Fußball-Bundesliga 2020/21

58. Spielzeit der höchsten deutschen Spielklasse im Männerfußball

Die Bundesliga 2020/21 ist die 58. Spielzeit der höchsten deutschen Spielklasse im Fußball der Männer. Sie wurde am 18. September 2020 mit der Partie des amtierenden Meisters FC Bayern München gegen den FC Schalke 04 (8:0) eröffnet[1] und soll am 22. Mai 2021 mit dem 34. Spieltag enden. Die Austragung der Relegationsspiele ist am 26. und 29. Mai 2021 geplant. Vom 22. Dezember 2020 bis zum 1. Januar 2021 wurde die Saison von einer verkürzten Winterpause unterbrochen. Der Rahmenspielplan sieht drei englische Wochen vor. Insgesamt sollen 306 Liga- und zwei Relegationsspiele absolviert werden.[2]

Bundesliga 2020/21
Bundesliga logo.svg
Herbstmeister FC Bayern München
Mannschaften 18
Spiele 306  + 2 Relegationsspiele
 (davon 162 gespielt)
Tore 502  (ø 3,1 pro Spiel)
Zuschauer 161.255  (ø 995 pro Spiel)
Bundesliga 2019/20
Spielorte der Bundesliga 2020/21
1 Berlin: Hertha BSC, 1. FC Union Berlin
2 Gelsenkirchen: FC Schalke 04
3 Sinsheim: TSG 1899 Hoffenheim

SaisonverlaufBearbeiten

HinrundeBearbeiten

Der Serien- und Rekordmeister Bayern München startete mit einem 8:0 über Schalke 04 in die neue Spielzeit, was den höchsten Sieg in einem Bundesligaeröffnungsspiel bedeutete. Nach dem 5. Spieltag blieb das Team um Keeper Manuel Neuer bis zur 17. Runde nie ohne Gegentor, erzielte aber selbst 49 Treffer und somit 16 mehr als das zweittreffsicherste Team, Borussia Dortmund. Ab dem 6. Spieltag fiel der FC Bayern lediglich zweimal von der Spitzenposition und wurde am Ende das punktbeste Team der Hinrunde mit vier Zählern Vorsprung auf RB Leipzig.

Leipzig war neben Bayer Leverkusen schärfster Verfolger der Bayern und stand im Verlauf der Hinserie dreimal an der Spitze. Von allen Teilnehmern, die nach den ersten 17 Spielen auf einem Europacuprang standen, hatten die Sachsen die zweitwenigsten Tore erzielt und stellten nach dem Verlust von Nationalstürmer Timo Werner keinen Torschützen oder Scorer in den Top-10-Listen. Dem gegenüber standen die wenigsten Gegentreffer (14), noch vor Leverkusen mit einem Wert von 17.

Leverkusen belegte ab dem 5. Spieltag durchgängig Champions-League-Ränge. Gegen die Konkurrenten Dortmund, München, Leipzig, Mönchengladbach und Wolfsburg fuhr man acht Punkte ein, verlor aber auch Zähler gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel wie Bremen oder Hertha BSC.

Borussia Dortmund vollzog als eine von nur drei Mannschaften in der Hinrunde einen Trainerwechsel, nach einem 1:5 gegen Aufsteiger Stuttgart war für Lucien Favre nach elf gespielten Partien das Ende erreicht. Neben dem VfB verlor der BVB auch gegen Köln oder Augsburg und bestätigte so den Negativtrend gegen statistisch schwächere Gegner aus der Vorsaison. Erling Haaland bewies mit beinahe einem Drittel der Dortmunder Gesamttore einmal mehr seine Wichtigkeit, trotz Rang 4 in der Hinrundentabelle waren die Westfalen darüber hinaus die Mannschaft mit den meisten Niederlagen in den Top 10.

Wolfsburg hatte nach dem Hinrundenende die drittbeste Gegentorquote zu verbuchen. Die Wölfe trotzten direkten Rivalen wie Leipzig, Leverkusen und Eintracht Frankfurt wichtige Punkte ab und blieben nach sieben absolvierten Spielen stets auf einem internationalen Starterplatz. Ebenso Union Berlin, das in seinem zweiten Jahr im Oberhaus seine Leistungen aus der Premierensaison (Rang 11, nur zweistellige Tabellenränge) noch überbieten konnte.

