2021[46]

RekordeBearbeiten

Bekannte ehemalige SpielerBearbeiten

PräsidentenBearbeiten

Eine chronologische Übersicht über alle Präsidenten des Vereins seit Gründung.

Amtszeit Präsident
1903–1908 Mehmet Şamil
1908–1911 Şükrü Paşa
1911–1918 Fuat Paşa
1918–1923 Fuat Balkan
1923–1924 Salih Bey
1924–1926 Ahmet Fetgeri Aşeni
1926–1928 Fuat Balkan
1928–1930 Ahmet Fetgeri Aşeni
1930–1932 Emin Şükrü Kunt
1932–1935 A. Ziya Karamürsel
1935–1938 Fuat Balkan
1938–1939 A. Ziya Karamürsel
Amtszeit Präsident
1939–1941 Yusuf Ziya Erdem
1941–1942 A. Ziya Karamürsel
1942–1950 A. Ziya Kozanoğlu
1950–1950 Ekrem Amaç
1950–1952 Salih Fuat Keçeci
1952–1955 Abdullah Ziya Kozanoğlu
1955–1956 Tahir Söğütlü
1956–1957 Danyal Akbel
1957–1957 Ferhat Nasır
1957–1958 Nuri Togay
1958–1958 Enver Kaya
1959–1960 Nuri Togay
Amtszeit Präsident
1960–1963 Hakkı Yeten
1963–1964 Selahattin Akel
1964–1966 Hakkı Yeten
1966–1967 Hasan Salman
1967–1968 Hakkı Yeten
1968–1969 Talat Asal
1969–1970 Rüştü Erkuş
1970–1970 Nuri Togay
1970–1971 Agasi Şen
1971–1972 Himmet Ünlü
1972–1973 Şekip Okçuoğlu
1973–1977 Mehmet Üstünkaya
Amtszeit Präsident
1977–1979 Gazi Akınal
1979–1979 Hüseyin Cevahir
1979–1980 Gazi Akınal
1980–1981 Rıza Kumruoğlu
1981–1984 Mehmet Üstünkaya
1984–2000 Süleyman Seba
2000–2004 Serdar Bilgili
2004–2012 Yıldırım Demirören
2012–2019 Fikret Orman
Seit 2019 Ahmet Nur Çebi

LiteraturBearbeiten

AudioBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Beşiktaş Istanbul – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. [1]
  2. Offizielle Vereinshomepage (Memento vom 16. August 2011 im Internet Archive)
  3. Offizielle Vereinshomepage (Memento vom 16. August 2011 im Internet Archive)
  4. (Memento vom 21. Mai 2016 im Internet Archive)
  5. RENKLERİMİZ VE İLK ROZETİMİZ (Memento vom 22. Mai 2006 im Internet Archive)
  6. bjk.com.tr
  7. bjk.com.tr
  8. [2]
  9. Inanamiyoruz! Gözalti Karari! karakartal.com, 12. Juli 2011, abgerufen am 28. Juni 2013 (türkisch).
  10. Beşiktaş Carvalhal’a emanet. karakartal.com, 2. August 2011, abgerufen am 28. Juni 2013 (türkisch).
  11. Bilic Trainer von Besiktas. Meldung auf sport1.de vom 26. Juni 2013. Abgerufen am 26. Juni 2013.
  12. UEFA verhängt drastische Strafe über Besiktas Istanbul abgerufen am 30. Mai 2012.
  13. Besiktas aus der Europa League ausgeschlossen, kicker, abgerufen am 30. Mai 2012.
  14. 1Lig.de: Besiktas – Ugur Boral kommt und CAS weist Klage ab! vom 8. Juli 2012 auf 1Lig.de
  15. 1Lig.de: Fabian Ernst, Simao und Ricardo Quaresma sollen gehen! vom 16. Juli 2012 auf 1Lig.de
  16. Besiktas und Fenerbahce gesperrt. Meldung auf sport1.de vom 25. Juni 2013. Abgerufen am 25. Juni 2013.
  17. tagesschau.de: Türkische Metropole: 38 Tote bei Doppelanschlag in Istanbul Artikel vom 11. Dezember 2016.
  18. Pick of the week. UEFA.com, 18. September 2009, abgerufen am 28. Juni 2013.
  19. gazetefutbol.com
  20. The top ten football stadiums, Times Online vom 9. August 2009.
  21. sportal.de: Besiktas Istanbul siegt im letzten Spiel im Inönü-Stadion gegen Genclerbirligi vom 11. Mai 2013.
  22. StadionWelt: Abschied von Inönü-Stadion vom 13. Mai 2013.
  23. LIGABlatt: Das Logo der neuen Vodafone Arena vom 20. Dezember 2013.
  24. deutsch-tuerkische-nachrichten.de
  25. stadiumdb.com
  26. a b c Ralf Heck: Çarşı – Wir sind gegen Alles. Blickfang Ultra 29, abgerufen am 2. August 2017.
  27. a b Deniz Yücel (Die Welt): Deshalb droht 35 Fußballfans lebenslange Haft (Artikel vom 26. Juni 2015)
  28. Beşiktaş-Fans stellen mit 141 Dezibel neuen Weltrekord auf! In: ligablatt.de. 11. Mai 2013, abgerufen am 9. März 2017.
  29. Çarşı Nedir, Ne Değildir
  30. a b CNN Türk vom 28. Mai 2008
  31. a b c d Ralf Heck: Zwischen Eigentor und Aufstand: Ultras in den gegenwärtigen Revolten. In: Kosmoprolet 4. Abgerufen am 2. August 2017.
  32. İsmet Berkan: Çarşı, savaşa karşı. radikal.com.tr, 17. Februar 2003, archiviert vom Original am 22. Februar 2014; abgerufen am 28. Juni 2013 (türkisch).
  33. NTV-MSNBC vom 28. Mai 2008 (Memento vom 23. Februar 2012 im Internet Archive)
  34. Milliyet vom 28. Mai 2008 (Memento vom 19. August 2010 im Internet Archive)
  35. Carsi-Fans droht lebenslange haft
  36. Sport1.de: Champions League: Fans von Besiktas Istanbul jubeln lautlos. In: Sport1.de. (sport1.de [abgerufen am 5. Dezember 2016]).
  37. BEŞİKTAŞ TELEVİZYON YAYINCILIK A.Ş.
  38. BJK TV resmen kapandı! (BJK TV offiziell geschlossen) (tr.)
  39. handballdaten.de Titelträger Türkei abgerufen am 19. Februar 2014.
  40. www.eurohandball.com Vereinsprofil: Beşiktaş Istanbul abgerufen am 19. Februar 2014.
  41. TEKNİK DİREKTÖRLERİMİZ (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive) Beşiktaş JK
  42. 30. Dezember 1954, Milliyet, S. 8: „Cihat Beşiktaş'da antrenör oldu…“
  43. 12. August 1955, Milliyet, S. 8.
  44. 5. Mai 1955, Milliyet, S. 8.
  45. 11. Oktober 1955, Milliyet, S. 6.
  46. UEFA-Rangliste – Klub-Koeffizienten. In: uefa.com. 14. Dezember 2018, abgerufen am 31. Dezember 2018.