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PAOK Thessaloniki (Fußball)

griechischer Fußballverein

PAOK Thessaloniki (griechisch ΠΑΟΚ, auch P.A.O.K., Akronym von Panthessalonikischer Sportklub der Konstantinopler, griechisch Πανθεσσαλονίκειος Αθλητικός Όμιλος Κωνσταντινουπολιτών Panthessalonikeios Athlitikos Omilos Konstantinoupoliton), auch bekannt als PAOK Saloniki, ist ein Fußballverein aus Thessaloniki. Die Mannschaft wurde im Jahr 1926 von vertriebenen Griechen aus Konstantinopel gegründet.

PAOK Saloniki
Vereinswappen von PAOK
Basisdaten
Name Panthessalonikeios Athlitikos
Omilos Konstantinoupoliton
Sitz Thessaloniki, Griechenland
Gründung 1926
Farben Schwarz und Weiß
Präsident Ivan Savvidis
Website paokfc.gr
Erste Mannschaft
Cheftrainer Răzvan Lucescu
Spielstätte Toumba Stadion
Plätze 28.701
Liga Super League
2018/19 1. Platz
Heim
Auswärts
Alternativ

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Die Gründerjahre (1926–1955)Bearbeiten

 
Einer der ersten Mannschaften des PAOK F.C. aus dem Jahre 1926

Die Anfänge (1926 – 1948) PAOK Thessaloniki versteht sich als Nachfolge des bereits 1875 im Istanbuler Stadtteil Pera gegründeten Vereins Hermes Club Pera (gr.: Ερμής), der seine Aktivität als Folge der Griechenverfolgungen und damit verbundener Vertreibungen nach dem Griechisch-Türkischen Krieg einstellen musste.[1] Die Vertriebenen gründeten in Thessaloniki den Verein P.A.O.K. am 20. April 1926. Emblem der Mannschaft ist der Doppelkopf-Adler, das Hauswappen des Byzantinischen Reiches. Allerdings hat dieser, aus Trauer über den Verlust der Heimat, die Flügel angelegt. Die Vereinsfarbe Schwarz steht für ebendiese Trauer, das Weiß für die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Das erste Wappen des Vereins war ein vierblättriges Kleeblatt. Auf jedem einzelnen Kleeblatt stand jeweils ein Buchstabe des Vereins, welches durch ein Hufeisen eingefasst war. Erst nach der Fusion mit AEK Thessaloniki im Jahr 1929 bekam der Verein den Doppelkopf-Adler. Der erste Präsident des Vereins war Triantafilos Triantafillidis. PAOK spielt sein erstes inoffizielles Spiel am 4. Mai 1926 im Thermaikos Stadion, und schlägt Megas Alexandros Thessaloniki mit 2:1. Das erste offizielle Spiel findet am 12. Dezember 1926 statt.Gegen Nea Genea kann man mit 3:1 gewinnen.

 
Konstantinos Andreadis war der erste Trainer von PAOK F.C.

Der erste Trainer Konstantinos "Kostas" Andreadis saß fünf Jahre auf der Trainerbank, wofür er jedoch keine finanzielle Gegenleistung erhielt.[2] Der erste Spielführer des Vereins war Michalis Ventourelis. Der erste ausländische Spieler war ein Franzose Namens Raymond Etienne, der gleichzeitig der erste Profi Griechenlands war, demnach auch der erste Profi des Klubs.Am 5. September 1928 unterschrieb der Franzose den ersten Profivertrag eines Fußballers in Griechenland mit einem Gehalt von 4.000 Drachmen. Sein erstes Spiel für PAOK F.C. absolvierte Etienne am 15. November 1928 gegen Thermaikos wo er zwei Tore zum Sieg beisteuerte.Insgesamt spielte Etienne sechs Jahre für den Klub und erzielte einen Rekord von 38 geschossenen Toren in 44 Spielen.[3]

Der erste ausländische Trainer des Vereins war der Österreicher Rudolf Gassner, der die Mannschaft in der Saison 1931/32 trainierte.[4] In der Saison 1930/31 debütiert PAOK in der Pan-Hellenischen Meisterschaft und spielt sein erstes Spiel gegen Olympiakos Piräus. Man beendete diese erste Saison auf dem 5. Platz.

Die Thessaloniki-Stadtmeisterschaften (1948 – 1958)

Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden die ersten Jugendabteilungen und der Verein konnte zusätzliche Qualität durch Transfers gewinnen. Dies führte zu vier Thessaloniki-Fußballmeisterschaften in den 1950er-Jahren. Da der Fußballsport noch lokal organisiert war, zählte die Stadtmeisterschaft von Thessaloniki als ein großer Erfolg.

 
Die Meistermannschaft der Thessaloniki -Stadtmeisterschaft der Saison 1936/37

Bis 1955 konnte sich der Klub insgesamt dreimal für das Finale des griechischen Pokals qualifizieren. In allen drei Spielen konnte PAOK das Spiel jedoch nicht für sich entscheiden. Das erste Finale um den griechischen Pokal bestritt PAOK gegen AEK Athen 1939 im Nikos-Goumas-Stadion. Es ging zwar 1:2 verloren, jedoch zeigen Fotos und Berichte der Zeit, dass der Fußball als Spiel und weniger als kommerzialisiertes Ereignis wahrgenommen wurde. Spieler und Funktionäre umarmten sich nach dem Finale, und führten, im Gegensatz zu späteren Zeiten, ein freundschaftliches Verhältnis.

PAOK F.C. ist eine der drei Mannschaften, die nie in die 2. Liga abgestiegen sind, und demnach immer in der ersten griechischen Spielklasse gespielt haben.

Die Epoche des Georgios Koudas (1958–1985)Bearbeiten

 
Kapitän und Legende des Vereins, Georgios Koudas

Die ersten nationalen Erfolge

Die Koudas Epoche ist als Etablierung und Schaffung von Prestige gekennzeichnet. Georgios Koudas unterschrieb 1958 bereits im Alter von 12 Jahren einen Vertrag über 5 Jahre.[5] Schließlich konnte Koudas 1963 mit nur 17 Jahren in der ersten Mannschaft debütieren. Nicht nur nationale Titel und erfolgreiche Platzierungen in der Meisterschaft, wie die in den 1970er Jahren, sondern auch die Teilnahmen an den europäischen Wettbewerben bewirkten, dass PAOK national sowie international Bekanntheit erlangte.[6] Der Kapitän prägte den Klub und half ihm einige Erfolge einzufahren. Als Pokalsieger im Jahr 1972 konnte PAOK F.C. den Football Cup of Greater Greece im Folgejahr für sich sichern.Ein Wettbewerb der zwischen den Spitzenteams bzw. den Pokalsiegern aus Griechenland und Zypern ausgetragen wurde.In Hin- und Rückspiel konnte man gegen Omonia Nikosia gewinnen.Die Meisterschaft sicherte sich Koudas und sein Team im Jahr 1976.

Koudas als Pop-Kultur Phänomen

Wegen seiner Führungsqualitäten als Kapitän wurde Koudas von den Anhängern des Klubs auch als Alexander der Große (Μεγαλέξανδρο) bezeichnet.[5] Eine andere weit verbreitete Bezeichnung war Reh des Nordens (gr.:Ζαρκάδι του Βορρά).

Am 18.04.1973 entsteht in einem Pokalspiel gegen Panathinaikos das "Koudas Foto" welches sinnbildlich für das Talent und die Spielweise des Kapitäns ist und stellvertretend für die damalige Dominanz des Teams steht.In der 34.Spielminute dribbelt sich der Kapitän im Mittelfeld an Anthimons Kapsis vorbei, welcher sich in von hinten an des Trikot von Koudas hängt um ihn zu Fall zu bringen und den Konter zu verhindern.Der Schnappschuss der dadurch entsteht ist ein Bild für die Galerie. Koudas selbst kommentierte die Szene, als eine Ode an die sportliche Fairness und des Fair Play des Verteidigers der ihn mit den Händen zu Fall und nicht mit einer unsportlichen Grätsche ein Verletzung riskieren wollte, lobte den Fotografen Michaelis Papous und bezog sich auf das nächtliche Spiel, als ein Spiel der Überraschungen und einen verdienten Sieg.Der Verteidiger und Vater des Europameisters Michalis Kapsis, Anthimos Kapsis, erklärte die Szene mit dem Respekt vor Koudas, den er als Verteidiger nicht verletzen wollte bzw. konnte.Im Anschluß hilft der Verteidiger, Koudas wieder auf die Beine, was vom Applaus der Zuschauer begleitet wurde.Das Foto wurde bereits zu seiner Zeit Gegenstand von Titelseiten und Postern.[7] Ein weiteres Beispiel für die Präsenz des Georgios Koudas in der damaligen griechischen Pop Kultur ist das Lied des Komponisten und Liedermacher Manolis Rasoulis, welcher in seinem bekannten Lied für den Sänger Nikos Papazoglou mit dem Titel "Πότε Βούδας,πότε Κούδας" (deutsch: Pote Woudas, pote Koudas) in einer seiner Strophen sagt: "Manchmal Buddha, manchmal Koudas, manchmal Jesus und Judas".Der Liedermacher lebte in der Nähe des Toumba Stadions und besuchte die Spiele von PAOK.[8]

Georgios Koudas beendete 1984 seine aktive Laufbahn. Damit war er über 25 Jahre im Verein und prägte zwei Generationen an Fußballern.

Georgios Pantelakis (1960 – 1971 & 1975 – 1984)

Von 1960 bis 1971 übte Georgios Pantelakis das Amt des sogenannten Generalsekretärs im Vorstand aus, eine Funktion welche heute mit der eines Sportdirektors verglichen werden kann. Er konnte das Interesse von Olympiakos Piräus an Koudas erfolgreich abwehren.Die historische Aussage von Pantelakis: "Ich mag vielleicht in Gyaros (Verbannungs- und Gefängnisinsel während der Jahre der Militärjunta) landen, aber Koudas wird nicht bei Olympiakos spielen",ging in die Vereinsgeschichte als der Anfang einer 20-jährigen Heimserie gegen Olympiakos ein, und galt als Widerstand gegenüber den damaligen einmischenden Sportminister der Obristen, die sich 1967 an die Macht geputscht hatten.[9]

Von 1975 bis 1984 war er schließlich Präsident des Klubs. Am 1. August 1984 musste Pantelakis sein Amt aufgeben, nachdem sein Lager, die Wahlen im Verein verloren hatte. Sein Präsidentenamt übernahm Petros Kalafatis.[6]

Unruhige Zeiten und der Batatoudis-Plan (1986–2003)Bearbeiten

Unbeständige Zeiten (1986 – 1996)

Die Zeit zwischen der letzten Meisterschaft 1985 und dem Einstieg von Georgios Batatoudis im Jahr 1996 als Präsident von PAOK war unbeständig und wechselhaft. Man konnte sich zwar einige Male für den europäischen Wettbewerb qualifizieren, jedoch wurde die Zeit von Problemen in den Führungsetagen und Gewaltszenen im Stadium durch die eigenen Fans geprägt. Thomas Voulinos übernahm im April 1989 die Leitung des Klubs und wurde Nachfolger in der Präsidentschaft von Ioannis Dedeoglou.[6] Er besetzte zunächst den Trainerposten durch den Niederländer Rob Jakobs neu und verstärkte den Kader mit Georgios Mitsibonas sowie dem Ägypter Tolba Magdy, welcher gleichzeitig der erste Afrikaner in der Geschichte des Klubs war.[10] Die Unruhen rund um das Präsidium von Thomas Voulinos übertrugen sich auf den Platz und die Fans. Folglich blieben die Erfolge aus. Ein Beispiel ist das Spiel im Jahr 1992/93 gegen Paris St.Germain, wo die Gewalt der Fans und der Spielabbruch den Klub sowohl in der Entwicklung als auch im Prestige zurückwarf.[11]

Die Ankunft des Batatoudis (1996 – 2003)

Im Jahr 1996 übernahm dann der aus dem Evros stammende Unternehmer[12], Georgios Batatoudis, der später von den Anhängern liebevoll Batman genannt wird, den Klub und versuchte ihn zu stabilisieren.