Seit Saisonbeginn befinden sich sowohl Schalke 04 wie auch der 1. FSV Mainz 05 im Abstiegskampf. Außer den beiden belegte kein anderes Team im Verlauf der Hinrunde den letzten Platz, niemand sonst gewann darüber hinaus nur einmal. Schalke konnte erst am 15. Spieltag den ersten Sieg einfahren, was eine saisonübergreifende Sieglosserie von 30 Partien bedeutete. Darüber hinaus hatten die Westfalen mit 44 die mit Abstand meisten Gegentreffer hinnehmen müssen, was bei lediglich 14 eigenen Treffern in einer Torquote von −30 resultierte. Beide Mannschaften trennten nach den ersten 17 Spieltagen bereits acht Zähler vom Relegationsrang sowie zehn Punkte von Platz 15. Zeitweise gefährdet waren auch Köln, das im Vorjahr nur relativ knapp dem Abstieg entronnen war, und Rückkehrer Arminia Bielefeld.

Auswirkungen der COVID-19-PandemieBearbeiten

Nach ursprünglicher Planung sollte die Saison am 21. August 2020 eröffnet werden und am 15. Mai 2021 enden. Da der Spielbetrieb der Vorsaison aufgrund der COVID-19-Pandemie zwischen dem 11. März und dem 16. Mai 2020 für mehrere Wochen unterbrochen war und die internationalen Klub-Wettbewerbe derselben Saison erst im August 2020 endeten, wurde ein späterer Saisonbeginn festgesetzt.

Aufgrund dieser Verschiebung passten der DFB und die DFL in Absprache mit der FIFA die Sommertransferperiode (grundsätzlich 1. Juli bis 31. August) an. Das Transferfenster war am 1. Juli (Wechselperiode I.1) und vom 15. Juli bis zum 5. Oktober 2020 (Wechselperiode I.2) geöffnet. Die erste, eintägige Phase war dabei insbesondere für die Registrierung bereits abgeschlossener Verträge mit Beginn zum 1. Juli vorgesehen.[3]

Die Gesundheitsminister der Länder sprachen sich im August 2020 geschlossen dafür aus, bis zum 31. Oktober keine Zuschauer in den Bundesligastadien zuzulassen;[4] damit müssten nach der DFL-Terminansetzung die ersten fünf bis sechs Spieltage weiter mit Geisterspielen stattfinden. Am 15. September 2020, drei Tage vor Eröffnung der neuen Saison, einigten sich die Ministerpräsidenten und Vertreter der Liga auf ein Konzept, das bis Ende Oktober eine Zuschauerzahl von 20 Prozent der Stadionkapazität zulässt.[5] Aufgrund gestiegener Infektionszahlen in München fand das Eröffnungsspiel des FC Bayern jedoch vor leeren Rängen statt.[6]

Letztendlich mussten an den ersten sechs Spieltagen 22 von 54 Partien unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen werden, im Schnitt durften bis dahin aber trotzdem lediglich 2.900 Zuschauer in die Stadien. Nach einem Beschluss der Ministerpräsidenten vom 29. Oktober wurde schließlich mindestens für die Spieltage 7 bis 9 ein genereller Ausschluss von Zuschauern angeordnet. Hintergrund ist der zunächst nur für November bundesweit gültige Shutdown, der aber den generellen Spielbetrieb der beiden Bundesligen nicht mit einschloss.[7]

StatistikenBearbeiten

Tabellenführer
Tabellenletzter

TabelleBearbeiten

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. FC Bayern München (M, P)  18  13  3  2 053:250 +28 42
 2. RB Leipzig  18  10  5  3 031:170 +14 35
 3. Bayer 04 Leverkusen  18  9  5  4 032:180 +14 32
 4. VfL Wolfsburg  18  8  8  2 027:190  +8 32
 5. Borussia Mönchengladbach  18  8  7  3 035:280  +7 31
 6. Eintracht Frankfurt  18  7  9  2 035:270  +8 30
 7. Borussia Dortmund  18  9  2  7 035:260  +9 29
 8. 1. FC Union Berlin  18  7  7  4 033:230 +10 28
 9. SC Freiburg  18  7  6  5 033:290  +4 27
10. VfB Stuttgart (N)  18  5  7  6 033:290  +4 22
11. TSG 1899 Hoffenheim  18  6  4  8 028:300  −2 22
12. FC Augsburg  18  6  4  8 019:270  −8 22
13. Werder Bremen (R)  18  5  6  7 023:260  −3 21
14. Hertha BSC  18  4  5  9 024:320  −8 17
15. Arminia Bielefeld (N)  18  5  2  11 014:290 −15 17
16. 1. FC Köln  18  3  6  9 015:310 −16 15
17. 1. FSV Mainz 05  18  2  4  12 018:380 −20 10
18. FC Schalke 04  18  1  4  13 014:480 −34 07
Stand: 24. Januar 2021[8]
Zum Saisonende 2020/21:
  • Deutscher Meister und Teilnehmer an der Gruppenphase der Champions League 2021/22
  • Teilnehmer an der Gruppenphase der Champions League 2021/22
  • Teilnehmer an der Gruppenphase der Europa League 2021/22
  • Teilnehmer an den Play-offs zur Europa Conference League 2021/22
  • Teilnehmer an den Relegationsspielen gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga
  • Absteiger in die 2. Bundesliga
  • Zum Saisonende 2019/20:
    (M) Deutscher Meister: FC Bayern München
    (P) DFB-Pokal-Sieger: FC Bayern München
    (R) Sieger der Relegation: Werder Bremen
    (N) Aufsteiger aus der 2. Bundesliga: Arminia Bielefeld, VfB Stuttgart

