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PAOK Thessaloniki (Fußball)

griechischer Fußballverein

PAOK Thessaloniki (griechisch ΠΑΟΚ, auch P.A.O.K., Akronym von Panthessalonikischer Sportklub der Konstantinopler, griechisch Πανθεσσαλονίκειος Αθλητικός Όμιλος Κωνσταντινουπολιτών Panthessalonikeios Athlitikos Omilos Konstantinoupoliton), auch bekannt als PAOK Saloniki, ist ein Fußballverein aus Thessaloniki. Die Mannschaft wurde im Jahr 1926 von vertriebenen Griechen aus Konstantinopel gegründet. PAOK F.C. ist eine der drei Mannschaften, die nie in die 2. Liga abgestiegen sind, und demnach immer in der ersten griechischen Spielklasse gespielt haben.

PAOK Saloniki
Vereinswappen von PAOK
Basisdaten
Name Panthessalonikeios Athlitikos
Omilos Konstantinoupoliton
Sitz Thessaloniki, Griechenland
Gründung 1926
Farben Schwarz und Weiß
Präsident Ivan Savvidis
Website paokfc.gr
Erste Mannschaft
Cheftrainer Răzvan Lucescu
Spielstätte Toumba Stadion
Plätze 28.701
Liga Super League
2018/19 1. Platz (Meister)
Heim
Auswärts
Alternativ

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Die Gründerjahre (1926–1958)Bearbeiten

 
Einer der ersten Mannschaften des PAOK F.C. aus dem Jahre 1926

Die Anfänge (1926–1948) PAOK Thessaloniki versteht sich als Nachfolge des bereits 1875 im Istanbuler Stadtteil Pera gegründeten Vereins Hermes Club Pera (gr.: Ερμής), der seine Aktivität als Folge der Griechenverfolgungen und damit verbundener Vertreibungen nach dem Griechisch-Türkischen Krieg einstellen musste.[1] Die Vertriebenen gründeten in Thessaloniki den Verein P.A.O.K. am 20. April 1926. Emblem der Mannschaft ist der Doppelkopf-Adler, das Hauswappen des Byzantinischen Reiches. Allerdings hat dieser, aus Trauer über den Verlust der Heimat, die Flügel angelegt. Die Vereinsfarbe Schwarz steht für ebendiese Trauer, das Weiß für die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Das erste Wappen des Vereins war ein vierblättriges Kleeblatt. Auf jedem einzelnen Kleeblatt stand jeweils ein Buchstabe des Vereins, welches durch ein Hufeisen eingefasst war. Erst nach der Fusion mit AEK Thessaloniki im Jahr 1929 bekam der Verein den Doppelkopf-Adler. Der erste Präsident des Vereins war Triantafilos Triantafillidis. PAOK spielte sein erstes inoffizielles Spiel am 4. Mai 1926 im Thermaikos Stadion, und gewann gegen Megas Alexandros Thessaloniki mit 2:1. Das erste offizielle Spiel fand am 12. Dezember 1926 statt. Nea Genea konnte mit 3:1 geschlagen werden. In der Saison 1930/31 debütierte PAOK in der Pan-Hellenischen Meisterschaft und spielte das erste Mal gegen Olympiakos Piräus. Am Ende der Saison stand man auf dem 5. Platz. Im Jahr 1937 gewann der Klub seine erste Trophäe. Der Verein holte die erste Thessaloniki-Stadtmeisterschaft und qualifizierte sich in Folge dessen für die Griechische Meisterschaft, welche mit dem zweiten Platz beendet wurde.

 
Konstantinos Andreadis war der erste Trainer von PAOK F.C.

Der erste Trainer Konstantinos "Kostas" Andreadis saß fünf Jahre auf der Trainerbank, wofür er jedoch keine finanzielle Gegenleistung erhielt.[2]

Der erste Spielführer des Vereins war Michalis Ventourelis.

Der erste ausländische Spieler war ein Franzose Namens Raymond Etienne, der gleichzeitig der erste Profi des Klubs und damit ganz Griechenlands war. Am 5. September 1928 unterschrieb er als erster Fußballer in Griechenland einen Profivertrag, der ihm ein Gehalt von 4.000 Drachmen einbrachte. Sein erstes Spiel für PAOK F.C. absolvierte Etienne am 15. November 1928 gegen Thermaikos, bei welchem er zwei Tore zum Sieg beisteuerte. Insgesamt spielte Etienne sechs Jahre für den Klub und erzielte einen Rekord von 38 geschossenen Toren in 44 Spielen.[3]

Der erste ausländische Trainer des Vereins war der Österreicher Rudolf Gassner, der die Mannschaft in der Saison 1931/32 trainierte.[4]

 
Die Meistermannschaft der Thessaloniki -Stadtmeisterschaft der Saison 1936/37

Die Thessaloniki-Stadtmeisterschaften (1948–1958)

Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden die ersten Jugendabteilungen und der Verein konnte zusätzliche Qualität durch Transfers gewinnen. Dies führte zu vier Thessaloniki-Fußballmeisterschaften in den 1950er-Jahren. Da der Fußballsport noch lokal organisiert war, zählte die Stadtmeisterschaft von Thessaloniki als ein großer Erfolg.

Bis 1955 konnte sich der Klub insgesamt dreimal für das Finale des griechischen Pokals qualifizieren. In allen drei Spielen konnte PAOK das Spiel jedoch nicht für sich entscheiden. Das erste Finale um den griechischen Pokal bestritt PAOK gegen AEK Athen 1939 im Nikos-Goumas-Stadion. Es ging zwar 1:2 verloren, jedoch zeigen Fotos und Berichte der Zeit, dass der Fußball als Spiel und weniger als kommerzialisiertes Ereignis wahrgenommen wurde. Spieler und Funktionäre umarmten sich nach dem Finale, und führten, im Gegensatz zu späteren Zeiten, ein freundschaftliches Verhältnis.

Die Epoche des Georgios Koudas (1958–1985)Bearbeiten

 
Kapitän und Legende des Vereins, Georgios Koudas

Georgios Pantelakis (1960 – 1971 & 1975–1984)

Von 1960 bis 1971 übte Georgios Pantelakis das Amt des sogenannten Generalsekretärs im Vorstand aus, eine Funktion welche heute mit der eines Sportdirektors verglichen werden kann. Er konnte erfolgreich verhindern, dass Olympiakos Piräus Koudas verpflichtete. Seine Aussage "Ich mag vielleicht im Gyaros (Verbannungs- und Gefängnisinsel während der Jahre der Militärjunta) landen, aber Koudas wird nicht bei Olympiakos spielen", ging in die Vereinsgeschichte ein.[5]

Von 1975 bis 1984 war er schließlich Präsident des Klubs. Am 1. August 1984 wurde er abgewählt. Sein Präsidentenamt übernahm Petros Kalafatis.[6]

Das erfolgreiche Siebziger Team

Die Koudas Epoche ist als Etablierung und Schaffung von Prestige gekennzeichnet. Georgios Koudas unterschrieb 1958 bereits im Alter von 12 Jahren einen Vertrag über 5 Jahre.[7] Schließlich konnte Koudas 1963 mit nur 17 Jahren in der ersten Mannschaft debütieren. Nicht nur nationale Titel und erfolgreiche Platzierungen in der Meisterschaft in den 1970er Jahren, sondern auch die Teilnahmen an den europäischen Wettbewerben bewirkten, dass PAOK national sowie international Bekanntheit erlangte.[6] Der Kapitän prägte den Klub und half ihm einige Erfolge einzufahren. Als Pokalsieger im Jahr 1972 konnte PAOK F.C. den Football Cup of Greater Greece im Folgejahr für sich sichern, der zwischen den Spitzenteams bzw. den Pokalsiegern aus Griechenland und Zypern ausgetragen wurde. In Hin- und Rückspiel konnte man gegen Omonia Nikosia gewinnen. Die Meisterschaft sicherten sich Koudas und sein Team im Jahr 1976.

Koudas als Popkultur Phänomen

Wegen seiner Führungsqualitäten als Kapitän wurde Koudas von den Anhängern des Klubs auch als Alexander der Große (Μεγαλέξανδρο) bezeichnet.[7] Eine andere weit verbreitete Bezeichnung war Reh des Nordens (gr.: Ζαρκάδι του Βορρά).

Am 18.04.1973 entstand in einem Pokalspiel gegen Panathinaikos das "Koudas Foto", welches oft sinnbildlich für das Talent und die Spielweise des Kapitäns verstanden wird und stellvertretend für die damalige Dominanz des Teams steht. In der 34.Spielminute dribbelte sich der Kapitän im Mittelfeld an Anthimons Kapsis vorbei, welcher sich von hinten an Koudas klammerte, um ihn zu Fall zu bringen und den Konter zu verhindern. Koudas sagte später, dass das Fair Play des Verteidigers, welcher ihn mit den Händen statt mit einer Grätsche stoppte, eine Ode an die Fairness sei. Des Weiteren lobte er den Fotografen Michaelis Papous und beschrieb die Partie als ein Spiel der Überraschungen und einen verdienten Sieg. Verteidiger Anthimos Kapsis, erklärte, dass er Respekt vor Koudas hatte und ihn nicht verletzen wollte. Im Anschluss half er Koudas unter Applaus der Zuschauer wieder auf die Beine. Das Foto wurde bereits zu seiner Zeit oft auf Titelseiten und Postern abgebildet.[8] Ein weiteres Beispiel für die Präsenz Koudas' in der damaligen griechischen Popkultur ist das Lied des Komponisten und Liedermachers Manolis Rasoulis, welcher in einem Lied mit dem Titel "Πότε Βούδας,πότε Κούδας" (deutsch: Pote Woudas, pote Koudas) in einer seiner Strophen sagt: "Manchmal Buddha, manchmal Koudas, manchmal Jesus und Judas". Der Liedermacher lebte in der Nähe des Toumba-Stadions und besuchte die Spiele von PAOK.[9]

Georgios Koudas beendete 1984 seine aktive Laufbahn. Damit war er über 25 Jahre im Verein und prägte zwei Generationen an Fußballern.

Unruhige Zeiten und der Batatoudis-Plan (1986–2003)Bearbeiten

Unbeständige Zeiten (1986–1996)

Die Zeit zwischen der letzten Meisterschaft 1985 und dem Einstieg von Georgios Batatoudis im Jahr 1996 als Präsident von PAOK war unbeständig und wechselhaft. Man konnte sich zwar einige Male für den europäischen Wettbewerb qualifizieren, jedoch gab es häufig Probleme in den Führungsetagen und Gewalt durch die eigenen Fans im Stadion. Thomas Voulinos übernahm im April 1989 die Leitung des Klubs und wurde Nachfolger in der Präsidentschaft von Ioannis Dedeoglou.[6] Er setzte den Niederländer Rob Jakobs als neuen Trainer ein und verstärkte den Kader mit Georgios Mitsibonas sowie dem Ägypter Tolba Magdy, welcher gleichzeitig der erste afrikanische Spieler in der Geschichte des Klubs war.[10] Die Unruhen rund um Thomas Voulinos übertrugen sich auch auf den Platz und die Fans und Erfolge blieben dadurch aus. Ein Beispiel ist das Spiel im Jahr 1992/93 gegen Paris St.Germain, bei dem die Gewalt der Fans einen Spielabbruch auslöste.[11]

Die Ära Batatoudis (1996–2003)

Im Jahr 1996 übernahm dann der aus dem Evros stammende Unternehmer[12], Georgios Batatoudis, der später von den Anhängern liebevoll Batman genannt wurde, den Klub und versuchte ihn zu stabilisieren, was ihm vor allem durch Spielertransfers und Teamführung gelang. Er verpflichtete Spieler wie Percy Olivares, Zisis Vryzas, Spiros Marangos und Konstantinos Frantzeskos.[6] Batatoudis fuhr bald danach die ersten Erfolge ein. In der 1. Runde des UEFA-Pokals 1997/98 konnte man Arsenal London eliminieren.[13] Später verpflichtete Trainer wie Arie Haan und Oleh Blochin konnten Erfahrung mitbringen, die die Spieler nutzten. In der Transferperiode des Sommers 1999 holte Batatoudis, ohne sich mit der sportlichen Führung um den Trainer Arie Haan abzusprechen, Nikos Frousos und Ionikos Nikea an. Im gleichen Zug verpflichtete der damalige Inhaber des Klubs Stylianos Venetidis, von Xanthi FC für 230 Millionen griechische Drachmen, um ihn einige Jahre später gewinnbringend an Olympiakos Piräus weiterzuverkaufen. Mit den Verpflichtungen von Omari Tetradze, dem Australier Ante Covic und Georgios Georgiadis von Newcastle United, in dessen Verpflichtung Arie Haan eine wichtige Rolle spielte, vollendete Batatoudis seinen Plan der qualitativen Kadererweiterung und stellte die Weichen für die späteren nationale Erfolge.[14]