Dies gelang ihm durch Spielertransfers und Teamführung. Er verpflichtete Spieler wie Percy Olivares, Zisis Vryzas, Spiros Marangos und Konstantinos Frantzeskos.[6] Batatoudis fuhr nach diesen Investitionen bald die ersten Erfolge ein. Im UEFA-Pokal 1997/98 gelang ihm ein Achtungserfolg, indem man Arsenal London aus dem Turnier warf.[13] In den Folgespielzeiten wurde immer weiter am Kader und dem Trainer gearbeitet. So wurden immer wieder Trainer geholt, die Stück für Stück ihre Philosophie einführten. Trainer wie Arie Haan und Oleh Blochin konnten Erfahrungswerte mitbringen, die den Spielern nutzten. Die große finanzielle Offensive tätigt Batatoudis in der Transferperiode des Sommers 1999. Ohne sich mit der sportlichen Führung um den Trainer Arie Haan abzusprechen, kündigt er den Transfer von Nikos Frousos von Ionikos Nikea an.Im gleichen Zug verpflichtet der damalige Inhaber des Klubs Stylianos Venetidis, den er aus Xanthi FC für 230 Millionen griechische Drachmen nach Thessaloniki holt.Diesen wird er einige Jahre später gewinnbringend an Olympiakos Piräus weiterverkaufen.Mit den Verpflichtungen von Omari Tetradze, dem Australier Ante Kovic und Georgios Georgiadis aus Newcastle United, in dessen Verpflichtung Arie Haan eine wichtige Rolle spielte, vollendete Batatoudis seinen Plan der qualitativen Kadererweiterung und stellte die Weichen für die späteren nationale Erfolge.[14]

Die Früchte dieser Arbeit von Batatoudis konnte man in der Saison 2000/01 erkennen. Es gelang der Gewinn des griechischen Pokals. Man schlug den Erzrivalen Olympiakos Piräus mit 4:2 in Athen und konnte nach nun mehr als 15 Jahren erstmals wieder einen bedeutenden Erfolg einfahren. Nach dem erneuten Gewinn des Pokals in der Ära Batatoudis in der Saison 2002/03 sah sich der Präsident gezwungen, die Anteile am Klub zu verkaufen, und übergab diese zusammen mit dem Amt als Präsident Ioannis Goumenos.[15]

Über Goumenos zu den Zagorakis-Jahren (2003–2012)Bearbeiten

 
Theodoros Zagorakis als Präsident des Klubs von 2007–2012
 
Zlatan Muslimovic als PAOK Spieler

Die Übergangsjahre (2003 – 2007)

Ioannis Goumenos übernahm mit seinem Einstieg bereits einen Schuldenberg von ca. 11 Millionen €. In den Jahren seines Wirkens schaffte er es nach allgemeinen Einschätzungen sogar, den Schuldenstand des Klubs auf über 30 Millionen € zu verdreifachen. Seine finanziellen Möglichkeiten, um den Klub zu unterhalten, waren nicht ausreichend. Die Suche nach einem finanzstarken Investor verlief erfolglos.[16] Erst die Rückkehr des Hoffnungsträgers Theodoros Zagorakis als Spieler führte den Klub nach langer Zeit der Stagnation in stabile Verhältnisse.[6]

Die Stabilisierung unter Zagorakis (2007 – 2012)

 
Pablo Contreras im PAOK Trikot

Im Jahr 2007 übernahm Theodoros Zagorakis als „Helfer in der Not“ die Präsidentschaft des Klubs und verfasste einen Plan zum Schuldenabbau sowie der sportlichen Weiterentwicklung. In seiner ersten Positionierung verkündete Zagorakis: "Ich will dem Klub jetzt aus einer anderen Position als bislang, aber weiterhin mit vollster Hingabe dienen".[17]

Ziel war es, den Klub aus den Schulden zu bekommen und ihn in den europäischen Plätzen zu etablieren. Diesen Plan nannte er „Den Drei-Jahres-Plan“ und appellierte zugleich an die Fans von PAOK den Verein zu unterstützen.[18] Im ersten Jahr seiner Präsidentschaft verpflichtete er Fernando Santos, den er schon aus seiner Zeit beim Ligarivalen A.E.K. Athen kannte. In der Sommertransferperiode des Jahres 2008 bereitete Zagorakis die Planung des Kaders so vor, dass gestandene Profis, die dem Klub sportlich weiterhelfen konnten, verpflichtet wurden. Mit Spielern wie Pablo Garcia, Zlatan Muslimovic, Sérgio Conceição und Pablo Contreras konnte PAOK in der Saison 2008/09 den 2. Platz der Super League erreichen.[6] In der Folgesaison wurden weitere Spieler geholt, um den Kader in der Tiefe besetzen und somit qualitativ sowie quantitativ erweitern zu können. Es wurden Vitolo und Bruno Cirillo verpflichtet. Die finanzielle Situation begann sich langsam zu entspannen. Dies lag nicht nur allein an der Sponsoren-Politik, sondern auch an den Teilnahmen an europäischen Wettbewerben und nicht zuletzt auch durch Spielerverkäufe.

Die Ära Ivan Savvidis (seit 2012)Bearbeiten

 
Der Russisch-griechische Unternehmer Ivan Savvidis ist der Eigentümer des Klubs seit 2012
Konsolidierung und Aufschwung (2012 bis 2016)

Der griechisch-russische Unternehmer Ivan Savvidis übernahm im Sommer 2012 nach langwierigen Verhandlungen die Mehrheit der Anteile am angeschlagenen Fußballverein.[6] Er investierte direkt 10 Millionen Euro und gewährte dem Verein darüber hinaus ein Darlehen in Höhe von 2 Millionen Euro. Unter seiner Führung fand eine Neuausrichtung und -organisation statt, die sowohl die kurzfristige Verbesserung der Spiel- und Stadionverhältnisse beinhaltete, als auch strukturelle Veränderungen mit sich brachte. Das Emblem des Vereins wurde überarbeitet und dem digitalen Zeitalter angepasst. Auch der Mannschaftsbus wurde modernisiert. Im Toumba Stadium wurde der V.I.P. Bereich mit Logen versehen und sowohl der ganze Umkleidetrakt als auch der in die Jahre gekommenen Innenraum des Stadions wurde modernisiert und aufgerüstet.[6] Im Jahr 2015 konnte Savvidis und der Klub von einem Gesetz der Regierung profitieren, indem die Zinsbelastungen alter Schulden erlassen wurden. Damit konnte Savvidis die anfänglichen 11 Millionen Euro an Verbindlichkeiten direkt tilgen und somit den Klub schuldenfrei machen. Der Erlass an 20 Millionen Euro Verzugszinsen und Strafgebühren hatte den Klub und seinem Präsidenten mehr Freiräume für die Kaderplanung der Mannschaft gelassen.[19] Somit konnte in der Saison 2015/16 ca. 7 Millionen Euro an Transferskosten ausgegeben werden.[20]

 
Der PAOK F.C Mannschaftsbus mit neuem Emblem aus dem Jahr 2014
Der Kampf um Titel und Meisterschaften (seit 2017)

In den beiden folgenden Spielzeiten wurde der Kader in Qualität und Breite verstärkt, so dass mit dem Sieg im griechischen Pokalwettbewerb 2016/17 der erste Erfolg unter Savvidis eingefahren werden konnte. Nach dem Weggang von Vladimir Ivić verpflichtete der Sportdirektor Ľuboš Micheľ im Juni 2017 den Serben Aleksandar Stanojevic als neuen Trainer.[21] Nach nur 57 Tagen wurde Stanojevic jedoch beurlaubt und durch den Rumänen Răzvan Lucescu ersetzt, der bereits vor der Verpflichtung von Stanojevic im Verein hoch gehandelt worden war.[22] Im März 2018 sorgte Savvidis für Aufsehen, als er im Spiel gegen AEK Athen in der 89. Minuten nach einem nicht gegebenen Abseitstor seiner Mannschaft mit einer Pistole am Gürtel auf das Spielfeld lief, den Schiedsrichter bedrohte und so für einen Abbruch der Partie sorgte.[23] Hierfür wurde er zu einer Geldstrafe und drei Jahren Stadionverbot verurteilt. PAOK wurde mit Punktabzügen bestraft: drei Punkte in der laufenden Meisterschaft, zwei Punkte in der kommenden Saison 2018/19. Am Ende der Spielzeit 2017/18 stand PAOK letztendlich auf den zweiten Platz der Liga und konnte zum zweiten Mal in Folge den griechischen Pokal gewinnen. Im Olympiastadion OAKA in Athen gewann der Klub das Finale gegen AEK Athen mit 2:0, und konnte somit die Saison trotz der verpassten Meisterschaft noch erfolgreich abschließen.[24] In der Saison 2018/19 wurde am Kader weiter gearbeitet.Man konnte sich die Dienste des schwedischen Nationalspielers Pontus Wernbloom sichern und tätigte in der Winterpause mit der Verpflichtung des Isländers Sverrir Ingi Ingason den bis dato teuersten Einkauf in der Geschichte des Klubs.Mit der Leihe und einer Kaufoption des Portugiesen Sergio Oliveira ging man in der Winterpause einen weiteren Schritt zur Verstärkung, mit Sicht auf die laufende Meisterschaft.Durch die Eingliederung von jungen Perspektivspielern wie Chuba Akpom, Karol Swiderski und den Brasilianer Leo Jaba, flankierte man die bereits bestehende erfahrene Mannschaft um den Kapitän Vieirinha.Diese Kaderplanung führte zur ersten Meisterschaft nach 34 Jahren.Im Meisterschaftsspiel gegen Levadiakos und einen Spieltag vor Ende der regulären Spielzeit sicherte man sich die Meisterschaft mit einem 5:0 Endergebnis.Die anschließende Meisterfeier im Stadion wurde mit einer Pyroshow und Lichtshow durchgeführt, und mit einem Autokorso durch die Stadt friedlich fortgesetzt.[25]

Erfolge/TitelBearbeiten

Europäische WettbewerbeBearbeiten

Messestädte-Pokal (Coupe des Villes de foire)Bearbeiten

In den Jahren 1965/66, 1967/68 und 1970/71 nahm PAOK am Coupe des villes de foire teil.

Bei allen drei Teilnahmen schied der Klub jedoch bereits in der ersten Runde aus: 1965 wurde man vom Wiener Sport-Club bezwungen, 1967 unterlag man zweimal dem RFC Lüttich und im Jahr 1970 musste man sich Dynamo Bukarest geschlagen geben.

Europapokal der PokalsiegerBearbeiten

Die erste Teilnahme als Vertreter des griechischen Pokalwettbewerbs erfolgte in der Saison 1972/73. Dort schied man gegen Rapid Wien nach zwei Unentschieden aus. Das Hinspiel fand am 13. September 1972 in Wien statt, und endete 0:0. Das Rückspiel am 27. September 1972 endete 2:2. Anhand der geschossenen Auswärtstore kam Wien eine Runde weiter. Die zweite Teilnahme in der Saison 1973/74 verlief erfolgreicher. Hier musste PAOK gegen Legia Warschau ran und erspielte sich ein 1:1 Unentschieden in Warschau. Das Rückspiel in Thessaloniki konnten sie mit 1:0 gewinnen. Somit erreichte man zum ersten Mal die zweite Runde im Wettbewerb. Dort traf man auf Olympique Lyon, gegen die man am 24. Oktober 1973 auswärts ein 3:3 erspielte. Das Rückspiel konnte man zuhause mit 4:0 für sich entscheiden und kam so ins Viertelfinale des Wettbewerbs. Man traf am 13. März 1973 auf den AC Mailand, gegen den man im Giuseppe-Meazza-Stadion 3:0 verlor. Das Rückspiel konnte etwas erfolgreicher bestritten werden, und man holte ein 2:2. Dennoch schied man aus dem Turnier aus.