    KreuztabelleBearbeiten

    Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte, die Gastmannschaft in der oberen Zeile aufgelistet.

    2020/21     RBL                              
    FC Bayern München 3:3 30.01. 2:1 2:1 5:0 4:3 8:0 5:2 27.02. 1:1 15.02.
    Borussia Dortmund 2:3 3:0 13.02. 2:0 4:0 3:0 1:1 1:2 30.01. 27.02. 1:5
    RB Leipzig 1:3 27.02. 30.01. 3:0 2:1 1:0 4:0 3:1 0:0 12.02. 2:0 2:1
    Borussia Mönchengladbach 3:2 4:2 1:0 1:2 1:1 1:1 1:1 4:1 20.02. 06.02. 1:1 1:0
    Bayer 04 Leverkusen 1:2 2:1 1:1 4:3 4:1 23.01. 28.02. 1:1 13.02. 3:1 1:1 06.02.
    TSG 1899 Hoffenheim 4:1 0:1 0:1 1:3 07.02. 1:3 3:0 3:1 21.02. 0:0 3:3
    VfL Wolfsburg 2:2 14.02. 0:0 2:1 31.01. 2:1 27.02. 0:0 5:3 2:1 1:0
    SC Freiburg 06.02. 2:2 2:4 1:1 2:2 4:1 20.02. 1:3 5:0 1:1 2:0 23.01.
    Eintracht Frankfurt 20.02. 1:1 1:1 3:3 2:1 2:1 30.01. 3:1 14.02. 1:1 1:1
    Hertha BSC 05.02. 2:5 21.02. 0:3 1:1 1:3 3:1 3:0 0:0 1:4 0:2
    1. FC Union Berlin 1:1 2:1 30.01. 1:0 28.02. 2:2 1:1 3:3 13.02. 4:0 1:3 5:0
    FC Schalke 04 0:4 20.02. 06.02. 0:3 4:0 0:2 0:2 1:1 1:2 1:3 0:1 1:1
    1. FSV Mainz 05 23.01. 2:3 0:1 0:0 0:2 0:2 06.02. 2:2 0:1 28.02. 0:1 1:4
    1. FC Köln 1:2 1:3 0:4 2:3 2:2 1:1 0:0 1:2 0:1 31.01. 20.02.
    FC Augsburg 0:1 2:0 0:2 21.02. 06.02. 1:1 0:2 0:3 23.01. 2:2 3:1 1:4
    Werder Bremen 1:2 1:1 13.02. 26.02. 1:4 0:2 30.01. 1:1 2:0 1:0 1:2
    Arminia Bielefeld 1:4 0:2 0:1 1:2 19.02. 23.01. 1:0 2:1 1:0 0:1 07.02. 3:0
    VfB Stuttgart 1:3 0:1 2:2 1:1 2:3 2:2 13.02. 2:2 27.02. 29.01. 1:1
    Stand: 24. Januar 2021[9]

    TabellenverlaufBearbeiten

    Verlegte Partien werden entsprechend der ursprünglichen Terminierung dargestellt, damit an allen Spieltagen für jede Mannschaft die gleiche Anzahl an Spielen berücksichtigt wird.