In der Saison 2000/01 gelang der Gewinn des griechischen Pokals. Man schlug den Erzrivalen Olympiakos Piräus mit 4:2 in Athen und konnte nun nach mehr als 15 Jahren erstmals wieder einen bedeutenden Erfolg einfahren. Nach dem erneuten Gewinn des Pokals in der Saison 2002/03 sah sich der Präsident gezwungen, die Anteile am Klub zu verkaufen, und übergab diese zusammen mit dem Amt als Präsident Ioannis Goumenos.[15]

Über Goumenos zu den Zagorakis-Jahren (2003–2012)Bearbeiten

 
Theodoros Zagorakis als Präsident des Klubs von 2007–2012
 
Zlatan Muslimovic als PAOK Spieler

Die Übergangsjahre (2003–2007)

Goumenos übernahm bereits einen Schuldenstand von 11 Millionen Euro , den er in den Jahren seines Wirkens auf über 30 Millionen Euro verdreifachte. Seine finanzielle Möglichkeiten, um den Klub zu unterhalten, waren nicht ausreichend. Die Suche nach einem finanzstarken Investor verlief erfolglos.[16] Erst die Rückkehr des Hoffnungsträgers Theodoros Zagorakis als Spieler führte den Klub nach langer Zeit der Stagnation in stabile Verhältnisse.[6]

Die Stabilisierung unter Zagorakis (2007–2012)

 
Pablo Contreras im PAOK Trikot

Im Jahr 2007 übernahm Theodoros Zagorakis als „Helfer in der Not“ die Präsidentschaft des Klubs und verfasste einen Plan zum Schuldenabbau sowie der sportlichen Weiterentwicklung. In seiner ersten Positionierung verkündete Zagorakis: "Ich will dem Klub jetzt aus einer anderen Position als bislang, aber weiterhin mit vollster Hingabe dienen".[17]

Ziel war es, den Klub aus den Schulden zu bekommen und ihn in den europäischen Plätzen zu etablieren. Diesen Plan nannte er „Den Drei-Jahres-Plan“ und appellierte zugleich an die Fans von PAOK, den Verein zu unterstützen.[18] Im ersten Jahr seiner Präsidentschaft verpflichtete er Fernando Santos, den er schon aus seiner Zeit beim Ligarivalen A.E.K. Athen kannte. In der Sommertransferperiode des Jahres 2008 bereitete Zagorakis die Planung des Kaders so vor, dass erfahrene Profis, die dem Klub sportlich weiterhelfen konnten, verpflichtet wurden. Mit Spielern wie Pablo Garcia, Zlatan Muslimovic, Sérgio Conceição und Pablo Contreras konnte PAOK in der Saison 2008/09 den 2. Platz der Super League erreichen.[6] In der Folgesaison wurden weitere Spieler wie Vitolo und Bruno Cirillo verpflichtet, um den Kader mehr in der Tiefe zu besetzen. Die finanzielle Situation begann sich durch Sponsoren, die Teilnahme an europäischen Wettbewerben sowie Spielerverkäufe langsam zu verbessern.

Die Ära Ivan Savvidis (seit 2012)Bearbeiten

 
Der Russisch-griechische Unternehmer Ivan Savvidis ist der Eigentümer des Klubs seit 2012
Konsolidierung und Aufschwung (2012 bis 2016)

Der griechisch-russische Unternehmer Ivan Savvidis übernahm im Sommer 2012 nach langwierigen Verhandlungen die Mehrheit der Anteile.[6] Er investierte direkt 10 Millionen Euro und gewährte dem Verein darüber hinaus ein Darlehen in Höhe von 2 Millionen Euro. Unter seiner Führung wurden die Spiel- und Stadionverhältnisse verbessert, als auch strukturelle Veränderungen getätigt. Das Emblem des Vereins wurde überarbeitet und dem digitalen Zeitalter angepasst. Auch der Mannschaftsbus wurde modernisiert. Im Toumba-Stadium wurde der V.I.P. Bereich mit Logen versehen und sowohl der ganze Umkleidetrakt, als auch der in die Jahre gekommenen Innenraum des Stadions wurde modernisiert und aufgerüstet.[6] Im Jahr 2015 profitierten Savvidis und der Klub von einem Gesetz der Regierung, wodurch die Zinsbelastungen alter Schulden erlassen wurden. Savvidis konnte die anfänglichen 11 Millionen Euro an Verbindlichkeiten direkt tilgen und den Klub somit schuldenfrei machen. Dadurch bekam der Verein mehr Freiräume für die Kaderplanung der Mannschaft[19] und in der Saison 2015/16 konnten Transfers in Höhe von ca. 7 Millionen Euro getätigt werden.[20]

 
Der PAOK F.C Mannschaftsbus mit neuem Emblem aus dem Jahr 2014
Der Kampf um Titel und Meisterschaften (seit 2017)

In den beiden folgenden Spielzeiten wurde der Kader in Qualität und Breite verstärkt, so dass mit dem Sieg im griechischen Pokalwettbewerb 2016/17 der erste Erfolg unter Savvidis eingefahren werden konnte. Nach dem Weggang von Vladimir Ivić verpflichtete der Sportdirektor Ľuboš Micheľ im Juni 2017 den Serben Aleksandar Stanojevic als neuen Trainer.[21] Nach nur 57 Tagen wurde Stanojevic jedoch beurlaubt und durch den Rumänen Răzvan Lucescu ersetzt, der bereits vor der Verpflichtung von Stanojevic im Verein als möglicher Kandidat gehandelt worden war.[22] Im März 2018 sorgte Savvidis für Aufsehen, als er im Spiel gegen AEK Athen in der 89. Minuten nach einem nicht gegebenen Abseitstor seiner Mannschaft mit einer Pistole am Gürtel auf das Spielfeld lief, den Schiedsrichter bedrohte und so für einen Abbruch der Partie sorgte.[23] Hierfür wurde er zu einer Geldstrafe und drei Jahren Stadionverbot verurteilt. PAOK wurde mit Punktabzügen bestraft: drei Punkte in der laufenden Meisterschaft, zwei Punkte in der kommenden Saison 2018/19. Am Ende der Spielzeit 2017/18 stand PAOK letztendlich auf den zweiten Platz der Liga und konnte zum zweiten Mal in Folge den griechischen Pokal gewinnen. Im Olympiastadion Athen gewann der Klub das Finale gegen den AEK Athen mit 2:0 und konnte somit die Saison trotz der verpassten Meisterschaft noch erfolgreich abschließen.[24] In der Saison 2018/19 wurde der Kader weiter verbessert. Man konnte sich die Dienste des schwedischen Nationalspielers Pontus Wernbloom sichern und tätigte in der Winterpause mit der Verpflichtung des Isländers Sverrir Ingi Ingason den bis dato teuersten Einkauf in der Geschichte des Klubs. Weiter wurde die erfahrene Mannschaft um Kapitän Vieirinha durch die Leihe des Portugiesen Sergio Oliveira und Eingliederung von Talenten wie Chuba Akpom, Karol Swiderski und Leo Jaba in Hinblick auf die laufende Meisterschaft verstärkt. Daraus resultierte die erste Meisterschaft nach 34 Jahren. Einen Spieltag vor Ende der regulären Spielzeit sicherte sich PAOK im Spiel gegen Levadiakos die Meisterschaft mit einem 5:0-Sieg. Die anschließende Meisterfeier im Stadion wurde mit einer Pyroshow und Lichtshow durchgeführt, und mit einem Autokorso durch die Stadt friedlich fortgesetzt.[25] Da man zu Beginn der Spielzeit mit 2 Punkten Abzug starten musste, und ungeschlagen Meister geworden ist, wird es als die bis dato beste Mannschaftsleistung eines Klubs in der Geschichte der Super League eingehen.Damit hat PAOK den Rekord aus dem Jahr 1964, wo Panathinaikos Athen unbesiegt Meister wurde nicht nur eingestellt, sondern übertroffen, da man im Gesamtergebnis 26 Siege und 4 Untenschieden ausweisen konnte, wobei der bisherige Rekordhalter Panathinaikos, in der Saison 1963/64 24 Siege und 6 Unentschieden aufweisen konnte.[26] Das Pokalfinale bestritt man erneut und zum dritten Mal in Folge gegen AEK Athen.Durch einen Treffer von Chuba Akpom konnte man den dritten Pokalsieg in Folge feiern und damit das erste Double der Vereinsgeschichte sichern.[27] Damit ist das Team der Saison 2018/19 das erfolgreichste der Klubgeschichte.

Erfolge/TitelBearbeiten

Europäische WettbewerbeBearbeiten

Messestädte-Pokal (Coupe des Villes de foire)Bearbeiten

In den Jahren 1965/66, 1967/68 und 1970/71 nahm PAOK am Coupe des villes de foire teil.

Bei allen drei Teilnahmen schied der Klub jedoch bereits in der ersten Runde aus: 1965 wurde man vom Wiener Sport-Club bezwungen, 1967 unterlag man zweimal dem RFC Lüttich und im Jahr 1970 musste man sich Dynamo Bukarest geschlagen geben.

Europapokal der PokalsiegerBearbeiten

Die erste Teilnahme als Vertreter des griechischen Pokalwettbewerbs erfolgte in der Saison 1972/73. Dort schied man gegen Rapid Wien nach zwei Unentschieden aus. Das Hinspiel fand am 13. September 1972 in Wien statt, und endete 0:0, das Rückspiel 14 Tage später endete 2:2. Anhand der geschossenen Auswärtstore kam Wien eine Runde weiter. Die zweite Teilnahme in der Saison 1973/74 verlief erfolgreicher. Hier musste PAOK gegen Legia Warschau antreten und erspielte sich auswärts ein 1:1 Unentschieden. Das Rückspiel in Thessaloniki wurde mit 1:0 gewonnen und zum ersten Mal die zweite Runde im Wettbewerb erreicht. Dort traf man auf Olympique Lyon, gegen die man am 24. Oktober 1973 auswärts ein 3:3 schaffte. Im Rückspiel siegte PAOK zuhause mit 4:0, was den Einzug ins Viertelfinale des Wettbewerbs bedeutete. Am 13. März 1973 verlor man gegen den AC Mailand 3:0 im Giuseppe-Meazza-Stadion. Das Rückspiel endete 2:2 und PAOK schied aus dem Turnier aus.

In der Folgesaison 1974/75 spielte PAOK in der ersten Runde des Wettbewerbs gegen FK Roter Stern Belgrad. Das Heimspiel wurde mit 1:0 gewonnen, das Rückspiel ging jedoch mit 0:2 in der Nachspielzeit verloren. In der Saison 1977/78 erfolgte die vierte Teilnahme. In der ersten Runde der Saison 1977/78 wurde Zagłębie Sosnowiec zweimal mit 2:0 besiegt. In der zweiten Runde schied PAOK nach einer 3:0-Niederlage im Hinspiel und einem 2:1-Sieg im Rückspiel gegen den dänischen Verein Vejle BK aus. 1978/79 gewann PAOK zwar das Heimspiel gegen Servette FC Genf mit 2:0, verlor jedoch in der Schweiz mit 4:0 und schied aus. In der Saison 1981/82 hieß der Gegner Eintracht Frankfurt, gegen den man im Waldstadion mit 2:0 verlor. PAOK konnte aber das Rückspiel 2:0 gewinnen, somit kam es zur Entscheidung im Elfmeterschießen, welches die Griechen mit einem Endergebnis von 4:5 n. E. verloren.

UEFA-PokalBearbeiten

1975–1990

Die erste Teilnahme am UEFA Cup erfolgte in der Saison 1975/76 gegen den F.C. Barcelona. Unter der Führung von der ungarischen Trainerlegende Gyula Lorant und vor einer Kulisse von ca. 45.000 Zuschauern im Toumba Stadion besiegte PAOK Barcelona um Johan Cruyff mit 1:0. Das Rückspiel ging jedoch verloren.[28][29] In der Saison 1982/83 schied man erneut in der ersten Runde gegen den französischen FC Sochaux-Montbeliard aus.