Die dritte Teilnahme erfolgte in der Folgesaison 1974/75, in der man in der ersten Runde des Wettbewerbs gegen FK Roter Stern Belgrad antrat. Man gewann das Heimspiel mit 1:0, musste allerdings sich im Rückspiel mit 0:2 in der Nachspielzeit geschlagen geben, und schied somit vorzeitig aus. In der Saison 1977/78 erfolgte die vierte Teilnahme. Man traf in der ersten Runde auf Zagłębie Sosnowiec und gewann zweimal mit 2:0. In der zweiten Runde bekam man den dänischen Klub Vejle BK zugelost. Die Dänen gewannen das Hinspiel mit 3:0. Das Rückspiel gewann PAOK mit 2:1, schied aber aufgrund der Hinspiel-Niederlage aus.

Die fünfte Teilnahme erfolgte dann in der Saison 1978/79. Man traf auf Servette FC Genf und schied nach zwei Spielen aus. Man gewann zwar das Heimspiel mit 2:0, verlor jedoch in der Schweiz mit 4:0. In der Saison 1981/82 traf auf Eintracht Frankfurt. Sie verloren im Waldstadion mit 2:0, konnten aber im Rückspiel 2:0 gewinnen. Somit kam es zur Entscheidung im Elfmeterschießen. PAOK verlor 4:5 n. E. im eigenen Stadion und schied erneut in der ersten Runde aus.

UEFA-PokalBearbeiten

1975–1990

Die erste Teilnahme am UEFA Cup erfolgte in der Saison 1975/76 gegen den F.C. Barcelona. Unter der Führung von der ungarischen Trainerlegende Gyula Lorant und vor einer Kulisse von ca. 45.000 Zuschauern im Toumba Stadion, besiegte PAOK F.C. die Startelf aus Barcelona um Johan Cruyff mit 1:0. Das Rückspiel ging jedoch verloren, so dass man frühzeitig aus dem Wettbewerb ausschied.[26][27] In der Saison 1982/83 schied man erneut in der ersten Runde, gegen den französischen Vertreter aus Sochaux, aus.

Im Folgejahr konnte der erste große Erfolg auf internationalem Parkett erfolgen. Der PAOK F.C. wurde gegen den FC Bayern München gelost und musste gegen die damalige Starmannschaft um Klaus Augenthaler, Sören Lerby und Karl-Heinz Rummenigge antreten. Im Hinspiel am 19. Oktober 1983 konnte im Toumba Stadion ein 0:0 errungen werden. Das Rückspiel verewigte sich jedoch in den Geschichtsbüchern. Dort schaffte man am 2. November 1983 im Münchner Olympiastadion ebenfalls ein 0:0 und verlor nach einem dramatischen Elfmeterschießen nach der torlosen Verlängerung mit 9:8.[28]

In der Saison 1988/89 unterlag man Diego Armando Maradona mit seinem SSC Neapel im Hinspiel in Neapel nur knapp mit 1–0. Das Rückspiel fand am 21. September 1988 statt und endete mit einem 1:1 Unentschieden.[26][28] Dieses Aufeinandertreffen brachte PAOK einen enormen Popularitätsgewinn, da der SSC Neapel im Fokus der damaligen Fußballwelt stand, zumal Weltstars wie Careca und Diego Maradona im Aufgebot standen. PAOK konnte sich durch seine respektablen Auftritte einen Namen machen.

1990–2000

In der Saison 1990/91 traf PAOK F.C. auf den F.C. Sevilla, welcher sich am Ende im Elfmeterschießen gegen PAOK mit einem 3:4 durchsetzen konnte.[26] In der Saison 1991/92 traf PAOK dann auf die belgische Mannschaft KV Mechelen, die er in der ersten Runde schlagen konnte und somit in die zweite Runde des UEFA Pokals einzog. Dort schied man allerdings gegen Tirol Innsbruck aus.[26]

Eine schwarze Stunde der Klubgeschichte folgt im Jahr 1992/93 gegen Paris St. Germain, wo man das Hinspiel gegen George Weah, David Ginola und Co ab der 63. Minute zu zehnt spielen musste und 2:0 verlor. Im Rückspiel musste das Spiel aufgrund schwerer Ausschreitungen abgebrochen wierden. PAOK erhielt eine Strafe der UEFA, woraufhin den Klub zwei Jahre von der Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen wurde. Das Spiel wurde mit 0:3 für Paris gewertet und warf den Klub in seiner Entwicklung zurück, so dass die nächste Teilnahme erst in der Saison 1997/98 erfolgen konnte.[26][28]

Dort musste der Klub in der Qualifikationsrunde gegen Sparta Trnava spielen. Im Hinspiel konnte die Mannschaft mit 10 Mann, nach einer Roten Karten gegen Spyros Marangos, einen 0:3 Rückstand zu einem 5:3 drehen und hatte im Rückspiel somit ein leichtes Spiel. Theodoros Zagorakis traf zum 0:1, was auch der Endstand des Spiels ist und PAOK nach langer Zeit wieder in die erste Runde einziehen ließ.[28]

Dort traf man auf den F.C. Arsenal London mit Trainer Arsen Wenger. Am 16. September 1997 gewann PAOK das Hinspiel im Toumba Stadion mit 1:0 durch ein Tor von Kostas Frantzeskos. Im Rückspiel gewann PAOK am 30. September 1997 im Arsenal Stadium im Highbury mit 1:2, dank eines Treffers von Zysis Vryzas in den letzten Minuten des Spiels. So kam der Klub eine Runde weiter.[26] In der 2. Runde des UEFA Pokals und unter dem Trainer Angelos Anastasiadis traf man auf Athletico Madrid wo man nach zwei torreichen Spielen unglücklich ausschied.

In der Saison 1998/99 schied man gegen die Glasgow Rangers in der ersten Runde aus.[26] In der Saison 1999/2000 kam es zum höchsten Sieg im UEFA Pokal sowie in der Geschichte des Klubs. Man gewann in der ersten Runde gegen Lokomotive Tiflis mit 7:0 gewinnen, schied dann allerdings gegen Benfica Lissabon in der zweiten Runde aus.[28]

2000–2006

In der Folgesaison konnte man bis zur dritten Runde des Wettbewerbs vorstoßen, indem man Beitar Jerusalem sowie Udinese Calcio in den ersten beiden Runden besiegte. In der dritten Runde muss man sich dann gegen den PSV Eindhoven geschlagen geben. Von 2001 bis 2003 erreichte man stets die 3. Runde des Wettbewerbs.

Im Sommer 2005 kam der „verlorene Sohn“ von PAOK, Theodoros Zagorakis (Kapitän der griechischen Nationalmannschaft beim Europameisterschaftstitel der Griechen in der EM 2004), aus Italien vom FC Bologna zurück, um in Thessaloniki seine Karriere fortzusetzen und ebenda zu beenden. Dieser erlebte die letzte UEFA-Cup-Saison, da der Wettbewerb im Folgejahr zur Europa League reformiert wurde. Zagorakis erreichte mit seinem Team in der Saison 2005/06 die Gruppenphase, wurde jedoch Vierter der Gruppe und verabschiedet sich aus dem UEFA Pokal Wettbewerb, welcher ihn über all die Jahre viel Anerkennung und zu großen Momenten der Klubgeschichte verhalf.[28]

UEFA Europa LeagueBearbeiten

Die erste Teilnahme an der UEFA Europa League war für PAOK im Jahr 2009/2010, in der man sich in der Play-Off Runde gegen den SC Heerenveen geschlagen geben musste.

 
PAOK F.C. in der Europa League gegen ZSKA Moskau in der Runde der besten 32 Teams

Nachdem man sich in der Saison 2010/11 nicht für die Champions League qualifizieren konnte, spielte und gewann man in den Play-Offs zur Europa League gegen Fenerbahçe Istanbul, wodurch PAOK in die Gruppenphase der Europa League kam und so im Europapokal vertreten war. In der Gruppenphase konnte PAOK hinter dem FC Villarreal und vor Dinamo Zagreb und dem FC Brügge den zweiten Tabellenplatz erreichen. Gegen ZSKA Moskau war dann in der Zwischenrunde Schluss.[28]

2011/12 begann die Mannschaft, als Tabellenvierter, und Zweiter in den Super League Play-Offs, in der Europa League-Qualifikationsrunde. Nachdem sie sich gegen Vålerenga Oslo (Qualifikationsrunde 3) und Karpaty Lemberg (Play-offs) durchsetzen konnte, war die erneute Teilnahme an der Europa League gesichert. Die Gruppenphase beendete die Mannschaft als Gruppensieger. In der Zwischenrunde erwies sich Udinese Calcio jedoch als zu stark.

In der Saison 2012/13 nahm PAOK nicht an der Gruppenphase der UEFA Europa League teil, da das Team in der Play-Off-Runde mit 2:1 und 0:3 am SK Rapid Wien scheiterte.[28] In der Saison 2013/14 qualifizierte man sich direkt für die Gruppenphase und musste nicht über die dritte Qualifikationsrunde gehen. PAOK erreichte erneut die Runde der 32 besten Teams, wo man sich jedoch gegen Benfica Lissabon geschlagen geben musste.

In der Folgesaison kam man nicht über die Gruppenphase hinaus und schied vorzeitig aus. 2015/16 ging man durch die zweite und dritte Qualifikationsrunde bevor man in der Gruppe zu FK Gabala, Krasnodar sowie Borussia Dortmund gelost wurde. Man erreichte nicht die nächste Runde, konnte aber ein Achtungserfolg gegen Dortmund erringen, indem man einen 0:1-Auswärtssieg im Westfalenstadion erreichen konnte.[29]

In der Saison 2016/17 und nach dem ausscheiden aus der Champions League Qualifikation erreichte man nach dem Sieg gegen Dynamo Tiflis die Gruppenphase der Europa League. Man konnte sich als Zweiter hinter dem AC Florenz für die nächste Runde qualifizieren. In der Runde der besten 16 verlor PAOK jedoch gegen den Rivalen FC Schalke 04 im Hinspiel, und schied im Rückspiel in der Veltins Arena mit einem 1:1 aus.

Ein Jahr später, 2017/18, traf man in der ersten Qualifikationsrunde auf Olympik Donetsk, die man in zwei Spielen besiegen konnte. In der nächsten Qualifikationsrunde und nach dem Einzug in die Europa League Gruppenphase traf man auf Östersund FK. Das Hinspiel wurde daheim mit 3:1 gewonnen. Eine große Enttäuschung erfolgt beim Rückspiel in Schweden. Das Team schied mit einem 2:0 durch die Heimmannschaft unerwartet aus.[30]

Nach dem Ausscheiden in den Play-Offs der Champions League 2018/19 gegen Benfica Lissabon, wurde der Klub in die Gruppe L der Europa League 2018/19 gelost, und bekam damit FC Chelsea, Bate Borisov und Vidi FC als Mitstreiter.[31]

UEFA Champions League / Europapokal der LandesmeisterBearbeiten

Europapokal der Landesmeister

Die erste Teilnahme erfolgte nach ersten Meisterschaft. Dort traf man in der Saison 1976/77 auf den zypriotischen Vertreter Omonia Nikosia. Das Auswärtsspiel konnte man mit 2:0 für sich entscheiden. Das erste Tor für den Verein in diesem Wettbewerb schoß Georgios Koudas in der 34. Minute des Spiels. Das Rückspiel im Toumba Stadion unter Trainer Branko Stanković endete 1:1. PAOK zog damit in die zweite Runde des Turniers ein. Dort traf man auf den sowjetischen Vertreter Dynamo Kiew, welcher sich gegen PAOK vor heimischer Kulisse souverän mit 4:0 durchsetzte. Auch das Spiel in Thessaloniki gewann Kiew, so dass PAOK ausschied.

Die zweite und letzte Teilnahme an diesem Wettbewerb erfolgte in der Saison 1985/86. Hier traf man auf den italienischen Klub Hellas Verona, welcher das erste Spiel mit 3:1 für sich entscheiden konnte. PAOK verlor auch das Rückspiel gegen den favorisierten italienischen Vertreter und schied aus.

UEFA Champions League Qualifikationsrunden

In der Saison 2004/05 musste man sich gegen Maccabi Tel Aviv zur Qualifakation für die Champions League,wegen eines Formfehlers bei der der Einwechslung eines nicht spielberechtigten Spielers mit einer 3:0 Wertung des Spiels für den Gegner abfinden,und verpasste somit die Qualifikation.