    1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34
      1 7 4 2 2 1 1 1 1 1 2 2 1 1 1 1 1 1 1 1
      3 10 5 3 3 2 3 2 4 4 5 4 5 4 4 4 4 7
    RBL 4 3 1 1 1 3 2 4 2 3 3 3 3 2 2 2 2 2
      17 15 11 11 6 5 7 7 7 7 8 8 8 7 7 8 7 5
      10 12 14 9 4 4 4 3 3 2 1 1 2 3 3 3 3 3
      6 1 6 8 9 12 13 12 12 10 12 13 12 13 14 14 11 11
      10 12 15 13 10 11 6 6 5 5 4 5 4 6 6 6 5 4
      6 5 12 12 13 13 14 14 14 14 14 11 10 9 8 9 9 9
      8 3 3 4 8 10 11 11 9 9 9 10 9 8 9 7 8 6
      2 9 13 15 15 14 12 13 13 12 11 12 14 12 12 13 14 14
      14 14 9 10 12 7 5 5 6 6 6 6 6 5 5 5 6 8
      18 18 18 17 17 17 17 18 18 18 18 18 18 18 17 18 18 18
      14 17 17 18 18 18 18 15 16 17 17 17 17 17 18 17 17 17
      12 16 16 16 16 16 16 17 15 15 15 15 15 15 16 16 16 16
      4 2 2 6 11 6 10 10 8 11 10 9 11 10 11 11 12 12
      16 11 7 7 7 9 9 9 11 13 13 14 13 14 13 12 13 13
      8 6 10 14 14 15 15 16 17 16 16 16 16 16 15 15 15 15
      12 8 8 5 5 7 8 8 10 8 7 7 7 11 10 10 10 10

    TorschützenlisteBearbeiten

    Bei gleicher Anzahl an Toren sind die Spieler alphabetisch gelistet.

    Pl. Spieler Mannschaft Tore
    01. Polen  Robert Lewandowski FC Bayern München 23
    02. Norwegen  Erling Haaland Borussia Dortmund 14
    Portugal  André Silva Eintracht Frankfurt
    04. Kroatien  Andrej Kramarić TSG 1899 Hoffenheim 12
    Niederlande  Wout Weghorst VfL Wolfsburg
    06. Kongo Demokratische Republik  Silas Wamangituka VfB Stuttgart 10
    07. Deutschland  Thomas Müller FC Bayern München 09
    Deutschland  Lars Stindl Borussia Mönchengladbach
    09. Argentinien  Lucas Alario Bayer 04 Leverkusen 08
    10. Italien  Vincenzo Grifo SC Freiburg 07
    Frankreich  Jean-Philippe Mateta 1. FSV Mainz 05
    Deutschland  Nils Petersen SC Freiburg
    Stand: 24. Januar 2021[10]

    ScorerlisteBearbeiten

    Als Scorerpunkt(e) zählen sowohl die erzielten Tore als auch die Torvorlagen eines Spielers. Bei gleicher Anzahl von Scorerpunkten sind die Spieler zuerst nach der Anzahl der Tore und danach alphabetisch geordnet.

    Pl. Spieler Mannschaft Gesamt Tore Vorlagen
    1. Polen  Robert Lewandowski FC Bayern München 30 23 07
    2. Deutschland  Thomas Müller FC Bayern München 17 09 10
    3. Portugal  André Silva Eintracht Frankfurt 18 14 04
    4. Norwegen  Erling Haaland Borussia Dortmund 16 14 02
    5. Kroatien  Andrej Kramarić TSG 1899 Hoffenheim 14 12 02
    6. Niederlande  Wout Weghorst VfL Wolfsburg 13 12 01
    Kongo Demokratische Republik  Silas Wamangituka VfB Stuttgart 10 03
    Deutschland  Lars Stindl Borussia Mönchengladbach 09 04
    9. Italien  Vincenzo Grifo SC Freiburg 11 07 04
    Deutschland  Max Kruse 1. FC Union Berlin 06 05
    Deutschland  Jonas Hofmann Borussia Mönchengladbach 04 07
    Deutschland  Thomas Müller FC Bayern München 02 09
    Stand: 24. Januar 2021[11]

    Meiste TorvorlagenBearbeiten

    Bei gleicher Anzahl von Vorlagen sind die Spieler alphabetisch geordnet.

    Pl. Spieler Mannschaft Vorlagen
    1. Deutschland  Thomas Müller FC Bayern München 10
    2. Deutschland  Joshua Kimmich FC Bayern München 09
    3. Frankreich  Kingsley Coman FC Bayern München 08
    England  Jadon Sancho Borussia Dortmund
    5. Deutschland  Jonas Hofmann Borussia Mönchengladbach 07
    Japan  Daichi Kamada Eintracht Frankfurt
    Polen  Robert Lewandowski FC Bayern München
    8. Deutschland  Nadiem Amiri Bayer 04 Leverkusen 06
    Bosnien und Herzegowina  Ermedin Demirović SC Freiburg
    Portugal  Raphaël Guerreiro Borussia Dortmund
    Spanien  Dani Olmo RB Leipzig
    Osterreich  Christopher Trimmel 1. FC Union Berlin
    Stand: 24. Januar 2021[12]

    Stadien, Zuschauer, Sponsoring und AusstatterBearbeiten

    Auf unbestimmte Zeit sind aufgrund der COVID-19-Pandemie nur Teilauslastungen der jeweiligen Gesamtkapazitäten gestattet. Hierbei gibt es regionale Unterschiede, die auf Entscheidungen der jeweiligen Landesregierung zurückgehen. Darüber hinaus dürfen seit dem 6. Spieltag nur noch Geisterspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit absolviert werden.