Im Folgejahr wurde der PAOK F.C. gegen den FC Bayern München gelost und musste gegen die damalige Starmannschaft um Klaus Augenthaler, Sören Lerby und Karl-Heinz Rummenigge antreten. Im Hinspiel am 19. Oktober 1983 konnte im Toumba-Stadion ein 0:0 errungen werden. Das Rückspielgin in die Geschichtsbücher ein, als man am 2. November 1983 im Münchner Olympiastadion ebenfalls ein 0:0 erreichte und sich erst nach einem dramatischen Elfmeterschießen mit 9:8 geschlagen geben musste.[30]

In der Saison 1988/89 unterlag man Diego Armando Maradona mit seinem SSC Neapel im Hinspiel in Neapel nur knapp mit 1:0. Das Rückspiel fand am 21. September 1988 statt und endete mit einem 1:1 Unentschieden, was durchaus als Erfolg gewertet werden konnte.[28][30]

1990–2000

In der Saison 1990/91 traf der PAOK F.C. auf den F.C. Sevilla, welcher sich am Ende im Elfmeterschießen gegen PAOK mit einem 3:4 durchsetzen konnte.[28] In der Saison 1991/92 spiele PAOK dann gegen die belgische Mannschaft KV Mechelen, die er in der ersten Runde schlagen konnte und somit in die zweite Runde des UEFA Pokals einzog. Dort schied man allerdings gegen Tirol Innsbruck aus.[28]

Eine schwarze Stunde der Klubgeschichte folgt im Jahr 1992/93 gegen Paris St. Germain, wo man das Hinspiel gegen George Weah, David Ginola und Co ab der 63. Minute zu zehnt spielen musste und 2:0 verlor. Im Rückspiel musste das Spiel aufgrund schwerer Ausschreitungen abgebrochen wierden. PAOK erhielt eine Strafe der UEFA, woraufhin den Klub zwei Jahre von der Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen wurde. Das Spiel wurde mit 0:3 für Paris gewertet. Die nächste Teilnahme konnte erst in der Saison 1997/98 erfolgen.[28][30]

Dort musste der Klub in der Qualifikationsrunde gegen Sparta Trnava spielen. Im Hinspiel konnte die Mannschaft nach einer Roten Karte gegen Spyros Marangos einen 0:3 Rückstand zu einem 5:3 drehen Im Rückspiel traf Theodoros Zagorakis zum 0:1-Endstand, der PAOK nach längerer Abstinenz wieder in die erste Runde einziehen ließ.[30]

Dort traf man auf den F.C. Arsenal London mit Trainer Arsen Wenger. Am 16. September 1997 gewann PAOK das Hinspiel im Toumba Stadion mit 1:0 durch ein Tor von Kostas Frantzeskos. Im Rückspiel erreichte PAOK am 30. September 1997 im Arsenal Stadium dank eines Treffers von Zysis Vryzas in den letzten Minuten des Spiels ein 1:1 Unentschieden. So kam der Klub eine Runde weiter.[28] In der 2. Runde des UEFA Pokals schied man unter dem Trainer Angelos Anastasiadis gegen Athletico Madrid nach zwei torreichen Spielen aus.

In der Saison 1998/99 war nach der ersten Runde gegen die Glasgow Rangers Schluss.[28] In der Saison 1999/2000 kam es zum höchsten Sieg im UEFA-Pokal sowie in der Geschichte des Klubs. Man gewann in der ersten Runde gegen Lokomotive Tiflismit 7:0. schied dann allerdings gegen Benfica Lissabon in der zweiten Runde aus.[30]

2000–2006

In der Folgesaison konnte man bis zur dritten Runde des Wettbewerbs vorstoßen, indem man Beitar Jerusalem sowie Udinese Calcio in den ersten beiden Runden besiegte. In der dritten Runde muss man sich dann gegen den PSV Eindhoven geschlagen geben. Von 2001 bis 2003 erreichte man stets die 3. Runde des Wettbewerbs.

Im Sommer 2005 kam der „verlorene Sohn“ von PAOK, Theodoros Zagorakis (Kapitän der griechischen Nationalmannschaft beim Europameisterschaftstitel der Griechen in der EM 2004), aus Italien vom FC Bologna zurück, um in Thessaloniki seine Karriere fortzusetzen und ebenda zu beenden. Dieser erlebte die letzte UEFA-Cup-Saison, da der Wettbewerb im Folgejahr zur Europa League reformiert wurde. Zagorakis erreichte mit seinem Team in der Saison 2005/06 die Gruppenphase, wurde jedoch Vierter der Gruppe und verabschiedet sich aus dem UEFA Pokal Wettbewerb, welcher ihn über all die Jahre viel Anerkennung und zu großen Momenten der Klubgeschichte verhalf.[30]

UEFA Europa LeagueBearbeiten

Die erste Teilnahme an der UEFA Europa League war für PAOK im Jahr 2009/2010, in der man sich in der Play-Off Runde gegen den SC Heerenveen geschlagen geben musste.

 
PAOK F.C. in der Europa League gegen ZSKA Moskau in der Runde der besten 32 Teams

Nachdem man sich in der Saison 2010/11 nicht für die Champions League qualifizieren konnte, gewann man in den Play-Offs zur Europa League gegen Fenerbahçe Istanbul, zog PAOK in die Gruppenphase der UEFA Europa League ein. Dort wurde hinter dem FC Villarreal und vor Dinamo Zagreb sowie dem FC Brügge der zweite Tabellenplatz erreicht. Gegen ZSKA Moskau war dann in der Zwischenrunde Schluss.[30]

2011/12 begann die Mannschaft nach Platz 4 in der Meisterschaft und Platz 2 in den Super League Play-Offs in der Europa League-Qualifikationsrunde, wo PAOK gegen Vålerenga Oslo (Qualifikationsrunde 3) und Karpaty Lemberg (Play-offs) gewann und sich die erneute Teilnahme sicherte. Die Gruppenphase beendete die Mannschaft als Gruppensieger. verlor dann aber gegen Udinese Calcio.

In der Saison 2012/13 nahm PAOK nicht an der Gruppenphase der UEFA Europa League teil, da das Team in der Play-Off-Runde mit 2:1 und 0:3 am SK Rapid Wien scheiterte.[30] In der Saison 2013/14 qualifizierte man sich direkt für die Gruppenphase und musste nicht über die dritte Qualifikationsrunde gehen. PAOK erreichte erneut die Runde der 32 besten Teams, wo man sich jedoch Benfica Lissabon geschlagen geben musste.

In der Folgesaison kam man nicht über die Gruppenphase hinaus und schied vorzeitig aus. 2015/16 ging man durch die zweite und dritte Qualifikationsrunde bevor man in der Gruppe zu FK Gabala, Krasnodar sowie Borussia Dortmund gelost wurde. Man erreichte nicht die nächste Runde, konnte aber ein Achtungserfolg gegen Dortmund erringen, indem man einen 0:1-Auswärtssieg im Westfalenstadion erreichen konnte.[31]

In der Saison 2016/17 und nach dem ausscheiden aus der Champions League Qualifikation erreichte man nach dem Sieg gegen Dynamo Tiflis die Gruppenphase der Europa League. Man konnte sich als Zweiter hinter dem AC Florenz für die nächste Runde qualifizieren. In der Runde der besten 16 verlor PAOK jedoch gegen den Rivalen FC Schalke 04 im Hinspiel, und schied im Rückspiel in der Veltins Arena mit einem 1:1 aus.

Ein Jahr später, 2017/18, traf man in der ersten Qualifikationsrunde auf Olympik Donetsk, die man in zwei Spielen besiegen konnte. In der nächsten Qualifikationsrunde und nach dem Einzug in die Europa League Gruppenphase traf man auf Östersund FK. Das Hinspiel wurde daheim mit 3:1 gewonnen. Eine große Enttäuschung erfolgt beim Rückspiel in Schweden. Das Team schied mit einem 2:0 durch die Heimmannschaft unerwartet aus.[32]

Nach dem Ausscheiden in den Play-Offs der Champions League 2018/19 gegen Benfica Lissabon, wurde der Klub in die Gruppe L der Europa League 2018/19 gelost, und bekam damit FC Chelsea, Bate Borisov und Vidi FC als Mitstreiter.[33]

UEFA Champions League / Europapokal der LandesmeisterBearbeiten

Europapokal der Landesmeister

PAOK qualifizierte sich für diesen Wettbewerb das erste Mal nach dem Gewinn der Meisterschaft 1976. In der Austragung 1976/77 traf man auf den zypriotischen Vertreter Omonia Nikosia. Das Auswärtsspiel wurde mit 2:0 gewonnen. Das erste Tor für den Verein in diesem Wettbewerb schoss Georgios Koudas in der 34. Minute des Spiels. Das Rückspiel im Toumba Stadion unter Trainer Branko Stanković endete 1:1. PAOK zog damit in die zweite Runde des Turniers ein. Dort traf man auf den sowjetischen Vertreter Dynamo Kiew, welcher sich gegen PAOK vor heimischer Kulisse souverän mit 4:0 durchsetzte. Auch das Spiel in Thessaloniki gewann Kiew, so dass PAOK ausschied.

Die zweite und letzte Teilnahme an diesem Wettbewerb erfolgte in der Saison 1985/86. Hier traf man auf den italienischen Klub Hellas Verona, welcher das erste Spiel mit 3:1 für sich entscheiden konnte. PAOK verlor auch das Rückspiel gegen den favorisierten italienischen Vertreter und schied aus.

UEFA Champions League Qualifikationsrunden

In der Saison 2004/05 musste man sich gegen Maccabi Tel Aviv zur Qualifakation für die Champions League,wegen eines Formfehlers bei der der Einwechslung eines nicht spielberechtigten Spielers mit einer 3:0 Wertung des Spiels für den Gegner abfinden,und verpasste somit die Qualifikation.

Im Jahr 2010/11 erreichte die Mannschaft als Meisterschaftsdritter (und Play-Off-Sieger) die Qualifikation zur UEFA Champions League, in der sie knapp an Ajax Amsterdam in der 3. Qualifikationsrunde scheiterten. Man spielte im Hin und Rückspiel jeweils Unterscheiden, so dass nur die Auswärtstore für Ajax Amsterdam die Qualifikation entschieden.

 
Die Elf des PAOK F.C. im August 2018 gegen Spartak Moskau in der Otkrytije Arena

PAOK wurde in der Saison 2012/13 griechischer Vize-Meister und qualifizierte sich so für die dritte Runde der Qualifikationsspiele zur Champions League für die Saison 2013/14. Dort traf PAOK auf den ukrainischen Vize-Meister Metalist Charkiw, gegen den die UEFA wegen eines Manipulationsskandals aus dem Jahr 2008 Ermittlungen eingeleitet hatte. Saloniki schied nach einem 0:2 und 1:1 aus dem Wettbewerb aus. Wenige Tage später schloss die UEFA jedoch Metalist aufgrund der Manipulatio aus allen europäischen Wettbewerben aus, wodurch Saloniki in die Champions-League-Playoff-Runde nachrücken durfte.[34] Sie trafen auf den FC Schalke 04. PAOK konnte im Hinspiel ein 1:1 erreichen. Das Rückspiel verlor man jedoch zuhause mit 2:3 durch ein Tor in der Nachspielzeit von Ádám Szalai.[35]

In der Saison 2016/17 erreichte man die Qualifikation zur Champions League und spielte wie schon in der Saison 2010/11 gegen Ajax Amsterdam. Auch diesmal schafft man es nicht, sich durchzusetzen und Ajax konnte sich für die Gruppenphase qualifizieren.

In der Saison 2018/19 sollte man auf den FC Basel treffen. Das Hinspiel entschied man im Toumba-Stadion mit 2:1 für sich und ging mit dem Ergebnis in den St. Jakob-Park nach Basel. Dort sicherte man mit einem 0:3 die Qualifikation für die dritte Runde. Die Qualifikation zu den Play-Offs zur Teilnahme an der Champions League sollte mit Spartak Moskau ausgefochten werden. Das Hinspiel gewann PAOK mit einem 3:2, das Rückspiel in der Otkrytije Arena in Moskau ging 0:0 aus, womit man sich für die Play-offs qualifizierte. In den Play-offs und damit der letzten Qualifikationsrunde wurde man gegen Benfica Lissabon ausgelost. Das erste Spiel fand im Estádio da Luz statt. Nach einem Unentschieden in Lissabon folgte eine Heimniederlage, so dass der Klub erneut den Einzug in die höchste europäische Spielklasse verpasste, und somit für die Saison 2018/19 im Lostopf der Europa League landete.