Im Jahr 2010/11 erreichte die Mannschaft als Meisterschaftsdritter (und Play-Off-Sieger) die Qualifikation zur UEFA Champions League, in der sie knapp an Ajax Amsterdam in der 3. Qualifikationsrunde scheiterten. Man spielte im Hin und Rückspiel jeweils Unterscheiden, so dass nur die Auswärtstore für Ajax Amsterdam die Qualifikation entschieden.

 
Die Elf des PAOK F.C. im August 2018 gegen Spartak Moskau in der Otkrytije Arena

PAOK wurde in der Saison 2012/2013 griechischer Vize-Meister und qualifizierte sich so für die dritte Runde der Qualifikationsspiele zur Champions League für die Saison 2013/14. Dort traf PAOK auf den ukrainischen Vize-Meister Metalist Charkiw, gegen den die UEFA wegen eines Manipulationsskandals aus dem Jahr 2008 Ermittlungen eingeleitet hatte. Saloniki schied nach einem 0:2 und 1:1 aus dem Wettbewerb aus. Wenige Tage später schloss die UEFA jedoch Metalist aufgrund der Manipulatio aus allen europäischen Wettbewerben aus, wodurch Saloniki in die Champions-League-Playoff-Runde nachrücken durfte.[32] Sie trafen auf den FC Schalke 04. PAOK konnte im Hinspiel ein 1:1 erreichen. Das Rückspiel verlor man jedoch zuhause mit 2:3 durch ein Tor in der Nachspielzeit von Ádám Szalai.[33]

In der Saison 2016/17 erreichte man die Qualifikation zur Champions League und spielte wie schon in der Saison 2010/11 gegen Ajax Amsterdam. Auch diesmal schafft man es nicht, sich durchzusetzen und Ajax konnte sich für die Gruppenphase qualifizieren.

In der Saison 2018/19 sollte man auf den FC Basel 1893 treffen.Das Hinspiel konnte man im Toumba Stadion mit 2:1 für sich entscheiden und ging mit dem Ergebnis in den St.Jakob-Park nach Basel.Dort konnte man mit einem 0:3 die Qualifikation für die dritte Runde sichern.Die Qualifikation zu den Play-Offs zur Teilnahme an der Champions League sollte mit Spartak Moskau ausgefochten werden.Das Hinspiel konnte PAOK mit einem 3:2 für sich entscheiden.Das Rückspiel in der Otkrytije Arena in Moskau ging 0:0 aus, womit man sich für die Play-offs qualifizieren konnte. In den Play-offs,und damit der letzten Qualifikationsrunde wurde man gegen Benfica Lissabon ausgelost.Das erste Spiel sollte im Estadio da Luz stattfinden.Nach einem Unentschieden in Lissabon folgte eine Heimniederlage, so dass der Klub erneut den Einzug in die höchste europäische Spielklasse verpasste, und somit für die Saison 2018/19 im Lostopf der Europa League landete.

Der Kader der Saison 2018/19Bearbeiten

(Stand 25. April 2019[34])

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
01 Argentinier  Rodrigo Rey 08. März 1991
31 Grieche  Alexandros Paschalakis 28. Juli 1989
71 Grieche  Panagiotis Glykos 10. Oktober 1986
99 Grieche  Marios Siampanis 28. September 1999
03 Basilianer  Leo Matos 02. April 1986
4 Island  Sverrir Ingi Ingason 05.August

1993

05 Portugiese  Fernando Varela 26. November 1987
06 Rumäne  Alin Toșca 14. März 1993
13 Grieche  Stelios Malezas 11. März 1985
15 Spanier  José Ángel Crespo 09. Februar 1987
34 Ukrainer  Jewhen Chatscheridi 28. Juli 1987
70 Grieche  Stelios Kitsiou 28. September 1993
230 Grieche  Dimitris Giannoulis 10. Oktober 1995
32 Grieche  Eleftherios Lyratzis 22.

Februar

2002

07 Belgier  Omar El Kaddouri 21. August 1990
08 Brasilianer  Maurício 21. Oktober 1988
10 Grieche  Dimitris Pelkas 26. Oktober 1993
19 Schwede  Pontus Wernbloom 25. Juni 1986
20 Portugiese  Vieirinha 24. Januar 1986
21 Niederländer  Diego Biseswar 08. März 1988
27 Kroatien  Josip Misic 28.Juni

1994

28 Ukrainer  Evgen Shakhov 30. November 1990
53 Grieche  Konstantinos Balogiannis 08. Februar 1999
26 Portugiese  Sergio Oliveira 02. juni 1996
87 Spanier  José Alberto Cañas 27. Mai 1987
90 Brasilianer  Pedro Henrique 16.Juni

1990

09 Polen  Karol Swiderski 21. April 1990
11 Grieche  Nikos Karelis 24. Februar 1992
18 Grieche  Dimitris Limnios 27. Mai 1998
47 Engländer  Chuba Akpom 09. Oktober 1995
98 Brasilianer  Léo Jabá 02. August 1998

SpielstättenBearbeiten

Das Syntrivani Stadion (1929–1959)Bearbeiten

 
PAOK F.C. im Syntrivani Stadion, der ersten Heimarena

Das Syntrivani Stadion (Γήπεδο Συντριβανίου) war die erste Spielstätte des PAOK F.C., welche er sich in seinen Gründerjahren mit dem Klub A.E.K. Thessaloniki geteilt hat. Lokalisiert war die Spielstätte genau dort wo heute die Theologische Fakultät der Aristoteles Universität steht.[35] Die Grundsteinlegung für das Fußballstadion war am 12. Dezember 1929, obwohl der Platz bereits von AEK Thessaloniki und deren Abteilung für Leichtathletik im Jahr 1928 eingeweiht wurde. Am 5. Juni 1932 wurde mit dem Spiel von PAOK gegen Iraklis Thessaloniki das Stadion eingeweiht. Das Spiel konnte PAOK mit 3:2 für sich entscheiden. In einem Spiel gegen Panionios Athen am 17. Juli 1952 werden zum ersten Mal Flutlichtmasten eingesetzt. Am 31. Mai 1959 erfolgt das letzte offizielle Spiel im Stadion. Anschließend zog der Klub ins neu erbaute Toumba Stadion. Das Syntrivani wurde bis in die 1960er Jahre für Freundschaftsspiele und Trainingseinheiten genutzt.[36]

Toumba Stadion (1959 – heute)Bearbeiten

 
Die Haupttribüne des Toumba Stadions

Das Toumba-Stadion liegt im 4. Bezirk der Stadt, dem gleichnamigen Stadtteil Toumba, nahe dem Stadtzentrum. Es ist das drittgrößte Fußballstadion Griechenlands, aber das größte, sich im Privateigentum befindende Stadion des Landes und das größte der Stadt.[37] Die Fußballmannschaft von PAOK Thessaloniki trägt hier ihre Heimspiele aus. Der erste Spatenstich zum Bau des neuen Stadions erfolgte im Jahr 1958 und die Eröffnung wurde 1959 mit einem Freundschaftsspiel gegen AEK Athen gefeiert.

 
Die Gegengerade des Toumba Stadions

Die Kapazität des Stadions belief sich bis 1998 auf 45.000 Plätze, bis dann Sitze installiert wurden, was die Kapazität auf 32.000 Plätze reduzierte. Die Einführung von Sicherheitszonen im Jahr 2000 haben die Kapazität nochmals sinken lassen, so dass die jetzigen Plätze auf 28.701 reduziert sind.

Am 19. Dezember 1976 zählte man die bis heute gültige Rekordkulisse von 45.252 Zuschauern, welche das Spiel der Heimmannschaft gegen A.E.K. Athen sehen wollten.[35]

Das Stadion wurde für die Olympischen Sommerspiele 2004 renoviert und war als Trainingsgelände vorgesehen.[37]

Nea ToumbaBearbeiten

Der Besitzer des Klubs Ivan Savvidis dachte bereits seit der Übernahme der Anteile des Klubs an eine moderne Arena, die den neuen Bedürfnissen des Sports genügen würden.[38] Somit wurden die ersten Pläne im Jahr 2016 in Auftrag gegeben sowie eine „Task Force“ eingerichtet die sich mit dem Bau der neuen Arena beschäftigen sollte. Nachdem kein Grundstück für den Neubau am Stadtrand gefunden werden konnte, beschloss man intern an derselben Stelle ein neues Stadion zu errichten. Erste Ergebnisse folgten im Oktober 2018. Die ersten bürokratischen Hürden wurden genommen und das Parlament, aber auch die lokalen Politiker wie der Bürgermeister Giannis Boutaris und die Präfektur unterstützen das Projekt und bekundeten deren Interesse und Unterstützung dazu.[39] Das umliegende Gelände war im Besitz des griechischen Militärs, welches vom damaligen Verteidigungsminister Panos Kammenos und seinem Ministerium für 100 Jahre an den Klub zu einem symbolischen Betrag von 1 EUR ausgeliehen wurde.[40]

Im Jahr 2019 sollen weitere Anträge und Planungsgespräche mit der Verwaltungsräten der Stadt und der Präfektur folgen, so dass dann zeitnah und noch möglichst im Jahr 2019 mit dem Abriss des Toumba Stadions begonnen werden kann.Die Arbeiten sollen drei Jahre nach Abriss dauern.In dieser Zeit soll der Klub im benachbarten Kaftantzoglio Stadion seine Heimspiele ausrichten.Die ersten Planungen sprechen von einer Kapazität von ca. 35.000 Plätzen und ausreichender umgebender Infrastruktur für Parkplätze sowie Zufahrten und Abfahrten, zur Regelung des Verkehrs.Weiterhin sollen Shops,Gastronomie,Logen und das Vereinsmuseum integriert werden.Die Kosten werden auf über 50 Millionen EUR geschätzt.[41]

Das Trainingszentrum (Seit 2011)Bearbeiten

Das Trainingsgelände der Fußballabteilung liegt in Nea Mesimvria der Gemeinde Chalkidona. Das Projekt wurde während der Präsidentschaft von Theodoros Zagorakis angefangen und bis 2016 mit Erweiterungsbauten sowie Erschliessungen weitergeführt.[42] Das PAOK F.C. Sport Center bietet die Möglichkeit auf 70.000 Quadratmetern ,sechs mit Flutlichtmasten beleuchteten Plätzen, Trainingseinheiten der verschiedenen Abteilungen gleichzeitig zu terminieren. Des Weiteren beinhaltet die Anlage Räume für Physiotherapie,Kryotherapie,Krafttraining sowie Büroräume für das Trainerteam und eine Bar. Das erste Training nach einer Fertigstellungszeit von vier Jahren veranstaltete die Profimannschaft am 01.09.2011.[43]

Freundschaften und RivalitätenBearbeiten

FreundschaftenBearbeiten

Partizan Belgrad

Es besteht eine enge Fanfreundschaft zu Partizan Belgrad, ein Leitspruch/Zitat der Partizan-Fans lautet: Partizan Beograd & PAOK Saloniki iste boje – ista vera (deutsch: Partizan Belgrad & PAOK Saloniki gleiche Farben – gleicher Glaube/gleiche Religion)

Mit dem gleichen Glauben, oder der gleichen Religion, wird auf den unter den meisten Griechen und Serben verbreiteten christlich-orthodoxen Glauben Bezug genommen. Des Öfteren sind PAOK-Fans, vor allem aus der Ultra Gruppierung GATE 4, in Belgrad zu sehen, umgekehrt sind auch Partizan-Fans, besonders deren Ultras, genannt Grobari (dt. „Die Totengräber“), in Thessaloniki zu Gast. Diese regen Besuche gelten besonders Basketballspielen von PAOK Thessaloniki.[44]

Juventus Turin

Ein weiterer Klub, mit dem man eng in Verbindung steht, ist Juventus Turin, mit dem es seit 2013 eine offizielle Zusammenarbeit im Bereich der Jugendakademien gibt. Die Herleitung und Begründung liegt schlicht in den Vereinsfarben der beiden Klubs, welche Schwarz und Weiß sind. So fingen die PAOK Fans in den 1980er Jahren an, Trikots von Juventus zu tragen, so dass es soweit ging, dass die Fans von Juventus Turin dies auffingen und ihre Unterstützung für PAOK ebenfalls kundtaten.[45][46]

