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Gençlerbirliği Ankara

türkischer Fußballverein

Gençlerbirliği Ankara (dt: Jugendvereinigung bzw. Jugendunion Ankara) ist ein Fußballverein aus der türkischen Hauptstadt Ankara. Die Mannschaft spielt in der Süper Lig, der höchsten Spielklasse der Türkei. Der Verein trägt seine Heimspiele im Ankara 19 Mayıs Stadı aus, welches mit dem Lokalrivalen MKE Ankaragücü geteilt wird. Der Verein ist landesweit als Talentschmiede bekannt.[1]

Gençlerbirliği Ankara
Logo
Basisdaten
Name Gençlerbirliği Spor Kulübü
Sitz Ankara, Türkei
Gründung 14. März 1923
Farben rot-schwarz
Präsident Murat Cavcav
Website genclerbirligi.org.tr
Erste Mannschaft
Cheftrainer Mustafa Kaplan
Spielstätte Ankara 19 Mayıs Stadı
Plätze 21.250
Liga Süper Lig
2018/19 TFF 1. Lig, 2. Platz
Heim
Auswärts
Alternativ

GeschichteBearbeiten

Der Verein wurde am 14. März 1923 gegründet. Von 1977 bis Januar 2017 war İlhan Cavcav Präsident des Clubs, der den Verein durch gutes Management zu einer der Topadressen der Türkei machte. Bekannt ist der Verein durch gute Talentsichtung junger europäischer und afrikanischer Spieler. Von den 1990er Jahren bis hin zur Mitte der 2000er konnte sich der Verein zumeist in der oberen Tabellenhälfte der Liga behaupten; ab den Jahren 2007/08 folgten eher schwache Saisonleistungen, wo der Verein unter anderem in der Saison 2008/09 dem Abstieg nur knapp entging. In den Jahren 1987 und 2001 holte die Mannschaft zweimal den Pokaltitel.

Gençlerbirliği bezwang im Achtelfinale um den türkischen Pokal der Saison 1996/97 Galatasaray Istanbul nach Elfmeterschießen mit einem rekordverdächtigen Ergebnis von 17:16. Das Spiel inklusive des Elfmeterschießens dauerte etwa drei Stunden. Ein ähnlich torreiches Elfmeterschießen folgte im Jahre 2008, als der Verein das türkische Pokalfinale gegen Kayserispor mit 10:11 verlor.

International sorgte die Mannschaft in der Saison 2003/04 für Furore. Nachdem sie im UEFA-Cup favorisierte Vereine wie Sporting Lissabon, Blackburn Rovers und den FC Parma ausgeschaltet hatte, erreichten sie das Achtelfinale. Dort besiegte der Verein im Hinspiel den FC Valencia (der in derselben Saison den UEFA-Cup gewann) mit 1:0, schied jedoch im Rückspiel mit 0:2 nach Verlängerung aufgrund des Silver Goals aus.

In der Saison 2015/16 beschäftigte Gençlerbirliği im ersten Halbjahr fünf Trainer.[2]

Nach dem Ende der Partie zwischen Gençlerbirliği und Galatasaray Istanbul ereignete sich am 13. März 2016 unweit des Fußballgeschehens ein Autobombenanschlag in der Innenstadt Ankaras.

Am Ende der Saison 2017/18 stieg Gençlerbirliği Ankara nach 29-jähriger Zugehörigkeit zur Süper Lig als Tabellenvorletzter ab. In der darauffolgenden Saison 2018/19 gelang jedoch der sofortige Wiederaufstieg als Tabellenzweiter in die höchste Fußballliga der Türkei.[3]

Club-RekordeBearbeiten

RekordspielerBearbeiten

Die meisten Erstligaspiele
Rang Name Einsätze Zeitraum
01. Turkei  Tevfik Kutlay 295 1959–1970
02. Turkei  Zeynel Soyuer 271 1959–1970
03. Turkei  Avni Okumuş 259 1983–1993
04. Turkei  Selçuk Çakmaklı 256 1959–1970
05. Turkei  Nihat Baştürk 255 1994–2005
06. Turkei  Metin Diyadin 232 1989–1998
07. Turkei  Mehmet Şimşek 214 1993–2001
08. Turkei  Orhan Yüksel 205 1959–1966
09. Turkei  Erkan Sözeri 186 1992–1998
10. Turkei  İhsan Temen 185 1959–1966
Stand: 10. Mär. 2019[4]
Die meisten Erstligatore
Rang Name Tor Einsätze Tor/Spiel
01. Kongo Demokratische Republik  Andre Ngole Kona 65 136 0,48
02. Turkei  Orhan Yüksel 57 205 0,28
03. Turkei  Avni Okumuş 54 259 0,21
04. Guinea-a  Souleymane Youla 50 112 0,45
05. Turkei  Deutschland  Ümit Karan 49 137 0,36
06. Turkei  Zeynel Soyuer 46 271 0,17
07. Turkei  Tevfik Kutlay 39 295 0,13
08. Turkei  Abdullah Çevrim 34 122 0,28
Rumänien  Bogdan Stancu 91 0,37
10. Nigeria  Isaac Promise 29 93 0,31
Stand: 10. Mär. 2019[4]