Der Kader der Saison 2018/19Bearbeiten

(Stand 25. April 2019[36])

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
01 Argentinier  Rodrigo Rey 8. März 1991
31 Grieche  Alexandros Paschalakis 28. Juli 1989
71 Grieche  Panagiotis Glykos 10. Oktober 1986
99 Grieche  Marios Siampanis 28. September 1999
03 Basilianer  Leo Matos 2. April 1986
4 Island  Sverrir Ingi Ingason 5. August

1993

05 Portugiese  Fernando Varela 26. November 1987
06 Rumäne  Alin Toșca 14. März 1993
13 Grieche  Stelios Malezas 11. März 1985
15 Spanier  José Ángel Crespo 9. Februar 1987
34 Ukrainer  Jewhen Chatscheridi 28. Juli 1987
70 Grieche  Stelios Kitsiou 28. September 1993
230 Grieche  Dimitris Giannoulis 10. Oktober 1995
32 Grieche  Eleftherios Lyratzis 22.

Februar

2002

07 Belgier  Omar El Kaddouri 21. August 1990
08 Brasilianer  Maurício 21. Oktober 1988
10 Grieche  Dimitris Pelkas 26. Oktober 1993
19 Schwede  Pontus Wernbloom 25. Juni 1986
20 Portugiese  Vieirinha 24. Januar 1986
21 Niederländer  Diego Biseswar 8. März 1988
27 Kroatien  Josip Misic 28. Juni

1994

28 Ukrainer  Evgen Shakhov 30. November 1990
53 Grieche  Konstantinos Balogiannis 8. Februar 1999
26 Portugiese  Sergio Oliveira 2. Juni 1996
87 Spanier  José Alberto Cañas 27. Mai 1987
90 Brasilianer  Pedro Henrique 16. Juni

1990

09 Polen  Karol Swiderski 21. April 1990
11 Grieche  Nikos Karelis 24. Februar 1992
18 Grieche  Dimitris Limnios 27. Mai 1998
47 Engländer  Chuba Akpom 9. Oktober 1995
98 Brasilianer  Léo Jabá 2. August 1998

SpielstättenBearbeiten

Das Syntrivani-Stadion (1929–1959)Bearbeiten

 
PAOK F.C. im Syntrivani Stadion, der ersten Heimarena

Die erste Spielstätte des Klubs war das Syntrivani-Stadion (Γήπεδο Συντριβανίου), welche er sich anfangs mit A.E.K. Thessaloniki teilte. Das Station befand sich am heutigen Standort der Theologischen Fakultät der Aristoteles Universität.[37] Die Grundsteinlegung erfolgte am 12. Dezember 1929, obwohl der Platz bereits von der Leichtathletikabteilung von AEK Thessaloniki im Jahr 1928 eingeweiht wurde. Das erste Spiel im fertiggestellten Stadion absolvierte PAOK gegen Iraklis Thessaloniki am 5. Juni 1932, PAOK gewann mit 3:2. Am 17. Juli 1952 wurden bei einer Partie gegen Panionios Athen zum ersten Mal Flutlichtmasten eingesetzt. Das letzte offizielle Spiel bestritt PAOK am 31. Mai 1959 und zog anschließend in das neu erbaute Toumba-Stadion um. Bis in die 1960er Jahre fanden im Syntrivani-Stadion Freundschaftsspiele und Trainingseinheiten statt.[38]

Toumba Stadion (1959 – heute)Bearbeiten

 
Die Haupttribüne des Toumba Stadions

Seit der Eröffnung des Stadions am 6. September 1959 mit einem Freundschaftsspiel gegen den AEK Athen trägt PAOK hier seine Heimspiele aus.

 
Die Gegengerade des Toumba Stadions

Die Kapazität des Stadions belief sich bis 1998 auf 45.000 Stehplätze. Dann wurden Sitze eingebaut, was die Kapazität auf 32.000 Plätze reduzierte. Die Einführung von Sicherheitszonen im Jahr 2000 ließen die Kapazität auf die jetzige Anzahl von 28.701 Plätzen sinken.[39]

Das Stadion wurde für die Olympischen Sommerspiele 2004 renoviert und war als Trainingsgelände vorgesehen.

Am 19. Dezember 1976 erreichte man einen bis heute gültigen Rekord von 45.252 Zuschauern, welche das Spiel PAOK gegen A.E.K. Athen sahen.[37][40]

Nea ToumbaBearbeiten

Bereits bei der Übernahme dachte der Besitzer des Klubs, Ivan Savvidis, an eine moderne Arena, die besser an die modernen Bedürfnissen des Fußballs angepasst sei.[41] Die ersten Pläne wurden im Jahr 2016 in Auftrag gegeben, außerdem wurde eine sogenannte „Task Force“ eingerichtet, die sich mit dem Bau der neuen Arena beschäftigen sollte. Nachdem kein Grundstück für den Neubau am Stadtrand gefunden werden konnte, beschloss man stattdessen, das alte Toumba-Stadion durch einen Neubau an derselben Stelle zu ersetzen. Das Parlament, als auch lokale Politiker wie der Bürgermeister Giannis Boutaris und die Präfektur bekundeten Interesse und Unterstützung.[42] Das umliegende Gelände gehörte ursprünglich dem griechischen Militär, wurde aber vom damaligen Verteidigungsminister Panos Kammenos für 100 Jahre an PAOK zu einem symbolischen Betrag von 1 EUR ausgeliehen.[43]

Im Jahr 2019 sollen weitere Anträge und Planungsgespräche mit der Verwaltungsräten der Stadt und der Präfektur folgen, um möglichst im Jahr 2019 mit dem Abriss des alten Toumba-Stadions zu beginnen. Aktuell sind eine Kapazität von ca. 35.000 Plätzen, eine bessere Verkehrsanbindung und mehr Parkplätze geplant. Weiterhin sollen Shops, Gastronomie, Logen und das Vereinsmuseum in den Stadionneubauintegriert werden. Die Kosten werden auf über 50 Millionen EUR geschätzt, erwartet werden drei Jahre Bauzeit.[44] Solange soll PAOK im benachbarten Kaftantzoglio-Stadion seine Heimspiele ausrichten.

Das Trainingszentrum (seit 2011)Bearbeiten

Das PAOK F.C. Sport Center liegt in Nea Mesimvria der Gemeinde Chalkidona. Das Projekt wurde während der Präsidentschaft von Theodoros Zagorakis begonnen, das erste Training absolvierte die Profimannschaft nach einer Fertigstellungszeit von vier Jahren am 1. September 2011.[45] Bis 2016 wurde das Gelände schrittweise erweitert.[46]

Das Trainingszentrum bietet die Möglichkeit, auf einem Areal von 70.000 Quadratmetern auf sechs mit Flutlichtmasten beleuchteten Plätzen zu trainieren. Des Weiteren beinhaltet die Anlage Räume für Physiotherapie, Kryotherapie, Krafttraining sowie Büroräume für das Trainerteam und eine Bar.

Freundschaften und RivalitätenBearbeiten

FreundschaftenBearbeiten

 
PAOK/Partizan Brothers-Fanfreundschaftsshirt

Partizan Belgrad

Es besteht eine enge Fanfreundschaft zu Partizan Belgrad, ein Leitspruch/Zitat der Partizan-Fans lautet: Partizan Beograd & PAOK Saloniki iste boje – ista vera (deutsch: Partizan Belgrad & PAOK Saloniki gleiche Farben – gleicher Glaube/gleiche Religion)

Mit dem gleichen Glauben, oder der gleichen Religion, wird auf den unter den meisten Griechen und Serben verbreiteten christlich-orthodoxen Glauben Bezug genommen. Des Öfteren sind PAOK-Fans, vor allem aus der Ultra Gruppierung GATE 4, in Belgrad zu sehen, umgekehrt sind auch Partizan-Fans, besonders deren Ultras, genannt Grobari (dt. „Die Totengräber“), in Thessaloniki zu Gast. Diese regen Besuche gelten besonders Basketballspielen von PAOK Thessaloniki.[47]

Juventus Turin

Ein weiterer Klub, mit dem man eng in Verbindung steht, ist Juventus Turin, mit dem es seit 2013 eine offizielle Zusammenarbeit im Bereich der Jugendakademien gibt. Die Herleitung und Begründung liegt schlicht in den Vereinsfarben der beiden Klubs, welche Schwarz und Weiß sind. So fingen die PAOK Fans in den 1980er Jahren an, Trikots von Juventus zu tragen, so dass es soweit ging, dass die Fans von Juventus Turin dies auffingen und ihre Unterstützung für PAOK ebenfalls kundtaten.[48][49]

ZSKA Moskau

Die jüngste der Fanfreundschaften ist die der Freundschaft mit dem russischen Klub ZSKA Moskau, welche sich in der Saison 2010/11 manifestierte, wo man gegeneinander im Europa League Play-Off spielte.[50]

OFI Kreta

Der einzige professionelle griechische Klub, mit dem PAOK-Fans freundschaftliche Verhältnisse pflegen, ist der Klub OFI Kreta. Man hat nicht nur gemeinsame Vereinsfarben, sondern auch in der Antipathie gegenüber den Klubs aus Attika ist man sich einig. Ein bekanntes Beispiel für die Freundschaft beider Anhängergemeinden ist der verstorbene Komponist und in Kreta geborene Liedermacher Manolis Rasoulis, der in einem Interview für das damalige Klubmagazin PAOK Embisteftiko erklärte, dass für ihn immer zuerst OFI und dann PAOK käme. Geboren sei er in der Nähe des OFI Stadions und leben würde er in der Nähe des Tumba Stadions, womit er die Möglichkeit besaß, die Spiele von PAOK im Stadion verfolgen zu können.[51]

Apollon Pontou

Der ebenfalls in Thessaloniki beheimatete Verein vieler pontischer Griechen spielt im Stadtteil Kalamaria und zeigt die Freundschaft zu PAOK regelmäßig. Zum einen haben beide Vereine das Gründerdatum gemein und zum anderen können beide eine ähnliche Gründergeschichte aufweisen können, was die beiden Vereine verbindet. Apollon Pontou wurde im Jahr 1926 durch Flüchtlinge aus dem Pontos am schwarzen Meer gegründet und hat sich, in Folge dessen, von Apollon Kalamarias auf Apollon Pontou umbenannt. Seitdem ist die Verbindung zwischen den Anhängern enger geworden. Für das Pokalspiel im Oktober 2017 wurde anhand dieser Verbrüderung durch Apollon eine gemeinsame Fankurve initiiert.[52]

RivalitätenBearbeiten

Die StadtrivalenBearbeiten

Eine traditionsreiche Rivalität ist die gegen den Stadtrivalen Aris Thessaloniki, die Jahrzehnte lang zurückreicht und bei den Fans der beiden Klubs tief verwurzelt ist.[53] Auch zum Traditionsverein Iraklis Thessaloniki bestehen Feindseligkeiten, die oftmals ein hohes Maß an fanatischen Ausbrüchen zur Folge hat. Diese spielen sich allerdings anders als bei der Rivalität mit Aris, aufeinem reinen sportlichen Niveau ab, und erreicht nur die Anhängerschaften beider Vereine. So hat sich der Besitzer von PAOK, Ivan Savvidis, für eine finanzielle Unterstützung des Traditionsvereins ausgesprochen, als dieser Mitte 2017 in einer bedrohlichen finanziellen Situation stand.[54]

Die Klubs aus AttikaBearbeiten

Die Rivalität zu Olympiakos Piräus ist eine mit weitreichenderen Auswirkungen, denn diese ist oftmals politisch motiviert. Gegenstand der Kritik, die die Mehrheit der PAOK Fangruppierungen anbringen, ist die zentralistischen Regierung, die oftmals die großen Klubs aus Athen oder Piräus bevorzugt behandeln soll. Der Klub wurde sehr oft für das Fehlverhalten der Fans in den Heimspielen bestraft, meist durch Punktabzügen oder Geldstrafen.[55]

Auch zu Panathinaikos Athen besteht eine Abneigung, auch wenn diese nicht so ausgeprägt gelebt wird, wie die gegen den Klub aus Piräus. Trotzdem kam es in den Play-Offs der Super League zur Qualifikation für die Qualifikationsrunde der Champions League im Mai 2017, unter aufgeheizter Stimmung zum Wurf einer Bierdose, die Vladan Ivic, den Trainer von PAOK am Kopf traf. Das Spiel wurde daraufhin abgebrochen und der Trainer wurde ins Krankenhaus gebracht.[56]

Internationale RivalitätBearbeiten

FC Schalke 04

 
Huub Stevens trat als Trainer von PAOK gegen seinen Ex-Klub Schalke 04 in der Champions League-Qualifikationsrunde 2012 an.