ZSKA Moskau

Die jüngste der Fanfreundschaften ist die der Freundschaft mit dem russischen Klub ZSKA Moskau, welche sich in der Saison 2010/11 manifestierte, wo man gegeneinander im Europa League Play-Off spielte.[47]

OFI Kreta

Der einzige professionelle griechische Klub, mit dem PAOK-Fans freundschaftliche Verhältnisse pflegen, ist der Klub OFI Kreta. Man hat nicht nur gemeinsame Vereinsfarben, sondern auch in der Antipathie gegenüber der Athener Großklubs ist man sich einig. Ein bekanntes Beispiel für die Freundschaft beider Anhängergemeinden ist der verstorbene Komponist und in Kreta geborene Liedermacher Manolis Rasoulis, der in einem Interview für das damalige Klubmagazin PAOK Embisteftiko erklärte, dass für ihn immer zuerst OFI und dann PAOK käme. Geboren sei er in der Nähe des OFI Stadions und leben würde er in der Nähe des Tumba Stadions, womit er die Möglichkeit besaß, die Spiele von PAOK im Stadion verfolgen zu können.[48]

Apollon Pontou

Der ebenfalls in Thessaloniki beheimatete Verein vieler pontischer Griechen spielt im Stadtteil Kalamaria und zeigt die Freundschaft zu PAOK regelmäßig. Zum einen haben beide Vereine das Gründerdatum gemein und zum anderen können beide eine ähnliche Gründergeschichte aufweisen können, was die beiden Vereine verbindet. Apollon Pontou wurde im Jahr 1926 durch Flüchtlinge aus dem Pontos am schwarzen Meer gegründet und hat sich, in Folge dessen, von Apollon Kalamarias auf Apollon Pontou umbenannt. Seitdem ist die Verbindung zwischen den Anhängern enger geworden. Für das Pokalspiel im Oktober 2017 wurde anhand dieser Verbrüderung durch Apollon eine gemeinsame Fankurve initiiert.[49]

RivalitätenBearbeiten

Die StadtrivalenBearbeiten

Eine traditionsreiche Rivalität ist die gegen den Stadtrivalen Aris Thessaloniki, die Jahrzehnte lang zurückreicht und bei den Fans der beiden Klubs tief verwurzelt ist.[50] Auch zum Traditionsverein Iraklis Thessaloniki bestehen Feindseligkeiten, die oftmals ein hohes Maß an fanatischen Ausbrüchen zur Folge hat. Diese spielen sich allerdings anders als bei der Rivalität mit Aris, aufeinem reinen sportlichen Niveau ab, und erreicht nur die Anhängerschaften beider Vereine. So hat sich der Besitzer von PAOK, Ivan Savvidis, für eine finanzielle Unterstützung des Traditionsvereins ausgesprochen, als dieser Mitte 2017 in einer bedrohlichen finanziellen Situation stand.[51]

Die Klubs aus AttikaBearbeiten

Die Rivalität zu Olympiakos Piräus ist eine mit weitreichenderen Auswirkungen, denn diese ist oftmals politisch motiviert. Gegenstand der Kritik, die die Mehrheit der PAOK Fangruppierungen anbringen, ist die zentralistischen Regierung, die oftmals die großen Klubs aus Athen oder Piräus bevorzugt behandeln soll. Der Klub wurde sehr oft für das Fehlverhalten der Fans in den Heimspielen bestraft, meist durch Punktabzügen oder Geldstrafen.[52]

Auch zu Panathinaikos Athen besteht eine Abneigung, auch wenn diese nicht so ausgeprägt gelebt wird, wie die gegen den Klub aus Piräus. Trotzdem kam es in den Play-Offs der Super League zur Qualifikation für die Qualifikationsrunde der Champions League im Mai 2017, unter aufgeheizter Stimmung zum Wurf einer Bierdose, die Vladan Ivic, den Trainer von PAOK am Kopf traf. Das Spiel wurde daraufhin abgebrochen und der Trainer wurde ins Krankenhaus gebracht.[53]

Internationale RivalitätBearbeiten

FC Schalke 04

 
Huub Stevens trat als Trainer von PAOK gegen seinen Ex-Klub Schalke 04 in der Champions League-Qualifikationsrunde 2012 an.

Ein weitere Rivalität besteht gegen den FC Schalke 04. Die Ultras der deutschen Mannschaft pflegen eine Freundschaft zu Vardar Skopje, die im ersten Aufeinandertreffen der beiden Klubs am 21. August 2013 auf Schalke mit der Fahne des Stern von Vergina, die Fans von PAOK politisch, kulturell und geschichtlich provoziert haben, sodass PAOK-Anhänger mit der Stürmung der Nordkurve gedroht haben.

Im Rahmen dieses Champions-League-Qualifikationsspiels musste eine Hundertschaft der Polizei die Entfernung der Fahne aus dem Block der Nordkurve durchführen, indem man rabiat gegen die Schalke-Anhänger sowie einige Ultras aus Skopje vorgehen musste, um schlussendlich die Fahne aus dem Block entfernen zu können. Dieser Einsatz führte zu einer monatelangen Kontroverse zwischen der Polizei Nordrhein-Westfalens, dem damaligen Innenminister Ralf Jäger, und Schalke 04.[54]

Die beiden Klubs wurden einander 2016/17 in der Europa League erneut zugelost. Das Hinspiel erfolgte am 16. Februar 2017, bei dem zunächst die Gelsenkirchener nach Thessaloniki mussten. Dort sorgten Schalke-Ultras schon vor dem Spiel für schwere Ausschreitungen, sodass die Polizei massiv Tränengas einsetzen musste. Mindestens ein Schalke-Anhänger musste in Gewahrsam genommen werden.[55]

Beim Rückspiel am 22. Februar 2017, welches durch die Polizei von NRW im Vorfeld als „Hochrisikospiel“ eingestuft wurde, wurde durch die Gelsenkirchener Ultras und unter Beteiligung der Anhänger von Skopje, erneut mit dem Symbol des Sterns von Vergina provoziert. Dieses Symbol wird durch die Nationalisten des Nordmazedoniens als Symbol der eigenen Expansionswünsche verwendet. Da diesmal sowohl die Polizei, als auch die Fans von PAOK besser vorbereitet waren, ließen sie diese wiederholte Provokation abprallen und blieben ruhig.[56][57]

JugendförderungBearbeiten

Durch das Programm „PAOK Academy“, welches der Klub seit vielen Jahren sowohl landesweit aber auch international betreibt, kooperiert der Verein mit Klubs, die potentielle Lieferanten von Talenten und jungen Fußballern sein könnten. Dabei sucht die Scouting-Abteilung des Vereins nach Klubs mit einer guten Infrastruktur im Bereich der Jugendarbeit. Ein nennenswertes internationales Projekt, ist die Zusammenarbeit mit dem Essener Kreisligisten F.C. Saloniki Essen e.V., welcher im Essener Norden beheimatet ist, und von griechischen Einwanderern in den 1960er Jahren gegründet wurde. Mit den Jahrzehnten konnten solche Strukturen geschaffen werden, dass die Jugendabteilungen erweitert werden konnten. Die durchaus professionelle Gestaltung der Trainings- und Spielplätze des heimischen Stadions der Bezirkssportanlage Bäuminghausstrasse und die Bedingungen für Kinder und Jugendliche wurden von PAOK als gut eingestuft, um die Zusammenarbeit zu forcieren.[58]

Der FC Pontus aus München ist ebenfalls ein Projekt der PAOK Academy , die von der F-Jugend bis zur D-Jugend Kinder im Trainingszentrum fußballerisch ausbildet, und vom Programm mit finanziellen Mitteln unterstützt wird.[59]

In Offenbach ist die PAOK FC Academy Offenbach e.V. beheimatet, die durch ehemalige Fußballer von PAOK und Lizenztrainer organisiert wird. Teil des Programms ist es, die Jugendarbeit in Form von Trainingscamps, Fördertraining und vielen anderen Angeboten zu fördern.[60]

Weitere Länder, in denen es Zusammenarbeiten mit Klubs, im Sinne des PAOK Academy-Programms gibt, sind Schweden, Zypern und die Vereinigten Staaten von Amerika.[61]

National betreibt der Klub das Programm der Akademie und verleiht diesen Titel offiziell an einige Klubs des Landes. Unter anderem ist der AED aus Didymoticho Mitglied der PAOK FC Youth and Development Sections. Weitere Sektionen in Griechenland befinden sich in Komotini, Xanthi, Kavala, Drama, Kozani, Ptolemaida, Katerini, Heraklion, Rhodos und Lesbos.[62]

Ehemalige Spieler, Trainer & LegendenBearbeiten

ProfispielerBearbeiten

Die „Ein-Klub-Spieler“Bearbeiten

Georgios Koudas ist in Griechenland eine der größten Sportler-Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Koudas trat im Alter von 12 Jahren in den Klub ein und spielte ununterbrochen bis 1984 für PAOK. Er absolvierte 504 Erstliga-Pflichtspiele für den Klub und erzielte 133 Tore. Er gewann in seiner Zeit zwei Pokale und eine Meisterschaft mit PAOK. Koudas ist einer der drei „Ein-Klub-Spieler“, der in seiner Karriere nie den Klub gewechselt hat.[63] Georgios Koudas war Kapitän der Nationalmannschaft Griechenlands in der Europameisterschaft 1980 in Italien.

Ein weiterer „Ein-Klub-Spieler“ ist der Top-Scorer Stavros Sarafis, der von 1968–1981 für PAOK gespielt hatte und bis heute die vereinsinterne Torschützenliste für die nationalen Wettbewerbe mit 136 geschossenen Toren anführt.[63]

Der dritte Spieler ist Konstantinos Iosifidis. Er hat von 1972 bis 1985 bei PAOK gespielt und zwei Meisterschaften und zwei Pokale mit dem Verein gewonnen.

Ausländische LegendenBearbeiten

 
Pablo Garcia war als Spieler und Co-Trainer im Klub aktiv.

Der aus São Paulo stammende Brasilianer Neto Guerino spielte 10 Jahre von 1974 bis 1984 für PAOK und schoss 66 Tore in 231 Spielen. Er war ein Publikumsliebling wegen seiner 11 Toren in 30 Spielen in der Meisterschaftssaison 1976.[64]

Der bosnische Serbe Rade Paprica war einer der Schlüsselspieler der Meisterschaftssaison 1985 und ist bis heute ein Begriff für jeden Fan.

 
Vieirinha aus seinen ersten Jahren im Klub

Eines der bekanntesten Idole der PAOK Fans der letzten Jahre ist der Uruguayer Pablo Garcia. Dieser hat durch seine Art Sympathien gesammelt und gilt als Legende. Er spielte von 2008 bis 2013 für PAOK, bestritt 109 Spiele und erzielte in dieser Zeit fünf Tore. Pablo Garcia hat nach seiner aktiven Karriere ein Traineramt in den Jugendbereichen des Klubs übernommen. In der Saison 2016/17 mit der U-17 und in der Saison 2017/18 mit der U-20 des Klubs, konnte Garcia die griechische Meisterschaft holen.[65]

Ein Spieler, der zum Publikumsliebling während seiner Zeit bei PAOK avancierte ist der Portugiese Vieirinha.[66] Der Portugiese kam vom FC Porto und spielte von 2008 bis 2011 für PAOK. Er erzielte 17 Tore in 83 Spielen für den Klub aus Thessaloniki, eher er den Verein in Richtung Wolfsburg verließ. Im August 2017 kehrte der beliebte Portugiese und Europameister von 2016 zurück. PAOK einigte sich mit dem VFL Wolfsburg auf eine Ablöse und mit dem Spieler wurde ein Dreijahresvertrag ausgehandelt, sodass der Spieler die Möglichkeit erhalten hat, seine Karriere bei seinem Herzensklub, wie er selbst immer betont hat, beenden zu können.[67] Als Kapitän durfte Vieirinha zusammen mit Stelios Malezas am Abend des 21.04.2019 den ersten Meisterschaftspokal nach 34 Jahren in den Nachthimmel des Toumba Stadions heben.