    Verein Stadion
    (Sponsorenname)
    Kapazität[13] Zuschauer pro Spiel Aus-
    lastung
    absolvierte Heimspiele Geister-
    spiele*
    Trikotsponsor Ärmelsponsor Ausstatter
    01. Borussia Dortmund Signal Iduna Park 81.365 21.800 02.725 03,35 % 8 5 1&1 Opel Puma
    02. VfB Stuttgart Mercedes-Benz Arena 60.449 17.500 02.188 03,62 % 8 6 Mercedes-Benz Bank Mercedes-Benz EQ Jako
    03. RB Leipzig Red Bull Arena 42.146 17.999 02.000 04,75 % 9 6 Red Bull CG Gruppe Nike
    04. Eintracht Frankfurt Deutsche Bank Park 51.500 14.500 01.813 03,52 % 8 6 Indeed DPDgroup Nike
    05. 1. FC Union Berlin Stadion
    An der Alten Försterei
    22.012 13.900 01.544 07,02 % 9 6 Aroundtown wefox Adidas
    06. VfL Wolfsburg Volkswagen Arena 30.000 11.000 01.375 04,58 % 8 5 Volkswagen Linglong Tire Nike
    07. TSG 1899 Hoffenheim Prezero-Arena 30.150 12.060 01.340 04,44 % 9 7 SAP Prowin Joma
    08. Borussia Mönchengladbach Borussia-Park 54.022 10.683 01.068 01,980 % 10 8 Flatex Sonepar Puma
    09. Werder Bremen Weserstadion
    (Wohninvest Weserstadion)
    42.100 08.500 01.063 02,52 % 8 7 Wiesenhof Tou Tou Umbro
    10. Hertha BSC Olympiastadion Berlin 74.400 08.000 00889 01,19 % 9 7 Homeday4 Hyundai Nike
    11. Bayer 04 Leverkusen BayArena 30.210 06.000 00667 02,21 % 9 8 Barmenia
    Versicherungen
    Kumho Tire Jako
    FC Augsburg WWK-Arena 30.660 06.000 00600 01,96 % 10 9 WWK
    Versicherungsgruppe
    Bernd Siegmund
    GmbH
    Nike
    13. Arminia Bielefeld SchücoArena 26.515 05.460 00546 02,06 % 10 9 Schüco JAB Anstoetz Macron
    14. 1. FSV Mainz 05 Opel Arena 34.000 03.753 00375 01,10 % 10 7 Kömmerling/Profine QQ288 Kappa
    15. SC Freiburg Schwarzwald-Stadion 24.000 03.200 00320 01,33 % 10 9 Schwarzwaldmilch badenova Hummel
    SC-Stadion 34.700
    16. 1. FC Köln Rheinenergiestadion 50.000 00600 00067 00,13 % 9 7 Rewe Group DEVK Uhlsport
    17. FC Schalke 04 Veltins-Arena 62.271 00300 00030 00,05 % 10 9 Gazprom HARFID Umbro
    18. FC Bayern München Allianz Arena 75.000 00000 00000 0000 % 8 8 Deutsche Telekom Qatar Airways Adidas
    Gesamt 855.5000 161.255 995 2,22 % 162 132
    Stand: 24. Januar 2021[14]
    * Partien unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
    4 ab dem 14. Spieltag