Ein weitere Rivalität besteht gegen den FC Schalke 04. Die Ultras der deutschen Mannschaft pflegen eine Freundschaft zu Vardar Skopje, die im ersten Aufeinandertreffen der beiden Klubs am 21. August 2013 auf Schalke mit der Fahne des Stern von Vergina, die Fans von PAOK politisch, kulturell und geschichtlich provoziert haben, sodass PAOK-Anhänger mit der Stürmung der Nordkurve gedroht haben.

Im Rahmen dieses Champions-League-Qualifikationsspiels musste eine Hundertschaft der Polizei die Entfernung der Fahne aus dem Block der Nordkurve durchführen, indem man rabiat gegen die Schalke-Anhänger sowie einige Ultras aus Skopje vorgehen musste, um schlussendlich die Fahne aus dem Block entfernen zu können. Dieser Einsatz führte zu einer monatelangen Kontroverse zwischen der Polizei Nordrhein-Westfalens, dem damaligen Innenminister Ralf Jäger, und Schalke 04.[57]

Die beiden Klubs wurden einander 2016/17 in der Europa League erneut zugelost. Das Hinspiel erfolgte am 16. Februar 2017, bei dem zunächst die Gelsenkirchener nach Thessaloniki mussten. Dort sorgten Schalke-Ultras schon vor dem Spiel für schwere Ausschreitungen, sodass die Polizei massiv Tränengas einsetzen musste. Mindestens ein Schalke-Anhänger musste in Gewahrsam genommen werden.[58]

Beim Rückspiel am 22. Februar 2017, welches durch die Polizei von NRW im Vorfeld als „Hochrisikospiel“ eingestuft wurde, wurde durch die Gelsenkirchener Ultras und unter Beteiligung der Anhänger von Skopje, erneut mit dem Symbol des Sterns von Vergina provoziert. Dieses Symbol wird durch die Nationalisten des Nordmazedoniens als Symbol der eigenen Expansionswünsche verwendet. Da diesmal sowohl die Polizei, als auch die Fans von PAOK besser vorbereitet waren, ließen sie diese wiederholte Provokation abprallen und blieben ruhig.[59][60]

JugendförderungBearbeiten

PAOK Academy - Programm

Durch das Programm „PAOK Academy“, welches der Klub seit vielen Jahren sowohl landesweit aber auch international betreibt, kooperiert der Verein mit Klubs, die potentielle Lieferanten von Talenten und jungen Fußballern sein könnten. Dabei sucht die Scouting-Abteilung des Vereins nach Klubs mit einer guten Infrastruktur im Bereich der Jugendarbeit.

Bundesrepublik Deutschland

Ein nennenswertes internationales Projekt, ist die Zusammenarbeit mit dem Essener Kreisligisten F.C. Saloniki Essen e.V., welcher im Essener Norden beheimatet ist, und von griechischen Einwanderern in den 1960er Jahren gegründet wurde. Mit den Jahrzehnten konnten solche Strukturen geschaffen werden, dass die Jugendabteilungen erweitert werden konnten. Die durchaus professionelle Gestaltung der Trainings- und Spielplätze des heimischen Stadions der Bezirkssportanlage Bäuminghausstrasse und die Bedingungen für Kinder und Jugendliche wurden von PAOK als gut eingestuft, um die Zusammenarbeit zu forcieren.[61]

Der FC Pontus aus München ist ebenfalls ein Projekt der PAOK Academy , die von der F-Jugend bis zur D-Jugend Kinder im Trainingszentrum fußballerisch ausbildet, und vom Programm mit finanziellen Mitteln unterstützt wird.[62]

In Offenbach ist die PAOK FC Academy Offenbach e.V. beheimatet, die durch ehemalige Fußballer von PAOK und Lizenztrainer organisiert wird. Teil des Programms ist es, die Jugendarbeit in Form von Trainingscamps, Fördertraining und vielen anderen Angeboten zu fördern.[63]

Globale Präsenzen

Weitere Länder, in denen es Zusammenarbeiten mit Klubs, im Sinne des PAOK Academy-Programms gibt, sind Schweden, Zypern und die Vereinigten Staaten von Amerika.[64]

PAOK FC Youth an Development Sections

National betreibt der Klub das Programm der Akademie und verleiht diesen Titel offiziell an einige Klubs des Landes. Unter anderem ist der AED aus Didymoticho Mitglied der PAOK FC Youth and Development Sections. Weitere Sektionen in Griechenland befinden sich in Komotini, Xanthi, Kavala, Drama, Kozani, Ptolemaida, Katerini, Heraklion, Rhodos und Lesbos.[65]

Ehemalige Spieler, Trainer & LegendenBearbeiten

ProfispielerBearbeiten

Die „Ein-Klub-Spieler“Bearbeiten

Georgios Koudas ist in Griechenland eine der größten Sportler-Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Koudas trat im Alter von 12 Jahren in den Klub ein und spielte ununterbrochen bis 1984 für PAOK. Er absolvierte 504 Erstliga-Pflichtspiele für den Klub und erzielte 133 Tore. Er gewann in seiner Zeit zwei Pokale und eine Meisterschaft mit PAOK. Koudas ist einer der drei „Ein-Klub-Spieler“, der in seiner Karriere nie den Klub gewechselt hat.[66] Georgios Koudas war Kapitän der Nationalmannschaft Griechenlands in der Europameisterschaft 1980 in Italien.

Ein weiterer „Ein-Klub-Spieler“ ist der Top-Scorer Stavros Sarafis, der von 1968–1981 für PAOK gespielt hatte und bis heute die vereinsinterne Torschützenliste für die nationalen Wettbewerbe mit 136 geschossenen Toren anführt.[66]

Der dritte Spieler ist Konstantinos Iosifidis. Er hat von 1971 bis 1985 bei PAOK gespielt und zwei Meisterschaften und zwei Pokale mit dem Verein gewonnen.Seine erstes Spiel bestritt Iosifidis am 19.09.1971 gegen AEK Athen.Sein erstes Länderspiel sollte das 0:0 Unentschieden gegen Brasilien im Maracana am 28.04.1974 werden. Iosifidis ist bis 2019 der einzige der an allen drei Meisterschaften zunächst als Spieler und 2019 als Funktionär teilgenommen hat.[67]

Ausländische LegendenBearbeiten

 
Pablo Garcia war als Spieler und Co-Trainer im Klub aktiv.

Der aus São Paulo stammende Brasilianer Neto Guerino spielte 10 Jahre von 1974 bis 1984 für PAOK und schoss 66 Tore in 231 Spielen. Er war ein Publikumsliebling wegen seiner 11 Toren in 30 Spielen in der Meisterschaftssaison 1976.[68]

Der bosnische Serbe Rade Paprica war einer der Schlüsselspieler der Meisterschaftssaison 1985 und ist bis heute ein Begriff für jeden Fan.

 
Vieirinha aus seinen ersten Jahren im Klub

Eines der bekanntesten Idole der PAOK Fans der letzten Jahre ist der Uruguayer Pablo Garcia. Dieser hat durch seine Art Sympathien gesammelt und gilt als Legende. Er spielte von 2008 bis 2013 für PAOK, bestritt 109 Spiele und erzielte in dieser Zeit fünf Tore. Pablo Garcia hat nach seiner aktiven Karriere ein Traineramt in den Jugendbereichen des Klubs übernommen. In der Saison 2016/17 mit der U-17 und in der Saison 2017/18 sowie 2018/19 mit der U-20 des Klubs, konnte Garcia die griechische Meisterschaft holen.[69]

Ein Spieler, der zum Publikumsliebling während seiner Zeit bei PAOK avancierte ist der Portugiese Vieirinha.[70] Der Portugiese kam vom FC Porto und spielte von 2008 bis 2011 für PAOK. Er erzielte 17 Tore in 83 Spielen für den Klub aus Thessaloniki, eher er den Verein in Richtung Wolfsburg verließ. Im August 2017 kehrte der beliebte Portugiese und Europameister von 2016 zurück. PAOK einigte sich mit dem VFL Wolfsburg auf eine Ablöse und mit dem Spieler wurde ein Dreijahresvertrag ausgehandelt, sodass der Spieler die Möglichkeit erhalten hat, seine Karriere bei seinem Herzensklub, wie er selbst immer betont hat, beenden zu können.[71] Als Kapitän durfte Vieirinha zusammen mit Stelios Malezas am Abend des 21.04.2019 den ersten Meisterschaftspokal nach 34 Jahren in den Nachthimmel des Toumba Stadions heben.

NationalspielerBearbeiten

 
Christos Terzanidis in einem Spiel der PAOK F.C. Veteranen in Kanada

Aus den erfolgreichen Zeiten des PAOK in den 1970er Jahren hat aus der Mannschaft ein weiterer Spieler den Legenden-Status bei den Fans erreichen können. Es ist Christos Terzanidis, der bei PAOK in seiner Zeit von 1969 bis 1977 zum Nationalspieler Griechenlands gereift war.

Ioannis Gounaris machte für PAOK 432 Spiele und erzielte dabei 8 Tore. Genau wie Koudas, Iosifidis, Terzanidis und Damanakis nahm auch Gounaris an der Europameisterschaft 1980 für die griechische Fußballnationalmannschaft teil.

Für Georgios Kostikos wurde für damalige Zeiten eine hohe Ablösesumme bezahlt um ihn nach Thessaloniki zu holen. Insgesamt 8.000.000 GDR, wurden 1977 an Pierikos Katerini überwiesen. Doch diese hohe Ablösesumme zahlte sich aus, denn in neun Jahren in denen er für den Klub aufgelaufen ist, erzielte er 79 Tore in 233 Pflichtspielen. Er gewann mit PAOK eine Meisterschaft und bestritt 35 Nationalspiele für Griechenland. In den Jahren nach seiner aktiven Laufbahn wechselte Kostikos ins Trainergeschäft wo er unter anderem in der Spielzeit 2005/06 PAOK trainierte. Seit 2012 ist Kostikos für PAOK als Scout aktiv.

Georgios Skartados, der aus Rhodos kam und in PAOK seinen Durchbruch schaffte, spielte von 1982 bis 1992 und machte 265 Spiele für den Verein, wobei er als Abwehrspieler ganze 84 Tore erzielte, hauptsächlich dank seiner Rolle als Elfmeter-Spezialist seines Teams.

Auch Ioannis Damanakis konnte sich über PAOK für das Nationalteam von Griechenland empfehlen, indem er in 242 Spielen 17 Tore machte.

Stefanos Borbokis ist ein weiterer Spieler, der mindestens 200 Spiele für PAOK absolvierte und dabei von 1986 bis 1994 insgesamt 32 Tore schoss.

Theodoros Zagorakis ist international das Gesicht des Klubs. Als Europameister von 2004 mit der griechischen Nationalmannschaft erlangte er Anerkennung und Berühmtheit. Er schnürte insgesamt 120-mal die Schuhe für die Nationalmannschaft. Für PAOK spielte er von 1993 bis 1998 und von 2005 bis 2007 und machte genau 200 Spiele. Im Juni 2007 übernahm Theodoros Zagorakis das Präsidentenamt bei PAOK und führte diesen durch die Jahre der Wirtschaftskrise bis zum Januar 2012.[18]

 
Zisis Vryzas in offizieller Position des PAOK F.C.

Zisis Vryzas ist ein weiterer Europameister aus dem Jahr 2004, der in PAOK eine hohe Anerkennung erlangen konnte. Jeder PAOK-Fan verbindet mit ihm den Sieg über Arsenal London im UEFA Pokal. Vryzas spielte bei PAOK von 1996 bis 2000 und in der Saison 2007/08. Er absolvierte 121 Spiele und schoß 25 Tore. Als Präsident hatte er zwei Amtszeiten. Die erste Amtszeit erfolgte unter dem neuen Eigner des Klubs, Ivan Savvidis, in der Saison 2009/2010. Die zweite Amtszeit erfolgte von 2011 bis 2014.