NationalspielerBearbeiten

 
Christos Terzanidis in einem Spiel der PAOK F.C. Veteranen in Kanada

Aus den erfolgreichen Zeiten des PAOK in den 1970er Jahren hat aus der Mannschaft ein weiterer Spieler den Legenden-Status bei den Fans erreichen können. Es ist Christos Terzanidis, der bei PAOK in seiner Zeit von 1969 bis 1977 zum Nationalspieler Griechenlands gereift war.

Ioannis Gounaris machte für PAOK 432 Spiele und erzielte dabei 8 Tore. Genau wie Koudas, Iosifidis, Terzanidis und Damanakis nahm auch Gounaris an der Europameisterschaft 1980 für die griechische Fußballnationalmannschaft teil.

Für Georgios Kostikos wurde für damalige Zeiten eine hohe Ablösesumme bezahlt um ihn nach Thessaloniki zu holen. Insgesamt 8.000.000 GDR, wurden 1977 an Pierikos Katerini überwiesen. Doch diese hohe Ablösesumme zahlte sich aus, denn in neun Jahren in denen er für den Klub aufgelaufen ist, erzielte er 79 Tore in 233 Pflichtspielen. Er gewann mit PAOK eine Meisterschaft und bestritt 35 Nationalspiele für Griechenland. In den Jahren nach seiner aktiven Laufbahn wechselte Kostikos ins Trainergeschäft wo er unter anderem in der Spielzeit 2005/06 PAOK trainierte. Seit 2012 ist Kostikos für PAOK als Scout aktiv.

Georgios Skartados, der aus Rhodos kam und in PAOK seinen Durchbruch schaffte, spielte von 1982 bis 1992 und machte 265 Spiele für den Verein, wobei er als Abwehrspieler ganze 84 Tore erzielte, hauptsächlich dank seiner Rolle als Elfmeter-Spezialist seines Teams.

Auch Ioannis Damanakis konnte sich über PAOK für das Nationalteam von Griechenland empfehlen, indem er in 242 Spielen 17 Tore machte.

Stefanos Borbokis ist ein weiterer Spieler, der mindestens 200 Spiele für PAOK absolvierte und dabei von 1986 bis 1994 insgesamt 32 Tore schoss.

Theodoros Zagorakis ist international das Gesicht des Klubs. Als Europameister von 2004 mit der griechischen Nationalmannschaft erlangte er Anerkennung und Berühmtheit. Er schnürte insgesamt 120-mal die Schuhe für die Nationalmannschaft. Für PAOK spielte er von 1993 bis 1998 und von 2005 bis 2007 und machte genau 200 Spiele. Im Juni 2007 übernahm Theodoros Zagorakis das Präsidentenamt bei PAOK und führte diesen durch die Jahre der Wirtschaftskrise bis zum Januar 2012.[18]

 
Zisis Vryzas in offizieller Position des PAOK F.C.

Zisis Vryzas ist ein weiterer Europameister aus dem Jahr 2004, der in PAOK eine hohe Anerkennung erlangen konnte. Jeder PAOK-Fan verbindet mit ihm den Sieg über Arsenal London im UEFA Pokal. Vryzas spielte bei PAOK von 1996 bis 2000 und in der Saison 2007/08. Er absolvierte 121 Spiele und schoß 25 Tore. Als Präsident hatte er zwei Amtszeiten. Die erste Amtszeit erfolgte unter dem neuen Eigner des Klubs, Ivan Savvidis, in der Saison 2009/2010. Die zweite Amtszeit erfolgte von 2011 bis 2014.

 
Stefanos Klaus Athanasiadis als PAOK Spieler

Dimitrios Salpingidis ist einer der Top Scorer des Klubs und spielte zweimal für seinen Klub. Einmal Von 1999 bis 2006 und dann wieder von 2010 bis 2015. In dieser Zeit gewann er mit PAOK den griechischen Pokal 2003. Salpingidis machte in seinen zwei Spielzeiten für PAOK 90 Erstliga-Tore in 262 Spielen. Salpingidis ist mit seinen 82 Spielen für die Nationalmannschaft in der Top 5 der Rekordspieler für die Landesauswahl.

Stefanos Klaus Athanasiadis ist von 1996 bis 2006 sämtliche Jugendabteilungen des Klubs durchlaufen und hat sich als Eigengewächs schnell in die Herzen der Fans gespielt.Von 2006 bis 2017 schoß er 63 Tore in 174 Spielen und spielte sich dadurch auch in die Nationalauswahl des Landes.

TrainerBearbeiten

 
Laszlo Boloni als Trainer von PAOK F.C.

Bekannte Trainerpersönlichkeiten waren unter anderen: Heinz Höher, Karl Durspekt, Jenő Csaknády, Branko Stanković, Billy Bingham, Walter Skocik, Pál Csernai, Ivica Horvat, Egon Piechaczek, Miroslav Blažević, László Bölöni, Fernando Santos, Angelos Anastasiadis, Gyula Lóránt, Ljupko Petrović, Arie Haan, Les Shannon, Rolf Fringer, Dušan Bajević, Mario Beretta, Georgios Donis, Pavlos Dermetzakis, Thijs Libregts, Rinus Israël, Igor Tudor, Huub Stevens, Oleh Blochin und Vladimir Ivić.

 
Anastasiadis 2014 im PAOK- Trainingslager

Der Trainer mit der kürzesten Amtszeit ist bisher Mario Beretta mit nur 38 Tagen.

Angelos Anastasiadis

Angelos Anastasiadis ist ein Trainer, der seinen Namen wie kaum ein anderer mit dem Traineramt des Klubs in Verbindung gebracht hat. In vier verschiedenen Perioden konnte Anastasiadis den Klub als sportlicher Hauptverantwortlicher sowie als Trainer leiten. Die erste Arbeitsaufnahme erfolgte in der Rückrunde der Saison 1997/1998 und ging vom 3. Februar 1997 bis zum 17. Mai 1998. Nach einer kurzen Unterbrechung erfolgte die zweite Amtszeit vom 30. September 1998 bis zum 7. Februar 1999. Drei Jahre später wurden die Dienste des Fußballlehrers erneut in Anspruch genommen. Die dritte Amtszeit ging vom 25. August 2002 bis zum 26. September 2004. Seine vierte Amtszeit erfolgte unter dem Besitzer Ivan Savvidis. Am 11. Juni 2014 trat Anastasiadis das Amt an und blieb bis zum 16. März 2015.[2] In der Saison 2002/03 konnte Anastasiadis den griechischen Pokal nach Thessaloniki holen.

 
Gyula Lorant als Nationalspieler Ungarns, der in seiner Trainerlaufbahn PAOK F.C. trainierte

Les Shannon

Der erfolgreichste Trainer der Klubgeschichte ist der Engländer Les Shannon, der in seiner Zeit von 1971 bis 1974 zweimal den Pokal holen konnte und einmal den Greater Greece Cup. Dies war ein Superpokal-Wettbewerb zwischen den Meistern Griechenlands und Zyperns, der nur sechsmal ausgetragen wurde. Der in Liverpool geborene Les Shannon kam vom FC Blackpool und hat bis heute den Rekord der längsten Amtszeit als Profitrainer in der Klubgeschichte. Shannon war 3 Jahre und 8 Monate verantwortlich für die erste Mannschaft von PAOK.

Gyula Lorant

 
Razvan Lucescu als PAOK Trainer im August 2018 nach dem Spiel gegen FC Basel

Gyula Lóránt, der als Spieler für Ungarn im Weltmeisterschaftsfinale von 1954 stand und dessen Credo „Kein Spieler darf klüger sein als ich“ berühmt wurde, starb an einem Herzinfarkt, den er auf der Trainerbank während eines Heimspiels seiner Mannschaft gegen Olympiakos Piräus (1-0) am 31. Mai 1981 erlitt.[68] Lorant hatte zwei Amtszeiten auf dem Trainerstuhl von PAOK, dessen größter Erfolg das Erlangen der griechischen Meisterschaft 1976 war. Die erste Amtszeit war die Saison 1975/76. Seine zweite Amtszeit war die Saison 1980/81.

Razvan Lucescu

Der Rumäne Razvan Lucescu, Sohn des Fußballtrainers Mircea Lucescu, konnte den Klub im Jahr 2018 zum Pokalsieg und zur Vizemeisterschaft führen, sowie im Jahr 2019 nach 34 Jahren zur Meisterschaft verhelfen.[69]

Gesperrte RückennummernBearbeiten

Es werden zwei Rückennummern nicht mehr an Spieler vergeben: Zum einen die „12“, welche stellvertretend wie bei vielen europäischen Vereinen für die Fans als „12. Mann“ steht und zum anderen die „17“ in Gedenken an den 1998 bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückten Spieler Panagiotis Katsouris. Zu Ehren des Spielers wird seit 2009 jährlich ein Jugendturnier ausgetragen, welches seinen Namen trägt.[70]

Nummer Ehrung
12 Die Fans
17 Panagiotis Katsouris

AnhängerschaftBearbeiten

 
Eine Gate 4 – Choreografie im Toumba Stadion

Die bekanntesten und ältesten Fan-Gruppierungen stehen im Toumba Stadion in der Kurve Gate 4. Demnach ist „Gate 4“ ein Sammelbegriff für die fanatischen unter den Anhängern im Stadion. Die organisierten Fans der „Northeners“, „Makedones“ oder der „Ultra Fans PAOK“ zählen zu den wildesten und dynamischsten Gruppierungen unter den Anhänger des Traditionsklubs. Traditionell gibt es in Deutschland und den Vereinigten Staaten die meisten Fanclubs außerhalb Griechenlands. Allein in Deutschland zählt der Verein mehrere, überwiegend von Migranten aus dem Norden Griechenlands gegründete Organisationen, die in Berlin, Düsseldorf[71], Stuttgart, Hannover, Reutlingen, Ulm, Nürnberg, München, Duisburg, Lüdenscheid, Solingen und weiteren Städten beheimatet sind.

 
Die Gate 4 im Heimspiel um den griechischen Pokal gegen den Rivalen Olympiakos im Jahr 2009

Überall in Staaten, in denen es historisch Migranten aus Griechenland gibt, verhält es sich ähnlich. In den Vereinigten Staaten gibt es einen der größten Fanclubs außerhalb Europas. Nahezu jedes Jahr besucht der Präsident des Klubs die Anhänger in New York City. Innerhalb der Vereinigten Staaten sind in Boston und Los Angeles ebenfalls Anhänger in Fanclubs organisiert.Weiterhin gibt es in Australien Fanclubs in Melbourne, Adelaide und Brisbane.In Kanada gibt es einen Fanclub in Toronto.Auf dem afrikanischen Kontinent gibt es einen Fanclub in Sambia.In Russland sind Fans in Rostov am Don in einem Fanclub organisiert.Der Fanclub "Alcoholics Supporters" aus Constanta in Rumänien besuchen die Spiele des Klubs.[72]

Fanclubs von PAOK gibt es in Europa unter anderem auch in Schweden, England, Italien, Belgien, Zypern und der Schweiz[73].

Berühmte und bekannte Anhänger

 
Euklid Tsakalotos ist bekennender Anhänger des Klubs

Viele bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Griechenland bekennen sich zum Klub. Eine berühmte und in der Öffentlichkeit stehende Persönlichkeit ist Euklid Tsakalotos, Finanzminister im zweiten Kabinett der Regierung Tsipras.[74] Akis Tsochatzopoulos sowie Evangelos Venizelos aus der sozialdemokratischen Partei PASOK und ehemalige Minister verschiedener Regierungen sind bekennende Anhänger, zumal beide zu politisch aktiven Zeiten in Wahlbezirken von Thessaloniki kandidiert haben.[75] Popi Tsapanidou[76] und Sissi Christidou[77], beide im griechischen Boulevard- und Informationsjournalismus beheimatet und im Inland bekannt, sind Fans des Klubs. Pyrros Dimas, der erfolgreichste Gewichtheber Griechenlands und mehrmaliger Olympionike hat sich oftmals zum Klub bekannt.[78] Stratos Dionisiou, eine Legende des griechischen Musikstils Laiko und Rembetiko war bekennender Anhänger.[79]

Konstandinos Gatsioudis, der erfolgreichste Speerwerfer des Landes ist PAOK-Fan.[80] Auch der Sänger Alkinoos Ioannidis ist ein Unterstützer und Fan des Klubs. Georgios Aftias, Moderator politischer Morgenmagazine im griechischen Privatfernsehen ist ebenfalls bekennender PAOK Anhänger.[81][82]Unterstützer des Klubs ist auch Iordanis Hasapopoulos. Der Moderator und Journalist bezeichnet sich als PAOK Fan.[83]

Ein weiterer bekannter Anhänger des Klubs ist der Sänger Nikos Vertis. Vertis wird oft im Toumba Stadion mit gesichtet.[84][85][86]

Die Hymne des KlubsBearbeiten

Der Text wurde von Mimis Traiforos (gr.: Μίμης Τραϊφόρος), einem beliebten Schriftsteller und Dichter, erstellt.