    WissenswertesBearbeiten

    RekordeBearbeiten

    • Vor der Saison wurde die Altersgrenze auf Antrag von Borussia Dortmund von 17 auf 16 Jahre herabgesetzt.[15] Zuvor erhielten 16-Jährige nur eine Spielberechtigung, wenn sie formal dem jüngeren A-Junioren-Jahrgang (in dieser Saison 2003) angehörten. So konnte der 2004 geborene BVB-Spieler Youssoufa Moukoko einen Tag nach seinem 16. Geburtstag in der Bundesliga debütierten und somit Nuri Şahin, der 2005 im Alter von 16 Jahren und 335 Tagen ebenfalls für den BVB aufgelaufen war, als jüngsten Spieler der Ligageschichte ablösen.[16] Mit 16 Jahren und 28 Tagen löste der Dortmunder später auch Florian Wirtz (Bayer 04 Leverkusen) als jüngsten Torschützen in der höchsten deutschen Spielklasse ab.[17]
    • Mit dem 8:0-Auftakterfolg erreichte der FC Bayern München gegen den FC Schalke 04 den höchsten Sieg bei einem Bundesliga-Eröffnungsspiel.[18]
    • Erstmals wurden am zweiten Spieltag zwei Trainer entlassen.
    • Mit null Punkten und einem Torverhältnis von 1:15 erzielte der FC Schalke 04 die schlechteste Bilanz, die je ein Team nach dem 3. Spieltag verzeichnete.
    • 16 von Max Kruse verwandelte Strafstöße in Folge sind Rekord (gemeinsam mit Hans-Joachim Abel).[19]
    • 29 in Folge verwandelte Elfmeter durch Spieler des 1. FSV Mainz 05 sind Rekord.[19]
    • 35 in Folge verwandelte Strafstöße (davon 28 in der laufenden Spielzeit) sind Ligarekord.[19]
    • Werder Bremen spielte zwischen dem 4. und 8. Spieltag fünfmal in Folge 1:1, was die längste Serie in der Bundesliga-Geschichte mit dem gleichen Ergebnis ist – dies gelang bis dato nur Bayer 04 Leverkusen in der Saison 1980/81, ebenfalls mit dem jeweiligen Ergebnis 1:1.[20]
    • Robert Lewandowski erzielte in der Hinrunde 22 Tore und brach damit den Rekord von Gerd Müller mit 20 Toren aus der Saison 1968/69.[21]

    Höchstwerte der SaisonBearbeiten

    SchiedsrichterBearbeiten

    Im Vergleich zur Vorsaison blieb die Zahl der Unparteiischen mit 26 gleich. Florian Badstübner aus Bayern wird dabei erstmals auf der Liste der Bundesliga-Schiedsrichter geführt. Nicht mehr dabei ist Robert Kampka, der in dieser Saison nur noch Spiele der 2. Fußball-Bundesliga leitet. Außerdem benannte der DFB mit Matthias Jöllenbeck und Tobias Reichel zwei Schiedsrichter, die zur „perspektivischen Förderung“ vereinzelt in der Bundesliga zum Einsatz kommen sollen.[22]

    Bevor sie ein Spiel in dieser Saison leiten konnte, erklärte Bibiana Steinhaus am 30. September 2020 das Ende ihrer Karriere. Sie soll weiterhin als Videoassistentin zum Einsatz kommen.[23] Die Zahl der Unparteiischen sank somit auf 25.

    Für Markus Schmidt, Manuel Gräfe und Guido Winkmann ist es die letzte Saison vor Erreichen der Altersgrenze von 47 Jahren.

    Name Geboren Vereinszugehörigkeit Landesverband Spiele       Anmerkung
    Arne Aarnink 31. Jan. 1985 VfL Weiße Elf Nordhorn Niedersachsen 1 3 0 0
    Deniz Aytekin 21. Juli 1978 TSV Altenberg Bayern 0 0 0 0 FIFA-Schiedsrichter
    Florian Badstübner 2. Feb. 1991 TSV Windsbach Bayern 3 9 0 0 Neuling
    Benjamin Brand 10. Juli 1989 FC Schallfeld Bayern 3 130 0 0
    Felix Brych 3. Aug. 1975 SV Am Hart München Bayern 5 120 0 1 FIFA-Schiedsrichter
    Benjamin Cortus 13. Dez. 1981 TSV Burgfarrnbach Bayern 5 270 1 0
    Bastian Dankert 9. Juni 1980 Brüsewitzer SV Mecklenburg-Vorpommern 5 200 0 0 FIFA-Schiedsrichter
    Christian Dingert 14. Juli 1980 TSG Burg Lichtenberg Südwest 3 140 1 0 FIFA-Schiedsrichter
    Marco Fritz 3. Okt. 1977 SV Breuningsweiler Württemberg 6 240 0 0 FIFA-Schiedsrichter
    Manuel Gräfe 21. Sep. 1973 Hertha 03 Zehlendorf Berlin 6 260 1 0 Letzte Saison
    Robert Hartmann 8. Sep. 1979 SV Krugzell Bayern 4 170 0 1
    Patrick Ittrich 3. Jan. 1979 Mümmelmannsberger SV Hamburg 4 160 0 0
    Sven Jablonski 13. Apr. 1990 Blumenthaler SV Bremen 5 160 0 0
    Matthias Jöllenbeck 16. Feb. 1987 SV Weilertal Südbaden 2 5 0 0 Perspektivische Förderung
    Harm Osmers 28. Jan. 1985 SV Baden Niedersachsen 5 170 0 0 FIFA-Schiedsrichter
    Martin Petersen 28. Feb. 1985 VfL Stuttgart Württemberg 4 170 2 0
    Tobias Reichel 18. Aug. 1985 GSV Maichingen Württemberg 1 5 0 0 Perspektivische Förderung
    Daniel Schlager 8. Dez. 1989 FC Rastatt 04 Südbaden 5 160 2 0
    Markus Schmidt 31. Aug. 1973 SV Sillenbuch Württemberg 4 200 2 0 Letzte Saison
    Robert Schröder 14. Sep. 1985 SG Blaues Wunder Hannover Niedersachsen 4 180 0 0
    Daniel Siebert 4. Mai 1984 FC Nordost Berlin Berlin 5 200 0 1 FIFA-Schiedsrichter
    Sascha Stegemann 6. Dez. 1984 1. FC Niederkassel Mittelrhein 6 210 0 1 FIFA-Schiedsrichter
    Bibiana Steinhaus 24. März 1979 MTV Engelbostel-Schulenburg Niedersachsen 0 0 0 0 FIFA-Schiedsrichterin, nur noch als Videoschiedsrichterin aktiv
    Tobias Stieler 2. Juli 1981 SG Rosenhöhe Hessen 5 160 1 0 FIFA-Schiedsrichter
    Sören Storks 8. Nov. 1986 VfL Ramsdorf Westfalen 4 150 0 0
    Tobias Welz 11. Juli 1977 FC 1934 Bierstadt Hessen 0 0 0 0
    Frank Willenborg 10. Feb. 1979 SV Gehlenberg Niedersachsen 4 220 0 0
    Guido Winkmann 27. Nov. 1973 SV Nütterden Niederrhein 4 210 0 0 Letzte Saison
    Felix Zwayer 19. Mai 1981 SC Charlottenburg Berlin 5 160 1 0 FIFA-Schiedsrichter
    Gesamt: 108 426 11 4
    Stand: 16. Dezember 2020[24]