 
Stefanos Klaus Athanasiadis als PAOK Spieler

Dimitrios Salpingidis ist einer der Top Scorer des Klubs und spielte zweimal für seinen Klub. Einmal Von 1999 bis 2006 und dann wieder von 2010 bis 2015. In dieser Zeit gewann er mit PAOK den griechischen Pokal 2003. Salpingidis machte in seinen zwei Spielzeiten für PAOK 90 Erstliga-Tore in 262 Spielen. Salpingidis ist mit seinen 82 Spielen für die Nationalmannschaft in der Top 5 der Rekordspieler für die Landesauswahl.

Stefanos Klaus Athanasiadis ist von 1996 bis 2006 sämtliche Jugendabteilungen des Klubs durchlaufen und hat sich als Eigengewächs schnell in die Herzen der Fans gespielt. Von 2006 bis 2017 schoß er 63 Tore in 174 Spielen und spielte sich dadurch auch in die Nationalauswahl des Landes.

TrainerBearbeiten

 
Laszlo Boloni als Trainer von PAOK F.C.

Bekannte Trainerpersönlichkeiten waren unter anderen: Heinz Höher, Karl Durspekt, Jenő Csaknády, Branko Stanković, Billy Bingham, Walter Skocik, Pál Csernai, Ivica Horvat, Egon Piechaczek, Miroslav Blažević, László Bölöni, Fernando Santos, Angelos Anastasiadis, Gyula Lóránt, Ljupko Petrović, Arie Haan, Les Shannon, Rolf Fringer, Dušan Bajević, Mario Beretta, Georgios Donis, Pavlos Dermetzakis, Thijs Libregts, Rinus Israël, Igor Tudor, Huub Stevens, Oleh Blochin und Vladimir Ivić.

 
Anastasiadis 2014 im PAOK- Trainingslager

Der Trainer mit der kürzesten Amtszeit ist bisher Mario Beretta mit nur 38 Tagen.

Angelos Anastasiadis

Angelos Anastasiadis ist ein Trainer, der seinen Namen wie kaum ein anderer mit dem Traineramt des Klubs in Verbindung gebracht hat. In vier verschiedenen Perioden konnte Anastasiadis den Klub als sportlicher Hauptverantwortlicher sowie als Trainer leiten. Die erste Arbeitsaufnahme erfolgte in der Rückrunde der Saison 1997/1998 und ging vom 3. Februar 1997 bis zum 17. Mai 1998. Nach einer kurzen Unterbrechung erfolgte die zweite Amtszeit vom 30. September 1998 bis zum 7. Februar 1999. Drei Jahre später wurden die Dienste des Fußballlehrers erneut in Anspruch genommen. Die dritte Amtszeit ging vom 25. August 2002 bis zum 26. September 2004. Seine vierte Amtszeit erfolgte unter dem Besitzer Ivan Savvidis. Am 11. Juni 2014 trat Anastasiadis das Amt an und blieb bis zum 16. März 2015.[2] In der Saison 2002/03 konnte Anastasiadis den griechischen Pokal nach Thessaloniki holen.

 
Gyula Lorant als Nationalspieler Ungarns, der in seiner Trainerlaufbahn PAOK F.C. trainierte

Les Shannon

Ein erfolgreicher Trainer der Klubgeschichte ist der Engländer Les Shannon, der in seiner Zeit von 1971 bis 1974 zweimal den Pokal holen konnte und einmal den Greater Greece Cup. Dies war ein Superpokal-Wettbewerb zwischen den Meistern Griechenlands und Zyperns, der nur sechsmal ausgetragen wurde. Der in Liverpool geborene Les Shannon kam vom FC Blackpool und hat bis heute den Rekord der längsten Amtszeit als Profitrainer in der Klubgeschichte. Shannon war 3 Jahre und 8 Monate verantwortlich für die erste Mannschaft von PAOK.

Gyula Lorant

Gyula Lóránt, der als Spieler für Ungarn im Weltmeisterschaftsfinale von 1954 stand und dessen Credo „Kein Spieler darf klüger sein als ich“ berühmt wurde, starb an einem Herzinfarkt, den er auf der Trainerbank während eines Heimspiels seiner Mannschaft gegen Olympiakos Piräus (1-0) am 31. Mai 1981 erlitt.[72] Lorant hatte zwei Amtszeiten auf dem Trainerstuhl von PAOK, dessen größter Erfolg das Erlangen der griechischen Meisterschaft 1976 war. Die erste Amtszeit war die Saison 1975/76. Seine zweite Amtszeit war die Saison 1980/81.

Fernando Santos

 
Santos war drei Jahre lang Trainer des Klubs

Fernando Santos kam zur Saison 2007/08 nach PAOK.[73] Theodoros Zagorakis, der Santos und seine Arbeit als Trainer seit der gemeinsamen Zeit bei AEK Athen kannte, überzeugte ihn durch sein Projekt den Klub sportlich weiterzuentwickeln.Santos führte seine Spielphilosophie ein, und hatte damit Erfolg.Während der drei Jahre bei PAOK wurde er zwei mal zum Trainer des Jahres in der Super League gewählt.Nach der Transferoffensive im Sommer 2008 wurde Santos mit PAOK Vizemeister und erlang damit die beste Platzierung seit 1985.In seiner letzten Saison wurde Santos mit PAOK dritter und wurde erneut zum Trainer des Jahres gewählt.Nach seiner dritten Saison unterzeichnete Santo einen Vertrag mit dem griechischen Fußballverband als Trainer der Nationalmannschaft bis 2012.

Razvan Lucescu

 
Lucescu ist der erfolgreichste Trainer der Klubgeschichte

Der Rumäne Razvan Lucescu, Sohn des Fußballtrainers Mircea Lucescu, konnte den Klub im Jahr 2018 zum Pokalsieg und zur Vizemeisterschaft führen, sowie im Jahr 2019 nach 34 Jahren zur Meisterschaft verhelfen.[74] Durch den zusätzlichen Endspielsieg im Pokalfinale 2019 und dem daraus resultierenden Double[27], gilt Lucescu bereits jetzt als der erfolgreichste Trainer der Vereinsgeschichte.

Gesperrte RückennummernBearbeiten

Es werden zwei Rückennummern nicht mehr an Spieler vergeben: Zum einen die „12“, welche stellvertretend wie bei vielen europäischen Vereinen für die Fans als „12. Mann“ steht und zum anderen die „17“ in Gedenken an den 1998 bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückten Spieler Panagiotis Katsouris. Zu Ehren des Spielers wird seit 2009 jährlich ein Jugendturnier ausgetragen, welches seinen Namen trägt.[75]

Nummer Ehrung
12 Die Fans
17 Panagiotis Katsouris

AnhängerschaftBearbeiten

 
Eine Gate 4 – Choreografie im Toumba Stadion

Die bekanntesten und ältesten Fan-Gruppierungen stehen im Toumba Stadion in der Kurve Gate 4. Demnach ist „Gate 4“ ein Sammelbegriff für die fanatischen unter den Anhängern im Stadion. Die organisierten Fans der „Northeners“, „Makedones“ oder der „Ultra Fans PAOK“ zählen zu den wildesten und dynamischsten Gruppierungen unter den Anhängern des Traditionsklubs.

Europa

Traditionell gibt es in Deutschland die meisten Fanclubs außerhalb Griechenlands. Der Verein hat mehrere, überwiegend von Migranten aus dem Norden Griechenlands gegründete Organisationen, die in Berlin, Düsseldorf[76], Stuttgart, Hannover, Reutlingen, Troisdorf, Ulm, Nürnberg, München, Duisburg, Lüdenscheid, Solingen und weiteren Städten beheimatet sind. Der Fanclub "Alcoholics Supporters" aus Constanta in Rumänien besuchen die Spiele des Klubs.[77] In Russland sind Fans in Rostov am Don in einem Fanclub organisiert.

Fanclubs von PAOK gibt es in Europa unter anderem auch in Schweden, England, Italien, Belgien, Zypern und der Schweiz[78].

Nordamerika

 
Die Gate 4 im Heimspiel um den griechischen Pokal gegen den Rivalen Olympiakos im Jahr 2009

Überall in Staaten, in denen es historisch Migranten aus Griechenland gibt, verhält es sich ähnlich. In den Vereinigten Staaten gibt es einen der größten Fanclubs außerhalb Europas. Nahezu jedes Jahr besucht der Präsident des Klubs die Anhänger in New York City. Innerhalb der Vereinigten Staaten sind in Boston und Los Angeles ebenfalls Anhänger in Fanclubs organisiert. In Kanada gibt es einen Fanclub in Toronto.

Asien & Australien

Das es in Australien eine große Anzahl von griechischen Einwandern gibt, gibt es dem zu folge auch Fanclubs in Melbourne, Adelaide und Brisbane. In Vietnam gibt es seit 2019 einen Fanclub.[79]

Afrika

Auf dem afrikanischen Kontinent gibt es einen Fanclub in Sambia.[80]

Berühmte und bekannte Anhänger

 
Euklid Tsakalotos ist bekennender Anhänger des Klubs

Viele bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Griechenland bekennen sich zum Klub. Eine berühmte und in der Öffentlichkeit stehende Persönlichkeit ist Euklid Tsakalotos, Finanzminister im zweiten Kabinett der Regierung Tsipras.[81] Akis Tsochatzopoulos sowie Evangelos Venizelos aus der sozialdemokratischen Partei PASOK und ehemalige Minister verschiedener Regierungen sind bekennende Anhänger, zumal beide zu politisch aktiven Zeiten in Wahlbezirken von Thessaloniki kandidiert haben.[82] Popi Tsapanidou[83] und Sissi Christidou[84], beide im griechischen Boulevard- und Informationsjournalismus beheimatet und im Inland bekannt, sind Fans des Klubs. Pyrros Dimas, der erfolgreichste Gewichtheber Griechenlands und mehrmaliger Olympionike hat sich oftmals zum Klub bekannt.[85] Stratos Dionisiou, eine Legende des griechischen Musikstils Laiko und Rembetiko war bekennender Anhänger.[86] Der Dichter und Dramatiker Dimitris Lyakos ist glühender Anhänger von PAOK.[87]

Konstandinos Gatsioudis, der erfolgreichste Speerwerfer des Landes ist PAOK-Fan.[88] Auch der Sänger Alkinoos Ioannidis ist ein Unterstützer und Fan des Klubs. Georgios Aftias, Moderator politischer Morgenmagazine im griechischen Privatfernsehen ist ebenfalls bekennender PAOK Anhänger.[89][90] Unterstützer des Klubs ist auch Iordanis Hasapopoulos. Der Moderator und Journalist bezeichnet sich als PAOK Fan.[91]

Ein weiterer bekannter Anhänger des Klubs ist der Sänger Nikos Vertis. Vertis wird oft im Toumba Stadion mit gesichtet.[92][93][94]

Die Hymne des KlubsBearbeiten

Der Text wurde von Mimis Traiforos (gr.: Μίμης Τραϊφόρος), einem beliebten Schriftsteller und Dichter, erstellt.


Σαν του ΠΑΟΚ την ομάδα
δεν υπάρχει στην Ελλάδα
ομαδάρα δοξασμένη
και με δάφνες στολισμένη
που τα έντεκα παιδιά μας
τα `χουμε όλοι στην καρδιά μας.


ΠΑΟΚ ΠΑΟΚ τρέμουν τ’ όνομά σου
και στο πέρασμά σου τρέμει όλη η γη.
ΠΑΟΚ ΠΑΟΚ άλλη τέτοια ομάδα
σ’ όλη την Ελλάδα δε θα ξαναβγεί.


Ατσαλώνουν την ψυχή μας
οι χιλιάδες οπαδοί μας
γιατί τέτοια ενδεκάδα
δεν υπάρχει στην Ελλάδα.
Πρώτοι θα ανακηρυχθούμε
και στο μάτι θα τους μπούμε.


ΠΑΟΚ ΠΑΟΚ τρέμουν τ’ όνομά σου
και στο πέρασμά σου τρέμει όλη η γη.
ΠΑΟΚ ΠΑΟΚ άλλη τέτοια ομάδα
σ’ όλη την Ελλάδα δε θα ξαναβγεί.


Είσαι η δόξα του Βορρά μας
το καμάρι κι η χαρά μας
κι όλοι οι αντίπαλοί μας
τρέμουνε την δύναμή μας
και γι’ αυτό θ’ ακούνε Τούμπα
και θα κάνουν όλοι τούμπα.


ΠΑΟΚ ΠΑΟΚ τρέμουν τ’ όνομά σου
και στο πέρασμά σου τρέμει όλη η γη.
ΠΑΟΚ ΠΑΟΚ άλλη τέτοια ομάδα
σ’ όλη την Ελλάδα δε θα ξαναβγεί.