Σαν του ΠΑΟΚ την ομάδα
δεν υπάρχει στην Ελλάδα
ομαδάρα δοξασμένη
και με δάφνες στολισμένη
που τα έντεκα παιδιά μας
τα `χουμε όλοι στην καρδιά μας.


ΠΑΟΚ ΠΑΟΚ τρέμουν τ’ όνομά σου
και στο πέρασμά σου τρέμει όλη η γη.
ΠΑΟΚ ΠΑΟΚ άλλη τέτοια ομάδα
σ’ όλη την Ελλάδα δε θα ξαναβγεί.


Ατσαλώνουν την ψυχή μας
οι χιλιάδες οπαδοί μας
γιατί τέτοια ενδεκάδα
δεν υπάρχει στην Ελλάδα.
Πρώτοι θα ανακηρυχθούμε
και στο μάτι θα τους μπούμε.


ΠΑΟΚ ΠΑΟΚ τρέμουν τ’ όνομά σου
και στο πέρασμά σου τρέμει όλη η γη.
ΠΑΟΚ ΠΑΟΚ άλλη τέτοια ομάδα
σ’ όλη την Ελλάδα δε θα ξαναβγεί.


Είσαι η δόξα του Βορρά μας
το καμάρι κι η χαρά μας
κι όλοι οι αντίπαλοί μας
τρέμουνε την δύναμή μας
και γι’ αυτό θ’ ακούνε Τούμπα
και θα κάνουν όλοι τούμπα.


ΠΑΟΚ ΠΑΟΚ τρέμουν τ’ όνομά σου
και στο πέρασμά σου τρέμει όλη η γη.
ΠΑΟΚ ΠΑΟΚ άλλη τέτοια ομάδα
σ’ όλη την Ελλάδα δε θα ξαναβγεί.

Die Opfer von Tempi/ThessalienBearbeiten

In der Nacht des 4. Oktobers 1999 ereignete sich ein tragischer Verkehrsunfall auf der Höhe von Tempi in Thessalien. Ein Fanbus mit PAOK-Anhängern verunglückte nach einer Kollision mit einem Schwerlaster so, dass mehrere Fans ums Leben kamen. Seitdem erfolgt im Namen des Klubs eine jährliche Zeremonie zu Ehren der Opfer.[87]

PAOK F.C. in den MedienBearbeiten

Die Stadionzeitschrift des Klubs ist das Toumba Magazine. Die großen griechischen Printmedien, welche überwiegend in Athen ansässig sind, widmeten PAOK über lange Jahre meistens weniger Aufmerksamkeit als den großen Hauptstadtvereinen, es sei denn PAOK erzielte Erfolge in Derbys oder internationalen Spielen. Die hauseigene tägliche Sportzeitung aus der Stadt, welche auch national erhältlich ist, ist die "Metro Sport". Diese hat die jahrzehntelange Zeitung "Ta Spor tou Vorra" (de.:Der Sport im Norden) ersetzt, welche aus finanziellen Gründen eingestellt wurde. Die Klubzeitung, die hauptsächlich Berichte, Reportagen und Hintergründe zum Klub auf täglicher Basis publiziert, ist die Zeitung "Forza". Als Zeitschrift der Anhänger von PAOK bekannt, informiert die Zeitung hauptsächlich die PAOK Fans, bringt allerdings auch Reportagen zu einigen anderen Klubs des Nordens.

Seit der Besitzer des Klubs, Ivan Savvidis, die Rechte des Senders epsilon tv ersteigert hatte und diesen in Open TV umnannte[88]und neu firmierte, ist eine häufigere nationale Präsenz des Klubs in den Medien sichergestellt.[89] Der Sender zeigt exklusiv einige internationale Spiele des Klubs. Ein weiterer Sender, der die nationale mediale Präsenz des Klubs zum positiven beeinflusst, ist der dritte staatliche Sender ERT3, der in Thessaloniki beheimatet ist und Informationen und Analysen zum Klub präsentiert.

Im Jahr 2018 führte die traditionsreiche, spanische Fußballzeitung Marca eine Studie durch, in der es galt, die beliebtesten Fußballklubs der Länder anhand der Internetpräsenzen und der Anzahl der Nutzer und Anhänger der Profile in den sozialen Medien, auswendig zu machen.Anhand dieser war PAOK F.C. der beliebteste Klub in Griechenland, und zwar vor großen Klubs mit Internationalen Anklang wie dem F.C. Barcelona , Real Madrid oder Manchester United.[90]

Chronologien & RekordlistenBearbeiten

Top 10 der Erstliga Torschützenliste
Platz Name Tore
1. Grieche  Stavros Sarafis 136
2. Grieche  Georgios Koudas 133
3. Grieche  Dimitrios Salpingidis 90
4. Grieche  Georgios Skartados 84
5. Grieche  Georgios Kostikos 79
6. Grieche  Stefanos Athanasiadis 71
7. Brasilianer  Neto Guerino 66
8. Grieche  Panagiotis Kermanidis 60
9. Grieche  Achilleas Aslanidis 55
10. Grieche  Koulis Apostolidis 51
 
Der Uruguayer Pablo Garcia ist der erste"Nicht-Europäer" der als Kapitän des Klubs gewählt wurde.
 
Dimitrios Salpingidis ist mit seinem 90 Toren unter den besten drei Torschützen des Klubs
Top 10 der Erstligaeinsätze
Platz Name Spiele
1. Grieche  Georgios Koudas 504
2. Grieche  Konstantinos Iosifidis 397
3. Grieche  Ioannis Gounaris 377
4. Grieche  Stavros Sarafis 358
5. Grieche  Aristarchos Fountoukidis 336
6. Grieche  Koulis Apostolidis 280
7. Grieche  Georgios Skartados 265
8. Grieche  Dimitrios Salpingidis 262
9. Grieche  Georgios Toursounidis 261
10. Grieche  Giannis Giakoumis 250
 
Sergio Conceicao ist der erste ausländische Kapitän in der Geschichte des Klubs
 
Aleksander Prijovic hat für die höchste jemals erzielte Ablösesumme der Vereinsgeschichte gesorgt.
Rekord Zugänge
1. Island  Sverrir Ingi Ingason Saison 2018/19 4,00 Mio. EUR
2. Serbe  Aleksandar Prijović Saison 2016/17 2,9 Mio. EUR
3. Brasilianer  Léo Jabá Saison 2018/19 2,3 Mio. EUR
Rekord Abgänge
1. Serbe  Aleksandar Prijović Saison 2018/19 10,00 Mio. EUR
2. Niederländer  Garry Rodrigues Saison 2016/17 5,3 Mio. EUR
3. Portugiese  Vieirinha Saison 2011/12 4,0 Mio. EUR








Mannschaftskapitäne des Klubs seit 1959
Jahre Name
1959 – 1964 Grieche  Georgios Hassiotis
1964 – 1969 Grieche  Leandros Symeonidis
1969 – 1984 Grieche  Georgios Koudas
1984 – 1985 Grieche  Konstantinos Iosifidis
1985 – 1989 Grieche  Nikos Alavantas
1989 – 1992 Grieche  Georgios Skartados
1992 – 1996 Grieche  Alexis Alexiou
1996 – 1998 Grieche  Theodoros Zagorakis (1)
1998 – 1999 Grieche  Georgios Toursounidis
1999 – 2000 Grieche  Konstantinos Frantzeskos
2000 – 2002 Grieche  Anastasios Katsambis
2002 – 2003 Grieche  Pantelis Kafes
2003 – 2005 Grieche  Loukas Karadimos
2005 – 2007 Grieche  Theodoros Zagorakis (2)
2007 – 2008 Grieche  Georgios Georgiadis
2008 – 2009 Grieche  Pantelis Konstantinidis
2009 – 2010 Portugiese  Sérgio Conceição
2010 – 2012 Grieche  Konstantinos Chalkias
2012 – 2013 Uruguayer  Pablo Garcia
2013 – 2014 Grieche  Dimitrios Salpingidis
2014 – 2017 Grieche  Stefanos Athanasiadis
2017 – 2018 Grieche  Stelios Malezas
Seit 2018 Portugiese  Vieirinha

Weitere Abteilungen des KlubsBearbeiten

Neben Fußball werden im Verein eine große Anzahl anderer Sportarten betrieben.

Basketball

Volleyball

Sonstige
Weitere Abteilungen gibt es in den Sportarten: Eishockey, Handball, Wasserball, Schwimmen, Ringen, Leichtathletik, Gewichtheben, Boxen, Ringen und Taekwondo.