ErfolgeBearbeiten

InternationalBearbeiten

NationalBearbeiten

LigazugehörigkeitBearbeiten

  • 1. Liga: 1959–1970, 1983–1988, 1989–2018, seit 2019
  • 2. Liga: 1970–1979, 1980–1983, 1988–1989, 2018–2019
  • 3. Liga: 1979–1980
 

Kader der Saison 2019/20Bearbeiten

  • Letzte Aktualisierung: 8. Oktober 2019
Nr. Nat. Name Geburtstag im Verein seit Vertrag bis
Tor
1 Turkei  Übeyd Adıyaman 02. Okt. 1997 2013 2021
25 Turkei  Ertaç Özbir 25. Okt. 1989 2019 2021
27 Senegal  Frankreich  Abdoulaye Diallo 30. Mär. 1992 2019 2021
Abwehr
2 Turkei  Ahmet Oğuz 16. Jan. 1993 2014 2021
3 Turkei  Halil İbrahim Pehlivan 21. Aug. 1993 2014 2019
4 Danemark  Mattias Bjärsmyr 03. Jan. 1986 2019 2020
16 Turkei  Erdem Özgenç 22. Aug. 1984 2019 2020
14 Turkei  Rahmi Can Karadaş 14. Apr. 1995 2019 2021
15 Senegal  Frankreich  Zargo Touré 11. Nov. 1989 2019 2021
32 Brasilien  Flávio Ramosa. 12. Mai 1994 2019 2020
39 Frankreich  Pierre-Yves Polomat 27. Dez. 1993 2019 2021
Mittelfeld
5 Türke  Berat Ayberk Özdemir 23. Mai 1998 2017 2022
6 Osterreich  Türke  Yasin Pehlivan 05. Jan. 1989 2018 2019
8 Brasilien  Baianoa. 13. Juni 1992 2019 2020
10 Benin  Stéphane Sessegnon 01. Juni 1984 2018 2019
11 Togo  Frankreich  Floyd Ayité 15. Dez. 1988 2019 2021
21 Portugal  Daniel Candeias 25. Feb. 1988 2019 2021
23 Türke  Soner Dikmen 01. Sep. 1993 2017 2020
28 Guinea-a  Sadio Diallo 28. Dez. 1990 2019 2021
75 Türke  Rahmetullah Berişbek 22. Mär. 1999 2018 2022
Sturm
7 Turkei  Niederlande  Nadir Çiftçi 12. Feb. 1992 2018 2019
9 Rumänien  Bogdan Stancu 28. Juni 1987 2019 2020
13 Elfenbeinküste  Frankreich  Giovanni Sio 31. Mär. 1989 2019 2021
17 Turkei  Deutschland  Sefa Yılmaz 14. Feb. 1990 2019 2021
20 Niederlande  Mats Seuntjens 17. Apr. 1992 2019 2021
99 Turkei  İlker Karakaş 11. Jan. 1999 2018 2022

Transfers der Saison 2019/20Bearbeiten

Zugänge

Sommer 2019

Abgänge

Sommer 2019

a. ausgeliehen
w.a. war ausgeliehen

TrainerBearbeiten

3 interimsweise

Bekannte ehemalige SpielerBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 10. Mai 1996, Milliyet, S. 32: „G.Birliği fabrikası“
  2. Türkischer Fußballklub: Fünfter Gençlerbirligi-Trainer seit Saisonbeginn entlassen spiegel.de 29. Dezember 2015
  3. Denizlispor und Genclerbirligi in der Süper Lig!. Auf: gazetefutbol.de, 13. Mai 2019. Abgerufen am 14. Juni 2019.
  4. a b Mackolik.com: Statistikdatenbank, abgerufen am 10. Mär. 2019