Die Opfer von Tempi/ThessalienBearbeiten

In der Nacht des 4. Oktobers 1999 ereignete sich ein tragischer Verkehrsunfall auf der Höhe von Tempi in Thessalien. Ein Fanbus mit PAOK-Anhängern verunglückte nach einer Kollision mit einem Schwerlaster so, dass mehrere Fans ums Leben kamen. Seitdem erfolgt im Namen des Klubs eine jährliche Zeremonie zu Ehren der Opfer.[95]

PAOK F.C. in den MedienBearbeiten

Printmedien

Die Stadionzeitschrift des Klubs ist das Toumba Magazine. Die großen griechischen Printmedien, welche überwiegend in Athen ansässig sind, widmeten PAOK über lange Jahre meistens weniger Aufmerksamkeit als den Hauptstadtvereinen, es sei denn PAOK erzielte Erfolge in Derbys oder internationalen Spielen. Die hauseigene tägliche Sportzeitung aus der Stadt, welche auch national erhältlich ist, ist die "Metro Sport". Diese hat die jahrzehntelange Zeitung "Ta Spor tou Vorra" (de.:Der Sport im Norden) ersetzt, welche aus finanziellen Gründen eingestellt wurde. Die Klubzeitung, die hauptsächlich Berichte, Reportagen und Hintergründe zum Klub auf täglicher Basis publiziert, ist die Zeitung "Forza". Als Zeitschrift der Anhänger von PAOK bekannt, informiert die Zeitung hauptsächlich die PAOK Fans, bringt allerdings auch Reportagen zu einigen anderen Klubs des Nordens.

Massenmedium Fernsehen

Seit der Besitzer des Klubs, Ivan Savvidis, die Rechte des Senders epsilon tv ersteigert hatte und diesen in Open TV umnannte[96] und neu firmierte, ist eine häufigere nationale Präsenz des Klubs in den Medien sichergestellt.[97] Der Sender zeigt exklusiv einige internationale Spiele des Klubs. Ein weiterer Sender, der die nationale mediale Präsenz des Klubs zum positiven beeinflusst, ist der dritte staatliche Sender ERT3, der in Thessaloniki beheimatet ist und Informationen und Analysen zum Klub präsentiert.

Soziale Medien

Im Jahr 2018 führte die traditionsreiche, spanische Fußballzeitung Marca eine Studie durch, in der es galt, die beliebtesten Fußballklubs der Länder anhand der Internetpräsenzen und der Anzahl der Nutzer und Anhänger der Profile in den sozialen Medien, auswendig zu machen. Anhand dieser war PAOK F.C. der beliebteste Klub in Griechenland, und zwar vor großen Klubs mit Internationalen Anklang wie dem F.C. Barcelona , Real Madrid oder Manchester United.[98]

Statistiken & RekordeBearbeiten

In der Winterpause der Saison 2018/19 wurde Sverrir Ingi Ingason für 4,00 Mio. EUR aus FK Rostov verpflichtet. Davor galt Aleksander Prijovic, den man zu seiner Zeit von Legia Warschau für 2,9 Mio. EUR verpflichten konnte, als teuerster Einkauf.

 
Aleksander Prijovic hat für die höchste jemals erzielte Ablösesumme der Vereinsgeschichte gesorgt.
Rekord Zugänge
1. Island  Sverrir Ingi Ingason Saison 2018/19 4,00 Mio. EUR
2. Serbe  Aleksandar Prijović Saison 2016/17 2,9 Mio. EUR
3. Brasilianer  Léo Jabá Saison 2018/19 2,3 Mio. EUR


In der Winterpause der Saison 2018/19 wurde auf Wunsch des Spielers der Transfer von Aleksander Prijovic zu Ittihad FC freigegeben.Dies stellt bis heute die größte erzielte Ablöse der Vereinsgeschichte mit 10,00 Mio. EUR

Rekord Abgänge
1. Serbe  Aleksandar Prijović Saison 2018/19 10,00 Mio. EUR
2. Niederländer  Garry Rodrigues Saison 2016/17 5,3 Mio. EUR
3. Portugiese  Vieirinha Saison 2011/12 4,0 Mio. EUR

Der Stürmer Stavros Sarafis, der in der erfolgreichen Zeit der 1970 `er Jahre für PAOK spielte, führt die ewige vereinsinterne Torschützenliste mit 136 Toren an. Die beiden "Ein-Klub Spieler" Koudas und Iosifidis führen die Statistik der Einsätze für den Klub an.

Top 10 Erstliga Torschützenliste
Platz Name Tore
1. Grieche  Stavros Sarafis 136
2. Grieche  Georgios Koudas 133
3. Grieche  Dimitrios Salpingidis 90
4. Grieche  Georgios Skartados 84
5. Grieche  Georgios Kostikos 79
6. Grieche  Stefanos Athanasiadis 71
7. Brasilianer  Neto Guerino 66
8. Grieche  Panagiotis Kermanidis 60
9. Grieche  Achilleas Aslanidis 55
10. Grieche  Koulis Apostolidis 51
Top 10 Erstliga Spieleinsätze
Platz Name Spiele
1. Grieche  Georgios Koudas 504
2. Grieche  Konstantinos Iosifidis 397
3. Grieche  Ioannis Gounaris 377
4. Grieche  Stavros Sarafis 358
5. Grieche  Aristarchos Fountoukidis 336
6. Grieche  Koulis Apostolidis 280
7. Grieche  Georgios Skartados 265
8. Grieche  Dimitrios Salpingidis 262
9. Grieche  Georgios Toursounidis 261
10. Grieche  Giannis Giakoumis 250








Super League Torschützenkönige

Spieler Saison
Serbe  Aleksandar Prijovic 2017/18
Grieche  Dimitrios Salpingidis 2005/06
Grieche  Dimitrios Nalitzis 1999/00

Die Vorstandsvorsitzende und Präsidenten des Klubs

 
Lubos Michel konnte nicht nur drei Pokalsiege und eine Meisterschaft mit dem Klub feiern, sondern war auch Präsident des Klubs

Die Offiziellen Petros Kalafatis,Theodoros Zagorakis und Zisis Vryzas sind die drei Verantwortlichen die jeweils zwei Amtszeiten als Präsidenten hatten. Nikolaos Vezyrtzis war vor seinem Präsidentenamt im Fußball, auch erfolgreicher Präsident der Basketballabteilung von PAOK in den 1980èr Jahren.Ioannis Dedeoglou gehört zusammen mit seinem Bruder zu dem Stifter des Grundstücks, worauf die PAOK Sports Arena für die Basketball,- und Volleyballabteilung des Klubs errichtet werden konnte.Georgios Pantelakis war bereits in verschiedenen Positionen von 1960–1971 und 1975–1984 für den Klub aktiv.Dabei übte er bereits Präsidentenähnliche Aufgaben aus und führte auch als Sportdirektor die Geschicke des Vereins.

PAOK F.C. Vorstandsvorsitzende & Präsidenten seit 1979
1979 – 1984 Grieche  Georgios Pantelakis 2014 – 2016 Zypern Republik  Iakovos Angelidis
1984 – 1986 Grieche  Petros Kalafatis (1) 2016 – 2017 Slowenien  Lubos Michel
1986 – 1988 Grieche  Charis Savvidis 2017 - Heute Grieche  Russland  Ivan Savvidis
1988 – 1989 Grieche  Ioannis Dedeoglou
1989 – 1996 Grieche  Thomas Voulinos
1996 Grieche  Georgios Kalyvas
1996 – 2001 Grieche  Georgios Batatoudis
2001 – 2003 Grieche  Petros Kalafatis (2)
2003 – 2006 Grieche  Ioannis Goumenos
2006 – 2007 Grieche  Nikolaos Vezyrtzis
2007 – 2009 Grieche  Theodoros Zagorakis (1)
2009 – 2010 Grieche  Zisis Vryzas (1)
2010 – 2011 Grieche  Theodoros Zagorakis (2)
2011 – 2014 Grieche  Zisis Vryzas (2)

Weitere Abteilungen des KlubsBearbeiten

Neben Fußball werden im Verein eine große Anzahl anderer Sportarten betrieben.

Basketball

Volleyball

Sonstige
Weitere Abteilungen gibt es in den Sportarten: Eishockey, Handball, Wasserball, Schwimmen, Ringen, Leichtathletik, Gewichtheben, Boxen, Ringen und Taekwondo.