WeblinksBearbeiten

  Commons: PAOK Thessaloniki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. History. 11. März 2016, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  2. a b 90 χρόνια ΠΑΟΚ! 90 χρόνια προπονητές! 11. März 2016, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  3. [www.paok24.com Ο πρώτος ξένος στην ιστορία του ΠΑΟΚ.] 12. April 2019, abgerufen am 13. April 2019 (griechisch).
  4. Alexis Kristallidis (Hrsg.): PAOK Embisteftiko 2000 – PAOK Ex Orismou. Nr. 9. Dikefalos EPE, Thessaloniki Dezember 1999, S. 38–41.
  5. a b The untold story of Giorgios Koudas. 16. Februar 2015, abgerufen am 13. März 2018 (englisch).
  6. a b c d e f g h PAOK History – Timeline. 16. Februar 2015, abgerufen am 13. März 2018 (englisch).
  7. [www.paokmania.gr Η ιστορία μιας φωτογραφίας...] 18. April 2019, abgerufen am 19. April 2019 (griechisch).
  8. [www.lyricstranslate.com Pote Voudas Pote Koudas (Πότε Βούδας πότε Κούδας) (German translation).] 7. April 2013, abgerufen am 19. April 2019 (deutsch).
  9. Kyriakos Xantinidis: [www.11freunde.de Wer ist PAOK Saloniki?] 21. August 2013, abgerufen am 14. April 2019.
  10. Ημέρες Βουλινού. 31. Juli 2017, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  11. Fani Toli: Former PAOK FC President Thomas Voulinos Dies at 72. 11. Januar 2012, abgerufen am 13. März 2018 (englisch).
  12. [www.mononews.gr H επανεμφάνιση του Γιώργου Μπατατούδη στο Gaspar.] 6. Februar 2018, abgerufen am 23. Februar 2019 (griechisch).
  13. Spielbericht: FC Arsenal gegen PAOK Thessaloniki. In: transfermarkt.de. Abgerufen am 13. März 2018.
  14. [www.inpaok.com Το «τρελό» μεταγραφικό καλοκαίρι του “Μπάτμαν”.] 19. Juli 2017, abgerufen am 23. Februar 2019 (griechisch).
  15. Δημήτρης Παφίλας: Η άνοδος και η πτώση ενός “Μπάτμαν”. 13. Juni 2010, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  16. ΝΙΚΟΣ ΓΙΑΝΝΟΠΟΥΛΟΣ: Γιάννης Γούμενος: Ο ασφαλιστής που έφερε την ανασφάλεια στον ΠΑΟΚ. 6. Dezember 2006, abgerufen am 13. März 2018 (gr).
  17. Georgios Vavritsas: [www.kicker.de Zagorakis übernimmt PAOK Saloniki.] 14. Juni 2007, abgerufen am 23. Februar 2019.
  18. a b Ζαγοράκης: «Μόνος επενδυτής ο κόσμος». 15. Dezember 2008, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  19. Giorgos Christidis: Griechenland erlässt Fußballklub von Putin-Freund Steuerschulden. 30. März 2015, abgerufen am 13. März 2018.
  20. PAOK-Zugänge 15/16. Abgerufen am 13. März 2018.
  21. O Αλεξάνταρ Στανόγεβιτς στον πάγκο του ΠΑΟΚ. 16. Juni 2017, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  22. Ο Λουτσέσκου στον πάγκο του ΠΑΟΚ. 11. August 2017, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  23. PAOK gegen AEK: Präsident stürmt mit Pistole aufs Feld. In: focus.de. Abgerufen am 13. März 2018.
  24. Saloniki gewinnt griechischen Pokal. rheinpfalz.de, abgerufen am 13. Mai 2018.
  25. [www.noz.de So feiert PAOK Saloniki die erste griechische Meisterschaft nach 34 Jahren.] 23. April 2019, abgerufen am 25. April 2019.
  26. a b c d e f g Haris Hristidis: PAOK Embisteftiko 2000. Hrsg.: Alexis Kristallidis. Nr. 9. SCRIPTA E.P.E, Thessaloniki Dezember 1999, S. 60–65.
  27. Stavros Petrakopoulos: PAOK Embisteftiko – O PAOK stin Evropi (PAOK Embisteftiko- PAOK in Europa). Hrsg.: Alexis Kristallidis. Nr. 15. Ekdotiki Woriou Elladas A.E., Thessaloniki Juli 2000, S. 86–87.
  28. a b c d e f g h PAOK in Europe. Abgerufen am 13. März 2018 (englisch).
  29. Heimpleite gegen PAOK! BVB verzweifelt vor dem Tor und verpasst den Gruppensieg. 10. Dezember 2015, abgerufen am 13. März 2018.
  30. Spielbericht & Statistiken – Östersund FK vs. PAOK Saloniki. Abgerufen am 13. März 2018.
  31. Alle Gruppenspiele der Europa League. 31. August 2018, abgerufen am 1. September 2018.
  32. Nach Suspendierung von Metalist Charkow – Schalke nun gegen Stevens-Klub PAOK Saloniki
  33. Draxler und Szalai beenden die Zitterpartie: PAOK Saloniki – FC Schalke 04 2:3 (0:1). In: kicker online, Nürnberg, Germany. Abgerufen am 13. März 2018 (deutsch).
  34. PAOK FC – First Team. Abgerufen am 25. April 2019 (englisch).
  35. a b Home Ground. Abgerufen am 13. März 2018 (englisch).
  36. Ioannis Sotiriou: [www.inpaok.com To Gipedo sto Syntrivani.] 5. Juni 2018, abgerufen am 5. Juni 2018 (griechisch).
  37. a b Toumba Stadium. Abgerufen am 26. Mai 2017 (englisch).
  38. [www.stadionwelt.de Russischer Investor unterstützt PAOK-Stadionpläne.] 18. März 2016, abgerufen am 25. Dezember 2018.
  39. Γιώργου Καλλίνη: [www.typosthes.gr Αλλάζει εποχή όλη η Τούμπα με το νέο γήπεδο ΠΑΟΚ.] 1. November 2018, abgerufen am 25. Dezember 2018 (griechisch).
  40. [www.kathimerini.gr Π. Καμμένος για γήπεδο ΠΑΟΚ: «Πολύ σύντομα η Θεσσαλονίκη θα έχει ένα στολίδι».] 9. Oktober 2018, abgerufen am 25. Dezember 2018 (griechisch).
  41. [www.onsports.gr Έτσι θα είναι η νέα Τούμπα!] 6. Oktober 2017, abgerufen am 25. Dezember 2018 (griechisch).
  42. Η Νέα Μεσημβρία μεταμορφώνεται. 24. August 2016, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  43. [www.paokfc.gr Training Center.] In: Vereinsseite. Abgerufen am 19. April 2019 (englisch).
  44. Partizans „Totengräber“ sind mies darin, die eigenen Trommler unkenntlich zu machen. 11. Oktober 2017, abgerufen am 26. Mai 2017.
  45. Maria Konstantopoulou, Kyriakos Kyriakos: PAOK F.C. - The Magazine – Apostoli sto Torino. Hrsg.: Giorgos Batatoudis, Spyros Leventopoulos. Nr. 28. Ekdotiki Woriou Elladas A.E., Thessaloniki Juni 2002, S. 94–101.
  46. Stavros Kalafatis: PAOK Embisteftiko – Apostoli sti Juventus. Hrsg.: Alexis Kristallidis. Nr. 4. Dimosiografikos Organismos Lambraki A.E., Thessaloniki 30. Juni 1999, S. 20–26.
  47. Der ZSKA Moskau – ein Verein mit langer Tradition. In: Freundschaften des Vereins. Abgerufen am 13. März 2018.
  48. Πενυς Βερβερη: Μανωλης Ρασουλης - Ενας Βαλκανιος Παοκτζης. Hrsg.: Δικεφαλος Ε.Π.Ε. Nr. 9. Δικεφαλος Ε.Π.Ε, Θεσσαλονικη Dezember 2000, S. 122–127.
  49. Γιάννης Μάλαμας: Μαζί στις κερκίδες! 19. Oktober 2017, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  50. Thessaloniki Derby I Aris-PAOK. 3. März 2013, abgerufen am 13. März 2018.
  51. Ivan Savvidis express support to struggling Iraklis. 7. September 2017, abgerufen am 13. März 2018 (englisch).
  52. Pokal: Fans sorgen für Spielabbruch in Saloniki. 3. März 2016, abgerufen am 13. März 2018.
  53. Trainer von Paok Saloniki von Bierdose am Kopf getroffen. 18. Mai 2017, abgerufen am 13. März 2018.
  54. Skandalspiel Schalke vs. Saloniki: Ermittlungen gegen 23 Polizisten. 1. April 2014, abgerufen am 13. März 2018.
  55. Eiskaltes Schalke siegt bei PAOK. 17. Februar 2017, abgerufen am 13. März 2018.
  56. S04 – Fans provozieren mit Fahne. 22. Februar 2017, abgerufen am 13. März 2018.
  57. Schalke gegen Paok Saloniki: Es geht auch friedlich. 23. Februar 2017, abgerufen am 13. März 2018.
  58. FC Saloniki Essen kooperiert mit PAOK Thessaloniki. 8. November 2017, abgerufen am 13. März 2018.
  59. Munich FC Pontos. 12. Februar 2018, abgerufen am 12. Februar 2018.
  60. Internetseite PAOK FC Offenbach Academy. 12. Februar 2018, abgerufen am 12. Februar 2018.
  61. PAOK Fοοtball Prints. Internetseite des Klubs, 12. Februar 2018, abgerufen am 13. März 2018 (englisch).
  62. [www.paokfc.gr PAOK ACADEMY.] Internetseite des Klubs, 12. Februar 2018, abgerufen am 12. Februar 2018 (englisch).
  63. a b Haris Hristidis: PAOK Embisteftiko 2000. Hrsg.: Alexis Kristallides. Nr. 9. SCRIPTA E.P:E, Thessaloniki Dezember 1999, S. 54.
  64. Το ρεκόρ του Νέτο Γκουερίνο. Abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  65. [www.paokfc.gr Pablo Garcia.] 16. Mai 2018, abgerufen am 16. Mai 2018 (griechisch).
  66. Vertrag bis 2015: Vieirinha-Transfer nach Wolfsburg perfekt. 3. Januar 2012, abgerufen am 13. März 2018.
  67. Vieirinhas Rückkehr zu PAOK Saloniki perfekt. 31. August 2017, abgerufen am 13. März 2018.
  68. Gestorben: Guyla Lorant. 8. Juni 1981, abgerufen am 13. März 2018.
  69. [www.sport1.de PAOK feiert Meister-Comeback.] 21. April 2019, abgerufen am 22. April 2019.
  70. Το μνημόσυνο για τον Παναγιώτη Κατσούρη. 9. Februar 2018, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  71. So glühten die PAOK-Fans im Düsseldorfer Vereinsheim vor. 23. Februar 2017, abgerufen am 13. März 2018.
  72. [www.paok24.com Όνειρο ή πραγματικότητα; Όνειρο που έγινε πραγματικότητα!] 12. April 2019, abgerufen am 13. April 2019 (griechisch).
  73. PAOK Fan Club of Switzerland - Σύνδεσμος φιλάθλων ΠΑΟΚ Ελβετίας. 22. Oktober 2017, abgerufen am 22. Oktober 2017.
  74. Ο Τσακαλώτος είδε ΠΑΟΚ με τον Ιβάν Σαββίδη από τη σουίτα του στην Τούμπα Πηγή: Ο Τσακαλώτος είδε ΠΑΟΚ με τον Ιβάν Σαββίδη από τη σουίτα του στην Τούμπα. 16. Februar 2017, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  75. Όταν οι οπαδοί του ΠΑΟΚ αποθέωναν το Βενιζέλο για τη μεταγραφή Γαλακτερού... Πηγή: Όταν οι οπαδοί του ΠΑΟΚ αποθέωναν το Βενιζέλο για τη μεταγραφή Γαλακτερού. 8. Juli 2012, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  76. Η Τσαπανίδου και η ΠΑΟΚτσίδικη τοστιέρα! 8. Dezember 2016, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  77. Soccer Mom η Σίσσυ Χρηστίδου. 4. Januar 2011, abgerufen am 3. September 2017 (griechisch).
  78. Πύρρος Δήμας: „Είμαι Εθνική και ΠΑΟΚ“. 2. März 2011, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  79. «Ο Στράτος με έκανε και ΠΑΟΚτσή». 16. Januar 2016, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  80. Χρηστος Παυλιδης: Παοκ Εμπιστευτικο - Ακοντιο,μεταλλια και...Παοκαρα!. Hrsg.: Δικεφαλος Ε.Π.Ε. Nr. 9. Δικεφαλος Ε.Π.Ε, Θεσσαλονικη Dezember 2000, S. 99–102.
  81. [www.sportsdog.gr Ο ΠΑΟΚτσής Αυτιάς μιλά για την ομάδα του!] 5. Mai 2014, abgerufen am 24. Dezember 2018 (griechisch).
  82. [www.thessnews.gr Γιώργος Αυτιάς: «Ο ΠΑΟΚ εκφράζει τον μέσο Έλληνα. Eίναι η ψυχή της Βορείου Ελλάδος».] 19. November 2018, abgerufen am 24. Dezember 2018 (griechisch).
  83. [www.arenafm.gr Χασαπόπουλος: “Δε συγκρίνεται ο ΠΑΟΚ με τον Άρη”.] 18. Oktober 2018, abgerufen am 24. Dezember 2018 (griechisch).
  84. [www.paok24.com ΠΑΟΚτσάκι και ο Βέρτης.] 15. September 2016, abgerufen am 14. April 2019 (griechisch).
  85. [www.paokvoice.com Και ο Βέρτης ΠΑΟΚ είναι!] 13. September 2016, abgerufen am 19. April 2019 (griechisch).
  86. [www.youtube.com Ο ΒΕΡΤΗΣ ΛΕΕΙ ΟΤΙ ΕΙΝΑΙ ΠΑΟΚΑΡΑ.] 18. Dezember 2009, abgerufen am 14. April 2019 (griechisch).
  87. Τέμπη 4/10/1999: Η μαύρη μέρα του ΠΑΟΚ. 4. Oktober 2013, abgerufen am 13. März 2018 (griechisch).
  88. [www.lykavitos.gr O Ιβάν Σαββίδης και γιατί το Open TV άλλαξε το logo του.] 29. September 2018, abgerufen am 9. März 2019 (griechisch).
  89. [www.neaselida.gr Open: «Έκρηξη» Ιβάν Σαββίδη για τον πόλεμο που δέχεται το κανάλι.] 13. Dezember 2018, abgerufen am 9. März 2019 (griechisch).
  90. Σταύρος Σουντουλίδης: [www.gazzetta.gr ΠΑΟΚ, η δημοφιλέστερη ομάδα στην Ελλάδα σύμφωνα με την Marca!] 23. August 2018, abgerufen am 13. April 2019 (griechisch).