    CheftrainerBearbeiten

    Die Tabelle listet alle Cheftrainer auf, die zu Beginn der Saison ihre jeweilige Mannschaft verantworteten. Der mit einem N markierte Trainer übernahm seine Mannschaft neu zum Saisonbeginn. Interimstrainer sind unter den Trainerwechseln berücksichtigt, sofern sie ein Spiel absolvierten. Die Vereine sind nach der Abschlusstabelle der Vorsaison sortiert.

    Cheftrainer zum Saisonbeginn
    Verein Cheftrainer
    FC Bayern München Hansi Flick
    Borussia Dortmund Schweiz  Lucien Favre
    RB Leipzig Julian Nagelsmann
    Borussia Mönchengladbach Marco Rose
    Bayer 04 Leverkusen Niederlande  Peter Bosz
    TSG 1899 Hoffenheim Sebastian HoeneßN
    VfL Wolfsburg Osterreich  Oliver Glasner
    SC Freiburg Christian Streich
    Eintracht Frankfurt Osterreich  Adi Hütter
    Hertha BSC Bruno Labbadia
    1. FC Union Berlin Schweiz  Urs Fischer
    FC Schalke 04 David Wagner
    1. FSV Mainz 05 Achim Beierlorzer
    1. FC Köln Markus Gisdol
    FC Augsburg Heiko Herrlich
    Werder Bremen Florian Kohfeldt
    Arminia Bielefeld Uwe Neuhaus
    VfB Stuttgart Vereinigte Staaten  Pellegrino Matarazzo
    Trainerwechsel
    Nach x. Spieltag Verein Platz Neuer Cheftrainer Quelle
    02 FC Schalke 04 18. WagnerManuel Baum [25][26]
    1. FSV Mainz 05 17. BeierlorzerJan-Moritz Lichte [27]
    11 Borussia Dortmund 05. FavreEdin Terzić [28]
    12 FC Schalke 04 (2) 18. BaumNiederlande  Huub Stevens (interim) [29]
    13 FC Schalke 04 (3) 18. Stevens (interim)Schweiz  Christian Gross [30]
    1. FSV Mainz 05 (2) 17. LichteJan Siewert (interim) [31]
    14 1. FSV Mainz 05 (3) 17. Siewert (interim)Danemark  Bo Svensson [32]
    18 Hertha BSC 14. LabbadiaUngarn  Pál Dárdai [33][34]