WeblinksBearbeiten

  Commons: PAOK Thessaloniki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. History. 11. März 2016, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  2. a b 90 χρόνια ΠΑΟΚ! 90 χρόνια προπονητές! 11. März 2016, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  3. [www.paok24.com Ο πρώτος ξένος στην ιστορία του ΠΑΟΚ.] 12. April 2019, abgerufen am 13. April 2019 (griechisch).
  4. Alexis Kristallidis (Hrsg.): PAOK Embisteftiko 2000 – PAOK Ex Orismou. Nr. 9. Dikefalos EPE, Thessaloniki Dezember 1999, S. 38–41.
  5. Kyriakos Xantinidis: [www.11freunde.de Wer ist PAOK Saloniki?] 21. August 2013, abgerufen am 14. April 2019.
  6. a b c d e f g h PAOK History – Timeline. 16. Februar 2015, abgerufen am 13. März 2018 (englisch).
  7. a b The untold story of Giorgios Koudas. 16. Februar 2015, abgerufen am 13. März 2018 (englisch).
  8. [www.paokmania.gr Η ιστορία μιας φωτογραφίας...] 18. April 2019, abgerufen am 19. April 2019 (griechisch).
  9. [www.lyricstranslate.com Pote Voudas Pote Koudas (Πότε Βούδας πότε Κούδας) (German translation).] 7. April 2013, abgerufen am 19. April 2019.
  10. Ημέρες Βουλινού. 31. Juli 2017, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  11. Fani Toli: Former PAOK FC President Thomas Voulinos Dies at 72. 11. Januar 2012, abgerufen am 13. März 2018 (englisch).
  12. [www.mononews.gr H επανεμφάνιση του Γιώργου Μπατατούδη στο Gaspar.] 6. Februar 2018, abgerufen am 23. Februar 2019 (griechisch).
  13. Spielbericht: FC Arsenal gegen PAOK Thessaloniki. In: transfermarkt.de. Abgerufen am 13. März 2018.
  14. [www.inpaok.com Το «τρελό» μεταγραφικό καλοκαίρι του “Μπάτμαν”.] 19. Juli 2017, abgerufen am 23. Februar 2019 (griechisch).
  15. Δημήτρης Παφίλας: Η άνοδος και η πτώση ενός “Μπάτμαν”. 13. Juni 2010, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  16. ΝΙΚΟΣ ΓΙΑΝΝΟΠΟΥΛΟΣ: Γιάννης Γούμενος: Ο ασφαλιστής που έφερε την ανασφάλεια στον ΠΑΟΚ. 6. Dezember 2006, abgerufen am 13. März 2018 (gr).
  17. Georgios Vavritsas: [www.kicker.de Zagorakis übernimmt PAOK Saloniki.] 14. Juni 2007, abgerufen am 23. Februar 2019.
  18. a b Ζαγοράκης: «Μόνος επενδυτής ο κόσμος». 15. Dezember 2008, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  19. Giorgos Christidis: Griechenland erlässt Fußballklub von Putin-Freund Steuerschulden. 30. März 2015, abgerufen am 13. März 2018.
  20. PAOK-Zugänge 15/16. Abgerufen am 13. März 2018.
  21. O Αλεξάνταρ Στανόγεβιτς στον πάγκο του ΠΑΟΚ. 16. Juni 2017, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  22. Ο Λουτσέσκου στον πάγκο του ΠΑΟΚ. 11. August 2017, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  23. PAOK gegen AEK: Präsident stürmt mit Pistole aufs Feld. In: focus.de. Abgerufen am 13. März 2018.
  24. Saloniki gewinnt griechischen Pokal. rheinpfalz.de, abgerufen am 13. Mai 2018.
  25. [www.noz.de So feiert PAOK Saloniki die erste griechische Meisterschaft nach 34 Jahren.] 23. April 2019, abgerufen am 25. April 2019.
  26. [www.real.gr Οι απίστευτες επιδόσεις του πρωταθλητή ΠΑΟΚ.] 6. Mai 2019, abgerufen am 7. Mai 2019 (griechisch).
  27. a b [www.schwaebische.de PAOK Saloniki gewinnt erstmals das Double.] 11. Mai 2019, abgerufen am 12. Mai 2019.
  28. a b c d e f g Haris Hristidis: PAOK Embisteftiko 2000. Hrsg.: Alexis Kristallidis. Nr. 9. SCRIPTA E.P.E, Thessaloniki Dezember 1999, S. 60–65.
  29. Stavros Petrakopoulos: PAOK Embisteftiko – O PAOK stin Evropi (PAOK Embisteftiko- PAOK in Europa). Hrsg.: Alexis Kristallidis. Nr. 15. Ekdotiki Woriou Elladas A.E., Thessaloniki Juli 2000, S. 86–87.
  30. a b c d e f g h PAOK in Europe. Abgerufen am 13. März 2018 (englisch).
  31. Heimpleite gegen PAOK! BVB verzweifelt vor dem Tor und verpasst den Gruppensieg. 10. Dezember 2015, abgerufen am 13. März 2018.
  32. Spielbericht & Statistiken – Östersund FK vs. PAOK Saloniki. Abgerufen am 13. März 2018.
  33. Alle Gruppenspiele der Europa League. 31. August 2018, abgerufen am 1. September 2018.
  34. Nach Suspendierung von Metalist Charkow – Schalke nun gegen Stevens-Klub PAOK Saloniki
  35. Draxler und Szalai beenden die Zitterpartie: PAOK Saloniki – FC Schalke 04 2:3 (0:1). In: kicker online, Nürnberg, Germany. Abgerufen am 13. März 2018 (deutsch).
  36. PAOK FC – First Team. Abgerufen am 25. April 2019 (englisch).
  37. a b Home Ground. Abgerufen am 13. März 2018 (englisch).
  38. Ioannis Sotiriou: [www.inpaok.com To Gipedo sto Syntrivani.] 5. Juni 2018, abgerufen am 5. Juni 2018 (griechisch).
  39. Home Ground. Abgerufen am 13. März 2018 (englisch).
  40. Toumba Stadium. Abgerufen am 26. Mai 2017 (englisch).
  41. [www.stadionwelt.de Russischer Investor unterstützt PAOK-Stadionpläne.] 18. März 2016, abgerufen am 25. Dezember 2018.
  42. Γιώργου Καλλίνη: [www.typosthes.gr Αλλάζει εποχή όλη η Τούμπα με το νέο γήπεδο ΠΑΟΚ.] 1. November 2018, abgerufen am 25. Dezember 2018 (griechisch).
  43. [www.kathimerini.gr Π. Καμμένος για γήπεδο ΠΑΟΚ: «Πολύ σύντομα η Θεσσαλονίκη θα έχει ένα στολίδι».] 9. Oktober 2018, abgerufen am 25. Dezember 2018 (griechisch).
  44. [www.onsports.gr Έτσι θα είναι η νέα Τούμπα!] 6. Oktober 2017, abgerufen am 25. Dezember 2018 (griechisch).
  45. [www.paokfc.gr Training Center.] In: Vereinsseite. Abgerufen am 19. April 2019 (englisch).
  46. Η Νέα Μεσημβρία μεταμορφώνεται. 24. August 2016, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  47. Partizans „Totengräber“ sind mies darin, die eigenen Trommler unkenntlich zu machen. 11. Oktober 2017, abgerufen am 26. Mai 2017.
  48. Maria Konstantopoulou, Kyriakos Kyriakos: PAOK F.C. - The Magazine – Apostoli sto Torino. Hrsg.: Giorgos Batatoudis, Spyros Leventopoulos. Nr. 28. Ekdotiki Woriou Elladas A.E., Thessaloniki Juni 2002, S. 94–101.
  49. Stavros Kalafatis: PAOK Embisteftiko – Apostoli sti Juventus. Hrsg.: Alexis Kristallidis. Nr. 4. Dimosiografikos Organismos Lambraki A.E., Thessaloniki 30. Juni 1999, S. 20–26.
  50. Der ZSKA Moskau – ein Verein mit langer Tradition. In: Freundschaften des Vereins. Abgerufen am 13. März 2018.
  51. Πενυς Βερβερη: Μανωλης Ρασουλης - Ενας Βαλκανιος Παοκτζης. Hrsg.: Δικεφαλος Ε.Π.Ε. Nr. 9. Δικεφαλος Ε.Π.Ε, Θεσσαλονικη Dezember 2000, S. 122–127.
  52. Γιάννης Μάλαμας: Μαζί στις κερκίδες! 19. Oktober 2017, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  53. Thessaloniki Derby I Aris-PAOK. 3. März 2013, abgerufen am 13. März 2018.
  54. Ivan Savvidis express support to struggling Iraklis. 7. September 2017, abgerufen am 13. März 2018 (englisch).
  55. Pokal: Fans sorgen für Spielabbruch in Saloniki. 3. März 2016, abgerufen am 13. März 2018.
  56. Trainer von Paok Saloniki von Bierdose am Kopf getroffen. 18. Mai 2017, abgerufen am 13. März 2018.
  57. Skandalspiel Schalke vs. Saloniki: Ermittlungen gegen 23 Polizisten. 1. April 2014, abgerufen am 13. März 2018.
  58. Eiskaltes Schalke siegt bei PAOK. 17. Februar 2017, abgerufen am 13. März 2018.
  59. S04 – Fans provozieren mit Fahne. 22. Februar 2017, abgerufen am 13. März 2018.
  60. Schalke gegen Paok Saloniki: Es geht auch friedlich. 23. Februar 2017, abgerufen am 13. März 2018.
  61. FC Saloniki Essen kooperiert mit PAOK Thessaloniki. 8. November 2017, abgerufen am 13. März 2018.
  62. Munich FC Pontos. 12. Februar 2018, abgerufen am 12. Februar 2018.
  63. Internetseite PAOK FC Offenbach Academy. 12. Februar 2018, abgerufen am 12. Februar 2018.
  64. PAOK Fοοtball Prints. Internetseite des Klubs, 12. Februar 2018, abgerufen am 13. März 2018 (englisch).
  65. [www.paokfc.gr PAOK ACADEMY.] Internetseite des Klubs, 12. Februar 2018, abgerufen am 12. Februar 2018 (englisch).
  66. a b Haris Hristidis: PAOK Embisteftiko 2000. Hrsg.: Alexis Kristallides. Nr. 9. SCRIPTA E.P:E, Thessaloniki Dezember 1999, S. 54.
  67. ΜΑΡΙΑ ΚΑΟΥΚΗ: [www.contra.gr Κώστας Ιωσηφίδης: Ο Ιβάν Σαββίδης ήπιε το τσάι και ο "παππούς" το απόλαυσε.] 5. Mai 2019, abgerufen am 6. Mai 2019 (griechisch).
  68. Το ρεκόρ του Νέτο Γκουερίνο. Abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  69. [www.paokfc.gr Pablo Garcia.] 16. Mai 2018, abgerufen am 16. Mai 2018 (griechisch).
  70. Vertrag bis 2015: Vieirinha-Transfer nach Wolfsburg perfekt. 3. Januar 2012, abgerufen am 13. März 2018.
  71. Vieirinhas Rückkehr zu PAOK Saloniki perfekt. 31. August 2017, abgerufen am 13. März 2018.
  72. Gestorben: Guyla Lorant. 8. Juni 1981, abgerufen am 13. März 2018.
  73. Georgios Vavritsas: [www.kicker.de PAOK holt Trainer Fernando Santos.] 4. September 2007, abgerufen am 19. Mai 2019.
  74. [www.sport1.de PAOK feiert Meister-Comeback.] 21. April 2019, abgerufen am 22. April 2019.
  75. Το μνημόσυνο για τον Παναγιώτη Κατσούρη. 9. Februar 2018, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  76. So glühten die PAOK-Fans im Düsseldorfer Vereinsheim vor. 23. Februar 2017, abgerufen am 13. März 2018.
  77. [www.paok24.com Όνειρο ή πραγματικότητα; Όνειρο που έγινε πραγματικότητα!] 12. April 2019, abgerufen am 13. April 2019 (griechisch).
  78. PAOK Fan Club of Switzerland - Σύνδεσμος φιλάθλων ΠΑΟΚ Ελβετίας. 22. Oktober 2017, abgerufen am 22. Oktober 2017.
  79. ΣΤΕΡΓΙΟΣ ΑΝΑΣΤΑΣΙΑΔΗΣ: [www.paok24.com Σύνδεσμος και στο Βιετνάμ!] 26. April 2019, abgerufen am 27. April 2019 (griechisch).
  80. [www.paok24.com Το απόλυτο video από τον ΣΦ ΠΑΟΚ Ζάμπια!] 24. April 2019, abgerufen am 27. April 2019 (griechisch).
  81. Ο Τσακαλώτος είδε ΠΑΟΚ με τον Ιβάν Σαββίδη από τη σουίτα του στην Τούμπα Πηγή: Ο Τσακαλώτος είδε ΠΑΟΚ με τον Ιβάν Σαββίδη από τη σουίτα του στην Τούμπα. 16. Februar 2017, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  82. Όταν οι οπαδοί του ΠΑΟΚ αποθέωναν το Βενιζέλο για τη μεταγραφή Γαλακτερού... Πηγή: Όταν οι οπαδοί του ΠΑΟΚ αποθέωναν το Βενιζέλο για τη μεταγραφή Γαλακτερού. 8. Juli 2012, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  83. Η Τσαπανίδου και η ΠΑΟΚτσίδικη τοστιέρα! 8. Dezember 2016, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  84. Soccer Mom η Σίσσυ Χρηστίδου. 4. Januar 2011, abgerufen am 3. September 2017 (griechisch).
  85. Πύρρος Δήμας: „Είμαι Εθνική και ΠΑΟΚ“. 2. März 2011, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  86. «Ο Στράτος με έκανε και ΠΑΟΚτσή». 16. Januar 2016, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  87. Σπύρος Δόικας: [www.bookia.gr Ο Δημήτρης Λυάκος μιλάει στο Σπύρο Δόικα.] Abgerufen am 27. April 2019 (griechisch).
  88. Χρηστος Παυλιδης: Παοκ Εμπιστευτικο - Ακοντιο,μεταλλια και...Παοκαρα!. Hrsg.: Δικεφαλος Ε.Π.Ε. Nr. 9. Δικεφαλος Ε.Π.Ε, Θεσσαλονικη Dezember 2000, S. 99–102.
  89. [www.sportsdog.gr Ο ΠΑΟΚτσής Αυτιάς μιλά για την ομάδα του!] 5. Mai 2014, abgerufen am 24. Dezember 2018 (griechisch).
  90. [www.thessnews.gr Γιώργος Αυτιάς: «Ο ΠΑΟΚ εκφράζει τον μέσο Έλληνα. Eίναι η ψυχή της Βορείου Ελλάδος».] 19. November 2018, abgerufen am 24. Dezember 2018 (griechisch).
  91. [www.arenafm.gr Χασαπόπουλος: “Δε συγκρίνεται ο ΠΑΟΚ με τον Άρη”.] 18. Oktober 2018, abgerufen am 24. Dezember 2018 (griechisch).
  92. [www.paok24.com ΠΑΟΚτσάκι και ο Βέρτης.] 15. September 2016, abgerufen am 14. April 2019 (griechisch).
  93. [www.paokvoice.com Και ο Βέρτης ΠΑΟΚ είναι!] 13. September 2016, abgerufen am 19. April 2019 (griechisch).
  94. [www.youtube.com Ο ΒΕΡΤΗΣ ΛΕΕΙ ΟΤΙ ΕΙΝΑΙ ΠΑΟΚΑΡΑ.] 18. Dezember 2009, abgerufen am 14. April 2019 (griechisch).
  95. Τέμπη 4/10/1999: Η μαύρη μέρα του ΠΑΟΚ. 4. Oktober 2013, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  96. [www.lykavitos.gr O Ιβάν Σαββίδης και γιατί το Open TV άλλαξε το logo του.] 29. September 2018, abgerufen am 9. März 2019 (griechisch).
  97. [www.neaselida.gr Open: «Έκρηξη» Ιβάν Σαββίδη για τον πόλεμο που δέχεται το κανάλι.] 13. Dezember 2018, abgerufen am 9. März 2019 (griechisch).
  98. Σταύρος Σουντουλίδης: [www.gazzetta.gr ΠΑΟΚ, η δημοφιλέστερη ομάδα στην Ελλάδα σύμφωνα με την Marca!] 23. August 2018, abgerufen am 13. April 2019 (griechisch).