Bremer Fußball-Verband

regionaler Fußballverband
Bremer Fußball-Verband
Logo Bremer Fußball-Verband2.svg
Gegründet 2. August 1946
Präsident Björn Fecker
Adresse Franz-Böhmert-Straße 1 B
28205 Bremen
Meister Herren Brinkumer SV
Pokalsieger Herren Bremer SV
Meister Frauen ATS Buntentor (2019/20)
Pokalsieger Frauen ATS Buntentor (auch 2021)
Übergeordneter Verband Norddeutscher Fußball-Verband
Region Karte-DFB-Regionalverbände-HB.png
Vereine (ca.) 88*
Mitglieder (ca.) 44.688*
Mannschaften (ca.) 1.267*
*Stand: 2020/21[1]
Homepage bremerfv.de

Der Bremer Fußball-Verband (BFV) ist die Dachorganisation von 88 Fußballvereinen im Bundesland Bremen mit 44.688 Mitgliedern und 1.267 Mannschaften[2]. Einige wenige dieser Mitgliedsvereine sind in Niedersachsen ansässig.[3] Der BFV ist der kleinste der 21 Landesverbände[4] des DFB und Mitglied im Norddeutschen Fußball-Verband.

Die höchste vom BFV organisierte Spielklasse ist die im Ligensystem des deutschen Fußballs fünftklassige Bremen-Liga. Darunter befinden sich die Landesliga Bremen und die – seit 2014/15 ebenfalls eingleisige – Bezirksliga. Diese drei Ligen decken Bremen und Bremerhaven ab.

In Bremen-Stadt gibt es unterhalb der siebenten Spielklasse noch drei Kreisligen (A, B, C) und drei Kreisklassen (1, 2 und 3). In Bremerhaven gibt es darunter nur noch die Kreisliga A und 1. Kreisklasse.

Sitz des BFV ist Bremen. An der Spitze des Verbandes steht derzeit Björn Fecker als Präsident. Geschäftsführer des Verbandes ist Jens Dortmann. Neben ihm beschäftigt der BFV fünf hauptamtliche Mitarbeiter sowie eine Teilzeitkraft. Der Großteil der Abwicklung des Spielbetriebs wird durch über 100 ehrenamtliche Mitarbeiter bewältigt.

Die Geschäftsstelle des BFV befindet sich in den Bürotürmen des Bremer Weser-Stadions.

Das Verbandsgebiet ist in drei Kreise (Bremen-Stadt, Bremerhaven und Bremen-Nord) aufgeteilt[5].

GeschichteBearbeiten

Der BFV steht in der Tradition des Verbandes Bremer Fußball-Vereine. Sein offizielles Gründungsdatum ist jedoch der 2. August 1946, weil an dem Tag der Bremer Sport-Verband die Zulassung der Militärregierung erhielt, aus dessen Sparte Fußball etwas später der BFV wurde.[6] Die spieltechnische Entflechtung von Niedersachsen erfolgte schrittweise bis 1949. Vor und bis 1933 war Bremen Teil des NFV-Bezirks Weser-Jade, danach bis 1945 war der NFV aufgelöst und Bremen gehörte zum Sportgau Niedersachsen.

Höherklassige VereineBearbeiten

In höheren als in den verbandseigenen Ligen spielen bei den Herren in der Saison 2020/21 der SV Werder Bremen in der 2. Bundesliga, dessen zweite Mannschaften sowie der FC Oberneuland in der Fußball-Regionalliga Nord.

LigenBearbeiten

Oberste LigenBearbeiten

Bremen-LigaBearbeiten

Die fünftklassige Bremen-Liga ist die höchste Herren-Liga im Bremer FV.

Frauen-VerbandsligaBearbeiten

Die viertklassige Frauen-Verbandsliga ist die höchste Frauen-Liga im Bremer FV. Der Meister steigt direkt in die Frauen-Regionalliga Nord auf.

BFV-Futsal-LigaBearbeiten

Die drittklassige BFV-Futsal-Liga ist die einzige Futsal-Liga im Bremer Fußball-Verband. Der Bremer Meister steigt direkt in die Futsal-Regionalliga Nord auf.

Gesellschaftliches EngagementBearbeiten

Der BFV vergibt monatlich die "Fair Play-Geste" des Monats um besonders Faires Verhalten zu ehren und ist außerdem auch in den Bereichen Integration, Inklusion, Sexualisierte Gewalt, Homophobie, Umwelt- & Klimaschutz aktiv.

Projekt eFootballBearbeiten

Der Bremer Fußball-Verband und die Bremer Sportjugend starteten das Projekt "eFootball im Jugendsport" im Oktober 2019.

Zudem gab es im Jahr 2021 die "Bremer eFootball Series 2021".

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. DFB-Mitgliederstatistik 2021, siehe [1], aufgerufen am 14. August 2021. Der DFB nennt lediglich 869 Mannschaften; die Zahl 1.267 ist der BFV-Webseite entnommen. Sie enthält vermutlich auch die Freizeitmannschaften, die der DFB getrennt auflistet.
  2. Angaben auf der Website des Verbandes, aufgesucht am 5. September 2020. Vereine und Mitglieder lt. DFB-Statistik 2021.
  3. SV Aschwarden, Brinkumer SV, TSV Imsum, SV Lemwerder, TSV Melchiorshausen und SC Weyhe (Stand 2016)
  4. Die Webseite des Verbandes nannte im Oktober 2018 die Zahl von 82 Mitgliedsvereinen. Namentlich aufgelistet sind sie derzeit nicht
  5. vgl. Webseite des Verbandes
  6. vgl. Jankowski/Pistorius/Prüß: Fußball im Norden. 100 Jahre Norddeutscher Fußball-Verband. Bremen und Barsinghausen 2005, Seite 272