    KaderBearbeiten

    LiteraturBearbeiten

    EinzelnachweiseBearbeiten

    1. Bundesliga 2020/21: FC Bayern eröffnet nun doch die neue Saison, t-online.de, abgerufen am 22. August 2020.
    2. Neuer Rahmenterminkalender für Saison 2020/21 veröffentlicht – Bundesliga und 2. Bundesliga starten am 18. September. In: dfl.de. 10. Juli 2020, abgerufen am 10. Juli 2020.
    3. Zwei Wechselperioden im Sommer – die erste dauert nur einen Tag. In: kicker.de. 29. Juni 2020, abgerufen am 29. Juni 2020.
    4. Gesundheitsminister Spahn: „Zuschauer in Stadien wären jetzt falsches Signal“, www.sportschau.de.
    5. Zuschauerfrage: Bund und Länder einigen sich auf sechswöchigen Testbetrieb. kicker.de, 15. September 2020, abgerufen am 19. September 2020.
    6. Bundesliga-Start: Wo wie viele Fans zugelassen sind. kicker.de, abgerufen am 19. September 2020.
    7. Im November nur Bundesliga-Geisterspiele, dw.com, abgerufen am 2. November 2020.
    8. Bundesliga – Tabelle – 2020-2021. bundesliga.com, abgerufen am 24. Januar 2021.
    9. Bundesliga 2020/21 – Spielplan. dfb.de, abgerufen am 24. Januar 2021.
    10. Bundesliga 2020/2021 – Torschützenliste. weltfussball.de, abgerufen am 24. Januar 2021.
    11. Bundesliga 2020/2021 – Scorerliste. weltfussball.de, abgerufen am 24. Januar 2021.
    12. Bundesliga 2020/2021 – Assists. weltfussball.de, abgerufen am 24. Januar 2021.
    13. Bundesliga 2020/2021 – Stadien. In: weltfussball.de. 15. Juni 2019, abgerufen am 15. Juni 2019.
    14. Zuschauer, weltfussball.de, abgerufen am 24. Januar 2021
    15. Moukoko darf ab November Bundesliga spielen, kicker.de, 2. April 2020, abgerufen am 6. Dezember 2020.
    16. Neuer Moukoko-Rekord – die jüngsten Spieler der Geschichte. In: bundesliga.com. 21. November 2020, abgerufen am 21. November 2020.
    17. Top 10: Die jüngsten Bundesliga-Torschützen, sport.de, abgerufen am 18. November 2020.
    18. FC Bayern überrollt Schalke: Gnabry, Sané & Co. knacken Bundesligarekord nach 1. Spieltag. 18. September 2020, abgerufen am 18. August 2020.
    19. a b c Rekorde, Jubiläen, Kurioses: Der 7. Spieltag in Zahlen. Abgerufen am 8. November 2020.
    20. Bremen winkt kurioser Rekord, RB ein ungeliebtes Reiseziel: Das bringt der 8. Spieltag. In: kicker.de, (19. November 2020).
    21. Mit Tor gegen FC Augsburg: Bayern-Star Robert Lewandowski baut Hinrunden-Torrekord aus, sportbuzzer.de, 20. Januar 2021, abgerufen am 22. Januar 2021.
    22. Badstübner steigt in die Bundesliga auf. 6. Juli 2020, abgerufen am 7. Juli 2020.
    23. Bibiana Steinhaus beendet ihre Karriere. 30. September 2020, abgerufen am 3. Oktober 2020.
    24. Schiedsrichter, weltfussball.de, abgerufen am 17. Dezember 2020.
    25. FC Schalke 04 stellt Chef-Trainer David Wagner frei, schalke04.de, 27. September 2020, abgerufen am 27. September 2020.
    26. Manuel Baum wird neuer Chef-Trainer des FC Schalke 04, schalke04.de, 30. September 2020, abgerufen am 18. Dezember 2020.
    27. Achim Beierlorzer nicht mehr Trainer von Mainz 05, mainz05.de, 28. September 2020, abgerufen am 28. September 2020.
    28. Borussia Dortmund trennt sich von Lucien Favre, bvb.de, 13. Dezember 2020, abgerufen am 13. Dezember 2020.
    29. Schalke 04 stellt Chef-Trainer Manuel Baum frei, schalke04.de, 18. Dezember 2020, abgerufen am 18. Dezember 2020.
    30. Christian Gross ist neuer Chef-Trainer des FC Schalke 04, schalke04.de, 27. Dezember 2020, abgerufen am 27. Dezember 2020.
    31. Neustart mit Mainzer Fußball-DNA , mainz05.de, 28. Dezember 2020, abgerufen am 28. Dezember 2020.
    32. Svensson neuer 05-Cheftrainer, mainz05.de, 4. Januar 2021, abgerufen am 4. Januar 2021..
    33. Hertha BSC trennt sich von Michael Preetz und Bruno Labbadia, herthabsc.de, 24. Januar 2021, abgerufen am 24. Januar 2021..
    34. Pál Dárdai ab sofort wieder Trainer der Bundesliga-Elf, herthabsc.de, 25. Januar 2021, abgerufen am 25. Januar 2021..